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DE1247381B - Farbfernsehempfaenger mit Projektionsschirm - Google Patents

Farbfernsehempfaenger mit Projektionsschirm

Info

Publication number
DE1247381B
DE1247381B DEV17818A DEV0017818A DE1247381B DE 1247381 B DE1247381 B DE 1247381B DE V17818 A DEV17818 A DE V17818A DE V0017818 A DEV0017818 A DE V0017818A DE 1247381 B DE1247381 B DE 1247381B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
color
frequency
signal
projection screen
image
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV17818A
Other languages
English (en)
Inventor
Georges Valensi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1247381B publication Critical patent/DE1247381B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02FOPTICAL DEVICES OR ARRANGEMENTS FOR THE CONTROL OF LIGHT BY MODIFICATION OF THE OPTICAL PROPERTIES OF THE MEDIA OF THE ELEMENTS INVOLVED THEREIN; NON-LINEAR OPTICS; FREQUENCY-CHANGING OF LIGHT; OPTICAL LOGIC ELEMENTS; OPTICAL ANALOGUE/DIGITAL CONVERTERS
    • G02F1/00Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics
    • G02F1/01Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour 
    • G02F1/03Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour  based on ceramics or electro-optical crystals, e.g. exhibiting Pockels effect or Kerr effect
    • G02F1/0333Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour  based on ceramics or electro-optical crystals, e.g. exhibiting Pockels effect or Kerr effect addressed by a beam of charged particles
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N11/00Colour television systems
    • H04N11/06Transmission systems characterised by the manner in which the individual colour picture signal components are combined
    • H04N11/12Transmission systems characterised by the manner in which the individual colour picture signal components are combined using simultaneous signals only
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/12Picture reproducers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/12Picture reproducers
    • H04N9/16Picture reproducers using cathode ray tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)
  • Processing Of Color Television Signals (AREA)
  • Transforming Electric Information Into Light Information (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Farbfernsehempfänger mit Projektionsschirm Zusatz zum Patent: 1203 820 Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des im Patent 1203 820 beschriebenen Farbfernsehempfängers. Insbesondere bezieht sich diese Weiterbildung auf den Teil des Farbfernsehempfängers, dessen bevorzugte Ausführungsform an Hand der F i g. 2 erläutert ist. Wie in der Figurenbeschreibung zu dieser F i g. 2 ausgeführt ist, werden auf einem Projektionsschirm ein detailliertes Bild (in Schwarzweiß) und ein grobes farbiges Bild der fernzusehenden Szene überlagert. Das Schwarzweißbild wird durch eine erste elektrooptische Einrichtung erzeugt, die durch ein ausgeglichenes Leuchtdichtesignal gesteuert wird, das zugleich aus dem Leuchtdichtesignal und dem Farbsättigungssignal abgeleitet wird. Das grobe farbige Bild wird durch eine zweite elektrooptische Einrichtung erzeugt, die eine Quelle für weißes, paralleles Licht enthält, das nacheinander zwei Polarisationsstufen durchläuft. Die erste Stufe enthält zwischen dem Polarisator und einem hierzu gekreuzten Analysator ein Hilfskristallplättchen, das dem aus dem Analysator austretenden Licht entsprechend dem Übergang vom Schwarz zum reinen Weiß eine feste Verzögerung erteilt: Auf dieses Hilfskristallplättchen folgt ein weiteres Kristallplättchen, dessen Doppelbrechung direkt durch das Farbtonsignal derart gesteuert wird, daß es in Abhängigkeit von der auf dem Projektionsschirm wiederzugebenden Farbe eine veränderliche Verzögerung erzeugt. Eine zweite Polarisationsstufe enthält ein anderes doppelbrechendes Kristallplättchen, das durch das Farbtonsignal gesteuert wird, das jedoch nur dann betätigt wird, wenn ein Element der Fernsehszene wiedergegeben werden soll, das eine sehr gesättigte Farbe besitzt. Das aus dieser zweiten Stufe austretende Licht wird durch eine Linse auf dem Projektionsschirm in einem farbigen Fleck ; abgebildet, der durch eine Trommel mit Spiegeln abgelenkt wird, die durch einen elektrischen Motor angetrieben wird, der durch die Bildsynchronisationssignale synchronisiert wird.
  • Der in F i g. 2 des Patentes 1203 820 dargestellte Farbfernsehempfänger weist zwei Nachteile auf 1. Mit den zwei Polarisationsstufen (die von dem weißen Licht zwischen dem Polarisator und dem damit gekreuzten Analysator durchlaufen werden) kann man, wenn das Farbtonsignal an zwei Kristallplätt- 4 chen gelegt wird, um ihre Doppelbrechung zu steuern, am Ausgang des Analysators lediglich eine wenig gesättigte Farbe (erster und zweiter Interferenzordnung im Newtonschen Farbmaßstab) erhalten. Es ist also unmöglich, auf dem Projektionsschirme ein 5 Element der fernzusehenden Szene, das eine sehr gesättigte Farbe besitzt, ganz getreu wiederzugeben. 2. Wenn ein nichtfarbiges Element (Weiß oder Grau) wiedergegeben werden soll, so ist kein Farbtonsignal vorhanden, und es wird deshalb auch kein Farbtonsignal weder auf die erste noch auf die zweite Polarisationsstiüe gegeben. Durch die Anwesenheit der Hilfskristallplättchen in der ersten Polarisationsstufe durchläuft jedoch ein unerwünschter weißer Lichtanteil die zweite elektrooptische Einrichtung, und dieser zusätzliche Lichtanteil addiert sich auf dem Projektionsschirm zu dem erwünschten weißen Licht, das von der ersten elektrooptischen Einrichtung herkommt, die allein ein Schwarzweißbild der fernzusehenden Szene erzeugen sollte. Folglich werden die Kontraste der Brillanz für die nichtfarbigen Teile dieser fernzusehenden Szene nicht auf dem Projektionsschirm wiedergegeben.
  • Diese Nachteile werden durch den erfindungsgemäßen Farbfernsehempfänger vermieden, der sich dadurch auszeichnet, daß erstens eine elektrooptische Vorrichtung vorhanden ist, bestehend aus dreidurchsichtigen, spannungsdoppelbrechenden Kristallplättchen, die für die elektrische Steuerung ihrer Doppelbrechungen mit Elektroden versehen sind und durch die zwischen einem Polarisator und einem hierzu gekreuzten Analysator verlaufende parallele Lichtstrahlen hindurchgehen, weiterhin best,-hend aus drei Farbfiltern, die hinter diesen drei durchsichtigen, spannungsdoppelbrechenden Kristallplättchen angebracht sind und jeweils nur einfarbige blaue, grüne bzw. rote Strahlung durchlassen, die auf dem Projektionsschirm durch eine Sammellinse, die vor den drei Farbfiltern angebracht ist, fokussiert werden, und daß aus einer elektronischen Schaltung mit einer bereits vorgescldagenen Entschlüsselungskathodenstrahlröhre und einer Tetrode die drei Farbsignale entnommen werden, die den Komponenten Blau, Grün bzw. Rot des Farbtons der wiederzugebenden Farbe entsprechen, und diese Farbsignale an jeweils die eine Elektrode der drei genannten Kristallplättchen angelegt werden, und daß zweitens eine bereits vorgeschlagene elektromechanische Vorrichtung, bestehend aus einer Drehspiegeltrommel mit einem Motor, vorhanden ist, die zwischen der Sammellinse und dem Projektionsschirm angebracht ist, und daß die genannte elektromechanische Vorrichtung weiterhin eine elektronische Differentialschaltung enthält, in der eine elektrische Spannung mit der Frequenz der Bildzeilen und eine der Umdrehungsgeschwindigkeit des Drehspiegels proportionale Spannung aufeinander abgestimmt werden zur Synchronisation mit der Bildabtastung am Sender.
  • Dieser erfindungsgemäße Farbfernsehempfänger, von dem vorzugsweise Ausbildungen in den F i g. 1 und 2 gezeigt sind, besitzt den Vorteil, daß die mit der Drehspiegeltrommel in Verbindung stehende zweite elektrooptische Vorrichtung nur eine einzige Polarisationsstufe besitzt. Diese Stufe enthält lediglich drei nebeneinander angebrachte Kristallplättchen Kb, K7,, Kr, die mit drei Farbfiltern fb, fv, fr verbunden sind, die lediglich monochromatische blaue bzw. grüne bzw. rote Strahlungen durchlassen. Die Doppelbrechungen dieser drei Kristallplättchen werden nicht mehr direkt durch das Farbtonsignal gesteuert. Sie werden nunmehr durch drei Farbsignale Cb, Cv, Cr gesteuert, die den blauen, grünen bzw. roten Komponenten des Farttones entsprechen, der in jedem Augenblick auf dem Projektionsschirm wiedergegeben werden soll. Diese mit der Drehspiegeltrommel Mt (F i g. 1 oder 2) verbundene »zweite elektrooptische Vorrichtung« erzeugt also immer einen sehr gesättigten Farbton, dessen Licht sich im angemessenen Verhältnis mit dem weißen Licl.t mischt; das von der »ersten elektrooptischen Vorrichtung« herkommt, so daß von jedem farbigen Element des fernzusehenden Bildes eine vollkommene Farbwiedergabe erhalt,-n wird. Andererseits wird durch diese zweite elektrooptische Einrichtung nicht mehr die Wiedergabe weißer oder grauer Teile des fernzusehenden Bildes beeinträchtigt.
