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DE1246034B - Bedienungsvorrichtung fuer ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet fuer bandfoermige Aufzeichnungstraeger mit mehreren Betriebsarten - Google Patents

Bedienungsvorrichtung fuer ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet fuer bandfoermige Aufzeichnungstraeger mit mehreren Betriebsarten

Info

Publication number
DE1246034B
DE1246034B DEN23386A DEN0023386A DE1246034B DE 1246034 B DE1246034 B DE 1246034B DE N23386 A DEN23386 A DE N23386A DE N0023386 A DEN0023386 A DE N0023386A DE 1246034 B DE1246034 B DE 1246034B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
operating
lever
switching
operating mode
tape
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN23386A
Other languages
English (en)
Inventor
Arne Appel
Friedrich Laa
Friedrich Louzil
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1246034B publication Critical patent/DE1246034B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B15/10Manually-operated control; Solenoid-operated control
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/06Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using web-form record carriers, e.g. tape

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Bedienungsvorrichtung für ein Aufzeichnungs-und/oder Wiedergabegerät für bandförmige Aufzeichnungsträger mit mehreren Betriebsarten Die Erfindung bezieht sich auf eine Bedienungsvorrichtung für ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät für bandförmige Aufzeichnungsträger mit mehreren Betriebsarten, wie z. B. Lauf des Aufzeichnungsträgers mit verschiedener Abtastgeschwindigkeit unter wahlweiser Schaltung der Verstärkeranordnung auf Aufnahme oder Wiedergabe, schneller Lauf des Aufzeichnungsträgers in beiden Richtungen zum Zweck des Umspulens u. dgl. m. Um die jeweilige Betriebsart herbeizuführen, ist immer eine Verstellung beweglicher Geräteteile notwendig, es müssen beispielsweise Andruckrollen, Zwischenräder, Kupplungen, Bremsen usw. zur Wirkung gebracht werden oder es sind vielpolige Schalter umzuschalten. Für die Schaltung der verschiedenen Betriebsarten ordnet man oft für jede Betriebsart ein eigenes Bedienungsorgan an, einen Hebel, eine Taste, einen Schalter od. dgl., durch dessen Betätigung die Übertragung der Verstellkräfte auf die zu verstellenden Geräteteile direkt oder über Übertragungsglieder erfolgt. Die für die Verstellung benötigten Verstellkräfte sind häufig sehr groß, auch kann der Verstellweg nicht beliebig klein gemacht werden. Als Folge davon wird zur Schaltung der Betriebsarten meist sehr viel Energie benötigt.
  • Bei den bisher bekanntgewordenen Geräten wird dieser Energiebedarf auf zweierlei Art geliefert. Entweder muß die Energie bei Betätigung des Schaltorgans von der bedienendexr Hand an demselben aufgebracht werden oder man verstellt die beweglichen Geräteteile mit Hilfe von Elektromagneten, die Energie wird dann vom Magnetfeld bzw. der den Elektromagneten speisenden Stromquelle geliefert. Da man den Verstellweg der Bedienungsorgane nicht beliebig groß machen kann, erfordert ihre Betätigung von Hand aus die Anwendung größer Kräfte, was nicht nur für den Bedienenden unangenehm ist, sondern auch eine robuste und daher aufwendige Ausbildung der Bedienungsorgane erforderlich macht. Bei elektromagnetischer Verstellung ist das Schaltorgan zwar ein mit wenig Kraftaufwand zu bedienender Schalter, die Elektromagneten müssen jedoch sehr kräftig sein, sie sind daher entsprechend teuer und der Aufwand bei der elektromagnetischen Schaltung mehrerer Betriebsarten ist, da man für jede Betriebsart einen eigenen Elektromagneten benötigt, sehr groß.
  • Die gegenständliche Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Gerät mit mehreren Betriebsarten zu schaffen, bei dem zur Ein- und Ausschaltung jeder Betriebsart ein eigenes Bedienungsorgan vorgesehen ist, durch dessen Betätigung direkt oder über übertragungsglieder eine zur Herbeiführung der jeweiligen Betriebsart erforderliche Verstellung beweglicher Geräteteile erfolgt, bei welchem jedoch die den einzelnen Betriebsarten zugeordneten Bedienungsorgane mit geringem Kraftaufwand geschaltet werden können und der Aufwand im Gerät dabei dennoch auf einem Minimum gehalten ist.
