DE1247127B - Ruehrwerksmuehle - Google Patents
RuehrwerksmuehleInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
- B02C17/16—Mills in which a fixed container houses stirring means tumbling the charge
- B02C17/163—Stirring means
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Description
- Rührwerksmühle Die Erfindung betrifft eine Rührwerksmühle zum Feinmahlen eines aus in flüssigen Dispersionsmitteln verteilten Stoffen bestehenden Mahlgutes mittels eines aus abgerundeten Mahlkörpern bestehenden Haufwerkes, in deren stehendem zylindrischem Behälter ein mit Rührarinen versehenes Rührwerk um eine lotrechte Achse umläuft und dadurch auf die einzelnen Mahlkörper des Haufwerkes Bewegungsimpulse überträgt, die durch elastische Stöße auf die anderen Mahlkörper des Haufwerkes derart übertragen werden, daß den Mahlkörpern nach allen Richtungen des Raumes wirkende Beschleunigungen erteilt werden, die im Mittel größer sind als die auf die Mahlkörper wirkenden Schwere- und Zentrifugalbeschleunigungen.
- Solche Rührwerksmühlen sind bereits bekannt. Die hierbei verwendeten Rührwerke weisen senkrecht zur Achse stehende Rührarme mit Kreisquerschnitt auf. Da es für den Mahleffekt wesentlich ist, eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Stoßrichtungen der Mahlkörper zu erzielen, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Rührwerk derart auszubilden, daß es den Mahlkörpem weitestgehend diffuse Bewegungsimpulse erteilt.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß auf den Rührwerksarmen in verschiedenen Abständen von der Rührwerksachse Stoßkörper vorgesehen sind, deren Stoßflächen derart ausgebildet und ang ge ordnet sind, daß ihre Normalen von der Umfangsrichtung abweichen.
- Diese Vorrichtung kann dahin ausgestaltet werden, daß die Größe der auf den Tragarmen angeordneten Stoßkörper mit der Entfernung von der Achse abnimmt.
- Die Rührvorrichtung kann auch dahingehend ausgestaltet werden, daß der vordere Aufriß eines jeden Tragarmes geringer ist als der vordere Aufriß des oder der daran befestigten Stoßkörper. Die Tragarine können weiter als Kreissektoren ausgebildet sein, wobei die Stoßorgane in verschiedener Entfernung von der Achse angeordnet sind.
- In weiterer Ausgestaltung dieser Rührvorrichtung können die die Stoßkörper tragenden Rührarme parallel oder nur schwach gegen die Achse geneigt angeordnet und durch ein Gerüst von Tragorganen mit der Rührwerkswelle verbunden sein.
- Einige besondere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
- F i g. 1 ist ein Längsschnitt durch eine Rührwerksmühle mit konischem Behälter und mit Rührarmen, die im wesentlichen axial zur Welle verlaufen und mit Stoßkörpern besetzt sind; F i g. 2 ist ein Ausschnitt des Bodens derselben, und zwar rechtwinklig zu der Darstellung in F i g. 1; F i g. 3 ist ein Schnitt längs der Linie 3-3 von Fig. 1; F i g. 4 ist ein Längsschnitt durch eine Rührvorrichtung mit waagerechten Armen und daran angeordneten Stoßkörpern in einem zylindrischen Behälter; F i g. 5 ist ein Schnitt längs der Linie 5-5 von F i g. 4; F i g. 6 ist eine Draufsicht auf einen Rührarm mit zwei daran befestigten Stoßkörpern zur Verwendung in einem Gefäß mit größeren Durchmesser; F i g. 7 ist ein Längsschnitt davon; F i g. 8 stellt dasselbe wie F i g. 7 dar, außer daß die Welle teilweise im Schnitt gezeigt ist und Zonen der Aktivierung dargestellt sind; F i g. 9 ist eine Seitenansicht des Rührarmes von F i 7 längs der Linie 9-9; F i g. 10 ist ein Längsschnitt eines abgeänderten Rührers, und F i g. 11 ist eine Draufsicht längs der Linie 11-11 von F i g. 10.
- F i g. 1 zeigt, daß im Betrieb der Füllstand der Mahlkörper 1 über das Rührwerk 2 hinausgeht und daß die Mahlkörper im Behälter 3 durch eine Trennwand 4 zurückgehalten werden.
- Das Ri-*,hrwerk gemäß F i g. 1 bis 3 enthält eine zentrale Welle 6 mit Tragarmen 7, die nahezu axial zur Welle verlaufen und mit dieser durch radiale Arme 8 verbunden sind. An den Tragarmen 7 sind Stoßkörper 10 befestigt.
- Außerdem enthält das dargestellte Rührwerk 2 unten zwei Rührschaufeln 5, die vom Boden des Behälters in einer Entfernung angeordnet sind, die etwa dreimal so groß wie der mittlere Durchmesser der Mahlkörper 1 ist. Diese heben die Mahlkörper vom Boden des Behälters 3 ab, wenn der Rührer 2 in Bewegung gesetzt wird. Die Rührschaufeln können aber auch weggelassen werden.
