DE1249770B - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B69/00—Unpacking of articles or materials, not otherwise provided for
- B65B69/0008—Opening and emptying bags
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C7/00—Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
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- B28C7/06—Supplying the solid ingredients, e.g. by means of endless conveyors or jigging conveyors
- B28C7/064—Supply from sacks; Sack openers
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)
Description
Int. Cl.:
B 65g
DEUTSCHES
PATENTAMT Deutsche KL: 8Ie-132
Nummer:
Aktenzeichen:
Auslegetag:
Ausgabetag:
P 12 49 770.0-22 (G 43194)
27. März 1965
7. September 1967
25. September 1969
Patentschrift weicht von der Auslegeschrift ab
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Aufschneiden
und Entleeren von Säcken und Beuteln aus Papier, Gewebe od. dgl., in der diese in einem Fallschacht
durch mehrere nebeneinander auf zwei sich parallel gegenüberliegenden und gegensinnig angetriebenen,
waagerecht liegenden Wellen angeordnete Kreismesser oder Kreissägen zerschnitten und in
einen Sammeltrichter entleert werden, wobei der Fallschacht über einen Stutzen in ein geschlossenes Gehäuse
mündet, in dem eine ein Flächensieb aufweisende, geneigte Siebvorrichtung angeordnet ist, und
das Gehäuse an seiner Unterseite in den Sammeltrichter und in einen am unteren Ende der Siebvorrichtung
angeordneten Auffangkanal für die leeren Säcke ausläuft.
Um Säcke od. dgl. aus Papier usw aufzuschneiden und zu entleeren, werden sie auf feststehende, gekreuzt
angeordnete Messerklingen geworfen, die oberhalb eines Auffangtrichters für den rieselfähigen Inhalt
dieser Säcke angeordnet waren. Es ist aber auch bekannt, die zu entleerenden Säcke oder Beutel auf
einer geneigten Förderbahn einem rotierenden Kreismesser oder einer Kreissäge zuzuführen, welche den
Sack etwa mittig durchschneidet bzw. in zwei Hälften trennt. Diese beiden Hälften müssen von Greifern
od. dgl. erfaßt und gekippt werden, um sie restlos zu entleeren. Die Anordnung solcher Greifer bedingt
einen erheblichen konstruktiven Aufwand, und außerdem müssen derartige Maschinenausführungen eine
automatische Steuerung für die Greiferbewegungen, den Förderervorschub usw. aufweisen. Eine solche
Steuerung ist störanfällig und kostspielig. Diese im Takt arbeitenden Maschinen führen auch zu Zeitverzögerungen
und verhindern eine fortlaufende Zuförderung der zu öffnenden und zu entleerenden
Säcke.
Weiter ist eine Maschine bekannt, mit welcher ein gefüllter Sack durch Aufschneiden oder Auftrennen
seiner Endbereiche entleert wird. Nach Verlassen 2iner Rutsche wird der auf drei Förderseilen abgestützte
und zu öffnende Sack zwei voneinander mit \bstand angeordneten umlaufenden Schneidmessern
zugeführt, die die seitlichen Endbereiche des Sackes ab- oder aufschneiden. Nach dem Schneidvorgang
werden die äußeren Förderseile nach unten umgelenkt,
und die Weiterförderung des Sackes wird durch ias mittlere Förderseil durchgeführt. Dadurch liegen
iie Beutelenden frei und sinken ab, was noch durch iwei weitere, auf die Oberseite des Sackes drückende
Förderseile unterstützt wird, so daß der Sackinhalt aus den geöffneten Beutelenden herausfallen kann
jnd der Sack auf diese Weise entleert wird. Außer
Maschine zum Aufschneiden und Entleeren von Säcken und Beuteln
Greif-Werk Ernst Mahlkuch, Lübeck-Rothebeck
Als Erfinder benannt:
Kurt Weimann, Lübeck
Kurt Weimann, Lübeck
dem aufwendigen Aufbau ist bei dieser vorbekarfn-
ten Maschine besonders nachteilig, daß, wenn die Sackenden nicht vollständig abgeschnitten, sondern
nur eingeschnitten werden, der Sackinhalt aus den an den herunterhängenden Sackenden sich nunmehr
seitlich befindenden Schneidschlitzen nur unvollkom-
ao men und langsam aus dem Sack fließen kann. Die eingeschnittenen Beutelenden bilden außerdem Taschen,
die nur schwer zu entleeren sind, was besonders bei Säcken aus stabilem und dickem Material
der Fall ist.
