DE1252691B - Verfahren zur Herstellung von 4-Nitro-pyrazolen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von 4-Nitro-pyrazolenInfo
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- DE1252691B DE1252691B DE1964B0075758 DEB0075758A DE1252691B DE 1252691 B DE1252691 B DE 1252691B DE 1964B0075758 DE1964B0075758 DE 1964B0075758 DE B0075758 A DEB0075758 A DE B0075758A DE 1252691 B DE1252691 B DE 1252691B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C "70
C07d
23 t ig
Deutsche KL: 12 ρ - 8/01
Nummer: 1252 691
Aktenzeichen: , B 75758IV d/12 ρ
Anmeldetag: 6. März 1964
Auslegetag: 26. Oktober 1967
Anmeldetag: 6. März 1964
Auslegetag: 26. Oktober 1967
Aus der deutschen Patentschrift 1162 376 ist die Herstellung von 1-substituierten 4-Nitro-pyrazolen
durch Nitrierung der entsprechenden 1-substituierten Pyrazole und durch Alkylierung von 4-Nitro-pyrazolen
bekannt. Es ist ebenfalls bekannt, l-Phenyl-4-nitropyrazol
aus Nitromalondialdehyd und Phenylhydrazin herzustellen (s. American Chemical Journal, Bd. 22
[1899], S. 89; Bd. 29 [1903], S. 253; Journal of the American Chemical Society, Bd. 34 [1912], S. 82).
Diese bekannten Herstellungsweisen haben den Nachteil, die entsprechenden Pyrazole aus oft schlecht
zugänglichen 1,3-Carbonylverbindungen erst synthetisieren und sie dann noch umsetzen zu müssen, wobei
besonders die Handhabung von Nitromalonaldehyd nicht ungefährlich ist. Damit ist die Ausgangsbasis
sehr beschränkt und nur eine begrenzte Gruppe von Pyrazolen zugänglich.
In Journal of the Pharmaceutical Society Japan, Bd. 83, S. 725 bis 728, wird die Ringverengung von
l-Phenyl-3,5-dichlor-6-(l,4)-pyridazinon zu 1-Phenyl-3-hydroxy-pyrazol-carboxylsäure
beschrieben. Diese Reaktion verläuft analog der von F. A c h gefundenen Umlagerung von l-Phenyl-3-methyl-5-äthoxy-6-(l H)-pyridazinon
mit konzentrierter Salzsäure zur 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazol-carboxylsäure
(Liebigs Annalen der Chemie, Bd. 253 [1889], S. 44). Die Ringverengung wird nur mit Pyridazonen durchgeführt, die in 4-Stellung
unsubstituiert sind. Zudem verlaufen sie in zwei getrennten Stufen, wobei die Kohlendioxydabspaltung
bei hohen Temperaturen erzwungen werden muß.
Es wurde nun gefunden, daß man 4-Nitro-pyrazole der allgemeinen Formel Γ
HC- C-NO2
(I) ,CH
worin R ein Wasserstoffatom, einen gegebenenfalls substituierten Alkyl-, Aryl- oder Arylsulfonylrest
bedeutet, erhält, wenn man ein 4-Nitro-5-hydroxypyridazon-(6) der allgemeinen Formel II
NO5
v-OH I=O
(Π) Verfahren zur Herstellung von 4-Nitro-pyrazolen
Anmelder:
Badische Anilin-& Soda-Fabrik
Aktiengesellschaft, Ludwigshafen/Rhein
Aktiengesellschaft, Ludwigshafen/Rhein
Als Erfinder benannt:
Dr. Franz Reicheneder, Ludwigshafen/Rhein;
Dr. KarlDury f,
Kirchheimbolanden
worin R die zuvor genannte Bedeutung hat, oder unter den Reaktionsbedingungen die zuvor genannten 4-Nitro-5-hydroxy-pyridazone-(6)
bildenden Stoffe auf Temperaturen zwischen etwa 50 und 1800C in Gegenwart
von Lösungs- bzw. Suspensionsmitteln bei einem pH-Wert des Reaktionsgemisches kleiner als 10 erhitzt.
Das Verfahren der Erfindung geht von 4-Nitro-5-hy-
droxy-pyridazonen aus und erlaubt die Umsetzung zu den entsprechenden 4-Nitro-pyrazolen in einer Stufe.:
Die als Ausgangsmaterial dienenden 4-Nitro-5-hydroxy-pyridazone sind neue Stoffe und leicht aus den
entsprechenden 4,5-Dihalogenpyridazonen durch Umsetzung
mit Natriumnitrit, z.B. im Molverhältnis 1: 3, in Gegenwart von Wasser bei Temperaturen zwischen
etwa 50 und 1800C zugänglich; 4,5-Dihalogenpyridazone
werden bereits großtechnisch hergestellt.
