DE3128945C2 - Sitz- bzw. Unterlagematte - Google Patents
Sitz- bzw. UnterlagematteInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
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- A47C7/02—Seat parts
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Abstract
Beschrieben wird eine Sitz- bzw. Unterlagenmatte mit mehreren Federstranggruppen (B, B ↓1, B ↓2), die mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander auf einer Mattenunterlage angeordnet und im Mattenbezug (5) eingenäht sind, wobei die Nähte in den Zwischenräumen zwischen den parallel und in einer Ebene angeordneten Federstranggruppen angebracht sind. Jede Federstranggruppe (B, B ↓1, B ↓2) besteht aus zwei oder drei Federsträngen, die an den beiden Enden gruppenweise durch eine Kunststoff-Befestigungskappe zusammengefaßt sind. Jeder Federstrang (A) besteht aus mehreren zu einem netzartigen Schlauch verflochtenen Federstahldrähten, und die beiden Enden jedes Federstrangs sind mit Hilfe einer Metallklammer oder eines Metallrings eingefaßt. Aufgrund der netzartigen Gestaltung der gruppenweise zusammengefaßten Federstränge ergibt sich eine ausgezeichnete Belüftung und ein angenehmer Feder- bzw. Kisseneffekt, der über eine große Lebensdauer aufrechterhalten bleibt.
Description
25
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sitz- bzw. Unterlagematte nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine solche gattungsgemäße Sitz- bzw. Unterlagematte ist aus dem DE-G M 73 18 004 bekannt, bei der die
Federstränge als Federlatten aus Holz ausgebildet sind.
Bei anderen bekannten Matten oder Matratzen, bei denen Spiralfedern zur Schaffung der Belüftung und des
Federeffekts verwendet werden, bildeten die schrauben- bzw. spiralförmig gewickelten Federn jeweils eine
Kernachse der Matte. Bei diesen Ausführungen war es jedoch schwierig, die Federn auf beliebige Längen zuzuschneiden,
so daß die Matte nur quadratisch, rechteckig und/oder kreisförmig ausgebildet werden konnte.
Da die Spiralfeder, welche die Kernachse der Matte bildet, bei Gebrauch nach einer Richtung ausweichen
kann, verliert die Feder den Feder- bzw. Kisseneffekt und den gleichmäßigen Belüftungseffekt. Die Folge davon
ist, daß sowohl die Feder als auch die Matte ihre ursprüngliche Form verlieren und eine kurze Lebensdauer
haben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile herkömmlicher Mattenausführungen durch
besondere Ausbildung und Anordnung der im Mattenbezug eingefaßten Federelemente auszuräumen und eine
neuartige Federmatte zur Verfügung zu stellen, welche ausgezeichnete Belüftungseigenschaften, guten Federkomfort
und lange Lebensdauer und einen guten Kisseneffekt hat.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Sitz- bzw. Unterlagematte durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst.
Diese erfindungsgemäße Matte hat ausgezeichnete Belüftungs- und Luftdurchlässigkeitseigenschaften. Da
jeder der runden Federstränge eine hohe Elastizität auch in Längsrichtung der Feder besitzt, ergibt sich für
die Matte ein ausgezeichneter und übergangsloser Kissen- bzw. Federungseffekt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels mit einem weggebrochenen Teil des Bezugs,
wo drei Federstranggruppen teilweise freigelegt sind;
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht auf ein Ausführungsbeispiel
einer Federstranggruppe, wie sie bei der Matte gemäß F i g. 1 verwendet wird;
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht auf einen bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 verwendeten Federstrang;
und
Fig.4 eine perspektivische Ansicht auf einen Abschnitt
eines Federstrangs mit einer zugehörigen Schutzkappe in Explosionsdarstellung, wobei das netzartige
Flechtwerk, das den runden Federstrang bildet, genauer dargestellt ist.
Der runde Federstrang 1 besteht aus einem netzartigen Flechtwerk bzw. Gewirk aus mehreren spiralförmig
geführten Stahl- bzw. Federdrähten a, wobei der Federstrang 1 auf die gewünschte Länge zugeschnitten ist.
Jedes der beiden Enden eines Federstrangs 1 ist in einem Metallring bzw. einer Metallklemme 2 befestigt,
und leztere ist in einer Schutzkappe 3 gehaltert. Durch
Verbinden von zwei oder drei Federsträngen A an den Enden durch eine Kunststoff-Befestigungskappe 4 entsteht
die Federstranggruppe B.
Einige Federstranggruppen B sind in das eines Mattenbezugs 5 eingesetzt, wobei jede der Federstranggruppen
B. Bi, B2... an dem Mattenbezug 5 derart eingenäht
ist, daß die in F i g. 1 dargestellte Matte entsteht.
Die zuvor beschriebene Mattenstruktur wird wie folgt hergestellt:
Mehrere Federstahldrähte a werden zu einem netzartigen, im Querschnitt runden Federstrang 1 verflochten.
