DE1249065B - Verfahren zum Rillen von aus w emgstens drei Matenalschichten bestehender Wellpappe so wie nach diesem Verfahren hergestellter Zuschnitt - Google Patents
Verfahren zum Rillen von aus w emgstens drei Matenalschichten bestehender Wellpappe so wie nach diesem Verfahren hergestellter ZuschnittInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
B31b
Deutsche KL: 54 a-1/01
Nummer: 1249 065
Aktenzeichen: N 22495 VII b/54 a
Anmeldetag: 19. Dezember 1962
Auslegetag: 31. August 1967
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Rillen von aus wenigstens drei Materialschichten
bestehender Wellpappe in Richtung quer zur Längsrichtung der in diesem Material vorhandenen Wellentäler.
Eine solche eingerillte Linie wird vorgesehen, um das Biegen zweier Teile eines Stückes Wellpappe
gegeneinander um eine vorherbestimmte Linie zu erleichtern. Es sind mehrere Ausführungsformen eingerillter
Linien bekannt. Eine sogenannte einfache Rillinie ergibt einen genau begrenzten Winkel im
Material, was z. B. vorteilhaft ist, wenn die betreffende Wellpappe zu einer Schachtel verformt
wird. Eine einfache Rillinie an der Stelle einer Schachtelkante bewirkt, daß die Schachtel vertikale
Belastungen zufriedenstellend aushält. Der Nachteil einer einfachen Rillinie ist jedoch, daß, insbesondere
wenn die Wellpappe feucht ist, z. B. infolge von Bearbeitungen auf der Wellpappenmaschine, eine oder
mehrere der glatten Papierbahnen leicht beschädigt werden. Außerdem besteht die Gefahr, daß durch so
den auf das Papier ausgeübten Druck die Schichten sich voneinander ablösen. Auch besteht, namentlich
bei der einfachen Rillinie, die Möglichkeit, daß sie sich beim Trocknen des Materials wieder teilweise
schließt. Diese Nachteile weist die sogenannte doppelte Rillinie nicht oder wenigstens nur in geringerem
Maße auf. Diese hat jedoch den Nachteil, daß der an der Stelle der doppelten Rillinie vorhandene
Winkel im Material vertikale Belastungen weniger gut aushält als die einfache Rillinie.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile durch eine einer einfachen Rillinie ähnliche
Ausbildung zu beheben, die somit den Vorteil einer verhältnismäßig großen Belastbarkeit, aber nicht den
Nachteil der üblicherweise bei der Ausbildung mit einfacher Rillinie auftretenden willkürlichen Beschädigungen
der glatten Papierbahnen aufweist.
Wenn hierbei von Wellpappe die Rede ist, so ist darunter ein Lagenmaterial zu verstehen, bei dem
wechselweise glatte und gewellte Papierbahnen miteinander verleimt sind, wie z. B. Einfach-Wellpappe,
die aus zwei äußeren glatten Papierbahnen und einer zwischenliegenden, mit den glatten Papierbahnen
verleimten gewellten Papierbahn besteht. Mehrfach-Wellpappe besteht aus mindestens drei glatten und
mindestens zwei gewellten Papierbahnen, die miteinander verleimt sind, wobei die gewellten Bahnen
durch eine der drei erwähnten glatten Bahnen voneinander getrennt sind. Mehrfach-Wellpappe besteht
meist aus insgesamt fünf Papierbahnen; für schwerere Bauarten können auch z. B. sieben oder neun Papierbahnen
in Mehrfach-Wellpappe untergebracht sein.
