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DE1247091B - Ventilschnellkupplung - Google Patents

Ventilschnellkupplung

Info

Publication number
DE1247091B
DE1247091B DE1962N0022197 DEN0022197A DE1247091B DE 1247091 B DE1247091 B DE 1247091B DE 1962N0022197 DE1962N0022197 DE 1962N0022197 DE N0022197 A DEN0022197 A DE N0022197A DE 1247091 B DE1247091 B DE 1247091B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
coupling housing
pipe socket
clamping jaws
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962N0022197
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Kaltenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NINNELT ENTWICKLUNGS und VERTR
Original Assignee
NINNELT ENTWICKLUNGS und VERTR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NINNELT ENTWICKLUNGS und VERTR filed Critical NINNELT ENTWICKLUNGS und VERTR
Priority to DE1962N0022197 priority Critical patent/DE1247091B/de
Priority to AT809863A priority patent/AT248808B/de
Publication of DE1247091B publication Critical patent/DE1247091B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/12Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using hooks, pawls, or other movable or insertable locking members
    • F16L37/20Joints tightened by toggle-action levers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Ventilschnellkupplung Die Erfindung betrifft eine Ventilschnellkupplung, bestehend aus einem Kupplungsgehäuse und einer um dieses angeordneten selbsthemmenden, mechanisch betätigbaren Vorrichtung, z. B. einer Spannzange, die einmal zur festen Verbindung z. B. eines Rohrstutzens mit dem Kupplungsgehäuse das Rohrstutzenende umgreifende Klemmbacken aufweist und zum anderen zum Verschieben des Kupplungsgehäuses relativ zu dem in diesem angeordneten Rückschlagventil und zum gleichzeitigen öffnen desselben über einen vorgeschalteten Kolben dient.
  • Es ist bereits eine Anschlußkupplung bekannt, um eine Rohrleitung an einem glatten oder mit Außengewinde versehenen Rohrstutzen anzuschließen. Um nun auf jeden Fall auch nach dem Ankuppeln und während des Füllens eine ausreichende Abdichtung aufrechtzuerhalten, wird ein Stufenkolben vorgesehen, auf den der Druck des Füllmediums wirkt und der die erforderliche Anpressung gegen die Stirnfläche des Rohrstutzens durchführt. Eine eigentliche Halterung der ganzen Kupplung an dem Rohrstutzen ist jedoch bei dieser Konstruktion nicht vorhanden, wenn es sich um einen glatten Stutzen handelt. Falls der Stutzen ein Außengewinde hat, ist ein Aufschrauben auf dieses Gewinde verhältnismäßig umständlich.
  • Um diese Nachteile beim Aufsetzen auf einen Rohrstutzen zu vermeiden, ist es bekannt, die Kupplung als Schnellkupplung in der Weise auszubilden, daß nach dem Aufsetzen der Kupplung auf den Rohrstutzen über einen Exzenter ein Gestänge betätigt wird, mit dessen Hilfe Klemmbacken gegen den Rohrstutzen entweder innen oder außen angepreßt werden. Um eine einwandfreie Halterung nach öffnen des in der Kupplung angeordneten Ventils zu erzielen und ein Abheben der Kupplung zu vermeiden, sind sowohl der Rohrstutzen als auch die Klemmbacken mit Gewinde versehen, so daß in axialer Richtung diese beiden Teile formschlüssig miteinander verbunden sind. Da jedoch beim Abkuppeln sehr häufig durch eine Ausdehnung des Gases ein harter Schlag auftritt, ergibt sich in vielen Fällen eine Betätigung des Gewindes.
