DE1249054B - - Google Patents
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Description
Int. Cl.:
B23f
SCHES
PATENTAMT
5LEGESCHRIFT 1249 054
Nummer: 1249 054
Anmeldetag:
Auslegetag:
Auslegetag:
7. September 1963 31. August 1967
Die Erfindung betrifft eine Maschine für die Fertigbearbeitung von Zahnrädern mit einer Mehrzahl
von mittels am Maschinengestell angeordneten Trägersäulen verstellbar gehaltenen Werkzeugen, wie
Schneidstahl, Fräser und Bürstenwalzen, die die Arbeitsstationen darstellen, denen taktweise nacheinander die an der Peripherie eines Drehtisches
mittels Aufnahmen drehbar gelagerten Zahnräder zustellbar sind, wobei die Zahnräder nacheinander
mehrfach einer Bearbeitung durch die Werkzeuge unterzogen werden.
Die bekannten Maschinen, von denen die Erfindung ausgeht, dienen zum Entgraten und Reinigen
verschiedenartiger Werkstückformen. Zur Entfernung des Grobgrates von Rädern sind Drehstähle
vorgesehen, und zur Entfernung des Feingrates Bürstenwalzen. Hierbei ist es auch bekannt, Fräser
zum Entgraten und Reinigen von Bohrungen, insbesondere Längsbohrungen, in Scheiben oder Schei
benradern zu verwenden. Der Fräser wird Maschine für die Fertigbearbeitung von Zahnrädern
Anmelder:
Als Erfinder benannt:
Günter Kehr, Barßel (Oldbg.)
Günter Kehr, Barßel (Oldbg.)
senkrecht an die Längsbohrungen herangeführt. Bei diesen bekannten Maschinen besteht nicht die Möglichkeit,
gleichzeitig beim Entgraten bzw. Reinigen der Zahnräder auch eine Fase an die Zahnstirnkanten
anzufräsen. as
Es ist weiterhin bereits eine Vorrichtung bekannt, die Schleifräder zum Anfasen der Zahnstirnkanten
aufweist, wobei jeweils zwei Schleif räder gleichzeitig an den Zahnstirnkanteii beider Stirnseiten des Zahnrades
angreifen. Diese bekannte Vorrichtung weist jedoch keine weiteren Arbeitsstationen auf, d. h. es
besteht nicht die Möglichkeit, gleichzeitig während des Entgratens und Reinigens von Zahnrädern auch
die Zahnstirnkanten mit anzufasen. Die zuletzt beschriebene bekannte Vorrichtung ist weiterhin auch
nicht geeignet, in eine Reinigungsmaschine der eingangs geschilderten Art mit einbezogen zu werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von einer Maschine der eingangs geschilderarbeitenden
Zahnrad unter gleichzeitiger Arretierung desselben gegen Drehbewegung zustellbar sind.
Durch die vorgenannten Merkmale wird es erstmals ermöglicht, beim Entgraten von Zahnrädern
dabei ao gleichzeitig auch eine Fase an die Zahnstirnkanten mit anzufräsen, und zwar automatisch während des
gesamten Entgratungs- und Reinigungsvorganges. Dadurch, daß eine Frässtation mit zwei Fräsern vorgesehen
ist, wird der Vorteil erreicht, daß eine sonst notwendig werdende weitere Frässtation entfallen
kann. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht der Entgratungs- und Reinigungsmaschine teilweise im senkrechten Schnitt
schematisch dargestellt,
Fig. 2 einen Grundriß zu Fig. 1, Fig. 3 die Frässtation in Seitenansicht in Frässtellung,
Fig. 2 einen Grundriß zu Fig. 1, Fig. 3 die Frässtation in Seitenansicht in Frässtellung,
Fig. 4 einen Grundriß zu Fig. 3, Fig. 5 eine Stirnansicht in Richtung PfeilS der
Fig.3,
Fig.6 einen Grundriß gemäß Fig.4, jedoch in Bereitschaftsstellung und nach Weiterdrehen des
Werkstückes (Zahnrad) um eine Zahnlücke, Fi g. 7 eine Stirnansicht gemäß Fig.3 in Rich
ten Art, eine Vorrichtung zu schaffen, die speziell 40 rung Pfeil T unter Fortlassung der Fräsersupporte.