  • Bei Schreibmaschinen ist es bereits bekannt, die Letternhebel beim Anschlagen der zugehörigen Taste mittels des Ankers eines allen Letternhebeln zugeordneten Elektromagneten in Bewegung zu setzen: Dazu wirkt jede Taste mit je einem nach zwei Richtungen beweglich gelagerten Hebel zusammen, der durch eine Feder m einer Ruhelage gehalten ist. Bei Betätigung der Taste wird der Hebel aus der Ruhelage herausgeschwenkt, wodurch er beim Anziehen des Ankers von demselben erfaßt werden kann und, so verschoben wird, daß er den Letternhebel in Bewegung setzt. Damit der Elektromagnet beim Anschlagen der Tasten erregt wird; sind im Stromkreis desselben Arbeitskontakte vorgesehen, die von den Tasten beim Anschlagen geschlossen werden.
  • Erfindungsgemäß ist den zu verstellenden Geräteteilen mindestens zweier Brtriebsarten - ein gemeinsamer Schalthebel, zugeordnet, welcher in an sich bekannter Weise nach zwei Richtungen beweglich gelagert und in der einen Richtung aus einer durch eine Feder bestimmten Ruhelage heraus zur Auswahl einer Betriebsart mittels des Bedienungsorgans für diese Betriebsart, in der anderen Richtung zur Verstellung der Geräteteile mittels des Ankers eines als Kraftquelle vorgesehenen, durch Betätigen eines jeden der Bedienungsorgane einschaltbaren Elektromagneten bewegbar ist, und ist dieser gemeinsame Schalthebel zum Schalten-. einer der Betriebsarten durch bloßes Bewegen mittels des Ankers des Elektromagneten aus der Ruhelage heraus mit den für diese Betriebsart zu verstellenden-Geräteteilen kuppelbar und steht zur Auswahl einer anderen als der erstgenannten Betriebsart über eine durch Anziehen des Ankers lösbare Klinke mit dem Bedienungsorgan in Verbindung.
  • Die Vorteile, die sich mit einer derartigen Ausbildung eines Gerätes ergeben, nämlich bequemste Bedienung bei der Schaltung der Betriebsarten und geringster Aufwand- beim Aufbau des Gerätes, sind augenscheinlich. Es zeigte sich jedoch, daß die Vorteile der Erfindung noch viel weiter reichen. Man ist nämlich bei der konstruktiven Ausbildung des Erfindungsgedankens durchaus nicht an bestimmte Details gebunden, sondern hat in diesen Details weitgehend freie Hand. Das macht sich besonders vorteilhaft bemerkbar; wenn @es sich darum handelt, fernbediente Geräte oder vollautomatische Geräte aufzubauen, Geräte, bei denen die Schaltung verschiedener Betriebsarten in festgelegter Reihenfolge automatisch abläuft, wenn einmal die erste Betriebsart eingeschaltet ist, z. B. automatisches Umschalten von Vorlauf auf Rücklauf.
  • In der Zeichnung ist in der F i g. 1 in teilweise schematisierter Darstellung in Draufsicht ein Magnettongerät dargestellt, bei welchem zur Schaltung zweier Betriebsarten, nämlich Vorlauf mit normaler Geschwindigkeit und Rücklauf des Bandes, wobei eine automatische Umschaltung von Bandvorlauf auf Bandrücklauf mögli'ch-ist,_ein verschiebbar und verschwenkbar gelagerter Schalthebel vorgesehen ist. Eine Schaltanordnung für automatisches Umschalten ist aus F i g. 2 zu ersehen. Die F i g. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Schalthebel mit etwas veränderter Ausbildung,- der in einer Anordnung nach F i g. 1 für die Schaltung von drei Betriebsarten verwendet werden kann.
