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DE1250759B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1250759B
DE1250759B DENDAT1250759D DE1250759DA DE1250759B DE 1250759 B DE1250759 B DE 1250759B DE NDAT1250759 D DENDAT1250759 D DE NDAT1250759D DE 1250759D A DE1250759D A DE 1250759DA DE 1250759 B DE1250759 B DE 1250759B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
honing
disk
hollow shaft
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1250759D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1250759B publication Critical patent/DE1250759B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/08Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding non-circular cross-sections, e.g. shafts of elliptical or polygonal cross-section
    • B24B19/11Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding non-circular cross-sections, e.g. shafts of elliptical or polygonal cross-section for grinding the circumferential surface of rings, e.g. piston rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES WTWWl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 67 a -10
Nummer: 1 250 759
Aktenzeichen: G 407161 b/67 a
J 250 759 Anmeldetag: 29.Mail964
Auslegetag: 21. September 1967
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Honen der Laufflächen von selbstspannenden, zu einem Paket zusammengefaßten Kolbenringen in einer während des Honvorganges feststehenden Honbüchse, wobei die Ringe mit Eigenspannung an der Innenwandung der Honbüchse anliegen und mit geringem Axialabstand zwischen zwei Scheiben auf und ab bewegt werden und wobei jede Scheibe im Takt und in gleicher Richtung mit der anderen Scheibe antreibbar ist, nach Patent 1 216 730.
Es ist bereits eine Vorrichtung bekannt, bei der eine in der Honbüchsenachse auf und ab gehende drehbare Honspindel und ein auf der Honspindel befestigter kolbenähnlicher Ringträger vorgesehen sind. In schräg zur Honbüchsenachse angeordneten Nuten »5 des Ringträgers liegen die zu honenden Kolbenringe mit hinreichendem Spiel, um der Drehbewegung der Honspindel langsamer zu folgen. Die Werkstücke werden durch die Schraubenbewegung der Ringträgernuten bei der Dreh- und Hubbewegung des Ring- ao trägers gehont. Mit der bekannten Vorrichtung konnte jedoch nur einge geringe Zahl von Ringen jeweils bearbeitet werden. Es bestand auch die Gefahr, daß die Werkstücke einseitig zu stark, an anderer Stelle kaum abgetragen wurden, weil keine kon- »5 trollierbare Beziehung zwischen der Drehzahl des Ringträgers und der Drehzahl der einzelnen Ringe bestand.
Bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent sind die Werkstücke zwischen zwei Spannscheiben zu einem Paket zusammengefaßt. Sie haben gegenüber den Spannscheiben und gegeneinander genügend Spiel für den Honvorgang, während ihre Eigenspannung gegen die Honbüchsenwand verhindert, daß sich die Ringe auf der unteren Spannscheibe absetzen. Dennoch ist die Zahl der Werkstücke in einem Paket beschränkt, weil die Drehbewegung der Ringe abnimmt, je weiter die Ringe von der angetriebenen Spannscheibe entfernt sind. Auch wenn beide Spannscheiben angetrieben sind, drehen sich die Werkr stücke in der Mitte eines langen Paketes nur so langsam, daß sie nicht an ihrem ganzen Umfang gleichmäßig gehont werden. Vielmehr entsteht eine als »Wechseltragbild« bezeichnete Kantenwegnahme nur auf einer Umfangshälfte.
Mit der Erfindung wird die gleichmäßige Balligkeit der Laufflächen aller Kolbenringe in einem axial langen Paket dadurch erreicht, daß die Ringe nicht nur in fester Schräglage der Honbüchse gedreht und vorgeschoben, sondern außerdem in eine Taumelbewegung versetzt werden.
Erfindungsgemäß ist bei einer Vorrichtung gemäß Vorrichtung zum Ballighonen der Lauffläche
von Kolbenringen
Zusatz zum Patent: 1 216 730
Anmelder:
GOETZEWERKE Friedrich Goetze
Aktiengesellschaft,
Burscheidj Bürgermeister-Schmidt-Str. 6
Als Erfinder benannt:
Hans Philippsen, Burscheid
dem Hauptpatent mindestens eine Spannscheibe zum Zweck des Ballighonens kippbar, und zwar im Takt ihres Drehantriebes. Dadurch wird die Balligkeit der Werkstücklaufflächen unabhängig von der Drehzahl des einzelnen Werkstückes im Paket, denn die Taumelbewegung der Scheibe versetzt die Ringe in eine periodische Kippbewegung, deren Einfluß den einer bloßen Drehbewegung überlagert, auch wenn die Ringe sich bei der Drehbewegung in der an sich bekannten Schräglage befinden.
Es ist gleichgültig, ob beide oder nur eine der Endscheiben des Werkstückpaketes erfindungsgemäß taumeln und ob die Taumelbewegung mechanisch, pneumatisch, hydraulisch oder elektromagnetisch bewirkt wird. Möglich und zum Ausgleich einer einseitigen Bearbeitung vorteilhaft ist es, die beiden Spannscheiben wechselweise zu kippen. Durch die Erfindung wird jedenfalls erreicht, daß bei gleicher Form und Lage der Honbüchse sowie bei gleicher Drehzahl und Hubgeschwindigkeit der Spannscheiben die Balligkeit der Ringlaufflächen bei gleicher Paketlänge gleichmäßiger und auch bei größerer Paketlänge ausgeprägter wird als bei den bekannten und vorgeschlagenen Vorrichtungen.
Vorteilhafterweise wird die Taumelbewegung der Spannscheibe durch eine abgeschrägte Stirnfläche einer die Spannscheibenspindel umgebenden Hohlwelle, gegen die sich die Spannscheibenspindel mit einer senkrecht zur Spindelachse verlaufenden Stirnfläche abstützt, hervorgerufen. Die Größe der Tau-
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Claims (3)

