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DE1229095B - Verfahren zur Herstellung von substituierten 4-Nitro-pyrazol-5-carbonsaeuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten 4-Nitro-pyrazol-5-carbonsaeuren

Info

Publication number
DE1229095B
DE1229095B DEB74873A DEB0074873A DE1229095B DE 1229095 B DE1229095 B DE 1229095B DE B74873 A DEB74873 A DE B74873A DE B0074873 A DEB0074873 A DE B0074873A DE 1229095 B DE1229095 B DE 1229095B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nitro
parts
pyrazole
substituted
general formula
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB74873A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Franz Reicheneder
Dr Karl Dury
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB74873A priority Critical patent/DE1229095B/de
Priority to CH1637264A priority patent/CH448105A/de
Priority to BE657781D priority patent/BE657781A/xx
Priority to US422883A priority patent/US3280141A/en
Priority to NL6415324A priority patent/NL6415324A/xx
Priority to FR575A priority patent/FR1427235A/fr
Priority to GB1/65A priority patent/GB1084531A/en
Publication of DE1229095B publication Critical patent/DE1229095B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D231/00Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings
    • C07D231/02Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings
    • C07D231/10Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D231/14Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D231/16Halogen atoms or nitro radicals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C07d
Deutsche Kl.: 12 ρ - 8/01
Nummer: 1229 095
Aktenzeichen: B 74873IV d/12 ρ
Anmeldetag: 2. Januar 1964
Auslegetag: 24. November 1966
Aus Jakugaku Zasshi, Bd. 83 (1963), S. 725 bis 728 ist bekannt, daß sich durch Erhitzen von 1-Phenyl-3,5-dichlor-6-pyridazinon bzw. l-Phenyl-3-chlor-5-hydroxy-6-pyridazinon in wäßriger Natronlauge bei Temperaturen von 120 bis 130°C in einem Bombenrohr das Natriumsalz der l-Phenyl-3-hydroxy-pyrazol-5-carbonsäure bildet und man durch Ansäuern aus dem Salz die gewünschte l-Phenyl-S-hydroxy-pyrazol-S-carbonsäure erhält. Ein großer Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß man unter erhöhtem Druck arbeiten muß.
Es wurde überraschend gefunden, daß man substituierte 4-Nitro-pyrazol-5-carbonsäuren der allgemeinen Formel I
R2 — C C — NO2
I! Il
C — COOH
worin R1 einen gegebenenfalls substituierten Aryl- oder einen gegebenenfalls substituierten Arylsulfonylrest und R2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen Alkoxyrest bedeuten, in guten Ausbeuten und auf sehr einfache Weise erhält, wenn man ein 4-Nitropyridazon-(6)-derivat der allgemeinen Formel II
NO,
worin R1 und R2 die zuvor genannte Bedeutung haben und R8 eine Hydroxy-, Alkoxy- oder Aminogruppe oder ein Halogenatom bedeutet, bei Temperaturen zwischen etwa 20 und 110°C in Gegenwart eines Lösungsmittels mit einer Base behandelt, wobei der pH-Wert des Reaktionsgemisches einen Wert größer als 10 aufweist und durch Ansäuern des Umsetzungsgemisches die substituierte 4-Nitro-pyrazol-5-carbonsäure der allgemeinen Formel I ausfällt.
Die als Ausgangsstoffe verwendeten 4-Nitro-5-hydroxy-pyridazone-(6) der allgemeinen Formel II sind neue Stoffe. Man kann sie z. B. durch Umsetzung von 4,5-Dihalogenpyridazonen-(6) mit einem Nitrit, z. B. im Molverhältnis 1: 3, in Gegenwart von Wasser bei
Verfahren zur Herstellung von
substituierten 4-Nitro-pyrazol-5-carbonsäuren
Anmelder:
Badische Anilin- & Soda-Fabrik
Aktiengesellschaft, Ludwigshafen/Rhein
Als Erfinder benannt:
Dr. Franz Reicheneder, Ludwigshafen/Rhein;
Dr. Karl Dury f,
Kirchheimbolanden
Temperaturen zwischen etwa 50 und 180°C herstellen.
So lassen sichz. B. 4-Nitro-5-hydroxy-pyridazone-(6), in denen in der allgemeinen Formel II der Rest R1 einen gegebenenfalls durch 1 bis 2 Hydroxy-, Alkoxy-
ao mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Aminogruppen, in denen auch ein oder beide Wasserstoffatome durch Alkylgruppen mit vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ersetzt sein können, Chlor- oder Bromatome substituierten Arylrest bedeutet, umsetzen. R1 kann auch einen Sulfonylrest einer gegebenenfalls durch die zuvor genannten Atome oder Gruppen substituierten Arylsulfonsäure bedeuten.
