DE1462843A1 - Photographische Kameravorrichtung - Google Patents
Photographische KameravorrichtungInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/76—Television signal recording
- H04N5/84—Television signal recording using optical recording
-
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- H04N23/00—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
- H04N23/10—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof for generating image signals from different wavelengths
- H04N23/12—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof for generating image signals from different wavelengths with one sensor only
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Description
Die Erfindung betrifft eine photographische Kameravorrichtung
zum Erhalt eines monochromatischen photographischen Films, aufcfem Partinformationen aufgezeichnet sind, und insbesondere
einen photographischen monochromatischen Film zur Verwendung
bei der Fernsehübertragung.
Es ist bekannt, sogenannte Farbfilme zu verwenden zur Wiedergabe von Farbbildern in einem Fernsehübertrager. Es ist jedoch
auch bekannt, daß der Farbfilm sehr teuer ist und seine Entwicklung ziemlich komplizierte Verfahren erfordert im Vergleich
mit dem sk monochromatischen Film.
Ein Hauptziel der Erfindung ist daher eine neuartige photo-
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graphische Kameravorrichtung, die in der lage ist, einen
monochromatischen PiIm mit Färb informationen zu versehen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist eine photographische
Kamera, bei der Streifenbilder oder Streifenoszillogramme
mit (stripe patterns) mitxxexsaliieiBHBmxießkafesiaÄiixlsiiSÄX verschiedener
Teilung abhängig von den Hauptfarbkomponenten eines fernzusehenden Gegenstandes auf einem monochromatischen FiIm
aufgezeichnet werden, gleichzeitig mit der Aufzeichnung deines Bildes des Gegenstandes, so daß man einen monochromatischen
photographischen Film erhält, in dem Färb informationen und
ein Bild des fernzusehenden Gegenstandes enthalten sind.
Noch ein Ziel der Erfindung ist eine photographische Kamera, bei der Streifenbilder oder Oszillogramme (stripe patterns)
verschiedener Teilung, die
wenigstens drei Hauptfarbkomponenten eines fernzusehenden Gegenstandes entsprechen, auf einem monochromatischen Film
aufgezeichnet werden, gleichzeitig mit der Aufzeichnung des Gegenstandes, so daß man einen photographischen Film zur Verwendung
für Fernsehübertragungen erhält·
Kurz gesagt betrifft die Erfindung eine photographische Kamera mit einem Filter, der aus einem oder mehr Filterkomponenten
besteht, von denen jede mehr als zwei Arten von Bandfilterele-
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menten enthält, die abwechselnd aufeinanderfolgend angeordnet
sind, wobei eine Art der Bandfilterelemente Licht aus praktisch allen Farben übertragen kann, und jedes der anderen der Bandfilterelemente
in der Lage ist, Licht von einer Farbeabzufangen bzw. aufzunehmen, und zwar verschieden von derjenigen,
die von den anderen Bandfilterelementen abgetrennt (cut off)
wurden, wobei das filter in der Liohtbahn an einer solchen Stelle angeordnet wird, daß es optisch an der empfindlichen
Fläche eines monochromatischen Filmes anhaftet oder an einer dazu äquivalenten Stelle.
Andere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung einer beispielsweisen Ausführungsform anhand der Zeichnung klar, in der
Fig. 1 schematißch ein Beispiel einer photographischen
Kameravorrichtung gemäß der Erfindung zeigt.
Fig. 2A und 2B zeigen entsprechend eine bei der Erfindung
verwendete Filterkomponente.
Fig. 3 ist ein Blockdiagramm und zeigt ein Beispiel einer Vorrichtung zur Erzeugung eines Farbsignals gemäß der Erfindung.
Fig. 4 zeigt die Frequenzcharakteristik der gemäß Fig. 3 verwendeten Filter.
Fig. 5 zeigt eine ähnliche Frequenzcharakteristik der Filter,
diese jedoch teilweise Überlappend.
Fig. 6 ist ein Blockdiagramm und zeigt ein weiteres
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Beispiel einer Einrichtung zur Erzeugung von Farbsignalen
gemäß der Erfindung.
Fig. 7A und 7B zeigen Wellenformen von Strömen, die in dem Beispiel nach Fig. 6 verwendet werden;
Fig. 8A und 8B sind Diagramme zur Erläuterung des Beispiele nach Fig. 6;
Fig. 9 ist ein Blockdiagramm und zeigt noch eine weitere beispielsweise Ausfährungeform der Einrichtung zur Erzeugung
von Farbsignalen gemäß der ErfMung.
Fig. 10 ist ein Blockdiagramm, ähnlich demjenigen nach Fig. 9, und zeigt ein weiteres Beispiel der Einrichtung zur
Erzeugung von Farbsignalen gemäß der Erfindung.
Fig. 11 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform der
photographischen Kameravorrichtung gemäß der Erfindung.
Fig. 12 zeigt noch ein Beispiel eines Filters, der in dem photographischen Kamerasystem der Erfindung verwendet wird.
Fig. 13 zeigt in Blockform eine Ausführungeform der Einrichtung zur Erzeugung von Farbsignalen, bei der das Filter
nach Fig. 12 verwendet wird.
Flg. 14 zeigt schematisch eine Ausgangswellenform, die bei der Ausführungeform nach Fig. 13 erzeugt wird.
