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DE1169275B - Bahnlaufregler - Google Patents

Bahnlaufregler

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Publication number
DE1169275B
DE1169275B DES61409A DES0061409A DE1169275B DE 1169275 B DE1169275 B DE 1169275B DE S61409 A DES61409 A DE S61409A DE S0061409 A DES0061409 A DE S0061409A DE 1169275 B DE1169275 B DE 1169275B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
web
regulating roller
abutment
roller
Prior art date
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Granted
Application number
DES61409A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1169275C2 (de
Inventor
Thomas Hindle
David Dugmore Banks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Scapa Blackburn Ltd
Original Assignee
Scapa Dryers Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scapa Dryers Ltd filed Critical Scapa Dryers Ltd
Publication of DE1169275B publication Critical patent/DE1169275B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1169275C2 publication Critical patent/DE1169275C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/02Registering, tensioning, smoothing or guiding webs transversely
    • B65H23/032Controlling transverse register of web
    • B65H23/038Controlling transverse register of web by rollers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/36Guiding mechanisms
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/36Guiding mechanisms
    • D21F1/365Guiding mechanisms for controlling the lateral position of the screen
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/36Guiding mechanisms
    • D21F1/40Rolls

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Bahnlaufregler Die Erfindung betrifft einen Bahnlaufregler zum automatischen Rückführen einer über Walzen laufenden Bahn, insbesondere eines Filzes oder Siebes einer Papiermaschine, in die Normallage, bestehend aus einer verschwenkbaren Regulierwalze, deren bewegliches Ende mit einem Stellglied, z. B. einem Druckkolben, sowie mit einer Spindel verbunden ist, an welcher Spiralfedern angeordnet sind, die an ein feststehende Widerlager angreifen, um die Regulierwalze nach erfolgter Verschwenkung wieder in die Mittelstellung zurückzuführen.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird eine aus ihrer Mittellage ausgelenkte Regulierwalze durch zwei ständig gegeneinander arbeitende Spiralfedern in die Mittellage zurückgeführt. Sobald eine Auslenkung entsteht, wird die eine Feder stärker zusammengepreßt als die andere und drückt die Regulierwalze zurück, bis der Gegendruck der zweiten Feder den Druck der rückstellenden Feder aufhebt.
  • Diese Anordnung hat den Nachteil, daß einer Auslenkung zu Beginn der Auslenkbewegung fast kein Widerstand entgegengesetzt wird, so daß es zu einer Auslenkung nur außerordentlich geringer Kräfte bedarf, die lediglich den Reibungswiderstand überwinden müssen. Eine nennenswerte Rückstellkraft kann die Feder erst dann entwickeln, wenn sie um ein relativ großes Maß zusammengepreßt ist.
  • Außerdem ist die ganze Rückstellvorrichtung relativ schwingungsanfällig. Bei großen Auslenkbewegungen kann nämlich die Rückstellgeschwindigkeit zu groß werden, so daß eine Auslenkung in entgegengesetzter Richtung entsteht.
  • Außerdem kann durch die bekannte Rückstellvorrichtung keine eindeutige Mittellage definiert werden, da bei einer Rückstellung aus der einen Auslenkung die Regulierwalze nicht in dieselbe Lage zurückkehrt wie nach einer Auslenkung in die andere Richtung.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die Federn an zwei auf der Spindel verschiebbaren Stützkörpern anliegen, die bei Auslenkung der Regulierwalze aus der Mittelstellung an eine Ringschulter der Spindel und bei Nichtauslenkung an das feststehende Widerlager angreifen, das mit einer Öffnung versehen ist, damit die Ringschulter durch das Widerlager hindurchtreten kann.
  • Ferner kann auf dem beweglichen Ende der Achse der Regulierwalze ein an einem Ende schwenkbar gelagerter Arm sitzen, der verstellbar mit der Spindel und der Reguliereinrichtung verbunden ist.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das eine mit einem Gewinde versehene Ende der Spindel mit dem Arm verbunden, während das andere Ende ein Handrad trägt.
  • Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß irgendwelche Druckmittelstörungen nicht sofort die Vorrichtung außer Betrieb setzen und diese den Filz beschädigt.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt F i g. 1 bis 3 schematische Stirnansichten und F i g. 4 bis 6 Grundrisse einer verstellbaren Regulierwalze für eine Bahn, die das Grundprinzip der Betätigung derartiger Walzen erkennen lassen; Fig.7 und 8 geben das verstellbare Ende einer Regulierwalze nebst Verstellvorrichtung teilweise im Schnitt, teilweise in der Stirnansicht sowie im Grundriß wieder; Fig. 9 bis 11 zeigen das Steuerventil nebst Steuermitteln in drei verschiedenen Stellungen, teilweise in der Ansicht, teilweise im Schnitt; Fig. 12 bis 14 geben die Schaltung zur Betätigung des Steuerventils der F i g. 9 bis 11 in drei verschiedenen Stellungen wieder; Fig. 15 stellt einen Schnitt durch einen Druckluftzylinder einer Vorrichtung zum Betätigen der Bandführung dar.
  • Wie die F i g. 1 bis 6 erkennen lassen, ist eine Regulierwalze 20 quer zur Laufrichtung einer Bahn 21, wie z. B. eines Papiermaschinenfilzes, angeordnet.
  • Die verschiedenen Lagen der Walze ergeben sich aus den Fig. 1 bis 3, die erkennen lassen, daß die Bahn leicht gekrümmt ist, so daß sie einen kleinen Umschlingungswinkel mit der Walze bildet. Die Walze ist an einem Ende (in F i g. 4 bis 6 das obere Ende) verschwenkbar gelagert, während das andere Ende so gelagert ist, daß es aus der Mittellage nach der einen oder anderen Seite verschoben werden kann. Wenn sich die Walze gemäß Fig. 2 in der Mittellage befindet, wird keine seitliche Kraft auf die Bahn ausgeübt. Wenn sie aber nach der einen oder anderen Seite bewegt wird, dann wird durch die Neigung gegenüber der Mittellage eine Stellkraft auf die Bahn ausgeübt, welche die Bahn wieder in die Mittellage bringt. Die Richtung der Kräfte auf die Bahn ist durch die Pfeile in F i g. 4 und 6 angedeutet.
  • Wie die F i g. 7 bis 1 1 erkennen lassen, ist das seitliche bewegliche Ende der Achse 22 der Regulierwalze 20 in einem verschwenkbaren Arm 24 gelagert, der drehbar an einem Zapfen 25 befestigt ist, welcher in einem Tragarm 26 sitzt. Dieser Tragarm ist über eine Grundplatte 27 mit dem Gestell der Trokkenpartie der Papiermaschine verbunden.
  • Das untere Ende des Armes 24 ist an das äußere Ende einer Kolbenstange 28 eines in einem Druckluftzylinder 29 arbeitenden Kolbens angelenkt. Die Verbindung erfolgt über ein verstellbares gabelförmiges Kopfstück 28 a. Der Zylinder 29 steht über Leitungen 31, 32 mit einem Steuerventil 30 in Verbindung. Dieses Ventil weist einen Steuerschieber 33 auf, der die mittlere Druckzuführungsleitung 34 und die Auslaßleitungen 35, 36 steuert. Der Schaft des Schiebers ist durch einen Zapfen 37 mit einem Fühlerhebel 38 gelenkig verbunden, der durch eine Feder 39 gegen das eine Ende der Bahn 21 gehalten wird.
  • Ferner ist eine von Hand zu betätigende Verstellvorrichtung zum annähernden Einstellen der Walzenachse in die normale Lage vorgesehen. Diese Verstellvorrichtung weist eine Spindel 41 auf, an deren einem Ende ein Handrad 42 sitzt. Das andere Ende 41 a ist mit Gewinde versehen und in eine Mutter 43 eingeschraubt, welche an dem Arm 24 sitzt. Etwa in der Mitte der Spindel ist eine Ringschulter 44 vorgesehen, die durch eine in einem Widerlager 46 befindliche Öffnung 45 hindurchgeführt werden kann. Zwischen dem Widerlager 46 und den Wänden 47, 48 sitzen auf der Spindel Schraubenfedern 50, 51. Mit ihrem einen Ende stützen sich diese Schraubenfedern gegen Stützkörper 52, 53 ab, welche auf beiden Seiten des Widerlagers 46 liegen.
  • Wenn der Filz langsam läuft, wird durch das Handrad 42 dessen Normallage ungefähr eingestellt.
  • Dann wird der Fühlerhebel 38 gegen die Bahnkante gelegt, so daß jetzt der Ventilschieber, falls Abweichungen vorhanden sind, betätigt wird und das Druckmittel in das eine oder andere Ende des Zylinders 29 eintreten kann. Dadurch wird die Regulierwalze sofort in die eine oder andere Richtung verschwenkt, Die entsprechenden Stellungen des Ventilschiebers ergeben sich aus den Fig. 9 bis 11. Bei der Schieberbewegung bzw. durch die Schieberbewegung drückt - je nach der Bewegungsrichtung des Schiebers - die Ringschulter 44 eine der Federn 50, 51 zusammen, während die andere durch feststehende Widerlager 46 zurückgehalten wird. Sobald die Abweichung wieder aufgehoben worden ist, gelangt der Fühler wieder in seine normale Lage, wodurch die Druckmittelzufuhr abgesperrt wird und beide Enden des Zylinders geöffnet werden, so daß der Zylinderinhalt über die Leitungen 35, 36 in die Atmosphäre entweichen kann und die Federn die Spindel in die in Fig. 10 wiedergegebene Mittellage bringen, wobei die Walze in die vorher eingestellte Normallage befördert wird.
  • Durch sorgfältiges Einstellen des Handrades 42 und des Fühlers 38 kann ein Pendeln der Bahn auf ein Minimum reduziert werden.
