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DE933128C - Vorrichtung zur Herstellung von Zahnraedern nach dem Teilverfahren - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Zahnraedern nach dem Teilverfahren

Info

Publication number
DE933128C
DE933128C DEJ2599D DEJ0002599D DE933128C DE 933128 C DE933128 C DE 933128C DE J2599 D DEJ2599 D DE J2599D DE J0002599 D DEJ0002599 D DE J0002599D DE 933128 C DE933128 C DE 933128C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
knife
workpiece
disc
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ2599D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hartmann
Alfred Hinze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority to DEJ2599D priority Critical patent/DE933128C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE933128C publication Critical patent/DE933128C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F5/00Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
    • B23F5/20Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Zahnrädern nach dem Teilverfahren Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur wirtschaftlichen Herstellung von Zahnrädern.
  • Bei der Herstellung hoch :beanspruchter Zahnräder, bei denen große Anforderungen an die Formgenauigkeit gestellt werden, werden meist die aus dem vollen Material nach einem der bekannten Verfahren hergestellten Räder noch in einem oder mehreren weiteren Arbeitsgängen fertigbearbeitet. Zu diesem Zweck wird an den vorbearbeiteten Zahnflanken eine Bearbeitungszugabe für die Fertigbearbeitung stehengelassen. Die Vorbeiarbeitung wird bisher gewöhnlich auf den gleichen oder auf ähnlichen Maschinen vorgenommen, wie sie für die Fertigbearbeitung von ungeschliffenen Zahnrädern verwendet werden. An sich ist jedoch für die Zahnflanken von Zahnrädern, die anschließend z. B. noch geschliffen werden, durchaus nicht die bei fert4gbearbeiteten Rädern notwendige große Formgenauigkeit, für die die normalen Verzahnungsmaschinen eingerichtet sind, erforderlich. Vielmehr können innerhalla der Maße der Schleifzugabe Abweichungen zugelassen werden, die erst bei der Fertigbearbeitung verschwinden.
  • Unter Berücksichtigung dieser Erwägungen bezweckt die vorliegende Erfindung unter Hinnahme kleiner Unterschiede in derZahnlückentiefe innerhalb der Gesamtbreite jedes Zahnes eine neue Bearbeitungsart und eine einfache vollautomatisch arbeitende Maschine für die Herstellung entweder gerader oder schräger Stirnverzahnungen zu schaffen, mit der gleichzeitig immer die ;gleiche bestimmte Anzahl von Werkstücken gleichen Durchmessers bearbeitet werden. kann. Dabei soll die Maschine, wenn sie für Werkstücke eines bestimmten Durchmessers eingedtellt @wardenist, lediglich durch Auswechseln der Räummesser, nicht aber deren Halterungen, und von Fall zu Fall auch der Werkstückträger für die Bearbeitung von Werkstücken anderer Größe umgestellt werden können.
  • Dieses Ziel wird nach der Erfindung ,durch eine Vorrichtung erreicht, bei der rings um eine Messerscheibe mit in gleicher Ebene liegenden, nach außen spiralig vorstehendenRäummessern mehrereTräger für die Zahnradwerkstücke derart angeordnet sind, daß die Messerebene in der herzustellenden Zahnlücke verläuft, wobei Mittel zur Erzeugung einer Relativbewegung der Messerscheibe und der Zahnradwerkstücke um,die Achse der Messerscheibe vorgesehen sind. Erfindungsgemäß erstrecken sich dabei die Räumzähne nicht auf .den ganzen Umfang der Messerscheibe, so daß ein Teil des Messerschei:benrandes ohne Messer bleibt.
