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DE1249849B - Verfahren zur Herstellung von Mono- bzw Diketonen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mono- bzw Diketonen

Info

Publication number
DE1249849B
DE1249849B DENDAT1249849D DE1249849DA DE1249849B DE 1249849 B DE1249849 B DE 1249849B DE NDAT1249849 D DENDAT1249849 D DE NDAT1249849D DE 1249849D A DE1249849D A DE 1249849DA DE 1249849 B DE1249849 B DE 1249849B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction
carboxylic acid
compound
carried out
mol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1249849D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl -Chem Dr Klaus Haage Berlin Dipl -Chem Dr Heinz Remheckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Berlin Brandenburg Academy of Sciences and Humanities
Original Assignee
Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1249849B publication Critical patent/DE1249849B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C 07 c
C 0 7 C *» 5 M 1
Deutsche Kl.: 12 ο -10
Jl
Nummer: 1249 849
Aktenzeichen: D 49943 IV b/12 ο
Anmeldetag: 25. April 1966
Auslegetag: 14. September 1967
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Mono- bzw. Diketonen.
Ketone finden als Vorprodukte für Tenside und Weichmacher und als Zwischenprodukte für organische Synthesen Verwendung. Nach M. S. Kharasch und O. Rcinmuth (Grignard-Reactions of Nonmetallic Substances, Prentice Hall Inc., New York 1954) ist es bekannt, daß Mono- bzw. Diketone durch Alkylierung von Carbonsäurechloriden bzw. Dicarbonsäuredichloriden mit magnesium-, zink- oder cadmiumorganischen Verbindungen herzustellen sind. Während Grignardverbindungen keine technisch brauchbaren Ketonausbeuten ergeben, können mit zink- und cadmiumorganischen Verbindungen zwar bessere Ausbeuten erreicht werden, jedoch besitzen diese Verbindungen erhebliche Nachteile, die ihren technischen Einsatz stark einschränken. Alkylzinkverbindungen lassen sich nur schwer herstellen, sie sind unbeständig und außerdem in ihrer Anwendbarkeit auf wenige Lösungsmittel beschränkt; z. B. wird Äther durch Carbonsäurechloride in Gegenwart von Zinkhalogeniden leicht gespalten. Cadmiumalkyle lassen sich zwar aus Grignardverbindungen in Äther darstellen, sie sind aber thermisch äußerst instabil und zersetzen sich schon bei Zimmertemperatur. Sie sind praktisch nur in Äther anzuwenden. Während der Reaktion mit dem Carbonsäurehalogenid fällt das entstehende Cadmiumhalogenid aus, behindert dadurch den vollständigen Umsatz und fördert Nebenreaktionen (J. Cason, Chem. Reviews, 40 [1947], S. 15, The use of organocadmium reagents for the preparation of ketones).
In J. org. Chem., 30 (1965), S. 1634/1635, wird speziell die alkylierendc Wirkung von Lithium-tetramethylaluminat beschrieben, das aus dem entsprechenden Aluminiumalkyl, Trimethylaluminium und dem ebenfalls nicht billigen Lithiummethyl gewonnen wird. Von den im Molekül enthaltenen vier Methylgruppen wird bei der Ketonsynthese lediglich eine Methylgruppe zur Alkylierung genutzt.
Als weiteres alkylierendes Agenz ist nach Compt. Rend., 261 (1965), S. 1329 bis 1331, Organodisüan bekannt. Es wird aus dem entsprechenden Disiliciumhexachlorid mit Grignard- oder Natriumverbindungen hergestellt. Im Gegensatz zu den Grignardverbindungen reagieren die Disilane mit Säurechloriden und Säureanhydriden in Gegenwart von molaren Mengen Aluminiumchlorid nur zu den Ketonen, die weitere Alkylierung zum tertiären Alkohol bleibt aus. Nachteilig ist, daß das vorhandene Alkyl nur zu einem geringen Bruchteil genutzt wird, da molare Mengen Organodisilan und Säurechlorid angewendet werden Verfahren zur Herstellung von Mono- bzw.
