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DE1249065B - Verfahren zum Rillen von aus w emgstens drei Matenalschichten bestehender Wellpappe so wie nach diesem Verfahren hergestellter Zuschnitt - Google Patents

Verfahren zum Rillen von aus w emgstens drei Matenalschichten bestehender Wellpappe so wie nach diesem Verfahren hergestellter Zuschnitt

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Publication number
DE1249065B
DE1249065B DENDAT1249065D DE1249065DA DE1249065B DE 1249065 B DE1249065 B DE 1249065B DE NDAT1249065 D DENDAT1249065 D DE NDAT1249065D DE 1249065D A DE1249065D A DE 1249065DA DE 1249065 B DE1249065 B DE 1249065B
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DE
Germany
Prior art keywords
corrugated cardboard
grooved
line
box
lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1249065D
Other languages
English (en)
Inventor
Antonius Wilhelmus Daanen Emmasmgel Eindhoven Willem Hendrik van Iperen (Niederlande)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1249065B publication Critical patent/DE1249065B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D65/00Wrappers or flexible covers; Packaging materials of special type or form
    • B65D65/38Packaging materials of special type or form
    • B65D65/40Applications of laminates for particular packaging purposes
    • B65D65/403Applications of laminates for particular packaging purposes with at least one corrugated layer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/08Making a superficial cut in the surface of the work without removal of material, e.g. scoring, incising
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/4266Folding lines, score lines, crease lines

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B31b
Deutsche KL: 54 a-1/01
Nummer: 1249 065
Aktenzeichen: N 22495 VII b/54 a
Anmeldetag: 19. Dezember 1962
Auslegetag: 31. August 1967
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Rillen von aus wenigstens drei Materialschichten bestehender Wellpappe in Richtung quer zur Längsrichtung der in diesem Material vorhandenen Wellentäler. Eine solche eingerillte Linie wird vorgesehen, um das Biegen zweier Teile eines Stückes Wellpappe gegeneinander um eine vorherbestimmte Linie zu erleichtern. Es sind mehrere Ausführungsformen eingerillter Linien bekannt. Eine sogenannte einfache Rillinie ergibt einen genau begrenzten Winkel im Material, was z. B. vorteilhaft ist, wenn die betreffende Wellpappe zu einer Schachtel verformt wird. Eine einfache Rillinie an der Stelle einer Schachtelkante bewirkt, daß die Schachtel vertikale Belastungen zufriedenstellend aushält. Der Nachteil einer einfachen Rillinie ist jedoch, daß, insbesondere wenn die Wellpappe feucht ist, z. B. infolge von Bearbeitungen auf der Wellpappenmaschine, eine oder mehrere der glatten Papierbahnen leicht beschädigt werden. Außerdem besteht die Gefahr, daß durch so den auf das Papier ausgeübten Druck die Schichten sich voneinander ablösen. Auch besteht, namentlich bei der einfachen Rillinie, die Möglichkeit, daß sie sich beim Trocknen des Materials wieder teilweise schließt. Diese Nachteile weist die sogenannte doppelte Rillinie nicht oder wenigstens nur in geringerem Maße auf. Diese hat jedoch den Nachteil, daß der an der Stelle der doppelten Rillinie vorhandene Winkel im Material vertikale Belastungen weniger gut aushält als die einfache Rillinie.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile durch eine einer einfachen Rillinie ähnliche Ausbildung zu beheben, die somit den Vorteil einer verhältnismäßig großen Belastbarkeit, aber nicht den Nachteil der üblicherweise bei der Ausbildung mit einfacher Rillinie auftretenden willkürlichen Beschädigungen der glatten Papierbahnen aufweist.
Wenn hierbei von Wellpappe die Rede ist, so ist darunter ein Lagenmaterial zu verstehen, bei dem wechselweise glatte und gewellte Papierbahnen miteinander verleimt sind, wie z. B. Einfach-Wellpappe, die aus zwei äußeren glatten Papierbahnen und einer zwischenliegenden, mit den glatten Papierbahnen verleimten gewellten Papierbahn besteht. Mehrfach-Wellpappe besteht aus mindestens drei glatten und mindestens zwei gewellten Papierbahnen, die miteinander verleimt sind, wobei die gewellten Bahnen durch eine der drei erwähnten glatten Bahnen voneinander getrennt sind. Mehrfach-Wellpappe besteht meist aus insgesamt fünf Papierbahnen; für schwerere Bauarten können auch z. B. sieben oder neun Papierbahnen in Mehrfach-Wellpappe untergebracht sein.
Verfahren zum Rillen von aus wenigstens drei
Materialschichten bestehender Wellpappe sowie
nach diesem Verfahren hergestellter Zuschnitt
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Zoepke, Patentanwalt,
München 5, Erhardtstr. 11
Als Erfinder benannt:
Willem Hendrik van Iperen,
Antonius Wilhelmus Daanen,
Emmasingel, Eindhoven (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 22. Dezember 1961 (272 881)
Gemäß der Erfindung ist das oben angegebene Verfahren, bei dem die Wellpappe an der Stelle der anzubringenden Rille zunächst über einen Teil ihrer Dicke eingeschnitten und dann längs dieser Schnittlinie gerillt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der bis in die zweitletzte glatte Papierbahn erfolgende Einschnittsvorgang unterbrochen nach Art einer Perforation erfolgt.
Auf diese Weise wird erreicht, daß das Rillwerkzeug die schon durchgeschnittenen Papierbahnen fast nur wegzudrücken braucht, so daß die sonst bei der Verwendung einer einfachen Rillinie häufig vorkommenden willkürlichen Beschädigungen der glatten Papierbahnen nicht auftreten. Auf diese Weise gewinnt das gerillte Material an Gleichmäßigkeit, Güte und Aussehen. Diese Qualitätsverbesserungen werden in starkem Maße dadurch erhöht, daß eifindungsgemäß der Einschnittsvorgang nicht ununterbrochen, sondern nach der Art einer Perforation unterbrochen stattfindet. So wird eine scharfe, gut definierte Rillinie erzeugt, welche eine Beschädigung durch das Einschneiden der verschiedenen aufeinanderliegenden Lagen auf ein Kleinstmaß beschränkt. Dadurch, daß der Einschnitt bis in die zweitletzte glatte Papierbahn vorgenommen wird,
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bleibt die darunterliegende gewellte Bahn und die wiederum darunterliegende letzte glatte Papierbahn unbeschädigt. Weil bei Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung das Schneidewerkzeug einen Teil der Aufgabe des Rillwerkzeuges übernimmt, kann das Rillen mit geringerem Anlagedruck' erfolgen. Dies ermöglicht es, auch eine einfache Rillinie in nicht völlig trockenem Material anzubringen. Die kombinierten Schneide- und .Rillwerkzeuge können somit erforderlichenfalls am Ende der Bahn der Wellpappe-Maschine angeordnet werden.
Es sei bemerkt, daß es schon bekannt war, insbesondere zweischichtiges Wellpapier mit Hilfe eines ununterbrochenen Messers und eines Rillwerkzeuges bogenen Teile der durchgeschnittenen Lagen übertrieben dargestellt;
Fig. 5 a, 5b und 5c zeigen das gezahnte Messer
in Vorderansicht und Seitenansicht sowie das RiIl-Werkzeug in Vorderansicht. Diese Werkzeuge finden Verwendung, um erfindungsgemäß eine Linie in das Material einzurillen;
■■fig. 6 stellt schaübildlich eine Schachtel dar, bei der die eingerillte Linie nach der Erfindung an der ίο Stelle der Übergänge zwischen den senkrechten Schachtelwänden und den den Deckel bzw. den Boden der Schachtel bildenden Klappen Anwendung findet;
Fig. 7 stellt einen Zuschnitt dar, aus dem die
derart zu rillen, daß das Messer nur die Köpfe der 15 Schachtel nach F i g. 6 hergestellt ist. Bei diesem Zu-
im Material vorhandenen Wellenschicht durchschneidet'. Das Rillwerkzeug berührt auch nur die erwähnte obere Schicht. ■
Ein Vorteil der neuen Rillinienäusbildung besteht