  • Bei einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung sind die Werkstückträger rings um die Messerscheibe fest angeordnet, während die Messerscheibe durch einen Motor über Zwischengetriebe zu einer ununterbrochenen Drehbewegung angetrieben wird.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung ist beispielsweise so ausgeführt, daß in einem Maschinengestell eine Messerscheibe gelagert ist, die auf einem Teil ihres Umfanges mit radial gerichteten, über den Scheibenumfang vorstehenden Messern in spiralig ansteigender Anordnung (Vorschneide- bis Fertigschneideform) besetzt ist, und daß rund um diese Scheibe die Zahnradwetkstücke - zweckmäßig in gleichen Abständen voneinander - auf Werkzeugträgern derart tangential zur Messerscheibe angeordnet sind, daß der Werkstückdurchmesser mit dem Messerscheibenradius zusammenfällt und " daß Messerscheibe und/oder Werkzeugträger zur Ausführung einer ununterbrochenen Relativbewegung angetrieben sind.
  • Bei in Umlaufbewegung versetzter Messerscheibe und feststehenden Werkstückträgern ist jeder der letzteren innerhalb einer in einem Gehäuse eingeschraubten Hülse derartig gelagert, daß er durch ein gleichachsig auf ihm angeordnetes Schaltrad in Zusammenwirkung mit einem Sperrklinkenantrieb um Zahnteilung weitergeschaltet und durch Anziehen der Hülse gegen einen Bund des Wer'kstückträgers unverdre'ht@är festgespanntwerden kann.
  • Ein weiteres Merkmal der' Erfindung besteht darin, daß dieWerkstückträger auf Supportenru'hen, die in ihrer einen Endlage das Werkstück im Wirkungsbereich der Räummesser der Messerscheibe 'halten und nach jedem im Werkstück erfolgten Ausräumen einer Zahnlücke je 'einmal zurück- und wieder vorbewegt werden, wodurch mittels eines am Supportbett angeordneten Anschlages und mittels im Support von jenem beeinflußten Verstellgliedern die Schwenkbewegung der Werkstücke gesteuert wird.
  • Letzteres gesc'hie'ht dadurch"daß der am Supportbett angeordnete Anschlag iüit zwei' Stoßstangen zusammenwirkt, von denen die eine mit'eirier Stirnverzähuung der' Hülse und die andere über eine Sperrklinke mit dem Schaltrad im Eingriff steht, und zwar derartig, daß am Ende jeder Rückbewegung des Supportes zunächst die Hülse im Sinne des Lösens des eingelagerten Werkstückträgers verdreht wird und dann die Sperrklrinke auf dem Schaltrad um einen Zahn weiter übergreift, zu Beginn der Vorwärtsbewegung des Supportes die- Sperrklinke durch Federkraft ihrer Stoßstange den Werkstückträger um eine Zahnilücke verschwenkt und daß am Ende der Vorwärtsbewegung des Supportes die Hülse den Werkstückträger wieder unverdrehbar festspannt. Dabei erfolgt je eine Rück- und Vorbewagung eines Supportes durch je, einen besonderen Elektromotor, der durch einen am Umfang der Messerscheibe einstellbar angeordneten Nocken bei dessen Einwirken auf ein am Maschinengehäuse angeordnetes Schaltglied eingeschaltet und beim Wiedererreichen der Arbeitsstellung des Supportes durch ein zweites, von letzterem beeinflußtes Schaltglied wieder stillgesetzt wird.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist der Antrieb des Supportes vom Elektromotor über eine rotierende Kurventrommel, in deren um den Mäntelumfang verlaufender in sich geschlossener Nut ein Zapfen des Supportes letzteren hin und her -bewegt.
  • Zweckmäßig verläuft dabei die Nut nach den beiden Stirnflächen der Trommel zu planparallel, damit bei einer durch die Schaltglieder des Supportes in einer seiner beiden Endstellungen verursachten Stillsetzung des Supportmotors letzterer unwirksam auslaufen kann.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist jedes Supportbettgehäuse samt seinen Antriebselementen um eine Achse schwenkbar, die konzentrisch zum mittleren Durchmesser des Werkstückes, zur Längsachse der Räummesser und zum Messerscheibenradius verläuft, zu dem Zweck, durch entsprechende Neigung des Gehäuses um diese Achse eine Maschine in gleicher Weise für das Ausräumen gerader oder beliebig schräger Verzahnungen an- -wenden zu können.