Verfahren zum Rillen von aus wenigstens drei
Materialschichten bestehender Wellpappe sowie
nach diesem Verfahren hergestellter Zuschnitt
Materialschichten bestehender Wellpappe sowie
nach diesem Verfahren hergestellter Zuschnitt
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Zoepke, Patentanwalt,
München 5, Erhardtstr. 11
Als Erfinder benannt:
Willem Hendrik van Iperen,
Antonius Wilhelmus Daanen,
Emmasingel, Eindhoven (Niederlande)
Willem Hendrik van Iperen,
Antonius Wilhelmus Daanen,
Emmasingel, Eindhoven (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 22. Dezember 1961 (272 881)
Gemäß der Erfindung ist das oben angegebene Verfahren, bei dem die Wellpappe an der Stelle der
anzubringenden Rille zunächst über einen Teil ihrer Dicke eingeschnitten und dann längs dieser Schnittlinie
gerillt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der bis in die zweitletzte glatte Papierbahn erfolgende
Einschnittsvorgang unterbrochen nach Art einer Perforation erfolgt.
Auf diese Weise wird erreicht, daß das Rillwerkzeug die schon durchgeschnittenen Papierbahnen fast
nur wegzudrücken braucht, so daß die sonst bei der Verwendung einer einfachen Rillinie häufig vorkommenden
willkürlichen Beschädigungen der glatten Papierbahnen nicht auftreten. Auf diese Weise gewinnt
das gerillte Material an Gleichmäßigkeit, Güte und Aussehen. Diese Qualitätsverbesserungen
werden in starkem Maße dadurch erhöht, daß eifindungsgemäß der Einschnittsvorgang nicht ununterbrochen,
sondern nach der Art einer Perforation unterbrochen stattfindet. So wird eine scharfe,
gut definierte Rillinie erzeugt, welche eine Beschädigung durch das Einschneiden der verschiedenen aufeinanderliegenden
Lagen auf ein Kleinstmaß beschränkt. Dadurch, daß der Einschnitt bis in die zweitletzte glatte Papierbahn vorgenommen wird,
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bleibt die darunterliegende gewellte Bahn und die wiederum darunterliegende letzte glatte Papierbahn
unbeschädigt. Weil bei Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung das Schneidewerkzeug einen Teil
der Aufgabe des Rillwerkzeuges übernimmt, kann das Rillen mit geringerem Anlagedruck' erfolgen.
Dies ermöglicht es, auch eine einfache Rillinie in nicht völlig trockenem Material anzubringen. Die
kombinierten Schneide- und .Rillwerkzeuge können somit erforderlichenfalls am Ende der Bahn der
Wellpappe-Maschine angeordnet werden.
Es sei bemerkt, daß es schon bekannt war, insbesondere zweischichtiges Wellpapier mit Hilfe eines
ununterbrochenen Messers und eines Rillwerkzeuges bogenen Teile der durchgeschnittenen Lagen übertrieben
dargestellt;
Fig. 5 a, 5b und 5c zeigen das gezahnte Messer
in Vorderansicht und Seitenansicht sowie das RiIl-Werkzeug
in Vorderansicht. Diese Werkzeuge finden Verwendung, um erfindungsgemäß eine Linie in das
Material einzurillen;
■■fig. 6 stellt schaübildlich eine Schachtel dar, bei
der die eingerillte Linie nach der Erfindung an der ίο Stelle der Übergänge zwischen den senkrechten
Schachtelwänden und den den Deckel bzw. den Boden der Schachtel bildenden Klappen Anwendung
findet;
Fig. 7 stellt einen Zuschnitt dar, aus dem die
derart zu rillen, daß das Messer nur die Köpfe der 15 Schachtel nach F i g. 6 hergestellt ist. Bei diesem Zu-
im Material vorhandenen Wellenschicht durchschneidet'.
