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DE1043007B - Elastisches Zapfenlager fuer feinmechanische Zwecke - Google Patents

Elastisches Zapfenlager fuer feinmechanische Zwecke

Info

Publication number
DE1043007B
DE1043007B DES44429A DES0044429A DE1043007B DE 1043007 B DE1043007 B DE 1043007B DE S44429 A DES44429 A DE S44429A DE S0044429 A DES0044429 A DE S0044429A DE 1043007 B DE1043007 B DE 1043007B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projections
ears
spring
cap stone
bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES44429A
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Seitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1043007B publication Critical patent/DE1043007B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B31/00Bearings; Point suspensions or counter-point suspensions; Pivot bearings; Single parts therefor
    • G04B31/02Shock-damping bearings
    • G04B31/04Shock-damping bearings with jewel hole and cap jewel

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Measuring And Other Instruments (AREA)
  • Adornments (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Elastisches Zapfenlager für feinmechanische Zwecke Es sind elastische Zapfenlager für feinmechanische Zwecke bekanntgeworden, welche gestatten, den Deckstein auszubauen, ohne daß die Feder herausgenommen werden müßte. Abgesehen davon, daß bei diesen Lagern ohne Wegnahme der Feder der Ausbau des Lochsteines nicht möglich war, besaßen sie noch den zusätzlichen Nachteil, daß es für den gewöhnlichen Uhrmacher ohne besondere Belehrung nicht möglich war, den richtigen Drehsinn zum Einbau oder zum Ausbau des Decksteines zu erkennen. Wurde die Drehrichtung verwechselt, so bestand die Gefahr, daß die Feder die Drehbewegung des Decksteines mitmachte, was beim Einbau entweder zu einer Verkantung der Feder führen konnte, nämlich dann, wenn die ungewollte Federverdrehung eine solche war, daß die Ohren der Feder teilweise in den Bereich der Aussparungen, des Lagerkörpers gelangen, oder, wenn die Verdrehung der Feder über 90° erfolgte, daß die Feder sich vom Lagerkörper löst. Beim Ausbau bestand aus den gleichen Gründen ebenfalls die Gefahr der ungewollten Lösung der Feder. Dazu war der Aufbau dieser bekannten Zapfenlager kompliziert.
  • Weiter war es bekannt, bei nicht elastischen Lagern unrunde Decksteine vorzusehen.-Ziel der Erfindung war die Schaffung eines solchen elastischen Zapfenlagers von einfachem konstruktivem Aufbau, bei welchem nicht nur die genannten Nachteile behoben werden, sondern auch der Lochstein ausgebaut werden kann, ohne daß die Feder entfernt werden müßte.
  • Das erfindungsgemäße Zapfenlager ist dadurch gekennzeichnet, daß der Deckstein mindestens zwei Vorsprünge hat, wobei eine der Zahl der Vorsprünge entsprechende Anzahl von Ohren der durch einen geschlitzten elastischen Ring gebildeten drehbar innerhalb der kreisringförmigen Nut des Lagerkörpers gehaltenen Feder nach innen vorsteht, so, daß durch Verdrehung der Feder die Ohren entweder auf die Vorsprünge oder aber zwischen die Vorsprünge gebracht werden können, um den Ausbau des Decksteines zu gestatten, ohne daß man vorher die Feder zu entfernen braucht.
  • In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform, Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Lager gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Feder des gleichen Ausführungsbeispiels, .
  • Fig.4 einen Ouerschnitt durch eine zweite Ausführungsform und Fig. 5 eine Draufsicht auf ein Lager gemäß Fig. 4. Was die Ausführungsformen gemäß Fig. 1 bis 3 angeht, so handelt es sich um ein stoßsicheres Lager für den Zapfen der Unruhwelle eines Uhrwerkes. Das Lager besitzt einen Lagerkörper 1, der durch das Rückerplättchen gebildet wird. Dieser Lagerkörper 1 weist eine erste Ausnehmung 2 von teilweise konischer und teilweise zylindrischer Form auf, welche der Aufnahme des Lochsteines dient, der beweglich innerhalb der genannten Ausnehmung 2 untergebracht ist.
  • Eine zweite Ausnehmung 4 von größerem Durchmesser als die erste Ausnehmung 2 dient der Unterbringung des runden, in eine metallische Fassung 6 eingepreßten Decksteines 5. Die Fassung 6 ist aus einem Kreisring hergestellt, an dessen Außenfläche drei symmetrische Abflachungen 7 vorgesehen sind, so daß zwischen dieser Abflachung Vorsprünge 8 der Fassung 6 gebildet werden.
