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DE1248950B - Verfahren zur Isolierung von Chloroprencopoly meren - Google Patents

Verfahren zur Isolierung von Chloroprencopoly meren

Info

Publication number
DE1248950B
DE1248950B DENDAT1248950D DE1248950DA DE1248950B DE 1248950 B DE1248950 B DE 1248950B DE NDAT1248950 D DENDAT1248950 D DE NDAT1248950D DE 1248950D A DE1248950D A DE 1248950DA DE 1248950 B DE1248950 B DE 1248950B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
copolymers
ketone
chloroprene
isolation
latex
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1248950D
Other languages
English (en)
Inventor
Batts Conley Memphis Ind James (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1248950B publication Critical patent/DE1248950B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08CTREATMENT OR CHEMICAL MODIFICATION OF RUBBERS
    • C08C1/00Treatment of rubber latex
    • C08C1/14Coagulation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C08d
Deutsche Kl.: 39 c -25/05
Nummer: 1248 950
Aktenzeichen: P 34794 IV d/39 c
Anmeldetag: 30. Juli 1964
Auslegetag: 31. August 1967
Die Erfindung betrifft die Isolierung von Chloroprencopolymeren aus ihren Latices.
Nach einem Verfahren dieser Art, das in der US A.Patentschrift 2 187 146 für das Homopolymere von Chloropren [2-Chlor-butadien-(l,3)] beschrieben ist, gefriert man den Latex auf einer rotierenden gekühlten Trommel, entfernt kontinuierlich den gebildeten Streifen, der aus Eis und einem Netzwerk von koagulieritem Elastomeren besteht, erwärmt und wäscht mit :■■ Wasser auf einem endlosen Sieb, um das Eis zu schmelzen und aus dem Elastomeren die Dispergiermittel und anderen löslichen Elektrolyte zu entfernen, die aus dem Latex anwesend sind, und. trocknet abschließend den endlosen Streifen des Elastomeren. : Um diese aufeinanderfolgenden Arbeitsgänge kontinuierlich zu durchlaufen, muß das Elastomere in den verschiedenen Formen, in denen es vorliegt, zu jeder Zeit die Form eines endlosen Streifens oder Bandes bewahren, das eine erhebliche Festigkeit, insbesondere :: bei den angewendeten tiefen Gefriertemperaturen (z. B. etwa—10° C), aufweist.
Viele Elastomere, z. B. Homopolymere des Chloroprene, werden nach diesem Verfahren wirksam isoliert, jedoch zeigen gewisse Copolymere des Chloro- prens Sprödigkeit in Latexform bei diesen tiefen Temperaturen und pflegen rissig zu werden und zuweilen so gar vollständig zu zerreißen, wenn die dünne gekrümmte gefrorene Schicht, die auf der Trommel gebildet wird, zu einem flachen Streifen gebogen wird, wenn sie von der Trommel abgenommen und den Sieben zugeführt wird, auf denen sie weiterbehandelt wird. .·:-.■:■■■ .- ■■;■ j
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß auch Chloroprencopolymere,' die diese Sprödigkeit ■» bei —10°C in Latexform aufweisen, durch Gefrieren einer wäßrigen Emulsion dieses Copolymeren auf einer gekühlten rotierenden Trommel, Auftauen, . Waschen und Trocknen der erhaltenen Copolymerisatschicht isoliert werden können, wenn man der Emulsion einen aromatischen Kohlenwasserstoff, ein Keton und/oder ein Nitril mit einem Siedepunkt von 56 bis 150°C zusetzt.
Als Beispiele von Chloroprenpolymeren seien Copolymere genannt, die Comonomere, wie Acrylnitril oder 2,3-Dichlorbutadien-(l,3) enthalten, speziell Copolymere, die etwa 20 Gewichtsprozent Acrylnitril enthalten und bei etwa 400C hergestellt werden, Copolymere, die etwa 60 bis 75 Gewichtsprozent 2,3-Dichlorbutadien-(l,3) enthalten und bei 400C hergestellt werden, und Copolymere, die etwa 60 Gewichtsprozent 2,3-Dichlorbutadien-(l,3) enthalten und bei 100C hergestellt werden. Die genaue Zusammen-Verfahren zur Isolierung
von Chloroprencopolymeren
Anmelder:
E. I. du Pont de Nemours and Company,