für die Fertigbearbeitung von Zahnrädern mit besonderem Vorteil verwendbar ist und bei der nicht
nur die Möglichkeit gegeben ist, den Grob- und Feingrat wegzunehmen, sondern außerdem noch an
die Zalmstirnkanten eine Fase anzufräsen zwecks Meidung des sonst anfälligen leichten Ausbrechens
derselben.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die neue Maschine dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Fräser, die
gleichzeitig an die Zahnstirnkanten beider Stirnseiten eines Zahnrades Fasen anfräsen, vorgesehen -sind,
und daß diese Fräser automatisch dem zu be-Fig. 8 einen Schnitt nach Linie Vffl-VIII der
Fig. 4,
F i g. 9 einen Fräsersupport mit Fräser, Fig. 10 eine Seitenansicht zu Fig. 9 ohne Fräser,
Fig. 11 die Arretiervorrichtung für das Werkstück (Zahnrad) teilweise im Schnitt,
Fig. 12 Schaltschema.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, besitzt die Maschine ein ortsfestes GestelllO mit einer mittleren
Säule 11, auf der ein Drehtisch 13 drehbar gelagert ist Der Antrieb des Drehtisches 13 erfolgt durch
einen beispielsweise am Maschinengestell 10 ge-
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lagerten Motor 14 mittels^ Getriebe 15 taktweise bzw. im Pilgerschritt. Diesllliin beispielsweise durch eine
vom Drehtischantriebsmotor 14 angetriebene Kurbel 16 erfolgen, deren Kurbelzapfen 16 a, 166 in radiale
Schlitze 17 einer fest mit dem Drehtisch 13 verbundenen Antriebsscheibe 18 einfassen. Es kann
zum. Antrieb auch-eine Triebstockverzahnung, ein Malteserkreuz, Zahnrad od. dgl. Anwendung finden.
Um den Drehtisch 13 herum sind mittels am Maschinengestell 10 beispielsweise auf einem ortsfesten ίο
Lagerringl9 desselben angeordneter Trägersäulen
20 verstellbar gehaltene Werkzeuge 21, nämlich Drehstähle 21 a, Fräser 21 b und Bürstenwalzen 21 c
zur Bearbeitung von- -Werkstücken 23 (Zahnräder) vorgesehen. Die Trägersäulen 20 für die Werkzeuge
21 sind unter Verwendung bekannter Mittel der Höhe nach verstellbar angeordnet, wie dies beispielsweise
in Fig. 1 dargestellt ist. Die Werkzeuge21 stellen einzelne Arbeitsstationen Λ, B und C dar. Es
können jeweils verschieden viele solcher Stationen at> vorgesehen sein. Insgesamt werden bei einer bevor- .
zugten Ausführungsform der Erfindung acht Arbeitsstationen, vorgesehen, und zwar in Drehrichtung Ü
des Drehtisches; 13/ ; zwei Arbeitsstationen A mit Drehstählen 21a, eine Arbeitsstation B mit Fräsern as
216 und fünf ArbdtsstationenC mit Bürstenwalzen 21c. Sie zusammen bilden die Bearbeitungsstelle D.
Die einzelnen Werkzeuge 21 sind den zu bearbeitenden Werkstücken 23 zustelibar.
An der Peripherie des,-Drehtisches 13 sind Aufnahmen 22 zur drehbaren Lagerung der Werkstücke
23 (Zahnräder) vorgesehen. Diese werden den Werkzeugen 21 taktweise nacheinander durch entsprechende
intermittierende Drehbewegung des Drehtisches 13 in Richtung Pfeil Γ/ zugeführt Die
Werkstücke 23 werden so nacheinander mehrfach einer; Bearbeitung durch die Werkzeuge 21 unterr
zogen. : Xi
Die Werkstücke 23 werden im Bereich der Bearbeitungsstelle D mit Ausnahme an der Arbeitsstation
B zwangsweise in ständige Drehung versetzt. ,- Dies geschieht mittels einer Kette 24. Diese treibt
Kettenräder 25 auf ■TWellen 22 a der Aufnahmen 22 für die Werkstücke 23. an. Der Antrieb der Kette 24
erfolgt von einem Kettenantriebsmotor 27 aus.