Fig. 15 4 bis D sind Wellenformen, wobei A eine Wellenform
zeigt, die man bei der Aus führungsform nach Fig. 13 erhält, und B,C und Ό Torimpulse darstellen.
Fig. 16A und 16B zeigen Filter zur Erläuterung der Erfindung.
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Pig. 17 ist ein Blockdiagramm und zeigt ein weiteres Beispiel der Einrichtung zur Exvzeugung von Farbsignalen
gemäß der Erfindung.
Fig. 13 zeigt Frequenzcharakteristiken von Filtern, die in der Ausführungsform nach Fig. 17 verwendet werden.
Wie bekannt, erfordert die Wiedergabe von Licht verschiedener
Farben Licht von wenigstens drei Farben oder die sogenannten drei Hauptfarben. Um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, wird nachfolgend eine Beschreibung in Verbindung
mit der Wiedergabe von farbigem Licht von einem Gegenstand gegeben, der ferngesehen werden soll, wobei die sogenannten
drei Hauptfarben gemischt werden.
In Fig. 1 ist ein Beispiel des Grunäaifbaus einer photographischen Kamera gemäß der Erfindung dargestellt. Es ist 101 ein
fernzusehender Gegenstand, 102 eine Objektivlinse, 103 ein optisches Filter mit Filterkomponenten 103a und 103b, die
wiederum aus Bandfilterelementen bestehen, wobei das optische Filter in einer Fokusierungsebene angeordnet ist, auf die der
Gegenstand 101 durch die Objektivlinse 102 zu einem Bild fokusiert wird. Hit 104 ist eine Relaislinse bezeichnet, die auf
einen unbelichteten monochromatischen Film das reelle Bild projiziert, das auf die Fokusierungsebene fokusiert wurde.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind eine Irisblende, eine
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filmzuführeinrichtung usw. fortgelassen worden, da sie zur
Erläuterung der Prinzipien de£ Erfindung nicht nötig sind. Außerdem umfaßt die hier genannte Kamera auch Kameras für
bewegte und unbewegte Bilder. Der unbelichtete monochromatische Film 105 wird belichtet und danach den notwendigen Verfahren
unterzogen, worauf er mit Hilfe geeigneter, später noch zu beschreibender Einrichtungen auf eine Fernsehübertragungsvorrichtung
projiziert wird, deren Schaltung ein Merkmal der Erfindung ist.
Das optische Filter 103 besteht aus den Filterkomponenten 103a und 103b, von denen jedes so aufgebaut ist, wie in Fig.
dargestellt. D.h., die Filterkomponente 103a hat zwei Arten von Bandfilterelementen W und R, die abwechselnd und aufeinanderfolgend
in Längsrichtung angeordnet sind, wobei die Bandfilterelemente W Licht von praktisch allen Wellenlängen der sichtbaren
Strahlen übertragen können, und die Bandfilterelemente R in der Lage sind, ein bestimmtes farbiges Licht, z.B. Rot,
aufzufangen. Die Breite der Filterelemente W und R kann nach Wunsch gewählt werden. Die Gesamtbreite von einem Paar benachbarter
Bandfilterelemente W und R wird in dieser Beschreibung als eine"Teilung"bezeichnet. Die Anordnung und die Teilung
der Bandfilter elemente W und R der optischen Filterkomponente
103a werden so gewählt, daß, wenn das Bild des Objektes 101 auf dem Film 105 auf eine photoelektrische ümwandlungseinrichtung
projiziert wird, kann das Streifenbild (stripe pattern)
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der Filterkomponente 103a die horizontale Abtastrichtung h der photoelektrischen Uinwandlungseinrichtung kreuzen, so
daß Videosignale mit einer Trägerfrequenz fR erzeugt werden.
Die Filterkomponente 103b hat zwei Arten von Bandfilterelementen
¥ und B1 die abwechselnd und aufeinanderfolgend in einer Art,
ähnlich wie die zuvor angeführten Elemente W und R angeordnet sind, wobei die Bandfilterelemente Y dieselben wie die zuvor
genannten sind, während die Bandfilterelemente B in der Lage sind, Licht einer bestimmten Farbe, z.B. Blau, abzufangen bzw.
aufzunehmen, die sich von der Farbe unterscheidet, die durch die Bandfilterelemente R abgetrennt (cut off) wurde. Die Anordnung und die Teilung dieser Bandf ilterelemente W und B werden
so gewählt, dass, wenn das Bild des Objektes 101 auf dem Film 105 auf die photoelektrische Umwandlungseinrichtung projiziert
wird, das Streifenbild (stripe pattern) der Filterkoaponente 103b die horizontale Abtasrichtung h der piezoelektrischen Umwandlungeeinrichtung überschneiden kann, um Videosignale mit
einer Trägerfrequenz fB zu erzeugen.
Wenn das Objekt 101 In ein Bild auf dem Filter 103 durch die
Objektivlinse 102 fokusiert wurde, so trennt bei einer solchen
Anordnung die FÜterkomponente 103a nur das rote Licht heraus,
das Ton dem Objekt 101 ausgestrahlt wird, in einem solchen Streifenbild, daß das Videosignal mit der Frequenz fR erzeugt
wird, und in gleicher Weise trennt die Filterkomponente 103b nur das blaue Licht in einem solchen Streifenbild heraus, so daß
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das Videosignal mit der Frequenz fg erzeugt wird. Die Filterkomponente
103a übt keinerlei Einfluß auf Licht aller farben,
außer Rot, aus, und die andere Filterkomponente 103b beeinflußt
das Licht keiner Farbe außer Blau.