Der runde Federstrang 1 wird auf eine geeignete Länge zugeschnitten, und die beiden Enden werden in der Metallklammer
2 gefaßt und die Schutzkappe 3 aufgesetzt. Dadurch entsteht die in F i g. 3 dargestellte Federeinheit
A.
Zwei oder drei Federstränge A werden parallel zueinander zusammengestellt und bilden die Federstranggruppe
B, auf deren beide Enden eine Befestigungskappe 4 aus Kunststoff aufgesteckt wird (F i g. 2).
Einige Federstranggruppen B werden im gegenseitigen Abstand und in paralleler Anordnung einer Mattenunterlage
aufgelegt und in den Bezug 5 derart eingenäht, daß die Zwischenräume zwischen den Federstranggruppen
B, B\ und B2 vernäht sind. Es ergibt sich
die in F i g. 1 dargestellte Matte bzw. Matratze.
Die beschriebene Matte ist am Sitz eines Kraftfahrzeugs, als Kissen, als Matte für ein Bett, einen Stuhl,
einen Sessel od. dgl. verwendbar. Da das Federstahldrahtneti: ein Flecht- bzw. Wirkmuster hat, ir.it beiden
Enden durch die Metallklammern 2 zusammengehalten und in der Schutzkappe 3 gefaßt ist, hat jede Federstranggruppe
B, B\, S2... eine erhebliche Elastizität in
Längsrichtung, und es ergibt sich ein ausgezeichneter Feder- b2.w. Kisseneffekt und ein elastisch weicher Sitzkomfort.
Da jeder Federstrang A im Querschnitt kreisförmig ausgebildet ist, ergibt sich auch eine ausgezeichnete
Belüftungswirkung und eine gute Wärmeabfuhr.
Da jede Federstranggruppe B,B\,Bi... aus zwei oder
drei Federsträngen A besteht und jeweils mit beiden Enden in einer Befestigungskappe 4 aus Kunststoff gefaßt
ist und da die gesamte Matte aus mehreren, in gegenseitigem Abstand nebeneinander angeordneten
Federstranggruppen B, Si, Bi... aufgebaut ist, wird eine
ausgezeichnete Luftdurchlässigkeit der Gesamtmatte und gute Matten- bzw. Kisseneigenschaften erreicht.
Die einzelnen Federstränge A sind unter Einfluß einer Last federelastisch verformbar, wobei das Gewicht auf-
;r besonderen Anordnung mehrerer Federgleichmäßig jeweils über mehrere Federverteilt
wird, so daß die Federstränge ,4 sich
■ederwirkungen ergänzen. Auf diese Weise ist
:h, daß die einzelnen Federstränge A ihre EIa-
>er eine lange Zeit beibehalten.
■ederwirkungen ergänzen. Auf diese Weise ist
:h, daß die einzelnen Federstränge A ihre EIa-
>er eine lange Zeit beibehalten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ίο
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40
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50
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60
Claims (2)
1. Sitz- bzw. Unterlagematte, die mehrere in einen Bezug (5) mit gegenseitigem Abstand und parallel
zueinander eingearbeitete Federstranggruppen (B. B], Sj ...) aufweist, die im Bereich ihrer Zwischenräume
in den Mattenbezug eingenäht sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Federstranggruppe
(B, B\, Bi) aus zwei oder drei in einer
Ebene nebeneinander angeordneten Federsträngen (A) besteht, wobei die Enden der Federstränge (A)
an beiden Seiten in einer Befestigungskappe (4) zusammengefaßt sind und daß jeder Federstrang (A)
aus mehreren, zu einem schlauchförmigen Netz verflochtenen Federstahldrähten (a) besteht und daß
beide Enden des schlauchförmigen Netzes durch je eine Metallklammer bzw. einen Metallring (2) geschlossen
sind.
2. Sitz- bzw. Unterlagemalte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungskappe
(4) aus Kunststoff besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813128945 DE3128945C2 (de) | 1981-07-22 | 1981-07-22 | Sitz- bzw. Unterlagematte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813128945 DE3128945C2 (de) | 1981-07-22 | 1981-07-22 | Sitz- bzw. Unterlagematte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3128945A1 DE3128945A1 (de) | 1983-02-10 |
| DE3128945C2 true DE3128945C2 (de) | 1985-05-23 |
Family
ID=6137473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813128945 Expired DE3128945C2 (de) | 1981-07-22 | 1981-07-22 | Sitz- bzw. Unterlagematte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3128945C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0811340A3 (de) * | 1996-06-03 | 1999-12-29 | STRÄHLE & HESS GmbH | Polstermaterial |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7318004U (de) * | 1973-10-18 | Schoerle & Goelz Polstermoebelfabrik | Unterfederung für Möbel |
-
1981
- 1981-07-22 DE DE19813128945 patent/DE3128945C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3128945A1 (de) | 1983-02-10 |
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