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DE1247204B - Einrichtung zum selbsttaetigen Ausrichten von Foerderbaendern - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Ausrichten von Foerderbaendern

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Publication number
DE1247204B
DE1247204B DEA42466A DEA0042466A DE1247204B DE 1247204 B DE1247204 B DE 1247204B DE A42466 A DEA42466 A DE A42466A DE A0042466 A DEA0042466 A DE A0042466A DE 1247204 B DE1247204 B DE 1247204B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zero position
roller
switch
movement
feeler roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA42466A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Ragnar Jansson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arenco AB
Original Assignee
Arenco AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arenco AB filed Critical Arenco AB
Publication of DE1247204B publication Critical patent/DE1247204B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/10Arrangements of rollers
    • B65G39/12Arrangements of rollers mounted on framework
    • B65G39/16Arrangements of rollers mounted on framework for aligning belts or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Ausrichten von Förderbändern Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zum selbsttätigen Ausrichten von Förderbändern durch Verschwenken einer Rolle des Förderbandes in einer zur Bandebene parallelen Ebene mittels eines Verstellmotors und einer die seitliche Bewegung des Bandes abfühlenden, an einem Schwenkarm angeordneten Tastrolle.
  • Einrichtungen dieser Art sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Die Steuerung des Verstellmotors erfolgt hierbei über die Tastrolle, welche den Lauf des Bandes abtastet und über Steuerorgane den Verstellmotor steuert. Beispielsweise ist eine Steuereinrichtung bekannt, welche unterhalb des Förderbandes liegende Hebel aufweist, die beim seitlichen Verlaufen des Förderbandes infolge der Gewichtseinwirkung zum Ausschwingen gebracht werden und dadurch die Verstellvorrichtung für die Umkehrrolle des Förderbandes beeinflussen. Die Hebel können dabei mit Laufrollen ausgerüstet sein, auf welchen sich die Ränder des Förderbandes abstützen. Sie wirken auf die Steuerorgane von einem oder zwei zum Verschwenken der. Umkehrrolle dienenden Schwenkmotoren ein. Weicht das Förderband aus seiner Mittellage ab und beeinflußt mit seinem Gewicht die eine der beiden Rollen, so wird vermittels - einer Stange der Verstellmotor eingeschaltet. Durch die Verstellung der Rollenachse beginnt das Band wieder in seine normale Lage zurückzukehren, wobei aber der Verstellmotor nicht abgeschaltet wird, solange das Bandgewicht auf die Rolle einwirkt. Die Abschaltung des Verstellmotors erfolgt vielmehr erst dann, wenn das Band in seine normale Mittellage zurückgekehrt ist.
  • Bekannt ist unter anderem auch eine Einrichtung zum selbsttätigen Ausrichten von Förderbändern durch Verschwenken der Rollenachse, bei der seitliche Führungsrollen des Bandes in Schwinghebeln gelagert und über diese und einen quer zum Band längs verschiebbaren Träger mit einem Kupplungsgestänge für die Ein- und Ausschaltung eines die Verschwenkung der Rollenachse bewirkenden umkehrbaren Verstellmotors verbunden sind. Als Verstellmotor findet hierbei ein durch Bürstenverschiebung gesteuerter Einphasen-Kollektor-Motor Verwendung.
  • Die bekannten Einrichtungen sind durchweg so ausgebildet, daß die Rückstellung des Bandes in die Mittellage durch eine Anzahl kurzzeitig aufeinanderfolgender Einregulierungsspiele erfolgt oder aber der Verstellmotor dauernd angeschaltet bleibt, solange das Förderband sich außerhalb seiner einzusteuernden Mittel- bzw. Nullage befindet. Die Abschaltung des Verstellmotors erfolgt also erst dann, wenn das Förderband in seine Nullage zurückgestellt worden ist. Dies bringt jedoch die Gefahr einer Obersteuerung mit sich, da die Rückstellung des Förderbandes in die Nullage sich nicht augenblicklich mit der Verschwenkung der Bandrolle vollzieht, sondern nur allmählich mit zeitlicher Verzögerung, was zur Folge hat, daß in dem Augenblick, in dem der Verstellmotor abgeschaltet wird, die Bandrolle weiter ausgeschwenkt sein wird, als es der Rückführung des Bandes in die Nullage entspricht. Diese Ubersteuerung führt dazu, daß das Band bei der Rückstellung seine Nullage überläuft und sich zur anderen Seite hin bewegt, was dann durch eine Rücksteuerung korrigiert werden muß. Dies kann zur Folge haben, daß das Band ständig eine Pendelbewegung quer zu seiner Nullage ausführt.