In diesem Fall ist es jedoch möglich, anstelle des Filters ^ 103 ein solches optisches Filter zu verwenden, daß das Bild
eines fernzusehenden Objektes in einem gitterartigen Muster (checkered pattern) projiziert wird, entsprechend den Hauptfarbkomponenten
des Objektes.
Deshalb wird das Bild auf dem Film 105, das durch eine Kamera erhalten wird, die - wie in Fig. 1 gezeigt - aufgebaut ist,
in ein Videosignal E umgewandelt, wie durch die folgende Gleichung theoretisch ausgedrückt wird:
*R*
(1)
In dieser Gleichung (1) ist Iy ein Videosignal, das dem gesamten sichtbaren Licht entspricht, S^ und Eg sind Videosignale, die rotem und blauem Licht entsprechen, kR und kg
sind Konstanten, abhängig von der Impulsdauer (duty cycles) der Streifenbilder (strip patterns) der Filterkomponenten und
der Spektralempfindlichkeit des Filmes, und KR und Kg sind
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Konstanten, abhängig von der obengenannten Impulsdauer, der . Spektralempfindlichkeit und dem Auflösungsvermögen des Systems.
Um die Prinzipien zu klären, sind höhere harmonische Komponenten
von 6o R und ίο -η weggelassen worden.
Im folgenden wird eine Beschreibung in Verbindung mit einem
System zur Erzeugung von Farbfernsehsignalen aus dem so erhaltenen
PiIm gegeben. In Fig. 3 ist 105* ein Film, den man durch
Behandlung des unbelichteten Filmes 105 erhält, und das Bild auf dem Film 105* wird durch eine Linse 106 auf die photoelektrische
Dmwandlungsschicht einer Aufnahmeröhre 30 projiziert.
51 ist ein Verstärker zur Verstärkung des Ausgangs der Aufnahmeröhre
50. Die Aufnahmeröhre 50 und der Verstärker 51 können
praktisch genauso wie die für gewöhnliche monochromatische Fernsehkameras konstruiert sein. Der Ausgang des Verstärkers
51 unjCaßt ein solches Videosignal, wie es durch die Gleichung 1
gegeben ist.
Der Ausgang des Verstärkers 51 wird entsprechend auf ein Tiefpaßfilter
52, ein Bandpaßfilter 53 mit einer Mittenfrequenz fR und ein weiteres Bandpaßfilter 54 mit einer Mittenfrequenz
ig gegeben. Die Eigenschaften der Filter 52,53 und 54 sind
in Flg. 4 angegeben. Das Tiefpaßfilter 52 dient dazu, den
ersten Faktor der Gleichung (1) auszusuchen und sein Ausgang E1 ist ein Sichtträgersignal, wie es durch die folgende
Gleichung gegeben ist:
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- ίο -
Bas Bandpaßfilter 53 dient dazu, den zweiten Paktor der Gleichung
(1) auszusuchen und sein Ausgang E2' ist ein Trägersignal, wie
es durch die folgende Gleichung gegeben ist:
t (3)
Das Bandpaßfilter 54 dient dazu, den dritten Paktor der Gleichung r (1) auszusuchen, und sein Ausgang E,' ist ein Trägersignal, wie
es durch die folgende Gleichung ausgedrückt ist:
(4)
Mit 56 und 57 sind Detektoren bezeichnet, die die Ausgänge der
Bandpaßfilter 53 und 54 anzeigen bzw. feststellen. Die Ausgänge E2 und E5 der Detektoren 56 und 57 sind durch folgende Gleichungen
gegen:
E2 = KrEr (5)
(6)
Hit 55 ist eine Matrizenschaltung bezeichnet zum Berechnen der
Ausgänge E.. des Tiefpaßfilters 52, gegeben durch die Gleichung
(2), und der Ausgänge E2 und E5 der Detektoren 56 und 57, gegeben
durch die Gleichungen (5) und (6).
Allgemein ist E^ durch die folgende Gleichung gegeben:
+ bEG + cE-g (7)
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Damit erhält man die Signale ER, E„ und E-n entsprechend an den
Ausgangsklemmen 58R, 58G und 58B der Matrizenschaltung 55. In der Gleichung (7) sind a,b und c Konstanten, die von der Wellenlängenempfindlichkeit
des Filmes 105 usw* abhängig sind. Wenn notwendig, ist es möglich, einen in gestrichelter Linie angegebenen
optischen Farbfilter 106 in der optischen Bahn der in Fig. 1 gezeigten Kamera anzuordnen, um die Werte der Konstanten
a,b und c und die der zuvor genannten Konstanten K„ und K-g
zu verändern.
Die Prinzipien der Erfindung sind aus dem vorstehend genannten
zu verstehen, aber es werden nachfolgend noch weitere Ausführungen
gegeben.