  • Um den Nachteil der Halterung mittels Gewinde zu vermeiden, ist es ferner bekannt, den Rohrstutzen mit einem teilkugelförmigen Ende zu versehen, das dann von zwei Seiten her durch bogenförmige Klemmbacken umfaßt wird, so daß sich auch hier in Achsrichtung eine formschlüssige Verbindung zwischen der Schnellkupplung und dem Rohrstutzen ergibt. Die Betätigung der Klemmbacken erfolgt dabei über ein Gestänize. Bei beiden zuletzt genannten bekannten Konstruktionen ist ein verhältnismäßig kompliziertes Gestänge mit Antrieb und eine größere Zahl von Rückzugfedern notwendig, um das gewünschte Ankuppeln durchzuführen. Diese Konstruktionen sind daher recht umständlich. Außerdem sind die Anpreßdrücke der Klemmbacken lediglich von der mechanischen Konstruktion des Gestänges und der Federn abhängig, so daß die Halterung während des Füllens unabhängig vom Fülldruck und den Abhebkräften der Schnellkupplung vom Rohrstutzen konstant verbleibt. Außerdem ist bei dieser Art der Halterung stets die Gefahr vorhanden, daß durch kleine Änderungen im Gestänge oder sonstige Beschädigungen eine sichere Halterung nicht mehr gewährleistet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung für Ventilkupplungen zu schaffen, die ein schnelles und leichtes Kuppeln auch von Rohren unterschiedlichen Durchmessers gestattet und bei der sich mit dem im Kupplungsgehäuse herrschenden Druck nach öffnen des Ventils auch die Anpressung der Klemmeinrichtung ändert.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei der Ventilschnellkupplung der eingangs definierten Art dadurch gelöst, daß an einer das Kupplungsgehäuse umgebenden Hülse der Betätigungsvorrichtung über Zapfen einmal die nachstellbaren Klemmbacken tragende Klemmhebel und zum anderen Schubkurbeln schwenkbar gelagert sind, wobei an dem freien Ende jeder Schubkurbel je eine Rolle angeordnet ist, die sich auf einem am Ende des Kupplungsgehäuses befestigten Konus abstützen und bei Betätigen der Schubkurbeln im Kupplungssinne das Kupplungsgehäuse axial verschieben und das freie Ende der Klemmhebel nach außen drücken.
  • Die vorstehende Lösung ist in erster Linie für frei bewegliche Ventilschnellkupplungen bestimmt. Für den Fall einer ortsfest angeordneten Kupplung wird dieselbe Aufgabe gemäß der Erfindung prinzipiell gleich und im einzelnen so gelöst, daß an einer das Kupplungsgehäuse umgebenden Hülse der Vorrichtung mittels Zapfen einmal Klemmhebel, welche nachstellbare Klemmbacken tragen, und zum anderen Schubkurbeln schwenkbar gelagert sind, an deren freiem Ende je eine Rolle vorgesehen ist, welche sich einerseits auf einem am Ende des Kupplungsgehäuses befestigten Konus und andererseits an den Klemmhebeln abstützen, und daß an den Drehgelenken der Schubkurbeln ortsfest gelagerte, über Koppelglieder miteinander verbundene Kurbeln schwenkbar angeordnet sind, wobei die Vorrichtung zum Anheben der Kupplung über den Rohrstutzen betätigt und der Rohrstutzen über die Klemmbacken mit der Kupplung verbunden wird.
  • Für den Fall einer druckmittelbetätigten Kupplung schlägt die Erfindung unter Benutzung desselben Prinzips im einzelnen vor, daß an einer das Kupplungsgehäuse umgebenden Gleithülse der Betätigungsvorrichtung mittels Zapfen Klemmhebel schwenkbar gelagert sind, die nachstellbare Klemmbacken und an ihren anderen Enden je eine Rolle tragen, die an je einer Schrägfläche eines Druckzylinders anliegen, in dem der Oberteil des als Hohlkolben ausgebildeten Kupplungsgehäuses und zwischen diesem und der Innenwand des Druckzylinders ein sich gegen die Lagerstelle der Gleithülse abstützender Ringkolben angeordnet ist, wobei die Kolben pneumatisch, hydraulisch oder vom Betriebsmedium beaufschlagt werden.
