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Anordnung in einem Farbfernsehempfänger mit Projektionsschirm Zusatz
zum Zusatzpatent: 1247 381
Die Erfindung bezieht sich auf einen Farbfernsehempfänger
mit Projektionsschirm als Zusatz zum Zusatzpatent 1247 3f11. Das Prinzip
dieses Empfängers ist in den F i g. 1 und 1 a dargestellt. Der Aufbau und die Arbeitsweise
dieser bereits vorgeschlagenen Anordnung ist- wie folgt: Aus den empfangenen Video-Signalen
werden die folgenden Signale abgetrennt: L, das Luminanzsignal, das der Helligkeit
entspricht, G, das Farbtonsignal, <las den Farbton (oder die vorherrschende Strahlung)
der Farbe bestimmt, S, das Sättigungssignal, das dem Grad der Sättigung dieser Farbe
proportional ist, ti. das Feldsynchronisierungssignal, t,, das Zeilensynchronisierungssignal.
Auf dem Projektionsschirm EP werden entsprechend der beigel"tigten F i g. 1 übereinander
gelagert: Ein detailliertes Schwarz-Weiß-Bild der fernzusendenden Szene, das von
einem Projektor Phit erzeugt wird, der durch das Auminanzbclastete Signal«
bestimmt wird, und ein grobes Bild dieser Szene in gesättigten Farben, das durch
einen anderen Projektor P erzeugt wird. der durch das Farbtonsignal bestimmt wird.
Diese beiden Projektoren sind rnit der Abtastung dieser Szene durch die Signale
t; und t, synchronisiert.
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Der Projektor PG ist schematisch in der beigefügten F i g. 1 a dargestellt.
.`' ist eine kräftige Quelle für weißes Licht, die sich im Brennpunkt der Kollimatorlinse
1, befindet. P ist ein Polarisator und A ist ein Analysator, der mit
P gekreuzt ist. sind Interferenzfärbfilter. die entsprechend Licht einer ges:ittigten
blauen Farbe f;" Licht einer gesättigten grünen Farbe _f;. bz,.%. Licht einer gesättigten
roten Farbe /r durchlassen. K," K,., K, sind durchsichtige Kristalle. die doppelbrechend
werden, wenn eine Spannung entsprechend der blauen Komponente C,, des Farbtonsignals
C an K,, angelegt wird oder eine Spannung entsprechend der grünen Komponente
C,. des Farbtonsignals C an K,. angelegt wird oder eine Spannung entsprechend der
roten Komponente C, des Farbtonsignals C ;in K, angelegt wird. Die Elektroden
dieser nebeneinander angeordneten Kristalle sind die (schraffierten) metallischen
Teile ihrer Oberflächen. die. wie aus dem rechten Teil der F i g. 1 a zu ersehen
ist. parallel zu dem Polarisator (P) sind. Der nicht schraffierte Kreis entspricht
der Kollimatorlinse l,. die Parallelstrahlen des weißen Lichts erzeugt. das durch
den Polarisator P. dann durch die durchsichti`tgcn Teile K,,. K,, K,.. dann
durch den Anaiv-Bator,9 und schließlich durch die Farbfilter.f;" .f;., .fr geht.
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(2 ist eine Sammellinse, die das blaue oder grüne oder rote Licht
in ihrem Brennpunkt auf dem Projektionsschirm EP vereinigt, nachdem es an einem
der Spiegel auf der rotierenden Trommel Mt reflektiert wurde, die auf ihrem
Umfang eine Vielzahl von Spiegeln angeordnet hat, die verschiedene Winkel mit der
Achse des elektrischen Motors M" bilden, wobei die Bewegung der Trommel durch die
Feldsynchronisierungssignale t; synchronisiert wird, so daß diese Spiegel den farbigen
Punkt, der im Brennpunkt der Linse 12 erzeugt wird, entlang der aufeinanderfolgenden
Zeilen eines Feldes des groben, bunten Bildes der fernzusendenden Szene führen.