Im Ausgang des Verstärkers 51 entsteht oft eine Schwebungsfrequenz
zwischen ^R und&iB wegen der Kreuzmodulation, die durch nicht
lineare Kennzeichen der Aufnahmeröhre 50, des Verstärkers 51 und
dergl. entsteht. Von den Komponenten der Schwebungsfrequenz ist
eine besondere Komponente, die durch die folgende Gleichung gegeben ist, in der Praxis in dem Durchlasbereich des Tiefpaßfiltere
52 enthalten, das in Fig. 4 gezeigt ist, und diese SchwebungB-frequenzkomponente
erscheint im Ausgang des Tiefpaßfilters 52
in Form eines überflüssigen Signals.
g- U)H)t (8)
Dabei ist K eine Konstante. Um dieses überflüssige Signal zu vermeiden, ist ein Schwebungsfrequenagenerator 19 vorgesehen, auf
den die Ausgänge der Bandpaßfilter 55 und 54, nämlich die Träger-
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komponenten E2 1 und E,' gegeben werden, die durch die Gleichungen
(3) und (4) ausgedrückt sind, wodurch eine Sehwebungsfrequenzkomponente wie folgt erzeugt wird:
-KE11E2COs(^)3 -£0Ä)t. (9)
Der so erzeugte Schwebungsausgang wird zu dem Ausgang des Tiefpaßfilters 52 zugefügt, wodurch das überflüssige Signal, das im
Ausgang des Tiefpaßfilters 52 enthalten und durch die Gleichung
(β) gegeben ist, gelöscht wird.
Im folgenden wird eine Ausführungsform der Bandbreite eines
Videosignale, das auf seine Farbkomponenten reduziert wird, beschrieben.
Es ist bekannt, daß die sichtbare Farbeigensehaft ein maximales
Auflösungsvermögen für monochromatische Information, und da®das
Auflösungsvermögen mit dem Farbwert der Farbinformation variiert. Wenn eine Bandbreite von 3 IiHz, der breitesten in Jig, 4» auf
das Filter 52 gegeben wird, um das Signal S1 der Gleichung (2)
aus den Signalen der Gleichung (1) zu erhalten; ferner eine Bandbreite von 2 MBz (+ 1 JiHz) auf das Filter 53 gegeben wird, um
ein rotes Signal mit relativ hohem Auflösungsvermögen, nämlich das Signal E2 1 der Gleichung (3) zu erhalten, und wenn eine Bandbreite von 1 l&z (+0,5 MHz) auf das Filter 54 gegeben wird, um
eine blaue Farbkoaponentenspannung mit relativ niedrigem Auflösungsvermögen zu erhalten, so werden entsprechend die Mittenfre-
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quenzen fß und f-g der Filter 53 und 54,4 MHz und 5,5 MHz.
Fig. 5 zeigt den fall, in dem - wenn die gesamte Bandbreite 6 MHz beträgt - eine hohe Scheinauflösung in derselben Weise,
wie in Pig. 4 zu erreichen ist, d.h., die obere Grenzfrequenz des Bandes des Filters 52 wird annähernd auf die Mittenfrequenz
f-a des filters 53 angehoben, und die Bandbreite des Filters 52 wird
auf etwa 4 AlHz gesetzt. Die Bandbreiten der anderen Filter 53
und 54 sind dieselben, wie in Fig. 4. Bs ist offenbar, daß die Bandbreite des Filters 52 gedehnt wird, während die Bandbreite*«
der Filter 53 und 54 weiter verengt werden können, so daß insbesondere
die unterdrückung der Farbinformation von Details bewirkt
wird.
Es ist zweckmässig, die Scheinauflösung zu erhöhen, um einen feil
des Bandes des Filters 52 in dom Band des Filters 53, wie oben
mit bezug auf Fig. 5 beschrieben, su überlappen. Jedoch wird die Komponente des Filters 53 in der Ausgangsspannung E^ des Filters
52 gemischt, wodurch wegen f« in dem wiedergegebenen Bild
ein Streifenbild (stripe pattern) erscheint und zu einer schädlichen bzw. nachteiligen Komponente wird.
Mit bezug auf die Fig. 6 und 7 werden Einrichtungen zum Beseitigen
einer solchen schädlichen Komponente beschrieben. In Fig. 6 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Schaltung nach
Fig. 3 eine Zusatzschaltung zur Verhinderung des Auftretens der
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schädlichen Komponente hat. In dieser Figur sind Teile, die denjenigen
nach Fig. 3 entsprechen, mit denselben Bezugszeichen versehen, so daß keine weitere Erklärung notwendig ist. Die dargestellte
Aufnahmeröhre 50 hat eine horizontale Ablenkwieklung 81. Die horizontale Ablenkwicklung oder Ablenkspule 81 ist mit einem
horizontalen Ablenkausgangskreis 82, wie gewöhnlich, verbunden, der von einem waagerechten Synchronisierungssignalkreis 83 synchron
mit diesem gesteuert wird. 84 ist ein Vertikalsynchronisierungskreis oder eine Synchronisierungsschaltung für eine nicht dargestellte
vertikale Ablenkwicklung der Aufnahmeröhre 50.
Um die schädliche Komponente zu eliminieren, die wegen fji aus dem
Streifenbild (stripe pattern) entsteht und in dem wiedergegebenen Bild erscheint, ist eine Schaltung 85 vorgesehen, die durch den
Ausgang der vertikalen Synehronisierungssignalschaltung 84 gesteuert wird und einen in Fig. 7B gezeigten ßechteckstrom erzeugt.
Dieser Ausgang der Schaltung 85 wird beispielsweise auf die horizontale Ablenkwicklung oder Spule 81 gegeben, die dem horizontalen
Ablenkausgang des Kreises oder der Schaltung 82 überlagert ist. Das Rechtecksignal wird in der folgenden Beschreibung erläutert.
