DE1253641B - Halterung des Uhrwerkes, insbesondere in Armbanduhren - Google Patents
Halterung des Uhrwerkes, insbesondere in ArmbanduhrenInfo
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- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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- G04B37/05—Fixed mountings for pocket or wrist watches
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Description
- Halterung des Uhrwerkes, insbesondere in Armbanduhren Die Erfindung betrifft eine Halterung für ein ovales Formuhrwerk in einem kreisförmigen Gehäuse einer Armbanduhr, bei welcher eine zwischen der Uhrwerkunterseite und dem Gehäuseboden eingespannte Blattfeder verwendet wird.
- Solche Halterungen sind an sich bekannt, in manchen Fällen ist dabei die Blattfeder in Form von auf dem Gehäuseboden sich abstützenden Füßen eines aus Federblech gestanzten und gezogenen Werktragringes vorgesehen, dessen Herstellung jedoch ziemlich teuer ist.
- In einem anderen Fall sind an der Unterseite des Uhrwerkes zweiarmige Blattfedern angeschraubt, was aber umständlich ist. Bekannt ist auch das lose Einlegen einer Blattfeder, wozu aber das Uhrwerk in einer Kapsel mit ebenem Boden untergebracht sein muß, um der Blattfeder eine ebene Auflage zu bieten und zu verhüten, daß sie den Gang des Werkes stört. Die bekannten federnden Halterungen sind darüber hinaus durchweg für kreisförmige Uhrwerke bestimmt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, im Gegensatz dazu auf konstruktiv einfache und fertigungstechnisch rationelle Weise die Halterung auch für ein Formuhrwerk von ovaler Grundform, also ein Werk mit bogenförmigen Umfangslängsseiten. jedoch geraden Querseiten geeignet auszubilden. Es besteht nämlich oft die Notwendigkeit, solche Formuhrwerke in kreisförmige Uhrgehäuse einzubauen. Für diesen Fall sind jedoch die bisher bekannten für kreisförmige Uhrgehäuse und Uhrwerke bestimmten Halterungen zu umständlich und teuer.
- Bei einer Halterung der eingangs genannten Art geschieht dies gemäß der Erfindung dadurch, daß die Halterungsfeder zwei seitlich, symmetrisch zu einem mittleren geraden Federarm angeordnete Federarme aufweist, daß diese mit ihren Enden bei der größten Breite des Formuhrwerkes auf Platinenteilen desselben aufsitzen, während der mittlere gerade Federarm sich mit seinem Ende auf dem Zentrum des Uhrgehäusebodens aufstützt, und daß die Federarme an einem gemeinsamen Querstück angesetzt sind, welches einen rechtwinklig abgebogenen Teil von der Länge einer geraden Werkumfangseite aufweist und zwischen einen solchen und den Innenumfang des Gehäuseringes eingesetzt ist.
- Diese dreiarmige Blattfeder läßt sich leicht als Stanzstück herstellen und das Querstück anbiegen. Dabei läßt sich der Abstand der Enden der äußeren Arme zugleich einfach an die Breite des Uhrwerkes anpassen. Durch die Anordnung der Arme wird eine für die Druckverteilung günstige Dreipunktlagerung gebildet. Die verhältnismäßig große Länge der Arme ergibt eine weiche Federung für das Uhrwerk gegenüber äußeren Stößen. Die Haltung der Blattfeder an ihrem abgebogenen Querstück zwischen Uhrgehäuseumfang und einem geraden Querteil des Uhrwerkumfanges ermöglicht ein einfaches Anbringen der Blattfeder und sichert dieselbe zugleich gegen Querbewegung und Stören des Ganges des Uhrwerkes.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in vier Abbildungen dargestellt; es zeigt A b b. 1 die Werkhaltefeder in Perspektive. A b b. 2 dieselbe in Seitenansicht, A b b. 3 eine Armbanduhr bei abgenommenem Uhrgehäuseboden in Unteransicht, A b b. 4 dieselbe in axialem Längsschnitt.
- Die Werkhalterung weist eine Werkhaltefeder 1 (Ab b. 1 und 2) auf, die aus dünnem Federblech gefertigt ist und zwei symmetrisch zu einem mittleren Arm 3 angeordnete Arme 2 aufweist, die an einem Quersteg 4 angesetzt sind, von welchem ein Teil 5 rechtwinklig abgebogen ist. Die Arme 2, deren Enden abgekröpfte oder ausgewölbte Füße 6 aufweisen, sind in entspanntem Zustand etwas weniger, der Arm 3 etwas mehr aus der Ebene des Quersteges 4 ausgebogen.
- Die Werkhaltefeder 1 wird mit dem abgebogenen Teil 5 des Quersteges 4 in den Hohlraum 8 zwischen der Wand des runden Uhrgehäuseringes 9 und einer geraden Umfangsseite 7' des Uhrwerkes 7 eingesetzt (A b b. 3 und 4). Die Federarme 2 sind so lang, daß sie bzw. ihre Füße 6 sich in der Quermittellinie des Uhrwerkes auf Platinenteilen 7" desselben aufsetzen. Diese Lage ist gesichert durch Anlage des geraden abgebogenen Teiles 5 am geraden Umfangsteil 7' des Formuhrwerkes 7. Die Federarme 2 sind durch ihre Füße 6 vom Uhrwerk 7 abgehoben, so daß sie keinen beweglichen Teil desselben blockieren können. Der mittlere Federarm 3 ist in ungespanntem Zustand vom Uhrwerk 7 abgewandt und ragt unter dem Unterrand 9' des Gehäuseringes 9 hervor, wenn das Uhrgehäuse nicht geschlossen ist. Wird der Gehäuseboden 10 auf den Gehäusering 9 aufgesprengt oder aufgeschraubt, so werden die Federarme 2 und 3 nahezu in eine gemeinsame Ebene geschwenkt und dadurch gespannt (A b b. 4). Durch ihre Spannung drückt die Werkhaltefeder 1 das Uhrwerk 7 gegen die Unterfläche des am Gehäusering 9 angedrehten Auflageringes 11 für das Uhrglas 12. Dadurch ist das Uhrwerk 7 in senkrechter Richtung im Uhrgehäuse festgehalten. Es kann aber zugleich gegenüber in gleicher Richtung auftretenden Stößen vermöge seiner federnden Halterung nachgeben.
