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DE1248100B - Mehrstufiger Impuls-Transistorverstaerker fuer induktive Last - Google Patents

Mehrstufiger Impuls-Transistorverstaerker fuer induktive Last

Info

Publication number
DE1248100B
DE1248100B DEC31301A DEC0031301A DE1248100B DE 1248100 B DE1248100 B DE 1248100B DE C31301 A DEC31301 A DE C31301A DE C0031301 A DEC0031301 A DE C0031301A DE 1248100 B DE1248100 B DE 1248100B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
terminal
output stage
stage transistor
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC31301A
Other languages
English (en)
Inventor
Michel Lafabreque
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel CIT SA
Nokia Inc
Original Assignee
Compagnie Industrielle de Telecommunication CIT Alcatel SA
Nokia Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie Industrielle de Telecommunication CIT Alcatel SA, Nokia Inc filed Critical Compagnie Industrielle de Telecommunication CIT Alcatel SA
Publication of DE1248100B publication Critical patent/DE1248100B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/04Modifications for accelerating switching
    • H03K17/041Modifications for accelerating switching without feedback from the output circuit to the control circuit
    • H03K17/0416Modifications for accelerating switching without feedback from the output circuit to the control circuit by measures taken in the output circuit
    • H03K17/04166Modifications for accelerating switching without feedback from the output circuit to the control circuit by measures taken in the output circuit in bipolar transistor switches