as Bei einer anderen Maschine werden zu öffnende
Beutel einer Kammer zugeführt, in der auf einer Welle verschränkt, angeordnete Blätter rotieren. Die Beutel
werden von den rotierenden Blättern erfaßt, beschleunigt und mit beträchtlicher Geschwindigkeit
gegen eine sich an die Kammer anschließende Prallwand geschleudert, an der sie zerplatzen. Der Beutelinhalt
fällt dann weiter durch ein in einem Gehäuse angeordnetes geneigtes Sieb in einen Förderkanal,
während die zerplatzten Beutelteile vom Sieb abgefangen und durch Rüttelbewegungen abgefördert
werden. Da bei dieser Anordnung die rotierenden Blätter an ihren Kanten flach und stumpf ausgebildet
sind, können die Beutel beim Durchgang durch die die Blätter enthaltene Kammer nicht zerschnitten
werden, und durch den Aufprall gegen die Prallwand ist nicht immer eine vollständige Zerstörung der Beutel
gewährleistet. Für größere Verpackungsmittel, ζ. B. Säcke, ist diese Maschine nicht geeignet.
Es ist auch bekannt, volle Papiersäcke auf einen mit Pralleisten besetzten Rotor, der sich in einer
Prallmühle befindet, auftreffen zu lassen, wodurch die vollen Säcke zerstört werden, so daß ihr Inhalt
frei wird. Die Trennung des Sackinhaltes von den zerstörten Sackteilen erfolgt anschließend auf zwei
nachgeschalteten geneigten Sieben, wobei der Sackinhalt und die Sackteile getrennten Sammeltrichtern
zugeführt werden. Außer daß die vpllen Säcke nach
909 639/497
1
dieser Anordnung dem mit Pralleisten besetzten Rotor mit zeitlichem Abstand zugeführt werden müssen,
werden die Sackhüllen nur grob zerteilt, so daß ihre endgültige Entleerung erst durch zwischen zwei
Sieben angeordnete Wendebleche erfolgt. Für aus Kunststoff bestehende Säcke, ist diese Anordnung
nicht. geeignet, da Kunststoffsäcke . eine i größere
Festigkeit aufweisen als Papiersäcke, so' daß sie
durch einen einfachen iPrallvorgang nicht ausreichend
zerstört werden können., , . · , ■<;■<·...->;,.·■.·.,*
Eine andere, bekannte Sackzerreißmäschine besitzt in einem Falischacht zwei sich parallel gegenüberliegende,
jegfinsinnig angetriebene, waagerechte Walzen,
die mit nebeneinander angeordneten Sternmessern versehen und so gelagert sind, daß die Sternmesser
miteinander; kämmen. (Bei ,dieser Maschine werden die Säcke beim Durchtritt durch den Walzenzwischenraum
von den Sternmessern völlig zerfetzt, wobei kleine Sackfetzen ,die dem Fallschacht nachgeordnete
Siebvorrichtung verstopfen oder sogar durch die Siebvorrichtung durchfallen können. >
Die, Aufgabe der Erfindung besteht darin, gegenüber bekannten Maschinen der erwähnten Art eine
weitgehende Vereinfachung zu schaffen, und zwar derart, daß die Säcke, ohne in getrennte Teile zu zerfallen,
fortlaufend in einem Arbeitsgang aufgeschnitten und entleert werden und danach getrennt vom In*
halt ausgeworfen werden, ohne daß hierzu komplizierte Greifer und Taktsteuerung sowie andere Anordnungen
erforderlich sind, , ; , ,
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die bei der eingangs erwähnten Maschine
in dem Fallschacht mit>d.en Kreismesssrn oder Kreis-:
sägen besetzten Wellen,? eine^-Lü^ke tfür<,die Säcke
freilassend, so angeordnet-sind,, (iaß dig... Kreismesser
oder Kreissägen die Säcke-a_uf 4en einande):; gegenüberliegenden
Seiten in Längs- oder Querrichtung streifenförmig aufschneiden und daß die Siebvorrichtung
in an sich bekannter Weise aus zwei einander anschließenden Sieben besteht. Dadurch wird- erreicht,
daß die Säcke od. dgl. praktisch in eine Vielzahl paralleler Streifen aufgeschnitten werden, welche
nur noch durch zwei Querstreifen von einer Breite entsprechend dem freien Abstand zwischen den zugekehrten
Umfangsscheiteln der sich gegenüberliegenden Kreismesser oder Kreissägen zusammenhängen,
so daß der Sackinhalt ohne weiteres über ein Sieb nach unten in den Sammeltrichter fällt.