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Die elektrooptisch-mechanische Vorrichtung gemäß der F i g. 1 a kann
nur einen Projektionsschirm EP von kleinen Dimensionen genügend ausleuchten, wobei
die Beleuchtung (ausgedrückt in Jux oder ein Zehntel eines Fußes Lambert) durch
die Formel gegeben wird
N ist die Zahl der bestimmten Elemente des groben Bildes der fernzusendenden Szene.
B ist die Luminanz der Lichtquelle _`'. F i g. 1 a, die in Stilbs (candelas
pro
crr?) ausgedrückt wird, S ist die Oberfläche der Linse 12 ausgedrückt in cm,
D ist die Länge des Lichtweges von der Linse 12 zu der Spiegeltrommel
Mt
und weiter zu dem Schirm EP, ausgedrückt in Meter. Der Koeffizient
rührt von der Tatsache her, daß der Polarisator P die Hälfte des Lichtflusses absorbiert,
der durch die Linse 11 tritt, und der Tatsache, daß nur einer der drei Kristalle
K1" K," K, für eine bestimmte Farbe wirksam ist.
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Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, dank von im folgenden beschriebenen
Verbesserungen an einer bereits vorgeschlagenen Vorrichtung, wie sie in F i g. 1
a dargestellt ist, die Verwendung eines Projektionsschirmes EP mit großen Abmessungen
zu ermöglichen.
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1. Um eine genügende Ausleuchtung des Projektionsschirmes EP für jedes
grobe Bildelement in gesättigten Farben, die durch den Projektor PC" der F i g.
1 erzeugt werden, zu erreichen, wird eine sehr starke weiße Lichtquelle X (F i g.
'?) mit einer Leistung von 5500 W und einer Leuchtdichte von 95 000 Stilb verwandt.
Die Farbe dieses Lichtes wird durch die Kristallplättchen K;" K", K, gesteuert,
die zwischen der Kollimatorlinse 11, auf die der Polarisator P folgt. und dem Analysator
A liegen, der zu dem Polarisator P gekreuzt ist und auf den die Fokussierungslinse
12 folgt. Das erhaltene farbige Licht wird sodann auf das Innere einer cassegrainoptischen
Anordnung, die einen sehr großen sphärisch konkaven Spiegel MS und einen
hierinit in Verbindung stehenden konvexen Spiegel ins eqthält, derart konzentriert,
daß für jedes Bildelement ein großer Lichtfiuß der richtigen gesättigten Farbe auf
dem Projektionsschirm EP fokussiert wird.
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2. Um die Kristallplättchen Kb" K" K, gegen eine schädliche Wärmestrahlung
zu schützen, ist die weiße Lichtquelle X im ersten Brennpunkt eines elliptischen,
kalten Spiegels Mef' angeordnet, der die Hauptwärme in Richtung des Pfeiles f (F
i g. 2) ableitet, und darüber hinaus ist vor der Kollimatorlinse 11 ein für das
sichtbare Licht durchsichtiges Filter Ftlu angeordnet, das jedoch die Infrarotstrahlung
absorbiert.
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3. Um die elektrischen Spannungen zu verringern, mit Hilfe derer die
Doppelbrechung der Kristallplättchen K1" K", K, verändert wird, werden Kristallplättchen
A,," 2", A, verwandt, die jeweils für das blaue, grüne bzw. rote Licht eine feste
Verzögerung von einer Viertel-Wellenlänge erzeugen. Diese Viertel-Wellenlängen-Plättchen
sind vor den K1 istaltplättchen KI" K,., K, derart angeordnet, daß der lineare Teil
M1, M2 der in F i g. 3 gezeigten Charakteristik verwandt wird, durch die
die Lichtintensität 1 in Abhängigkeit von der elektrischen Modulationsspannung V
mit sowohl negativen V1 als auch positiven V2 verringerten Spannungen angegeben
wird.
