DE1253002B - Cyanidfreies, alkalisches Bad zum galvanischen Abscheiden von Zinkueberzuegen - Google Patents
Cyanidfreies, alkalisches Bad zum galvanischen Abscheiden von ZinkueberzuegenInfo
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
- C25D3/00—Electroplating: Baths therefor
- C25D3/02—Electroplating: Baths therefor from solutions
- C25D3/22—Electroplating: Baths therefor from solutions of zinc
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES WTWW^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
C23b
Deutsche Kl.: 48 a-5/10
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
G250
3-22"
1253 002
K53202VIb/48a 12. Juni 1964 26. Oktober 1967
K53202VIb/48a 12. Juni 1964 26. Oktober 1967
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen beim galvanischen Abscheiden von Zinküberzügen.
Beim galvanischen Abscheiden von Zinküberzügen benutzt man im allgemeinen als galvanisches Bad eine
saure Zinksulfatlösung, eine alkalische Zinkatlösung S oder eine alkalische Zinkcyanidlösung. Mit dem letztgenannten
Bad erhält man eine glattere, kompaktere und homogenere Abscheidung als mit den erstgenannten
Bädern. Da jedoch das letztgenannte Bad ein ausnehmend giftiges Cyanid enthält, ist seine
Handhabung immer mit unangenehmen Problemen verknüpft, z. B. mit der Beseitigung cyanidhaltiger
Abfälle.
Hauptziel der Erfindung ist daher ein elektrolytisches Bad für Zink, das kein giftiges Material, · wie z.B.
Cyanid od. dgl., enthält und mit dem man im wesentlichen dasselbe Ergebnis wie mit einer wäßrigen Lösung
von Alkalizinkcyanid erzielt. Dieses Ziel erreicht man durch Verwendung einer wäßrigen Lösung von ammoniakalischem
Zinkgluconat.
Die nach der Erfindung für die galvanische Zinkabscheidung in den Bädern zweckdienliche Konzentration
von Zinkgluconat liegt im Bereich von 0,1 bis 2 gMol je Kilogramm Wasser, und eine Konzentration
im Bereich von 0,5 bis 1,5 gMol je Kilogramm Wasser »s
ist am besten geeignet.
Nach der Erfindung wird mittels Ammoniak ein pH-Wert des Bades im Bereich von 7,5 bis 10 bei 25°C
eingestellt.
Ein zweckdienliches Verfahren zur Bereitung eines galvanischen Bades gemäß der Erfindung ist folgendes:
Man gibt Zinkoxyd, Zinkhydroxyd, Zinkcarbonat od. dgl. zu einer wäßrigen Lösung von Gluconsäure
mit einer gewünschten Konzentration und erhält dabei ein wäßrige Lösung von Zinkgluconat. Nach Filtration
leitet man gasförmiges Ammoniak in die Lösung bzw. das Filtrat unter Messung des pH-Wertes, wobei das
Einleiten von Ammoniak eingestellt wird, wenn der gewünschte pH-Wert erreicht ist, Dann ist die entstandene
Lösung fertig, um erfindungsgemäß als galvanisches Bad verwendet werden zu können.
Bereiten kann man alternativ das Bad durch Lösen von Zinkgluconat in Wasser und anschließendes
Zufügen von wäßrigem Ammoniak, bis der pH-Wert der entstandenen ammoniakalischen Lösung den gewünschten
Wert erreicht. Die so zubereitete Lösung ist dann fertig zum Arbeiten als galvanisches Bad
gemäß der Erfindung.
Das Bad nach der Erfindung kann außerdem zusätzlich geringe Mengen von Dextrin, Hexaoxyäthylenlauryläther,
Ammoniumgluconat, Ammoniumcarbonat, oberflächenaktiven Mitteln oder Kobaltsalzen ent-
Cyanidfreies, alkalisches Bad zum galvanischen Abscheiden von Zinküberzügen
Anmelder:
Kyowa Hakko Kogyo Co. Ltd., Tokio
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke
und Dipl.-Ing. H. Agular, Patentanwälte,
München 27, Pienzenauer Str. 2
Als Erfinder benannt:
Yasuichi Shibasaki, Yokohama (Japan)
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 14. Juni 1963 (30 527)
halten, ohne daß die Fähigkeit des Bades zur Erzielung einer guten elektrolytischen Abscheidung des Zinks
beeinträchtigt wird.
