DE1039030B - Merkzeichen aus federndem Werkstoff mit zwei am Hauptkoerper vorgesehenen Ansteckzungen - Google Patents
Merkzeichen aus federndem Werkstoff mit zwei am Hauptkoerper vorgesehenen AnsteckzungenInfo
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- DE1039030B DE1039030B DEH25500A DEH0025500A DE1039030B DE 1039030 B DE1039030 B DE 1039030B DE H25500 A DEH25500 A DE H25500A DE H0025500 A DEH0025500 A DE H0025500A DE 1039030 B DE1039030 B DE 1039030B
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Description
- Merkzeichen aus federndem Werkstoff mit zwei am Hauptkörper vorgesehenen Ansteckzungen Die Erfindung bezieht sich auf ein Merkzeichen aus federndem Werkstoff, das von einem Hauptkörper mit einer Sichtzunge und zwei gleichachsigen Ansteckzungen gebildet ist, von denen mindestens eine Ansteckzunge aus dem Hauptkörper herausgestanzt ist. Diese Merkzeichen sind für Karteiblätter mit einander parallelen, im Abstand der Zungenwurzeln angeordneten Sehlitzen vorgesehen, in denen die Ansteckzungen eingreifen.
- Bei Merkzeichen, bei denen beide Ansteckzungen frei auslaufen, wobei die eine Ansteckzunge um die Größe der Sichtzunge verlängert ist, geht das Einstecken in die Schlitze eines Karteiblattes gut vonstatten, da sich die Ansteckzungen mit dem ganzen Merkzeichen infolge des federnden Werkstoffes zurückbiegen und in die Schlitze einführen lassen. Sind jedoch die Ansteckzungen aus dem Hauptkörper des Merkzeichens herausgestanzt, dann haben sie wegen der notwendigen Anschlagstellen in Höhe ihrer Wurzel nur eine verhältnismäßig kurze Länge, so daß den Ansteckzungen die für das Zurückbiegen nötige Länge fehlt. Dadurch wird das Einstecken in die Schlitze der Karteiblätter sehr erschwert.
- Das Anstecken dieser bekannten Merkzeichen mit den Merkmalen der eingangs erläuterten Gattung wird jedoch gemäß der Erfindung dadurch erheblich erleichtert, daß jede ausgestanzte Ansteckzunge an den in Höhe ihrer Wurzeln gebildeten Anschlagstellen am zugeordneten Schlitz des Karteiblattes an einer aus dem Hauptkörper ausgestanzten sockelartigen Verbreiterung vorgesehen ist. Durch diese schulter- oder sockelartige Verbreiterung wird die ausgestanzte Ansteckzunge entsprechend verlängert, so daß sie eine genügende Länge zum federnden Zurückbiegen erhält.
- In der Zeichnung sind in jeweils einer Ansicht gemäß den Fig. 1 bis 5 fünf verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in etwa doppeltem Maßstab dargestellt, während die Fig. 6 diese Merkzeichen in Ansicht und in etwa natürlicher Größe angesteckt an einem Karteiblatt zeigt.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind aus dem Hauptkörper a eines Merkzeichens zwei einander zugekehrte Ansteckzungen b und c ausgestanzt. In Höhe ihrer Wurzeln sind die Anschlagstellen d' an einer sockelartigen Verbreiterung d vorgesehen, die ihrerseits durch entsprechende Schlitze d" aus dem Hauptkörper herausgestanzt ist, so daß die Ansteckzungen b und c um die sockelartige Verbreiterung d zur Erzielung einer guten Federung länger werden. Mit den Anschlagstellen d' liegen sie an den Kanten der Schlitze g und g' des Karteiblattes f an, so daß ein axiales Verschieben des Merkzeichens verhindert ist. Mit der Sichtzunge e ragen die Merkzeichen, wie üblich, über die Kopfkante f' des- Karteiblattes f hinaus. Jede Sichtzunge e kann im übrigen eine beliebige Gestaltung aufweisen.
- Die Ansteckzungen b, und c sowie die Sockel d können nicht nur durch eine einfache Schlitzung aus dem Hauptkörper a des Merkzeichens herausgearbeitet werden. Jede Ansteckzunge und der zugehörige Sockel kann auch innerhalb einer Aussparung b' vorgesehen werden, wie dieses bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 an der der Sichtzunge e benachbarten Ansteckzunge b gezeigt ist, die in diesem Falle in der gleichen Richtung wie die Sichtzunge weist, während dementsprechend die andere Ansteckzunge c in üblicher Weise entgegengesetzt nach unten gerichtet ist.