  • Beim Gerät gemäß F i g. 1 treibt ein Motor über ein Ritzel 1 und Peesen 2 und 3 die Schwungmasse 4 mit der Antriebswelle 5 für den Aufzeichnungsträger und ein Zwischenrad 6 zum Antrieb des Rades 7 für den Teller der Vorratsspule dauernd an. Das Antriebsrad 8 für den Teller der Aufwickelspule wird über ein. Zwischenrad 9 von einem durch eine Stufe der Schwungmasse 4 gebildeten Antriebsrad 10 angetrieben. Das Zwischenrad 9 wird von zwei Scheiben gebildet, die unter Zwischenlage eines Reibbelages federnd aneinander gepreßt sind. Die eine Scheibe wirkt am Antriebsrad 8, die andere am Antriebsrad 10. Der Antrieb des Rades 8 erfolgt also über eine Rutschkupplung. Eine Andruckrolle, welche den Aufzeichnungsträger beim Vorlauf mit normaler Geschwindigkeit mit der Antriebswelle 5 in Kontakt hält, ist mit 11 bezeichnet. .
  • Als Bedienungsorgane für die Schaltung der Betriebsarten sind Tasten vorgesehen. Die Taste 12 dient für die Schaltung des Vorlaufes mit normaler Geschwindigkeit und Wiedergabe, die Taste 13 zur Schaltung des Rücklaufes, und die Taste 47 zur Umschaltung des Verstärkers auf Aufnahme. Mit 48 ist eine Schnellstopptaste bezeichnet. Die Tasten, mit Ausnahme der Taste 48, rasten in einer durch die strichlierte Linie 15 angedeuteten gemeinsamen Halteschiene ein. In bekannter Weise löst eine Taste beim Betätigen bereits eingerastete Tasten wieder aus; die Stopptaste 14 wirkt über die Halteschiene 15, ohne einzurasten,- nur auslösend auf die Tasten.
  • Die Verstellung der Geräteteile, die zur Herbeiführung der beiden Betriebsarten »Vorlauf des Bandes mit normaler Geschwindigkeit« und »Rücklauf des Bandes« erforderlich * ist, erfolgt mittels des Schalthebels 16. Er wird durch eine Platte gebildet, die am Anker 17 eines Elektromagneten 18 aasgelenkt und somit verschiebbar und verschwenkbar gelagert ist.
  • Für die Schaltung des Bandvorlaufes mit normaler Geschwindigkeit sind die Andruckrolle 11 und das Zwischenrad 9 zu verstellen, für die Schaltung des Bandrücklaufes das Zwischenrad 6. In beiden Fällen sind auch an den Antriebsrädern 7 und 8 vorgesehene Bremsen zu lüften. Die zum Lüften der Bremsen vorgesehenen Stangen 30 und 31, die an einem um den Zapfen 32 schwenkbaren Winkelhebel 33 gelenkig befestigt sind, sind nur angedeutet.
  • Die Verstellung der Andruckrolle 11 und des Zwischenrades 9 durch den Schalthebel 16 nimmt ihren Ausgang von einem Stift 34, die Verstellung des Zwischenrades 6 von einem Stift 35, die beide in eine Öffnung 39 der Platte 16 hineinragen. Zur übertragung einer Bewegung der Stifte 34 und 35 auf die zu verstellenden Geräteteile sind sie an dem einen Schenkel je eines Winkelhebels 36 bzw. 37 befestigt, die um den Zapfen 38 schwenkbar sind. Das andere Ende ist beim Hebel 36 über eine Stange 40 mit dem Hebel 41 mit der Andruckrolle 11 und dem Hebel 42 verbunden, der den Schieber 43 mit dem Zwischenrad 9 betätigt. Beim Hebel 37 ist das andere Ende mit einem Hebel 44 in Verbindung, welcher das Zwischenrad 6 trägt. Über diese Übertragungsglieder bringt eine Verschiebung des Stiftes 34 nach links die Andruckrolle 11 und das Antriebsrad 8 in Funktion, eine Linksverschiebung des Stiftes 34 bewirkt den Antrieb des Rades 7. Die öffnung 39 ist nun so gestaltet; daß je nachdem, welche Schwenklage der Schalthebel 16 hat, bei dessen Verschieben nach links durch Anziehen des Ankers 17 des Magneten 18 entweder nur der Stift 34 oder nur der Stift 35 mitgenommen wird, also entweder der Vorlauf oder der Rücklauf des Aufzeichnungsträgers eingeschaltet wird. Da die Bremsen 30, 31 bei beiden Betriebsarten gelüftet werden müssen, ist der Hebel 33 mit dem Schalthebel 16 direkt in Verbindung gebracht und zwar an der Lagerstelle für das Verschwenken.