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4. An Stelle der alleinigen Verwendung des Drehtrommelspiegels Al,
gemäß der F i g. l a, der allein durch die Bildsynchronisationssignale synchronisiert
wird, wird nunmehr zusätzlich zu dem vereinfachten Trommelspiegel TRM (F i g. I)
die Scheibe D (F i g. 3 und 4) aus magnetisierbarem Material verwandt, die einen
kreisförmigen Aufbau von kleinen Linsen 1i besitzt und auf deren Umfang eine Reihe
von Zähnen d angebracht ist, die an der Spule B einer elektronischen Differenzanordnung
DE vorbeilaufen, in der die in der Spule B durch die Drehung der Scheibe
D induzierte Welle mit der durch den Oszillator O erzeugten Welle verglichen wird,
der durch die Zeilensynchronsiggnale synchronisiert wird. Dementsprechend wird nunmehr
gemäß der vorliegenden Erfindung eine Anordnung in einem Farbfernsehempfänger ulit
Proiektionsschirm nach dem Zusatzpatent 1247 381 angegeben, bei der auf einem
großen Projektionsschirm ein .detailliertes Schwarz-Weiß-Bild der fernzusehenden
Szene einem groben Bild dieser Szene in gesättigten Farben überlagert wird. die
durch durchsichtige Körper erzeugt werden, die mit Farbfiltern verbunden sind und
unter der Wirkung von Spannungen entsprechend den Primä rkomponenteix des empfangenen
Farbtonsign.11s doppelbrechend werden, und mit einem Projektor, der dieses grobe
Bild in gesättigten Farben erzeugt, und die gekennzeichnet ist durch eine sehr kräftige
Lichtduelle X für weißes Licht, die in dem ersten Brennpunkt eines kalten elliptischen
Spiegels Mef angeordnet ist, deren zweiter Brennpunkt mit dem Brennpunkt der Kollimatorlinse
h zusammenfällt; durch ein Wärmefilter Fra, das zwischen diesem zweiten Brennpunkt
des Spiegels Mef und der Kollimatorlinse 11 angeordnet ist, so daß diese Linse 11
sehr wenig Wärme aufnimmt; durch drei lichtdurchlässige Kristallplättchen d1" .?,.,
2:,, die eine Viertel-Wellenlängenverzögerung für blaues Licht bzw. grünes Licht
bzw. für rotes Licht erzeugen und die vor den drei durchsichtigen Körpern (Farblichtmodulatoren
Ki" .f," K", _fi., K" f.) angebracht sind; durch eine optische Anordnung, die einen
sehr großen sphärischen Konkavspiegel MS mit einem Mittelloch und einen kleineren
Konvexspiegel lais vor diesem Loch enthält; durch eine rotierende Scheibe D aus
magnetisierbarem Material, auf deren gesamten Umfang eine Vielzahl von Zähnen sl
angeordnet sind und die einen kreisföf irrigen Aufbau von kleinen Linsen l; trägt,
die sich aufeinanderfolgend vor diesem Loch dieses Konkavspiegels hIS vorbeibewegen
können. wobei durch diejenige kleine Linse 1;, die gerade durch das farbmodulierte
Licht beleuchtet wird, zwischen den Spiegeln MS und ins eine Zeile von farbigen,
leuchtenden Punkten erzeugt wird, die einer Zeile eines Feldes des graben Bildes
der fernzusehenden Szene entspricht; durch eine Spule B, die gegenüber diesen
Zähnen d
dieser Scheibe D angebracht ist und in der eine Sinuswelle von vorherbestimmter
Frequenz erzeugt wird, wenn diese Scheibe D mit ihrer Nenngeschwindigkeit rotiert;
durch eine elektronische Differenzanordnung DE, die an die Spule
B und an einen durch die empfangenen Zeilensynchronsignale t1 gesteuerten
Oszillator O angeschlossen ist, durch die die Rotationsgeschwindigkeit der Scheibe
D stabilisiert wird.
