DE1090295B - Schaltungsanordnung fuer den Speisestromkreis von Elektromotoren, insbesondere kleinen Nebenschlussmotoren - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer den Speisestromkreis von Elektromotoren, insbesondere kleinen NebenschlussmotorenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für die Regulierung des Speisestromkreises von Elektromotoren,
insbesondere kleinen Nebenschlußmotoren, bei der ein spannungsregelndes, mit der Stromquelle
in Reihe geschaltetes Widerstandselement benutzt wird.
Beim Betrieb eines Nebenschlußmotors mit konstanter Geschwindigkeit bzw. Drehzahl bei schwankender
Belastung und konstantem Feldstrom ändert sich der Läuferstrom direkt proportional mit der Belastung,
während die Läuferspannung bei zunehmendem Strom ansteigt, um den steigenden Spannungsabfall an dem
Läuferwiderstand auszugleichen. Soll daher eine konstante Drehzahl beibehalten werden, dann muß der
Läufer an eine Stromquelle angeschlossen werden, die entweder eine negative Regulierung ermöglicht oder
einen Reihenwiderstand aufweist, der negativ ist und etwa gleich dem äquivalenten Reihenwiderstand des
Läufers ist, damit der wirksame Gesamtwiderstand des Läuferkreises praktisch Null ist und die induzierte
Spannung bzw. gegenelektromotorische Kraft in der Läuferwicklung konstant gehalten wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die es ermöglicht,
kleine Nebenschlußmotoren bei schwankender Belastung mit denkbar einfachen Mitteln mit konstanter
Drehzahl zu betreiben.
Die Erfindung geht von einer Schaltungsanordnung mit einem spannungsregelnden, mit der Stromquelle
in Reihe geschalteten negativen Widerstandselement aus und löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß dem
WMerstandselement eine Schutzvorrichtung zugeordnet ist, die bei einer unter einem bestimmten Wert
liegenden, an den Motoranschlußklemmen auftretenden Impedanz die Größe der an dem Widerstandselement
liegenden Spannung begrenzt.
Bei einer bevorzugten Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist das negative Widerstandselement ein
Transistor, dem ein Hilfsstromkreis zugeordnet ist, der die Impedanz des Transistors nach Maßgabe der
Änderungen der Stromaufnahme des Elektromotors steuert, wobei die Schutzvorrichtung in dem Hilfsstromkreis
liegt.
Bei kleinen regulierten Stromversorgungsanlagen ergibt die Verwendung von Transistoren zur Regulierung
und Steuerung offensichtlich Vorteile, insbesondere hinsichtlich des Raumbedarfes bzw. der gedrungenen
Bauart, des Wirkungsgrades und der Einfachheit der Schaltung, jedoch treten bei den üblichen
Schaltungen dieser Art Schäden bei den Transistoren, insbesondere beim Anlassen und bei Überlastungen
auf, und zwar infolge von Überspannungen am Transistor oder übermäßiger Leistungsvernichtung oder
-aufnahme im Transistor oder aus beiden Gründen.
Schaltungsanordnung
für .den Speisestromkreis
von Elektromotoren, insbesondere
kleinen Nebenschlußmotoren
Anmelder:
Minnesota Mining
and Manufacturing Company,
St. Paul, Minn. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg,
München 27, Pienzenauer Str. 2, Patentanwälte
München 27, Pienzenauer Str. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St.,v. Amerika vom 17. Juni 1958
V. St.,v. Amerika vom 17. Juni 1958
Chester Conrad Shaw, Burbank (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Eine Ausführungsform der Erfindung stellt einen Steuerkreis mit Transistoren mit wirksamem Schutz
des Transistors gegen Überspannungen und übermäßiger Leistungsvernichtung auf.