  • Ein weiterer Vorteil des unten beschriebenen Farbfernsehempfängers besteht darin, daß eine vollständige Synchronisation zwischen der Ablenkung des durch die zweite elektrooptische Vorrichtung auf dem Projektionsschirm erzeugten Farbfleckens mit der Erzeugung des detaillierten Schwarzweißbildes durch die erste elektrooptische Vorrichtung gemäß der Horizontal- und Vertikalsynchronisierungssignale erreicht wird, die von einem entfernt gelegenen Fernsehsender kommen. Zu diesem Zweck wird, wie weiter unten ausführlich beschrieben ist, eine elektronische Differentialschaltung benutzt, in der zwei Wellen einander gegenübergestellt werden, von denen die eine die Horizontalsynchronisierungsfrequenz und die andere eine Frequenz besiiit, die durch die Umdrehung der Spiegeltrommel Mt (F i g. 1 oder 2) gekennzeichnet ist. Diese Differentialschaltung erzeugt ein elektrisches Korrektursignal, das -,auf Elektrobremsen gegeben wird, die auf eine Magnetsubstanz einwirken, die mechanisch fest mit dem Elektromotor verbunden ist, der die obenerwähnte Spiegeltrommel antreibt.
  • Ina folgenden werden zwei Farbfernsehsysteme betrachtet. In dem ersten System (F i g. 1, 1a und 1b) besteht das Farbartsignal chr aus einer elektrischen Spannung, die der Zahl des Sektars proportional ist, der die wiederzugebende Farbe in dem Farbdreieck der F i g. 1b angibt; die sehr gesättigt,-n Farben entsprechen den Sektren 1, 4, 5, 8, 9, 12, 13, 16, die weniger gesättigten Farben entsprechen den Sektoren 2, 3, 6, 7, 10, 11, 14, 15, und das reine Weiß entspricht dem mittleren, schraffierten Sektar 0. Die Kathodenstrahlröhre TD der F i g: 1 entnimmt dem Farbartsignal chr das Sättigungssignal S (das also für ein reines Weiß Null ist und das für eine sehr gesättigte Farbe ein Maximum erreicht) und ebenso drei Primärfarbsignale Cb, Cv, Cr, die den monochromatischen Komponenten Blau (Cb) oder Grün (C2,) oder Rot. (Cr) des Farbtonsignals entsprechen. Diese Primärfarbsignale steuern die entsprechenden Farblichtmodulatoren Kb, Kv, K, dieser zweiten elektrooptischen Einrichtung.
  • In dem zweiten Farbfernsehsystem (amerikanisches System N T.S.C.) entsprechendden Fig. 2, 2aund2b, ist das Farbartsignal eine Sinuswelle (Farbträger), die durch das Farbsättigungssignal S amplitudenmoduliert und durch das Farbt:)nsignal C phasenmoduliert wird. Diese Signale werden durch den Amphtudendetektor DA der F i g. 2 bzw. durch den Phasendetektor DP der F i g. 2, der auch den durch den örtlichen OszillatDr O reproduzieit-,n Farbträger empfängt, getrennt. Die Kathodenstrahlröhre TD (F i g. 2) entnimmt dem Farbtonsignal C die drei Primärfarbsignale Cb, Cv, Cr, die entsprechend die Farblichtmodulatoren Kb, Kv, Kr dieser zweiten elektrooptischen Vorrichtung steuern.
  • Wenn in dem ersten Fernsehsystem ein weißes Element des fernzusendenden Bildes wiedergegeben werden soll, ist das Farbartsignal chr Null. Das elektronische Bild der geradlinigen vertikalen Kathode C der Röhre TD befindet sich dann auf einer Vertikalen des linken Teiles der Elektrode ED der F i g. 1c, wo keine Schlitzes, cb, cv, Cr vorhanden sind, so daß das Farbsättigungssignal S ebenso wie die Primärfarbsignale Cb, Cv, Cr Null sind und die zweite elektrooptische Vorrichtung s Kb, Kv, K, der F i g. 1 kein farbiges Licht auf den Projektionsschirm EP wirft. Während das Signal S wegen der Triode in umgekehrter Richtung a Null ist, ist dagegen das Gitter der Pent:)de L nicht mehr negativ vorgespannt, so daß die Verstärkung dieser Penthode maximal wird. Man erhält auf dem Schirm EP ein reinweißes Bildelement, dessen Leuchtdichte von dem Teil 1', von großer Energie, des empfangenen Leuchtdichtesignals abhängt. Wenn in dem zweit-,n System N.T.S.C. (F i g. 2) ein weißes oder graues Element des fernzusendenden Bildes reproduziert werden soll, wird der Farbträger weder in der Phase durch das Farbtgnsignal C noch in der Amplitude durch das Farbsättigungssignal S moduliert. Es tritt somit weder eine elektrische Spannung C am Ausgang des Phasendetekt:)rs DP noch eine elektrische Spannung S am Ausgang des Amplitudendetektors DA auf. DieTetrode AZ ist durch die negztive Vorspannung gesperrt, die durch die Batterie b erzeugt wird. Die Pentde L hat sodann ihre maximale Verstärkung. Die beiden Anteile des Frequenzbandes B3 und B2 (F i g. 2a) des Leuchtdichtesignals gelangen sodann über den Mischer M auf den Wehneltzylinder w' der Kathodenstrahlröhre O', und man erhält auf dem Projektionsschirm EP ein nicht farbiges Bildelement, d. h. ein Bildelement in einem reinen Weiß oder Grau.
  • Wenn ein Element des fernzusendenden Bildes in einer sehr gesättigten Farbe wiedergegeben werden soll, wird das Sättigungssignal S ein Maximum, so daß die Verstärkung der Pentode L so weit reduziert wird, daß die Kathodenstrahlröhre O' kein weißes Licht auf dem Projektionsschirm EP erzeugt. Andererseits ist das Sättigungssignal S dann größer als die negative Vorspannung, die durch die Batterie b an dem zweiten Gitter g1 der Tetrode Al (F i g. 1 oder 2) erzeugt wird, und die Sperrung dieser Tetrode wird aufgehoben. Das erste Gitter g der Tetrode Al wird durch die beiden Teile l' und l" des Leuchtdichtesignals (Bänder B3, B2 des in der F i g. 1 a oder 2 a dargestellten Spektrums, die durch das Frequenzfilter F1 der F i g. 1 oder 2 getrennt werden) gespeist, und die Ausgangsspannung dieser =Tetrode Al steuert die Verstärkungen der Verstärker A b', Av und Ar'. Dadurch werden die Modulationsspannungen Cb, Cv, Cr, die die Farblichtmodulatoren Kb, Kv, Kr steuern, gleichzeitig in Abhängigkeit von dem empfangenen Leuchtdichtesignal verändert, wobei jedoch immer die genauen relativen Verhältnisse für die Reproduktion des sehr gesättigten Farbtons des betreffenden Elementes des fernzusendenden Bildes erhalten bleiben. Man erhält also auf dem Projektionsschirm EP ein Element mit der gewünschten einheitlichen, sehr gesättigten Farbe mit den gewünschten Veränderungen der Bildschärfe, entsprechend den hauptsächlichen Einzelheiten des Musters des fernzusendenden Bildes. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung lassen sich also sowohl immer ein reines Weiß wie auch eine sehr gesättigte Farbe fehlerfrei auf dem Projektionsschirm wiedergeben.
  • Dies stellt eine vorteilhafte weitere Ausbildung des im Patent 1203 820 beschriebenen Farbfernsehempfängers dar, der zwei optische Polarisationsstufen mit spannungsdoppelbrechenden KriEtillen (z. B. Monoammoniumphosphat oder -arsenfit, NH,HZP04 oder NH,H,As04) enthält. Gemäß F i g. 2 dieses Patentes enthält die erste Stufe eine Kristallscheibe L, die zwischen gekreuztem Polarisator und Analysator eine konstante Verzögerung- (oder Wegdifferenz) von 269 mp. ergibt, was dem Durchgang von reinem Schwarz zu Weiß entspricht, so daß, wenn an die nach ; dem Monoammoniumphosphatkristall angeordnet Kristallscheibe K keine Spannung angelegt ist, ein weißer Lichtarom auftritt, wodurch der Kontrast der Leuchtdichte in den nichtfarbigen Bildteilen vermindert wird.
  • Bei der im folgenden beschriebenen Variante , (F i g. 1) enthält der elektrische Farbenmodulator die spannungsdoppelbrechenden Kristalle Kb, Kv, Kr, denen Farbfilter fb, f", fr zugeordnet sind, die jeweils praktisch nur eine monochromatische Primärstrahlung (Blau, Grün oder Rot) durchlassen, die, in gewünschten Verhältnissen gemischt, den- gesättigten Farbton der wiederzugebenden Farbe ergeben. Zur Wiedergabe einer nicht gesättigten Farbe addiert man zu der gesättigten Farbe des gleichen Farbtones Weiß.