So lassen sich z. B. 4-Nitro-5-hydroxy-pyridazone-(6) umsetzen, in denen in der allgemeinen Formel II der
Rest R einen Arylrest bedeutet, der durch eine bis zwei Hydroxy- oder Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
durch eine bis zwei Aminogruppen, in denen auch ein oder beide Wasserstoffatome durch
Alkylgruppen mit vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ersetzt sein können, oder durch 1 bis 2 Chlor-
oder Bromatome substituiert sein kann. R kann auch einert SuIfonylrest einer Arylsulfonsäure, z. B. der
Benzolsulfonsäure, bedeuten.
Neben den zuvor genannten 4-Nitro-5-hydroxypyridazonen-(6) kann man auch Pyridazone verwenden,
die in 5-Stellung einen Substitüenten tragen, der unter den Reaktionsbedingungen gegen eine Hydroxygruppe
ausgetauscht wird. Solche Substitüenten sind z.B. Alkoxygruppen, Halogenatome, vorzugsweise
Chlor- und Bromatome, oder Aminogruppen. Diese Stoffe sind bislang noch nicht beschrieben. Man erhält
4-Nitro-5-chlor-pyridazone-(6) durch Umsetzung der entsprechenden 4-Nitro-5-hydroxy-pyridazone-(6) mit
709 679/529
3 . 4
Säurehalogeniden, z.B. Phosphoroxychlorid, Phos- beträgt 79,5% der Theorie, bezogen auf angewandtes
phortri- bzw. -pentachlorid. Aus !diesen 4-Nitro-5-halo- l-Phenyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6).
gen-pyridazonen-(6) kann man 4-Nitro-5-alkoxy-py- Verwendet man an Stelle des Dimethylsulfoxyds
ridazone-(6) durch Umsetzung mit Alkoholaten her- Tetramethylensulfon oder TetramethylharnstofT als
stellen. Durch Umsetzung der 4-Nitro-5-halogen- bzw. 5 Lösungsmittel, so verhält man die gleichen Ergebnisse.
-5-alkoxy-pyridazone-(6) mit: Ammoniak, primären Analyse:ic9H702N^189,17>- -; ' ' ' -
oder sekundäre^ Amnien lassen sich die entsprechen- Berechnet: C 57,14, H 3,73, O 16,92, N 22,21 %;
den 4-Nitro-5-arnino-pyridazone-(6) herstellen gefunden: C 56,8, H 3,9, O 17,2, N 22,1%.
Als Losungs- bzw; Suspensionsmittel verwendet man .
z.B. Wasser, verdünnte Säuren, Älkanole, z.B. Metha- io Beispiel 2
nol oder Äthanol, oder Älkandiole, z.B. Glykol oder
Propandiole. Man kann als Lösungsmittel weiterhin Man löst 10 Teile l-TosyM-nitro-S-hydroxy-pyrid-
Äther, wie Dioxan oder Tetrahydrofuran, ferner Di- azon-(6) in 100 Teilen Wasser, dem 5 Teile einer wäß-
methylsulfoxyd, Tetramethylensulfon, Tetramethyl- rigen 2n-Natrpnlauge. zugegeben werden, und läßt
harnstoff, N-Methyipyrrolidon oder Gemische der 15 die Lösung 10 Minuten kochen. Unter zunehmender
genannten Lösungsmittel verwenden. Verwendet man Trübung scheidet sich aus der sattgelben Lösung
als Äüsgangspyridäzone solche, die in 5-Stellung eine schon in der Hitze ein kristallines Produkt ab. Nach
Alkoxy- oder Aminogruppe oder Halogenatome tra- dem Abkühlen filtriert man und kristallisiert das
gen, so verwendet man als Lösungsmittel vorzugsweise gebildete l-Tosyl-4-nitro-pyrazol zweimal aus Me-
Wasser oder wasserhaltige Lösungsmittel. 20 thanol um. Man erhält 7 Teile l-Tosyl-4-nitro-pyrazol
Man kann das Verfahren in neutralem, sauer oder als weiße Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 116 bis
alkalisch reagierendem Medium durchführen. Soll in 117° C.
alkalisch reagierendem Medium gearbeitet werden, An^h™»- r ti η μ <3 nen\
dann darf der pH-Wert des Reaktionsgemisches 10 Berechnet
nicht überschreiten. Zur Einstellung des pH-Wertes 25 püs 'um n«o χτ ι <; 7 q 11 aao/ -
kann man z. B. Ammoniak, die Hydroxyde, Oxyde gefunden ·
oder Carbonate der Alkali- oder Erdalkalimetalle, wie η λακ π *>. f. rno/i mk^ c 1 ->
,1 ο/
., , . T. .. T-Xi- si 1 ■ JT.- C 44,ö, JtI 3,0, U 22,4, JN 15,0, a 12,4u/0.