- Bei Merkzeichen, die mit der oberen, der Sichtzunge e aber entgegengesetzt gerichteten Ansteckzunge b über die zugeordnete Karteiblattkante f' gestülpt werden (vgl. Fig. 3), kann die Ansteckzunge b ohne Sockel d ausgeführt werden. Es empfiehlt sich dazu, die Kopfkante f' des Karteiblattes mit randoffenen Einkerbungen f" zu versehen (vgl. Fig. 6), so daß die Zungenwurzel etwas versenkt liegt. In diesem Falle ist nur die untere Ansteckzunge c durch die sockelartige Verbreiterung d verlängert.
- Die Anschlagstelle d' kann auch nur einseitig angeordnet werden, wie F ig. 4 zeigt, so daß sich die sockelartige Verbreiterung d sich nur an einer Längsseite der Ansteckzunge b befindet. Auf der gegenüberliegenden Längsseite ist die Aussparung b' um die Sockelhöhe d" entsprechend verlängert. Besteht das Merkzeichen aus einem etwas spröderen Werkstoff, dann empfiehlt es sich, die sockelartige Verbreiterung d an beiden Längsseiten zu unterscheiden, so daß die Verbreiterung d im Bereich ihrer Wurzel um die Tiefe der beiden Hinterschneidungen b" schmäler wird und die Ansteckzunge b eherrfalls besser federt (vgl.Fig.5).
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Merkzeichen aus federndem Werkstoff für Karteiblätter mit einander parallelen, im Abstand der Zungenwurzeln angeordneten Schlitzen, bestehend aus einem Hauptkörper mit einer Sichtzunge und zwei gleichachsigen Ansteckzungen, von denen mindestens eine Ansteckzunge aus dem Hauptkörper herausgestanzt ist, dadurch gekennzeichnet. daß jede ausgestanzte Ansteckzunge (b bz«-. c) an den in Höhe ihrer Wurzel gebildeten Anschlagstellen (d') am zugeordneten Schlitz (g bzw. g') des Karteiblattes (f) an einer aus dem Hauptkörper (a) ausgestanzten sockelartigen Verbreiterung (d) vorgesehen ist.
- 2. Merkzeichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sockelartige Verbreiterung (d) jeder Ansteckzunge (b bzw. c) symmetrisch zu ihrer Längsachse unterschnitten ist (Fig. 5).
- 3. Merkzeichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sockelartige Verbreiterung (d) nur an einer Längsseite der Ansteckzunge (b bzw. c) angeordnet ist (Fig. 4). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 894 238; schweizerische Patentschrift Nr. 289 388.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH25500A DE1039030B (de) | 1955-11-18 | 1955-11-18 | Merkzeichen aus federndem Werkstoff mit zwei am Hauptkoerper vorgesehenen Ansteckzungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH25500A DE1039030B (de) | 1955-11-18 | 1955-11-18 | Merkzeichen aus federndem Werkstoff mit zwei am Hauptkoerper vorgesehenen Ansteckzungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1039030B true DE1039030B (de) | 1958-09-18 |
Family
ID=7150046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH25500A Pending DE1039030B (de) | 1955-11-18 | 1955-11-18 | Merkzeichen aus federndem Werkstoff mit zwei am Hauptkoerper vorgesehenen Ansteckzungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1039030B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH289388A (de) * | 1951-03-05 | 1953-03-15 | Otto Haberfeld Erwin | Signal aus federndem Werkstoff für Karteikarten. |
| DE894238C (de) * | 1951-03-07 | 1953-10-22 | Erwin Otto Haberfeld | Merkzeichen aus federndem Werkstoff |
-
1955
- 1955-11-18 DE DEH25500A patent/DE1039030B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH289388A (de) * | 1951-03-05 | 1953-03-15 | Otto Haberfeld Erwin | Signal aus federndem Werkstoff für Karteikarten. |
| DE894238C (de) * | 1951-03-07 | 1953-10-22 | Erwin Otto Haberfeld | Merkzeichen aus federndem Werkstoff |
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