Wilmington, Del. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. ν. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dr.-Ing. Th. Meyer '
und Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. J. F. Fues,
Pateritanwälte, Köln 1, Deichmannhaüs
Als Erfinder benannt:
James Batts Conley, Memphis, Ind. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 2. August 1963 (299 667)
Setzung der Copolymeren ist unwesentlich, abgesehen davon, daß sie bei tiefer Temperatur spröde sind, aber selbst Copolymere, die bei tiefer Temperatur in Latexform spröde sind, zeigen nach Isolierung, entsprechender Einmischung von Zusatzstoffen und Vulkanisation gewöhnlich keine Sprödigkeit bei diesen tiefen Temperaturen.
Der Chloroprencöpolymerisatlatex kann nach üblichen Verfahren hergestellt werden, z. B. nach den Verfahren der USA.-Patentschriften 2187146,2225517 und 2 259 122. Nicht umgesetztes Monomeres wird entfernt, z. B. durch Destillation oder Behandlung mit Wasserdampf, so daß der Latex, der dem Isolieruhgsprozeß unterworfen wird, praktisch frei von flüchtigen organischen Flüssigkeiten ist.
Es wird angenommen, daß der Kohlenwasserstoff, das Keton oder Nitril als vorübergehender Weichmacher für das elastomere Copolymere wirkt, seine Sprödigkeit bei Gefriertemperaturen verringert und später während des Trocknens zusammen mit dem Wasser vom Elastomeren abdampft. Der Kohlenwasserstoff, das Keton oder Nitril ist unsubstituiert, ausgenommen durch Kohlenwasserstoffreste, und sollte bei Normaldruck vorzugsweise zwischen etwa 560C, dem Siedepunkt des Acetons, und 110°C
709 639/551
sieden. Bevorzugt als flüssige Zusätze werden Benzol, Aceton, MethyläthylketOn, Acrylnitril und insbesondere Toluol und auch Xylol. Abgesehen von XyIo · sieden diese Verbindungen zwischen 56 und 1100C und schließen das am niedrigsten siedende Mitglied jeder Klasse ein. Weitere Beispiele von in Frage kommenden Ketonen sind Methylvinylketon, Diäthylketon, Methyl - η - propylketon, Methylisopropylketon, Diisopropylketon und Methylbutylketon
Risse, wenn er bei der Abnahme mit der Rakel flach gestreckt und zum Schmelzen und Waschen zu einer Reihe von bewegten Sieben übergeführt wird, noch reißt er, wenn er der bei diesen Arbeitsgängen auftretenden leichten Reckung unterworfen oder in Schleifen oder Girlanden durch eine Trockenkammer geführt wird.
Wenn dagegen kein Toluol zugesetzt wird, reißt die gefrorene Schicht bei der Abnahme von der Trommel
(2-Hexanon). Geeignete Nitrile sind beispielsweise io und bricht vollständig, so daß sie nicht kontinuierlich Acetonitril, Propionitril, n-Butyronitril, Isobutyro- auf die Siebe übergeführt werden kann, auf denen
nitril, Crotonnitril und Valeronitril. Als weitere aromatische Kohlenwasserstoffe sind Äthylbenzol und
Styrol geeignet.
Die verwendeten Mengen des »Weichmachers«
hängen in gewissem Umfang von dem zu isolierenden
Polymeren, der Temperatur, auf die der gefrorene Latex gekühlt wird, und dem Grad der Sicherheit vor Störungen durch Reißen ab. Wie beispielsweise für
die weiteren Arbeitsgänge vorgenommen werden. Beispiele 2 bis 6
Der im Beispiel 1 beschriebene Versuch wird unter Verwendung anderer flüchtiger Materialien (an Stelle von Toluol) in den in Tabelle 1 genannten Mengen wiederholt. Die Latices haben Polymergehalte von die verschiedenen Copolymeren von 2,3-Dichlor- ao 35%.
butadien-(l,3) in den Beispielen 7 bis 10 veranschaulicht, ist mit steigendem Gehalt an Dichlorbutadien sowie auch mit sinkender Polymerisationstemperatur eine höhere Toluolmenge zweckmäßig. Ebenso ist im allgemeinen auch eine höhere »Weichmachermenge« erwünscht, wenn niedrigere Gefriertemperaturen ange- ..-.-. wendet werden. Ein Vorteil wird nicht erzielt, wenn mehr »Weichmacher« verwendet wird, als zur sicheren Vermeidung des Reißens erforderlich ist, da hierdurch lediglich die Materialkosten erhöht und sogar Pro-
