DE1251569B - Als Seitenrechen und Lüfter verwendbarer Sternrechwender - Google Patents
Als Seitenrechen und Lüfter verwendbarer SternrechwenderInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/14—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
- A01D78/148—Rakes having only one heads carrying arm
Landscapes
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- Environmental Sciences (AREA)
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c-83/00
Nummer: 1251569
Aktenzeichen: L 41558 III/45 c
Anmeldetag: 17. Juli 1957
Auslegetag: 5. Oktober 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen als Seitenrechen und Lüfter verwendbaren Sternrechwender
mit einem die Sternräder tragenden Gestell, das aus einem einzigen winkelförmig abgebogenen, im
wesentlichen flachen und etwa in Höhe der Drehachsen der Sternräder liegenden Gestellträger mit
zwei verschieden langen Schenkeln besteht, wobei in der Arbeitslage als Seitenrechen ein Schenkel sich
quer zur Fahrtrichtung erstreckt und die Sternräder einander überlappend an dem zweiten, sich parallel
zur Sternräderreihe erstreckenden Schenkel angeordnet sind, an dessen freiem Ende ein schwenkbares
Laufrad angeordnet ist.
Es ist eine derartige Maschine bekannt, die nur als Seitenrechen benutzbar ist. Dabei liegt der die
Sternräder tragende Gestellbalken, in Fahrtrichtung gesehen, vor den Sternrädern, so daß die seitliche
Abfuhr von Erntegut in der Seitenrechenlage durch den Gestellbalken gehindert werden kann. Der sich
quer zur Fahrtrichtung erstreckende Schenkel ist bei dieser bekannten Vorrichtung während des Betriebes
an beiden Enden am Schlepper befestigt.
Weiterhin ist ein Sternrechwender mit einem aus drei ein Dreieck bildenden Gestellbalken hergestellten
Gestell bekannt. Dabei ist ein sich quer zur Fahrtrichtung erstreckender Gestellbalken in zwei
Punkten mit dem Schlepper gekuppelt. Diese bekannte Konstruktion hat ein verhältnismäßig schweres
und kompliziertes Gestell, während auch bei dieser Vorrichtung das Gestell in der Arbeitslage als
Seitenrechen vor den Sternrädern liegt.
Es ist weiter eine Vorrichtung mit einem ein Dreieck bildenden Gestell bekannt, bei der das Gestell
teilweise oberhalb der Sternräder liegt und somit einen hohen Schwerpunkt aufweist. Auch diese Vorrichtung
ist verhältnismäßig schwer und kompliziert und durch ihre hohe Schwerpunktlage insbesondere
beim Arbeiten am Hang nicht stabil.
Die Erfindung bezweckt, einen Sternrechwender zu schaffen, der einen einfachen stabilen Aufbau aufweist,
vom Schlepper gezogen werden kann und bei dem die Gestellteile das Versetzen von Erntegut
nicht behindern. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß am freien Ende des ersten Schenkels
ein schwenkbares Laufrad und eine Anhängevorrichtung angeordnet sind und in der Arbeitslage als
Seitenrechen der die Sternräder tragende Schenkel, in Fahrtrichtung gesehen, hinter den Sternrädern
liegt, während zum Gebrauch des Sternrechwenders als Lüfter am Ende des die Sternräder tragenden
Schenkels eine der ersten Anhängevorrichtung entgegengesetzt gerichtete zweite Anhängevorrichtung
Als Seitenrechen und Lüfter verwendbarer
Sternrechwender
Sternrechwender
Anmelder:
C. van der LeIy N.V., Maasland (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Cohausz, Dipl.-Ing. W. Florack
und Dipl.-Ing. K. H. Eissei, Patentanwälte,
Düsseldorf, Schumannstr. 97
und Dipl.-Ing. K. H. Eissei, Patentanwälte,
Düsseldorf, Schumannstr. 97
Als Erfinder benannt:
Cornells van der LeIy, Zug (Schweiz);
Ary van der LeIy, Maasland (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 23. Juli 1956 (209 198)
angebracht ist und die Sternräder in eine Lage verschwenkbar
sind, in der die Sternradebenen sich etwa senkrecht zum zweiten Schenkel erstrecken.
Dadurch, daß der Sternrechwender in den beiden Arbeitslagen in verschiedenen Richtungen fortbewegt
wird, liegt der Schenkel, an dem die Sternräder angeordnet sind, in der Arbeitslage als Lüfter, in Fahrtrichtung
gesehen, vor den Sternrädern, so daß auch in dieser Arbeitslage das Versetzen von Erntegut
nicht durch den die Sternräder tragenden Schenkel behindert wird.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Sternrechwender gemäß der Erfindung;
F i g. 2 zeigt eine Ansicht in Richtung der Pfeile IMI der Fig. 1;
F i g. 3 zeigt eine Draufsicht zu F i g. 1 nach Überführung in eine andere Arbeitslage.
