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DE1246263B - Regelvorrichtung fuer volumetrische Dosiervorrichtungen - Google Patents

Regelvorrichtung fuer volumetrische Dosiervorrichtungen

Info

Publication number
DE1246263B
DE1246263B DE1959H0036944 DEH0036944A DE1246263B DE 1246263 B DE1246263 B DE 1246263B DE 1959H0036944 DE1959H0036944 DE 1959H0036944 DE H0036944 A DEH0036944 A DE H0036944A DE 1246263 B DE1246263 B DE 1246263B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control device
contact finger
dosing
drive shaft
output drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959H0036944
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ulrich Bauder
Kurt Braun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Original Assignee
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FR Hesser Maschinenfabrik AG filed Critical FR Hesser Maschinenfabrik AG
Priority to DE1959H0036944 priority Critical patent/DE1246263B/de
Priority to CH748860A priority patent/CH379382A/de
Priority to GB2409660A priority patent/GB904114A/en
Publication of DE1246263B publication Critical patent/DE1246263B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/44Checking density of material to be filled
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Regelvorrichtung für volumetrische Dosiervorrichtungen Die Erfindung betrifft eine Regelvorrichtung für eine volumetrisch dosierte und mittels einer nachgeordneten Wägevorrichtung überprüfte Gutsmenge an volumetrischen Dosiervorrichtungen zum Konstanthalten des Gewichtes der in Behälter abgefüllten Mengen, wobei die von der Wägevorrichtung festgestellten tZber- bzw. Untergewichte der gefüllten Behälter durch ein in zwei Richtungen beeinflußbares, aus zwei elektromagnetisch betätigbaren Klinkenschrittschaltwerken bestehendes Zählwerk getrennt sunnnierbar sind und nach Erreichen einer vorwählbaren Grenzsumme selbsttätig eine korrigierende Verstellung des Dosiervolumens der Dosiervorrichtung durch einen hiervon über Kontakte betätigten Stellmotor vornehmen.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wirken die von der Waage entsprechend einem Ober- bzw.
  • Untergewicht abgegebenen positiven bzw. negativen Impulse über Klinken auf ein einziges Zählwerk ein, welches bei jedem positiven oder negativen Zählschritt infolge - der kraftschlüssigen Verbindung mit der Dosiervorrichtung eine Verstellung der Dosiert vorrichtung auslöst. Damit läßt sich eine Sunamlerung der von der Wägevorrichtung abgegebenen Plus-oder Minusimpulse unter Beachtung des Vorzeichens getrennt und eine Verstellung der Dosiervorrichtung erst dann, wenn diese Summe eine vorbestimmte, vorwählbare Größe zum Positiven oder Negativen erreicht hat, nicht durchführen. Auch ist es nicht möglich, die immer wieder erforderliche Rückstellung der betreffenden Schaltwelle mittels eines einzigen Impulses durchzuführen, unabhängig davon, wie groß die jeweilige Abweichung von der Nullstellung ist.
  • Bei einer anderen Vorrichtung der oben aufgeführten Gattung werden die von der Waage abgegebenen positiven oder negativen Impulse entsprechend einem Über- bzw. Untergewicht in zwei Zählwerken entsprechend ihrem Vorzeichen gespeichert. Beim Erreichen einer voreinstellbaren Summe entweder von der positiven oder negativen Seite her, wobei diese aus der vorzeichengerechten Zusammenfassung der beiden in den Zählwerken anstehenden Snrnrnen gebildet wird, erfolgt dann eine entsprechende Vergrößerung oder Verkleinerung des Dosiervolumens.
  • Die Nachteile dieser bekannten Vorrichtungen sind im wesentlichen darin zu sehen, daß im ersten Fall bereits jeder »Ausreißer« eine Korrektur veranlaßt, während im zweiten Fall zwar zunächst eine Summierung erfolgt, welche diese unnötigen Korrekturen vermeidet, jedoch erfolgt auch hierbei die Summierung durch eine die beiden Zählwerk verbindende Welle, wodurch bei einem positiven Fehlimpuls von der Waage das die negativen Impulse summierende Zählwerk ebenfalls in einem positiven Sinne verstellt wird. Damit läßt sich eine getrennte Summierung der von der Wägevorrichtung abgegebenen Plus- oder Minusimpulse unter Beachtung ihrer Vorzeichen auch nicht durchführen, ganz ungeachtet dessen, daß eine beginnende Abweichung vom Sollgewicht schon von der Korrektur her nicht erkennbar ist und mit der Nullstellung die vorher in den Zählwerken summierten Impulse gelöscht werden, wodurch eine Tendenz zum Über- bzw. Untergewicht erst relativ spät erkennbar ist und nicht gleich zu einer vollständigen Korrektur führt.