Diketonen
Anmelder:
Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Berlin-Adlershof, Rudower Chaussee 5
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Chem. Dr. Heinz Reinheckel,
Dipl.-Chem. Dr. Klaus Haage. Berlin
(angegebene Molverhältnisse: Säurechlorid zu Organodisilan zu AlCl3 = 0,1:0,1:0,15 Mol). Fünf Sechstel der Alkylmenge werden in der Hydrolyse ungenutzt zersetzt. Hier dient also das Aluminiumchlorid nur dazu, den Reaktionsablauf überhaupt zu gewählleisten. Da als Ausgangsmaterial für die Organodisilane hauptsächlich die Grignardverbindungen verwendet werden, haftet dem Verfahren außerdem noch der einleitend aufgeführte Mangel aller Grignardverbindungen im Hinblick auf ihre Herstellung im großtechnischen Maßstab an.
Friedel-Crafts-Acylierungsreaktionen führen nur im Fall der aromatischen oder gemischt aromatischen Ketone in guten Ausbeuten zu definierten einheitlichen Produkten. Auf rein aliphatischen! Gebiet sind sie nicht anwendbar.
Viele Nachteile der magnesium-, zink- und cadmiumorganischen Verbindungen besitzen Alkylaluminiumverbindungen nicht. Es sind zwar sehr reaktive, ebenfalls luft- und feuchtigkeitsempfindliche, jedoch stabile Substanzen, die sich unverdünnt aufbewahren lassen, in vielen Lösungsmitteln löslich sind und auch in technischem Maßstab umgesetzt werden können. Bisher sind lediglich Methyl- und Äthyl-mono- und -diketone aus Carbonsäurechloriden ..bzw. Dicarbonsäuredichloriden und Methyl- bzw. Äthylaluminiumhalogeniden hergestellt worden (L. P. Apperson, Iowastate Coll. J. Sei., 16 [1941], S. 7; H. A d k i η s and C. S c an ley, J. Amer. chem. Soc, 73 [1951], S. 2854, Ketones from acyl chlorides and alkyl aluminium chlorides: A selective keto-ester synthesis; H. Bertsch und H. Reinheckel, Fette, Seifen, Anstrichmittel, 64 [1962], S. 881, Über die Synthese von Ketonen aus Säurechloriden mit Hilfe von Alumiiiiumalkylen). Zur Herstellung von Ketonen-
709 647/567
3 4
mit beliebiger Stellung der Carbonylgruppe im Mole- tische, araliphatische, cycloaliphatische oder aroma-
kül werden außer den entsprechenden Carbonsäure- tische Reste darstellt, im gleichen Lösungsmittel ura-
halogeniden Alkylaluminiumverbindungen mit höhe- setzt und das Reaktionsgemisch anschließend hydro-
rer Kohienstoffatomzahl in der Alkylkette benötigt. lysiert.
Demgegenüber betrifft die Erfindung ein Verfahren. 5 Während Alkylaluminiumhalogenide, die aus Alkyl-
zur Herstellung von Mono- bzw. Diketonen, das da- halogeniden und Aluminium erhältlich sind, praktisch
durch gekennzeichnet ist, daß man Carbonsäure- nur mit niederen Kettenlängen (Methyl-, Äthyl-)
monohalogenide bzw. Dicarbonsäuredihalogenide in technisch herstellbar sind, können Trialkylalummium-
einem Lösungsmittel mit Alumiuiumtrihalogeniden verbindungen beliebiger Alkylkettenlänge technisch
zusammenbringt, die entstandene Komplexverbindung io hergestellt werden.