Tabelle 1
Beispiel
Benzol
Methyläthylketön
Aceton
Acrylnitril ......
Menge, %
des Polymeren
10 10 10 10 10
Ergebnisse
gut gut gut gut gut
Jedes Material verhindert das Brechen und Reißen der gefrorenen Schicht in der gleichen Weise wie im
Beispiel e. -7 b i s 10
bleme durch Brandgefahr und Giftigkeit eingeführt
werden können. Zwar werden bereits mit einer Menge
von 1 % brauchbare Ergebnisse erzielt, und eine Menge
von 20 % kann zuweilen erwünscht sein, jedoch
werden gewöhnlich 1,5 bis 12% bevorzugt. Der 35 Beispiel 1. »Weichmacher« wird vor der Zugabe zum Latex
gewöhnlich gesondert in Wasser dispergiert, das ein
Emulgiermittel enthält, jedoch ist es auch möglich, Copolymere von Chloropren und 2,3-Dichlor-
ihn direkt,im Latex unter Rühren zu dispergieren. butadien-(l,3) werden in alkalischer Emulsion, die Die weichmachende Flüssigkeit wird vorzugsweise vor 4° das Natriumsalz der Säuren von Holzharz als.Emuldem Ansäuern zugegeben, kann jedoch auch danach gator und Isopropylxanthbgendisulfid als modifizugesetzt werden. zierendes Mittel enthält, bei den in Tabelle 2 genann-
In den folgenden Beispielen beziehen sich alle ten Temperaturen hergestellt. Wenn 70 % des Gesamt-Mengenangaben auf das Gewicht, falls nicht anders gehalts an Monomeren polymerisiert sind, wird die angegeben. Die in den Beispielen 1 bis 6 behandelten 45 Polymerisation abgebrochen, und die nicht verbrauch-Latices enthalten ein Copolymeres von 80% Chloro- ten Monomeren werden wie im Beispiel 1 entfernt, pren und 20% Acrylnitril und werden nach dem Die Dispersion wird wie im Beispiel 1 mit Toluol Verfahren der USA.-Patentschrift 2 395 649 herge- behandelt, angesäuert und koaguliert, stellt. Der Emulgator ist ein Gemisch der Kaliumsalze
von Oleinsäure und disproportionierter Kolophonium- 50
säure. Das Produkt wird mit Phenthiazin und p.-tert-' - - ■
Butylcatechin stabilisiert. Die nicht verbrauchten
Monomeren werden nach dem Verfahren der USA.-Patentschrift 2 467 769 entfernt.
Beispiell
3 Teile Toluol, bezogen auf 100 Teile Latex, der 45% Feststoffe enthält (d. h. 6,7 °/?, bezogen auf das Copolymere), werden in einer Seifenlösung ähnlich derjenigen, die zum Emulgieren der Monomeren verwendet wird, dispergiert und dann zum Latex gegeben. Dieser wird dann durch Zusatz von verdünnter Essigsäure, die das Natriumsalz von gemischten Dinaphthylmethansulfonsäuren enthält, auf pH 6,4 angesäuert und nach dem Verfahren der USA.-Patentschrift 2 187 146 koaguliert, wobei die Hohltrommel innen auf etwa —10° C gekühlt wird. Der gefrorene Film, der auf der Trommel gebildet wird, zeigt keine
Tabelle 2
Beispiel 2,3-Di-
chlor-
butadien
im
Produkt
°/o
Tem
peratur des
Polymeren
0C
Toluol-
zusatz
7o
Ergeb
nisse
7
8
9
10
65
65
75
80
40
10
40
40
4,5
7,5
6
12
gut
gut
gut'
gut

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Isolierung von Chloroprencopolymeren durch Gefrieren einer wäßrigen Emulsion der Copolymeren auf der Oberfläche einer rotierenden Trommel, Auftauen, Waschen
5 6
und Trocknen der sich bildenden Copolymerisat-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennschicht, dadurch gekenn zeichn e t, daß zeichnet, daß man den aromatischen Kohlenman der Emulsion einen aromatischen Kohlen- wasserstoff, das Keton und/oder das Nitril in wasserstoff, ein Keton und/oder Nitril mit einem einer Menge von 1,5 bis 12 Gewichtsprozent, beSiedepunkt von 56 bis 15O0C zusetzt. 5 zogen auf das Polymere, zusetzt.
709 639/551 8.67 © Bundesdruckerei Berlin
DENDAT1248950D 1963-08-02 Verfahren zur Isolierung von Chloroprencopoly meren Pending DE1248950B (de)

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