Kurz gesagt liegt bei dieser Ausführungsform der Läufer des Motors in Reihe mit einer Stromquelle
und einem Stromreglerkreis, der einen negativen Widerstand von so großem Wert hat, daß der Gesamtoder
tatsächliche Serienwiderstand des Stromkreises praktisch Null ist. Daher ist die Stromquelle, die aus
einer Spannungsquelle und dem Regelkreis besteht, einer idealen konstanten Spannungsquelle in Reihe
mit einem negativen Widerstand äquivalent. Der Stromregelkreis weist zwei Transistoren auf, die so
geschaltet sind, daß die Basis des einen Transistors an den Kollektor des anderen angeschlossen ist. Der erste
von diesen beiden Transistoren liegt mit seinem Emitter und Kollektor in Reihe mit dem Läufer des
Motors und einer Stromquelle. Außerdem liegt in diesem Kreis zwischen dem Kollektor des ersten
Transistors und eier Stromquelle ein kleiner Vorschaltwiderstand,
damit sich ein dem Läuferstrom proportionaler Spannungsabfall ergibt. Dieser Widerstand
bildet außerdem einen Teil des Basis-Emitter-Kreises des zweiten Transistors, wobei die Ströme
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durch den zweiten Transistor und insbesondere dessen
Kollektorstrom sich direkt mit dem Läuferstrom ändern. Da der Kollektor des zweiten Transistors an
die Basis des ersten Transistors angeschlossen ist, ändert sich die Leitfähigkeit des ersten Transistors
ebenfalls direkt mit dem Läuferstrom, wobei die Spannung an dem ersten Transistor sich umgekehrt mit
dem Strom ändert und die Widerstandscharakteristik negativ ist.
Die Zener-Spannung der Kollektor-Basis-Verbindung des ersten Transistors schützt zwar den ersten
Transistor, aber es kann ein zusätzlicher Schutz erforderlich sein und eine Zener-Diode zwischen der
Basis und dem Kollektor des ersten Transistors angeschlossen werden.
Dies geht neben anderem aus der nachfolgenden erläuternden Beschreibung und den Zeichnungen hervor.
Hiervon zeigt
Fig. 1 ein schematisches Schaltbild einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 ein schematisches Schaltbild einer weiteren Ausführungsform und
Fig. 3 ein schematisches Schaltbild noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weist ein üblicher Nebenschlußmotor einen Läufer 1 und eine getrennt
erregte Feldwicklung 2 auf. Es erfolgt eine konstante Erregung der Feldwicklung 2 durch irgendeine geeignete
Stromquelle 3. Da das Feld konstant ist, ist die induzierte Spannung oder gegenelektromototrische
Kraft im Läufer 1 der Geschwindigkeit der Motorwelle proportional. Daher bleibt die induzierte Spannung
oder gegenelektromotorische Kraft konstant, solange die Geschwindigkeit konstant bleibt, und umgekehrt.
Jedoch bleibt die Gesamtspannung an dem Läufer nicht allgemein konstant, da diese Spannung
zusätzlich zu der induzierten Spannung oder Gegen-EMK den Spannungsabfall an dem Äquivalentwiderstand
des Läufers enthält, der dem Läuferstrom proportional ist. Da die von dem Motor gelieferte Drehkraft
dem Läuferstrom proportional ist, muß der Läuferstrom sich direkt mit der Belastung der Motorwelle
ändern. Folglich müssen, wenn eine erhöhte Belastung der Motorwelle erfolgt, sowohl der Läuferstrom
als auch die Spannung an dem Läufer steigen, um eine konstante Gegen-EMK und Motorwellengeschwindigkeit
aufrechtzuerhalten.
Der Motorläufer 1 liegt in einem Stromkreis in Reihe mit einem Schalter 4, einer Spannungsquelle 5
und einem Regelkreis mit einer negativen Wider-Standscharakteristik. Der Regelkreis weist zwei
Flächentransistoren 6 und 7 auf, die so wie in dem Schaltbild gezeigt angeschlossen sind. Jeder Transistor
hat den üblichen Emitter, die Basis und den Kollektor, wie sie durch die üblichen Sinnbilder in den
Zeichnungen dargestellt sind. Beispielsweise kann der Transistorö ein 2 N 174-PNP-Leistungstransistor und
der Transistor? ein 2N95~NPN-Germanium-Transistor
sein. Es ist zu beachten, daß der Kollektor des Transistors 7 direkt an der Basis des Transistors 6
liegt und daß die Basis des Transistors 7 an den Kollektor des Transistors 6 über einen Widerstand 8 von
etwa 390 Ohm angeschlossen ist.
Der Emitter und der Kollektor des Transistors 6 sind in Reihe mit dem Läufer 1 und der Spannungsquelle
5 geschaltet. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, liegt der Emitter des Transistors 6 direkt an dem
Läufer 1, während der Kollektor des Transistors 6 über einen kleinen Vorschaltwiderstand 9, der etwa
1 Ohm hat, an die Stromquelle 5 angeschlossen ist. Da der Widerstand 9 ein Teil des Stromkreises mit dem
Motorläufer ist, ergibt sich an dem Widerstand 9 eine Spannung, die dem Läuferstrom proportional ist.