  • Um diese Trägheit der Rückstellvorrichtung bis zu einem gewissen Grade zu beseitigen und den Rückstellvorgang des Förderbandes zu beschleunigen, hat man vorgesehen, die Bandrolle um eine wesentlich größere Strecke auszuschwenken, als es an sich zur Rückführung des Bandes in die Nullage erforderlich ist. Dabei muß jedoch die Steuerung so eingestellt werden, daß rechtzeitig vor Einstellung des Bandes in die Nullage eine gegenläufige Verschwenkung der Bandrolle eingeleitet wird, um zu verhindern, daß das Band zu weit über die vorgegebene Nullage hinaus wandert. Ein ständiges Überregein ist aber auch in diesem Fall nicht zu verhindern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile der bekannten Einrichtungen zu beseitigen und eine baulich einfache Steuereinrichtung für die Ausrichtung von Förderbändern zu schaffen, die sich durch exakte Arbeitsweise, geringe Schalthäufigkeit und hohe Betriebssicherheit auszeichnet und mit der eine Übersteuerung vermieden werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der einseitig gegen den Bandrand in an sich bekannter Weise unter einer Federkraft anliegenden Tastrolle zwei einander gegenüberliegende, zur Ein- und Ausschaltung des Verstellmotors in entgegengesetzten Drehrichtungen eingerichtete Schalter zugeordnet sind, die auf je einem zweier beiderseits der Tastrolle angeordneter, in der Bandebene schwenkbarer Schwenkarme angeordnet sind, wobei die Tastrolle mit jedem der beiden Schwenkarme über die auf diesen Schwenkarmen angeordneten Schalter derart verbunden ist, daß bei einer Bewegung der Tastrolle aus ihrer Nullage hinaus der in der Bewegungsrichtung der Tastrolle liegende Schwenkarm nach dem Schließen des auf diesem Schwenkarm angeordneten Schalters in der Bewegung der Tastrolle von der Nullage weg mitgenommen wird und bei der Zurückbewegung der Tastrolle in Richtung zur Nullage hin dieser Schwenkarm nach dem Öffnen des Schalters in Richtung zur Nullage hin zurückgestellt wird.
  • Um die Bewegung des Schwenkarmes über die Nullage hinaus zu verhindern, ist ein fester Anschlag vorgesehen. Ferner ist jedem Schwenkarm eine Feder zuzuordnen, die mit ihrem einen Ende fest eingespannt ist und mit ihrem anderen Ende die Tastrolle in Richtung zur Nullage hin beaufschlagt, wobei das letztgenannte Ende der Feder mit dem beweglichen Kontaktglied des dem Schwenkarm zugeordneten Schalters verbunden ist.
  • Die Schalter werden so ausgebildet, daß das bewegliche Kontaktglied zwischen zwei festen Kontaktgliedern angeordnet ist. Ferner können die beiden Schwenkarme mit dem Schwenkarm der Tastrolle auf einer gemeinsamen Schwenkachse angeordnet werden.