  • Als Energiequelle, welche die beim Verstellen der Geräteteile zu leistende Arbeit deckt, dient der Elektromagnet 18. Sobald der Arbeitskontakt 45, der in Serie mit der Stromquelle 46 im Stromkreis des Magneten 18 liegt, geschlossen wird, folgt der Schalt- Nebel 16 unter Längsverschiebung der Bewegung des Ankers 17 und überträgt dabei die Verstellkräfte auf die zu verstellenden Geräteteile. Der Kontakt 45 ist so angeordnet, daß er sowohl beim Betätigen der Taste 12 als auch der Taste 13 geschlossen wird. Selbstverständlich können an seine Stelle zwei parallele Kontakte treten, von denen je einer einer Taste zugeordnet ist.
  • Um die gerade eingeschaltete Betriebsart zu beenden, ist lediglich die in der Halteschiene 15 eingerastete Taste durch Betätigen der _Stopptaste 14 auszulösen.
  • Mit der Taste 12 zur Einschaltung des Vorlaufes mit normaler Geschwindigeit steht der Schalthebel 16 über eine Klinkenanordnung in Verbindung, die beim Anziehen des Ankers 17 ausgelöst wird. Im Schalthebel 16 ist eine etwa quadratische Öffnung 51 vorgesehen, in die ein Stift 52 eingreift, der auf einem mit einer Feder 53 versehenen Hebel 54, der seinerseits an einem Hebel 55 angelenkt ist, angebracht ist. Der Schalthebel 16 ist durch eine Feder 56 in die Ruhelage gezogen, - welche dem Bandrücklauf entspricht. Dabei liegt der Stift 52 an der unteren und rechten Kante der Öffnung 51 an. Er kann also, wenn am Hebel 54 gezogen wird, den Schalthebel 16 unter Verschwenkung desselben mitnehmen und wird seinerseits vom Schalthebel 16 mitgenommen, wenn der Anker 17 vom Magnet 18 angezogen wird. Der Hebel 57, der beim Betätigen der Taste 12 über die Stange 26 in Richtung des Pfeiles 28 geschwenkt wird, trägt einen Haken 58, mit dem ein am Hebel 54 angebrachter weiterer Stift 59 erfaßt wird. Somit wird beim Betätigen der Taste 12 der Schalthebel 16 verschwenkt und nachfolgend in seiner Längsrichtung verschoben. Dabei wird aber der Stift 59 aus dem Haken 58 ausgeklinkt. Das hat den Effekt, daß der Schalthebel 16 nunmehr unabhängig von der momentanen gedrückten Stellung der Taste 12 frei beweglich ist. Mittels einer am Haken 58 angebrachten Schrägfläche klinkt sich derselbe beim Auslösen der Taste 12 wieder in den Stift 59 ein, so daß die Taste wieder für ein neuerliches Einschalten bereit ist.
  • Dabei ist dafür gesorgt, daß sich der Stift 34 und der Schalthebel 16 nach Aufhören der Verschiebebewegung ebenfalls in einer Art Klinke halten, indem in der Öffnung 39 an der Stelle, wo sie mit ihrer Kante beim Linksverschieben des Schalthebels 16 den Stift 34 erfaßt, eine entsprechende Ausbuchtung vorgesehen ist. Natürlich muß nun auch eine Auslösemöglichkeit vorgesehen werden. Beim dargestellten Beispiel erfolgt das Lösen dieser Verbindung immer dann, wenn der Magnet 18 stromlos wird, also z. B. beim Auslösen der. in der Halteschiene 15 eingerasteten Taste 12 durch Betätigung der Stopptaste 14.
  • Vom Hebel 55 ist über einen an demselben angebrachten Ansatz 60 eine lösbare Verbindung zum Hebel 33 geschaffen, durch dessen Verschwenken die Bremsen 30, 31 gelüftet werden.
  • Es ist ein besonderer Vorteil der dargestellten Anordnung, daß zum Einschalten des Rücklaufes keinerlei mechanische Verbindung zwischen dem Bedienungsorgan für den Rücklauf, der Taste 13 und dem Schalthebel 16 notwendig ist. Zur Einschaltung des Rücklaufes genügt es, daß der Kontakt 45 durch Betätigen der Taste 13 geschlossen wird.