auch darin, daß die zwei durch die Rillinie ge- 20 in Richtung der Pfeile VIII bzw. IX; trennten Teile der Wellpappe praktisch ohne Kraft- ; aufwand sowohl nach der einen als auch nach der anderen Seite in bezug aufeinander abgebogen werden können. Diese Eigenschaft ist z. B. wichtig, wenn aus dem Material eine mit Schließklappen ver- 25 sehene Schachtel hergestellt wird. Beim Einpacken in die Schachtel können dann die Verschlußklappen ohne Schwierigkeit nach außen abgebogen werden. Dabei hat man nicht die Schwierigkeiten, die bei Wellpappschachteln mit üblicher Ausbildung der 30 .eingerillten Linien auftreten, daß nämlich die Verschlußklappen immer wieder zuklappen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bezieht sich demnach auf einen nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Zu- 35 lage abgestützten Material wird eine Rille mittels schnitt für eine Wellpapierschachtel, deren Boden eines Rillgliedes hergestellt, das z.B. aus einem RiIl- und Deckel durch über eingerillte Linien mit den senkrechten Schachtelwänden verbundene Klappen gebildet werden, wobei die senkrechten Wände
schnitt ist ein Teil der oberen. glatten Papierbahn entfernt, um die Lage der Wellentäler im Material sichtbar zu machen. Bei diesem Zuschnitt sind Fig. 8 und 9 Schnitte des Materials nach Fig. 7
Fig. 10 zeigt schließlich einen längs der Ebene C-C geführten Schnitt durch das Material der in Fi g. 6 dargestellten Schachtel.
Als Ausgangsmaterial für sämtliche dargestellten Gebilde findet die in den Fig. la und Ib dargestellte Mehrfach-Wellpappe Verwendung. Diese Wellpappe besteht aus den glatten Papierbahnen 1, 2 und 3 und den zwischen den Bahnen 1 und 2 bzw. 2 und 3 liegenden gewellten Papierbahnen 4 und 5. Die Bahnen 1, 2, 3, 4 und 5 sind auf übliche Weise miteinander verleimt.
Eine bekannte Ausbildung einer eingerillten Linie, der sogenannten Einfachrillinie, ist in den Fig. 2a und 2 b dargestellt. In dem von einer flachen Unterrad besteht, das in die Bahn 1 in stärkerem Maße und in die Bahn 2 in schwächerem Maße einen Eindruck 10 bzw. 11 macht. Diese eingerillten Linien er-
gleichfalls durch eingerillte Linien voneinander ge- 40 strecken sich senkrecht zur Längsrichtung der trennt sind, während die Wellentäler im Material Wellentäler. Das so gerillte Material läßt sich auf die
den
parallel zu den Trennlinien zwischen den Wänden verlaufen. Dieser Zuschnitt ist dadurch gekennzeichnet, daß nur die Faltlinien für die Verschlußklappen nach dem oben beschriebenen Verfahren hergestellt sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung stellen
Fig. la und Ib eine Vorderansicht bzw. Seitenansicht eines Streifens Mehrfach-Wellpappe dar;
Fig. 2a und 2b zeigen den gleichen Streifen mit einer üblichen eingerillten Linie, und zwar bevor und in Fig. 2b dargestellte Weise um einen Winkel von 90° umbiegen. Auf diese Weise ist eine verhältnismäßig scharfe Kante 12 zwischen den Teilen 13 und 14 erzielbar. Ein Nachteil ist jedoch, daß durch das Rillen das Material in der Umgebung der eingerillten Linie leicht beschädigt werden kann und daß das verformte Material an der Stelle der Kante 12 zwischen der Innen- und der Außenseite des Materialeine 50 Streifens auf unkontrollierbare Weise gestaucht wird. Infolgedessen wird das Äußere des Materials beeinträchtigt.