  • Die erfindungsgemäße Steuervorrichtung hat den Vorteil, daß der Verstellmotor nur dann und auch nur so lange eingeschaltet ist, wie sich das Förderband seitlich von seiner Nullage fortbewegt. Die Abschaltung des Verstellmotors erfolgt in dem Augenblick, in dem sich das Förderband auf Grund der Verschwenkung der Bandrolle in Richtung auf seine Nullage zurückzubewegen beginnt. Der Steuereingriff, d. h. die Verschiebung der Bandrolle erfolgt mithin nur so lange, als das Band sich von seiner Nullage entfernt, wird aber sofort unterbrochen, sobald das Band seine seitliche Bewegungsrichtung ändert. Auf Grund dieser vorzeitigen Abschaltung des Verstellmotors wird die Gefahr einer Übersteuerung mit ihren nachteiligen Folgen behoben. Die erfindungsgemäße Steuerung vermeidet daher die aus Übersteuerungsfehlern herrührenden Schwingungen bzw. Pendelbewegungen des Bandes und hat zugleich den Vorteil, daß sie mit verhältnismäßig geringer Schalthäufigkeit arbeitet. Es können daher vergleichsweise einfache und unempfindliche Schaltelemente verwendet werden.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 schematisch das eine Ende eines endlosen Förderbandes mit der dort angeordneten Umlenkrolle, die mittels einer Steuereinrichtung zum selbsttätigen Ausrichten des Förderbandes verschwenkbar gelagert ist, Fig. 2 schematisch in größerem Maßstab die die seitliche Bewegung des Förderbandes abfühlende Steuereinrichtung von oben in ihrer der Nullage entsprechenden Stellung, F i g. 3 die Steuereinrichtung in Seitenansicht, wobei jedoch verschiedene Teile fortgelassen sind, F i g. 4 die Steuereinrichtung gemäß F i g. 2 in Draufsicht, wobei sich das Förderband außerhalb seiner gewünschten Nullage befindet, und F i g. 5 die Steuereinrichtung in Draufsicht in einer Betriebsstellung, bei der sich das Förderband aus der in F i g. 4 dargestellten Lage in seine Nullage zurückbewegt.
  • In F i g. 1 ist das eine Ende eines endlosen Förderbandes 1 zu erkennen, das an diesem Ende über eine Umkehrrolle 2 läuft. Der eine Wellenzapfen 3 der Umkehrrolle ist in einem Lager 4 gelagert, das derart ausgebildet ist, daß es um eine zur Ebene des Zeichnungsblattes senkrechte Achse schwenkbar ist. Der andere Wellenzapfen 5 der Umkehrrolle ist in einem Lager 6 gelagert. Dieses Lager ist auf einem in der Laufrichtung des Förderbandes längs Führungsschienen 7 verschiebbaren Wagen 8 derart angeordnet, daß es ebenfalls um eine zur Ebene der Zeichnung senkrechte Achse schwenkbar und in einer Führung 9 des Wagens 8 senkrecht zur Laufrichtung des Förderbandes verschiebbar ist. Auf dem Wagen 8 ist als Verstellmotor ein Elektromotor 10 gelagert, der eine Gewindespindel 11 antreibt, die in einer festen Spindelmutter 12 läuft. Im Wechselstromkreis des Elektromotors 10 liegt ein Umschalter 13, der so geschaltet werden kann, daß der Motor 10 in der einen oder anderen Drehrichtung umläuft. Der Elektromotor 10 kann daher mittels der Gewindespindel 11 und der feststehend angeordneten Spindelmutter 12 den Wagen längs den Führungsschienen 7 in der einen oder der anderen Richtung bewegen, wobei die Umkehrrolle 2 des Förderbandes in der zur Bandebene parallelen Ebene in der einen oder der anderen Richtung gegenüber ihrer Normalstellung, in der ihre Achse senkrecht zur Laufrichtung des Förderbandes liegt, ausgeschwenkt wird.
  • Der Umschalter 13 wird in nicht näher gezeigter, an sich bekannter Weise, von einem in F i g. 1 schematisch dargestellten, die seitliche Bewegung des Förderbandes 1 abfühienden Steuergerät gesteuert, das mit 14 bezeichnet ist. Dieses Steuergerät ist in den Fig. 2 bis 5 näher dargestellt. Es weist einen Schwenkarm 15 auf, der an seinem freien Ende eine an der Kante des Förderbandes anliegende Tastrolle 22 trägt und der bei einer seitlichen Bewegung des Förderbandes aus seiner Nullage hinaus zwei mit 16 und 17 bezeichnete Schalter betätigt. Die Schalter 16 und 17 schalten den Umschalter 13 des Motors 10 derart, daß bei geschlossenem Schalter 16 der Elektromotor 10 den Wagen 8 in der Zeichnung nadel links verschiebt, wodurch die Umkehrrolle 2 so verschwenkt wird, daß das Förderband sich seitlich aus seiner Nullage heraus (in F i g. 1 nach unten) bewegt.
