DE1246985B - Mehrschichtige geschliffene Parkettplatte - Google Patents
Mehrschichtige geschliffene ParkettplatteInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F15/00—Flooring
- E04F15/02—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
- E04F15/04—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04F2201/01—Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship
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- E04F2201/07—Joining sheets or plates or panels with connections using a special adhesive material
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- Floor Finish (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
E04f
Deutsche KL: 37 d-15/04
Nummer: 1246 985
Aktenzeichen: W 28858 V/37 d
Anmeldetag: 7. November 1960
Auslegetag: 10. August 1967
Die Erfindung betrifft eine mehrschichtige, geschliffene Parkettplatte aus dünnen Holzlagen mit
auf zwei benachbarten Seiten vorstehenden Kleberändern als Verbindungsmittel.
Es ist bekannt, zweischichtige Parkettböden dadurch herzustellen, daß die beiden Holzlagen untereinander
mittels eines Kontaktklebers verbunden werden. Da bei diesem Parkettboden die Stäbchen der
oberen Holzlage senkrecht oder schräg zu den Stäbchen der unteren Holzlage angeordnet sind, entstehen
Überlappungen, die es ermöglichen, die Stäbchen der einen Holzlage mittels der Stäbchen der
anderen Holzlage an Ort und Stelle zu verbinden. Für eine maßgenaue Vorfertigung ist dieser Parkettboden
nicht geeignet, da bei Parkettplatten aus dünnen Holzlagen die Überlappung jeweils nur einlagiger
Kleberänder als Verbindungsmittel nicht ausreicht und beim Verlegen auf unebenen Böden an
den Stoßfugen Kanten überstehen würden. Bekannte Stoßverbindungen, z. B. Nut und Feder, sind nur bei
viel größerer Gesamtdicke der Platten möglich. Eine größere Gesamtdicke verhindert aber die bei einem
Parkettboden der angegebenen Art notwendige Anpassung an die Unebenheiten der Unterböden.
Um die Anpassung an den Unterboden zu verbessern und um mit einem geringen Materialaufwand
auszukommen, ist es bekannt, Parkettplatten aus dünnen Deck- und Blindfurnieren herzustellen. Eine
Stoßverbindung ist bei diesen Parkettplatten nicht vorgesehen, so daß an den Stoßfugen überstehende
Kanten nur vermeidbar sind, wenn der Unterboden eben ist.
Außerdem ist ein Gummi-Fußboden-Element mit Holzfaser- oder Sperrholzkern bekannt, bei dem an
zwei benachbarten Seiten Kleberänder vorstehen. Dieses Fußbodenelement ist jedoch in der Mitte steif
und nur an den Rändern weich, wodurch Unebenheiten noch nicht richtig ausgeglichen werden
können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine vorgefertigte Parkettplatte zu schaffen, die einen
geringen Materialaufwand erfordert, von ungelernten Kräften verlegt werden kann und unebene Unterböden
auch ohne zusätzliche Hilfsmittel ausgleicht und trotzdem glatte Plattenstöße ergibt sowie ohne
Verbindung zum Unterboden verlegt werden und ohne weiteres wieder aufgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Parkettplatte zweischichtig ist und daß
an die fertig geschliffene biegsame Parkettplatte eine biegsame Verbindungsschicht versetzt angeklebt ist,
wobei die Unterseite der Parkettplatte und die Ober-Mehrschichtige geschliffene Parkettplatte
Anmelder:
Willem van Wingerden, Rotterdam (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. ν. Schumann,
Patent- und Rechtsanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 5
Als Erfinder benannt:
Willem van Wingerden,
Rotterdam (Niederlande)
Willem van Wingerden,
Rotterdam (Niederlande)
seite der Verbindungsschicht vollflächig mit Kontaktkleber versehen sind.
Da die Parkettplatten vor dem Aufbringen der Verbindungsschicht maßgenau geschliffen werden,
sind auch die Ränder benachbarter Platten gleich dick. Überstehende Kanten treten an den Stoßfugen
nicht auf, weil die benachbarten Ränder durch die jeweils versetzt zur Parkettplatte angeordnete Verbindungsschicht
gleichartig unterstützt sind, auch wenn die Verbindungsschichten nebeneinander verlegter
Parkettplatten ungleich dick sind oder der Unterboden Unebenheiten aufweist.
Da die Unterseite der Parkettplatte und die Oberseite der Verbindungsschicht bereits in der Fabrik
vollflächig mit Kontaktkleber versehen sind, sind auch die jeweiligen Klebeschichten gleichmäßig dick.