unter O0C mit einer Triorganoaluminiuroverbindung Das günstigste Molverhältnis bei der Herstellung
der allgemeinen Formel (R')3A1, in der R' alipha- von Monoketonen nach der allgemeinen Gleichung
rcR—CO—X + WAlX3 + -~(R')3A.l > η R—CO-R' -|- im + Ι") AlX8 + (« - w) R—CO—X
in der R und R' die obengenannte Bedeutung haben, ein Gemisch von Ketonen unterschiedlicher Kettcn-
X für Halogen steht und n, m und u ganze oder länge, in denen die Ketogruppe jedoch stets die gleiche
gebrochene Zahlen sind, liegt für« — «bei n: m — 1.5, Stellung in bezug auf das eine Molekülende ein-
jedoch sind axich geringfügige Überschreitungen (bis 20 nimmt.
zu n:m — 2) und stärkere Unterschreitungen (bis zu Die Erfindung soll nachstehend an Beispielen er-
n:m = 0,5) dieses Molverhältnisses möglich. läutert werden.
Zur extrem vollständigen Umsetzung der Trialkyl- B e i s d i e I 1
aluminium verbindung kann auch mit einem Überschuß an Carbonsäurehalogenid (n > u; vgl. die vor- 25 Zu einer Lösung von 38,4 g n-Butyrylchlorid
stehende Gleichung) gearbeitet werden. Tn diesen (0,36 Mol) in 150 cm8 Methylenchlorid werden 32,1 g
>-...„ „ .. ,· ■ , u , . Dj wasserfreies Aluminiumchlorid (0,24 Mol) gegeben.
Fallen soll möglichst m — n r· betragen. Bei der XT . , ..... . .... . ' ^ ■ * j
B 3 B Nachdem völlige Auflosung eingetreten ist, werden
Herstellung von Diketonen wird zweckmäßig mit bei — 200C unter Luft- und Feuchtigkeitsausschluß
einem Molverhältnis von AlX3 zu Dicarbonsäure- 30 und intensivem Rühren 34 g (0,12 Mol) Tri-n-hexyl-
dihalogenid von 2,0 bis 1,3 : 1 gearbeitet, wobei für aluminium hinzugetropft. Nach weiterem 3 stündigem
den allgemeinen Fall das Molverhältnis Dicarbon- Rühren der Reaktionsmischung bei —20° C wird diese
säuredihalogenid zu Trialkylahuniniumverbindung 3:2 durch Eingeben in verdünnte (10- bis 15°/oige)
ist. Die Reaktion erfolgt in einem Lösungsmittel, das Schwefelsäure bei einer Temperatur von —20 bis
sowohl die Komplexverbindung von Carbonsäure- 35 —100C hydrolysiert. Die organische Phase wird nach
halogenid bzw. Dicarbonsäuredihalogenid uud Alu- der Abtrennung von der wäßrigen Phase einmal mit
miniumtrihalogenid als auch den. entsprechenden 10°/0igei: Natronlauge ausgeschüttelt, mit Wasser
Komplex von Mono- bzw. Diketon und Aluminium- gewaschen, und danach wird das Lösungsmittel ab-
trihalogenid in Lösung zu halten vermag. destilliert. Die Fraktionierung des Reaktionsproduktes
Als Lösungsmittel kann ein partiell halogenierter 40 ergibt 43,7 g reines Decanon-(4) (78°/0 der Theorie);
Kohlenwasserstoff, insbesondere Methylenchlorid, ver- Kp.lc = 9O0C; n™ = 1,4250.
wendet werden. . .
Das erfindungsgemäße Verfahren wird so durch- Beispiel l
geführt, daß das Carbonsäurehalogenid bzw. Di- Zu einer Lösung von 63 g n-Caprylsäurechlorid carbonsäuredihalogenid zu einer Suspension von 45 (0,39 Mol) in 250 cm* Methylenchlorid werden bei Aluminiumtrihalogenid im Lösungsmittel gegeben Raumtemperatur 34 g wasserfreies Aluminiumchlorid wird, wobei völlige Auflösung eintritt Die Lösung (0,26 Mol) und anschließend bei —200C unter den dieser Koraplexverbindung wird unter 0°C abgekühlt gleichen Bedingungen wie im Beispiel 1 15 g Tri- und danach unter Luftausschluß, am zweckmäßigsten äthylaluminiiim (0,13 Mol) gegeben. Weiterverarbeiunter einem reinen Stickstoffstrom, unter Rühren mit 50 tung des Reaktionsgemisches wie im Beispiel 1 ergibt der Trialkylaluminiurnverbindung versetzt. Festes 53 g reines Decanon-(3) (87% der Theorie); Kp.lo Aluminiumtrialkyl muß dafür ebenfalls im angewen- 870C; nf — 1,4262.