Natrium, Kalium, Lithium, Calcium oder Barium,
verwenden. Man kann aber auch Amine, wie Methyl- Beispiel 3
amin, Dimethylamin oder Dimethylanilin, verwenden. 30
Die anzuwendende Menge ist von dem pH-Wert, bei 50 Teile l-Phenyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6)
dem die Umsetzung durchgeführt werden soll, ab- werden in 500 Teilen wäßrigem konzentriertem Amhängig.
Soll die Umsetzung in saurem Medium durch- moniak suspendiert. Man fügt 10 Teile Raney-Nickel'
geführt werden, so kann man in mineralsaurem, ζ. B; zu der Suspension und hält das Ganze 21I2 Stunden
salz- oder schwefelsaurem Medium arbeiten. Man kann 35 lang bei 100° C. Gleichzeitig wird der Druck im Reakaber
auch in Gegenwart von Carbonsäuren, wie tionsgefäß durch Aufpressen von Wasserstoff auf 50 at
Ameisensäure, Essigsäure oder Oxalsäure, arbeiten. gebracht. Nach dem Erkalten verdünnt man mit
Arbeitet man in neutraler oder alkalischer Lösung Wasser, saugt von dem gebildeten Niederschlag ab,
bzw. Suspension, so kann man dem Reaktionsgemisch den man anschließend erschöpfend mit Acetonitril
als Katalysatoren Metalle, z.B. Nickel, Kupfer oder 40 auskocht. Nach dem Filtrieren Und Einengen der
Eisen, zusetzen. , , , \ Acetonitrillösung erhält man 35 Teile l-Pheayl-4-nitro-
Man kann das Verfahren z.B. so durchführen, daß pyrazol vom Schmelzpunkt 128 bis 129°C. Die Ausman
die Ausgangsstoffe in dem Lösungsmittel vorlegt^ beμte beträgt 85,6% der Theorie, bezogen auf angefalls
in saurem oder basischem Medium gearbeitet wandtes l-Phenyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6).
werden soll, die Säure oder Base zugibt und dann, 45 .' . .
gegebenenfalls unter dem sich einstellenden oder er- ... Beispiel 4
höhtem Druck, z, B. 5 bis 100 at, das Reaktionsgemisch Man suspendiert 50 Teile l-Phenyl^-nitro-S-hy-
auf die Reaktionstemperatur erhitzt. droxy-pyridazon-(6) in 250 Teilen wäßrigem konzen-
. Nach dem Abkühlen des Umsetzungsgemisches und triertem Ammoniak, das man mit weiteren 250 Teilen
gegebenenfalls Entspannen fällt das gewünschte 4-Ni- 50 Wasser verdünnt. Man fügt 15 Teile Raney-Nickel hintro-pyrazol
meist schon sehr rein aus und läßt sich .... zu und hält die Mischung im Autoklav bei 80°C
leicht, z.B. durch Äbfiltrieren, gewinnen. unter einem Druck von 5 at Stickstoff während
Die nach dem Verfahren herstellbaren Verbindungen 6 Stunden. Bei der anschließenden Aufarbeitung
sind wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung analog Beispiel 3 erhält man 25 Teile 1-Pheiylvon
Farbstoffen, Pharmazeutika und Schädlings- 55 4-nitro-pyrazol, das mit dem im Beispiel 3 erhaltenen
bekämpfungsmitteln. -., identisch ist.
Die in den Beispielen angeführten Teile bedeuten '., τ>
. · „ „.· . ι ς
Gewichtstelle. ,
Beispiel 1 50 Teile l-Phenyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6)
, . 60 werden in 500 Teilen wäßrigem konzentriertem Am-
10 Teile l-Phenyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6) moniak unter Zugabe von 10 Teilen Kupferpulver
werden in 50 Teilen Dimethylsulfoxyd gelöst und, 10 Stunden bei einer Temperatur von 80°C und einem
1 Stunde bei '150'9C gehalten. Nach dem Eingießen Druck von 10 at Wasserstoff gehalten. Die Aufdes
Umsetzungsgemisches in Wasser kristallisieren arbeitung erfolgt auf die im Beispiel 3 beschriebene
6,5 Teile l-Phenyl-4-nitro.-pyrazol aus, die durch Ab- 65 Weise. Man erhält 36 Teile l-Phenyl-4-nitro-pyrazol.
filtrieren ;aüs dem Reaktionsgemisch isoliert werden. v, Verwendet man an Stelle von Kupferpulver Car-Der
Schmelzpunkt einer aus Acetonitril umkristalli-. bonyleisenpulver, so erhält man 32 Teile 1-PhenyI-
sierten Probe beiträgt, 128 bis 129°C. Die Ausbeute, 4-nitro-pyrazol.