In Fig. 7A ist in Form eines Sägezahnstromes 86 der Ausgangsstrom dargestellt, der von der vertikalen Ablenkausgangsschaltung (nicht
dargestellt), die durch die vertikale Synchronisierungssignalschaltung
84 gesteuert wird, zu der vertikalen Ablenkwicklung ge-
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führt wird. Die Periode T des Sägezahnstromes ist gleich derjenigen
eines Feldes der Wiedergabeeinrichtung oder der Aufnahmeröhre. Der Rechteckstrom 87, der - wie in Fig. 7B gezeigt - durch
die Schaltung 85 erzeugt wird, wechselt in jeder Feldperiode 2 des vertikalen Synchronisierungssignal in "anR und "aus". Dies
ist ein Rechteckstrom. Durch die Zufügung des Rechteckstromes
zu der horizontalen Al)Ientwicklung wird das Bild eines Feldes in waagerechter Richtung verschoben. Deshalb wird die Amplitude
dieses Rechteckstromes so bestimmt, daß die Streifenbilder (stripe patterns) eingeschichtet zwischen benachbarten des anderen Feldes
erscheinen, die in waagerechter Richtung annähernd um eine halbe Teilung der Streifenbilder verschoben sind. D.h, wenn die Streifenbilder
88 (stripe patterns), wie sie in Fig. 8A dargestellt sind, in der Dauer eines Feldes erscheinen, während der das Rechtecksignal
87 ausgeschaltet ist zu der horizontalen Ablenkwicklung 81, so wird die Entfernung der Verschiebung des Streifenbildee
des folgenden Feldes so bestimmt, daß die Streifenbilder 83* zwischen benachbarten Streif edlldern 88 erscheinen, wie in Fig.
8B gezeigt ist. Die Verschiebungedistanz wird gewöhnlich so gewählt,
daß die Streifen 88' des folgenden einen Feldes zwischen den angrenzenden Streifenbildern 88 des vorhergehenden Feldes erscheinen.
Somit sind die Stellungen der Streifenbilder van jedem Feld in dem wiedergegebenen Bild für einen Beobachter nicht
fixiert, und damit kann die Wirkung der Streifeiülder effektiv
reduziert werden. Die vorstehenden Ausführungen wurden alt bezug
auf die Fig. 6 bis 8 In Verbindung mit der Schaltung srar Erzeugung
des Rechteckstroms gegeben, die durch ein vertikales Synchronisie-
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rungssignal gesteuert wird. Dieselben Ergebnisse können jedoch
auch auf eine andere Art erreicht werden, d.h., die Schaltung 85 zur Ejrzeugung des Hechteckstromes wird durch die horizontale
Synchronisierungssignalschaltung 83 gesteuert, so daß ein Rechteckstrom erzeugt wird. Die Periode des so erhaltenen Rechteckstromes
wird in Übereinstimmung mit derjenigen des horizontalen Ablenkstromes gebracht. Seine Amplitude wird bestimmt, daß sie
einen solchen Wert hat, wie oben angeführt, und seine Phase wird in jeder vertikalen Ablenkperiode umgekehrt. Außerdem ist es
möglich, einen Rechteckstrom auf eine andere Wicklung zu geben, die um die Aufnahmeröhre 50 angeordnet ist, ohne auf den fall beschränkt
zu sein, in dem der Rechtedestrom zu der horizontalen Ablenkwicklung geführt wird. Venn ferner die Aufnahmeröhre vom
elektrostatischen Ablenktyp ist, so kann die zuvor genannte überflüssige Komponente im wesentlichen ausgeschnitten bzw. herausgetrennt
werden, indem die Rechteckspannung auf eine Ablenkplatte gegeben wird. Ss ist ferner möglich, einen Rechteckstrom zu einer
Wiedergabeeinrichtung zu führen, nämlich der ^pfangsauf nahmer öhre,
ohne auf den obigen fall beschränkt zu sein, bei, dem der Rechteckstrom
auf die Ablenkeinrichtung der Empfangsaufnahmeröhre gegeben wird.
Ferner sind Einrichtungen vorgesehen, mn die Yariationen in fR
und f-g abzutrennen (cutting off), die zugefügt oder erhalten werden
von den filter 53 und 54 in fig. 3. Durch Variationen in der horizontalen Abtastamplitude oder Linearität eines Signales aus
der horizontalen Ablenkausgangsschaltung 82 in fig. 6 werden Ab-
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Weichlingen der Frequenzen fR und fB von den Signalen verursacht,
die auf die Filter 53 und 54 gegeben werden. Dadurch übersteigen
die Frequenzen die Bandbreiten der Filter 53 und 54, oder es werden die Eigenschaften innerhalb ihrer Bandbreiten ungleich.
Dies ergibt eine Verzerrung oder Verzeichnung des wiedergegebenen Bildes und eine Verschlechterung der Bildqualität. Um dies zu
vermeiden wird beispielsweise in der Schaltung nach Fig. 6 der Ausgang von irgendeinem der Filter 53 und 54 (in dieser Figur der
des Filters 54) auf einen Frequenzdiskriminator 89 gegeben, wie
in Fig. 9 gezeigt, wodurch die Abweichungen in der Frequenz fB
diskriminiert bzw. auegefiltert werden. Der eo ausgefilterte Ausgang wird dann z.B. zu der horizontalen Ablenkwicklung 81 der
Aufnahmeröhre 50 geführt. In diesem Fall ist es natürlich möglich, den Ausgang des Diekriminators 89 auf die horizontale Synchronisierungsschaltung
oder auf die horizontale Ablenkausgangsschaltung 82 zu geben. Der Ausgang des Discriminators wird natürlich in
eine solche Richtung geleitet, daß die Abweichungen in der Frequenzkomponente, die in der Aufnahmeröhre erhalten wird, beseitigt
werden.