Der veränderliche Widerstand 10 liegt, wie aus der Zeichnung ersichtlich, zwischen der negativen Klemme
der Stromquelle 5 und dem Emitter des Transistors 7. Der Basis-Emitter-Kreis des Transistars 7 enthält die
Widerstände 8, 9 und 10 in Reihe, wodurch der Spannungsabfall
an dem Widerstand 9 ein Eingangssignal an dem Transistor 7 ergibt und die Ströme, die infolgedessen
fließen, regelt, so· daß diese Ströme und insbesondere der Kollektorstrom des Transistors 7 sich
direkt mit dem Läuferstrom ändern. Da der Kollektor des Transistors 7 direkt an die Basis des Transistors 6
angeschlossen ist, steigt der Basisstrom des Transistors 6 bei jeder Zunahme des Kollektorstromes des
Transistors 7, und infolgedessen ändert sich die Leitfähigkeit
des Transistors 6 direkt mit dem Läuferstrom. Das Verhältnis zwischen der Änderung der
Leitfähigkeit und der Änderung des Läuferstromes kann durch Einstellung der Stromparameter eingestellt
werden und insbesondere des Widerstandes 10, damit man entweder einen positiven oder negativen
Widerstand einstellbarer Größe erhält. Im allgemeinen wird das Verhältnis durch Erhöhung des Widerstandes
10 verkleinert, wodurch der Stromkreiswiderstand stärker positiv oder weniger negativ und umgekehrt
wird. Daher kann der Wert des Widerstandes 10 stark schwanken, ganz nach den gewünschten Betriebsbedingungen
und den Werten der anderen Stromkreiskomponenten.
Die Geschwindigkeit des Motors kann zusätzlich dadurch gesteuert werden, daß ein Steuersignal dem
Emitter-Basis-Strom des Transistors 6 zugeführt wird.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, liegt ein Widerstand 11 von etwa 470 Ohm zwischen dein Emitter
und der Basis des Transistors 6 und ein Widerstand 12 von mehreren tausend Ohm zwischen der Basis des
Transistors 6 und der positiven Seite des Läufers 1. Die Geschwindigkeit des Motors kann durch Einstellung
verschiedener Schaltelemente eingestellt werden, insbesondere des Widerstandes 12 oder der Spannung
der Stromquelle 5 oder durch beides. Bei einer typischen Anwendung der Erfindung unter Verwendung
eines Nebenschlußmotors schwankt die Spannung der Stromquelle 5 zur Einstellung der Motorgeschwindigkeit
zwischen 50 und 2SOVoIt.
Der Widerstand 10 wird so eingestellt, daß der negative Widerstand zwischen dem Emitter und dem
Kollektor des Transistors 6 annähernd die positiven Widerstände von Läufer 1, Stromquelle 5 und Widerstand
9 ausgleicht, so daß der wirksame Widerstand des Serienkreises annähernd Null ist. Bei dieser Einstellung
des Stromkreises bleibt die Motorgeschwindigkeit trotz Änderungen der Belastung an der Motorwelle
und ähnlichen Schwankungen des Läuferstromes über einen zehnfachen Bereich, beispielsweise von
50 bis 500 mA, praktisch konstant. Wegen ihres positiven Widerstandes fällt die durch die Stromquelle 5
zugeführte Spannung und steigt die Spannung an dem Läufer 1, wenn der Läuferstrom zunimmt. Beide
Spannungsänderungen werden durch eine sinkende Spannung an dem Transistor 6, beispielsweise von etwa
30 Volt bei 50 mA auf etwa V2 Volt bei 500 mA, ausgeglichen. Diese Abnahme des Spannungsabfalles an
dem Transistor 6 bei steigendem Strom ergibt den erforderlichen negativen Widerstand für den Stromkreis.
Für die Erfindung ist die Art kennzeichnend, in welcher der Transistor 6 gegen "Überspannungen und
übermäßige Leistungsvernichtung oder -aufnahme während des Anlassens und bei Überlastung geschützt
wird. Dieser Schutz erfolgt teilweise infolge des beschriebenen automatischen Betriebes, durch den die
Leitfähigkeit des Transistors 6 automatisch erhöht und der Spannungsabfall an dem Transistor gesenkt
wird, wenn der Transistorstrom zunimmt. Daher ist bei verhältnismäßig hohen Spannungen an dem Transistor
der Strom gering und bei verhältnismäßig hohen Strömen die Spannung klein, so daß die Energiever- iff
nichtung gleich dem Produkt von Spannung und Strom bei normalem Betrieb niemals übermäßig ist. Jedoch
ist unter gewissen Umständen, wie sie beim Anlassen auftreten, ein zusätzlicher Schutz notwendig. Dies
wird nachstehend beschrieben.
Es sei angenommen, daß der Motor stillsteht und der Schalter 4 soeben zum Anlassen des Motors geschlossen
worden ist In diesem Augenblick besteht keine Gegen-EMK in dem Läufer des Motors, und ein
großer Teil der Speisespannung würde an dem Tran- ao sistor 6 auftreten und mit großer Wahrscheinlichkeit
zu einer starken Beschädigung des Transistors führen., wenn kein Schutz durch die Schaltung in der beschriebenen
Weise vorhanden wäre. Zu diesem Zweck wird der Vorteil einer Transistoreigenschaft oder -eigen- as
tümlichkeit ausgenutzt: der Zener-Spannung der Kollektor-Basis-Strecke. Es sei beispielsweise angenommen,
daß der Transistor? ein 2N95-Germanium-Transistor
ist, wie bereits erwähnt. Bei diesen Transistoren liegt die Zener-Spannung der Basis-Kollektor-Strecke
zwischen 30 und 50VoIt, und jedesmal, wenn
der Kollektor um einen Betrag, der größer als die Zener-Spannung ist, positiv in bezug auf die Basis ist,
wird die Basis-Kollektor-Strecke so stark leitend, daß die zugeführte Spannung praktisch auf die Zener-Spannung
begrenzt wird. Da der Kollektor des Transistors 7 an die Basis des Transistors 6 angeschlossen
ist, erzeugt auch ein steigender Kollektorstrom des Transistors 7 einen steigenden Basisstrom an dem
Transistor 6, was die sofortige Erhöhung der Leitfähigkeit
des Transistors 6 zur Folge hat, und auf diese Weise wird die Spannung an dem Transistor 6
gesenkt. Durch diesen Effekt wird die Höchstspannung an dem Transistor 6 etwa auf die Zener-Spannung der
Basis-Kollektor-Verbindung des Transistors 7 begrenzt und dadurch Über- und schädliche Spannungen
am Transistor 6 verhindert.
Andererseits ist der Transistor 7 dadurch geschützt, daß der Transistor 6 stärker leitend wird, sobald beachtlicher
Strom zum Kollektor des Transistors 7 So fließt, wonach der meiste Läuferstrom durch den
Transistor 6 und nicht durch den Transistor 7 fließt. Daher ist der durch den Transistor 7 fließende Strom
immer so klein, daß wenig oder keine Möglichkeit besteht, daß Verhältnisse eintreten, die zur Beschädigung
des Transistors 7 führen könnten.
Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Teilen kann ein Kondensator 13 parallel zu dem Widerstand 8 und
ein Kondensator 14 parallel zu dem Widerstand ΙΟ,
wie es dargestellt ist, vorgesehen werden. Beide Kondensatoren können einen Wert von etwa 25 Mikrofarad
haben. Die beiden Kondensatoren haben den Zweck, das Ansprechen des Verstärkungstransistors 7
auf Hochfrequenz oder Übertragungseigenschaften zu verbessern und dadurch die Regulierung des Stromkreises
in bezug auf Spannungsschwankungen zu verbessern und den Läuferstrom schnell zu ändern.
Da typische Germanium-Flächentransistoren, wie der Typ 2 N 95, Basis-Kollektor-Strecken mit Zen erSpannungen
haben, die oft nur 30VoIt betragen, ist die in Fig. 1 dargestellte Schaltung auf einen Steuerbereich
von etwa 30 Volt der Spannung an dem Transistor 6 beschränkt. Für manche Zwecke reicht dies
vollständig. Für andere Zwecke ist ein größerer Regelbereich, beispielsweise 50VoIt, erwünscht. Im letzteren
Falle läßt sich die in Fig. 2 dargestellte Schaltung vorteilhafter verwenden.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind gleiche Teile wie in Fig. 1 mit denselben Bezugszeichen versehen, und
Teile, die ähnlich, aber nicht gleich sind, mit den gleichen Bezugszeichen unter Zusatz eines Index (')
versehen, um die in der Schaltung 2 verwendeten Teile zu unterscheiden. Im großen und ganzen arbeitet die
Schaltung nach Fig. 2 in ähnlicher Weise wie die in Fig. 1 dargestellte Schaltung und wie zuvor beschrieben,
mit den Ausnahmen, die anschließend erläutert werden. In der Schaltung nach Fig. 2 ist der Transistor
T ein Silikon-NPN-Flächentransistor. Bei diesen
Transistoren liegt die Zener-Spannung der Basis-Kollektor-Verbindung
wesentlich über 50VoIt, und deshalb begrenzt der Transistor 7' nicht den Spannungsbereich,
der an dem Leistungstransistor 6 gebildet werden kann.
Jedoch müssen nun andere Mittel zum Schutz des Transistors 6 gegen Überspannungen während des Anlassens
u. dgl. gefunden werden. Bei dieser Ausführung wird das durch eine 50-Volt-Zener-Diode 15 erreicht,
die zwischen der Basis und dem Kollektor des Transistors 6, wie dargestellt, vorgesehen wird. Die
Diode 15 wird in: hohem Maße leitend, wenn die Basis
des Transistors 6 etwa 50 Volt positiv wird und dadurch die Höchstspannung begrenzt, die über den Transistor
6 zugeführt werden kann. Daher übt in der Schaltung nach Fig. 2 die Zener-Diode 15 praktisch
die gleiche Funktion wie die Charakteristik der Zener-Spannung der Verbindung von Kollektor und Basis
von Transistor 7 in der Schaltung nach Fig. 1 aus, jedoch mit dem Vorteil der Schaltung nach Fig. 2,
einer höheren und genauer fixierten Zener-Spannung.
Es ist offensichtlich, daß die Verwendung verschiedener Transistoren in den Schaltungen nach Fig. 1
und 2 es erwünscht machen kann, bestimmte Einstellungen bei anderen Schaltungswerten vorzunehmen.
Beispielsweise kann es bei der Schaltung nach Fig. 2 erwünscht sein, den Wert des Vorschaltwiderstandes 9'
etwas, beispielsweise auf 2 bis 100hm, zu erhöhen.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, stellt sie eine der Schaltung nach Fig. 2 im wesentlichen gleiche Schaltung
mit den Abweichungen dar, die nachstehend erläutert werden. In Fig. 3 sind die gleichen Teile wie
in Fig. 2 mit denselben Bezugszeichen versehen, während ähnliche, aber nicht gleiche Teile mit dem gleichen
Bezugszeichen unter Zusatz eines doppelten Index (") bezeichnet sind, um die Teile der Fig. 3 zu unterscheiden.
Bei dieser dritten Ausführungsform ist der PNP-Transistor 6 der Fig. 2 durch einen NPN-Transistor
6" und der NPN-Transistor T durch einen PNP-Transistor7"
ersetzt worden. In Übereinstimmung mit dieser Änderung ist die Polarität der Stromquelle 5
an der Stelle 5", während die Polarität der Zener-Diode 15 bei 15" umgekehrt worden ist. Es ist offensichtlich,
daß diese Änderungen eine bloße Umkehr aller Werte in der gesamten Schaltung darstellt und
keinen Einfluß auf die Wirkungsweise der Schaltung hat, abgesehen von der Umkehr der Richtung des
Stromflusses und einer Umkehr der Polarität der Spannung.
Ein weiterer Unterschied bei der Schaltung nach Fig. 3 ist die Einfügung von zwei Silikon-Dioden 16
1 09Q
und 17 in Reihe mit dem Widerstand 10, so wie es
dargestellt ist. Beide Siikon-Dioden bilden eine nichtlineare Impedanz, die dem Strom einen verhältnismäßig
hohen Widerstand entgegensetzt, bis der Spannungsabfall auf etwa 0,7 Volt nach, vorn erreicht
ist, worauf die Dioden eine niedrige Impedanz bilden. Die Wirkung dieser Dioden besteht darin, daß sie den
Transistor 7' in einem stark nichtleitenden Zustand halten, bis der Spannungsabfall an dem Widerstand 9"
etwa 1,5 Volt übersteigt, und darauf das Intätigkeittreten des Transistors 7" in der zuvor beschriebenen
Weise ermöglicht. Der Wert des Widerstandes 9" ist so gewählt, daß beispielsweise bei etwa 1,5 Ohm der
Spannungsabfallan dem Widerstand 9" gewöhnlich geringer als die 1,5 Volt bei normalen Betriebsbedingungen
des Nebenschlußmotors ist. Daher arbeitet unter normalen Betriebsbedingungen des Motors die
in Fig. 2 dargestellte Schaltung im wesentlichen so, als ob der Transistor 7" nicht vorhanden wäre und die
Läuferspannung durch den Transistor 6" reguliert wird. Jedoch wird während des Anlassens und anderen
außergewöhnlichen Umständen, wenn der Transistor 6" geschützt werden muß, die Spannung an dem
Widerstand 9" größer als 1,5 Volt, und die Dioden 16 und 17 werden kleine Impedanzen, während der
Transistor 7" den Transistor 6" in der beschriebenen Weise schützt.
Claims (9)
1. Schaltungsanordnung für den Speisestromkreis von Elektromotoren, insbesondere kleinen
Nebenschlußmotoren, mit einem spannungsregelnden, mit der Stromquelle in Reihe geschalteten
negativen Widerstandselement, dadurch gekennzeichnet, daß dem Widerstandselement eine Schutzvorrichtung
zugeordnet ist, die bei einer unter einem bestimmten Wert liegenden, an den Motoranschlußklemmen
auftretenden Impedanz die Größe der an dem Widerstandselement liegenden Spannung
begrenzt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das negative Widerstandselement
ein Transistor ist, dem ein Hilfs-Stromkreis zugeordnet ist, der die Impedanz des
Transistors nach Maßgabe der Änderung der Stromaufnahme des Elektromotors steuert, und
daß die Schutzvorrichtung in dem Hilfsstromkreis liegt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor über den
Emitter und den Kollektor in Reihenschaltung an der Stromquelle liegt und der Hilfsstromkreis an
die Basis des Transistors angeschlossen ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen mit der Stromquelle
und dem Transistor in Reihe liegenden Widerstand, der so in den Stromkreis eingeschaltet ist,
daß er für den Hilfsstromkreis ein Maß für die Stärke des von dem Motor aufgenommenen Stn>
mes gibt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilf skreis
einen weiteren Transistor aufweist, von denen einer ein NPN- und der andere ein PNP-Transistor
ist und die Basis und der Kollektor des zweiten Transistors an den Kollektor bzw. die
Basis des ersten Transistors und der Emitter des zweiten Transistors an die Stromquelle angeschlossen
sind.
6. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das negative Widerstandselement
einen Transistor aufweist, dessen Emitter an eine der genannten Klemmen angeschlossen ist
und dessen Kollektor an der Spannungsquelle liegt, daß ein zweiter Transistor zum mindesten
einen Teil der Einrichtung zum Schutz des negativen Widerstandselementes bildet und ein Transistor
ein NPN- und der andere ein PNP-Transistor ist und die Basis und der Kollektor des
zweiten Transistors an den Kollektor bzw. die Basis des ersten Transistors und der Emitter an
die Verbindungsstelle der Stromquelle und des Widerstandes angeschlossen sind, wodurch die
Spannung an dem Widerstand den durch den zweiten Transistor fließenden Strom und daher die
Spannung an dem ersten Transistor steuert.
7. Schaltanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor des zweiten
Transistors direkt an die Basis des ersten Transistors und die Basis des zweiten Transistors an
den Kollektor des ersten Transistors über einen Widerstand angeschlossen ist und daß in die
Emitterleitung des zweiten Transistors ein Vorschaltwiderstand eingeschaltet ist.
8. Schaltanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum
Schutz des negativen Widerstandselementes (ersten Transistors) zusätzlich eine Diode aufweist, die
zwischen der Basis und dem Kollektor des ersten Transistors liegt.
9. Schaltanordnung nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich eine
nichtlineare Impedanz enthält, die in der Emitterleitung des zweiten Transistors liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CA715192A (en) | 1965-08-03 |
| JPS369464B1 (de) | 1961-07-03 |
| GB900088A (en) | 1962-07-04 |
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