In den bevorzugten Ausgangspyridazonen der allgemeinen Formel II bedeutet R2 ein Wasserstoffatom.
Neben den zuvor genannten 4-Nitro-5-hydroxy-pyridazonen-(6) kann man auch Pyridazone verwenden, die in 5-Stellung eine Alkoxygruppe, ein Halogenatom, vorzugsweise ein Chlor- oder Bromatom, oder eine Aminogruppe tragen. Diese Stoffe sind bislang noch nicht beschrieben. Man erhält 4-Nitro-5-chlorpyridazone-(6) durch Umsetzung der entsprechenden 4-Nitro-5-hydroxy-pyridazone-(6) mit Säurehalogeniden, z. B. Phosphoroxychlorid, Phosphortri- bzw. pentachlorid. Aus diesen 4-Nitro-5-halogenpyridazonen-(6) kann man 4-Nitro-5-alkoxypyridazone-(6) durch Umsetzung mit Alkoholaten herstellen. Durch Umsetzung der 4-Nitro-5-haIogen- bzw. -5-alkoxypyridazone-(ö) mit Ammoniak, primären oder sekundären Aminen lassen sich die entsprechenden 4-Nitro-5-amino-pyridazone-(6) herstellen.
Als Basen verwendet man alkalisch reagierende Stoffe, mit deren Hilfe man im Reaktionsgemisch einen pH-Wert größer als 10 einstellen kann. Solche Stoffe sind z. B. die Hydroxyde oder Oxyde der Alkali- bzw. Erdalkalimetalle, wie Natrium-, Kalium-, Lithium-, Calcium- oder Bariumhydroxyd. Ferner kann man stark basische Amine bzw. Ammonium-
609 728/389
3 4
basen, wie Trimethyl- oder Triäthylamin oder Benzyl- 5-carbonsäure, die mit der im Beispiel 1 beschriebenen
trimethylammoniumhydroxyd verwenden. Die Basen identisch ist.
löst man in einem Lösungsmittel, wie Wasser, Al- Beisoiel 4
kanolen, z. B. Methanol oder Äthanol, Alkandiolen,
z. B. Glykol oder Propandiol. Man kann als Lösungs- 5 10 Teile l-Phenyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6) mittel weiterhin Äther, wie Dioxan oder Tetrahydro- werden in 100 Teilen 10%iger wäßriger Kalilauge furan, oder Gemische der genannten Lösungsmittel gelöst. Man hält die Lösung 10 Minuten auf 100° C verwenden. Verwendet man als Ausgangspyridazone und arbeitet analog Beispiel 1 auf. Man erhält 5,7 Teile solche, die in 5-Stellüng eine Alkoxy- oder Amino- l-Phenyl-4-nitro-pyrazol-5-carbonsäure, die mit der gruppe oder Halogenatome tragen, so verwendet man io im Beispiel 1 beschriebenen identisch ist.
als Lösungsmittel vorzugsweise Wasser oder wasserhaltige Lösungsmittel. Beispiel 5
Man kann das Verfahren z. B. so durchführen, daß 10 Teile des gleichen Pyridazons wie in Beispiel 1,
man die Ausgangsstoffe in dem Lösungsmittel vorlegt gelöst in 100 Teilen 10%igem wäßrigem Barium-
und dann so viel Base zugibt, bis der pH-Wert des 15 hydroxyd, werden 15 Minuten auf 90 bis 95° C ge-
Reaktionsgemisches wenigstens 10 beträgt. In der halten. Nach dem Ansäuern der Lösung erhält man
Regel arbeitet man bei einem pH-Wert des Reaktions- 6 Teile der im Beispiel 1 beschriebenen 1-Phenyl-
gemisches, der zwischen 11 und 13 liegt. Man kann 4-nitro-pyrazol-5-carbonsäure.
aber auch noch bei einem höheren pH-Wert die Um- . .