  • Bei dem im folgenden beschriebenen Farbfernsehempfänger können, um die an die Kristalle Kb, K", Kr anzulegenden Spannungen zur Erzielung der gewünschten Farben herabzusetzen und um schließlich eine sich daraus ergebende Verringerung der Leistungen der Verstirkerröhren zu erhalten, an Stelle einzelner Kristslle Gruppen von n solchen Kristallen (z. B. Monoammoniumphosphat) verwendet werden, die in optischer Reihe (so daß sich die durch sie erzeugten »Verzögerungen« oder »Wegdifferenzen« addieren) angeordnet und elektrisch parallel geschaltet werden, wodurch die Spannung (die gleichzeitig an alle n Kristille einer Gruppe angelegt wird, um die gewünscht-- Gesamtwegdifferenz zu erhalten) herabgeset 4i werden kann. Die F i g. 1 d stellt als Beispiel eine Gruppe von zwei Kristallen Kb und K5 dar. Die optimale Anzahl n der Kristalle einer Gruppe ist ein Kompromiß zwischen dem Wunsch, die zur Erzeugung der hohen, an die Kristalle anzulegenden Farbenmodulationsspannung erforderliche Leistung zu verringern (sehr stark variabel), und dem Wunsch, die Abweichungen von der Parallelitit der durch die in optischer Reihe angeordneten Kristalle tretenden Lichtstrahlen gering zu halten, da ihr aasnutzbarer Winkelbereich gering ist. Der Winkelbereich ist der Dicke des Kristalls umgekehrt proportional, jedoch maß die Dicke aus Gründen der mechanischen Festigkeit wenigstens 1 mm betragen.
  • Die F i g. 1 b stellt das Farbendreieck dar, auf dem die Codierung der Farbe sendeseitig beruht, und es sind in F i g. 1 a die ineinandergeschobenen Spektren . der Leuchtlichte l (voll ausgezogen) und des Farbartsignals chr (punktiert) dargestellt, die das zusammengesetzte übertragene Videosignal h bilden, das das Band B, bildet. Das Band Bz ent'iält den Farbträger der Farbe (nur amplit-adenmodulieri, mit einem kleineren Seitenband), der durch das Farbartsign3l chr moduliert ist, dessen Größe der Zahl des ent>prechen= den Sektors des Farbendreiecks (F i g. 1b) propDrtional ist, wobei dieses Signal chr gleichzeitig die Information des »Farbtins«,,a und die Information des »Sättigungsgrades« S der wiederzugebenden Farbe enthält. Das Band B3 (F i g. 1 a), das ebenso breit ist wie das Band B2 , enthält den größten Teil der Leuchtdicht°energie, jedoch enthalten die Binder B, und Bz in geringerem Maß Informationen für die Wiedergabe der Detiils der Zeichnung des übertragenen Bildes.
  • In F i g. 1 ist der Videodet:kt )r des Farbfermehempfängers mit DV und der Projektionsschirm mit EP bezeichnet. SYS ist der Video-Synchro-Sepirater, d. h. ein herkömmliches Amplit-zdenfilt:r, das die Einheit aus dem Leuchtlichtesignal und dem Far'oartsignal von dem Horizontal- t1 und Verti'_calsynchronisationssignalen t1 abtrennt, die auf den 0szillat)r Oh für die horizontale sowie auf den Oszillatar 0v für die vertikale Abtistung des weiden Fluoreszenzschirm°s Fl' des Katiodenstrahloszillographen O' einwirken, durch den (mittels der Schmidtschen OptPz A?'p') ein detailliertes Schwarzweißbild des empfangenen Bildes auf den Projekti3hnsschirm geworfen wird.
  • Der Detekt-)r D, der durch das Filter FZ versorgt wird (durch das das Band Bz abgetrennt wird, das den durch das Farbart3ignal farbenm3dulierten Farbträger enthält), ist vor dem VerstIrker A; angeordnet, dessen Ausgang auf omatisch durch ein »Farbsynchronsignal« sr geregelt wird (das auf der Flanke des Synchronisationssignals t1 zu Beginn jeder Abtt.stzeile übertragen wird und bei konstznter Amplitude aus einigen Perioden des Farbträgers besteht). Dieses Signal sr wird durch den Verstärker As,. abgetrennt (mit schmalem laufendem Band in die Mitte auf die Frequenz des Farbträgers eingestellt), dessen Schirmgitter g,. durch das Zeilensynchronisationssignal ta gesteuert wird. Am Ausgang des Verstärkers Asr wird das Signal sr durch den Gleichrichter Rd gleichgerichtet und steuert dann die Verstärkung des Verstärkers A2, an dessen Ausgang das Farbartsignal chr mit derjenigen Amplitude wiederhergestellt wird, die äs beim Sender hatte, gleichgültig, wie groß die (zeitabhängigen) Schwankungen des Dämpfungsgrades auf der Verbindung zwischen Sender und Empfänger sind.
  • Das Farbartsignal chr (das gleichzeitig die Information über den »Farbton« Ad und die Information über den »Sättigungsgrad« S der Farbe eines Elements des ferngesendeten Objekts enthält) wird an die horizontalen Ablenkplatten P für das elektronische Bild der vertikalen Fadenkathode C der Röhre TD mit laminarein Strahlenbündel angelegt, und dieses Bild wird hierdurch längs einer speziellen Vertikalen der Decodierungselektrode ED verschoben, die in F i g. 1c dargestellt ist und vier Schlitze s, cb, c7, und c, aufweist, wobei der Schlitz e, aus weiter unten zu erläuternden Gründen zweiteilig ist.
  • Durch die Elektroden aes, acb, acv und acr der Röhre TD werden die Elektronen gesammelt, die durch die Spalt-- der Elektrode ED gelangen, und man erhält so (nach dem Durchgang durch die Verstärker As, Ab, Av und Ar) ein als »Sättigungssignal« bezeichnetes Signal S sowie als »Farbt:)nsginale« bezeichnete Signale (cb, cv, c,), deren Momentenwerte den Breiten der entsprechenden Schlitze ED (F i g. 1c) proportional sind, längs deren vertikaler Ausdehnung durch das Farbartsignal ehr das elektronische Bild der Kathode C abgebildet Wird. Die Abszissen (ehr) von 1 bis 16 in F i g. 1 c sind den Zahlen der Sektoren des Farbendreiecks der F i g. 1b proportional, und auf die Form der Schlit#es, cb, ev und er wird spät-,r eingegangen. Die Schlitze sind so breit, daß man einerseits das Signal S proportional dem gewünscht-,n Maß der Sättigung und andererseits die gewünsc_Zten Signale Cb; Cv und Cr erhält, wie sie für die Steuerung der Spannungsdoppelbrechung der Kristille Kb, Kv und Kr, die zwischen dem Polarisator P und dem AnalysatorA angeordnet sind, erforderlich sind, die mit den Farbfiltern fb, fv und fr verbunden sind, um auf dem Projektionsschirm EP (im Brennpunkt der Linse L2 nach Reflexion auf den Spiegeln der Trommel Mt, die durch den Elektromotor Mo gedreht wird) einen Fleck in der gesättigten Farbe zu erhalten, die die Hauptwellenlänge ,d der Farbart des betreffenden ferngesendeten Objekts hat, wobei das Licht von der Lichtquelle E mit dem Energiespektrum E (A.) ausgesandt wird.
  • Die Hauptwellenlänge Ad einer »Farbart«; die einem bestimmten Sektor des Farbdreiecks der F i g. 1b entspricht, wird einerseits von der Skala (in Millimikron) des Spektrums abgelesen, wenn es sich um eine Spektralfarbe handelt, oder von der Geraden der Purpurfarben, wenn es sich um eine Purpurfarbe handelt (d. h. um eine Mischung aus Blau imd Rot), und andererseits von der Verbindungsgeraden der Mitte E (Koordinaten x = y = 0,33 des Farbdreiecks, Spektrum gleicher Energie) mit der Mitte des betreffenden Sektors des Dreiecks der F i g. 1b. Das Maß der Sättigung S der betreffenden Farbart ist eine Funktion des Abstindes des Punktes E von der Mitte des entsprechenden Sektors mit dieser Farbart. So sieht man z. B. aus der F i g. l b, daß die beiden Farbarten, die den Sektren 5 und 6 entsprechen, das gleiche dominierende Rot, jedoch verschiedene Sättigungsgrade (hohe Sättigung für den Sektor 5, niedrige Sättigung für den Sektor 6), entsprechend den Nummern der Nachbarabschnitte und infolgedessen sehr nahe beieinanderliegende Werte des Farbartsignals chr haben, wodurch für den oberen Rand des Spaltes s der Farbdecodierungselektrode eine Sinusform vorgeschrieben ist.