Außerdem brauchen sie nicht an Ort und Stelle aufgetragen zu werden, was eine zusätzliche Arbeitsersparnis bedeutet. Es genügt beim Verlegen, die ent-
sprechenden Kleberänder aufeinanderzulegen und mit einem Gummihammer anzuklopfen. Auf diese einfache
Art und Weise wird sehr schnell eine gute Verbindung der Parkettplatten und eine glatte Stoßfuge
erreicht, auch wenn gerade unter der Stoßfuge der Unterboden eine Mulde aufweist.
Es sind zwar auch aus Vollholz ausgefräste Parkettstäbe mit an den Seiten vorstehenden Kleberändern
bekannt. Diese Parkettstäbe müssen aber auf Grund des auch noch die Holzfaserrichtung berücksichtigenden
Fräsvorganges dicker sein als die erfindungsgemäß ausgebildeten Parkettplatten und können
auf einem unebenen Unterboden mit einem Kontakt-
709 620/221
Claims (1)
- kleber nicht verlegt werden, da wegen der Steifigkeit der Parkettkleber kaum eine richtige Verbindung zustande kommen würde.Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, es zeigt F i g. 1 die Draufsicht auf eine Parkettplatte,F i g. 2 die Draufsicht auf einen aus einer Vielzahl dieser Platten zusammengesetzten Fußbodenbelag, wobei von einigen Platten eine oder zwei Schichten teilweise nicht dargestellt sind.Gemäß den F i g. 1 und 2 besteht jede Parkettplatte aus zwei Schichten 1 und 2, die je aus dünnen Stäbchen oder Frieschen zusammengesetzt sind, an die eine versetzt angeordnete Verbindungsschicht 3 geklebt ist.Die Parkettplatte ist maßgenau besäumt und geschliffen und nachher unterseitig vollflächig mit Kontaktkleber versehen. Die Verbindungsschicht 3, die beim Ausführungsbeispiel aus schmalen Streifen besteht, ist an der Oberseite vollflächig mit Kontaktkleber versehen und wird schon in der Fabrik an die Parkettplatte angeklebt. Die überstehenden Kleberänder sind infolge dieses Vorgehens gleichmäßig mit Kontaktkleber versehen.Patentanspruch:Mehrschichtige geschliffene Parkettplatte aus dünnen Holzlagen mit auf zwei benachbarten Seiten vorstehenden Kleberändern als Verbindungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß die Parkettplatte zweischichtig ist und daß an die fertiggeschliffene biegsame Parkettplatte eine biegsame Verbindungsschicht versetzt angeklebt ist, wobei die Unterseite der Parkettplatte und die Oberseite der Verbindungsschicht vollflächig mit Kontaktkleber versehen sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 863 992;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 689 122,
740 559,1 762 705,1 783 414,1 793 921;
französische Patentschrift Nr. 956 378.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen709 620/221 7.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960W0028858 DE1246985C2 (de) | 1960-11-07 | 1960-11-07 | Mehrschichtige geschliffene Parkettplatte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960W0028858 DE1246985C2 (de) | 1960-11-07 | 1960-11-07 | Mehrschichtige geschliffene Parkettplatte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1246985B true DE1246985B (de) | 1967-08-10 |
| DE1246985C2 DE1246985C2 (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=7599066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1960W0028858 Expired DE1246985C2 (de) | 1960-11-07 | 1960-11-07 | Mehrschichtige geschliffene Parkettplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1246985C2 (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR956378A (de) * | 1950-01-31 | |||
| DE863992C (de) * | 1950-12-23 | 1953-01-22 | Jakob Roersch | Fussbodenelement fuer parkettaehnlichen Fussboden |
| DE1689122U (de) * | 1954-09-23 | 1954-12-16 | Holzfaserplattenwerk Losheim G | Fussbodenplatte mit vulkanisierter gummiauflage. |
| DE1740559U (de) * | 1956-10-03 | 1957-02-28 | Carl Eggers | Parkettstab. |
| DE1783414U (de) * | 1958-12-16 | 1959-02-19 | Otto Beck | Bauplatte. |
| DE1793921U (de) * | 1959-01-13 | 1959-08-20 | Hubert Max Siegels | Parkettplatte. |
| DE1762705A1 (de) * | 1967-08-31 | 1970-07-02 | Philips Nv | Mit einer Membran aus thermohaertendem Kunstharzmaterial und einer selbsttragenden Schwingerspule versehener Schallwandler |
-
1960
- 1960-11-07 DE DE1960W0028858 patent/DE1246985C2/de not_active Expired
Patent Citations (7)
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| FR956378A (de) * | 1950-01-31 | |||
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1246985C2 (de) | 1973-02-22 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |