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DE1251569B - Als Seitenrechen und Lüfter verwendbarer Sternrechwender - Google Patents

Als Seitenrechen und Lüfter verwendbarer Sternrechwender

Info

Publication number
DE1251569B
DE1251569B DENDAT1251569D DE1251569DA DE1251569B DE 1251569 B DE1251569 B DE 1251569B DE NDAT1251569 D DENDAT1251569 D DE NDAT1251569D DE 1251569D A DE1251569D A DE 1251569DA DE 1251569 B DE1251569 B DE 1251569B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
star
star wheels
leg
impeller
wheels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1251569D
Other languages
English (en)
Inventor
Zug Cornells van der LeIy (Schweiz); Ary van der LeIy, Maasland (Niederlande)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Van der Lely NV
Original Assignee
C Van der Lely NV
Publication date
Publication of DE1251569B publication Critical patent/DE1251569B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
    • A01D78/148Rakes having only one heads carrying arm

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c-83/00
Nummer: 1251569
Aktenzeichen: L 41558 III/45 c
Anmeldetag: 17. Juli 1957
Auslegetag: 5. Oktober 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen als Seitenrechen und Lüfter verwendbaren Sternrechwender mit einem die Sternräder tragenden Gestell, das aus einem einzigen winkelförmig abgebogenen, im wesentlichen flachen und etwa in Höhe der Drehachsen der Sternräder liegenden Gestellträger mit zwei verschieden langen Schenkeln besteht, wobei in der Arbeitslage als Seitenrechen ein Schenkel sich quer zur Fahrtrichtung erstreckt und die Sternräder einander überlappend an dem zweiten, sich parallel zur Sternräderreihe erstreckenden Schenkel angeordnet sind, an dessen freiem Ende ein schwenkbares Laufrad angeordnet ist.
Es ist eine derartige Maschine bekannt, die nur als Seitenrechen benutzbar ist. Dabei liegt der die Sternräder tragende Gestellbalken, in Fahrtrichtung gesehen, vor den Sternrädern, so daß die seitliche Abfuhr von Erntegut in der Seitenrechenlage durch den Gestellbalken gehindert werden kann. Der sich quer zur Fahrtrichtung erstreckende Schenkel ist bei dieser bekannten Vorrichtung während des Betriebes an beiden Enden am Schlepper befestigt.
Weiterhin ist ein Sternrechwender mit einem aus drei ein Dreieck bildenden Gestellbalken hergestellten Gestell bekannt. Dabei ist ein sich quer zur Fahrtrichtung erstreckender Gestellbalken in zwei Punkten mit dem Schlepper gekuppelt. Diese bekannte Konstruktion hat ein verhältnismäßig schweres und kompliziertes Gestell, während auch bei dieser Vorrichtung das Gestell in der Arbeitslage als Seitenrechen vor den Sternrädern liegt.
Es ist weiter eine Vorrichtung mit einem ein Dreieck bildenden Gestell bekannt, bei der das Gestell teilweise oberhalb der Sternräder liegt und somit einen hohen Schwerpunkt aufweist. Auch diese Vorrichtung ist verhältnismäßig schwer und kompliziert und durch ihre hohe Schwerpunktlage insbesondere beim Arbeiten am Hang nicht stabil.
Die Erfindung bezweckt, einen Sternrechwender zu schaffen, der einen einfachen stabilen Aufbau aufweist, vom Schlepper gezogen werden kann und bei dem die Gestellteile das Versetzen von Erntegut nicht behindern. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß am freien Ende des ersten Schenkels ein schwenkbares Laufrad und eine Anhängevorrichtung angeordnet sind und in der Arbeitslage als Seitenrechen der die Sternräder tragende Schenkel, in Fahrtrichtung gesehen, hinter den Sternrädern liegt, während zum Gebrauch des Sternrechwenders als Lüfter am Ende des die Sternräder tragenden Schenkels eine der ersten Anhängevorrichtung entgegengesetzt gerichtete zweite Anhängevorrichtung Als Seitenrechen und Lüfter verwendbarer
Sternrechwender
Anmelder:
C. van der LeIy N.V., Maasland (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Cohausz, Dipl.-Ing. W. Florack
und Dipl.-Ing. K. H. Eissei, Patentanwälte,
Düsseldorf, Schumannstr. 97
Als Erfinder benannt:
Cornells van der LeIy, Zug (Schweiz);
Ary van der LeIy, Maasland (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 23. Juli 1956 (209 198)
angebracht ist und die Sternräder in eine Lage verschwenkbar sind, in der die Sternradebenen sich etwa senkrecht zum zweiten Schenkel erstrecken.