deten Lösungsmittel gelöst werden. Durch äußere . . .
Kühlung sorgt man dafür, daß die Reaktions- Beispiel J
temperatur unter 00C, am zweckmäßigsten zwischen 55 Zu einer Lösung von 17 g Acetylchlorid (0,22 Mol) —30 und —15° C liegt. Nach der Umsetzung, die im in 200 cm* Methylenchlorid werden 22 g wasserallgemeinen in 3 Stunden abgeschlossen ist, wird die freies Aluminiumchlorid (0,17 Mol) bei Raum-Reaktionsmischung durch Eintragen in gekühlte 5- bis temperatur gegeben, und anschließend wird bei —15° C 20°/0ige Schwefelsäure unterhalb 0°C hydrolysiert. eine Lösung von 38,7 g Tri-n-hexadecylaluminium Die von der wäßrigen Phase abgetrennte organische 60 (0,055 Mol) in 200 cm3 Methylenchlorid hinzu-Phase wird mit verdünnter Alkalilauge oder Soda- getropft. Nach 2 stündigem Rühren der Reaktionslösung ausgewaschen, mit Wasser neutral gewaschen, lösung bei —15 bis —10° C erfolgt Hydrolyse durch getrocknet und durch Destillation vom Lösungsmittel Eintragen in eisgekühlte 20°/0ige Schwefelsäure. Die befreit. organische Phase wird in Äther aufgenommen, zwei-
An Stelle einer einheitlichen definierten Trialkyl- 65 mal mit 10°/0iger Natronlauge ausgewaschen und aluminiumverbindung kann auch ein Additionsprodukt über Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Vereines Olefins an Trialkylaluminium (sogenanntes dampfen des Äthers und Methylenchlorids verbleibt Wuchsprodukt) Verwendung finden. Man erhält dabei ein fester Rückstand, aus dem durch fraktionierte
Destillation 24 g Octadecanon-(2) (54°/0 der Theorie) gewonnen werden; Κρ.0>51.30 bis 1500C; F. 480C.
Beispiel 4
Zu einer Lösung von 38 g o-Phenylcapronsäurechlorid (0,18 Mol) in 150 cm3 Methylenchlorid werden bei —300C 16 g wasserfreies Alutniniumchlorid (0,12 Mol) gegeben und danach bei gleicher Temperatur 6,8 g Triäthylaluminium (0,06 Mol), die in 40 cm3 Methylenchlorid gelöst sind, hinzugetropft. Nach Erwärmung auf 00C wird das Reaktionsgemisch 1 Stunde bei dieser Temperatur gehalten und dann wie im Beispiel 1 aufgearbeitet. Ausbeute: 34 g l-Phenyl-octanon-(6) (92°/0 der Theorie); Kp.n 165 bis 166° C.
Beispiel 5
Zu einer Lösung von 35,5 g Caprylsäurechlorid (0,22 Mol) und 20,0 g wasserfreiem Aluminiumchlorid (0,15 Mol) in 200 cm3 Methylenchlorid wird bei—30° C eine Lösung von 21,0 g Tri-cyclohexylaluminium (0,076 Mol) in 100 cm3 Methylenchlorid gegeben. Nach 3stündigem Rühren bei —300C wird das Reaktionsgemisch wie im Beispiel 1 aufgearbeitet. Ketonausbeute: 24 g l-Cyclohexyl-octanon-(l) (51°/0 der Theorie); Kp.Ofl 137 bis 1440C; n%° = 1,4545.