  • Nach dem Verstärker A, wird durch das Filter das Band B3 des zusammengesetzten Videosignals Y abgetrennt, das auf das Steuergitter der Pentode L gegeben wird, die die Funktion des »Leuchtdichteausgleichs« ausübt, weil dieser Pent:)de durch das Sättigungssignal S über die Widerstände r, r' eine Polarisation erteilt wird, die so von S abhängt, daß die Spannung des Ausgangs li entsprechend dem niederfrequenten Teil l' der Leuchtdichte, die auf dieses Steuergitter gegeben wird, um so viel größer ist, als S (also der Sättigungsgrad der wiederzugebenden Farbe) kleiner ist. Die Intensitlt des Kathodenstrahls der Röhre O' (bei weißem Fluoreszenzschirm FZ') wird durch den Wehneltzylinder w' gesteuert, auf den die Spannung des Ausgangs des elektronischen Mischers M gegeben wird, durch den diel Spannung l,' des Ausgangs der Pent:)de L mit der Spannung l" gemischt wird, die den Bändern B2 und B2' des Spektrums des Videosignals entspricht, d. h. dem Teil der Leuchtdichte, der die Details der Zeichnung des ferngesendeten Objekts wiedergibt. Infolgedessen strahlt die Röhre O' um so mehr weißes Licht auf den Projektionsschirm, je kleiner das Signal S ist (also der Grad der Sättigung der wiederzugebenden Farbe). Mit diesem weißen Licht (erzeugt durch den Fluoreszenzschirm FZ') vermischt sich auf dem Projektionsschirm EP das Licht einer sehr gesättigten Farbe, das von der Lichtquelle E aus durch die Linse h, die Kristalle Kb, K", Kr, die Filter fb, fv, fr, die Linse 1, geht und auf den Drehspiegel Mt fällt. Dieser Drehspiegel hat z. B. an seinem Umfang viermal weniger Spiegel, als Abtastzeilen für das ferngesendete Objekt vorhanden sind. Diese Spiegel schließen zunehmend größere Winkel mit der Trommelachse ein, so daß der farbige Leuchtpunkt (nach Reflexion an diesen Spiegeln) horizontal über den Schirm streicht. Auf diese Weise wird ein (verhältnismäßig grobes) Farbbild einem sehr detsillierten Schwarzweißbild überlagert, das durch die Kathodenstrahlröhre O' auf den Fluoreszenzschirm Fl' geworfen wird.
  • Die Ausbildung der Schlitze cb, cv, er der Decodierungselektrode ED (F i g. 1 c) beruht auf folgenden Überlegungen: Wenn zwischen einem Polarisator P und einem Analysator A (gekreuzt mit dem Polarisator) in einem Parallellichtbündel, das von einer Lichtquelle r für weißes Licht ausgeht, dessen spektrale Energieverteilung durch die Funktion E(A) in Abhängigkeit von der Wellenlänge A, dargestellt wird, ein doppelbrechender Körper angeordnet wird, dessen Hauptrichtungen im Winkel von 45° zu denen des Polarisators verlaufen, und wenn man anschließend an den Analysator ein Farbfilter f, mit der Durchlässigkeit T(2.) anordnet, durch das nur eine praktisch monochromatische Strahlung, deren Wellenlängenbereich in einem kleinen Intervall (2,-a., Zo+ao') liegt, hindurchgeht, dann entspricht der Ausdruck für die Farbe des Lichtes, das von diesem Filter fo ausgeht, einer Lichtintensität wobei E (2) die Intensität am Eingang des Polarisators P bedeutet und 8 die »Wegdifferenz« ist; die durch den doppelbrechenden Körper verursacht wird. ö = e (n -n), wobei e die Dicke des Körpers längs des Weges der Lichtstrahlen ist und h und n' die Brechungsindizes dieses Körpers für die beiden Schwingungen sind, die sich ohne Deformation ausbreiten. Wenn ein Beobachter, anstatt direkt diesen von dem Filter f, ausgehenden Farblichtstrom zu- betrachten, den Farbfleck auf dem Projektionsschirm beobachtet, dessen Reflexionsvermögen einer Funktion R(@) entspricht, dann ist die scheinbare Lichtintensität dieses Farbflecks gegeben durch Wenn der doppelbrechende Körper ein spannungsdoppelbrechender Körper ist (z. B. ein Monoammoniumphosphatkristall, der senkrecht zur Kristallachse geschnitten ist und an dessen Schnittflächen eine elektrische Spannung V angelegt ist, wobei die Lichtstrahlen die Richtung des elektrischen Feldes haben), dann ist die Wegdifferenz ö, die durch den Kristall erzeugt wird, unabhängig von der Dicke des Kristalls, praktisch unabhängig von der Wellenlänge und proportional der angelegten elektrischen Spannung V. Es gilt dann die Beziehung: ä=au13V, wobei co der übliche Brechungsindex und a eine von der Art des Kristalls abhängige Konstante ist.
  • Bei Monoammoniumphosphat ist c) = -1,5246. Wenn man die Wellenlänge in Zentimetern und die elektrische Spannung V in Kilovolt ausdrückt, dann ist a = 8,2 -10-7 cm/kV.
  • Es gilt mit den oben angegebenen Einheiten ungefähr p = a co3 = 27,88 - 10-'.
  • Die scheinbare Lichtintensität des Farbfleckens auf dem Schirm EP ist dann In F i g.1 sind ein Polarisator P und ein dazu gekreuzter Analysatohr A dargestellt. X ist eine Lichtquelle mit der spektralen Energieverteilung E(,.), die im Brennpunkt einer Linse l,. angeordnet ist. EP ist der Projektionsschirm mit dem Reflexionsvermögen R(%), der im Brennpunkt der Linse 1, (nach Reflexion am Drehspiegel Mt) angeordnet ist. Kb, K, und K, sind nebeneinanderangeordnetespannungsdoppelbrechende Kristalle, z. B. die obenerwähnten Monoammoniumphosphatkristalle. fb, f, und fr sind nebeneinander angeordnete, in einem lichtundurchlässigen Halter gelagerte Farbfilter, die bezüglich der Kristalle Kb, K2, und K, nur sehr schmale Banden durchlassen, deren Wellenlängenbereich so ist, daß man sie praktisch als monochromatisch bezeichnen kann, z. B. für fr ein Rot [R] von (2r - a,) bis (2r -f- ar) mit Är = 700,00 m#t, für fv ein Grün [V] von (.1v - av) bis (Av + a,) mit A,= 546,1 m#t, für fb ein Blau [B] von (4-ab) bis (-.b + ab) mit Ab = 435,8 m#t.
  • Für die drei monochromatischen Strahlungen der Wellenlängen 1r, 2" und Ab geben die Kurven r, v, b der F i g. 1e die Intensität des Lichtstromes einer jeden der drei Strahlungen, die zu den Intensitäten der Lichtströme der beiden anderen hinzuzufügen ist, um eine Einheit der monochromatischen Strahlung zu erhalten (Spektralfarbe), deren Wellenlänge A, als Abszisse abzutragen ist, wobei angenommen wird, daß der durch die Internationale Komission für Beleuchtung definierte Beobachter sich eines Kolorimeters bedient, das drei regelbare Lichtquellen für die monochromatischen Strahlungen für Rot, Grün und Blau enthält, wobei die spektrale spezifische Ausstrahlung der Seite »unbekannte Farbe« dieses Kolorimeters für alle Wellenlängen konstant angenommen werden soll. Die Ordinaten rd, va und 6d der Kurven der F i g. 1 e für die Abszisse Zd (Hauptwellenlänge der wiederzugebenden Farbart) sind die Anteile der Mischung, die der Beobachter einstellt, um ein kolorimetrisches Gleichgewicht mit einer monochromatischen Strahlung (mit sehr gesättigter Farbe) der Wellenlänge @d zu erhalten. Der negative Teil der Kurve r ist punktiert eingezeichnet, da er für die folgenden Betrachtungen nicht verwendet werden kann. Diese Näherung ist in der Praxis unvermeidlich. Die Geraden b', r , in der F i g. 1 e punktiert gezeichnet, geben die relativen Anteile für Rot und Blau für die verschiedenen Purpurfarben, deren »komplementäre Wellenlänge A.,' die Abszisse ist.
  • In dem Beispiel der F i g. 1 kommt das Licht der drei Primärfarben (Rot [R], Grün [V] und Blau [B]), wie sie nach den Filtern fr, f, und fb mit den Transparenzwerten T, -(#), T, (A.) und Tb (A.) erhalten werden, von der Lichtqu E ellemit der spektralen Energieverteilung E (,Z.), und man nimmt an, daß der »Normalbeobachter« ihre Mischung (im Brennpunkt der Linse l2) auf dem Projektionsschirm EP mit dem Reflexionsvermögen R (2,) betrachtet.