5 Teile l-Phenyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6) werden mit 30 Teilen 2 n-Salzsäure in einem Einschmelzrohr
aus Glas 6 Stunden auf 120°C erhitzt. Nach dem Erkalten wird das Rohr, das unter Druck
steht, vorsichtig geöffnet, der Inhalt mit Wasser herausgespült und filtriert. Man erhält 3,5 Teile
l-Phenyl-4-nitro-pyrazol.
Die gleichen Ergebnisse werden erzielt, wenn man an Stelle von 2n-Salzsäure konzentrierte Salzsäure
und ein Salzsäure-Wasser-Gemisch im Verhältnis 1:1 verwendet.
B ei spi el 7
5 Teile l-Phenyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6), suspendiert in 35 Teilen Wasser, werden, wie im
Beispiel 6 beschrieben, 6 Stunden auf 1500C erhitzt. Die Aufarbeitung erfolgt, wie im Beispiel 6 angegeben.
Man erhält 4 Teile l-Phenyl-4-nitro-pyrazol.
5 Teile l-Methyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6) in 30 Teilen 15%iger Salzsäure werden 5 Stunden auf
12O0C erhitzt analog Beispiel 6. Bei der im Beispiel 6
beschriebenen Aufarbeitung erhält man 3 Teile 1-Methyl-4-nitro-pyrazol
vom Schmelzpunkt 91 bis 92° C.
Analyse: C4H6O2N3 (127,10)
Berechnet: C 37,80, H 3,97, O 25,18, N 33,06%;
gefunden: C 38,1, H 4,0, 0 25,0, N 32,5%.
Berechnet: C 37,80, H 3,97, O 25,18, N 33,06%;
gefunden: C 38,1, H 4,0, 0 25,0, N 32,5%.
B ei sρi el 9
5 Teile 4-Nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6) in 30 Teilen 10%iger Salzsäure werden analog Beispiel 6 6 Stunden
auf 15O0C erhitzt. Bei der Aufarbeitung, wie im Beispiel
6 beschrieben, erhält man 3 Teile 4-Nitro-pyrazol vom Schmelzpunkt 161 bis 1620C.
Analyse: C3H3O2N3 (113,08)
Analyse: C3H3O2N3 (113,08)
Berechnet: C 31,86, H 2,67, 0 28,30, N 37,16%;
gefunden: C 32,2, H 2,8, 0 27,9, N 36,9%.
gefunden: C 32,2, H 2,8, 0 27,9, N 36,9%.
Beispiel 11 ?
Analog Beispiel 5 werden 50 Teile l-Phenyl-4-nitro-5-amino-pyridazon-(6)
in 500 Teilen wäßrigem konzentriertem Ammoniak mit 10 Teilen Kupferpulver Stunden bei 800C und einem Druck von 10 at
Wasserstoff gehalten. Nach der Aufarbeitung, wie im Beispiel 3 beschrieben, erhält man 25 Teile 1-Phenyl-4-nitro-pyrazol.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von 4-Nitro-pyrazolen der allgemeinen Formel I
30
35
40
Beispiel 10
5 Teile l-Methyl-4-nitro-5-chlor-pyridazon-(6) werden mit 50 Teilen 15%iger Salzsäure in einem Einschmelzrohr
5 Stunden auf 12O0C erhitzt. Nach dem Erkalten wird der Inhalt des Rohres auf etwa die
Hälfte seines Volumens eingeengt und abgekühlt. Es kristallisieren 3 Teile l-Methyl-4-nitro-pyrazol aus, die
dem Endstoff von Beispiel 8 entsprechen. ' HC
C-NO2
Il
,CH
worin R ein Wasserstoffatom, einen gegebenenfalls substituierten. Alkyl-, Aryl- oder Arylsulfonylrest
bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man ein 4-Nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6) der allgemeinen
Formel II
NO
(Π)
worin R die zuvor genannte Bedeutung hat, oder unter den Reaktionsbedingungen die zuvor genannten
4-Nitro-5-hydroxy-pyridazone-(6) bildenden Stoffe auf Temperaturen zwischen etwa 50 und
1800C in Gegenwart von Lösungs- bzw. Suspensionsmitteln bei einem pH-Wert des Reaktionsgemisches kleiner als 10 erhitzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in wäßrigem
Ammoniak und/oder in Gegenwart von Eisen-, Nickel- oder Kupferpulver bei Überdruck durchführt.
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