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Mehrstufiger Impuls-Transistorverstärker für induktive Last Die Erfindung bezieht sich auf einen mehrstufigen Transistorverstärker, dessen Ausgangsstufe zwei pnp-Leistungstransistoren enthält, zur Steuerung einer induktiven Last auf Grund von rechteckigen Steuersignalen mit großer Folgefrequenz.
  • Bei derartigen Transistorverstärkern besteht das Problem, daß an den Klemmen der induktiven Last bei der Stromunterbrechung eine beträchtliche Überspannung entsteht. Es muß vermieden werden, daß diese Überspannung die zulässige Grenzspannung übersteigt, bei der noch keine Gefahr einer Beschädigung des Transistors bzw. der Transistoren der Endstufe des Verstärkers besteht.
  • Die Überspannung ist um so größer, je höher der Widerstand des Kreises ist, durch den der von der Induktivität der Last aufrechterhaltene Strom fließt. Sie kann daher durch Verringerung dieses Widerstands begrenzt werden. Eine Verringerung des Widerstands entspricht aber zugleich einer Vergrößerung der Zeitkonstante, durch welche das Abklingen des Stroms verlangsamt wird. Dadurch wird wiederum die obere Grenze der Schaltfrequenz verringert.
  • Das Ziel der Erfindung ist daher die Schaffung eines mehrstufigen Transistorverstärkers, mit dem eine induktive Last auf Grund von rechteckigen Steuersignalen mit großer Folgefrequenz gesteuert werden kann, ohne daß unzulässige Überspannungen auftreten.
  • Bei einem mehrstufigen Transistorverstärker, dessen Ausgangsstufe zwei pnp-Leistungstransistoren enthält, wird dies nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die eine Klemme der Last mit dem Emitter des ersten Endstufentransistors und mit der einen Klemme eines Widerstands, dessen andere Klemme an Masse liegt, verbunden ist und daß der Kollektor des zweiten Endstufen-Transistors mit der anderen Klemme der Last der einen Klemme eines Widerstands, dessen andere Klemme an Masse liegt, und der Katode einer Diode, deren Anode an einer negativen Vorspannung liegt, verbunden ist.
  • Der nach der Erfindung ausgeführte Transistorverstärker ergibt folgende Wirkung: Wenn beim Abschalten beide Endstufen-Transistoren plötzlich gesperrt werden, hält der Emitter des ersten Endstufen-Transistors die eine Klemme der induktiven Last praktisch auf Massepotential fest, so daß die entstehende Überspannung vollständig an der zweiten Klemme auftritt, die mit dem Kollektor des zweiten Endstufen-Transistors verbunden ist. Die an diese Klemme angeschlossene Diode verhindert aber, daß das Klemmenpotential (und somit das Kollektorpotential) das Potential der negativen Vorspannung dem Betrag nach wesentlich übersteigt. Solange die Überspannung diese negative Vorspannung übersteigt, ist die Diode geöffnet; da ihr Widerstand dann sehr klein ist, fällt der Strom zunächst mit großer Zeitkonstante langsam ab. Sobald aber infolge dieses Stromabfalls die Überspannung unter den Wert der Vorspannung fällt, wird die Diode gesperrt, und die Zeitkonstante des weiteren Abklingens des Stroms wird durch den an die gleiche Klemme angeschlossenen Widerstand bestimmt. Die Gesamtdauer des Stromabfalls ist daher wesentlich kürzer, als sie mit einem konstanten Widerstand erreicht würde, der so bemessen ist, daß die für den Transistor zulässige Grenzspannung nicht überschritten wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt F i g. 1 das Schaltbild des Verstärkers, F i g. 2 eine Tabelle der Widerstandswerte der Schaltung für ein praktisches Ausführungsbeispiel, F i g. 3 ein Diagramm der Spannungen in den verschiedenen Stufen des Verstärkers bei Zuführung von rechteckigen Steuersignalen, wobei mit V,1, VB ... die Spannungen an den Punkten A, B ... von F i g. 1 bezeichnet sind, und F i g. 4 die Kurven des durch die Belastung fließenden Stroms und der Klemmenspannung der Belastung in Abhängigkeit von der Zeit. In F i g. 1 sind mit Q2 und Q4 die Leistungstransistoren der Ausgangsstufe bezeichnet. Das Steuersignal VA wird den Basen der Transistoren Q1 und Q3 der ersten Stufe zugeführt, deren Emitter über Widerstände R2 bzw. RS mit Masse verbunden sind. Die verstärkten Signale VB bzw. VD werden den Leistungstransistoren Q4 bzw. Q2 in folgender Weise zugeführt: Die Basis des Transistors Q2 ist direkt mit dem Kollektor des Transistors Q1 verbunden. Die Emitter der Transistoren Q4 und Q2 sind jeweils über einen Widerstand R$ bzw. R4 mit Masse verbunden. Die den Lastkreis bildende Spule L des Elektromagneten ist einerseits an den Emitter des Transistors Q2 und andererseits an den Kollektor des Transistors Q4 angeschlossen. Der Kollektor des Transistors Q4 ist mit Masse über einen Widerstand R9 verbunden und außerdem mit der Anode einer Leistungsdiode D2, deren Katode mit einer eine negative Spannung VP liefernden Klemme verbunden ist. Die Stromversorgung des Verstärkers erfolgt von einer Quelle S, welche den Transistoren die richtigen Vorspannungen über die Widerstände R1, R3 und RS liefert.