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Eine solche erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß durch
sie nunmehr auch eine Projektion von Farbfernsehsignalen auf Projektionsschirmen
mit großen Abmessungen ermöglicht wird.
| )ring @lt:ISpI4.'.Iswt'.rst'.Au;@.frällrrlngsfol"nlder%rfIi'rdlnlg5- |
| gernäßen Vorrichtung soll uni folgenden an Hand der |
| Z e. ichnung iu äher erliiatori werden, in
der: |
| F i g_ 1 einen senkrechten Schnitt eitie°_; Theaters |
| neigt, in dem der große Projr.:ktionsschiriii EP durch |
| den Projektor Pbu beleuchtet `vir"d, der ein detailliertes |
| Schwarz-Weiß-Bild erzeugt, auf dem der Projektor |
| J'C" ein grobes Bild in gesättigten Farben überlagert, |
| F I g. 2 den optischen heil des Projektors PC' |
| zeigt, |
| F i g. y die Modulation der Farbe des Lichtes |
| iirncrhailb dieses optif@chcai Teils (!es Projektor:, PC. |
| c.htf stellt. |
| F i g. 4 die elektronische Anordnung Air Stabilisie- |
| rung. (lcr 11Cltaati@;liisgE',:i@ltt't'"ifl#.li£@kC'.It der
Scheibe D |
| ollti'@c11C'ii 'feiles des Proltll tors PC' zeigt, |
| wcrl:lc:i diese Scheibe init dci- ratiererr"lcii Spiegel- |
| iron)rnd TRM der F # g. 1 verbunden ist. |
| Mi" optische Teil des Projektors PC. wie er in |
| F i g. 2 claigcstellt ist, enthält: |
| 1. Die Scheibe D aus magne@isicrbarem Material, |
| die auf einem Kreis ebenso viele Linseil t:'ntlR:.ilt |
| wie Zeilen auf einem Feld des grober; F cr nsch- |
| hlldt',s der iernzusendenden Szene sind und die |
| fiül, ihrem Umfang eine Vielzahl Von Zähnen |
| cl, il hat. Nur eine Linse l;, die ollen auf' der |
| Scheibe D angc°bracht ist. ist, wenn diese Scheibe |
| unici" der Wirkung des elektrischen Motors tXP" |
| rotiert, in F i g_ ? oder 4 gezeigt. Diese Zähme
cl |
| induzieren in einer Spule B eine Sinuswelle der |
| Frequenz J., weim die Scheibe D rotiert. Ein |
| Oszillaitor D (F i g. 4), der durch die empfangenen |
| jetlensynchronisierungssignale t[ synchronisiert |
| wird, erzeugt eine Sinuswelle mit der Frequenz .f, |
| clci" Abtastzcilen entsprechend der angenornm!e- |
| nen Ferrischnorin. Die Frequenz f;, die immer |
| größt°.r als f@ ist, wird mit der Frequenz in |
| einer elektronischen Differenzanordnung DE ver- |
| glichen, die wieder ein Stabilisierungssignal .s |
| erzeugt, mit dein ein Eiektrotnagnet FF gesteuert |
| wird, der eine mehr oder weniger große Bre.nis- |
| wirkung auf die magnetisierbare Platte D ausübt. |
| 2. Eine optische Anordnung aus einem sehr großen |
| konkaven Slaiegel his (F i g. ?'), der in der Mitte |
| ein Loch hat. vor dem sich der Kreis mit kleinen |
| Linsen der Scheibe D bewegt, wobei die obere |
| Linse l; zwischen diesem großen Konkavspiegel |
| M1 rind dein hiermit zusammenwirkenden Kon- |
| vexspiegel cris eine Zeile von aufeinanderfolgenden |
| farbigen Bildern der kräftigen weißen Licht- |
| duelle X entsprechend einer Zeile eines Feldes |
| des groben Bildes (in gesättigten Farben) der |
| fernzusendenden Szene ei-zeugt und die Farbe |
| durch die Kristalle K"" K,., K,, die zwischen dein |