Der in Streifen geschnittene Sack mit etwaigem an den Streifen noch hängengebliebenem Inhaltsrest fällt
ebenfalls auf das Sieb oder ein zweites Sieb, welches ein Rüttelsieb oder auch eine drehende Siebtrommel
sein kann, so daß durch die Rüttelbewegung oder Drehbewegung des Siebes der Restinhalt gelöst wird
und durch das Sieb nach unten fällt, während der leere Sack über bzw. durch das Sieb abwärts gleitet.
Es entstehen also nicht mehr sehr viele getrennte Sackteile bzw. Sackhälften, die von Greifern od. dgl,
erfaßt und abtransportiert werden müssen, sondern der leere Sack kann als zusammenhängende, auf gegeniiherliegenden
Seiten in Streifen geschnittene Hülle am Ende des geneigten Siebes abgenommen werden
bzw. durch eine geneigte öffnung am Ende des Rüttelsiebes
oder am offenen Ende der Siebtrommel selbsttätig wegfallen oder weggefördert werden. Durch
das Aufschneiden in viele Streifen und durch das geneigte Sieb wird also erreicht, daß der Sack bis in
den letzten Winkel entleert wird,
,Die Erfindung wird nun an Hand der. Zeichnung
im einzelnen erläutert, auf der zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, und zwar zeigt
Fig. 1 einen senkrechten schematischen Schnitt
5-durch die Maschine ,nach der Erfindung; }?■ /, f~i
ξ. F iig. 2 iieunej "'Seitenansicht der<
iyi^schinfe'· näjbh
F i g. 1 mit teilweisem senkrechten Schnitt durch den Oberteil den Masehinje,
:tjFjig. 3 eine; dftr Jig. I entsprechende Maschine,
:tjFjig. 3 eine; dftr Jig. I entsprechende Maschine,
ίο . jedoch mit abgeänderter Siebausführung.
Die Maschine nach den Beispielen der F i g. 1 und 2 besteht im wesentlichen aus einem aufrechten bzw.
senkrechten Fallschacht 1 mit rundum oder eckigem
Querschnitt. An;das.Unterende dieses Fallschachtes 1 schließt sich über einen faltenbalg 2 oder eine elastische
Verbindung oder · einen Stutzen 3 ein Gehäuse 4 ν mit einem unteren Trichterauslauf· 5 an,: in
welchem ein 'geneigtes iSieb 6 schwingend gelagert ist;
Das Sieb 6 wird ,über einen Exzenter ad.-dgl. durch
einen t Elektromotor.7--und eine .Schwungmasse 8 in
;, Rüttelbewegung versetzt. .-. -k..^ ,■.-.·■ ->.:;.:,;,, ;·.·!-:.■;· -;
bas;:6ber;e Ende- des EallsehaChtesi.ist entweder
offen oder mit .einer Abdeckhaube.?., versehen;- Sie1
schließt sich, mif einer Joffenen, Seite9 a,: an -einen
Förderer oder eine sonstige, Einrichtung zum Zufüh-
, ren, ypri Säcken .in· den Füllschacht1 an.»Die Abdeck-:
haube 9 ist um das Gelenk 1,0 schwenkbar; gelagert,
um den Schacht 1 :von,,oben zugänglich ;zu -machen.
In dem Fallschacht 1 sind min,.-zwei einander in
horizontaler Ebene, gegenüberliegende, parallele WeI-
, len 12 α und 12 b gelagert. Jede dieser fellen trägt
mehrere Kreismesser oder Kreissägen13 α und 13 b,
die,einen gewünschten Abstand der einander züge-;
kehrten Ümfangsscheitel voneinander besitzen. Dieser
Abstand zwischen den Kreismesserumfängen der einander gegenüberliegenden Messer ist so gewählt,
daß die Säcke od. dgl. durch die Messer oder Sägen in Streifen geschnitten werden und nur die Teile der
Säcke entsprechend dem vorerwähnten Abstand der Messerumfänge unbeschädigt bleiben, so daß die
Streifen durch diese Teile zusammenhängen. Unreine Anpassung an verschieden große Säcke zu erreichen,
ist der Abstand der Wellen 12 α und 12 b einstellbar.
Der Antrieb der Kreismesserwellen 12 a, 12 b erfolgt
außerhalb des Schachtes über Keilriemen 14, ein Getriebe 15 und einen Elektromotor 16. Die
Kreismesserwellen sind vorteilhaft in verschwenkbaren Gabeln gelagert, die jedoch nicht dargestellt
sind.