  • Wie aus Fig. 2 hervorgeht, entspricht die Vertikalprojektion der Ausnehmung 4 derjenigen der Fassung 6, so daß diese letzte samt ihren Vorsprüngen 8, gegen Verdrehung gesichert, innerhalb der Fassung gehalten ist.
  • Der Lochstein 3 und der Deckstein 5 samt der Fassung 6 sind in der betreffenden Ausnehmung durch die in Fig. 3 dargestellte Feder gehalten. Diese Feder besteht aus einem geschlitzten, elastischen Ring 9 mit drei nach innen weisenden steifen Ohren 10. Die Feder ist in eine kreisringförmige Nut 11 des Lagerkörpers 1 eingelegt, was infolge der Schlitzung des Ringes ohne weiteres möglich ist.
  • Die Nut 11 ist höher als die Dicke des Ringteiles 9 der Feder, so daß sich diese letzte innerhalb der Nut 11 verdrehen kann. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Ohren 10 gleichmäßig auf der Innenseite des Ringes 9 verteilt, wobei ihr Winkelabstand demjenigen der Vorsprünge 8 der Fassung 6 entspricht, so daß der Ring so verdreht werden kann, daß jedes Ohr auf einen Vorsprung zu liegen kommt, um. so die Fassung 6 sowie den Lochstein 3 und den Deckstein 5 in axialer Richtung innerhalb der betreffenden Ausnehmung zu halten.
  • Diese Stellung ist mit ausgezogenem Strich in Fig. 2 dargestellt, wo die beiden Steine 3 und 5 sowie die Fassung 6 elastisch innerhalb der betreffenden Ausnehmungen gehalten sind, wobei die Elastizität der Lagerung nicht von den Ohren 10 herrührt, welche letzten ja steif sind, sondern vom kreisringförmigen Teil 9 der Feder, welcher innerhalb der Nut 11 auf Torsion beansprucht wird.
  • Verdreht man die Feder von der in Fig. 2 dargestellten Verriegelungsstellung aus um 60° im einen oder anderen Sinn, so gelangen die Ohren in die in Fig.2 strichpunktiert dargestellte Freigabestellung, wo die Vorsprünge 8 sich gegenüber den Abflachungen 7 befinden, so daß die Fassung 6 samt dem Deckstein 5 sotvie der Lochstein 3 leicht aus dem Lagerkörper 1 herausgenommen werden können.
  • Wie aus dem beschriebenen konstruktiven Aufbau hervorgeht, ist die Feder gemäß Fig. 3, wenn sie einmal eingesetzt ist, dazu bestimmt, eingesetzt zu bleiben, da deren Herausnahme für die Öffnung des Lagers nicht notwendig ist.
  • Die seitlichen Ränder 12 der Ohren 10 sind etwas nach oben aufgebogen, um so das Aufgleiten auf die 'Vorsprünge der Fassung 6 zu erleichtern.
  • Um eine ungewollte Verdrehung der Feder aus der ''erriegelungsstellung zu verhindern, wäre es ohne weiteres möglich, Vertiefungen auf der Oberseite der Vorsprünge 8 vorzusehen, in tvelche in der Verriegelungsstellung die Ohren 10 eintreten würden, und so nur unter Überwindung eines gewissen Widerstandes aus diesen Vertiefungen wieder austreten könnten.
  • Das Lager gemäß der zweiten Ausführungsform (Fig. 5) besitzt ebenfalls einen Lagerkörper l a. Dieser ist zylindrisch und besitzt einen Ansatz 13 von größerem Durchmesser, welcher dazu bestimmt ist, in eine entsprechende Bohrung der Grundplatte oder einer Brücke eines Uhrwerkes oder einer anderen Einrichtung eingepreßt zu werden. Der Ansatz 13 erstreckt sich nicht über die Höhe des ganzen Lagerkörpers 1 a. damit der obere Teil 14, aus welchem die Nut 11a ausgefräst ist, beim Einpressen nicht irgendwelchem Radialdruck ausgesetzt ist.
  • Ein Lochstein 3a ist bleibend in eine zentrale Öffnung 15 des Lagerkörpers 1 a eingepreßt, und ein Deckstein 16 ist in eine Ausnehmung 17 des Lagerkörpers 1a. eingelegt. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, besitzt der Deckstein 16 zwei einander gegenüberliegende Abflachungen 18, wobei die dazwischenliegenden kreissegmentförmigen Teile Vorsprünge 19 bilden. Wie in der ersten Ausführungsform ist die Form der Au:nehmung 17 so gewählt, daß sie derjenigen des Decksteines 16 entspricht, so daß sich die-,er innerhalb dieser Ausnehmung nicht verdrehen hann. Die Feder 20 entspricht derjenigen der ersten Ausführungsform mit dem Unterschied, daß sie nur zwei einander gegenüberliegende Ohren 21 besitzt, welche dazu bestimmt sind, den Deckstein 16 axial innerhalb des Lagerkörpers 1 zu halten, sobald diese Ohren über den Vorsprüngen 19 liegen, wie dies in Fig. 5 mit vollem Strich dargestellt ist. Im übrigen ist die Feder 20 ebenfalls innerhalb einer Nut 11 a des Lagerkörpers 1 a gehalten. Wird die Feder 20 im einen oder anderen Drehsinn von der mit vollem Strich in Fig.5 dargestellten Verriegelungsstellung aus verdreht, so gelangen die Ohren 21 in die in Fig.5 strichpunktiert dargestellte Freigabestellung, in welcher der Deckstein 16 aus dem Lagerkörper 1 a herausgenommen werden kann.