  • Die elektrischen Spannungen Vra, Vva und Vbt, die an die Kristalle Kr, Kv und Kb angelegt werden müssen, damit der auf dem Projektionsschirm EP erhaltene Farbfleck von einer = praktisch monochromatischen Strahlung der Wellenlänge Az (oder reines Purpur der Komplementärwellenlänge A,d) stammt, die einem speziellen Wert (chr)d des Farbartsignals entspricht, sind durch die folgenden Beziehungen gegeben: In diesen Beziehungen bedeutet lc eine Konstante. Unter der Annahme, daß die aus den Filtern fr, f, und fb austretenden Lichtbündel eine praktisch monochromatische Strahlung der Wellenlänge Ar, Av, Ab sind, sind die Größen Ar, Av, Ab durch die folgenden Formeln gegeben: Ar = E(Ar) ' Tr(Ar)-' R(Ar), A" = E(Av) ' _T"(2") ' R (Av) , Ab = E(Ab) ' Tb(Ab) - R(Ab).
  • Aus diesen Formeln leitet sich ab Die Größen 7(2d), v(2a); b(Aa) sind Zahlen, die am Ordinatenmaßstab der Kurven oder Geraden der F i g. 1 e abgelesen sind. Die Breiten 1"d, lba und lva der Schlitze Cr, Cv und Cb der Decodierungselektrode KD (F i g. 1c) längs einer Vertikalen zur Abszisse (chr)d, entsprechend einer vorgegebenen, sehr gesättigten Farbe (praktisch monochromatische Strahlung der Wellenlänge Ad oder Purpur für die Komplementärwellenlänge A"j), müssen den numerischen Werten Vra, Vvd und Vba proportional sein, die den obigen Beziehungen entnommen sind. Diese Relationen dienen als Grundlage für die Festlegung der Decodierungselektrode ED (F i g.1 c) als Funktion des Farbendreiecks der F i g. 1b.
  • In F i g. 1 sind nach den Verstärkern Ab, Av, Ar, die durch die Sammelelektroden des- Decodierungs-Kathodenstrahlrohres TD gespeist werden, Verstärker Ab', A,; und Ar' vorgesehen, durch die als Funktion der Leuchtdichte l die Brillanz der verschiedenen Teile des auf dem Schirm EP erzeugten Farbflecks moduliert wird, wenn es sich um ein Element des ferngesendeten Objekts handelt, das eine sehr gesättigte, auf der ganzen Oberfläche gleichmäßige Farbe hat, jedoch Teile verschiedener Brillanz enthält. In einem ähnlichen Fall hat das Sättigungssignal S, das auf der Sammelelektrode as der Röhre TD aufgenommen wurde, ein höheres positives Potential als das absolute Potential b der negativen Polarisation des Schirmgitters g1 der Tetrode Al, deren Steuergitter g die Bänder B3 und B2 (F i g. 1 a) des durch das Filter F, durchgelassenen Leuchtdichtespektrums l aufnimmt. Durch den Ausgang der Tetrode Al wird dann die Verstärkung der Verstärker Ab', Av, Ar' gesteuert. Die Spannungen Vb, V", Vr, die auf die Kristalle Kb, K" und K, gegeben werden, behalten die gleichen relativen Verhältnisse, schwanken jedoch im Rhythmus der Leuchtdichte 1.
  • Die Änderung einer der elektrischen Spannungen V gemäß der gesättigten, auf dem Projektionsschirm EP wiederzugebenden Farbe der Wellenlänge A, entspricht der Änderung einer sin2-Funktion. Für eine Wegdifferenz 8 = p V ist wenn und = 0, wenn V = 0 ist.
  • Die Modulation der Farbe bei der Anordnung gemäß F i g. 1 verlangt also folgende Maxima der elektrischen Spannung: Für die Spannung V" an den Klemmen des Kristalls Kr, der dem Filter fr zugeordnet ist, das nur rote, monochromatische Strahlung .1r = 700 m#t oder Ar = 700 - 10-' cm passieren lassen soll, gilt: für die Spannung Vv, entsprechend dem Grün mit einer Wellenlänge von A, = 546,1 m#L, gilt: Für die Spannung Vb, entsprechend dem Blau mit einer Wellenlänge von Ab = 435,8 mV., gilt: Wie in F i g. 1 d dargestellt ist, können an Stelle von einzelnen Kristallen auch mehrere in optischer Reihe angeordnete Kristalle verwendet werden.
  • Die folgenden Überlegungen zeigen den Vorteil (vom Standpunkt der elektrischen Leistung, die zur Steuerung der spannungsdoppelbrechenden Kristalle erforderlich ist), der sich bei der Verwendung einer Gruppe optisch hintereinander- und elektrisch parallelgeschalteter Kristalle an Stelle eines einzigen Kristalls ergibt. at sei die Zeit, die zwischen Beginn und Ende der Abtastung von zwei nebeneinanderliegenden Bildelementen vergeht, deren verschiedene Farben von Extremwerten eines der Signale des Farbtons Cb, Cl, C, entsprechen, und v sei die Differenz zwischen diesen Extremwerten.
  • Wenn die Breite der Bande B2 (F i g. 1 a), die das Farbartspektrum enthält, z.B. 1 MHz und t = 10-esec ist und wenn man den unwahrscheinlichen Fall einer schachbrettartigen Anordnung der beiden, den Extremwerten eines Farbtonsignals -entsprechenden Farben ausschließt, dann kann man für a z. B. den Wert 5 zulassen. Die Frequenz der Variation eines Bestandteils (Rot, Grün oder Blau) des Farbtons 2,d der Farbe liegt also während der Abtistung des ferngesendeten Objekts zwischen 10s/5 = 200 kHz und etwa 20 kHz, wobei die Frequenz der Abtastzeilen nach den französischen Normen für das Fernsehen (bei 50 Bildern je Sekunde mit 819 Zeilen je Bild oder eine Gruppe von zwei aufeinanderfolgenden Bildern) 20 475 Hz ist.
  • Wenn an Stelle eines einzigen Kristalls, der eine maximale Modulationsspannung Vmax = f(v) be- nötigt, n Kristalle optisch in Reihe und elektrisch parallel verwendet werden, dann genügt es, da sich die auftretenden Wegdifferenzen addieren, an die Gruppe den n-ten Teil dieser Spannung anzulegen. Da die Widerstände zwischen den Kristallelektroden sehr hoch und die Ströme in den Verstärkerröhren immer sehr stark sind, können bei einer Verringerung der zu erzeugenden Maximalspannung weniger Verstärkungsstufen verwendet werden und die Verstärkungseinrichtungen dementsprechend billiger werden.
  • Die Monoammoniumphosphatkristalle Kb, Kv, K, gemäß F i g. 1 d tragen an ihren Parallelflächen ringförmige Metallniederschläge, durch die die von der Lichtquelle 1 ausgehenden Parallellichtstrahlen hindurchgehen. Für jedes Farbelement des ferngesendeten Objekts werden auf diese Elektroden elektrische Spannungsimpulse gegeben. Da der Widerstand zwischen den Elektroden sehr hoch ist, müssen sich diese Spannungen zu Beginn eines jeden Impulses sehr rasch aufbauen - sie können bis zur Dauer der Abtastung einer Zeile erhalten bleiben -, und sie müssen am Ende des Impulses sehr rasch abklingen. Dazu kann die Schaltung der F i g. 1d für die letzte Stufe der Verstärkerkette zwischen der Röhre TD und den Kristallen Kb (oder K, oder K,-) der F i g. 1 d verwendet werden. Diese Schaltung enthält die Spannungsverstärkerpentode L' und die Doppeltetrode Dt (deren beide Elemente parallel geschaltet sind). Im Ausgangskreis von Dt ist ein Widerstand r parallel zur Induktanz der Primärwicklung eines Transformators tr (der ein Band mit entsprechender Breite verzerrungsfrei überträgt) geschaltet. Durch diese Induktanz wird der Strom bei einem kurzen Impuls (kurzes Farbenelement) begrenzt, während er durch den Widerstand bei einem verhältnismäßig langen Impuls (ausgedehnte farbige Stelle) begrenzt wird. Am Ausgang des Transformators tr liegt ein Kreis (bestehend aus einem Kondensator C und einem Widerstand R), dessen Zeitkonstante CR etwas größer als die Abtastdauer einer Bildzeile ist. Eine Diode Dz (an die Spannungen von einigen tausend Volt angelegt: werden können) ist zwischen der Stelle b und Masse a (Potential Null) angeschlossen. Durch diese Diode DZ erhält man an der Stelle b für jedes Farbelement des Bildes ein hohes positives Potential, das sich zu Beginn des Impulses sehr rasch aufbaut und am Ende des Impulses ebenso rasch abklingt.