Dadurch, daß der Sternrechwender in den beiden Arbeitslagen in verschiedenen Richtungen fortbewegt wird, liegt der Schenkel, an dem die Sternräder angeordnet sind, in der Arbeitslage als Lüfter, in Fahrtrichtung gesehen, vor den Sternrädern, so daß auch in dieser Arbeitslage das Versetzen von Erntegut nicht durch den die Sternräder tragenden Schenkel behindert wird.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Sternrechwender gemäß der Erfindung;
F i g. 2 zeigt eine Ansicht in Richtung der Pfeile IMI der Fig. 1;
F i g. 3 zeigt eine Draufsicht zu F i g. 1 nach Überführung in eine andere Arbeitslage.
Das Gestell des Sternrechwenders weist einen einzigen winkelförmig abgebogenen, flachen Gestellträger 1 auf, dessen einer Schenkel in der Arbeitslage als Seitenrechen größtenteils hinter den Sternrädern liegt und von drei Laufrädern 2, 3 und 4 abgestützt ist. Das Laufrad 3 dreht sich um die waagerechte Achse 5, die mittels der Gabel 6 mit einer senk-
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rechten, die waagerechte Achse 5 nicht schneidenden Achse 7 verbunden ist, so daß das Laufrad 3 selbsteinstellend ist. Die senkrechte Achse 7 ist in dem Lager 8 gelagert, das mittels eines Armes 9 mit dem Gestellträger 1 verbunden ist.
Das Laufrad 4 ist um die waagerechte Achse 10 drehbar (F i g. 2), die mittels der Gabel 11 mit der senkrechten Achse 12 verbunden ist. Die senkrechte Achse 12 schneidet die waagerechte Achse 10 und ist in einem Lager 13 gelagert, das fest mit dem Gestellträger 1 verbunden ist. An der Achse 12 ist ein Ring 14 befestigt, der mit seiner unteren Seite auf dem Lager 13 aufruht. Das obere Ende der Achse
12 hat einen rechteckigen Bolzen 15, auf dem eine mit Löchern 17 versehene Scheibe 16 ruht (F i g. 2). Die Scheibe 16 hat einen eine Anhängevorrichtung bildenden Haken 18. An der oberen Seite des Lagers
13 ist eine Scheibe 19 befestigt, die eine der Scheibe 16 entsprechende Anzahl von Löchern hat. Durch einen durch die Löcher der beiden Scheiben 16,19 geführten Bolzen 20 kann die Achse 12 gegen Drehung gegenüber dem Gestellträger 1 verriegelt werden. Das Laufrad 2 ist auf gleiche Weise an dem Gestellträger 1 befestigt wie das Laufrad 4.
An dem Gestellträger 1 sind zur Waagerechten geneigt liegende Achsen 21 bis 24 befestigt, die Sternräder 25 bis 28 tragen. Um jede Achse 21 ist ein Arm 32 drehbar. Der Arm 32 hat ein Lager 31, in dem das Ende einer Kurbel 35 gelagert ist. Das andere Ende der Kurbel 35 bildet einen Achsstummel für ein Sternrad. An jedem Arm 32 ist eine Zunge 33 befestigt, mit deren oberem Ende ein Hebel 37 gekuppelt ist. Auf jeder Kurbel 35 ist ein mit Löchern versehener Streifen 41 befestigt. Zwischen einem der Löcher und dem Hebel 37 ist eine Zugfeder 44 angebracht. Jedes Lager 31 ist weiterhin mit einem zwischen Anschlägen 46, 47 des Gestellträgers 1 beweglichen Arm 45 versehen, der die Verdrehung der Sternräder 25 bis 28 um die Achsen 21 begrenzt. Die Arme 45 sind durch eine Strebe 51 miteinander verbunden.
An dem Gestellträger 1 ist noch ein Arm 52 befestigt, der am Ende mit einem Lager 55 versehen ist, das um eine senkrechte Achse drehbar ist. Das Lager 55 weist eine Bohrung auf, in der ein Arm 58 gelagert ist. Der Arm 59 ist mittels einer senkrechten Achse 57 mit der Strebe 51 gekuppelt und frei beweglich. Der Arm 58 ist durch eine Druckfeder 61 geführt.
F i g. 3 zeigt den Sternrechwender nach F i g. 1 in einer anderen Arbeitslage. Die Einzelteile in F i g. 3 haben die gleichen Bezugszeichen, jedoch mit Zusatz des Buchstabens A für die Teile, die eine andere Lage einnehmen. Die Sternräder in der dargestellten Arbeitslage sind gegenüber F i g. 1 um die geneigten Achsen 21 bis 24 gedreht, und infolge der geneigten Lage dieser Achsen liegen die Sternräder in Ebenen, die einen Winkel mit der Vertikalen bilden, so daß sie eine schaufelartige Wirkung haben.
Der Sternrechwender arbeitet wie folgt: Bei der Vorwärtsbewegung in Richtung des Pfeiles V (F i g. 1), wobei die Zugkraft an dem eine Anhängevorrichtung bildenden Zughaken 77, der mit dem Laufrad 2 verbunden ist, angreift, ist der Sternrechwender ein Seitenrechen. Das Laufrad 2 ist dann ein gegenüber dem Gestellträger 1 verschwenkbares Steuerrad. Das Laufrad 4 ist gegenüber dem Gestellträger 1 mittels des Bolzens 20 verriegelt. Bei der Fortbewegung des Sternrechwenders drehen sich die Sternräder 25 bis 28 infolge Berührung mit dem Boden und dem Erntegut und legen letzteres hinter dem Sternrad 25 ab. In dieser Arbeitslage erstreckt sich der kurze Schenkel des in Höhe der Drehachsen der Sternräder liegenden flachen Gestellträgers quer zur Fahrtrichtung, während der lange, sich parallel zur Drehachse der Sternräder erstreckende Schenkel 1, an dem die Sternräder angeordnet sind, in
ίο Fahrtrichtung gesehen, hinter den Sternrädern liegt. Zur Umwandlung in eine andere Arbeitslage wird der Bolzen 20 gelöst, und der Sternrechwender an dem Zughaken 18 in der Richtung R (F i g. 3) fortbewegt. Der Bolzen 20 kann zur Verriegelung des Laufrades 2 gegenüber dem Gestellträger 1 benutzt werden. Bei der Fortbewegung in der Richtung R werden waagerechte Kräfte auf die Sternräder 25 bis 28 ausgeübt, so daß diese sich um die Achsen 21 bis 24 in die Lage nach F i g. 3 drehen. Dabei werden die Arme 45 gegen die Anschläge 47 gedrückt. Nach der Überführung der Sternräder von der ersten in die zweite Arbeitslage liegen die Sternräder in Ebenen, die sich etwa senkrecht zum Schenkel erstrecken, an dem die Sternräder angeordnet sind.
In der zweiten Arbeitslage arbeitet der Sternrechwender als Wender, wobei die Sternräder jedes für sich das Erntegut seitlich abführen, das also gewendet und locker in kleinen Schwaden auf dem Boden abgelegt wird. Die dabei geneigte, schaufelnde Lage der Sternräder hat den Vorteil, daß die Sternräder das Erntegut lockern, da es höher angehoben und später freigelassen wird als bei einer vertikalen Lage der Sternräder.
Für den Transport können die Sternräder mittels des Hebels 37 vom Boden freigemacht werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Als Seitenrechen und Lüfter verwendbarer Sternrechwender mit einem die Sternräder tragenden Gestell, das aus einem einzigen winkelförmig abgebogenen, im wesentlichen flachen und etwa in Höhe der Drehachsen der Sternräder liegenden Gestellträger mit zwei verschieden langen Schenkeln besteht, wobei in der Arbeitslage als Seitenrechen ein Schenkel sich quer zur Fahrtrichtung erstreckt und die Sternräder einander überlappend an dem zweiten, sich parallel zur Sternräderreihe erstreckenden Schenkel angeordnet sind, an dessen freiem Ende ein schwenkbares Laufrad angeordnet ist, dadurchgekennzeichnet, daß am freien Ende des ersten Schenkels ein schwenkbares Laufrad (2) und eine Anhängevorrichtung (77) angeordnet sind und in der Arbeitslage als Seitenrechen (F i g. 1) der die Sternräder (25 bis 28) tragende Schenkel, in Fahrtrichtung (V) gesehen, hinter den Sternrädern liegt, während zum Gebrauch des Sternrechenwenders als Lüfter (F i g. 3) am Ende des die Sternräder tragenden Schenkels eine der ersten Anhängevorrichtung entgegengesetzt gerichtete zweite Anhängevorrichtung (18^4) angebracht ist und die Sternräder in eine Lage verschwenkt sind, in der die Sternradebenen sich etwa senkrecht zum zweiten Schenkel erstrecken.
2. Sternrechwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein drittes selbsteinstellendes
Laufrad (3) etwa in der Mitte des Gestellträgers (1) angeordnet ist.
3. Sternrechwender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der an den Enden des Gestellträgers (1) angeordneten Anhängevorrichtungen (77, 18^4) an einem Lenkhebel des ihr zugeordneten Laufrades (2 bzw. 4A) angebracht ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Ausgelegte Unterlagen des österreichischen Patents Nr. 190 324;
ausgelegte Unterlagen des italienischen Patents Nr. 520 973;
ausgelegte Unterlagen des belgischen Patents 543 296.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1251569D Als Seitenrechen und Lüfter verwendbarer Sternrechwender Pending DE1251569B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1251569B true DE1251569B (de) 1967-10-05

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DENDAT1251569D Pending DE1251569B (de) Als Seitenrechen und Lüfter verwendbarer Sternrechwender

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