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DE1248576B - Elastisches Gurtengewebe - Google Patents

Elastisches Gurtengewebe

Info

Publication number
DE1248576B
DE1248576B DEK45124A DEK0045124A DE1248576B DE 1248576 B DE1248576 B DE 1248576B DE K45124 A DEK45124 A DE K45124A DE K0045124 A DEK0045124 A DE K0045124A DE 1248576 B DE1248576 B DE 1248576B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
warp
weft
inelastic
rubber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK45124A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HCH KALBSKOPF FA
Original Assignee
HCH KALBSKOPF FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HCH KALBSKOPF FA filed Critical HCH KALBSKOPF FA
Priority to DEK45124A priority Critical patent/DE1248576B/de
Publication of DE1248576B publication Critical patent/DE1248576B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D15/00Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used
    • D03D15/50Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads
    • D03D15/56Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads elastic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CI.:
D03d
Deutsche KI.: 86 c-1/33
Nummer: 1248 576
Aktenzeichen: K 45124 VII a/86 c
Anmeldetag: 4. November 1961
Auslegetag: 24. August 1967
Die Erfindung bezieht sich auf ein elastisches Gurtengewebe für Sitz- und Liegemöbel als Tragfläche für auflegbare Polster oder als unmittelbare Sitzbzw. Liegefläche, bei welchem unelastischen Ketten- und Schußfäden elastische Kettenfäden zugeordnet sind.
Früher sind die Gurte für solche Bespannungen aus Hanf gewoben worden, die deshalb unbefriedigend sind, weil ihre Haltbarkeit beschränkt ist und weil sie nicht dehnbar sind.
Deshalb und weil der Wunsch nach einer möglichst elastischen Unterlage für Polsterkissen laut wurde, sind dann später bei Polstermöbeln häufig Federkerne eingearbeitet worden, die aus nebeneinander angeordneten und üblicherweise ineinander eingehängten Schraubenfedern bestehen.
Auf diese Weise sind Polstermöbel mit großer Elastizität der Sitzfläche erreichbar. Nachteilig ist jedoch die Verteuerung durch die Federkerne und insbesondere, daß der Polsteraufbau (Federkern und Polsterkissen) eine beachtliche Höhe besitzt. Heutzutage wird aber vielfach Wert auf niedrige Polstermöbel gelegt.
Man ist deshalb dazu übergegangen, um eine leichtere und flachere Polster-Konstruktion zu ermögliehen, elastische Polster-Gurte zu benutzen und auf die von ihnen gebildete Bespannung das Polsterkissen aufzulegen.
Die hierfür verwendeten Gurtengewebe (deutsches Gebrauchsmuster 1 820 796) bestehen aus unelastisehen Ketten- und Schußfäden, in die elastische Kettenfäden eingearbeitet sind. Die elastischen Kettenfäden sind aus umsponnenen Gummifäden gebildet, besitzen also eine vergleichsweise rauhe Oberfläche. Da auch die unelastischen Textilfaden in Kette und Schuß oberflächig rauh sind, entsteht sowohl zwischen diesen und der Umspinnung der Gummifäden als auch zwischen jenen und den auf das Gurtengewebe aufgelegten Polsterkissen eine beträchtliche, durch die bei Gebrauch ständig wechselnde Beanspruchung gesteigerte Reibung, die zwangläufig zum schnellen Verschleiß des Gurtengewebes führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen. Dies wird bei einem elastischen Gurtengewebe der eingangs und zuletzt beschriebenen Art im wesentlichen dadurch erreicht, daß die unelastischen Kettenfäden und die unelastischen Schußfäden aus einer hoch reißfesten Seele und aus einer Umhüllung aus verschweißbarem Kunststoff bestehen und an ihren Bindungsstellen durch Schweißen festgelegt sind.
Auf diese Weise wird ein unnachgiebiges Gerippe Elastisches Gurtengewebe
Anmelder:
Fa. Hch. Kalbskopf, Münchberg (OFr.)
aus festen Ketten- und Schußfäden gebildet, in welches die elastischen Kettenfäden eingebettet sind, so daß diese mit dem auf das Gurtengewebe aufzubringenden Polsterkissen praktisch nicht in Berührung kommen, folglich diesem gegenüber nicht der Reibung unterliegen, was sich in gleicher, vorteilhafter Weise für den Polsterbezug äußert. Durch die Umhüllung der unelastischen Ketten- und Schußfäden mit einem Kunststoff erhalten diese eine vergleichsweise glatte Oberfläche, so daß auch die innere Reibung des Gewebes auf ein Minimum beschränkt wird. Dies hat die weitere fortschrittliche Folge, daß die Gummifäden das beim Strecken und Zusammenziehen des Gewebes notwendige Spiel haben, indem sie ungehindert zwischen den Ketten- und Schußfäden gleiten können. Durch die Kunststoffumhüllung ergibt sich des weiteren eine weitgehende Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit, mithin eine außerordentliche Widerstandskraft gegen \rerrottung.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Seele der unelastischen Ketten- und Schußfäden aus Polyester zu fertigen, so daß sich eine besonders gute Stabilität ergibt. Schließlich sieht die Erfindung zur Erhöhung der Elastizität des Gurtengewebes vor, daß zwischen zwei unelastischen Kettenfäden mehrere elastische Kettenfäden in Form an sich bekannter umsponnener Gummifäden eingewebt sind.
Den Merkmalen des Hauptanspruches kommt ein Elementenschutz nicht zu.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in schematischer Darstellung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch einen gewobenen Gurt und
F i g. 2 eine Teil-Draufsicht zu F i g. 1.
In der Kette liegen elastische Fäden α und unelastische Fäden δ. Die ersteren sind vorteilhafterweise an sich bekannte umsponnene Gummifäden. Die letzteren bestehen aus einer hoch reißfesten Seele c, z. B. aus Polyester, und in an sich bekannter Weise aus einer Umhüllung d aus verschweißbarem Kunststoff, vorzugsweise PVC.
709 638/174