Normal fallen die zugeführten Säcke od. dgl. in dem Schacht 1 durch ihr Eigengewicht zwischen den
rotierenden Kreismessern bzw. Kreissägen hindurch. Es ist aber vorteilhaft, oberhalb der Kreismesserwellen
Förderorgane zum Abwärtsfördern der Säcke 11 anzuordnen. Diese bestehen beispielsweise aus
einer angetriebenen Riffelwalze 17 oder einer sonstigen Förderwalze, welcher eine Rollenbahn 18 gegenüberliegt.
Der Abstand zwischen der Riffelwalze 17 und der geneigten Rollenbahn 18 ist vorteilhaft einstellbar,
beispielsweise durch eine Schraubspindel 19, durch die die Neigung der Rollenbahn und damit der
Abstand zur Riffelwalze 17 verstellbar ist,
Der von einer Förderbahn kommende oder von Hand oben in den Schacht geworfene Sack Il wird
von der Riffelwalze 17 erfaßt und gleitet auf der Rollenbahn 18 ahwärts zwischen die Kreismesser 13 a
und 13 />, wird unter teilweiser gleichzeitiger Entleerung
in Streifen geschnitten, und der Inhalt mit
η in Streifen geschnittenen Sack fällt auf das Rüt-5ieb 16. Der Inhalt des Sackes fällt durch das Rüt-5ieb
nach unten in den Trichter S und wird hier in liebiger Weise abgenommen. Durch die Rüttelwegung
des Siebes wird auch ein etwaiger Rest des aalts, der an den Streifen des Sackes haftet, hersgeschüttelt,
und dann gelangt die leere Sackhülle m Unterende des Siebes 6, wo sie abgenommen
rd. Das geschlossene Gehäuse 4 kann an dieser ;lle eine Klappe 4 α besitzen, welche sich selbsttig
öffnet, so daß der leere Sack seitlich herausllen kann.
Nach dem Beispiel F i g. 3 ist die Maschine prak-" ch in gleicher Weise ausgebildet wie vorstehend
F i g. 1 und 2 erläutert ist, jedoch wird in diesem ill der Stutzen 3 eines Gehäuses 4 unmittelbar starr
it dem Unterende des Fallschachtes 1 verbunden. ;nkrecht unter dem Fallschacht ist ein stark geneigs
Sieb 20 vorgesehen, und zwar besteht dieses Sieb veckmäßig aus parallelen, geneigten Stäben, so daß
:r größte Teil des Inhalts des durch die Kreismesser la, YIb aufgeschnittenen Sackes bereits durch dies
Stabsieb nach unten fällt, wo es durch einen richter 5 α gesammelt und dann in beliebiger geünschter
Weise abgeführt wird. Das Unterende des ^neigten Stabsiebes 20 faßt in das Oberende einer
Jneigten Siebtrommel 21, die in einem Rahmen 22 rehend gelagert wird und durch einen kleinen Mo-
>r 23 über Zahnkränze 24 in drehende Bewegung ersetzt wird. Der in Streifen aufgeschnittene Sack
illt dementsprechend mit einem Teil des Inhalts in as offene Oberende der drehenden Siebtrommel 21,
3 daß durch diese Drehbewegung etwaiger an den ackstreifen haftengebliebener Inhaltsrest gelöst und
urch die Siebwandung ebenfalls nach unten in den ^.uffangtrichter 5 α fällt. Das Unterende der geneigen
Siebtrommel 21 ist ebenfalls offen, so daß der estlos entleerte, in Streifen zerschnittene aber zuammenhängende
Sack am Unterende herausfällt und η beliebiger Weise abgenommen werden kann. Zu
liesem Zweck wird beispielsweise unterhalb des offeien
Unterendes der Siebtrommel 21 ein Auffangcanal 25 vorgesehen, durch den die leeren Säcke nach
inten gleiten.
Da der Inhalt der aufzuschneidenden und zu enteerenden Sacke unterschiedlich rieselfähig ist, kann
lie Siebtrommel 21 mit dem Rahmen 22 in der Neigung verstellt werden. Zu diesem Zweck ist der Rahmen
um seitliche obere Zapfen 26 verschwenkbar gelagert, so daß durch irgendwelche äußeren Handhaben
die Neigung einstellbar ist, wobei beispielsweise angedeutete Anschläge 27 vorgesehen sein
können, um die Neigung zu fixieren.