Die sich jeweils im Bereich^der Einrichtestelle E — hier sind am Drehtisch 13 keine Arbeitsstationen
und damit keine Werkzeuge 21 vorgesehen -— befindenden Werkstücke.23 sind von'"dem zwangsweisen
Drehantrieb ausgenommen. Zu diesem Zweck wird hier, wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, die Kette 24
von den Kettenrädern 25 der Aufnahmen 22 abgehoben, indem Γ sie über Führungsräder 26,26 a geführt
wird. Das Führungsrad 26 a ist zugleich als Spaünrad ausgebildet. , Weiter ist auch die Aufnahme 22 an der Arbeitsstation
5 der Frasetfiife von dem Antrieb durch die Kette 24 ausgeschlossen. Zu diesem Zweck ist die
Kette 24 hier über ein Führungsrad 26 6 geführt und damit von dem Kettenrad 25 dieser Aufnahme abgehoben.
Die zu bearbeitenden Zahnräder 23 werden hier taktweise jeweils hur um eine Zahnlücke weitergedreht,
wie weiter unten beschrieben.
An der Arbeitsstatioh B sind zwei Fräser 21 6 zur gleichzeitigen Bearbeitung der beiden Stirnkanten
eines Zahnrades 23.': vorgesehen. Zur fünktionsgerechteh Lagerungiidiesbr beiden Fräser 216 trägt
die Trägersäule 20r;«ine: Grundplatte.28. Auf dieser
ist ein Einrichteschlitten 29 verschiebbar gelagert, der in bekannter Weise mittels Spindel 30 mit Handrad
31 einstellbar ist. Auf dem Einrichteschlitten 29 ist ein Bereitschaftsschlitten 32 verschiebbar gelagert.
Dieser wird betätigt von einem Bereitschafts-Luftdruckzylinder 33, der an dem Einrichteschlitten 29
fest gelagert ist. Seine Kolbenstange 33 β greift an einer Verbindungsplatte 34 an, die ihreseits mit dem
Bereitschaftsschlitten 32 verbunden ist. Die Verbindungsplatte 34 trägt eine einstellbare Anschlagschraube 35 zur Regelung der Endstellung beim Vorschub
des Bereitschaftsschlittens 32. Der Bereitschaftsschlitten 32 ist weiter mit der Kolbenstange
eines doppeltwirkenden-Bremszylinders-69 gekuppelt; der einen harten Anschlag in den Endstellungen verhindert.
Dieser Bremszylinder 69 ist fest auf dem Einrichteschlitten 29, ebenso wie der Bereitschaftsluftdruckzylinder
33, neben diesem gelagert.
Der Bereitschaftsluftdräckzylinder33 ist doppelwirkend; Er wird mittels elektromagnetischen Ventils
70, zu dem seine Drackleitungen 74,75 führen^ gesteuert, und zwar derart, daß für den Vorschub'des
Bereitschaftsschlittens 32 in die Bereitschaftsstellung die Steuerung vom Drehtisch 13 nach Beendigung
eines taktweisen Weiterdrehens; und für den Rückschub aus der Bereitschaftsstellung von einem: bekannten
elektrischen Impulszähler 71, der auf die jeweilige Zähnezahl des zu bearbeitenden Zahnrades
23 eingestellt ist, nach einem vollen Umlauf dieses Zahnrades aus erfolgt.
Auf dein Bereitschaftsschlitten 32 ist ein Fräserschlitten 36 verschiebbar gelagert. Dieser wird, sobald
der Bereitschaftsschlitten 32 sich in Bereitschaftsstellung befindet, von einem Arbeitsluftdruckzylinder
37 ständig in die Frässtellung vorgeschoben und nach Fertigbearbeitung eines Zahnes durcl die
Fräser 216 zurückgeschoben, wobei gleichzeitig, wie weiter unten beschrieben wird, das Zahnrad 23 um
einen Zahn weitergedreht wird. Sodann wird der Fräserschlitten 36 wieder von dem Arbeitsluftdruckzylinder
37 in die Frässtellung vorgeschoben. Der Arbeitsluftdruckzylinder 37 ist fest auf dem Bereitschaftsschlitten
32 angeordnet. Er greift mit seiner Kolbenstange 37 α an den Fräserschlitten 36 an. Zur
Begrenzung des Vor- und Rückschubes des Fräserschlittens 36 trägt der Bereitschaftsschlitten 32 einen
Anschlag 38, mit dem eine Stellschraube 39 des Fräserschlittens 36 mit einstellbaren AnscMagmuttern
40,40 a zusammenarbeitet.