Anstelle davon können auch andere Mittel veaifcidet werden, um
diesen Zweck zu erreichen, d.h. es werden die Abweichungen in den Frequenzkomponenten, die auf die Filter 53 und 54 gegeben
werden, wie oben mit bezug auf Fig. 9 beschrieben, ausgefiltert, wodurch die elektrischen Konstanten des Filters 53 und/oder des
Filters 54 geändert werden. Demzufolge wird die Mittenfrequenz des Filtere 53 und/oder des Filters 54 geändert entsprechend
der Verschiebung der Mittenfrequenz des Signals, das auf den
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Filter 53 und/oder den Filter 54 gegeben wird, und damit kann das Signal genau über die gesamte Bandbreite geführt werden. Is
ißt deshalb möglich, das Filter 53 und/oder das Filter 54 mit einem variablen Elemente, wie z.B. einer variablen Induktivität
oder einem Kondensator, zu versehen, wie in Fig. 10 gezeigt, und sein bewegliches Elements wird durch den Ausgang des Diskriminator
s gesteuert. In einigen Fällen kann das Band des Filters 52 variabel ausgeführt sein.
In Fig. 11 ist ein Beispiel einer photographischen Kamera der Erfindung gezeigt, das sich von demjenigen nach Fig. 1 unterscheidet.
In Fig. 1 ist die Ebene des optischen Filters 103 praktisch in engem Kontakt mit der empfindlichen Fläche des Filmes
105 durch die flelaislinse 104. Deshalb kann der Film 105
in direktem Kontakt mit dem optischen Filter 103 unmittelbar hinter diesem angeordnet werden, wie in Fig. 11 gezeigt, so daß
die Relaislinse 104 ausgelassen werden kann. Ferner ist es offenbar, daß durch Verwendung einer optischen Bildübertragungseinrichtung, wie z.B. einer optischen Faser, der Film 105 an einer
solchen Stelle angeordnet werden kann, die gleich derjenigen unmittelbar hinter dem Filter 103 ist bzw. entspricht. Somit kann
die in Fig. 1 gezeigte Relaislinse 104 weggelassen werden, wodurch die gesamte photographische Kameravorrichtung vereinfacht
werden kann.
Fig. 12 zeigt ein optisches Filter 105", das anstelle des zuvor
genannten optischen Filters 103 verwendet werden kann. Wie aus
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der Figur hervorgeht, hat das optische Filter Tier verschiedene
Bandfilterelemente W,R,G und B, die aufeinanderfolgend in einer
Art derjenigen nach Pig. 2 angeordnet sind, wobei die Bandfilterelemente W sichtbares Licht aller Farben übertragen können,
während die Bandfilterelemente R Licht von einer Farb^ z.B. Rot,
die Bandfilterelemente G Licht einer anderen Farbe, z.B. Grün, und die Bandfilterelemente B das Licht einer Farbe, die verschieden von den zuvor genannten ist, z.B. Blau, übertragen können.
Fig. 13 zeigt in Blockschaltung eine Einrichtung zur Erzeugung von
Farbvideosignalen zur Verwendung mit einem Film, auf dem reelle Bilder eines fernzusehenden Gegenstandes aufgezeichnet sind und
den Streifenbildern (stripe patterns) von z.B. einem optischen Filter, wie zuvor beschrieben. Mit 106, 50 und 51 1st eine Linse,
eine Aufnahmeröhre und ein Verstärker bezeichnet, die im wesentlichen dieselben, wie diejenigen in Fig. 1 sind. Mit 105*" ist
ein Film bezeichnet, der ein reelles Bild eines zu übertragenden Gegenstandes und das Streifenbild des optischen Filters 105" hat.
In diesem Fall erzeugt der Verstärker 51 einen Ausgang, wie in Fig. 14 dargestellt, der aus Zeitteilsignalen Ey', E^', Sg* und
Ed* zusammengesetzt ist, entsprechend den Bandfilterelementen V,R,
G und B des optischen Filters 105", wie in Fig. 12 gezeigt.
In Fig. 13 ist 60 eine Wellenformtrennschaltung, die den Ausgang
Sy* von der in Fig. 14 gezeigten Wellenform trennt und eine Wellenform nach Fig. 15A erzeugt, ebenso wie eine Synohronisierungflsig-
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.20- U.62843
naltrennschaltung eines konventionellen Fernsehempfängers. 61 ist
ein Multiphasenimpulsgenerator, auf den der in Pig. 15A gezeigte
Impuls gegeben wird und der Torimpulse erzeugt, wie in den Fig. 15B, 15C und 15D gezeigt ist. Biese Impulse werden entsprechend
zu Tor kreisen 62, 63 und 64 geführt, wodurch diese geöffnet
werden. Gleichzeitig wird der Ausgang des Verstärkers 51, der entsprechend auf diese gegeben wird, eingeblendet. Dadurch sind
die Ausgänge der !Forkreise 62,63 und 64 proportional zu den in Pig. 14 gezeigten ER (, Ε&· und Eg.1.D.h., an den Klemmen 65R, 65G
und 65B werden Ausgänge erhalten im Verhältnis zu den zuvor genannten Ausgängen ELf>
E«1 und Egf, wodurch der gewünschte Zweck
erreicht wird.