  • Da die durch die Feder 56 bestimmte Ruhelage des Schalthebels 16 einer der beiden im Betrieb einzunehmenden Schwenklagen entspricht, nämlich der Schwenklage für Bandrücklauf, kann man das Gerät auch in der Richtung weiterbilden, daß eine eigene Taste für die Einschaltung des Rücklaufes überhaupt unnötig ist, daß also nur eine Taste zum Einschalten des Gerätes vorhanden ist, nach deren Betätigung der Tonträger bis zu einer mit einer Markierung versehenen Stelle vorläuft, worauf automatisch der Rücklauf eingeschaltet wird, der dann durch Auslösen der einen Taste mit Hilfe der Stopptaste beendet wird. Dazu dient die im Stromkreisschema der F i g. 1 mit 50 bezeichnete Einrichtung, welche mittels einer am Aufzeichnungsträger angebrachten Markierung betätigt wird und den Stromkreis für kurze Zeit unterbricht. In ihrer einfachsten Form besteht sie -aus zwei parallelgeschalteten, in Richtung des Tonträgerlaufes jedoch hintereinander angeordneten, Folgekontakten, von denen der erste, ein Ruhekontakt, zuerst durch eine -am Tonträger angebrachte Markierung; z. B. eine Verdickung, geöffnet und anschließend der zweite, ein Arbeitskontakt, geschlossen wird. Da bei einer Stromunterbrechung der Schalthebel 16 unter der Wirkung der Feder 56 in die für den Rücklauf benötigte Schwenklage zurückgeht, setzt beim Wiedereinschalten des Stromes nach der kurzzeitigen Unterbrechung sofort der Rücklauf ein. Die Kontakte, die beim Darübergleiten der Markierung ihre Schaltlage gewechselt haben, werden nun von der Markierung in umgekehrter Richtung überfahren. Daß dabei der Strom abermals unterbrochen wird, stört an sich nicht, weil dabei eine Änderung der Schwenklage des Schalthebels 16 nicht erfolgt. Es bereitet unter Umständen Schwierigkeiten, die ganze Anordnung so abzustimmen, daß die Markierung die Kontakte beim Rücklauf vollkommen überfährt, da sonst der Rück= lauf stecken bleibt. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, diesbezüglich Abhilfe zu schaffen.
  • Das Schema für eine Anordnung, bei welcher als -Markierung der Übergang eines lichtundurchlässigen Magnettonbandes in ein lichtdurchlässiges -Nachspannband verwendet wird, ist in der F i g. 2 dargestellt. Der Elektromagnet 18 liegt im Arbeitsstromkreis eines bistabilen Multivibrators, der mit Hilfe von zwei Transistoren 61 und 62 aufgebaut ist. Selbstverständlich können auch andere Verstärkerelemente Verwendung finden. Ist der Transistor 61 leitend, so ist der Transistor 62 nichtleitend und umgekehrt. Die Basisspannung des ersten Transistors 61 wird über einen Spannungsteiler eingestellt, der aus dem lichtempfindlichen Widerstand 63, aus einem RC-Glied, bestehend aus der Parallelschaltung eines Kondensators 64 mit einem hochohmigen Widerstand 65, und aus einem konstanten Widerstand 66 gebildet ist. Mit 67 ist das lichtundurchlässige Magnetband, mit 68 ein lichtdurchlässiges Nachspannband bezeichnet. Eine dauernd eingeschaltete Lichtquelle 69 ist so angeordnet, daß das Magnetband 67 bzw. das Nachspannband 68 zwischen ihr und dem Widerstand 63 vorbeilaufen. Die Werte der Widerstände im Spannungsteiler sind so gewählt, daß der erste Transistor 61 nichtleitend ist, solange der Widerstand 63 hochohmig ist, solange also die Lichtquelle durch das Magnetband abgedeckt ist. Das ist sowohl beim Vorlauf als auch beim Rücklauf des Tonträgers der Fall. Der Transistor 62 ist während dieser Zeit leitend, der Magnet 18 vom Strom durchflossen, falls der Kontakt 45 geschlossen ist, der von der Taste 12 geschaltet wird. Kommt am Ende des Vorlaufes; dessen Richtung durch den Pfeil 70 angedeutet ist, das durchsichtige Nachspannband 68 vor den Widerstand 63 zu liegen, so wird dieser