| gekreuzten Polarisator P und dein Analysator A |
| (F i g. 2) angebracht sind, moduliert wird. |
| F i g. 1 ist ein vertikaler Schnitt eines Theater- |
| gebäudes AB----CD, in dem die Sitze für das Publikum |
| auf denn Boden CD vor dem Projektionsschirm
EP |
| angebracht sind. Phit ist der Projektor für das detail- |
| lierte Schwarz-Weiß-Bild der fernzusendenden Szene, |
| das durch das Luminanzausgleichssignal L = L be- |
| stimmt wird und durch die Signale t; und t;, die von |
| der entfernten Fernsehübertragungsstation kommen, |
| synchronisiert wird. TRII-1 ist eine große Spiegel- |
| trommel, die mit einer Geschwindigkeit von 10 Um- |
| drehungen pro Sekunde in der Richtung des Pfeiles |
| unter der Wirkung eines Elektromotors MO umläuft, |
| der unter der Deckt; ,9B des Theaters angebracht |
| ist und durch die empfangenen Feldsynchronisierungs- |
| signale t, synchronisiert wird.. TRM hat fünf Spiegel |
| (in Europa) oder sechs Spiegel (in den Vereinigten |
| Staaten vors Amerika), da die Fernsehnormen in |
| Europa 50 Bildfelder und in den Vereinigten Staaten |
| von Amerika 60 Bildfelder haben: Der Farbprojektor |
| PC, dessen optischer Teil in F 1 g. 2 gezeigt ist, ist |
| hinter der Wand BD angebracht, von der der Projek- |
| tionsschirm EP getragen wird. Der große:, konkave |
| sphärische Spiegel MS dieses Farbprojektors ist |
| oberhalb dieses Projektionsschirmes angebracht. Das |
| vergrößerte Bild der kleinen, farbigen Zeile, die durch |
| die Linse l; zwischen den Spiegeln ST S Und
ins r;.`i"zetigt |
| wird, wird auf ciiicn Spiegel der rotierenden Trommel |
| TRNT rellektiurt und erzeugt dann auf dein Schii"iii
EP |
| eine Zeile eines Feldes des graben Bildes in gc°sättigten |
| Farben der fc.-nz urendenden Szene. Die Lichtwege, |
| die aus dein Pt"E@jektor Plni oder aus dem Projektor |
| PC kommen, werden in F i g. 1 durch gestrichelte |
| Linien dargesteltt. Das farbige Licht, das durch PC |
| erza.i.tgt wird, läuft über den Projektionsschirm EP, |
| wenn der@otor ttf" in der Richtung des Pfeile rotiert. |
| Dieses farbige Licht vermischt sich finit dem weißen |
| Licht. das durch den Prt#Jektor Pbtr auf dein Schiren |
| I:P erzeugt .wird, wodurch jeweils der gewünschte |
| Grad der Farbsättigung für jeden Punkt des end- |
| gültigen Bildes der fernzusendenden Szene erhalten |
| wird. |
Die amerikanische Fernsehnorm hat in der Sekunde 60 ineinandergeschachtelte Bildfelder.
von denen jedes
Zeilen hat. Aus diesem Grunde sollte die Scheibe D (F i g. 2 und 4) 263 kleine Linsen
(so wie 1r) mit einem schmalen undurchsichtigen Zwischenraum haben, der dein Zeitintervall
während zweier aufein anderfolgender Bildfelder entspricht, und die Scheibe D sollte
60 Umdrehungen pro Sekunde machen. Die europäische Fernsehnorm hat 50 ineina.ndergeschachtelte
Bildfelder pro Sekunde, von denen jedes
Zeilen hat. Deshalb soll dieScheibeD 313 kleine Linsen (so wie li) mit einem kleinen
undurchsichtigen Zwischenraum haben, der dem Zeitintervall während zweier aufeinanderfolgender
Bildfelder entspricht, und die Scheibe D soll 50 Umdrehungen pro Sekunde machen.