  • In den Zeichnungen ist eine Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform,veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i Draufsicht auf die gesamte Maschine in Wirkungsstellung; Fig. 2 einen vergrößerten Teillängsschnitt durch einen .der Supporte, Fig. 3 einen Schnitt .nach .der Linie III-III der Fig. 2, Fig. q. ein Schaltbild in sinngemäßer Übereinstimmung der elektrischen Steuerung mit den mechanischen Antriebsmitteln gemäß den Fig. i bis 3, Fig. 5 eine Ansicht der Rückseite eines Supportes, der sowohl für die Herstellung gerader als auch beliebig schräger Stirnverzahnungen singerrichtet ist.
  • Auf einem Gehäuse i ist eine runde Scheibe a drehbar gelagert, die über eine innere Stirnverzahnung 3 unter Zwischenschaltung einer Sc'hneckenraduntersetzung 4 von einem Motor 5 angetrieben wird. Auf der Scheibe 2 ist ein Werkzeughalter 6 in Form einer Ringscheibe konzentrisch befestigt. In einem Teil der Mantelfläche .des ringscheibenförmigen Werkzeughalters 6 sind mehrere radial nach außen gerichtete Räummesser 7, die der Zahnform entsprechend ausgebildet sind, in gleichem Abstand:voneinander mittels Klemmschrauben 8 derartig angeordnet, daß die gedachte Verbindungskurve ihrer Spitzen gegenüber dem Scheibendrehpunkt spiralförmig verläuft.
  • Rund um,die Scheibe 2 sind mehrere Werkstückträger 9 in gleichen Abständen voneinander mit ihrer Achse derart tangential zur Seheibe :2 angeordnet, daß die. Durchmesserrichtung der in ihren Werkzeugaufnahmeteilen io eingespannten Werkstücke i i mit dem Scheibenradius zusammenfällt. Die Werkstückträger sind in Hülsen i2 drehbar gelagert, die mit einem Außengewinde in als Supporte ausgebildeten Gehäusen 13 derartig eingeschraubt sind, daß sie mit einer Stirnseite an einem Bund 911 des Werkstückträgers 9 anliegen und diesen gegen den Wandteil 1311 des Gehäuses festklemmen können.
  • Jeder Support 13 kann gegenüber seinem Schlitten 1¢ in Längsrichtung eingestellt und zusammen mit diesem dadurch hin und her bewegt werden, daß ein Zapfen i411 in einer in sich geschlossenen kurvenförmigen Nut 15 einer parallel zur Längsachse des Supportes unterhalb desselben gelagerten Trommel 16 geführt wird, die von einem Supportmotor 17 über eine Schneckenraduntersetzung 18 in Umdrehung versetzt werden kann. Jede Rück- und Vorbewegung des Supportes steuert durch einen am Supportbett angeordneten Anschlag ig, .der mit im Supportgehäuse angeordneten mechanischen übertragungsmitteln zusammenwirkt, die Verschwenkung des Werkstückträgers um eine Zahnlücke (Zahnteilung). Diese mechanischen übertragungsmittel sind zwei Stoßstangen 2o und 21, von denen die eine, 2o, mit einer Stirnverzahnung 22 der Hülse 12 und die andere, 21, -durch eine an einem Ende angelenkteSperrklinke23 mit den Rastzähnen eines mit dem Werkstückträger 9 fest verbundenen Schaltrades 2¢, auf das auch ein federnder Rastbolzen 25 ständig einwirkt, im Eingriff steht. Durch zwei an der Stoßstange 2o angeordnete Anschlagmuttern 26 und 26', eine in dem Anschlag ig vorgesehene Stellschraube 27 und eine auf der Stoßstange 21 angeordnete Anschlagmutter 28 und Feder 29 wird am Ende der Rückbewegung des Supportes durch Zusammenwirken von Anschlagmutter 26 und Anschlag ig dasLosspannen der Hülse 12 vomBundeg11 des Werkstückhalters 9 bewirkt, während gleichzeitig die Stoßstange 21 auf die Stellschraube 27 stößt und dadurch