melbewegung ist dabei abhängig vom Winkel der Schrägfläche. Eine solche Taumelbewegung unterscheidet sich vorteilhaft von dem bekannten Umlauf der Werkstücke in schrägen Nuten eines Ringträgers. Die Drehung der Spannscheibenspindel kann ge- S genüber der Drehung der Hohlwelle über ein Getriebe erfolgen. Das dazu dienende Getriebe kann mechanisch oder mit anderem Antrieb wirksam werden. Insbesondere kann erfindungsgemäß das die Spannscheibe tragende Spindelstück über eine elastisch mitnehmende Kupplung mit einem die Spindeldrehzahl erhöhenden Planetenradgetriebe verbunden sein. In der Zeichnung ist die Erfindung an dem Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung erläutert, bei der nur die obere Spannscheibe eines Ringpaketes in einer nicht dargestellten senkrecht stehenden Honbüchse durch eine schräge Anlagefläche gekippt und durch ein Getriebe angetrieben wird. Das aus lose aufeinanderliegenden, selbstspannenden Kolbenringen bestehende Werkstückpaket 1 wird von der End- oder Spannscheibe 2 begrenzt, der eine ähnliche Scheibe am anderen, nicht dargestellten Ende des Paketes entspricht. Die Scheibe 2 sitzt am Ende einer Honspindel 3, die mit Spiel in einer Hohlwelle 4 geführt ist und mittels eines Ansatzes 5 mit kugeliger Außenfläche an der Innenfläche der Hohlwelle 4 anliegt. Die Endfläche 6 der Hohlwelle 4 ist abgeschrägt, so daß die daran anliegende Stirnfläche 12 der Honspindel 3 bei der Drehung der Hohlwelle 4 in eine Taumelbewegung versetzt wird. Dadurch wird auch die Scheibe 2 mit den Werkstücken im Paket 1 gekippt, wodurch die Laufflächen der Ringe infolge ihrer Bearbeitung in der nicht dargestellten Honbüchse die gewünschte ballige Gestalt erhalten. Die Honspindel 3 ist durch Mitnahmebolzen 7 und eine elastische, aus Weichgummi bestehende Mitnahmehülse 8 mit einer gleich achsigen, in der Hohlwelle 4 geführten und fest in diese eingepaßten Spindel 9 verbunden. Die vorgespannte Hülse 8 dient vor allem der Abdichtung der Lager gegen die in der Spindel 3, 9 geführte Honflüssigkeit, kann aber gegebenenfalls die Mitnahme auch allein übernehmen. Ein Planetengetriebe 10 treibt die Spindel 9, die Hohl- welle 4 mit der Schrägfläche 6 in einem bestimmten, regelbaren Verhältnis zum Umlauf der von der Spindel 9 mitgenommenen Spindel 3. Das Spiel der Mitnahmebolzen 7 zwischen den Spindeln 3, 9 ermöglicht die Schrägstellung zwischen der Spindel 9 mit der Hohlwelle 4 einerseits und der Scheibe 2 mit der Spindel 3 andererseits. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung läßt sich leicht dadurch aus einer Vorrichtung zum zylindrischen Honen von Werkstücken herstellen, daß statt einer einteiligen Honspindel eine mehrteilige Honspindel 3, 9 eingesetzt wird. Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Honen von selbstspannenden, zu einem Paket zusammengefaßten Kolbenringen in einer während des Honvorganges feststehenden Honbüchse, wobei die Ringe mit Eigenspannung an der Innenwandung der Honbüchse anliegen und mit geringem Axialabstand zwischen zwei Scheiben auf und ab bewegt werden und wobei jede Scheibe im Takt und in gleicher Richtung mit der anderen Scheibe antreibbar ist, nach Patent 1 216 730, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck des Ballighones mindestens eine Spannscheibe (2) im Takt ihres Drehantriebes kippbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine abgeschrägte Stirnfläche (6) einer die ,.Spannscheibenspindel (3) umgebenden Hohlwelle (4), gegen die sich die Spannscheibenspindel (3) mit einer rechtwinklig zur Spindelachse (11) verlaufenden Stirnfläche (12) abstützt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannscheibenspindel (3) gegenüber der Hohlwelle (4) über ein Getriebe (10) drehantreibbar ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe als ein die Spindeldrehzahl erhöhendes Planetengetriebe (10) mit einer die Spannscheibenspindel (3) elastisch mitnehmenden Kupplung (7, 8) ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 648/92 9.67 © Bundesdruckerei Berlin
DENDAT1250759D Pending DE1250759B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1250759B true DE1250759B (de) 1967-09-21

Family

ID=604356

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1250759D Pending DE1250759B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1250759B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5168659A (en) * 1990-04-11 1992-12-08 Goetze Ag Apparatus for finely working piston rings

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5168659A (en) * 1990-04-11 1992-12-08 Goetze Ag Apparatus for finely working piston rings

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