  • Bei allen Lösungen ist damit die Anordnung so getroffen, daß bei einer Verstärkung des inneren Druckes im Kupplungsgehäuse und einer stärkeren Trennkraft zwischen dem Rohrstutzenende und der Kupplung die Anpressung der Klemmbacken entsprechend verstärkt und damit die Halterung der Kupplung erhöht wird. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Klemmbacken aus deformierbarem Material bestehen.
  • In den Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Ventilschnellkupplung schematisch dargestellt. Es zeigt A b b. 1 eine frei bewegliche Ventilschnellkupplung in entkuppeltem Zustand, A b b. 2 eine Ventilschnellkupplung nach A b b.1 in angeschlossenem Zustand, A b b. 3 eine ortsfeste Ventilschnellkupplung in entkuppeltem Zustand, A b b. 4 eine Ventilschnellkupplung nach A b b. 3 in angeschlossenem Zustand, A b b. 5 eine pneumatisch betätigte Ventilschnellkupplung getrennt vom Gegenanschluß und A b b. 6 eine Ventilschnellkupplung nach A b b. 5 in gekuppeltem Zustand.
  • In den Abbildungen ist 1 das Gehäuse der Ventilschnellkupplung mit einem Anschluß 2 für den Zuleitungsschlauch. Es enthält ein federbelastetes Rückschlagventil 3. Diesem ist ein Druckteller 4 vorgeschaltet, welcher zur Verstärkung des Abdichtungsdruckes auch als Stufenkolben mit einer Zubrinamanschette 5 zu seiner Abdichtung ausgestaltet sein kann.
  • 6 ist ein Dichtungsring zur Abdichtung der Verbindungsstelle mit dem Gegenanschluß nach außen hin, welcher von einer Ringnut in dem Stufenkolben aufgenommen wird. Diese Ringnut ist mit einer Ausnehmung 7 nach Art einer Hinterdrehung versehen. Die Dichtung soll die Stirnfläche ihrer Aufnahme überragen. damit ihr auch bei Schrägstellung der Kupplung zum Gegenanschluß durch elastische Verformung eine Ausweichmöglichkeit gegeben ist, die stets zu einer zuverlässigen Abdichtung nach außen hin führt. Die Dichtung kann zu diesem Zweck in gleicher Weise auch in der Stirnfläche des Kupplungsgehäuses aufgenommen werden.
  • Das Kupplungsgehäuse ist von einer Gleithülse 8 mit zwei einander gegenüberliegenden Lagerstellen 9 zur Aufnahme von Zapfen 10 umgeben. Auf diesen Zapfen sind Klemmhebel 11 schwenkbar gelagert, welche an ihren freien Enden mit Klemmbacken 12 versehen sind. Diese bestehen vorteilhaft aus relativ weichem Material und sind in an sich bekannter Weise einstellbar, um die Kupplung größeren Abweichungen in den Abmessungen der Gegenanschlüsse anpassen und/oder Abnutzungen der Klemmbacken ausgleichen zu können.
  • Bei den mechanisch betätigten Kupplungen nach A b b. 1. bis 4 sind zwei Spannhebel 13 ebenfalls um die Zapfen 10 verschwenkbar angeordnet. An ihren äußeren Enden sind über die Bolzen 14 Übertragungshebel 15 angelenkt, die mit Rollen 16 versehen sind und die zusammen mit den Spannhebeln 13 Schubkurbeln 13,15 bilden. Diese Rollen stützen sich auf einen Konus 17 ab, wobei das Anliegen der Rollen durch eine zwischen dem Konus und den Lagerstellen 9 gespannte Feder 18 gesichert wird. Eine Feder 20 sorgt dafür, daß auch die Klemmhebel 11 ständig auf den Rollen anliegen.
  • Die Einstellung des günstigsten Ventilhubes wird vorteilhaft durch Verstellen des Konus auf dem Kupplungsgehäuse ermöglicht, indem dieser beispielsweise als Gewindering axial verstellbar auf diesem aufgeschraubt wird.