die Klinke 23 auf dem Schaltrad 2¢ um eine Zahnlücke vorrückt. Beim Wiedervorrücken des Supportes sc'hie'bt die gegen die Mutter 28 anliegende Feder29 die Stange21 so weit wieder zurück, bis erstere wieder gegen eine Gehäusewandung 13b anliegt, wodurch die Sperrklinke 23 das Schaltrad 2¢ und damit den Werkstückträger 9 entsprechend verdreht hat, der gegen Ende der Vorbewegung des Supportes durch das Zusammenwirken von Anschlagmutter 261 der Stange 2o und Anschlag ig von der Hülse 12 wieder unverdrehbar festgespannt wird. Wird die Scheibe 2 in Pfeilrichtung in langsame Umdrehung versetzt, so wirken die einzelnen Räurnmesser nacheinander auf die einzelnen Werkstücke spanabhebend ein. Dabei werden die einzelnen, die Werkstücke tragenden Supporte einer nach dem andern kurz nach dem Durchlauf des letzten, längsten Räummessers (Fertigschneidemesser) zwecks Weiterschaltung des Zahnradwerkstückes um Zahnteilung einmal zurück- und wieder vorbewegt. Diese Bewegung wird durch einen .am Umfang der Messerscheibe verstellbar angeordneten Nocken 30 im Zusammenwirken mit elektrischen Schaltgliedern, die an jedem Support bzw. dessen Bett an entsprechender Stelle angebracht und der Übersicht halber nur in Fig. ¢ in sinngemäßer schematischer Darstellung als Glieder des Schaltplanes veranschaulicht sind, gesteuert.
  • Von einem vor dem Hauptantrie'bsmotor 5 angebrachten Wahlschalter I kann wahlweise eine von drei Hauptleitungen 11l, 112, 113, denen eine gemeinsameMinusleitung »b« parallel läuft, und von denen je eine Nebenleitung zu je einem Support abzweigt, unter Strom gesetzt werden. Jedem Support ist außerdem ein Einstellschalter II und ein Druckknopfschalter 3i zugeordnet. Diese dienen dazu, jeden einzelnen Support vor endgültiger Einschaltung der Maschine auf automatischen Betrieb einrichten und entsprechend willkürlich betätigen zu können.
  • Ist zu diesem Zweck der Schalthebel des Wahlschalters I dabei auf S (Support) eingestellt und damit nur d.ieHauptleitung a2 stromführend, und ist der Schalter II in die in Fig. ¢ gezeichnete Stellung gebracht worden, so wird - solange man den Druckknopfschalter 31 betätigt - der Motor 17 über die Leitungen c, d, e, f, g, Kontakt 3.2 und die Leitungen h, il, i2 angetrieben und dadurch der Support 13 hin und her bewegt; die Messerscheibe 2 muß dabei zweckmäßig so stehen, daß dem betreffenden Support keine Räummesser gegenüberstehen. Beim Umschalten des Schalters II von R (Rechtslauf) auf L (Linkslauf) läßt sich der Motor 17 auch in seiner Drehrichtung umschalten zu dem Zweck, den Support aus jeder beim Rechtslauf entstandenen Stellung auch vor dem Erreichen seiner Arbeitsstellung in die andere Stellung zurückführen zu können. Wird der Schalter II auf Sch (Seheibe) eingestellt, sor wird, solange der Knopf 3i eingeschaltet ist, über die Leitung c, d, h, m, n und o der Hauptantriebsmotor 5 betätigt und dadurch die Scheibe :2 in Umdrehung versetzt.
  • Nachdem alle Supporte ausgerichtet und in ihre ausgefahrene S tellung gebracht sind,(entgegen Fig. ¢) und damit der Endanschlag 33 den Unterbrecherkontakt 3¢ am Supportbett freigegeben hat und nachdem auch alle von einem Relais beeinflußbaren Kontakte 32 so zurückgeschoben sind, daß sie die Leitungen g und h trennen, wird der Wahlschalter in die Stellung A (Automatik) gebracht, wodurch jetzt nur noch die Hauptleitung 11i stromführend ist.