Zwecks Meidung eines zu harten Anschlages in den beiden EndsteUungen des Fräserschlittens 36 ist
ein doppelt wirkender Bremszylinder 41 vorgesehen, der fest mit dem Bereitschaftsschlitten 32 verbunden
ist. Seine Kolbenstange 41 α ist mit dem Fräserschlitten 36 gekuppelt.
; Zur Steuerung des Arbeitsluftdruckzylinders 37 und damit des Fräserschlittens 36 dienen zwei am
Bereitschaftsschlitten 32 angeordnete Schalter 42,43, die von einem Anschlag 44 des Fräserschlittens 36 in
den beiden Endstelluhgen geschaltet werden. Die Schalter 42,43 beeinflussen ein bekanntes Elektromagnetventil
45, zu dem die Druckleitungen 46,47 des Arbeitsluftdruckzylinders 37 führen. In die elektrische
Steuerleitung 48 von dem Schalter 42, der in der Frässtellung des Fräserschlittens 36 von dem
Anschlag 44 geschaltet wird, zu dem elektromagnetischen Ventil 45 ist ein Verzögerungsrelais 49 eingeschaltet,
so daß der Schalter 42 nur mit Verzögerung
auf das Ventil 45 einwirken kann. Die Verzögerungszeit des Verzögerungsrelais 49 ist abgestellt auf
die jeweilige, für einen Zahn erforderliche Fräszeit. Der Schalter 43, der in der zurückgeschobenen
Stellung des Fräserschlittens 36 von dem Anschlag 44 geschaltet wird, ist ebenfalls unter Zwischenschaltung
eines Verzögerungsrelais 72 über eine elektrische Steuerleitung 50 mit dem Ventil 45 verbunden,
so daß dieses durch den Schalter 43 auch mit Verzögerung gesteuert wird. Diese Verzögerungszeit
des Verzögerungsrelais 72 ist so bemessen, daß während ihres Laufes nach einem vollen Umlauf des
zu bearbeitenden Zahnrades 23 der Impulszähler 71 das Ventil 70 für den Rückschub des Bereitschaftsschlittens 32 aus der Bereitschaftsstellung steuert.
Die Schalter 42, 43 werden ihrerseits in den Stromkreis ein- und ausgeschaltet durch einen am
Einrichteschlitten 29 angeordneten Schalter 51, der von einer Kurvenschiene 52, die am Bereitschaftsdes
Fräserschlittens 36 finden kann. Beim Zurückfahren des Fräserschlittens 36 wird der Doppelhebel
65 durch den Anschlag 68 verschwenkt und dadurch das Gestänge 63 entgegen der Wirkung der Zugfeder
64 vorgeschoben mit der Folge, daß die Ratsche 62 das Zahnrad 23 in Richtung Pfeil V um einen Zahn
weiterdreht, nachdem inzwischen die Fräser 21 b und der Arretierbolzen 57 das Zahnrad 23 freigegeben
hatten (s. Fig. 6). Sobald der Fräserschlitten 36 wieder in die Frässtellung vorfährt, gibt der Anschlag
68 den Doppelhebel 65 frei, so daß jetzt das Gestänge 63 mit der Ratsche 62 von der Zugfeder
64 zurückgezogen wird, und zwar so weit, daß die Ratsche 62 in den nächstfolgenden Zahn einfaßt
(s.Fig.4).
Die Steuerung des Bereitschaftsluftdruckzylinders 33 und Arbeitsluftdruckzylinders 37 zur Betätigung
des Bereitschaftsschlittens 32 und des Fräserschlittens 36 ist aus Fig. 12 ersichtlich. Die Elektro-
schlitten 32 angeordnet ist, geschaltet wird. Zu ao magnetventil 70,45 sind einerseits über Luftdruckdiesem
Zweck findet sein Schalthebel 51 a mit einer leitungen 74,75 bzw. 46,47 mit den Zylindern 33
Rolle 53 an der Kurvenschiene 52 Anlage. Der bzw. 37 verbunden, andererseits sind sie über eine
Schalter 51 ist über elektrische Leitungen 73 mit den Luftdruckleitung 76 mit einer gemeinsamen Druck-Schaltern
42,43 verbunden. In Bereitschaftsstellung quelle 78 verbunden. Außerdem besitzen sie ins
des BereitschaftsschUttens 32 gemäß Fig. 3, 4 und 6 35 Freie führende Entlüftungsleitungen 77. Durch
30
35
sind die Schalter 42,43 in den Stromkreis eingeschaltet, so daß der Arbeitsluftdruckzylinder 37
arbeitet und damit der Fräserschlitten 36 mit Verzögerung in seinen Endstellungen ständig hin- und
herläuft.