Die Biidzeileriabtastlrequenz Ji beträgt in der amerikanischen Norm 15,750 sec-',
und die Scheibe D sollte 270 Zähne d auf ihrem Umfang haben, so daß die Frequenz
.f der in der Spule B,. induzierten Weile 270 - 60 = 16 200 sec -r beträgt und merklich
größer als .f j ist. 1n der europäischen Norm beträgt die Bildzeilenabtastfrequenz
f* 15,625 sec-', -und die Scheibe D sollte 320 Zähne el entlang ihrem Umfang haben,
so daß die Frequenz./', der in der Spule B induzierten Welle 320 - 50 = 16000 sec-'
beträgt und merklich größer als./, ist.
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Im folgenden wird die elektrische Modulation der Farbe des Lichtes
mit Hilfe der Kristalle K," K,., K, der F i g. 2 und die Beleuchtung des Projektionsschirmes
EP der I' i g. 1 durch den Farblichtprojektor PC erläutert. X ist
eine starke Quelle für weißes Licht (elektrische Entladung zwischen Elektroden in
Xenon unter hohem Druck), die eine elektrische Leistung von 6500 Watt verbraucht
Lind in dem
ersten Brennpunkt F, eines kalten elliptischen Spiegels
Mef und in dem Mittelpunkt eines sphärischen Spiegels in angebracht ist. Ein sehr
großer Teil der Hitze wird in der Richtung des Pfeiles f links von Me f abgestrahlt.
In dem zweiten Brennpunkt FZ des elliptischen Spiegels Mef wird ein sehr kleines
Bild X'
der Quelle X erzeugt, das eine Leuchtdichte B von 95
000 Stilp hat (da der Spiegel in der elektrischen Entladung X sein Bild überlagert
und so einen sehr hellen, kleinen Punkt erzeugt). X' ist gleichfalls der Brennpunkt
der Kollimatorlinse 1I, und Fra ist ein Wärmefilter, so daß die Linse 1I
sehr wenig Wärme aufnimmt. P ist ein Polarisator, und A ist ein Analysator, der
mit P gekreuzt ist. Beide sind senkrecht zu der Strahlung der parallelen weißen
Lichtstrahlen angeordnet, die durch h erzeugt wird. Spiegel (unter 45 ) spalten
diese Strahlung der Lichtstrahlen in drei Teile auf, die entsprechend durch die
drei Farblichtmodulatoren-gehen: i," K,".ji, für gesättigtes Blau, K,.,.1;.
für gesättigtes Grün, i" Kr,.%, für gesättigtes Rot, wobei j; Interfcrenzfarbfilter
sind, die entsprechend nur blaue oder grüne oder rote monochromatische Strahlung
durchlassen und )r" i.,., i, lichtdurchlässige Platten (z. B. aus Mica)
sind, die eine Viertelwellenlängenverzögerung für blaues Licht i.,, oder
für grünes Licht i.,. oder für rotes Licht i, erzeugen. Andere Spiegel (unter
45 ) stellen wieder einen Strahl von parallelen Strahlen des farbigen Lichtes her.
der durch den Analysator A geht und anschließend durch die Sammellinse h in einem
Punkt X" gesammelt wird, in dein ein sehr helles. kleines Bild X" der Quelle X erzeugt
wird, und der vor der oben genannten kleinen Linse l; der rotierenden Scheibe D
liegt.