  • Diese Schaltung arbeitet in folgender Weise: Im »Arbeitszustand«, d. h., während der ganzen Dauer des Vorhandenseins des Eingangssignals VA, sind die Transistoren Q1 und Q3 gesperrt. Dadurch entsteht am Punkt D eine negative Spannung VD, welche direkt zur Basis des Transistors Q2 übertragen wird, so daß dieser Transistor stromführend wird. Außerdem ergibt sich am Punkt B eine Spannung VB, welche der Katode der Zenerdiode Dl zugeführt wird und diese Diode stromführend macht, die dann eine negative Spannung zur Basis des Transistors Q4 überträgt. Dadurch wird auch der Transistor Q4 stromführend, wobei er seine Kollektorvorspannung vom Emitter des Transistors Q2 erhält. Daher fließt durch die Spule L ein beträchtlicher Strom i in der Richtung des Pfeils in F i g. 1.
  • Im »Ruhezustand«, d. h. beim Eintreffen der Flanke b des Steuersignals VA, steigt die Spannung VB auf einen Wert in der Nähe von Null an. Die Impedanz der Diode Dl nimmt einen sehr großen Wert an, und die Spannung VP wird gleich dem Massepotential, wodurch der Transistor Q4 gesperrt wird. In gleicher Weise wird auch die Spannung VD praktisch gleich dem Massepotential, was zur Folge hat, daß der Transistor Q2 gesperrt wird.
  • Infolge des Induktionsgesetzes sucht bekanntlich die Induktivität der Spule im Augenblick der Sperrung der Transistoren einen Strom in der Richtung des zuvor bestehenden Stroms aufrechtzuerhalten. Da nun der Transistor Q1 geöffnet ist, hat die vom Emitterübergang des Transistors Q1 und den Widerstand R2 mit dem Wert 10 Ohm gebildete Schaltung eine geringe Impedanz. Daher wird die Spannung VE, die infolge der Induktionswirkung in positiver Richtung anzusteigen sucht, bis auf einige zehntel Volt auf dem Massepotential festgehalten.
  • Die Induktionswirkung ergibt daher eine Überspannung Vc mit negativer Polarität. Da der vom Kollektorübergang des Transistors Q4 gebildete Widerstand praktisch unendlich groß ist, entlädt sich diese Überspannung nach Masse über den Widerstand R9, dessen Widerstandswert 3,3 kOhm beträgt.
  • Man kann sich einen annähernden Begriff von dem Maximalwert der bei der Stromunterbrechung hervorgerufenen Überspannung machen, wenn man berücksichtigt, daß die Induktivität vor allem die Wirkung hat, den Strom auf dem vorher bestehenden Wert IM zu halten. Während eines sehr kurzen Augenblicks arbeitet die Schaltung wie ein Generator, der einen konstanten Strom liefert. Wenn man für den Strom 1m einen Wert von 0,3 A zuläßt, ist zu erkennen, daß der maximale Wert der augenblicklichen negativen überspannung 990 V erreichen kann, wenn nur der Widerstand R9 von 3,3 kOhm vorhanden ist. Eine solche Überspannung an den Klemmen des Transistors Q¢ ist offensichtlich unzulässig.
  • Die Diode D2 hat die Aufgabe, die beim Abschalten auftretende Überspannung auf einen für den Transistor Q4 noch zulässigen Wert zu begrenzen. Es sei angenommen, daß die zugeführte Vorspannung VP den Wert -48 V hat. Dieser Wert wird- nachstehend gerechtfertigt. Die Diode D2 ist also in der Durchlaßrichtung vorgespannt, wenn die negative .Überspannung einen Wert von mindestens 48 V hat. Der Ab-Schaltstrom i findet also einen Weg mit sehr geringem Widerstand nach Masse über die geöffnete Diode D2 (mit einem Widerstand in der Größenordnung von beispielsweise 10 Ohm) und den Innenwiderstand der Spannungsquelle VP, der als vernachlässigbar angenommen wird. Wenn für den Widerstand der Spule L ein ohmscher Wert in der Größenordnung von 160 Ohm hinzuaddiert wird, ist zu erkennen, daß der Abschaltstrom gemäß der verhältnismäßig großen Zeitkonstante L/170 von IM und 11 abnimmt. Der Strom vermindert sich daher zunächst langsam (Abschnitt 1 der Kurve von Fi g. 4). Dafür wird aber die Spannung Vc während dieses ganzen Vorgangs praktisch auf -48 V konstant gehalten.