Wenn die in den Fig. 3 a und 3b dargestellte bekannte doppelte Rillinie Verwendung findet, ist die
nachdem der eine Teil des Streifens in bezug auf den 55 Gefahr einer Beschädigung der Materialschichten anderen Um die eingerillte Linie abgebogen worden geringer. Eine solche eingerillte Linie wird nämlich
ist;
F i g. 3 a und 3 b stellen auf entsprechende Weise einen Materialstreiferi dar, in den die bekannte doppelte Linie eingerillt ist;
Fig. 4a, 4b und 4c stellen einen Streifen Wellpappe dar, in den die Linie nach der Erfindung eingerillt ist. Die Fig. 4a zeigt den Streifen vor dem Abbiegen um die eirigerillte Linie, während in den Fig. 4b und 4 c der eine Teil um 90° in der einen bzw. der anderen Richtung in bezug auf den anderen Teil um die eingerillte Linie abgebogen ist. In diesen Figuren ist deutlichkeitshalber die Lange der abgedadurch erhalten, daß gleichzeitig die Oberseite des Materials mit einer Rolle mit einem einzigen Rillrücken und die Unterseite des Materials mit einer Rolle mit einem doppelten Rillrücken bearbeitet werden. Die erstere Rolle macht in der oberen Bahn 1 eine Vertiefung 15, die andere Rolle in der unteren Bahn 3 Vertiefungen 16 und 17. Im Prinzip braucht die Zwischenlage 2 keine Verformung zu erfahren. Werden auf die in F i g. 3 b ansegebene Weise die beiden durch die doppelte Rillinie getrennten Materialteile um einen Winkel von 90° abgebogen, so ergibt sich eine Kante 18, die weniger
stabil als die Kante 12 der F i g. 2 b ist; denn durch die Einwirkung der beiden Rillgeräte ist das Material der Kante 18, das'innerhalb des Winkels p-q-r liegt, mehr oder weniger zermürbt. In der Praxis.bedeutet dies, daß bei einer Wellpappschachtel, bei der z. B. an der Stelle des Überganges von einer senkrechten Seitenwand zu einer Verschlußklappe eine solche Kante vorhanden ist, diese nicht sehr geeignet ist, vertikale Belastungen aufzunehmen.
Diese Nachteile werden durch die in den F i g. 4 a, 4 b und 4 c dargestellte Ausbildung der eingerillten Linie nach der Erfindung behoben. Auch hier besteht das Material aus Mehrfach-Wellpappe, deren glatte Bahnen durch 21, 22 und 23 und deren gewellte Bahnen durch 24 und 25 angegeben sind. Zum Erzielen der eingerillten Linie nach der Erfindung wird das Material an der betreffenden Stelle zunächst auf einen Teil seiner Dicke, der hier aus der glatten Bahn 21, der gewellten Bahn 24 und der glatten Bahn 22 besteht, durchgeschnitten und dann längs dieser Durchschneidungslinie gerillt. Dies ist aus F i g. 4 a ersichtlich. Die Bahn 21 und die Bahn 24 sind völlig durchgeschnitten, während die Bahn 22 gerade von der Schneide des Messers berührt worden ist.
Wird das Material jetzt um die erhaltene eingerillte Linie umgebogen, so stellt sich heraus, daß die erhaltene Kante 26 das gleiche schöne und straffe Äußere hat wie die in F i g. 2 b dargestellte Kante 12, die durch Verwendung der üblichen einfachen eingerillten Linie erhalten worden war. Es stellt sich aber auch heraus, daß durch die Anwendung des Schneidevorganges die Materialverteilung zwischen der Innen- und der Außenseite des Materiälstreifens gleichmäßiger ist als bei der einfachen Linie. Ein weiterer Vorteil der Anwendung der neuen Linie besteht darin, daß erforderlichenfalls der Teil 28 in bezug auf die senkrechte Wand 29 ebensogut nach außen umgebogen werden kann, wie dies in F i g. 4 c angegeben ist. Die in Fig. 4b innenliegende Durchschneidungsstelle 22 α der in der Mitte des Materials liegenden glatten Bahn 22 liegt jetzt außen. Hierdurch wird -die Verwendung der Schachteln beim Ein- und Auspacken stark erleichtert.