setzung durchführen. Die Menge der angewandten 20 Beispiele
Base ist daher von dem pH-Wert, bei dem die Reaktion 8,5 Teile l-Phenyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6)
durchgeführt werden soll, abhängig. werden in 100 Teilen 5°/oigem wäßrigem Lithium-
Nach der Umsetzung säuert man das Reaktions- hydroxyd 15 Minuten bei 102 bis 105 0C gehalten,
gemisch an, wobei aus dem bei der Reaktion sich Man erhält nach der Aufarbeitung, wie im Beispiel 5
bildenden Salz der Pyrazolcarbonsäure die Pyrazol- 25 beschrieben, 3,6 Teile l-PhenyM-nitro-pyrazol-S-car-
carbonsäure freigesetzt wird. Sie fällt aus und läßt sich bonsäure,
leicht, z. B. durch Abfiltrieren, gewinnen. „ ■ · 1 7
Die nach dem Verfahren herstellbaren Verbindungen "
sind neu. Sie sind wertvolle Zwischenprodukte für die 10 Teile des gleichen Pyridazons wie im Beispiel 1
Herstellung von Farbstoffen, Pharmazeutika und 30 werden in 50 Teilen Wasser aufgeschlämmt. Man fügt
Schädlingsbekämpfungsmittel. 10 Teile Benzyltrimethylammoniumhydroxyd als
Die in den Beispielen angeführten Teile bedeuten 30%ige methanolische Lösung zu. Die Lösung er-
Gewichtsteile. wärmt man 1 Stunde unter Rückfluß auf dem Dampf-
Beispiel 1 ^ad. Nach dem Vertreiben des Methanols isoliert
35 man, wie im Beispiel 1 beschrieben, 6 Teile 1-Phenyl-
Man löst 12 Teile l-PhenyM-nitro-S-hydroxy-pyri- 4-nitro-pyrazol-5-carbonsäure.
dazon-(6) in 200 Teilen l,5%iger wäßriger Natronlauge und rührt die Lösung 48 Stupden bei Zimmer- Beispiel 8
temperatur. Nach dem Abfiltrieren eines geringen 12,5 Teile l-Phenyl-4-nitro-5-chlorpyridazon-(6) Niederschlags wird das Filtrat mit 5%iger Schwefel- 40 werden in 100 Teilen Methanol gelöst und 10 Teile säure angesäuert. Der sich bildende Niederschlag wird Kaliumhydroxyd portionsweise zugegeben. Nach dem abgetrennt. Man erhält 10,5 Teile l-Phenyl-4-nitro- Abklingen der Reaktion engt man die methanolische pyrazol-5-carbonsäure, die je einmal aus Methanol Lösung auf die Hälfte des Volumens ein, läßt ab- und Acetonitril unter Zusatz von wenig Aktivkohle kühlen und gießt sie vorsichtig in so viel 10%ige wäßumkristallisiert wird. Man erhält die l-Phenyl-4-nitro- 45 rige Salzsäure, daß das Gemisch am Ende sauer pyrazol-5-carbonsäure als · farblose Nadeln vom reagiert. Bei der Aufarbeitung, wie im Beispiel 1 beSchmelzpunkt 190°C (unter Zersetzung). schrieben, erhält man 8,5 Teile der l-Phenyl-4-nitro-Analyse: C10H7O4N3 (233,18). pyrazol-5-carbonsäure, die mit der im Beispiel 1 be-
Berechnet ... C 51,51, H 3,03, O 27,45, N 18,027«; schriebenen identisch lst
gefunden ... C 52,0, H 3,3, O 26,9, N 17,9 %. 5° B e i s ρ i e 1 9
_ . · 1 <■> Man bringt 10 Teile l-p-Toluolsulfonyl-4-nitro-
ΰ e l s ρ 1 e 1 λ 5-hydroxy-pyridazon-(6) in 100 Teile 2n-Natronlauge
10 Teile l-Phenyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6) und erhitzt die Lösung 5 Minuten auf dem Dampfbad.
werden in 1000 Teilen 1070iger wäßriger Natronlauge 55 Die Lösung färbt sich dabei tiefrot und bleibt klar.
gelöst und bei 50° C 3 Stunden gerührt. Dabei vertieft Nach dem Abkühlen und Ansäuern erhält man 4,5Teile
sich die Farbe der Lösung von Sattgelb nach Rot. Die l-p-Toluolsulfonyl-4-nitro-pyrazol-5-carbonsäure; die
Aufarbeitung erfolgt wie im Beispiel 1 angegeben. Säure wird aus Methanol umkristallisiert und hat
Man erhält 8 Teile l-Phenyl-4-nitro-pyrazol-5-carbon- einen doppelten Schmelzpunkt; nach dem teilweisen
säure, die mit der im Beispiel 1 beschriebenen identisch 60 Schmelzen bei 135 bis 140° C und anschließendem
ist. Wiederverfestigen schmilzt die Probe endgültig ab
Beispiel 3 210°C unter Decarboxylierung.