Als Kathode können die verschiedensten zu verzinkenden Gegenstände, wie Stahlplatten oder Maschinenteile,
und eine Zinkanode verwendet werden.
Die besten Ergebnisse werden bei Temperaturen von etwa 15 bis 400C erzielt.
y Beispiel 1
Man bereitet eine wäßrige ammoniakalische Badlösung, die folgende Bestandteile enthält:
Zinkgluconat 1,5 gMol
Wasser 1 kg
Durch Einleiten von gasförmigem Ammoniak wird der pH-Wert auf 8 eingestellt.
Ein Stahl preß- oder Stanzstück wird als Kathode
angeschlossen und ein Zinkstab als Anode benutzt. Die .Galvanisierung wird bei einer Temperatur der
709 679/453
Elektrolytlösung von 16°C durchgeführt. Die Elektrolysespannung ist 36 V, die Stromdichte beträgt
25 A/dm*.
Nach 2 Minuten ist der abgeschiedene Zinküberzug blank (glänzend), glatt und silberweiß.
Beispiele 2 bis 4
Diese Beispiele wurden, wie im Beispiel 1 beschrieben,
mit den in der folgenden Tabelle wiedergegebenen Unterschieden durchgeführt.
Elektrolytlösung
Zinkgluconat
Zinkgluconat
Wasser, kg
pH-Wert, eingestellt durch Zugabe von Ammoniak ,. auf
Temperatur, 0C
Spannung, V
Stromdichte, A/dm*
Zeitdauer der Abscheidung, Minuten
Beschaffenheit des abgeschiedenen Zinküberzugs
0,3 gMol und 0,5 g Dextrin
'0,5
halbglänzend, etwas rauh, grau 1,5 gMol
30
2,7
10
glänzend, kristallin,
silberweiß
silberweiß
1,5 gMol und
0,1 gMol von
Hexaoxyäthylen-
lauryläther
40
3,6
glänzend,
etwas kristallin,
silberweiß
Ein galvanisches Bad gemäß der Erfindung bietet folgende Vorteile:
1. Es wird ein Zinküberzug mit einer Vortreffiichkeit
ermöglicht, der zumindest demjenigen gleich ist, der sich mit einer wäßrigen Lösung von Zinkcyanid
ergibt; zuweilen ist er sogar noch besser.
2. Es ergibt sich ein glänzender und blanker galvanischer Zinküberzug.
3. Es müssen keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, wie dies beim Arbeiten mit
giftigem Cyanid erforderlich ist.
4. Trotz der Unkompliziertheit der Badzusammensetzung ergibt sich eine hervorragende und stabile
Abscheidung eines Zinküberzuges; darüber hinaus ist das Zusammenstellen der Flüssigkeit sehr
einfach.
Claims (2)
1. Cyanidfreies, alkalisches Bad zum galvanischen Abscheiden von Zinküberzügen unter Verwendung
einer Zinkanode, dadurch gekennzeichnet,
daß es aus einer wäßrigen ammoniakalischen Lösung mit einem Gehalt an Zinkgluconat in einer
Menge von 0,1 bis 2 gMol je Kilogramm Wasser besteht.
2. Bad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich geringe Mengen von Dextrin,
Hexaoxyäthylenlauryläther, Ammoniumgluconat, Ammoniumcarbonat, oberflächenaktiven Mitteln
oder Kobaltsalzen enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 485 563.
USA.-Patentschrift Nr. 2 485 563.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3052763 | 1963-06-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1253002B true DE1253002B (de) | 1967-10-26 |
Family
ID=12306264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK53202A Pending DE1253002B (de) | 1963-06-14 | 1964-06-12 | Cyanidfreies, alkalisches Bad zum galvanischen Abscheiden von Zinkueberzuegen |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| BE (1) | BE649214A (de) |
| DE (1) | DE1253002B (de) |
| FR (1) | FR1398540A (de) |
| GB (1) | GB1071886A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4018649A1 (de) * | 1990-06-11 | 1991-12-12 | Hermann Dipl Chem Dr Clasen | Verfahren und vorrichtungen zum elektrolytischen verzinken |
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-
1964
- 1964-06-10 US US374178A patent/US3298938A/en not_active Expired - Lifetime
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Patent Citations (1)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| BE649214A (de) | 1964-10-01 |
| FR1398540A (fr) | 1965-05-07 |
| US3298938A (en) | 1967-01-17 |
| GB1071886A (en) | 1967-06-14 |
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