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Die Bewegung der Linse l; bildet in ein ein gegebenen Augenblick
eine Zeile des reellen Bildes X;" von X". die eine Zeile eines Feldes des gewünschten,
groben Bildes der fernzusendenden Szene (in gesättigten Farben, bestimmt durch die
Doppelbrechung von K,, oder K,_ oder K, in diesem Augenblick) darstellt. , Diese
Zeile aus farbigen. leuchtenden Punkten X;" wird zwischen dem großen. konkaven.
sphärischen Spiegel MS mit dem Mittelpunkt C und Brennpunkt F und dein kleinen konvexen
Spiegel ins mit dem Mittelpunkt c und dem Brennpunkt y gebildet.. reis erzeugt zwischen
F und fi eine Zeile eines virtuellen Bildes @;v von Punkten X;". und .11S erzeugt
auf dein Projektionsschirm EP nach der Reflexion an der Spiegeltromillel TR31 (F
i g. 1) eine viel größere Zeile eines reellen Bildes X; . Diese Zeile des reellen
; Bildes X; der Lampe X stellt eine Zeile eines Feldes des gewünschten groben Bildes
in gesättigten Farben der fernzusendenden Szene dar. und die Einstellung dieses
groben Bildes auf dem Proiektiolsschirill EP (F i g. 1) kann dadurch erreicht werden.
daß der konvexe Spiegel ins (F i g. ?) in Bezug auf den großen konkaven Spiegel
MS leicht verschoben wird.
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Die Leuchtdichte dieses groben Bildes in gesättigten Farben der fernzusendenden
Szene wird mit Hilfe der unten angeführten Formel bestimmt und gibt die Beleuchtungsstärke
(E. in lux) des Projektionsschirmes EP an.
Nach der amerikanischen Fernschnorin (Bilder von 525 Zeilen. Bildverhältnis 4 3)
ist. da das Farbtonspektrum (in dein empfangenen Videosignal) nur etwa ein Viertel
des Luminanzspektrüms ist, die Gesamtzahl N der Elemente des groben farbigen Bildes
der fernzusendenden Szene:
S ist die Oberfläche des Kreises, dessen Umfang die Kante des großen Konkavspiegels
MS ist, ausgedrückt in cm'. Wenn der Radius dieses Kreisumfanges 75 cm ist, beträgt
S = -r (75Y = 17 662 cm'.
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Die Leuchtdichte B der Lampe X, die eine Leistung von
6500 Watt verbraucht, beträgt 95000 Stilb (candelas pro cm') und
Damit die Beleuchtungsstärke, die durch das grobe Bild in gesättigten Farben der
fernzusendenden Szene auf dem Projektionsschirm EP 100lux (oder 10 Fuß Lambert)
beträgt, muß die Länge D des Lichtweges zwischen dem Spiegel MS und dem Schirm
EP in F i g. 1 entsprechend der angegebenen Formel in Meter ausgedrückt betragen:
so daß D gleich 11 m beträgt. Entsprechend der europäischen Fernsehnorm (Bilder
von 625 Zeilen, Bildverhältnis 4/3) ist, da das Farbtonspektrum (in dem empfangenen
Videosignal) wieder etwa ';4 des Luminanzspektrums beträgt, die Gesamtzahl N der
Elemente des groben farbigen Bildes der fernzusendenden Szene:
Mit demselben großen Konkavspiegel MS. der eine nutzbare Oberfläche von S =I7662
cm' hat-und mit derselben Lampe X. die eine Leuchtdichte von B = 95000 (6 - 15 833)
Still) 11a1, muß. damit man eine Beleuchtungsstärke von 100 lux (oder 10 Fuß Lainbert)
auf dem Projektionsschirm EP (F i g. 1) erhält, die Länge des Lichtweges D zwischen
dem Spiegel MS und diesem Schirm EP. entsprechend der oben angegebenen Formel
ausgedrückt in Meter, betragen:
Diese Werte von D (11 oder 9 in) sind mit den relativen Stellungen des Spiegels
MS und des Proiektionsschirnies EP in einem Theater. wie es in F i g. 1 @@ezeigt
ist. vereinbar.