10 Teüe l-Phenyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6), Α^= Q1H9O6N3S (311).
gelöst in 100Teilen 27„iger wäßriger Natronlauge, 65 Be5f™ W909 n,nq vr,,* O1n^o/. ·
werden 2 Minuten auf 100°C erhitzt. Nach dem C 42,45, H 2,92, 0 30,9, N 13,5, S 10,25%,
Abkühlen und Aufarbeiten, wie im Beispiel 1 beschrie- gefunden
ben, erhält man 8,4 Teile l-Phenyl-4-nitro-pyrazol- C 43,2, H 3,0, 0 30,8, N 13,3, S 10,5%.
IO
15
Beispiel 10
10 Teile l-p-Tolyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6) werden in 100 Teilen 2n-Natronlauge gelöst und 30 Minuten auf dem Dampfbad erwärmt. Nach dem Erkalten und Ansäuern mit verdünnter Salzsäure erhält man 7 Teile l-p-Tolyl^-nitro-pyrazol-S-carbonsäure. Man kristallisiert die Säure aus Benzol um und erhält so weiße Kristalle vom Schmelzpunkt 162 bis 1630C (unter Zersetzung).
Analyse: C11H9O4N3 (247,21).
Berechnet... C 53,44, H 3,67, O 25,89, N 17,00%;
gefunden ... C 53,1, H 3,9, 026,5, N 16,3%.
Beispiel 11
Man setzt 9 Teile des Natriumsalzes des 1-m-Nitrophenyl-4-nitro-5-hydroxy-pyridazon-(6) in der im Beispiel 10 beschriebenen Weise um. Nach der dort beschriebenen Aufarbeitung erhält man 6 Teile 1-m-NitrophenyM-nitro-pyrazol-S-carbonsäure, die nachdem Umkristallisieren aus wenig Methanol bei 151 bis 152° C unter Zersetzung schmilzt.
Analyse: C10H6O6N4 (278,18).
Berechnet... C 43,17, H 2,17, O 34,51, N 20,14 %; *5 gefunden ... C43,3, H2,7, O34,5, N 19,7%.
Beispiel 12
10 Teile l-(3,4-Dichlorphenyl)-4-nitro-5-hydroxypyridazon-(6) werden, wie im Beispiel 10 beschrieben, umgesetzt. Man erhält 6,5 Teile l-(3,4-Dichlorphenyl)-4-nitro-pyrazol-5-carbonsäure. Eine aus Essigsäureäthylester umkristallisierte Probe schmilzt bei 148 bis 15O0C unter Zersetzung.
Analyse: C10H5O4N3Cl2 (302).
Berechnet
C 39,7, H 1,655, 0 21,2, N 13,9, Cl 23,5%;
gefunden C 39,9, H 1,8, O21,0, N 13,7, Cl 24,0%.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von substituierten 4-Nitro-pyrazol-5-carbonsäuren der allgemeinen Formel I
    R2-C C-NO2
    Il Il
    N, yC — COOH (I)
    worin R1 einen gegebenenfalls substituierten Aryl- oder einen gegebenenfalls substituierten Arylsulfonylrest und R2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen Alkoxyrest bedeuten, dadurch gekennzeichnet, daß man ein 4-Nitropyridazon-(6)-derivat der allgemeinen Formel II
    NO2
    (II)
    worin R1 und R2 die zuvor genannte Bedeutung haben und R3 eine Hydroxy-, Alkoxy- oder Aminogruppe oder ein Halogenatom bedeutet, bei Temperaturen zwischen etwa 20 und HO0C in Gegenwart eines Lösungsmittels mit einer Base behandelt, wobei der pH-Wert des Reaktionsgemisches einen Wert größer als 10 aufweist, und durch Ansäuern des Umsetzungsgemisches die substituierte 4-Nitropyrazol-5-carbonsäure der allgemeinen Formel I ausfällt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Jakugaku Zasshi, Bd. 83 (1963), S. 725 bis 728.
    609 728/389 11.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEB74873A 1964-01-02 1964-01-02 Verfahren zur Herstellung von substituierten 4-Nitro-pyrazol-5-carbonsaeuren Pending DE1229095B (de)

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NL6415324A NL6415324A (de) 1964-01-02 1964-12-31
FR575A FR1427235A (fr) 1964-01-02 1964-12-31 Procédé pour la production d'acides nitro-4 pyrazole-carboxyliques
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EP0224094A3 (de) * 1985-11-18 1988-11-30 Bayer Ag 1-Aryl-pyrazole

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