  • Diese Impulse treten nur bei den farbigen Stellen des Bildes auf. Bei reinem Weiß oder Schwarz ist das Farbartsignal chr Null, da man sich im schraffierten Gebiet der F i g. 1b befindet. Die Signale S, Cb, C, und C,. sind ebenfalls Null, da man sich in dem links schraffierten Gebiet der Decodierungselektrode ED der Decodierungskathodenstrahlröhre TD (F i g. 1 und 1 c) befindet. Wenn das Signal S Null ist, dann ist die Spannung li am - Ausgang der Pentode L (Leuchtdichteausgleich) maximal, so daß die gesamte Leuchtdicrte auf den Wehneltzylinder W' des Kathodenstrahloszillographen O' einwirkt, der auf dem Projektionsschirm EP ein Schwarzweißbild der detaillierten Zeichnung des ferngesendeten Bildes erzeugt. Wenn die Signale Cb, C, und C, Null sind, dann dringt das Licht der Lichtquelle E nicht durch den Analysator A, der gekreuzt mit dem Polarisator P ist. An Stelle von plattenförmigen Monoammoniumkristallen (wie oben als Beispiel angegeben) können auch andere spannungs- oder magnetisch doppelbrechende Körper verwendet werden. Zum Beispiel kann Monoammoniumarsenat, NH4H2As04, oder Kaliumdihydrogenphosphat oder auch ein ferroelektrischer Körper wie Bariumttanat, BaTi03, verwendet werden.
  • Bei Bariumtitanat kann der transversale oder der longitudinale elektrooptische Effekt ausgenut ,twerden. Beim Transversaleffekt wird eine elektrische Spannung V auf die beiden senkrecht zur Kristallachse C angeordneten Elektroden gegeben, die voneinander den Abstand 1 haben, während ein Parallellichtstrahlenbündel (der Wellenlänge #) parallel zur Achse a oder b ist und eine Bahn (gleich d) durch den Bariumtitanatkristall beschreibt. Die für eine Änderung des optischen Weges von d. h. für eine maximale Variation der Lichtintensität zwischen gekreuztem, den Kristall einschließendem Polarisatar und Analysator erforderliche elektrische Spannung ist durch die Formel gegeben. Für R = 500 m#t (grünes Licht), d = 1 mm und 1= 5 mm ist nur 2000 Volt.
  • Bei dem Longitudinaleffekt, bei dem das Lichtstrahlenbündel parallel zu dem an den Kristall angelegten Feld ist, ist die elektrische Spannung, die für eine maximale Änderung der Lichtintensität erforderlich ist, von der Dicke der Kristallplatte unabhängig; und die Elektroden können leichter auf die großen Kristallflächen (anstatt wie beim Transversaleffekt auf die schmalen Ränder) aufgelegt werden. Im Gegensatz dazu absorbieren diese Elektroden jedoch wenig Licht.
  • Bei dem elektrooptischen Transversaleffekt können Mosaiks aus Bariumt_tanatkristallplatten verwendet werden, die längs der Metallelektroden ausgerichtet sind, durch die sie gehalten und elektrisch parallel erregt werden, wobei durch jedes Mosaik einer der drei Kristalle Kr, Kv, Kb (vgl. F i g. 1) ersetzt wird. Gegebenenfalls kann man mehrere solche Mosaiks längs der Licrt-iahn anordnen, um die durch diese Mosaiks erzeugten Wegdifferenzen zu summieren.
  • Bei dem elektrooptischen Longitudinaleffekt kann an Stelle eines der in F i g. 1 gezeigten Kristalle K,-, K, und Kb ein Mosaik aus Bariumtitanatkristallplatten verwendet werden, die (auf ihren großen Flächen) elektrisch parallelgeschaltete, halbdurchlässige Elektroden haben.
  • Um die Brillanz der durch den Farbenmodulatar (s l1,1', Kb, Kv, Kr, fb, f-, f, 12) auf dem Projektionsschirm EP (F i g. 1) erzeugten farbigen Flecken zu erhöhen, kann zwischen die Linse 12 und die Dreh-Spiegeltrommel Mt eine (in F i g. 1 nicht gezeigte) Zusatzlinse 13 eingefügt werden, deren vorderer Brennpunkt nahezu bei dem hinteren Brennpunkt der Linse 12 liegt und die ein nahezu paralleles Lichtstrahlenbündel erzeugt, das nach Reflexion am Drehspiegel Mt auf dem Projektionsschirm EP einen brillanten Farbfleck erzeugt.
  • In F i g. 2 ist die Anwendung der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung auf das amerikanische Farbfernsehsystem N.T.S.C. (System, genormt durch das National Television Standards Comittee) dargestellt.
  • Im Empfänger (F i g. 2) wird das Spektrum des Videosignals V nach dem Videogleichrichter DV durch Filter in folgende verschiedene Anteile aufgeteilt: F,. -> die Bänder B3 und B2, die praktisch die Leuchtdichte enthalten; F2 das Band B2 mit den hauptsächlichen Details der Zeichnung des ferngesendeten Objekts; FZ -@ das Band B.', das das gesamte Farbartsignal mit vernachlässigbarem Leuchtdichteanteil enthält; F3 -> das Band B3 (ebenso breit wie das Band Bz ), den größeren Teil der Leuchtdichteenergie enthält. Ein ' Verstärker Asr mit sehr schmalem Durchlaßbereich, der auf die Frequenz des Farbträgers eingestellt und mit einem Schirmgitter g, versehen ist, das durch das Zeilensynchronisationssignal ti, das ebenso wie das Bildsynchronsignal ti durch den Video-Synchro-Separator SVS abgetrennt wird, gesteuert wird, trennt zu Beginn jeder Zeile das Farbsynchronsignal sr ab.
  • O ist ein lokaler Oszillator, der eine Sinusspannung mit der Frequenz des Farbträgers erzeugt. Phase und Frequenz dieses Oszillators werden mit dem Oszillator, der am fernen Sender den Farbträger erzeugt, in bekannter Weise synchron gehalten. Hierbei ist dp der Phasendetektor und ct ein RC-Glied geeigneter Zeitkonstante.
  • Die übrigen Elemente stimmen mit denen in F i g.1 hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Funktion überein. In F i g. 2 enthält der elektrische Modulator für die Farbe die spannungsdoppelbrechenden Kristalle Kb, Kv, Kr, die mit den Farbfiltern fb, fv, fr verbunden sind, die nur jeweils die monochromatische Farbtonstrahlung der entsprechenden Primärfarbe durchlassen, die entsprechend dem amerikanischen N.T.S.C.-System (Blau, Grün bzw. Rot) genormt sind.
  • Von einem anderen Anschluß des lokalen Oszillators des N.T.S.C: Empfängers (auf der Frequenz des Farbträgers) wird nach dem Durchgang durch den Verstärker a eine »Welle «abgegeben, die auf den Phasendetektor DP (dessen detaillierte Anordnung in F i g. 2 c dargestellt ist) gleichzeitig mit dem von dem fernen Sender kommenden farbenmodulierten Farbträger ehr gegeben wird und der nach Durchgang durch einen Amplitudenbegrenzer la die Welle» ä' « bildet.
  • Die Summe dieser beiden Wellen gleicher Frequenz und verschiedener Phase a und ß (die Amplitude EZ ist wegen des Verstärkers a groß gegen die Amplitude E,, die wegen des Begrenzers ha konstant ist) wird auf die Anoden der Dioden Y, und h2 gegeben. An den Ausgangsklemmen A, B des Phasendetektors erhält man eine Welle C, die der Funktion 2 E,_ cos (a - ß) der Phasendifferenz (a - ß) entspricht. Das »Farbtonsignal C« muß also auf die horizontalen Ablenkplätten des blattförmigen Kathödenstrahlbündels der Decodierungsröhre TD gegeben werden. Diese Röhre ist ähnlich wie die in F i g.1 gezeigte, außer daß sie eine Decodierungselektrode ED mit nur drei Schlitzen cb, cv, cr (F i g. 2d) enthält, von denen der Schlitz cv zweiteilig ist. Der in F i g. 1 c dargestellte Schlitz s ist bei der Ausführungsform der F i g. 2 nicht mehr notwendig. Hier (F i g. 2) ist ein Amplitudendetektor DA vorgesehen, dem das Farbartspektrum ehr (der modulierte Farbträger, der das durch das Filter F'2 abgetrennte, in F i g. 2a dargestellte Band B2 enthält) zugeführt wird. Am Ausgang von DA erhält man direkt das Sättigungssignal S, das über das Potentiometer r, r' auf das Steuergitter der Pentode L gegeben wird, durch die die Leuchtdichte ausgeglichen wird.