Auf dem Fräserschlitten 36 sind die beiden Fräser 21b jeweils mittels eines bekannten Kreuzsupports
54 längs- und querverschiebbar gelagert. Die Fräser 21 & sind jeweils in einem LagerblockSS gehalten,
der seinerseits höhenverstellbar an einem Ständer 56 des Kreuzsupportes 54 angeordnet ist.
Zwischen den beiden Fräsern 21 b ist ein Arretierbolzen 57 auf dem Fräserschlitten 36 verschiebbar
unter Wirkung einer Feder 58 mittels eines Winkelarmes 59 gelagert. Der Arretierbolzen 57 besitzt
einen Anschlag 60, der mit einem Mikroschalter 61 zusammenarbeitet. Beim Vorschub des Fräserschlittens 36 in die Frässtellung faßt der Arretier.
bolzen 57 in eine Zahnlücke des Zahnrades 23. Der Arretierbolzen 57 dient zugleich zum Zentrieren des
Zahnrades 23, wenn dieses nicht ganz genau um einen Zahn weitergeschaltet ist. Zu diesem Zweck ist
der Arretierbolzen57, wie aus Fig. 4 und 6 ersichtlich, vorn konisch zulaufend. Falls das Zahnrad 23
ganz fehlgeschaltet sein sollte, so daß ein Zahn direkt vor dem Arretierbolzen 57 steht, wird dieser
entgegen der Wirkung der Feder 58 zurückgedrückt und dadurch der Mikroschalter 61 durch den Anschlag
60 geschaltet, wodurch die ganze Maschine stillgesetzt wird.
Zum Weiterdrehen des Zahnrades 23 um einen Zahn nach Fertigbearbeitung des vorhergehenden
Zahnes ist eine Ratsche 62 vorgesehen. Diese ist mittels eines Gestänges 63 verschiebbar an dem Bereitschaftsschlitten
32 unter Wirkung einer Zugfeder 64 gelagert, die das Bestreben hat, das Gestänge 63
der Ratsche 62 ständig zurückzuziehen. Mit dem Gestänge 63 arbeitet ein Doppelhebel 65, der auf dem
50
55 Schalten der Ventile 70,45 werden die Luftdruckleitungen 74,75 bzw. 46,47 jeweils abwechselnd mit
den Druckleitungen 76 bzw. den Entlüftungsleitungen 77 verbunden.
Das elektromagnetische Ventil 70 wird über die Leitungen 79,80 an ein Stromnetz gelegt. In die
Leitung 79 ist ein bekannter, in der Zeichnung nicht dargestellter, vom Drehtisch 13 betätigbarer Schalter
eingeschaltet, durch den das Elektromagnetventil 70 derart geschaltet wird, daß die Luftdruckleitung 75
des Bereitschaftsluftdruckzylinders 33 über die Luftdruckleitung 76 mit der Druckmittelquelle 78 verbunden
wird, so daß die Kolbenstange 33 α in der Zeichnung nach links verschoben wird und damit
der Bereitschaftsschlitten 32 nach links in Bereitschaftsstellung vorgefahren wird.
Das Elektromagnetventil 70 wird außerdem noch gesteuert durch den elektrischen Impulszähler 71,
der mit dem Ventil 70 über die elektrische Leitung 81 verbunden ist und außerdem über Leitung 80 ans
Netzt gelegt ist. Der Impulszähler 71 bekommt seine Impulse von dem Schalter 43 über die Leitung 82.