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die obengenannten Nachteile zu vermeiden und die betreffende Regelvorrichtung so auszubilden, daß bei einem einfachen Aufbau eine wesentliche Steigerung der Leistung der Dosiervorrichtung erfolgt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Regelvorrichtung der oben gekennzeichneten Art so ausgebildet, daß erfindungsgemäß von den Klinkenschrittschaltwerken über ein Differentialgetriebe mit einer hiermit verbundenen Ausgangstriebwelle ein Kontaktfinger verstellbar ist, welcher über innerhalb des Schwenkbereiches des Kontaktflngers voreinstellbare Kontakte den Verstellmotor einschaltet. In Weiterbildung der Erfindung ist diese Regelvorrichtung dann noch dahingehend ausgebildet, daß der Kontakttlnger in seine Nullage mittels eines von einem Elektromagneten betätigbaren Kipphebels, welcher auf eine auf der Ausgangstriebwelle befestigte Herzkurve einwirkt, durch einen einzigen Impuls rückstellbar ist.
  • Auf diese Weise ist es möglich, bei einfachem und gegen Störungen betriebssidherem Aufbau eine erhebliche Leistungssteigerung zu erreichen, da lediglich ein einziger Impuls nötig ist, um die genannten Rückstellungen der Schaltwelle durchzuführen, unabhängig von der Größe der jeweiligen Abweichung von der Nullstellung.
  • Der Schutz der Erfindung soll sich lediglich auf die in den Ansprüchen gekennzeichneten, vorstehend nochmals besonders hervorgehobenen Merkmale beziehen.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Regelvorrichtung in Verbindung mit einer elektrischen Waage und einer Schneckendosiermaschine und F i g. 2 eine Regelvorrichtung in Verbindung mit einer Bandwaage und einer Tellerdosiermaschine.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 werden die Füllgutmengen mittels einer an sich bekannten, regelbaren Schneckendosiermaschine 1 abgemessen und in die mittels des Förderrades 2 einer Verpakkungsmaschine zugeführten Packungen 3 eingefüllt.
  • Die gefüllten Packungen 3 gelangen beim anschließenden Schaltschritt des Förderrades 2 auf die Waagschale4 einer elektromechanischen Kontrollwaage 5 an sich bekannter Art, die auf ein Sollgewicht voreinstellbar ist und die bei Packungen mit Über- oder Untergewicht jeweils einen positiven bzw. negativen elektrischen Impuls abgibt.
  • Die in einem Verstärker 6 verstärkten Impulse werden je nach ihrer Polarität einer Spule 7 für Untergewicht oder einer Spule8 für Ubergewicht zugeleitet. -Beim Erregen einer der beiden Spulen 7 bzw. 8 schaltet diese mit ihrem Anker 9 bzw. 10 und einer Klinke 11 bzw. 12 ein Klinkenradl3 bzw. 14 um einen Zahn weiter. Die beiden Klinkenräder 13 und 14 stehen mit einem Differentialgetriebe 15 in Verbindung, womit dessen mit einem Kontaktfinger 16 versehene Ausgangstri'ebwelle 17 beim Ansprechen der Spule 7 entgegen dem Uhrzeigersinn und beim Ansprechen der Spule 8 im Uhrzeigersinn um einen vorbestimmten Drehwinkel gedreht wird. In einem vorwählbaren, einem oder mehreren Schaltschritten entsprechenden Abstand von der Nullstellung des Kontaktfingers 16 sind nach beiden Seiten hin Kontaktel8, 19 angeordnet, die einmal in den Stromkreisen eines -handelsüblichen Wendeschützen 20 für einen Verstellmotor21 liegen und zum anderen im Stromkreis eines Zeitrelais 22.
  • Das Zeitrelais 22 ist so ausgelegt, daß es bei Kontaktschluß eines der beiden Kontakte 18 oder 19 zwei Kontakte 23, 24 über eine vorbestimmte, einstellbare Zeitspanne schließt. Einer dieser Kontakte, d. h. der mit 23 bezeichnete, liegt in den Stromkreisen der beiden Relaisspulen 28, 29 des Wendeschützen 20 und bewirkt, daß bei Kontaktschluß einer der beiden Kontakte 18 oder 19 durch den Kontaktfinger 16 jeweils der Stromkreis der zugeordneten Relaisspulen 28, 29 über die eingestellte Zeitspanne geschlossen bleibt und den Verstellmotor 21 während dieser Zeit einschaltet.
  • Der zweite Relaiskontakt 24 liegt im Stromkreis eines Elektromagneten25, welcher bei seiner Erregung die Rückstellung des Kontaktfingers 16 betätigt.
  • Zu diesem Zweck sitzt auf der den Finger 16 tragenden Ausgangstriebwelle 17 eine Herzkurve 27, auf der ein mit dem Anker des Elektromagneten 25 verbundener Kipphebel 26 aufliegt.
  • Diese Steuerung bewirkt, daß bei jedem durch den Kontakttinger 16 gegebenen Impuls die Verstellung der DQsiervorrichtung um einen stets gleichen Betrag erfolgt, der von der Größe der vom Zeitrelais 22 eingestellten Zeitspanne abhängig ist. Sind größere Verstellungen der Dosiermaschine erforderlich, beispielsweise bei plötzlichen stärkeren Abweichungen im spezifischen Gewicht des Füllguts, was unter anderem eintreten kann, wenn auf einen anderen Vorratssilo umgeschaltet wird, so erfolgt die Korrektur in mehreren Stufen, d. h., der Kontaktfinger 16 wird immer wieder nach der voreingestellten Anzahl von Fehlgewichtswiegungen einen Steuerimpuls abgeben, so lange, bis das Sollgewicht erreicht ist. Im allgemeinen wird jedoch schon eine Korrekturschaltung ausreichen, um wieder das Sollgewicht herzustellen.
  • Für die Summierung der von unter- oder übergewichtigen Packungen herrührenden negativen oder positiven Impulse können gegebenenfalls auch handelsübliche Schrittschaltwerke anderer Art als das beschriebene Verwendung finden.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 veranschaulicht die beschriebene Regelvorrichtung in Verbindung mit einer kontinuierlich umlaufenden, an sich bekannten Tellerdosiermaschine 40. Eine gewichtsmäßige Überprüfung der gefüllten Packungen 3 geschieht hier während deren Förderung über eine kontinuierlich umlaufende Bandwaage 41 bekannter Art. Die durch über- oder untergewichtige Packungen 3 erzeugten positiven oder negativen Impulse werden in der bereits beschriebenen Weise über einen Verstärker, ein Schrittschaltwerk, ein Zeitrelais und ein Wendeschütz geleitet. Diese Teile sind durch ein Rechteck 42 in Fig. 2 dargestellt. Die Verstellung der Dosierkammern43 wird über den Verstellmotor 21 und das Schneckengetriebe 30 vorgenommen.
  • In Verbindung mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann außerdem an- Verpackungsmaschinen eine von der Waage gesteuerte Vorrichtung zum Auswerfen von sogenannten »Ausreißern« vorgesehen werden, deren Gewicht vom Sollgewicht über das zulässige Maß hinaus abweicht.
  • Anstatt der im vorliegenden Beispiel verwendeten Gleichgewichts- oder Federwaage kann selbstverständlich auch jede andere geeignete Meßeinrichtung verwendet werden, mittels der eine Gewichtsbestimmung möglich ist. Es seien hier beispielsweise Dichtemeßeinrichtungen mit Isotopen, Druckmeßeinrichtungen od. dgl. erwähnt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Regelvorrichtung für eine volumetrisch dosierte und mittels einer nachgeordneten Wägevorrichtung überprüfte Gutsmenge an volumetrischen Dosiervorrichtungen zum Konstanthalten des Gewichtes der in Behälter abgefüllten Mengen, wobei die von der Wägevorrichtung festgestellten Über- bzw. Untergewichte der gefüllten Behälter durch ein in zwei Richtungen beeinilußbares, aus zwei elektromagnetisch betätigbaren Klinkenschrittschaltwerken bestehendes Zählwerk getrennt summierbar sind und nach Erreichen einer vorwählbaren Grenzsumme selbsttätig eine korrigierende Verstellung des Dosiervolumens der Dosiervorrichtung durch einen hiervon über Kontakte betätigten Stellmotor vornehmen, d a -durch gekennzeichnet, daß von denKlinkenschrittschaltwerken (7 bis 14) über ein Differentialgetriebe (15) mit einer hiermit verbundenen Ausgangstriebwelle (17) ein Kontaktfinger (16) verstellbar ist, welcher über innerhalb des Schwenkbereiches des Kontaktfingers voreinstellbare Kontakte (18, 19) den Verstellmotor (21) einschaltet.
  2. 2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktfinger (16) in seine Nullage mittels eines von einem Elektro- magneten (25) betätigbaren Kipphebels (26), welcher auf eine auf der Ausgangstriebwelle (17) befestigte Herzkurve (27) einwirkt, durch einen einzigen Impuls rückstellbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 601 393; USA.-Patentschriften Nr. 2 664 557, 2676009
DE1959H0036944 1959-07-16 1959-07-16 Regelvorrichtung fuer volumetrische Dosiervorrichtungen Pending DE1246263B (de)

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CH748860A CH379382A (de) 1959-07-16 1960-07-01 Einrichtung an volumetrisch arbeitenden Abfüllmaschinen zum Konstanthalten der Abfüllgewichte
GB2409660A GB904114A (en) 1959-07-16 1960-07-11 Apparatus for maintaining the charge weights constant in charging machines operatingon the volumetric principle

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DE (1) DE1246263B (de)
GB (1) GB904114A (de)

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US2664557A (en) * 1951-06-20 1953-12-29 Sargrove Electronics Ltd Weight deviation testing device
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GB904114A (en) 1962-08-22
CH379382A (de) 1964-06-30

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