  • Die Linse 12 (F i g. 2) sammelt in ihrem Brennpunkt, nach Reflexion am Drehspiegel Mt, auf dem Projektionsschirm EP die Mischung der Lichtstrahlenbündel (Blau, Grün und Rot), die von den Farbfiltern fb, fv, fr ausgehen und deren Intensitäten von den an die Kristalle Kb, Kv, Kr, die zwischen dem Polarisator P und dem gekreuzten Analysator angeordnet sind, angelegten Spannungen abhängen. Wie bereits bei F i g. 1 erläutert; sind die Schlitze cb, cv, Fr der Elektrode ED der Kathodenstrahlröhre TD so, daß man, wenn man an die Platten P und TD die dem Kosinus der Phasenverschiebung (a - ß) zwischen dem farbenmodulierten Farbträger chr und dem Farbsynchronsignal sr proportionale Spannung C, die am Ausgang des Phasendetektors DP erhalten wird, anlegt, an den Ausgängen der Verstärker Ab, Av, Ar elektrische Spannungen erhält, die den Lichtströmen Blau, Grün und Rot proportional sind, wobei diese Lichtströme (auch einem Diagramm, das dem der F i g. 1 e entspricht) zu mischen sind, damit man auf dem Projektionsschirm EP einen Lichtfleck mit gesättigter Farbe und der Wellenlänge des Farbtons der Farbart erhält, die dem Farbartsignal clzr entspricht. Die Breiten der Schlitze cb, cv, cr der Elektrode ED der Röhre TD der F i g. 2 (die in F i g. 2d dargestellt ist) müssen also den Spannungen Vba, Yvd, Yra proportional sein, die durch die folgenden Beziehungen gegeben sind, wobei 2d an der Schnittstelle des Kreises der F i g. 2b mit dem Radius abgelesen ist, der mit dem Farbsynchronsignal sr einen Polarwinkel (a - ß) einschließt Die numerischen Werte r -(2,z), v (2,d) und b (2a) werden an den ausgezogenen Kurven (oder den gestrichelten Geraden) in einem Diagranun abgelesen, das den Farbtönen der Primärfarben nach-N.T.S.C. entspricht und das nach Art der F i g. 1 e aufgebaut ist, wobei E (A,) die spektrale Energieverteilungskurve der Lichtquelle E (F i g. 2) und R (A.) das Reflexionsvermögen des Schirmes EP ist.
  • Im Fall der F i g. 2 ist, ebenso wie bei F i g. 1, wenn ein Element des Bildobjekts wiederzugeben ist, das auf seiner Fläche eine gleichmäßige, sehr gesättigte Farbe hat, das Signal S größer als eine Schwelle, die der Spannung der Batterie b entspricht. Die Röhre Al sperrt nicht mehr, und man erhält am Ausgang von Al eine elektrische Spannung, die im Rhythmus der Leuchtdichte l der verschiedenen Teile des betrachteten Elements der Oberfläche (des ferngesendeten Objekts) schwankt. Diese Spannung steuert dann die Verstärkung der Verstärker Ab', Av, Ar' -derart, daß der auf dem Projektionsschirm EP erzeugte Farbfleck auf der ganzen Oberfläche dieses Elements die gewünschte sehr gesättigte Farbe ergibt, jedoch mit einer von einer Stelle des Objekts zur anderen schwankenden Brillanz.
  • Wenn man vor die Kristalle Kr, Kv, Kb der .F i g. 2 die Farbfilter fr, fv, fb setzt, die nur die Strahlungen (Wellenlängen Ar,. A,v, Ab) des roten, grünen und blauen Lichts der drei Primärfarben durchlassen, die (über die von dem N.T.S.C. genormten dichroitischen Spiegel am Sender) von dem Element des Objekts ausgehen, dann müssen an die Kristallelektroden die Spannungen angelegt werden, die. durch folgende Beziehungen gegeben sind: Ar, Av, Ab sind Konstanten, die von der spektralen Energieverteilungskurve E (2.) der verwendeten Lichtquelle X, dem Reflexionsvermögen R-.(2) des verwendeten Projektionsschirmes und von der Durchlässigkeit der Farbfilter fr, fv, fa abhängen, die für die entsprechenden monochromatischen Strahlungen verwendet werden. Daraus leitet man ab wobei angenähert gilt: Man erhält also die Spannungen Vra,-Vvä> Vaa an den Ausgängen der drei Röhren mit blattförmigem Kathodenstrahl, die fadenförmige Kathoden besitzen, wobei die vertikalen elektronischen Bilder dieser Kathoden sich (durch die Wirkung der horizontalen Ablenkplatten, die durch die Primärspanmmgen E,,.d, Eva, E6, gesteuert werden, die im Empfänger für ein Bildelement mit dem Farbton Ad wiederhergestellt werden) dort über den Schlitzen der Blenden der Endanoden (Elektronensammler) längs der Vertikalen ausbilden, wo diese Schlitze gerade genau solche Breiten haben, -die den Spannungen Vrd, Vva oder Vba genau proportional sind. Durch diese obigen Beziehungen werden also die Schlitzblenden und damit -die Anoden der drei Röhren selbst bestimmt. An Stelle des Kathodenstrahloszillographen O' mit weißem Fluoreszenzschirm -FZ' (F i g. 1) kann ein durch Elektronen beaufschlagter Projektor im Ölbett verwendet werden, der einen kräftigen elektrischen Bögen und eine Flüssigkeitsschicht enthält, die elektrostatischen Kräften ausgesetzt ist, die von einem Kathodenstrahlbündel herrühren, dessen Verschiebungsgeschwindigkeit längs der horizontalen Abtastzeilen durch das Leuchtdichtesignal gesteuert wird, das vom elektronischen Mischer stammt.
  • Um die Drehgeschwindigkeit des Drehspiegels Mt genau mit der - Abtastgeschwindigkeit auf dem Fluoreszenzschirm Fl' des Kathodenstrahloszillographen O' (F i g. 1) zu synchronisieren,- kann man die in F i g: 3 gezeigte Vorrichtung verwenden. Die Bildsynchronsignale ti steuern - einen - Generator Gt für sinusförmigen Wechselstrom mit der Bildfrequenz fi, der dem Stator des Motors Mo zugeführt wird, der mechanisch-mit der Drehspiegeltrommel Mt verbunden ist. Auf die Achse des Motors Mo ist eine Magnettrommel TM aufgekeilt. Gi ist ein Wechselstromgenerator mit der Frequenz f, ein Vielfaches der Zeilenfrequenz fi, wobei der Generator Ga durch die Zeilensynchronsignale ta gesteuert wird (f = nfi). n ist um so größer, je genauer man die Synchronisation von Mt und der Abtastgeschwindigkeit auf dem Schirm Fl' wünscht.
  • Durch magnetische Aufzeichnung, dargestellt durch das schraffierte Gebiet auf der zylindrischen Fläche der Trommel TM, zeichnet man vorher die Welle mit der-Frequenz f = nft auf, indem man den Motor Mo genau mit seiner Nenndrehzahl umlaufen läßt. Das schraffierte Gebiet der Oberfläche der Trommel TM (F i g. 3) wird dann vor der Spule B (Magnetkopf) vorbeigeführt, und die inB induzierte elektromotorische Kraft (EMK) wird über den. -Widerstand rh einer Primärwicklung des Differentialtransformators Tra zu- geführt, während die andere Primärwicklung durch den Generator Ga gespeist wird: Der Widerstand rh wird so eingestellt, daß die beiden Primärwicklungen mit entgegengesetztem Windungssinn von gleich starken Strömen durchflossen: werden, wenn der Motor Mo mit Nenndrehzahl umläuft. Die Sekundärwicklung des Transformators Tra ist mit den Gittern der beiden identischen Trioden TI und T2 verbunden, deren Anodenkreis die Spulen der Elektromagnete EFl, EF2 enthalten, die gegenüber dem nicht schraffierten Gebiet der Magnettrommel TM angeordnet sind. Die aus den Elektromagneten EFl, EF2 und der Trommel TM bestehende' Einheit bildet eine »Magnetbremse«.
  • Wenn die beiden Primärströme (der Frequenz f) gleiche Intensität, jedoch entgegengesetzte Phasen haben; dann liefern die Trioden-T" T2 keinen Strom, und die Bremse wirkt nicht. Wenn die Ströme in Phase sind, dann ist die Bremsung am stärksten. Wenn die Phasendifferenz zwischen diesen Strömen zwischen 180 und 360° beträgt, dann ändert sich die Bremswirkung, und die Rotation der Trommel Mt wird verzögert oder beschleunigt. Der Motor Mo sichert also eine grundlegende und vollkommene Synchronisation der Magnettrommel TM mit der gewünschten Genauigkeit.