Die Werkzeuge, mittels derer das neuartige Schneiden und Rillen vorgenommen wird, sind in den Fig. 5a, 5b und 5c dargestellt. Zunächst wird das Material der Einwirkung des hier als Rolle ausgebildeten gezahnten Messers 31 ausgesetzt. Dieses Messer ist in einem gabelförmigen Halter 32 untergebracht. Aus F i g. 5 a ist ersichtlich, daß das Messer die Bahnen 21, 24 und 22 durchschneidet. Die Durchschneidungslinie hat namentlich in der Bahn 22 den Charakter einer Perforation, die jedoch eine hinreichende Schwächung der Bahn 22 herbeiführt, um diese beim Umbiegen des Materials um die eingerillte Linie völlig durchzureißen. Dann wird, wie dies in Fi g. 5 c dargestellt ist, an der vom Messer 31 erzeugten Schnittlinie eine Rillrolle 32 entlanggeführt, die in einem gabelförmigen Halter 34 untergebracht ist. Die Rillrolle dient dazu, beim Anbringen der in Fig. 4b dargestellten Kante 26 das durchgeschnittene Material etwas zur Seite zu drücken, damit sich an dieser Kante eine gute Materialverteilung ergibt. ' _ .
Wendet man die Erfindung bei der in Fig. 6 schaubildlich dargestellten, aus Mehrfach-Wellpappe bestehenden Schachtel an, so kann der in F i g. 7 dargestellte Zuschnitt Verwendung finden. Die Seitenwände dieser Schachtel sind am Zuschnitt mit 41, 42, 43 und 44 bezeichnet. Die Seitenwand 41 weist einen Heftstreifen 45 auf, der beim Zusammenbau
ίο der Schachtel an die Innenseite der Wand 44 geheftet oder geklebt wird, wie dies in F i g. 7 durch 45 a gestrichelt angegeben ist. An die erwähnten Seitenwände schließen sich oben die Klappen 46, 47, 48 und 49 an. Diese können, wie F i g. 6 zeigt, zusammen den Deckel der Schachtel bilden. Unten enden die erwähnten Seitenwände in den Klappen 50, 51, 52 und 53, die zusammen auf ähnliche Weise den Boden der Schachtel bilden.
Wie insbesondere aus den Fig. 7, 8 und 9 folgt, verlaufen die Wellentäler bei dieser Schachtel parallel zu den im Material anzubringenden Faltlinien, die die Seitenwände der Schachtel voneinander trennen. So ergibt sich die Möglichkeit, die Faltlinien zwischen den Deckel- und Bodenklappen einerseits und den Seitenwänden andererseits erfindungsgemäß auszubilden. Auf diese Weise ergeben sich an den Stellen der Schnitte A-A und B-B der Fig. 6 die in den Fig. 4b und 4c dargestellten Materialdurchschnitte. Vollständigkeitshalber sei bemerkt, daß der Schnitt C-C der F i g. 6 das Äußere nach F i g. 10 aufweist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Rillen von aus wenigstens drei Materialschichten bestehender Wellpappe in Richtung quer zur Längsrichtung der in diesem Material vorhandenen Wellentäler, wobei die Wellpappe an der Stelle der anzubringenden Rille zunächst über einen Teil ihrer Dicke eingeschnitten und dann längs dieser Schnittlinie gerillt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der bis in die zweitletzte glatte Papierbahn erfolgende Einschnittvorgang unterbrochen nach Art einer Perforation erfolgt.
2. Zuschnitt nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1, hergestellt für eine Wellpappschachtel, deren Boden und Deckel durch über eingerillte Linien mit den senkrechten Schachtelwänden verbundene Klappen gebildet werden, wobei die senkrechten Wände gleichfalls durch eingerillte Linien voneinander getrennt sind, während die Wellentäler im Material parallel zu den Trennlinien zwischen den senkrechten Wänden verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Faltlinien für die Verschlußklappen gemäß Anspruch 1 hergestellt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 520 629, 539 612,
634414;
britische Patentschrift Nr. 648 387;
USA.-Patentschrift Nr. 2642 372.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 639/127 8.67 © Bundesdruckerei Berlin
DENDAT1249065D 1961-12-22 Verfahren zum Rillen von aus w emgstens drei Matenalschichten bestehender Wellpappe so wie nach diesem Verfahren hergestellter Zuschnitt Pending DE1249065B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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NL272881 1961-12-22

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