  • Wenn der Strom i so weit abgenommen hat, daß die negative Spannung am Punkt C dem Absolutwert nach unter 48 V fällt (Strom Il im Zeitpunkt t1), wird die Diode Dz in der Sperrichtung vorgespannt, so daß ihre Impedanz sehr groß wird und der Strom über den Widerstand R9 mit dem Wert 3,3 kOhm nach Masse zurückfließt. Die Zeitkonstante der Schaltung nimmt dann den Wert L/3300 an, d. h., etwa den zwanzigsten Teil des vorhergehenden Wertes. Der Strom fällt dann wesentlich schneller weiter ab (Abschnitt 2 der Kurve von F i g. 4).
  • F i g. 4 zeigt, daß eine Gesamtzeit T1 nach dem Sperren der Transistoren verstreicht, bis der Strom i auf den geringen Restwert 1o abgefallen ist, bei welchem der Elektromagnet in den Ruhezustand zurückkehrt.
  • Es sein nun angenommen, daß man der Vorspannung VP der Diode D2 den halben Wert, also -24 V, gibt. Damit die Kurve des schnellen Abfalls erreicht wird, ist es dann erforderlich, daß der Strom i bis auf einen Wert abnimmt, der etwa die Hälfte des vorhergehenden Übergangswertes beträgt, wobei er der Kurve des langsamen Abfalls folgt (Strom 12, der in Zeitpunkt t2 erreicht wird). Die für die Rückkehr des Elektromagneten in den Ruhezustand erforderliche Zeit wird dann auf den Wert T2 beträchtlich verlängert.
  • Bei dem gewählten Beispiel hat man der Vorspannung VP den Wert -48 V gegeben, weil dies der höchste Wert ist, der an den Transistor Q4 unter Aufrechterhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstandes angelegt werden kann.
  • Da der erfindungsgemäße Verstärker ferner die Wirkung hat, daß die an der einen Klemme der Spule nach dem Abschalten bestehende Spannung nach dem an sich bekannten Verfahren der »Pegelblockierang « auf einem Wert gehalten wird, der bis auf einige zehntel Volt gleich dem Massepotential ist, ist der für VP gewählte Wert der größtmögliche Wert, der zur Steuerung der Abfallzeit des Abschaltstroms praktisch anwendbar ist. Die am Punkt C auftretende Überspannung bildet sich nämlich gegenüber dem Punkt E aus, der praktisch auf Massepotential liegt.
  • Da die Diode D2 nach einer Zeit gesperrt wird, die um so kürzer ist, je größer die Spannung VP dem Absolutwert nach ist, beginnt der schnelle Abfall des Stroms um so früher, je größer die Spannung VP ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Mehrstufiger Transistorverstärker, dessen Ausgangsstufe zwei pnp-Leistungstransistoren enthält, zur Steuerung einer induktiven Last auf Grund von rechteckigen Steuersignalen mit großer Folgefrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Klemme der Last (L) mit dem Emitter des ersten Endstufen-Transistors (Q2) und mit der einen Klemme eines Wider-Stands (R4), dessen andere Klemme an Masse liegt, verbunden ist und daß der Kollektor des zweiten Endstufen-Transistors (Q4) mit der anderen Klemme der Last (L), der einen Klemme eines Widerstands (R9), dessen andere Klemme an Masse liegt, und der Katode einer Diode (D2), deren Anode an einer negativen Vorspannung (V p) liegt, verbunden ist.
  2. 2. Transistorverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsstufe zwei pnp-Transistoren (Q1, Q3) enthält, deren Kollektoren über Widerstände (R3, R6) an einer negativen Vorspannung liegen, daß der Kollektor des einen Eingangsstufen-Transistors (Q) unmittelbar mit der Basis des ersten Endstufen-Transistors (Q2) verbunden ist und daß der Kollektor des anderen Eingangsstufen-Transistors (Q3) über eine Zenerdiode mit der Basis des anderen Endstufen-Transistors (Q4) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1114 846.
DEC31301A 1962-11-05 1963-11-02 Mehrstufiger Impuls-Transistorverstaerker fuer induktive Last Pending DE1248100B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1248100X 1962-11-05

Publications (1)

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DE1248100B true DE1248100B (de) 1967-08-24

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ID=9678001

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC31301A Pending DE1248100B (de) 1962-11-05 1963-11-02 Mehrstufiger Impuls-Transistorverstaerker fuer induktive Last

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DE (1) DE1248100B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114846B (de) * 1959-12-01 1961-10-12 Hughes Aircraft Co Treiberschaltung fuer eine induktive Last

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114846B (de) * 1959-12-01 1961-10-12 Hughes Aircraft Co Treiberschaltung fuer eine induktive Last

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