Das Gestell des Sternrechwenders weist einen einzigen winkelförmig abgebogenen, flachen Gestellträger
1 auf, dessen einer Schenkel in der Arbeitslage als Seitenrechen größtenteils hinter den Sternrädern
liegt und von drei Laufrädern 2, 3 und 4 abgestützt ist. Das Laufrad 3 dreht sich um die waagerechte
Achse 5, die mittels der Gabel 6 mit einer senk-
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rechten, die waagerechte Achse 5 nicht schneidenden Achse 7 verbunden ist, so daß das Laufrad 3 selbsteinstellend
ist. Die senkrechte Achse 7 ist in dem Lager 8 gelagert, das mittels eines Armes 9 mit dem
Gestellträger 1 verbunden ist.
Das Laufrad 4 ist um die waagerechte Achse 10 drehbar (F i g. 2), die mittels der Gabel 11 mit der
senkrechten Achse 12 verbunden ist. Die senkrechte Achse 12 schneidet die waagerechte Achse 10 und
ist in einem Lager 13 gelagert, das fest mit dem Gestellträger 1 verbunden ist. An der Achse 12 ist ein
Ring 14 befestigt, der mit seiner unteren Seite auf dem Lager 13 aufruht. Das obere Ende der Achse
12 hat einen rechteckigen Bolzen 15, auf dem eine mit Löchern 17 versehene Scheibe 16 ruht (F i g. 2).
Die Scheibe 16 hat einen eine Anhängevorrichtung bildenden Haken 18. An der oberen Seite des Lagers
13 ist eine Scheibe 19 befestigt, die eine der Scheibe 16 entsprechende Anzahl von Löchern hat. Durch
einen durch die Löcher der beiden Scheiben 16,19 geführten Bolzen 20 kann die Achse 12 gegen Drehung
gegenüber dem Gestellträger 1 verriegelt werden. Das Laufrad 2 ist auf gleiche Weise an dem
Gestellträger 1 befestigt wie das Laufrad 4.
An dem Gestellträger 1 sind zur Waagerechten geneigt liegende Achsen 21 bis 24 befestigt, die Sternräder
25 bis 28 tragen. Um jede Achse 21 ist ein Arm 32 drehbar. Der Arm 32 hat ein Lager 31, in
dem das Ende einer Kurbel 35 gelagert ist. Das andere Ende der Kurbel 35 bildet einen Achsstummel
für ein Sternrad. An jedem Arm 32 ist eine Zunge 33 befestigt, mit deren oberem Ende ein Hebel
37 gekuppelt ist. Auf jeder Kurbel 35 ist ein mit Löchern versehener Streifen 41 befestigt. Zwischen
einem der Löcher und dem Hebel 37 ist eine Zugfeder 44 angebracht. Jedes Lager 31 ist weiterhin mit
einem zwischen Anschlägen 46, 47 des Gestellträgers 1 beweglichen Arm 45 versehen, der die Verdrehung
der Sternräder 25 bis 28 um die Achsen 21 begrenzt. Die Arme 45 sind durch eine Strebe 51
miteinander verbunden.
An dem Gestellträger 1 ist noch ein Arm 52 befestigt, der am Ende mit einem Lager 55 versehen
ist, das um eine senkrechte Achse drehbar ist. Das Lager 55 weist eine Bohrung auf, in der ein Arm 58
gelagert ist. Der Arm 59 ist mittels einer senkrechten Achse 57 mit der Strebe 51 gekuppelt und frei beweglich.
Der Arm 58 ist durch eine Druckfeder 61 geführt.
F i g. 3 zeigt den Sternrechwender nach F i g. 1 in einer anderen Arbeitslage. Die Einzelteile in F i g. 3
haben die gleichen Bezugszeichen, jedoch mit Zusatz des Buchstabens A für die Teile, die eine andere
Lage einnehmen. Die Sternräder in der dargestellten Arbeitslage sind gegenüber F i g. 1 um die geneigten
Achsen 21 bis 24 gedreht, und infolge der geneigten Lage dieser Achsen liegen die Sternräder in Ebenen,
die einen Winkel mit der Vertikalen bilden, so daß sie eine schaufelartige Wirkung haben.