Das Rillwerkzeug berührt auch nur die erwähnte obere Schicht. ■
Ein Vorteil der neuen Rillinienäusbildung besteht
auch darin, daß die zwei durch die Rillinie ge- 20 in Richtung der Pfeile VIII bzw. IX;
trennten Teile der Wellpappe praktisch ohne Kraft- ;
aufwand sowohl nach der einen als auch nach der anderen Seite in bezug aufeinander abgebogen werden
können. Diese Eigenschaft ist z. B. wichtig, wenn aus dem Material eine mit Schließklappen ver- 25
sehene Schachtel hergestellt wird. Beim Einpacken in die Schachtel können dann die Verschlußklappen
ohne Schwierigkeit nach außen abgebogen werden. Dabei hat man nicht die Schwierigkeiten, die bei
Wellpappschachteln mit üblicher Ausbildung der 30 .eingerillten Linien auftreten, daß nämlich die Verschlußklappen
immer wieder zuklappen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bezieht sich demnach auf einen nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Zu- 35 lage abgestützten Material wird eine Rille mittels
schnitt für eine Wellpapierschachtel, deren Boden eines Rillgliedes hergestellt, das z.B. aus einem RiIl-
und Deckel durch über eingerillte Linien mit den senkrechten Schachtelwänden verbundene Klappen
gebildet werden, wobei die senkrechten Wände
schnitt ist ein Teil der oberen. glatten Papierbahn entfernt, um die Lage der Wellentäler im Material
sichtbar zu machen. Bei diesem Zuschnitt sind Fig. 8 und 9 Schnitte des Materials nach Fig. 7
Fig. 10 zeigt schließlich einen längs der Ebene C-C geführten Schnitt durch das Material der in
Fi g. 6 dargestellten Schachtel.
Als Ausgangsmaterial für sämtliche dargestellten Gebilde findet die in den Fig. la und Ib dargestellte
Mehrfach-Wellpappe Verwendung. Diese Wellpappe besteht aus den glatten Papierbahnen 1, 2
und 3 und den zwischen den Bahnen 1 und 2 bzw. 2 und 3 liegenden gewellten Papierbahnen 4 und 5.
Die Bahnen 1, 2, 3, 4 und 5 sind auf übliche Weise
miteinander verleimt.
Eine bekannte Ausbildung einer eingerillten Linie, der sogenannten Einfachrillinie, ist in den Fig. 2a
und 2 b dargestellt. In dem von einer flachen Unterrad besteht, das in die Bahn 1 in stärkerem Maße
und in die Bahn 2 in schwächerem Maße einen Eindruck 10 bzw. 11 macht. Diese eingerillten Linien er-
gleichfalls durch eingerillte Linien voneinander ge- 40 strecken sich senkrecht zur Längsrichtung der
trennt sind, während die Wellentäler im Material Wellentäler. Das so gerillte Material läßt sich auf die
den
parallel zu den Trennlinien zwischen den Wänden verlaufen. Dieser Zuschnitt ist dadurch gekennzeichnet,
daß nur die Faltlinien für die Verschlußklappen nach dem oben beschriebenen Verfahren
hergestellt sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung
stellen
Fig. la und Ib eine Vorderansicht bzw.
Seitenansicht eines Streifens Mehrfach-Wellpappe dar;
Fig. 2a und 2b zeigen den gleichen Streifen mit
einer üblichen eingerillten Linie, und zwar bevor und in Fig. 2b dargestellte Weise um einen Winkel von
90° umbiegen. Auf diese Weise ist eine verhältnismäßig scharfe Kante 12 zwischen den Teilen 13 und
14 erzielbar. Ein Nachteil ist jedoch, daß durch das Rillen das Material in der Umgebung der eingerillten
Linie leicht beschädigt werden kann und daß das verformte Material an der Stelle der Kante 12 zwischen
der Innen- und der Außenseite des Materialeine 50 Streifens auf unkontrollierbare Weise gestaucht wird.
Infolgedessen wird das Äußere des Materials beeinträchtigt.