  • Bei der frei beweglichen Kupplung nach den A b b. 1 und 2 sind die Spannhebel 13 gleichzeitig zu Betätigungshandgriffen 21 ausgestaltet. Bei ortsgebundenen, fest anzubringenden Kupplungen wie nach A b b. 3 und 4 werden die Spannhebel 13 durch Kurbeln 22 betätigt, welche um ortsfeste Zapfen 23 drehbar sind. Zur Sicherung eines beiderseits gleichzeitigen Zangenschlusses wird ein Gleichlauf der beiden Kurbeln durch die Koppelglieder 24 und 25 bewirkt.
  • Das Kupplungsgehäuse der pneumatisch betätigten Kupplung nach A b b. 5 und 6 ist an seiner äußeren Stirnfläche zu einem Zwischenkolben 26 ausgestaltet, der in einem der Gleithülse 8 zugehörenden Ringkolben 27 geführt ist. Dieser Ringkolben gleitet in dem zylindrischen Teil 28 einer Kammer für das Druckmittel, welche stirnseitig mit schiefen Ebenen 29 oder auch kegelförmig ausgebildet ist. Die Klemmhebel 11 sind in diesem Fall selbst Rollenträger. Ihre Rollen 30 werden durch die Zugfeder 19 gegen die schrägen Gleitflächen 29 angedrückt. Ein Ventil 31 dient zum Füllen der Druckkammer, ein solches 32 zum Entleeren derselben.
  • Die Arbeitsweise der frei beweglichen, handbetätigten Kupplung nach A b b. 1 und 2 ist folgende: Das Kupplungsgehäuse wird mit seiner stirnseitigen Dichtung unter gleichzeitigem Zusammenpressen der Zangenhebel an dem Gegenanschluß angesetzt. Hierbei werden die Rollen 16 derartig zwischen den Konus 17 und die Klemmhebel 11 gedrückt, daß sich das Kupplungsgehäuse unter Verformung der Dichtung 6 gegen den Gegenanschluß verschiebt und zugleich die Klemmbacken 12 kraftschlüssig mit der Wandung des Gegenanschlusses verbunden werden. Bei fortschreitendem Zusammendrücken der Betätigungshandgriffe wird unter Fortsetzung der Bewegung des Kupplungsgehäuses das Rückschlagventil in diesem durch den Druckteller geöffnet, so daß das unter Druck stehende Füllgut abfließen kann. Die Schubkurbeln sind so ausgelegt, daß ihre Rollen in der Anschlußstellung hinter der Totpunktlage stehen und die Kupplung deshalb durch reine Zugeinwirkung nicht geöffnet werden kann. Das Füllgut hinter dem Druckteller verstärkt den Dichtungsdruck nach außen hin und wirkt als Gegendruck über das Kupplungsgehäuse auf den Konus 17, die Rollen 16 und die Klemmhebel 13 auf die Klemmbacken 12 derart, daß sich der Konus, den Anpreßdruck der Klemmbacken dauernd verstärkend, so lange in Richtung auf Trennung vom Gegenanschluß bewegt, bis dieser Druck im Gleichgewicht mit dem Anpreßdruck des Dichtungsrings 6 ist. Der Öffnungshub des Ventiltellers ist dabei so vorgesehen, daß bei diesem druckausgleichenden Verriegelungsvorgang noch ein ausreichender Durchgangsquerschnitt freigegeben wird.
  • Das Abkuppeln kann nur durch Verschwenken der Betätigungshandgriffe von Hand nach außen geschehen, wodurch Gewähr dafür gegeben ist, daß die Kupplung nicht ungewollt, z. B. durch Zug am Füllschlauch, gelöst werden kann. Umgekehrt ist es auch nicht möglich, das Füllventil zu öffnen, wenn keine mechanische Verbindung mit einem Gegenanschluß besteht. Die weiteren Vorgänge des Entkuppelns spielen sich in umgekehrter Reihenfolge ab als beim Kuppeln. Dabei werden die Kupplungsglieder durch die Federn 18 und 19 wieder in ihre Anschlußstellung zurückgeführt.