Beispiel 6
Zu einer Lösung von 34 g n-Buttersäurechlorid (0,32 Mol) und 31 g wasserfreiem Aluminiumchlorid (0,23 MoI) in 250 cm3 Methylenchlorid werden 41 g einer Wuchsproduktmischung (Additionsprodukt von Äthylen an Triäthylaluminium) der mittleren Zusammensetzung (CgH17)3Al (mittleres Molgewicht 364) mit 20 Gewichtsprozent an Alkan bzw. Alken bei -1O0C gegeben (32,8 g Alkyl = 0,090 Mol). Nach 4 stündigem Rühren bei dieser Temperatur wird das Reaktionsgemisch wie im Beispiel 1 weiterverarbeitet. Rohausbeute: 52 g eines Ketongemisches [Alkanon-(4)] der mittleren Kettenlänge C12 (88°/o der Theorie).

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Mono- bzw. Diketonen, dadurch gekennzeichnet, daß man Carbonsäurehalogenide bzw. Dicarbonsäuredihalogenide in einem Lösungsmittel mit Aluminiumtrihalogeniden zusammenbringt, die entstandene Komplexverbindung unter 00C mit einer Triorganoaluminiumverbindung der allgemeinen Formel (RO3AI, in der R' aliphatisch«, araliphatische, cycloaliphatische oder aromatische Reste darstellt, im gleichen Lösungsmittel umsetzt und das Reaktionsgemisch anschließend hydrolysiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Herstellung von Monoketonen die Umsetzung für den allgemeinen Fall, daß 1 Mol Carbonsäuremonohalogenid mit 0,33 Mol Triorganoaluminiumverbindung umgesetzt werden, mit einem Molverhältnis von Carbonsäuremonohalogenid zu Aluminiuintrihalogenid zwischen 2,0 und 1,0, vorzugsweise bei 1,5, durchführt oder daß man bei Durchführung der Reaktion mit überschüfsigem Carbonsäuremonohalogenid über das vorstehend angegebene Molverhältnis von Carbonsäuremonohalogenid zu Triorganoaluminiumverbindung hinaus eine Aluminiumtrihalogenidmenge anwendet, die der äquimolaren Menge an Carbonsäuremonohalogenid entspricht, vermindert um die stöchiometrisch zur Ausnutzung aller Organoreste erforderlichen Menge an Triorganoaluminiumverbindung.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Herstellung von Diketonen die Umsetzung mit einem Molverhältiiis von Aluminiumtrihalogenid zu Dicarbonsäuredihalogonid von 2 bis 1,3 : 1 durchführt, wobei für den allgemeinen Fall das Molverhältnis Dicarbonsäuredihalogenid zu Trialkylaluminiumverbindung 3 : 2 ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung in einem partiell halogenieren Kohlenwasserstoff, insbesondere Methylenchlorjd, durchgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung der Triorganoaluminiumverbindung mit der Komplexverbindung bei —30 bis -150C durchgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydrolyse des Reaktionsgemisches durch Eintragen in gekühlte 5- bis 20°/0ige Schwefelsäure bei Temperaturen zwischen —15 und 0°C durchgeführt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung mit dem Additionsprodukt eines Olefins an Trialkylaluminium als Triorganoaluminiumverbindung durchgeführt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
J. org. Chem., 30 (1965), S. 1634/1635;
Bull. SOC. chim. France, 1965, S. 1259.
DENDAT1249849D 1966-04-25 Verfahren zur Herstellung von Mono- bzw Diketonen Pending DE1249849B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0012850A1 (de) * 1978-11-28 1980-07-09 Hoechst Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung von Ketonen durch Umsetzung von Carbonsäurehalogeniden mit Alkylaluminiumverbindungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0012850A1 (de) * 1978-11-28 1980-07-09 Hoechst Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung von Ketonen durch Umsetzung von Carbonsäurehalogeniden mit Alkylaluminiumverbindungen

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