Wenn die in den Fig. 3 a und 3b dargestellte bekannte
doppelte Rillinie Verwendung findet, ist die
nachdem der eine Teil des Streifens in bezug auf den 55 Gefahr einer Beschädigung der Materialschichten
anderen Um die eingerillte Linie abgebogen worden geringer. Eine solche eingerillte Linie wird nämlich
ist;
F i g. 3 a und 3 b stellen auf entsprechende Weise einen Materialstreiferi dar, in den die bekannte
doppelte Linie eingerillt ist;
Fig. 4a, 4b und 4c stellen einen Streifen Wellpappe
dar, in den die Linie nach der Erfindung eingerillt ist. Die Fig. 4a zeigt den Streifen vor dem
Abbiegen um die eirigerillte Linie, während in den Fig. 4b und 4 c der eine Teil um 90° in der einen
bzw. der anderen Richtung in bezug auf den anderen Teil um die eingerillte Linie abgebogen ist. In diesen
Figuren ist deutlichkeitshalber die Lange der abgedadurch
erhalten, daß gleichzeitig die Oberseite des Materials mit einer Rolle mit einem einzigen Rillrücken
und die Unterseite des Materials mit einer Rolle mit einem doppelten Rillrücken bearbeitet
werden. Die erstere Rolle macht in der oberen Bahn 1 eine Vertiefung 15, die andere Rolle in der
unteren Bahn 3 Vertiefungen 16 und 17. Im Prinzip braucht die Zwischenlage 2 keine Verformung zu
erfahren. Werden auf die in F i g. 3 b ansegebene Weise die beiden durch die doppelte Rillinie getrennten
Materialteile um einen Winkel von 90° abgebogen, so ergibt sich eine Kante 18, die weniger
stabil als die Kante 12 der F i g. 2 b ist; denn durch die Einwirkung der beiden Rillgeräte ist das Material
der Kante 18, das'innerhalb des Winkels p-q-r liegt,
mehr oder weniger zermürbt. In der Praxis.bedeutet dies, daß bei einer Wellpappschachtel, bei der z. B.
an der Stelle des Überganges von einer senkrechten Seitenwand zu einer Verschlußklappe eine solche
Kante vorhanden ist, diese nicht sehr geeignet ist, vertikale Belastungen aufzunehmen.
Diese Nachteile werden durch die in den F i g. 4 a, 4 b und 4 c dargestellte Ausbildung der eingerillten
Linie nach der Erfindung behoben. Auch hier besteht das Material aus Mehrfach-Wellpappe, deren glatte
Bahnen durch 21, 22 und 23 und deren gewellte Bahnen durch 24 und 25 angegeben sind. Zum Erzielen
der eingerillten Linie nach der Erfindung wird das Material an der betreffenden Stelle zunächst auf
einen Teil seiner Dicke, der hier aus der glatten Bahn 21, der gewellten Bahn 24 und der glatten
Bahn 22 besteht, durchgeschnitten und dann längs dieser Durchschneidungslinie gerillt. Dies ist aus
F i g. 4 a ersichtlich. Die Bahn 21 und die Bahn 24 sind völlig durchgeschnitten, während die Bahn 22
gerade von der Schneide des Messers berührt worden ist.
Wird das Material jetzt um die erhaltene eingerillte
Linie umgebogen, so stellt sich heraus, daß die erhaltene Kante 26 das gleiche schöne und straffe
Äußere hat wie die in F i g. 2 b dargestellte Kante 12, die durch Verwendung der üblichen einfachen eingerillten
Linie erhalten worden war. Es stellt sich aber auch heraus, daß durch die Anwendung des
Schneidevorganges die Materialverteilung zwischen der Innen- und der Außenseite des Materiälstreifens
gleichmäßiger ist als bei der einfachen Linie. Ein weiterer Vorteil der Anwendung der neuen Linie
besteht darin, daß erforderlichenfalls der Teil 28 in bezug auf die senkrechte Wand 29 ebensogut nach
außen umgebogen werden kann, wie dies in F i g. 4 c angegeben ist. Die in Fig. 4b innenliegende Durchschneidungsstelle
22 α der in der Mitte des Materials liegenden glatten Bahn 22 liegt jetzt außen. Hierdurch
wird -die Verwendung der Schachteln beim Ein- und Auspacken stark erleichtert.