Der Sternrechwender arbeitet wie folgt: Bei der Vorwärtsbewegung in Richtung des Pfeiles V
(F i g. 1), wobei die Zugkraft an dem eine Anhängevorrichtung bildenden Zughaken 77, der mit dem
Laufrad 2 verbunden ist, angreift, ist der Sternrechwender ein Seitenrechen. Das Laufrad 2 ist dann ein
gegenüber dem Gestellträger 1 verschwenkbares Steuerrad. Das Laufrad 4 ist gegenüber dem Gestellträger
1 mittels des Bolzens 20 verriegelt. Bei der Fortbewegung des Sternrechwenders drehen sich die
Sternräder 25 bis 28 infolge Berührung mit dem Boden und dem Erntegut und legen letzteres hinter
dem Sternrad 25 ab. In dieser Arbeitslage erstreckt sich der kurze Schenkel des in Höhe der Drehachsen
der Sternräder liegenden flachen Gestellträgers quer zur Fahrtrichtung, während der lange, sich parallel
zur Drehachse der Sternräder erstreckende Schenkel 1, an dem die Sternräder angeordnet sind, in
ίο Fahrtrichtung gesehen, hinter den Sternrädern liegt.
Zur Umwandlung in eine andere Arbeitslage wird der Bolzen 20 gelöst, und der Sternrechwender an
dem Zughaken 18 in der Richtung R (F i g. 3) fortbewegt.
Der Bolzen 20 kann zur Verriegelung des Laufrades 2 gegenüber dem Gestellträger 1 benutzt
werden. Bei der Fortbewegung in der Richtung R werden waagerechte Kräfte auf die Sternräder 25 bis
28 ausgeübt, so daß diese sich um die Achsen 21 bis 24 in die Lage nach F i g. 3 drehen. Dabei werden
die Arme 45 gegen die Anschläge 47 gedrückt. Nach der Überführung der Sternräder von der ersten
in die zweite Arbeitslage liegen die Sternräder in Ebenen, die sich etwa senkrecht zum Schenkel erstrecken,
an dem die Sternräder angeordnet sind.
In der zweiten Arbeitslage arbeitet der Sternrechwender als Wender, wobei die Sternräder jedes für
sich das Erntegut seitlich abführen, das also gewendet und locker in kleinen Schwaden auf dem Boden
abgelegt wird. Die dabei geneigte, schaufelnde Lage der Sternräder hat den Vorteil, daß die Sternräder
das Erntegut lockern, da es höher angehoben und später freigelassen wird als bei einer vertikalen Lage
der Sternräder.
Für den Transport können die Sternräder mittels des Hebels 37 vom Boden freigemacht werden.
Claims (3)
1. Als Seitenrechen und Lüfter verwendbarer Sternrechwender mit einem die Sternräder tragenden
Gestell, das aus einem einzigen winkelförmig abgebogenen, im wesentlichen flachen und etwa
in Höhe der Drehachsen der Sternräder liegenden Gestellträger mit zwei verschieden langen Schenkeln
besteht, wobei in der Arbeitslage als Seitenrechen ein Schenkel sich quer zur Fahrtrichtung
erstreckt und die Sternräder einander überlappend an dem zweiten, sich parallel zur Sternräderreihe
erstreckenden Schenkel angeordnet sind, an dessen freiem Ende ein schwenkbares Laufrad
angeordnet ist, dadurchgekennzeichnet, daß am freien Ende des ersten Schenkels ein
schwenkbares Laufrad (2) und eine Anhängevorrichtung (77) angeordnet sind und in der
Arbeitslage als Seitenrechen (F i g. 1) der die Sternräder (25 bis 28) tragende Schenkel, in
Fahrtrichtung (V) gesehen, hinter den Sternrädern liegt, während zum Gebrauch des Sternrechenwenders
als Lüfter (F i g. 3) am Ende des die Sternräder tragenden Schenkels eine der ersten
Anhängevorrichtung entgegengesetzt gerichtete zweite Anhängevorrichtung (18^4) angebracht ist
und die Sternräder in eine Lage verschwenkt sind, in der die Sternradebenen sich etwa senkrecht
zum zweiten Schenkel erstrecken.
2. Sternrechwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein drittes selbsteinstellendes
Laufrad (3) etwa in der Mitte des Gestellträgers (1) angeordnet ist.
3. Sternrechwender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der an den
Enden des Gestellträgers (1) angeordneten Anhängevorrichtungen (77, 18^4) an einem Lenkhebel
des ihr zugeordneten Laufrades (2 bzw. 4A) angebracht ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Ausgelegte Unterlagen des österreichischen Patents Nr. 190 324;
ausgelegte Unterlagen des italienischen Patents Nr. 520 973;
ausgelegte Unterlagen des belgischen Patents 543 296.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1251569B true DE1251569B (de) | 1967-10-05 |
Family
ID=604860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1251569D Pending DE1251569B (de) | Als Seitenrechen und Lüfter verwendbarer Sternrechwender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1251569B (de) |
-
0
- DE DENDAT1251569D patent/DE1251569B/de active Pending
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