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Die Spannungen Cr,. C,.. C, (entsprechend der blauen. "rüncn. roten
Komponente des Farbsignals Cl werden 111l Falle der F i g. ? nicht direkt an die
Elektroden der Kristalle K,,. K,.. K, wie in der F i g. 1 a angelegt. sondern werden
in entgegengesetzter Polung 1171t einer geeigneten (Gleichstrom-)Gittervorspannung
geschaltet. um Wechselstrommodulationsspannungen i;.. i; zu erhalten. die entsprechend
an diese Kristalle gelegt werden. Lediglich der lineare Teil der quadratischen Sinuscharakteristik
der F i g. 3. die die Intensität I des Lichtes. das aus dem Analysator .-1 (F i
g. ?) austritt. als eine Funktion der Wechselstrommodulationsspannung 1' angibt.
wobei dein Vorhandensein der Viertelwellcnlängenplatte
| oder 4,. (F i g. 2) Rechnung getragen wird, |
| verwendet wird. |
| In F i g_ 2 sind K," K,. oder K, z. B. Zylinder von |
| Einkristallen von Kaliuni-diliydrogen-Phosphat,deren |
| Grundflächen senkrecht zu der c-Achse und parallel |
| zri den Oberflächen der entsprechenden Viertelwellen- |
| längenplatten und ebenso parallel zu den miteinander |
| gekreuzten Polarisator P und dem Analysator A |
| sind. wobei die optischen Achsen (neutralen Linien) |
| die.yWS@ Kristalle ebenso wie. die optischen Achsen |
| (iiz#uts-alen Linien) dieser Viertelwellenlängenplatten |
| einen Winkel von 45- mit der bevorzugten Richtung |
| des Polarisators P bilden. Metallisch leitende Rahmen |
| (in Form eines Rechteckes, durch das die Strahlen |
| von weißem Licht, die durch die Linse 1, in F i g. 1 |
| parallel gemacht worden sind, hindurchgehen) bilden |
| die Elektroden der Kristalle K," K,., K,., an die die |
| Wechselstronimodtilatioaisspannungen l;" Y;.. 1;. ent- |
| sprechend den Komponenten des Farbtonsignals C |
| gelegt werden. |
| Einer Modulationsspannung (V = 0) entspricht als |
| Punkt in der Charakteristik der F i g. 3 die Mitte :1T |
| des linearen Teils. Wenn das Licht durch den Kristall |
| paralle'. zu der (-Achse geht und keine Modulations- |
| spannung angelegt ist, erzeugt der Kristall keine |
| Verzögerung. und die Intensität I des Lichtes, das |
| aus dem Analysator A austritt, hat ihren Mittelwert |
| entsprechend der Verzögerung (';r der Wellenlänge. |
| i- , die durz)i die entsprechende Viertelwellenlängen- |
| -i ;°,r;7cugt wird. Bei der Modulationsspannung Y;, |
| die darr i@,Iaiximr.im des Absolutwertes des negativen |
| Teiles iler Modulation;@spannung V ist, wobei der |
| entsprechende Punkt auf der Charakteristik :11, ist, |
| erzeugt der Kristall eine Verzögerung von nahezu |
| während die entsprechende Viertelwellenlängen- |
| platte eine Verzögerung von 4- erzeugt. Die |
Resultante ist Null, und da der Analysator :1 mit dein Polarisator P gekreuzt ist.
tritt praktisch kein Licht aus dein Analysator .4 aus.
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Beider Modulationsspannung I ; (die das Maximum des positiven Teiles
der Modulationsspannung I' ist) erzeugt der Kristall eine Verzögerung von nahezu
-t-
die so zu der Verzögerung -;- die durch die entsprechende Viertelwellenlängenplatte
erzeugt wird. hinzugefügt wird. daß die Resultante
ist und das Licht. das aus dem Analysator.-1 (der mit dein Polarisator P gekreuzt
ist) austritt, seine maxifinale Intensität hat.