  • Durch einmalige Betätigung des Relaisschalters 35 am Hauptmotor 5 wird letzterer über die Leitungen p, p1, n und o .angetrieben und damit die Seheibe 2 in langsame Umdrehung -versetzt.: Berührt dabei der Nöcken 30 einen an jedem Support-Bett angebrachten Türkontakt 36, so beeinflußt der Strom zunächst über die Leitung q, die in allen Stellungen des Sehalters II außer o verbundenen Schleifkontaktleitungen 37, die Leitungen r und s, Kontakt 36, Leitungen t, i, il und i2, ein Relais 38. Dadurch wird dessen Magnetkern angezogen, der mit ihm verbundene Kontakt 32 schließt die Stromverbindung zwischen der Leitung q, Schleifkontakt 37, den Leitungen r, u, Kontakt 34, Leitungen v1, v2, f, Motor 17, Leitung g, Kontakt 32 und die Leitungen h, il und i2 und der Motor 17 wird so lange angetrieben, bis der Support in seiner Arbeitsstellung mittels des Endanschlages 33 den Kontakt 34 zwischen den Leitungen u, v1 und v2 geöffnet hat. Da dadurch der Motor 17 zwar ausgeschaltet wird, aber durch sein allmähliches Auslaufen die Trommel 16 immer noch dreht, verläuft die Nut 15, in der der Zapfen 14" des Supportes 13 geführt wird, an den beiden Umkehrstellen zu planparallel, damit der Motorauslauf in keiner Weise mehr den Support längsverschiebend beeinflussen kann.
  • Auf diese Art werden alle Supporte automatisch nacheinander in Arbeitsstellung gebracht. Betätigt nun der Nocken 30 wiederum den Kontakt 36 -was zufolge seiner Anordnung auf der Scheibe 2 nach .dem Ausräumen der ersten Zahnlücke in dem Werkstück zi eintritt - so wird der Motor 17 zunächst über die Leitung q, Schleifleitungen 37, Leitungen r, s; Kontakt 36, Leitungen v, v2, f, g, Kontakt 32 und die Leitungen h, il und i2 angetrieben, bis der Support kurz darauf schon mit seinem Endanschlag 33 wieder den Kontakt 34 und der Nocken 3,0 Kontakt 36 freigegeben hat, wodurch der Strom dann entsprechend über .die Leitungen u und v geleitet wird. Der Support läuft nun zurück und wieder in seine Arbeitsstellung vor, in der er mit seinem Endanschlag 33 den Kontakt 34 wieder öffnet und dadurch den Motor wieder stillsetzt. Diese hin und her gehende Bewegung der einzelnen Supporte wiederholt sich bei jedesmaliger Beeinflussung durch den Nocken 30. Sollen weniger Werkstücke bearbeitet werden als Supporte vorhanden sind, so wird bei den übrigblei'benden der Einstellschalter auf o gedreht, dadurch sind die zwei Schleifleitungen 37 unterbrochen, und jede Beeinflussung des Kontaktes 36 durch den Nocken 3o bleibt unwirksam.