niederohmig. Durch den Stromstoß über den Kondensator 64 wird das Potential an der Basis des Transistors 61 momentan derartig verändert, daß der Multivibrator umkippt und der Transistor 62 nichtleitend und der Magnet 18 stromlos wird. Der Schalthebel 16 geht unter der Wirkung der Feder 56 in die Schwenklage für Rücklauf. Diese Potentialverteilung bleibt aber nicht lange aufrecht, da die Ladung des Kondensators 64 über den Widerstand 65 abgebaut wird. Dann ist im wesentlichen nur mehr der Widerstandswert des Widerstandes 65 für die Potentialverteilung maßgebend und trotz der Belichtung des Widerstandes 63 wird der Transistor 61 wieder nichtleitend und der Multivibrator kippt in die Ausgangslage zurück. Der Magnet 18 erhält wieder Strom und der Rücklauf beginnt. Kommt dann wieder das undurchsichtige Magnetband 67 vor die Lichtquelle 69 zu liegen und wird der Widerstand 63 hochohmig, so ändert dies nichts am Schaltzustand. ` In der F i g. 3 ist ein Schalthebel 16 dargestellt, bei welchem drei Übertragungsglieder 71, 72 und 73 für die Verstellung beweglicher Teile, z. B. für die Schaltung des Vorlaufes mit normaler Geschwindigkeit, eines Schnellvorlaufes und eines Rücklaufes, mit ihren Stiften 74, 75 und 76 in die Öffnung 39 ragen. Die . Verschwenkung für den Vorlauf mit normaler Geschwindigkeit und den schnellen Vorlauf erfolgt mit Hilfe von Tasten über Zugstangen 77 und 78, die an am Schalthebel 16 angebrachten Haken 79 und 80 angreifen. Die Beträge, .um- welche die Haken 79 und 80 dabei nach vorne gezogen werden, angedeutet durch die strichlierten Lagen 79' und 80', sind verschieden groß gewählt und zwar entsprechend der Ausbildung der rechten Kante der Öffnung 39, die beim Verschieben des Schalthebels 16 nach links durch Anziehen des Ankers 17 an den Stiften 74, 75 und 76 zur Wirkung kommt. Diese Kante ist so geformt, daß sie je nach der Schwenklage des Schalthebels 16 nur auf einen der Stifte wirken kann. In der gezeichneten, durch die Feder 56 bestimmten Lage wirkt sie mit Hilfe der Ausbuchtung 81 a, die nur eine geringe Tiefe aufweist, auf den Stift 76 (Rücklauf). Die Stifte 74: und 75 haben dabei in zweien von den tieferen Ausbuchtungen 82 freien Bewegungsraum. Ist der Schalthebel 16 durch Betätigung der Stange 77 maximal verschwenkt, so kommt der Stift 74 vor die weniger tiefe- Ausbuchtung 81 b zu liegen, die Stifte 75 und 76 haben wieder in tieferen Ausbuchtungen 82 freien Spielraum (Vorlauf mit normaler Geschwindigkeit). Wird der Schalthebel 16 mittels der Stange 73 in die mittlere Schwenklage gebracht, so kommt der Stift 75 in der Ausbuchtung 81 c zur Wirkung und die Stifte 74 und 76 haben in den tieferen Ausbuchtungen 82 freie Bewegungsmöglichkeit (schneller Vorlauf).
  • Es bedarf wohl keiner besonderen Darstellung, daß die Funktion des Schalthebels 16, wie sie in den F i g. 1, 2 und 3 erläutert ist, nicht an das Vorhandensein einer Öffnung 39, in welche an den übertragungsgliedern der beweglichen Geräteteile angebrachte Stifte eingreifen, gebunden ist. Es lassen sich die Übertragungsglieder immer so anordnen, daß am Schalthebel 16 angebrachte Mitnehmen beim Verschwenken diesen Übertragungselementen gegenüber eine derartige Lage einnehmen, daß beim Linksverschieben des Schalthebels 16 nur gerade das übertragungsglied beeinflußt wird, das zur Schaltung der gewählten Betriebsart notwendig ist.
  • Es ist auch ohne weiteres deutlich, daß man beim Schalthebel 16 das Verschieben und Verschwenken insofern vertauschen kann, daß durch eine Verschiebebewegung die Auswahl der Betriebsart getroffen wird, und daß bei der nachfolgenden Verschwenkbewegung . des Schalthebels die Verstellung der Geräteteile erfolgt.