Bei der obigen Vorrichtung besteht jedoch die Möglichkeit, daß,
Detail
wenn Mrtaduckomponenten, die der Teilung des Bandfilters gleichen, in dem Bild eines fernzusehenden Gegenstandes vorhanden sind, ioldea auf dem Empfangs schirm wiedergegebenen Bild ein Moiremuster erzeugt wird. Um dies zu vermeiden, wird vorzugsweise in der Iiichtbahn zwischen dem optischen Filter und dem fernzusehenden Gegenstand ein optisches Element angeordnet, das in der Lage ist, das Auflösungsvermögen für den Gegenstand zu begrenzen, und das z.B. eine Glasplatte sein kann, die eine geeignete rauhe Oberfläche hat. '
wenn Mrtaduckomponenten, die der Teilung des Bandfilters gleichen, in dem Bild eines fernzusehenden Gegenstandes vorhanden sind, ioldea auf dem Empfangs schirm wiedergegebenen Bild ein Moiremuster erzeugt wird. Um dies zu vermeiden, wird vorzugsweise in der Iiichtbahn zwischen dem optischen Filter und dem fernzusehenden Gegenstand ein optisches Element angeordnet, das in der Lage ist, das Auflösungsvermögen für den Gegenstand zu begrenzen, und das z.B. eine Glasplatte sein kann, die eine geeignete rauhe Oberfläche hat. '
Um das Verhältnis jeder Farbkomponente des reellen, auf den Film 105 fokusierten Bildes zu ändern, ist es möglich, eine Einrichtug
zum Andern der Impulsdauer (duty cycle) des Streifenbildfilters
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(stripe-patterned filter) zu verwenden.
Bei der in Pig. 1 gezeigten photographischen Kamera ist die Teilung der Filter, die vor oder auf dem PiIm 105 angeordnet sind,
so gewählt, daß die Mittenfrequenzen der Bandpaßfilter 53 und die vorgenannten Werte haben. In einigen Fällen ist es jedoch
notwendig, die Bandbreiten und die Mittenfrequenzen zu ändern. Dies kann durch eine Änderung der Teilung des optischen Filters
durchgeführt werden. In der Praxis ist es jedoch schwierig, die Teilung des optischen Filters nach Wunsch in irgendeinem Zeitpunkt
zu ändern, und es ist außerdem völlig unpraktisch, die Teilung um kleine Beträge zu ändern. Deshalb sind Mittel notwendig, um
die Mittenfrequenzen der Bänder zu ändern, ohne Änderung der Teilung des optischen Filters. Zu diesem Zweck ist das Filter so
angeordnet, daß die Längsrichtung der Bandfilterelemente sich von der in Fig. 16Δ gezeigten unterscheidet, relativ zur Richtung
der horizontalen Abtastung eines Elektronenstrahls, wie in Fig. 16B gezeigt ist. In einem solchen Fall ist die Relativgeschwindigkeit
der Horisontalabtastung durch den mit 90 bezeichneten
Elektronenstrahl verschieden von derjenigen nach Fig. 16A, und wenn diese Differenz entsprechend der Mittenfrequenz des Bandpaßfilters
vorbestimmt ist, wird der gewünschte Zweck erreicht.
Fig. 17 zeigt ein weiteres Beispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung
zur Erzeugung von Farbsignalen, bei der mit den Bezugszeichmen 105'» 106, 50, 51, 53, 54, 55, 56 und 57 dieselben
Elemente, wie die nach Fig. 12 bezeichnet sind. Das Merkmal der Einrichtung nach Fig. 17 liegt darin, daß eine Ergänzungsschaltung
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52· vorgesehen ist. Es ist offenbar, daß die Bandbreite des
Verstärkers 51 diejenige der Filter 53 und 54, wie in Fig. 18 gezeigt, einschließt. Wenn die Ausgänge der Filter 53 und 54
durch die Gleichungen 3 und 4 gegeben sind, so werden dfese Aufgänge
auf die Ergänzungsschaltung 52* gegeben, ehe sie zu den Detektoren 56 und 57 geführt werden, und die Ausgänge und derjenige
des Verstärkers 51, gegeben durch die Gleichung (1), werden zusammengefaßt bzw. addiert. Zu diesem Zeitpunkt werden die Polaritäten
und die Amplituden der Ausgänge der Bandpaßfilter so bestimmt,
daß die entsprechenden Komponenten, die in den Ausgängen der Filter 53 und 54 und dem Verstärker 51 enthalten sind, nämlich
der zweite und der dritte Faktor der Gleichung (1), gelöscht bzw. gestrichen werden können. Somit kann die Ergänzungsschaltung 52*
die Funktion des Tiefpaßfilters nach Fig. 3 erfüllen, und ferner
kann man Frequenzkomponenten erhalten, die den JJurchlaßbereich
der Filter 53 und 54 übersteigen, so daß das Auflösungsvermögen gesteigert werden kann. Es ist in diesem Beispiel natürlich
möglich, verschiedene zusätzliche Einrichtungen zu verwenden, die im Zusammenhang mit dem System nach Fig. 3 beschrieben wurden.