  • Auf dem Werkstückträger 9 ist noch eine Nockenscheibe 39 befestigt, an der ein Nocken 4o derartig angeordnet ist, daß er bei der Umschaltung des Werkstückes auf die letzte Zahnlücke einen Kontakt 41 schließt, wodurch ein Stromschluß zwischen den Leitungen q, s, w, w1, w2 und i2 ein Relais 42 derart betätigt, daß der das Relais 38 tragende Magnetkern 43 entgegen dem Druck der Feder 44 in Richtung auf einen zweiten Endanschlag 45 des Supportes zu bewegt wird. Dadurch gelangt der mit dem Magnetkern des Relais verbundene Kontakt 32 in den Wirkungsbereich des Supportanschlages 45, der nach dem Erreichen der ausgefahrenen Stellung denselben von den Leistungen g und h abhebt und dadurch den Motor schon jetzt stillsetzt. Derart bleiben dann nacheinander alle Supporte in der ausgefahrenen Stellung stehen und können erst nach dem Wechsel der Werkstücke und -vorherigem Weiterschalten der Nockenscheibe 39 und des mit ihm verbundenen Werkstückträgers 9 um eine Zahnlücke in dem oben beschriebenen Sinn vom Nocken 3o der Scheibe :2 wieder beeinflüßt werden. Das Anhalten der Supporte in ihrer ausgefahrenen Stellung läßt sich auch willkürlich ohne Rücksicht auf die Fertigstellung der Werkstücke erzielen. Dazu wird der Wahlschalter I auf H (Supporte- hinten!) gestellt, wodurch-die Relais 42 von der Hauptleitung a3 aus über die Leitungen z, w2 und i2 im gewünschten Sinn beeinflußt werden. Durch das Umschalten des Hebels der Wahlschalters II auf O wird auch der Hauptantniebsmotor5 außerBetriebgesetzt, und die Scheibe .2 steht still. Beim Wiedereinstellen des Sehalters I auf A (Automatik) und Drücken des Relaisschaltknopfes 35 wiederholt sich der Vorgang.
  • Mit der nach dem Ausführungsbeispiel in Fig. i bis 3 gezeichneten Maschine lassen sich nur gerade Verzahnungen herstellen; sind die Werkstückträgerac'hsen jedoch entsprechend schräg gestellt, so kann eine solche Maschine auch besonders zum Herstellen von Schrägverzahnungen benutzt werden. Besonders zweckmäßig wird dieMaschine in der inFig.5 veranschaulichten Art gebaut. Dabei ist jeder Support samt seinem Antriebsgehäuse um eine Achse x schwenkbar gelagert, die mit dem mittleren Durchmesser des Werkstückes und` der Längsachse des Räumstahles und dem Radius der Scheibe fluchtet. Je nach Art der herzustellenden Verzahnung wird jedes Supportgehäuse mittels Schneckenradantrie'bes 46 geneigt, so daß sowohl .gerade als auch jede Art von Schrägverzahnungen hergestellt werden können. Hierbei kann der mit der Schnecke 46 im Eingriff stehende Zahnbogen mit einer Gradeinteilung 47 versehen sein, welche zusammen mit einem am Maschinengestell festen Zeiger 48 den Grad der Schrägstellung des Supportgehäuses anzeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Zahnrädern, dadurch gekennzeichnet, daß rings um eine Messerscheibe (2, 6) mit in gleicher Ebene liegenden, nach außen spiralig vorstehenden Räummessern (7) mehrere Träger (9) für die Zahnradwerkstücke (ii) derart angeordnet sind, daß die Messerebene in der herzustellenden Zahnlücke verläuft, wobei Mittel (3, 4, 5) zur Erzeugung einer Relativbewegung der Messerscheibe (2, 6) und der Zahnradwerkstücke (i i) um die Achse der Messerscheibe (2, 6) vorgesellen sind. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt des Umfanges der Räumscheibe (2, 6) keine Räummesser (7) trägt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückträger (9) fest angeordnet sind, während die Messerscbeibe (2, 6) durch einen Motor (5) über Zwischenglieder (3, 4) zu einer ununterbrochenen Drehbewegung angetrieben wird. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerscheibe (2, 6) einen ununterbrochenen Antrieb erhält, und daß die um den Umfang der Messerscheibe feststehend angeordneten Werkstückträger (9) je ein Supportgehäuse (13) aufweisen, in welchem eine Schraubhülse (12) so gelagert ist, daß der in ihr geführte Werkstückträger (9) durch ein gleichachsig auf ihm angeordnetes Schaltrad (24) in Zusammenwirkung mit einem Sperrklinkenantrieb (2o-29) um je eine Zahnteilung verdreht und durch Anzielen der Hülse (12) gegen einen Bund (9a) des Werkstückträgers (9) unverdrehbar eingespannt wird. 5. Maschine :insbesondere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrklinkenantrieb (2o-29) für die Werkstücksch.altung um Zahnteilung durch Anschlagsteuerung von der Messerscheibe (2, 6) aus, an welcher die Steueranschläge (30) unmittelbar 'hinter dem letzten Fertigschneidmesser sitzen, eingeleitet wird. 6. Maschine nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückträger (9) auf Supporten (13) ruhen, die in ihrer einen Endlage das Werkstück (i i) im Wirkungsbereich der Räummesser (7) der Messerscheibe (2, 6) halten, und daß die Supporte (13) nach jedem Fertigausräumen einer Zahnlücke im Werkstück (i i) je einmal zurück- und wieder vorbewegt werden, wodurch mittels eines am Supportbett angeordneten Anschlages (i9) und im Support von jenen beeinflußten Verstellgliedern. (2o-29) eine Schwenkbewegung der Werkstücke (11) um eine Zahnteilung gesteuert wird. 7. Maschine nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der am Supportbett angeordnete Anschlag (i9) mit zwei Stoßstangen (2o, 21) im Support (13) zusammenwirkt, von denen die eine (2o) mit einer Stirnverzahnung (22) der Schraubhülse (12) des Werkzeugträgers (9) und die andere (21) über eine Sperrklinke (23) mit dem Schaltrad (24) im Eingriff steht, derartig, daß am Ende jeder Rückbewegung des Supportes (13) die Hülse (12) im Sinne des Loslöseus des eingelagerten Werkstückträgers (9) verdreht und die Sperrklinke (13) auf dem Schaltrad (24) um einen Zahn weiter übergreift, daß dann zu Beginn der Vorbewegung des Supportes (13) die Sperrklinke (23) durch Federkraft ihrer Stoßstange (21) den Werkstückträger (9) um eine Zahnteilung verschwenkt und daß am Ende der Bewegung des Supportes (13) die Hülse (12) den Werkstückträger (9) wieder unverdrehbar festspannt. B. Maschine nach einem derAnsprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Rück- und Vorbewegung eines Supportes (13) durch je einen Elektromotor (17) erfolgt, der durch einen am Umfang der Messerscheibe einstellbar angeordneten Nocken (3o) bei. dessen Einwirken auf ein am Maschinengestell angeordnetes Schaltglied (36) eingeschaltet und beim Wiedererreichen der Arbeitsstellung des Supportes durch ein zweites von letzterem beeinflußtes Schaftglied (34) wieder stillgesetzt wird. 9. Maschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Support (13) vom Elektromotor (17) über eine rotierende Kurventrommel (16) angetrieben wird, in deren um den Mantelumfang verlaufender, in sich geschlossener Nut (15) ein Zapfen (14a) des Supportes letzteren hin und her bewegt. io. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (15) nach den beiden Stirnflächen der Trommel (16) zu planparallel verläuft zu dem Zweck, bei einer durch die Schaltglieder (34, 36) des Supportes in einer der beiden Endstellungen verursachten Stillsetzung des Supportes (13) letzteren unwirksam auslaufen lassen zu können. i i. Maschine nach einem der Ansprüche 3 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Supportbettgehäuse (13) um eine Achse (x) schwenkbar gelagert ist, die konzentrisch zum mittleren Durchmesser des Werkstückes (i i), zur Längsachse der Räummesser (7) und damit auch zum Radius der Messerscheibe (2, 6) verläuft, zu dem Zweck, durch entsprechende Neigung des Gehäuses (13) um diese Achse (x) auch beliebig schräge Verzahnungen herstellen zu können. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 787 232.
DEJ2599D 1941-09-16 1941-09-16 Vorrichtung zur Herstellung von Zahnraedern nach dem Teilverfahren Expired DE933128C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US787232A (en) * 1903-07-06 1905-04-11 George Benjamin Taylor Hinge-cutting machine.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US787232A (en) * 1903-07-06 1905-04-11 George Benjamin Taylor Hinge-cutting machine.

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