  • Die Schnellstopptastenanordnung, die im Gerät gemäß F i g. 1 vorgesehen ist, arbeitet folgendermaßen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist die Schnellstopptaste 48 über eine Schaltstange 83, die am Ende mit einem Längsschlitz 84 versehen ist, mit einem Stift 85 des Schalthebels 16 in Verbindung. Beim Betätigen -der Taste 48 verschiebt sich diese Schalt-Stange 83 in Richtung des Pfeiles 86. Dabei wird der Ruhekontakt 49 geöffnet. War der Vorlauf mit normaler Geschwindigkeit eingeschaltet, dann war der Schalthebel 16 verschwenkt. Der Stift 34, welcher der Schaltung der Andruckrolle 11 dient, liegt infolge der Verschiebung des Schalthebels 16 nach links in der oberen Ausbuchtung der Öffnung 39. Wird die Schnellstopptaste gedrückt, so geht der Schalthebel 16 nach rechts zurück, der Stift 34 kann folgen, die Andruckrolle 11 hebt sich von der Antriebswelle 5 ab und das Band steht momentan still, da über den Hebel 33 auch die Bremsen 30, 31 betätigt werden. Durch die Schaltstange 83 bleibt jedoch der Schalthebel 16 in seiner Schwenkläge gehalten, so daß beim Wiederschließen des Stromkreises beim Loslassen der Schnellstopptaste 48 durch den Kontakt 49 die unterbrochene Betriebsart, im gegenständlichen Fall Vorlauf mit normaler Geschwindigkeit, wieder eingeschaltet wird.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Bedienungsvorrichtung für ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät für bandförmige Aufzeichnungsträger mit mindestens zwei Betriebsarten, welche zum Ein- und Ausschalten jeder Betriebsart ein eigenes Bedienungsorgan aufweist, durch dessen Betätigung die für die jeweilige Betriebsart erforderliche Verstellung beweglicher Geräteteile erfolgt, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß den zu verstellenden Geräteteilen mindestens zweier Betriebsarten ein gemeinsamer Schalthebel zugeordnet ist, welcher in an sich bekannter Weise nach zwei Richtungen beweglich gelagert und in der einen Richtung aus einer durch eine Feder bestimmten Ruhelage heraus zur Auswahl einer Betriebsart mittels des Bedienungsorgans für diese Betriebsart, in der anderen Richtung zur Verstellung der Geräteteile mittels. des Ankers eines als Kraftquelle vorgesehenen, durch Betätigen eines jeden der Bedienungsorgane einschaltbaren Elektromagneten bewegbar ist, und daß dieser gemeinsame Schalthebel zum Schalten einer der Betriebsarten durch bloßes Bewegen. mittels des Ankers des Elektromagneten aus der Ruhelage heraus mit den für diese Betriebsart zu verstellenden Geräteteilen kuppelbar ist und zur Auswahl einer anderen als der erstgenannten Betriebsart über eine durch Anziehen des Ankers lösbare Klinke mit dem Bedienungsorgan in Verbindung steht. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter vorgesehen ist, welcher durch den bewegten Aufzeichnungsträger mittels einer an demselben angebrachten Markierung betätigt wird und den Stromkreis des Elektromagneten dabei für kurze Zeit unterbricht, so daß bei Wiedererregung automatisch auf die der Ruhelage des Schalthebels zugeordnete andere Betriebsart umgeschaltet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr: 1042 929, 1046378.
DEN23386A 1962-07-04 1963-07-01 Bedienungsvorrichtung fuer ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet fuer bandfoermige Aufzeichnungstraeger mit mehreren Betriebsarten Pending DE1246034B (de)

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DEN23386A Pending DE1246034B (de) 1962-07-04 1963-07-01 Bedienungsvorrichtung fuer ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet fuer bandfoermige Aufzeichnungstraeger mit mehreren Betriebsarten

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042929B (de) * 1955-05-11 1958-11-06 Anker Werke Ag Anzeigevorrichtung fuer Buchungsmaschinen, insbesondere Lochkartenbuchungs-maschinen
DE1046378B (de) * 1952-11-26 1958-12-11 Anker Werke Ag UEbertragungswerk fuer Geschaeftsmaschinen insbesondere Buchungsmaschinen od. dgl.

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