- Der Rührer gemäß F i g. 4 und 5 ist in einem zylindrischen Behälter 20 angeordnet. Die Tragarme 21 der Stoßkörper sind alle von gleicher Länge; sie sind jedoch so in Löchern 22 der Welle 6 angeordnet, daß ihr eines Ende, das mit einem Stoßkorper 23 versehen ist, aus der Welle nur halb so weit wie ihr anderes Ende hervorsteht. Die freien Tragarmenden sind somit von der Welle6 weiter entfernt als die Stoß-körper23, so daß ein im wesentlichen einheitliches Rühren über den gesamten Querschnitt des Behälters hervorgerufen wird.
- Die F i g. 6 bis 9 erläutern einen Aufbau zur Verwendung in Behältern mit größerem Durchmesser, wobei eine Vielzahl von Stoßkörpern 31, 33 auf jedem Tragarin 29 angeordnet ist. Dabei sind viele Tragarme an jedem Rührer vorgesehen, die sich von der Welle 30 in verschiedenen Richtungen erstrecken, obgleich nur ein derartiger Tragarm in jeder dieser Figuren dargestellt ist. Der Tragann verläuft durch die Welle und wird durch einen Bolzen 32 festgehalten. Die Ausbildung ist ähnlich wie bei der in F i g. 4 für ein Gefäß mit geringerem Durchmesser dargestellten Bauweise. Die punktierten Linien zeigen drei zvlindrische Aktivierungszonen 1, 2 und 3 mit i#achsendern Durchmesser an. Es kann auch eine größere oder kleinere Anzahl von Zonen vorgesehen sein, die von den Stoßkörpern bestrichen werden. Wenn der Rührer gedreht wird, ruft der Stoßkörper 31 eine Aktivierung in Zone 1 nahe der Welle hervor. Der Stoßkörper 33 in Zone 2 ist etwas kleiner, während in Zone 3 das Ende des Tragarmes 34 als Aktivator wirkt. Der Stoßkörper 33 in der Zwischenzone lieat in seiner Aktivierungsfähigkeit, also zwischen dem Stoßkörper 31 und dem Tragarmende 34.
- In F i g. 8 sind die an den verschiedenen Aktivierungskörpern liegenden Flächen schraffiert, um die Bereiche eines intensiven Rührens anzuzeigen. Ein weiterer Bereich mit etwas geringerer Rührintensität umgibt jeden der drei schraffierten Bereiche. Die verschiedenen Bereiche überlappen sich, wenn der Rührer gedreht wird.
- Die Stimkante eines jeden Tragannes der in den vorhergehenden Figuren beschriebenen Rührwerke verjüngt sich zu einer Schneidkante.
- Das Rührwerk gemäß F i g. 10 und 11 verwendet flache Platten 40 als Träger der Stoßkörper, die das Bett der Mahlkörper bei minimaler Bewegung und Verschiebung derselben durchdringen. Die Platten sind in Umfangsrichtung und axial derart zueinander versetzt an der Welle 41 befestigt, daß die darauf axial zur Welle angeordneten Stoßkörper 42 und 43 sich nicht in gleichen kreisförmigen Zonen um die Welle bewegen. Außerdem sind die Stoßkörper 42 und 43 in verschiedenen Entfernungen von der Welle angeordnet, so daß sie die Mahlkörper in verschiedenen Entfernungen von der Welle kinetisch aktivieren.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Rührwerksmühle zum Feinmahlen eines aus in flüssigen Dispersionsmitteln verteilten Stoffen bestehenden Mahlgutes mittels eines aus abgerundeten Mahlkörpern bestehenden Haufwerkes, in deren stehendem zylindrischem Behälter ein mit Rührarmen versehenes Rührwerk um einen lotrechte Achse umläuft und dadurch auf die einzelnen Mahlkörper des Haufwerkes Bewegungsimpulse überträgt, die durch elastische Stöße auf die anderen Mahlkörper des Haufwerkes derart übertragen werden, daß den Mahlkörpern nach allen Richtungen des Raumes wirkende Beschleunigungen erteilt werden, die im Mittel größer sind als die auf die Mahlkörper wirkende Schwere-und Zentrifugalbeschleunigung, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß auf den Rührwerksarmen in verschiedenen Abständen von der Rührwerksachse Stoßkörper (10, 23, 31, 33, 42, 43) vorgesehen sind, deren Stoßflächen derart ausgebildet und angeordnet sind, daß ihre Normalen von der Umfangsrichtung abweichen.
- 2. Rührwerksmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der auf den Rührwerks- bzw.
- Tragarmen (7, 21, 29, 34, 40) angeordneten Stoßkörper (10, 23, 31, 33, 42, 43) mit deren Entfernung von der Achse abnimmt. 3. Rührwerksmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Aufrißfläche der Tragarme geringer ist als die vordere Aufrißfläche der daran befestigten Stoßkörper.
- 4. Rührwerksmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme als Kreissektor (40) ausgebildet sind, auf denen die Stoßkörper (42, 43) in verschiedenen Entfernungen von der Achse (41) angeordnet sind. 5. Rührwerksmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stoßkörper (10) tragenden Rührarme (7) parallel oder nur schwach gegen die Achse geneigt angeordnet und durch ein Gerüst von Tragorganen (8) mit der Rührwerkswelle (6) verbunden sind.
- In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1135 735; französische Patentschriften Nr. 402 660, 1289073.
Applications Claiming Priority (2)
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| GB1247127X | 1963-03-11 | ||
| GB9599/63A GB1084731A (en) | 1963-03-11 | 1963-03-11 | Method of and apparatus for grinding and dispersing solid particles suspended in a liquid |
Publications (1)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
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