  • Die Seitenränder 22 der Ohren 21 sind auch hier nach oben aufgebogen, um so ein Aufgleiten der Ohren 21 auf die Vorsprünge 19 zu erleichtern.
  • Es ist selbstverständlich, daß der Lochstein ebenso wie der Deckstein auch aus Metall bestehen kann. Des weiteren können die Feder und der Deckstein bzw. seine Fassung mehr als zwei oder drei Ohren bzw. Vorsprünge besitzen. Diese Vorsprünge können auch anders ausgebildet sein, unter der Voraussetzung, daß die Ohren durch einfache Verdrehung der Feder innerhalb der Nut des Lagerkörpers beliebig entweder auf diese Vorsprünge oder zwischen diese Vorsprünge gebracht werden können. Im ersten Fall, der Verriegelungsstellung, sind der Deckstein und eventuell auch der Lochstein in ihrer axialen Stellung gesichert, während im zweiten Fall, der Freigabestellung, wenigstens der Deckstein herausnehmbar ist. Um zu verhindern, daß der Deckstein sich innerhalb des Lagerkörpers verdrehen kann, genügt es beispielsweise, am Lagerkörper einen Vorsprung vorzusehen, welcher mit zwei nebeneinanderliegenden Vorsprüngen des Decksteines bzw. seiner Fassung zusammenarbeitet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elastisches Zapfenlager für feinmechanische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckstein (5, 6, 16) mindestens zwei Vorsprünge (8, 19) hat, wobei eine der Zahl der Vorsprünge entsprechende Anzahl von Ohren (10, 21) der durch einen geschlitzten elastischen Ring (9) gebildeten, drehbar innerhalb der kreisringförmigen Nut (11, 11a) des Lagerkörpers (1, l a) gehaltenen. Feder nach innen vorstehen, so daß durch Verdrehung der Feder die Ohren (10, 21) entweder auf die Vorsprünge (8, 19) oder aber zwischen die Vorsprünge gebracht werden können, um den Ausbau des Decksteines zu gestatten, ohne daß man vorher die Feder zu entfernen braucht.
  2. 2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (8, 19) durch Abflachungen (7, 18) an der zylindermantelförmigen Außenseite des Decksteines (5, 6, 16) hergestellt werden.
  3. 3. Lager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckstein (5) in eine metallische Decksteinfassung (6) eingepreßt ist, deren Außenseite die genannten Vorsprünge (8) aufweist.
  4. 4. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerkörper (1, l a) eine Ausnehmung von der Form des Decksteines (5, 16) b.zw. der Decksteinfassung (6) mit den Vorsprüngen (8, 19) aufweist.
  5. 5. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenränder (12, 22) der Ohren (10, 21) an dem Federring (9) nach oben aufgebogen sind, um das Aufgleiten der Ohren (10, 21) auf die Vorsprünge (8, 19) zu erleichtern.
  6. 6. Lager nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Vertiefungen in der Oberseite der Vorspringe (8, 19), welche den Ohren (10, 21) als Rasten dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 832 579; schweizerische Patentschrift Nr. 287 283; französische Patentschrift Nr. 1063 489.
DES44429A 1954-06-21 1955-06-21 Elastisches Zapfenlager fuer feinmechanische Zwecke Pending DE1043007B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH318506T 1954-06-21

Publications (1)

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DE1043007B true DE1043007B (de) 1958-11-06

Family

ID=4497244

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES44429A Pending DE1043007B (de) 1954-06-21 1955-06-21 Elastisches Zapfenlager fuer feinmechanische Zwecke

Country Status (3)

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CH (1) CH318506A (de)
DE (1) DE1043007B (de)
GB (1) GB772580A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009049231B4 (de) * 2009-10-13 2019-01-24 Anvis Deutschland Gmbh Elastisches Lager, Anordnung und Verfahren zum Fixieren eines langgestreckten Befestigungsbauteils

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE832579C (de) * 1949-07-25 1952-02-25 Junghans Geb Ag Federnde Lagerung fuer Wellenzapfen in feinmechanischen Getrieben
CH287283A (fr) * 1949-01-07 1952-11-30 Zuercher Roger Palier à contre-pivot.
FR1063489A (fr) * 1951-11-07 1954-05-04 Palier amortisseur de chocs

Patent Citations (3)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB772580A (en) 1957-04-17
CH318506A (fr) 1957-01-15

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