Claims (3)

Fäden gleicher Ausbildung, also aus Seele c und Umhüllung d bestehend, bilden die Schußfäden e. Das fertige Gewebe wird einer kurzen oberflächigen Wärmeeinwirkung ausgesetzt, z. B. indem es durch einen Trockenofen hindurchgeführt wird, mit der Folge, daß die Kettenfäden b und die Schußfäden e an den Bindungsstellen / in an sich bekannter Weise miteinander verschweißen. Es bilden daher die Fäden b und e ein Gerippe mit den Festpunkten /. In diesem Gerippe liegen die Gummifaden α zum einen geschützt, da die Bindungspunkte f höher liegen, und zum anderen mit ungehindertem freiem Spiel, da das Gerippe gewissermaßen Kanäle für die Gummifaden α bildet. Die Zeichnung zeigt ein Schema einfachen Aufbaues. Es ist selbstverständlich möglich, davon in mancherlei Hinsicht abzuweichen, z. B. dadurch, daß zwischen zwei benachbarten Kettenfäden b mehrere, z. B. zwei oder drei Gummifaden α eingewebt werden. Auch ist es möglich, sowohl in der Kette als auch im Schuß noch gewöhnliche Textilfaden einzulassen. Dadurch, daß farbige Fäden, insbesondere farbige Kettenfäden b und Schußfäden e eingearbeitet werden, kann der Gurt ein lebhaftes, farblich aufgelockertes Aussehen erhalten, was namentlich sich dann gut auswirkt, wenn die Gurte eine Bespannung bilden, die unmittelbar als Sitz- bzw. Liegefiäche dient, z. B. bei Gartenmöbeln u. dgl. Patentansprüche:
1. Elastisches Gurtengewebe für Sitz- und Liegemöbel als Tragfläche für auflegbare Polster oder als unmittelbare Sitz- bzw. Liegefläche, bei welchem unelastischen Ketten- und Schußfäden elastische Kettenfäden zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die unelastischen Kettenfäden (b) und die unelastischen Schußfäden (e) aus einer hoch reißfesten Seele (c) und aus einer Umhüllung {d) aus verschweißbarem Kunststoff bestehen und an ihren Bindungsstellen durch Schweißen festgelegt sind.
2. Gurtengewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seele (c) aus Polyester besteht.
3. Gurtengewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei benachbarten unelastischen Kettenfäden (b) mehrere elastische Kettenfäden (d) in Form an sich bekannter umsponnener Gummifäden eingewebt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 820 796;
USA.-Patentschrift Nr. 2 769 222, 2 771 659.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 638Π74 8. 67 © Bundesdruckerei Berlin
DEK45124A 1961-11-04 1961-11-04 Elastisches Gurtengewebe Pending DE1248576B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3032815A1 (de) * 1980-08-30 1982-04-15 Jute- und Leinenindustrie H.R. Rathgeber KG, 7922 Herbrechtingen Gurtband und verfahren zu seiner herstellung
EP0101305A3 (en) * 1982-08-12 1985-01-02 E.I. Du Pont De Nemours And Company Oriented woven furniture support material
WO2007118673A3 (de) * 2006-04-12 2008-04-10 Bst Safety Textiles Gmbh Dehnbares gewebe

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DE1820796U (de) * 1958-10-21 1960-10-27 Jute Und Leinenindustrie Heinr Elastische gewebebahn.

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