  • Eine weitere Verwendungsmöglichkeit der in F i g. 3 oben dargestellten Differentialsynchronisierung ist folgende: An Stelle des Synchronmotors (Mo, F i g. 1 oder 3), der durch einen Generator Gi 'mit der Bildfrequenz gespeist wird, kann entweder ein von einer stabilisierten Gleichstromquelle gespeister Motor oder vorzugsweise ein Asynchronmotor verwendet werden, der aus dem (eventuell stabilisierten) Lokalnetz gespeist wird und dessen Rotor aus einem Käfig mit hohem elektrischem Widerstand und verhältnismäßig großem Gewicht besteht, damit man eine stabile Drehzahl erhält. Die Drehspiegeltrommel Mt besteht aus einem Stahlformstück mit großer mechanischer Festigkeit (das am Umfang gut poliert und dann im Vakuum mit einer dünnen Schicht eines gut reflektierenden Metalls überzogen ist), wobei die Elektromagneten EFl, EF2, die als Bremsen auf die Stahloberfläche der Trommel Mt wirken, von der Differentialvorrichtung (Trd, T1, T2) gesteuert werden (F i g. 3). An Stelle der Magnetaufzeichnungstrommel TM kann auf die Welle der Drehspiegeltrommel Mt auch ein-,flaches Zahnrad aus magnetischem Material aufgekeilt werden, dessen Zähne (bei laufendem Motor Mo) vor einer Spule B vorbeilaufen, an deren Klemmen ein Wechselstrom auftritt, dessen Frequenz etwas höher ist als die Zeilenfrequenz. Diese Spannung wird auf eine Primäi#-wicklung des Transformators Tra gegeben, während die andere Primärwicklung durch den Generator Gz mit der Zeilenfrequenz versorgt wird, so daß immer eine leichte Bremswirkung in gleicher Richtung auf die Drehspiegeltrommel ausgeübt wird. -

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Farbfernsehempfänger mit Projektionsschirm nach Patent 1203 820, bei dem ein detailliertes Schwarzweißbild und ein grobes Bild in Farben der fernzusendenden Szene auf einem Projektionsschirm überlagert werden, wobei die Vorrichtung zur Erzeugung dieses groben Bildes in Farben dadurch gekennzeichnet ist, daß erstens eine elektrooptische Vorrichtung vorhanden ist, bestehend aus drei durchsichtigen, spannungsdoppelbrechenden Kristallplättchen (Kb, Kv, K,), die für die elektrische Steuerung ihrer Doppelbrechungen mit Elektroden versehen sind und durch die zwischen einem Polarisator (P) und einem hierzu gekreuzten Analysator (A) verlaufende parallele Lichtstrahlen hindurchgehen, weiterhin bestehend aus drei Farbfiltern (fb, fv, fr), - die hinter diesen drei durchsichtigen, spannungsdoppelbrechenden Kristallplättchen (Kb, Kv, K,-) angebracht sind und jeweils nur einfarbige blaue, grüne bzw. rote Strahlung- durchlassen, die auf dem Projektionsschirm (EP) durch eine Sammellinse (l2), die vor den drei Farbfiltern (fb, fv, ,fr) angebracht ist, fokussiert werden, und daß aus einer elektronischen Schaltung (TD, Al) mit einer' bereits vorgeschlagenen Entschlüsselungs-Kathodenstrahlröhre JD) und einer Tetrode (AZ) die drei Farbsignale (Cb, Cv, C,) entnommen werden, die den Komponenten Blau, Grün bzw. Rot des Farbtons der wiederzugebenden Farbe entsprechen, und diese Farbsignale an jeweils die eine Elektrode der drei genannten Kristallplättchen (Kb, Kv, Kr) angelegt werden und daß zweitens eine bereits vorgeschlagene elektromechanische Vorrichtung, bestehend aus einer Drehspiegeltrommel (Mt) mit einem Motor (Mo) vorhanden ist, die zwischen der Sammellinse (l2) und dem Projektionsschirm (EP) angebracht ist, und daß die genannte elektromechanische Vorrichtung weiterhin eine elektronische Differentialschaltung enthält, in der eine elektrische Spannung mit der Frequenz der Bildzeilen (t1) und eine der Umdrehungsgeschwindigkeit des Drehspiegels (Mt) proportionale Spannung aufeinander abgestimmt werden zur Synchronisation mit der Bildabtastung im Sender.
  2. 2. Farbfernsehempfänger mit Projektionsschirm nach Anspruch 1 zum Empfang eines Farbartsignals, dessen Amplitude den wiederzugebenden Farbton bestimmt, in dem die elektronische Vorrichtung (TD, Al) die Spannungsdoppelbrechung der durchsichtigen- Kristallplättchen (Kb, Kv, K,) steuert, gekennzeichnet durch eine Entschlüsselungs-Kathodenstrahlröhre (TD, F i g. 1), die eine geradlinige vertikale Kathode (C), ein Platfenpaar (P); an das das empfangene Farbartsignal gelegt wird, um das flache Elektronenbündel horizontal abzulenken, enthält, weiterhin eine mit fünf Schlitzen versehene Entschlüsselungselektrode (ED) und vier-.Sammelelektroden (acs, acb, acv; acr) enthält, die hinter diesen Schlitzen- angeordnet sind, um das Farbsättigungssignal (S) und die drei Farbsignale (Cb, Cv, Cr), die an die drei durchsichtigen, genannten Kristallplättchen (Kb, K", Kr) angelegt werden, zu erzeugen, und durch die Tetrode (Al),'' .deren erstes Gitter (g)- mit dem empfangenen Leuchtdichtesignal gespeist wird und deren zweites Gitter (g1) negativ vorgespannt ist und .auf welclxes: das Sättigungssignal (S) gegeben wird. .-
  3. 3. Farbfernsehempfänger'mit Projektionsschirm nach Anspruch 1 zum Empfang eines Farbartsignals, aus dem ein Phasendetektor (DP) das Farbtonsignal (C) und ein Amplitudendetektor (DA) das Färbsättigungssignal (S) abtrennt und in dem die elektronische Vorrichtung (TD, Al) -die Spannungsdoppelbrechung der durchsichtigen Kristallplättchen (Kb, Kv, K,) steuert, gekennzeichnet durch eine Entschlüsselungs-Kathodenstrahlröhre (TD, F i g. 2), die eine geradlinige senkrechte Kathode (C), -,ein Plattenpaar (P), an das das Farbtonsignal (C) gelegt wird, eine Entschlüsselungselektrode mit vier Schlitzen (ED) und drei Sammelelektroden (acb, acv, acr) enthält, die hinter diesen Schlitzen- angebracht sind, um die drei Farbsignale (Ca,. Cv, Cr) zu -erzeugen, die an die drei genannten Kristallplättchen (Kb, Kv, K,) angelegt werden, und durch die Tetrode (AZ), deren erstes Gitter (g) durch das empfangene Leuchtdichtesignal gespeist wird und deren zweites Gitter (g1) negativ vorgespannt ist und an das das Sättigungssignal (S) angelegt wird.
  4. 4. Farbfernseh-Projektionsempfänger nach Anspruch 1,- in dein die Rotation des Drehspiegels synchron mit der Abtastung der fernzusendenden Szene in der Fernsehsendestation durch eine elektromechanische Einrichtung erzeugt wird, gekennzeichnet durch einen ersten Oszillator (Gi, F i g. 3), der, wie bereits vorgeschlagen, durch die Synchronisationsimpulse (tj) der Teilbildfrequenz gesteuert wird und eine Sinuswelle mit der Frequenz dieser Signale erzeugt, durch einen zweiten Oszillator' (Ga), der durch die Synchronisationsimpulse (ta) der Bildzeilenfxequenz gesteuert wird und eine Sinuswelle mit der Frequenz (f), die gleich oder ein Vielfaches der Frequenz dieser Impulse ist, erzeugt, durch einen wie bereits vorgeschlagenen elektrischen Synchronmotor (Mo), der durch den ersten Oszillator (Gi) gespeist wird und den Drehspiegel (Mt) antreibt, durch eine Trommel aus magnetisierbarem Material (TM), die ebenfalls durch den Synchronmotor (Mo) angetrieben wird und die magnetische Aufzeichnung einer solchen Sinuswelle trägt, daß in eine Spule (B), die vor dieser Aufzeichnung angebracht ist, .eine elektromotorische Kraft der Frequenz (f) induziert wird, wenn der Synchronmotor (Mo) mit seiner Nenngeschwindigkeit= umläuft, durch eine elektronische Differentialschaltung, bestehend aus zwei gleichen Verstärkern (T1, T,), auf deren Steuerelektroden die Ausgangsspannung des zweiten Oszillators (Ga) bzw. die Ausgangsspannung der Spüle (B) gegeben werden, und schließlich durch Elektromagnete (EFi, E 2), die in die Ausgangskreise dieser beiden Verstärker (T1, T2) geschaltet sind und auf der Tiommel.aus magnetisierbarem Material (TM) als Elektrobremsen wirken. -
  5. 5. Farbfernsehempfänger mit Projektionsschirm nach Anspruch 1, in dem die Rotation des Drehspiegels synchron mit der Abtastung der fernzusendenden Szene in der Fernsehsendestation durch eine elektromechanische Einrichtung 'erzeugt wird, gekennzeichnet durch einen asynchronen elektrischen Motor, der den Drehspiegel (Mt) antreibt, durch einen Oszillator, der durch die Bildzeilensynchronisationsimpulse (t1) gesteuert wird und eine Sinuswelle mit der Frequenz (f1) dieser Impulse erzeugt, durch ein Zahnrad aus magnetischem Material, das ebenfalls durch diesen asynchronen Motor angetrieben wird, durch eine Spule, die gegenüber den Zähnen dieses Rades aus magnetischem Material angebracht ist und in der eine Sinuswelle der Frequenz (f,) induziert wird, die etwas größer als (f1) ist, wenn der asynchrone Motor sich mit seiner Nenngeschwindigkeit dreht, durch eine elektronische Differenzanordnung, bestehend aus zwei gleichen Verstärkern, auf deren Steuerelektroden die Sinuswellen der Frequenz (f1) bzw. der Frequenz (f2) gegeben werden, und schließlich durch Elektromagnete, die in die Ausgangskreise der beiden Verstärker geschaltet sind und auf das Zahnrad aus magnetischem Material als Elektrobremsen wirken. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 727 941, 2 740 831; »Electronics«, November 1950, S.112 bis 115.
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