Claims (10)
1. Maschine zum Aufschneiden und Entleeren von Säcken und Beuteln aus Papier, Gewebe
od, dgl-, in der diese in einem Fallschacht durch mehrere nebeneinander auf zwei sich parallel
gegenüberliegenden und gegensinnig angetriebenen, waagerecht liegenden Wellen angeordnete
Kreismesser oder Kreissägen zerschnitten und in einen Sammeltrichter entleert werden» wobei der
FaUschacht über einen Stutzen in ein geschlossenes Gehäuse mündet, in dem eine ein Flächensieb
aufweisende geneigte Siebvorrichtung angeordnet ist und das Gehäuse an seiner Unterseite in den
Sammeltrichter und in einem am unteren Ende . der Siebvorrichtung angeordneten Auffangkanal
für die leeren Säcke ausläuft, dadurch gekennzeichnet,
daß die in dem FaUschacht (1) mit den Kreismessern oder Kreissägen (13 a, 13 b) besetzten Wellen (12 a, 12 b), eine Lücke
für die Säcke freilassend, so angeordnet sind, daß die Kreismesser oder Kreissägen die Säcke auf
den einander gegenüberliegenden Seiten in Längsoder Querrichtung streifenförmig aufschneiden
und daß die Siebvorrichtung in an sich bekannter Weise aus zwei aneinander anschließenden Sieben
besteht.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daf3 an dem Flächensieb (20), an
dessen Unterkante sich anschließend und etwa in
• gleicher Richtung geneigt, eine an beiden Stirnseiten offene Siebtrommel (21) angebracht ist.
3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächensieb (20)
aus parallelen Stäben besteht.
4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächensieb (20)
und die Siebtrommel (21) oberhalb des Sammeltrichters (5 a) liegen und das offene Unterende
der Siebtrommel (21) oberhalb des Auffangkanals (25) für die zerschnittenen leeren Säcke endet.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel
(21) in ihrer Neigung einstellbar ist.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Siebgehäuse (4) am seitlichen
Unterende von einer den leeren Sack durchlassenden Klappe (4 a) verschlossen ist.
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreismesserwellen (12 a, 12 b)
in ihrem Abstand zueinander einstellbar sind.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem FaUschacht (1) oberhalb der
Kreismesserwellen (12 a, 12/)) Förderorganc (17. 18) zum Abwärtsfördern der dem Oberende des
Fallschachtes zugeführten Säcke angeordnet sind.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderorgane aus einer vertikalen
oder von oben nach unten und innen ge neigten Rollenbahn (18) und einer gegenüberliegenden
angetriebenen Riffelwalze (17) bestehen.
10. Maschine nach den Ansprüchen K und 1J,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Rollenbahn (18) und der Riffelwalze
(17) einstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1 145 547. 4455;
britische Patentschrift Nr. 758 154;
USA.-Patentschrift Nr. 2 818 985.
Deutsche Patentschriften Nr. 1 145 547. 4455;
britische Patentschrift Nr. 758 154;
USA.-Patentschrift Nr. 2 818 985.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
709640/361 8-67 Q Bundcsdriicia-rei Berlin
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1249770B true DE1249770B (de) |
Family
ID=603756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1249770D Pending DE1249770B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1249770B (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2556044A1 (de) * | 1974-12-13 | 1976-06-24 | Seita | Verfahren und vorrichtung zum oeffnen und entleeren von verpackungen, insbesondere von zigarettenpaketen |
| DE2729138A1 (de) * | 1976-06-28 | 1978-01-05 | Kockums Construction Ab | Verfahren und vorrichtung zum handhaben von lasten aus in saecken enthaltenem schuettgut auf paletten |
| FR2530972A1 (fr) * | 1982-07-29 | 1984-02-03 | Beloit Corp | Appareil et procede pour le traitement d'ordures en sacs |
| DE3319854A1 (de) * | 1983-06-01 | 1984-12-06 | Luco-Technic Gmbh Verfahrenstechnische Anlagen, 6474 Ortenberg | Sacklauffuehrung im aufgabegehaeuse einer sackschneidevorrichtung, fallweise fuer teilentleerte saecke |
| EP0172976A1 (de) * | 1984-08-22 | 1986-03-05 | LUCO-TECHNIC GMBH Verfahrenstechnische Anlagen | Sackschneide- und Sackentleerungsvorrichtung |
| US5199841A (en) * | 1989-12-19 | 1993-04-06 | Trutzschler Gmbh & Co. Kg | Apparatus for cutting open a fiber bale strap |
| FR2877316A1 (fr) * | 2004-10-29 | 2006-05-05 | Upa Usinage Du Pays D Authion | Machine et procede destines a separer des emballages souples de leur contenu. |
| EP2052976A1 (de) * | 2007-10-22 | 2009-04-29 | TEEPACK SPEZIALMASCHINEN GMBH & CO. KG | Vorrichtung zur Herstellung von Aufgussbeuteln |
-
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- DE DENDAT1249770D patent/DE1249770B/de active Pending
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