  • Wird dagegen der Schalter 17 geschlossen, so läuft der Elektromotor 10 in Gegenrichtung, so daß der Wagen 8 in der Zeichnung nach rechts verschoben wird und sich das Förderband in Gegenrichtung (in der Zeichnung nach oben) - seitlich bewegt. Sind beide Schalter 16 und 17 geöffnet, so ist der Elektromotor 10 abgeschaltet; der Wagen 8 steht daher still.
  • Das in den F i g. 2 bis 5 dargestellte Ausführungsbeispiel des Steuergerätes 14 weist drei Schwenkarme 15, 18 und 19 auf, die mit je einem Ende unabhängig voneinander um eine zur Ebene des Förderbandes 1 im wesentlichen senkrechte Achse 20 schwenkbar sind. Das äußere freie Ende des Schwenkarmes 15 ist mit der nach unten gerichteten, um einen Zapfen 21 drehbaren Tastrolle 22 versehen, die von einer auf den Schwenkarm 15 wirkenden Feder 23 in Anlage an der einen Kante des Förderbandes 1 gehalten wird. Das äußere Ende des Schwenkarmes 15 trägt einen aufwärts gerichteten Zapfen24, der zwischen die beiden oberhalb des Schwenkarmes 15 liegenden Schwenkarme 18 und 19 ragt. Die Schwenkbereiche der Schwenkarme 18 und 19 sind in entgegengesetzten Richtungen durch einen festen Anschlag 25 begrenzt. Der eine Schalter 16 ist auf dem Hebel 18 angeordnet und besteht aus einem beweglichen Kontaktglied 16 a, zwei festen Kontaktgliedern 16 b, die in dem Steuerkreis des Umschalters 13 liegen und zwei festen Kontaktgliedern 16 c, die keine elektrischen Verbindungen haben. Der Schalter 17 ist auf dem Hebel 19 angeordnet und besteht ebenfalls aus einem beweglichen Kontaktglied 17 a, zwei festen Kontaktgliedern 17 b, die in dem Steuerkreis des Umschalters 13 liegen, und zwei festen Kontaktgliedern 17c, die keine elektrischen Verbindungen haben. Das bewegliche Kontaktgiied 16 a des Schalters 16 ist mit einer Schaltstange 26 fest verbunden, die mit ihrem einen Ende in Anschlag an dem Zapfen 24 gelangen kann und an deren anderem Ende eine Feder 27 angreift, die rückseitig fest eingespannt ist und die Schaltstange 26 in der mit einem Pfeil angegebenen Richtung drückt.
  • Der bewegliche Kontakt 17 a des Schalters 17 ist in entsprechender Weise mit einer Schaltstange 28 fest verbunden, die mit ihrem einen Ende in Anschlag an dem Zapfen 24 gelangen kann und an deren anderem Ende eine Feder 29 angreift, die sich rückseitig an einem festen Widerlager abstützt und die Schaltstange 28 somit in der durch einen Pfeil angedeuteten Richtung drückt.
  • Bewegt sich das Förderband 1, wie in F i g. 4 dargestellt, seitlich aus seiner Nullage (in der Zeichnung nach oben), so wird dabei der Schwenkarm 15 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Der Zapfen 24 des Schwenkarmes 15 stößt dabei gegen die Schaltstange 26, wodurch unter Zusammendrücken der Feder 27 das bewegliche Kontaktglied 16 a des Schalters 16 in Berührung mit den festen Kontaktgliedern 16 b gelangt, so daß der Elektromotor 10 an das Wechselstromnetz angeschlossen wird und sich in der einen Drehrichtung dreht. Beim Anlaufen des Elektromotors 10 wird der Schwenkarm 18 durch den Anschlag der Kontaktglieder 16 a und 16 b von dem Schwenkarm 15 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 20 verschwenkt, wie die F i g. 4 erkennen läßt.