Der Schalter 43 wird mittels des Anschlages 44 von dem Fräserschlitten 36 betätigt. Der Impulszähler 71
ist auf die Zähnezahl des zu bearbeitenden Zahnrades 23 eingestellt. Nach einem vollen Umlauf des
Zahnrades 23, d. h. wenn dieses fertig bearbeitet ist, schaltet der Impulszähler 71 über Leitung 81 das
Ventil 70 dahingehend, daß nunmehr die Luftdruckleitung 74 über die Luftdruckleitung 76 mit der
Druckmittelquelle 78 verbunden wird, so daß die Kolbenstange 33a nach rechts in Fig. 12 verschoben
wird und der Bereitschaftsschlitten 32 aus der Bereitschaftsstellung zurückgezogen wird.
Das Elektromagnetventil 45 wird von den beiden Schaltern 42,43 gesteuert, die ihrerseits von dem
hin- und herfahrenden Fräserschlitten 36 mittels des Anschlages 44 geschaltet werden. Die Schalter 42,
werden mittels des SchaltersSl erst ans Netz
Bereitschaftsschlitten 32 mittels Bolzen 66 drehbar
gelagert ist, zusammen. Mit seinem einen Arm 65 a «5 über die Leitungen 73,48,80 bzw. 73,82,50,80 gefindet der Doppelhebel 65 Anlage an einem An- legt, nachdem der Bereitschaftsschlitten 32 in die schlag 67 des Gestänges 63, während er mit seinem Bereitschaftsstellung gemäß Fig. 12 nach links geanderen Arm 65 b Anlage an einem Anschlag 68 schoben ist und damit von der Kurvenschiene 52 der
gelagert ist, zusammen. Mit seinem einen Arm 65 a «5 über die Leitungen 73,48,80 bzw. 73,82,50,80 gefindet der Doppelhebel 65 Anlage an einem An- legt, nachdem der Bereitschaftsschlitten 32 in die schlag 67 des Gestänges 63, während er mit seinem Bereitschaftsstellung gemäß Fig. 12 nach links geanderen Arm 65 b Anlage an einem Anschlag 68 schoben ist und damit von der Kurvenschiene 52 der
Claims (6)
1. Maschine für die Fertigbearbeitung von Zahnrädern mit einer Mehrzahl von mittels am
Maschinengestell angeordneten Trägersäulen verstellbar gehaltenen Werkzeugen, wie Schneidstahl,
Fräser - und Bürstenwalzen, die die Arbeitsstationen darstellen, denen taktweise nacheinander
die an der Peripherie eines Drehtisches mittels Aufnahmen drehbar gelagerten Zahnrader
zustellbar sind, wobei die Zahnräder nacheinander mehrfach einer Bearbeitung durch die
Werkzeuge unterzogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Fräser (21 b),
die gleichzeitig an die Zahnstirnkanteh beider Stirnseiten eines Zahnrades (23) Fasen anfräsen,
vorgesehen sind und daß diese Fräser (21 b) automatisch dem zu bearbeitenden Zahnrad (23)
unter gleichzeitiger Arretierung desselben gegen Drehbewegung zustellbar sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zustellung der Fräser (21 ft)
aus einer Bereitschaftsstellung zu einem zu bearbeitenden Zahnrad (23) in die Frässtellung ein
Fräserschlitten (36) dient, der seinerseits mittels eines Bereitschaftsschlittens (32) in Bereitschaftsstellung bringbar ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereitschaftsschlitten (32)
mittels eines Einrichteschlittens (29) durch Verschieben auf einer den Bereitschaftsschlitten tragenden
Grundplatte (28) einer Trägersäule (20) mittels Spindel (30) und Handrad (31) von Hand
in eine Einrichtestellung, aus der heraus der Vorschub des Bereitschaftsschlittens (32) in die Bereitschaftsstellüng
erfolgt, bringbar ist.
4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3,. dadurch gekennzeichnet, daß die Fräser (21 δ) zusammen
mit jeweils einem eigenen Antriebsdruckluftmotor (83) je in einem Lagerblock (55) gelagert sind,
der in einem auf einem von dem Fräserschlitten (36) getragenen Kreuzsupport (54) angeordneten
Ständer (56) höhenverstellbar ist.
5. Maschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereitschaftsschlitten (32)
mittels eines auf dem Einrichteschlitten (29) angeordneten Bereitschaftsluftdruckzylinders (33) in
Abhängigkeit von der taktweisen Drehbewegung des Drehtisches (13) jeweils bei Beendigung eines
Drehtaktes in Bereitschaftsstellung bringbar ist.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereitschaftsluftdruck-
Applications Claiming Priority (1)
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