  • Die ortsfest zu verwendenden Ausführungen nach A b b. 3 und 4 sind in erster Linie dafür gedacht, Behälter gleicher Größe, bei denen sich die Anschlußstutzen ihrer Füllventile in gleicher Höhe über dem Boden befinden, besonders schnell anzuschließen. Die Behälter brauchen zu diesem Zweck mit dem Anschlußstutzen ihrer Ventile nur gegen die Kupplung angedrückt zu werden. Dabei werden zunächst die Kurbeln 22 um ihre Lagerzapfen 23 nach hinten gedreht und dabei über die Spannhebel, Rollen und Klemmhebel die Klemmbacken mit der Außenwandung des Anschlußstutzens vom Flaschenventil so verbunden, wie dieses bei der frei beweglichen Kupplung durch Betätigung der Handhebel erfolgt. Anschließend daran vollzieht sich dann der weitere Kupplungsvorgang bei weiterem Anschieben des Behälters genau wie bei der frei beweglichen Kupplung.
  • Zum Lösen der Kupplung muß nur der Behälter von der Kupplung hinweg bewegt werden. Hierdurch werden zunächst die beiden Kurbeln 22 wieder nach vorn verschwenkt und dabei die Spannhebel 13 nach außen bewegt, bis die Klemmwirkung aufgehoben ist und der Behälter leicht entfernt werden kann.
  • Bei der pneumatisch, hydraulisch oder durch das Betriebsmedium betätigten Kupplung nach A b b. 5 und 6 erfolgt das Anschließen durch Öffnen des Ventils 31. Das in die Kammer einströmende Druckmittel wirkt gleichzeitig auf das zum Zwischenkolben 26 ausgestaltete Kupplungsgehäuse und den Ringkolben 27, der sich gegen die Lagerstellen 9 der Gleithülse abstützt. Der Rückdruck beider Kolben wirkt auf die Wandung der Druckkammer und verschiebt diese mit ihren schrägen Gleitflächen vom Gegenanschluß hinweg. Hierdurch werden die Klemmhebel 11 über die Rollen 30 gespreizt und bewirken mittels der Klemmbacken eine feste Verbindung mit dem Gegenanschluß.
  • Daraufhin wird das Kupplungsgehäuse durch den auf sein Kolbenende wirkenden Druck weiterhin an diesen herangeführt, bis - genau wie bei den mechanisch betätigten Ausführungen - das Rückschla2ventil 3 unter gleichzeitiger Abdichtung der Verbindung nach außen hin mittels der Dichtung 6 geöffnet wird und die Füllung beginnt.
  • Auch hier wirken alle auf Trennung der Kupplung gerichteten Kräfte durch Zugeinwirkung von außen her oder durch Ansteigen des Fülldruckes über den Kolben 26 und das in der Druckkammer enthaltene Druckmittel weiterhin spreizend auf die Klemmhebel 11 und verstärken den Anpreßdruck der Klemmbacken dementsprechend. Darüber hinaus hat diese Kupplung den sonst bei hydraulisch oder mechanischer Betätigung üblichen Maulbügelausführungen gegenüber noch den Vorteil der einseitigen Anschlußmöglichkeit an dem Gegenanschluß.
  • Zum Abkuppeln ist nur das Ventil 32 zu betätigen. Bei Öffnen desselben entweicht das Druckmittel, und der Vorgang vollzieht sich bis zur Rückführung der Klemmhebel durch die Feder 19 in ihre Ausgangsstellung in umgekehrter Reihenfolge.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Ventilschnellkupplung, bestehend aus einem Kupplungsgehäuse und einer um dieses angeordneten, selbsthemmenden mechanisch betätigbaren Vorrichtung, z. B. einer Spannzange, die einmal zur festen Verbindung z. B. eines Rohrstutzens mit dem Kupplungsgehäuse das Rohrstutzenende umgreifende Klemmbacken aufweist und zum anderen zum Verschieben des Kupplungsgehäuses relativ zu dem in diesem angeordneten Rückschlagventil und zum gleichzeitigen Öffnen desselben über einen vorgeschalteten Kolben dient, dadurch gekennzeichnet, daß an einer das Kupplungsgehäuse (1) umgebenden Hülse (8) der Vorrichtung über Zapfen (10) einmal die nachstellbaren Klemmbacken (12) tragende Klemmhebel (11) und zum anderen Schubkurbeln (13,15) schwenkbar gelagert sind, wobei an dem freien Ende jeder Schubkurbel (13,15) je eine Rolle (16) angeordnet ist, die sich auf einem am Ende des Kupplungsgehäuses (1) befestigten Konus (17) abstützen und bei Betätigen der Schubkurbeln (13.15) im Kupplungssinne das Kupplungsgehäuse axial verschieben und das freie Ende der Klemmhebel (11) nach außen drücken.