  • Solange das Förderband sich seitlich von der Nullage fortbewegt und demgemäß der Schwenkarm 15 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 20 geschwenkt wird, überbrückt somit das bewegliche Kontaktglied 16a des Schaltersl6 die festen Kontaktglieder 16 b, so daß der Elektromotor 10 in der genannten Richtung umläuft und dabei die Umkehrrolle 2 in der zur Bandebene parallelen Ebene schief stellt. Bei diesem Vorgang bleibt der andere Schwenkarm 19 und der auf diesem angeordnete Schalter 17 unbeeinflußt, da die Feder 29 das Kontaktglied 17 a in Berührung mit den festen Kontaktgliedern 17 c und damit auch den Schwenkarm 19 in Anlage an dem festen Anschlag 25 hält.
  • Durch die in der oben beschriebenen Weise herbeigeführte Verschwenkung bzw. Schiefstellung der Umkehrrolle 2 wird erreicht, daß das Förderband 1 sich in seitlicher Richtung gegen die Nullage zurückstellt; wie Fig. 5 erkennen läßt. Unter der Wirkung der Feder 23 wird dabei der Schwenkarm 15 im Uhrzeigersinn verschwenkt, sobald sich das Förderband 1 in Richtung auf die Nullage zurückzubewegen beginnt. Dabei hebt die Feder 27 das bewegliche Kontaktglied 16a des Schalters 16 von den festen Kontakten 16 b ab, wodurch in der oben beschriebenen Weise der Elektromotor 10 über den Umschalter 13 abgeschaltet und damit die weitere Verschwenkung der Umkehrrolle2 unterbrochen wird. Bei diesem Vorgang bleibt der Schwenkarm 18 still stehen, da er von keiner äußeren Kraft beeinflußt ist und von der Reibung in seiner Lagerung an der Achse 20 in seiner Lage gehalten wird. Wenn sich die Schwenkbewegung des Schwenkarmes 15 im Uhrzeigersinn fortsetzt, kommt indessen das bewegliche Kontaktglied 16 a des Schalters 16 in Anlage an die festen Kontakte 16c, wodurch der Schwenkarm 18 von dem Schwenkarm 15 in der Schwenkbewegung in Richtung auf die Nullage mitgenommen wird. Bewegt sich das Förderband 1 in Richtung auf seine Nullage, so bleibt -also die Lage der Umkehrrolle 2 unverändert, da der Elektromotor abgeschaltet worden ist. Das Förderband 1 wird sich daher wieder in seine Nullage einstellen. Sollte jedoch das Förderband 1 die Nullage überlaufen und zur anderen Seite hin wandern (in der Zeichnung nach unten), so gelangt der Schwenkarm 15 in Anschlag an den Schwenkarm 19, wodurch der Bandlauf wieder in die Nullage zurückgesteuert wird.
  • Die Schwenkarme 15 und 19 arbeiten in der gleichen Weise zusammen wie die Schwenkarme 15 und 18.
  • Obgleich das oben beschriebene Ausführungsbeispiel der Steuereinrichtung sich als sehr vorteilhaft erwiesen hat, sind mehrere Anderungen möglich. Beispielsweise kann an Stelle der Federn 27 und 29, die in der Zeichnung schematisch als die Schaltstangen der beweglichen Kontaktglieder der Schalter 16 und 17 beeinflussende Schraubenfedern dargestellt sind, eine Haarnadelfeder vorgesehen werden, wie dies in F i g. 2 mit strichpunktierten Linien schematisch angedeutet ist. Diese Haarnadelfeder ist dabei an der Achse 20 derart fest angeordnet, daß sie sich nicht um die Achse drehen kann. Der eine Schenkel 30 der Feder kann sich mit seinem äußeren Ende an einem auf dem Schwenkarm 15 angeordneten Anschlagzapfen 31 abstützen, so daß dieser Federschenkel 30 gespannt wird, wenn der Schwenkarm 15 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 20 geschwenkt wird. Weiter kann dieser Federschenkel in Anlage an einen auf dem Schwenkarm 18 angeordneten Anschlagzapfen 32 kommen, so daß der Schwenkarm 18 durch das Zusammenwirken zwischen der Feder 30 und dem Anschlagzapfen 32 im Uhrzeigersinn mitgenommen wird, wenn der Schwenkarm 15 im Uhrzeigersinn gegen die Nullage zurückgeschwenkt wird.