  • Wie die Fig. 12 bis 14 erkennen lassen, sind an Stelle des Fühlers 38 elektromagnetische Mittel vorgesehen. Diese schematisch dargestellten Mittel bestehen aus einem Anker 54, der zwischen zwei Spulen 55, 56 liegt, die in einem elektrischen Stromkreis angeordnet sind, der wechselweise durch sie zu betätigende elektrische Schalter 57, 58 aufweist, die durch einen fotoelektrischen Stromkreis geschaltet werden, welcher zwei nahe einer Kante der Bahn 61 liegende Lichtquellen 59, 60 enthält. Außerdem sind Fotozellen 62, 63 vorgesehen, welche die Magnetspulen 64, 65 steuern.
  • Wenn die Bahn gemäß Fig. 13 in ihrer Mittellage läuft, dann sind beide Schalter 57, 58 geöffnet. Wenn jedoch die Bahn gemäß Fig. 12 nach links verlagert ist, dann wird durch die Unterbrechung der Lichtzufuhr zu der Fotozelle 62 der Schalter 57 geschlossen und dadurch der Anker 54 nach links bewegt.
  • Dieser Anker ist mit einem verschwenkbar gelagerten Hebel verbunden, der dem Fühlerhebel 38 entspricht, so daß dadurch der Ventilschieber nach links in die in Fig. 11 wiedergegebene Stellung gebracht und dementsprechend die Walze verschoben wird. Wie Fig. 14 erkennen läßt, wird durch das Freilegen der Fotozelle 63 der Schalter 58 geschlossen, wodurch die Teile in die entgegengesetzte Richtung bewegt werden.
  • Gemäß Fig.15 ist der Arbeitszylinder 29 a mit einer verstellbaren Anschlagspindel 29 b versehen, während die Kolbenstange 28 a eine verstellbare Anschlagschulter 28b besitzt. Die Anschläge 29b und 28b können so eingestellt werden, daß die seitliche Verlagerung entsprechend begrenzt wird, wodurch die durch die augenblickliche Krafteinwirkung erfolgte Seitenverlagerung der Führungswalze auf einen Höchstwert eingestellt werden kann, so daß die Korrektur der Laufrichtung der Bahn schnell erfolgt, ohne daß sie zu groß wird. Das Einstellen dieser Anschläge kann während des Laufes der Bahn erfolgen.
  • Diese Einstellungen ändern sich bei jeder Bahn entsprechend dem Bestreben derselben, von der normalen Laufrichtung abzuweichen.
  • Statt des Schieberventils kann jedes andere Ventil zum Steuern des Druckmittels Verwendung finden.
  • Wie oben schon erwähnt wurde, können auch elektromagnetische Mittel statt des Druckmittels zum Verschwenken der Lenker oder Arme Verwendung finden.
  • Entsprechend der großen Empfindlichkeit eines fotoelektrischen Kreises kann, wenn die Toleranz der Verstellung zu gering ist, ein Flattern der Schalter E, F, das durch kleine Unebenheiten der Filzkante oder unerwünschte Betätigung durch ein Stück losen Materials daran oder sogar durch die Naht verursacht wird, ausgeglichen werden. Um derartiges Flattern oder unerwünschte Betätigung der Magnete zu verhindern und voll die Empfindlichkeit der elektronischen Steuerung für die Schalter E, F auszunutzen, ist vorteilhafterweise durch eine Änderung im elektrischen Stromkreis eine Verzögerung von etwa t/2 Sekunde vorzusehen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Bahnlaufregler zum automatischen Rückführen einer über Walzen laufenden Bahn, insbesondere eines Filzes oder Siebes einer Papiermaschine, in die Normallage, bestehend aus einer verschwenkbaren Regulierwalze, deren bewegliches Ende mit einem Stellglied, z. B. einem Druckkolben, sowie mit einer Spindel verbunden ist, an welcher Spiralfedern angeordnet sind, die an ein feststehendes Widerlager angreifen, um die Regulierwalze nach erfolgter Verschwenkung wieder in die Mittelstellung zurückzuführen, d a -durch gekennzeichnet, daß die Federn (50, 51) an zwei auf der Spindel (41) verschiebbaren Stützkörpern (52, 53) anliegen, die bei Auslenkung der Regulierwalze (20) aus der Mittelstellung an eine Ringschulter (44) der Spindel (41) und bei Nichtauslenkung an das feststehende Widerlager (46) angreifen, das mit einer öffnung (45) versehen ist, damit die Ringschulter (44) durch das Widerlager (46) hindurchtreten kann.
  2. 2. Bahnlaufregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem beweglichen Ende der Achse der Regulierwalze (20) ein an einem Ende schwenkbar gelagerter Arm (24) sitzt, der verstellbar mit der Spindel (41) und der Reguliereinrichtung (28 bis 39) verbunden ist.
  3. 3. Bahnlaufregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine mit einem Gewinde versehene Ende der Spindel (41) mit dem Arm (24) verbunden ist und das andere Ende ein Handrad (42) trägt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 574 261; USA.-Patentschriften Nr. 2819 655, 2530 122, 2 484 473, 1791288.
DES61409A 1958-01-21 1959-01-20 Bahnlaufregler Granted DE1169275B (de)

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GB196558A GB899001A (en) 1958-01-21 1958-01-21 Improvements in or relating to felt and like guides

Publications (2)

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GB (1) GB899001A (de)

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