Die Werkzeuge, mittels derer das neuartige Schneiden und Rillen vorgenommen wird, sind in
den Fig. 5a, 5b und 5c dargestellt. Zunächst wird
das Material der Einwirkung des hier als Rolle ausgebildeten gezahnten Messers 31 ausgesetzt. Dieses
Messer ist in einem gabelförmigen Halter 32 untergebracht. Aus F i g. 5 a ist ersichtlich, daß das Messer
die Bahnen 21, 24 und 22 durchschneidet. Die Durchschneidungslinie hat namentlich in der Bahn
22 den Charakter einer Perforation, die jedoch eine hinreichende Schwächung der Bahn 22 herbeiführt,
um diese beim Umbiegen des Materials um die eingerillte Linie völlig durchzureißen. Dann wird, wie
dies in Fi g. 5 c dargestellt ist, an der vom Messer 31 erzeugten Schnittlinie eine Rillrolle 32 entlanggeführt,
die in einem gabelförmigen Halter 34 untergebracht ist. Die Rillrolle dient dazu, beim Anbringen
der in Fig. 4b dargestellten Kante 26 das
durchgeschnittene Material etwas zur Seite zu drücken, damit sich an dieser Kante eine gute
Materialverteilung ergibt. ' _ .
Wendet man die Erfindung bei der in Fig. 6
schaubildlich dargestellten, aus Mehrfach-Wellpappe bestehenden Schachtel an, so kann der in F i g. 7
dargestellte Zuschnitt Verwendung finden. Die Seitenwände dieser Schachtel sind am Zuschnitt mit 41,
42, 43 und 44 bezeichnet. Die Seitenwand 41 weist einen Heftstreifen 45 auf, der beim Zusammenbau
ίο der Schachtel an die Innenseite der Wand 44 geheftet
oder geklebt wird, wie dies in F i g. 7 durch 45 a gestrichelt angegeben ist. An die erwähnten Seitenwände schließen sich oben die Klappen 46, 47, 48
und 49 an. Diese können, wie F i g. 6 zeigt, zusammen den Deckel der Schachtel bilden. Unten
enden die erwähnten Seitenwände in den Klappen 50, 51, 52 und 53, die zusammen auf ähnliche Weise
den Boden der Schachtel bilden.
Wie insbesondere aus den Fig. 7, 8 und 9 folgt, verlaufen die Wellentäler bei dieser Schachtel
parallel zu den im Material anzubringenden Faltlinien, die die Seitenwände der Schachtel voneinander
trennen. So ergibt sich die Möglichkeit, die Faltlinien zwischen den Deckel- und Bodenklappen
einerseits und den Seitenwänden andererseits erfindungsgemäß auszubilden. Auf diese Weise ergeben
sich an den Stellen der Schnitte A-A und B-B der Fig. 6 die in den Fig. 4b und 4c dargestellten
Materialdurchschnitte. Vollständigkeitshalber sei bemerkt, daß der Schnitt C-C der F i g. 6 das Äußere
nach F i g. 10 aufweist.
Claims (2)
1. Verfahren zum Rillen von aus wenigstens drei Materialschichten bestehender Wellpappe in
Richtung quer zur Längsrichtung der in diesem Material vorhandenen Wellentäler, wobei die
Wellpappe an der Stelle der anzubringenden Rille zunächst über einen Teil ihrer Dicke eingeschnitten
und dann längs dieser Schnittlinie gerillt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der bis
in die zweitletzte glatte Papierbahn erfolgende Einschnittvorgang unterbrochen nach Art einer
Perforation erfolgt.
2. Zuschnitt nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1, hergestellt für eine Wellpappschachtel,
deren Boden und Deckel durch über eingerillte Linien mit den senkrechten Schachtelwänden verbundene
Klappen gebildet werden, wobei die senkrechten Wände gleichfalls durch eingerillte
Linien voneinander getrennt sind, während die Wellentäler im Material parallel zu den Trennlinien
zwischen den senkrechten Wänden verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Faltlinien
für die Verschlußklappen gemäß Anspruch 1 hergestellt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 520 629, 539 612,
634414;
Deutsche Patentschriften Nr. 520 629, 539 612,
634414;
britische Patentschrift Nr. 648 387;
USA.-Patentschrift Nr. 2642 372.
USA.-Patentschrift Nr. 2642 372.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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