  • In entsprechender Weise wirkt der andere Schenkel 33 der Haarnadelfeder mit einem Anschlagzapfen 34 auf dem Schwenkarm 15 und einem Anschlagzapfen 35 auf dem Schwenkannl9 zusammen. Bei einer solchen Ausführungsform sind also die Federn 27 und 29 nicht erforderlich, so daß für die Schalter 16 und 17 übliche Mikrostromschalter verwendet werden können. Diese Schalter brauchen keine festen Kontaktglieder 16 c und 17 c aufzuweisen, da die Schwenkarme 18 und 19 bei ihrer Bewegung in Richtung auf die Nullage des Steuergerätes durch das Zusammenwirken zwischen der Haarnadelfeder und den Anschlagzapfen 32, 35 mitgenommen werden. Es ist auch ersichtlich, daß bei einer solchen. Ausführungsform der Steuereinrichtung die Schalter 16 und 17 auf dem Schwenkarm 15 angeordnet sein können.
  • Wenn indessen die Schalter bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel auf den Schwenkarmen 18 und 19 liegen, können die beiden Schenkel 30 und 33 der Haarnadelfeder mit ihren äußeren Enden unmittelbar mit den beweglichen Kontaktgliedern 16a und 17 a der Schalter verbunden sein, so daß sie genauso wirken wie die in.der Zeichnung dargestellten Schraubenfedern 27 und 29.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum selbsttätigen Ausrichten von Förderbändern durch Verschwenken einer Rolle des Förderbandes in einer zur Bandebene parallelen Ebene mittels eines Verstellmotors und einer die seitliche Beewegung des Bandes abfühlenden, an einem Schwenkarm angeordneten Tastrolle, dadurch gekennzeichnet, daß der einseitig gegen den Bandrand (1) in an sich bekannter Weise unter einer Federkraft anliegenden Tastrolle (22) zwei einander gegenüberliegende, zur Ein- und Ausschaltung des Verstellmotors (10) in entgegengesetzten Drehrichtungen eingerichtete Schalter (16, 17) zugeordnet sind, die auf je einem zweier beiderseits der Tastrolle (22) angeordneter, in der Bandebene schwenkbarer Schwenkarme (18, 19) angeordnet sind, wobei die Tastrolle (22) mit jedem der beiden Schwenkarme (18, 19) über die auf diesen Schwenkarmen angeordneten Schalter derart verbunden ist, daß bei einer Bewegung der Tastrolle aus ihrer Null-Iage hinaus der in der Bewegungsrichtung der Tastrolle liegende Schwenkarm (18 bzw. 19) nach dem Schließen des auf diesem Schwenkarm angeordneten Schalters (16 bzw. 17) in der Bewe- gung der Tastrolle von der Nullage weg mitgenommen wird und bei der Zurückbewegung der Tastrolle in Richtung zur Nullage hin dieser Schwenkarm nach dem Öffnen des Schalters in Richtung zur Nullage hin zurückgestellt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen festen Anschlag (25), der die Bewegung der Schwenkarme (18, 19) über die Nulllage hinaus verhindert.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Schwenkarm (18, 19) eine Feder (27, 29) zugeordnet ist, die mit ihrem einen Ende fest eingespannt ist und mit ihrem anderen Ende die Tastrolle (22) in Richtung zur Nullage hin beaufschlagt, wobei das letztgenannte Ende der Feder mit dem beweglichen Kontaktglied (16a, 17a) des dem Schwenkarm (18, 19) zugeordneten Schalters (16, 17) verbunden ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Kontaktglied (16a, 17a) des Schalters (16, 17) zwischen zwei festen Kontaktgliedern (16b, 16c bzw. 17 b, 17c) angeordnet ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwenkarme (18, 19) mit dem Schwenkarm (15) der Tastrolle eine gemeinsame Schwenkachse (20) haben. ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 831 674, 692 320, 683 413; Patentschrift Nr. 201 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; französische Patentschriften Nr. 1 172 398, 1256346; britische Patentschriften Nr. 810 402, 773 500, Zeitschrift »Das Papier«, H. 21/22, vom November 1958, S. 590 und 591.
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