- Da die Werkhaltefeder 1 das Uhrwerk 7 in horizontaler Richtung nicht arretiert, kann es beim Einsetzen in das Uhrgehäuse um Differenzen zwischen seinem Zentrum und dem des Zifferblattes seitlich verschoben werden, bis das Zifferblatt 13 genau in den Innenumfang des Auflagerandes 11 für das Uhrglas 12 einrückt. Damit kann das Uhrwerk 7 genau im Gehäuse 10 zentriert werden. Es können nun ohne Schwierigkeiten Formuhrwerke 7 in runde Uhrgehäuse unter Wegfall eines teuren Werktragringes eingebaut werden.
- Die Halteblattfeder 1 kann durch einen Eingriff zwischen ihrem abgebogenen Teil 5 z. B. durch einen an demselben angeordneten Körner und eine am Gehäuseumfangsteil7' vorgesehene Aussparung zusätzlich gesichert sein.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Halterung für ein ovales Formuhrwerk in einem kreisförmigen Armbanduhrgehäuse, bei welcher eine zwischen der Uhrwerkunterseite und dem Gehäuseboden eingespannte Blattfeder verwendet wird, dadurch gekennzeichn e t, daß die Halterungsfeder (1) zwei seitliche, symmetrisch zu einem mittleren geraden Federarm (3) angeordnete Federarme (2) aufweist, daß diese mit ihren Enden (6) bei der größten Breite des Formuhrwerkes (7) auf Platinenteilen (7") desselben aufsitzen, während der mittlere, gerade Federarm (3) sich mit seinem Ende auf dem Zentrum des Uhrgehäusebodens (10) aufstützt, und daß diese Federarme (2, 3) an einem gemeinsamen Querstück (4) angesetzt sind, welches einen rechtwinklig abgebogenen Teil (5) von der Länge einer geraden Werkumfangsseite (7') aufweist und zwischen einer solchen und dem Innenumfang des Gehäuseringes (9) eingesetzt ist.
- 2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem abgebogenen Blattfederteil (5) und dem geraden Werkumfangsteil (7') ineinandergreifende Mittel, z. B. ein vorspringender Körner und eine Aussparung, vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1076 577; schweizerische Patentschriften Nr. 161355, 262 600; französische Patentschrift Nr. 1098 784.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963R0035005 DE1253641B (de) | 1963-04-23 | 1963-04-23 | Halterung des Uhrwerkes, insbesondere in Armbanduhren |
| CH422264A CH410795A (de) | 1963-04-23 | 1964-04-03 | Halter für Uhrwerk, insbesondere Armbanduhrwerk |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1963R0035005 DE1253641B (de) | 1963-04-23 | 1963-04-23 | Halterung des Uhrwerkes, insbesondere in Armbanduhren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1253641B true DE1253641B (de) | 1967-11-02 |
Family
ID=7404489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963R0035005 Pending DE1253641B (de) | 1963-04-23 | 1963-04-23 | Halterung des Uhrwerkes, insbesondere in Armbanduhren |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH410795A (de) |
| DE (1) | DE1253641B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4396298A (en) * | 1981-08-03 | 1983-08-02 | Textron, Inc. | Case for electronic watch module |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH161355A (fr) * | 1932-04-28 | 1933-04-30 | Meylan Robert | Boîte de montre étanche. |
| CH262600A (de) * | 1948-01-12 | 1949-07-15 | Langendorf Uhrenfabrik | Halter zur Befestigung eines Uhrwerkes in einem Uhrgehäuse. |
| FR1098784A (fr) * | 1954-03-04 | 1955-08-22 | Francois Miserez Ets | Cercle pousse-mouvement pour montre |
| DE1076577B (de) | 1953-07-13 | 1960-02-25 | Kollmar & Jourdan A G | Wasserdichtes Formuhrgehaeuse |
-
1963
- 1963-04-23 DE DE1963R0035005 patent/DE1253641B/de active Pending
-
1964
- 1964-04-03 CH CH422264A patent/CH410795A/de unknown
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CH161355A (fr) * | 1932-04-28 | 1933-04-30 | Meylan Robert | Boîte de montre étanche. |
| CH262600A (de) * | 1948-01-12 | 1949-07-15 | Langendorf Uhrenfabrik | Halter zur Befestigung eines Uhrwerkes in einem Uhrgehäuse. |
| DE1076577B (de) | 1953-07-13 | 1960-02-25 | Kollmar & Jourdan A G | Wasserdichtes Formuhrgehaeuse |
| FR1098784A (fr) * | 1954-03-04 | 1955-08-22 | Francois Miserez Ets | Cercle pousse-mouvement pour montre |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4396298A (en) * | 1981-08-03 | 1983-08-02 | Textron, Inc. | Case for electronic watch module |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH422264A4 (de) | 1965-12-15 |
| CH410795A (de) | 1966-10-31 |
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