  2. 2. Ventilschnellkupplung, bestehend aus einem Kupplungsgehäuse, das relativ zu einem in diesem angeordneten durch einen vorgeschalteten Kolben in Offenstellung verschiebbaren Rückschlagventil in Achsrichtung bewegbar gelagert ist, und einer um das Kupplungsgehäuse angeordneten selbsthemmenden mechanisch betätig baren Vorrichtung, z. B. einer Spannzange, die zur festen Verbindung z. B. eines Rohrstutzens mit dem Kupplungsgehäuse Klemmbacken aufweist, die das Rohrstutzenende umgreifen, dadurch gekennzeichnet, daß an einer das Kupplungsgehäuse (1) umgebenden Hülse (8) der Vorrichtung mittels Zapfen (10) einmal Klemmhebel (11), welche nachstellbare Klemmbacken tragen, und zum anderen Schubkurbeln (13,15) schwenkbar gelagert sind, an deren freiem Ende je eine Rolle (16) vorgesehen ist, welche sich einerseits auf einem am Ende des Kupplungsgehäuses(1) befestigten Konus (17) und andererseits an dem Klemmhebel abstützen, und daß an den Drehgelenken (14) der Schubkurbeln ortsfest gelagerte, über Koppelglieder (24, 25) miteinander verbundene Kurbeln (22) schwenkbar angeordnet sind, wobei die Vorrichtung bei Anheben der Kupplung über den Rohrstutzen betätigt und der Rohrstutzen über die Klemmbacken (12) mit der Kupplung verbunden wird.
  3. 3. Ventilschnellkupplung, bestehend aus einem Kupplungsgehäuse und einer um dieses angeordneten selbsthemmenden Vorrichtung, z. B. einer Spannzange, die einmal zur festen Verbindung z. B. eines Rohrstutzens mit dem Kupplungsgehäuse Klemmbacken aufweist, die das Rohrstutzenende umgreifen und die zum anderen zum Verschieben des Kupplungsgehäuses relativ zu dem in diesem angeordneten Rückschlagventil und zum gleichzeitigen Öffnen desselben mittels eines vorgeschalteten Kolbens dient, dadurch gekennzeichnet, daß an einer das Kupplungsgehäuse (1) umgebenden Gleithülse (8) der Vorrichtung mittels Zapfen (10) Klemmhebel (11) schwenkbar gelagert sind, die nachstellbare Klemmbacken (12) und an ihren anderen Enden je eine Rolle (30) tragen, die an je einer Schrägfläche (29) eines Druckzylinders (28) anliegen, in dem der Oberteil des als Hohlkolben ausgebildeten Kupplungsgehäuses (1) und zwischen diesem und der Innenwand des Druckzylinders (28) ein sich gegen die Lagerstelle (9) der Gleithülse (8) abstützender Ringkolben (27) angeordnet sind, wobei die Kolben pneumatisch, hydraulisch oder vom Betriebsmedium beaufschlagt werden.
  4. 4. Ventilschnellkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (12) aus deformierbarem Material bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr.1072 025; britische Patentschrift Nr. 725 557; USA.- Patentschriften Nr. 2 702 202, 2 756 075, 2 803 473, 2 861821.
DE1962N0022197 1962-10-10 1962-10-10 Ventilschnellkupplung Pending DE1247091B (de)

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