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Claims (1)
- U62843Patentansprüche( Photographische Kamera mit einem Optischen System zum Fokussieren eines reellen Bildes eines fernzusehenden Gegenstandes, mit einem unbelichteten monochromatischen film zum Aufzeichnen des fokusierten reellen Bildes, das durch das optische System von dem Gegenstand erzeugt wurde, dadurch gekennzeichnet, daß optische Mittel in dem Lichtweg bzw. der Lichtbahn Torgesehen sind, um Bilder (patterns) auf diesen unbelichteten monochromatischen Film zu projizieren entsprechend den Hauptfarbkomponenten dieses Gegenstandes gleichzeitig mit der Aufzeichnung des reellen Bildes des Gegenstandes.. Photographische Kamera mit einem optischen System zum Fokusleren eines reellen Bildes eines fernzusehenden Gegenstandes, einem unbelichteten monlchromatischen Film zum Aufzeichnen des fokusierten reellen Bildes, das durch das optische System von dem Gegenstand erzeugt wurde, dadurch gekennzeichnet, daß ein optisches Filter in der Lichtbahn so angeordnet ist, daß Streifenbilder (stripe patterns) -verschiedener feilung, abhängig von den Hauptfarbkomponenten des Gegenstandes, auf dem unbelichteten monochromatischen Film aufgezeichnet werden gleichzeitig alt 4er Aufzeichnung des reellen Bildes des Gegenstandes.. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein anderes Farbfilter, das über seine gesamte Fläch· gleich-809811/0626mäßig gefärbt ist, in der Lichtbahn angeordnet ist, um die Verhältnisse der entsprechenden Hauptfarbkomponenten des Gegenstandes, die auf dem monochromatischen film aufgezeichnet werden, zu regulieren.Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein optisches Element in der Lichthahn vorgesehen ist, um Details des Gegenstandes zu begrenzen, wodurch ein Moiremuster beseitigt wird, das auf dem monochromatischen PiIm zwischen,dem Streifenbild des optischen !Filters und den Details des Gegenstandes erzeugt wurde.Photograph!sehe Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das optische filter eine erste und eine zweite Filterkomponente haben, daß ferner die erste Filterkomponente erste und zweite Bandfilter elemente hat, die abwechselnd angeordnet sind, daß ferner die zweite Filterkomponente dritte und vierte Bandfilterelemente hat, die abwechselnd angeordnet sind, und daß die ersten Bandfilterelemente licht von praktisch allen Farben übertragen können, und die zweiten Bandfilterelemente Licht von wenigstens einer Farbe auffangen bzw. aufnehmen können, und daß die dritten Bandfilterelemente dieselben, wie die ersten Bandfiltercelemente sind, und daß schließlich die vierten Bandfilterelemente in der Lage sind, Licht einer Farbe aufzufangen bzw. aufzunehmen, die verschieden von derjenigen ist,* die von den zweiten Bandfilterelementen aufgefangen bzw. aufgenommen wurde.809811/0626U628436. Photographische Kamera nach Anspruch 1, "bei der das optische Filter erste, zweite, dritte und vierte Bandfilterelemente hat, die abwechselnd zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Bandfilterelemente Licht von praktisch allen farben übertragen können, und jedes der zweiten, dritten und vierten Bandfilterelemente Licht von einer Färb?übertragen kann, die verschieden ist von derjenigen, die von den anderen Elementen ausgeschnitten bzw. ausgetrennt wurde.7. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die effektive Länge jeder Teilung des Streifenbildes dadurch geändert wird, daß die Richtung der Bandfilterelemente des optischen Filters, 4*e-mit bezug auf die Abtastrichtung des Elektronenstrahls geändert wird.8. Photographteche Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das optische System eine Objektivlinse und eine Relaislinse umfaßt, daß ferner das optische Filter in der Ebene angeordnet ist, auf die das reelle Bild des Gegenstandes durch die Ob^ektivlinse fokusiert wird, und daß der monochromatische unbelichtete Film in der Ebene angeordnet ist, auf die das reelle Bild des Gegenstandes auf dem optischen Filter durch die Relaislinse in ein Bild fokusiert wird.809811/06269. Monochromatischer film, dadurch gekennzeichnet, daß auf ihm Streifenbilder mit verschiedener Teilung aufgezeichnet sind, abhängig von den Hauptfarbkomponenten eines fernzusehenden Gegenstandes, und daß ferner auf dem PiIm ein reelles Bild des Gegenstandes aufgezeichnet ist.10. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der monochromatische unbelichtete JPiIm in Berührung mit der Rückseite des optischen Filters angeordnet ist.11. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der monochromatische unbelichtete PiIm hinter dem optischen .Filter angeordnet ist, und daß dazwischen eine Faseroptik angeordnet ist.12. Photographische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Farbfilter in der Lichtbahn angeordnet ist.13. Photographische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein optisches Element in der Lichtbahn angeordnet ist.14. Photographische Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß ein Farbfilter in der Lichtbahn angeordnet ist.15. Photographische Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein optisches Element in der Lichtbahn angeordnet ist.809811/0626
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- 1966-07-27 US US572642A patent/US3495518A/en not_active Expired - Lifetime
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1969
- 1969-08-06 US US847915A patent/US3591709A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3591709A (en) | 1971-07-06 |
| US3495518A (en) | 1970-02-17 |
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