DE1245760B - UEberlagerungslenkgetriebe fuer Gleiskettenfahrzeuge - Google Patents
UEberlagerungslenkgetriebe fuer GleiskettenfahrzeugeInfo
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- B62D11/14—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears differential power outputs being effected by additional power supply to one side, e.g. power originating from secondary power source
- B62D11/16—Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears differential power outputs being effected by additional power supply to one side, e.g. power originating from secondary power source the additional power supply being supplied mechanically
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHtAMD DEUTSCHES WXW PATENTAMT
let. CL:
BMk
B62d;B60f
Deutsche Kl.: 63c-30
Nummer 1245 760
Erfindung bezieht sich auf ein Überlagerungslenkgetriebe für Gleiskettenfahrzeuge, bei dem cmc
parallel zum Fahrantrieb, von der Antriebsmaschine antietbbare Ncllwelk vorgesehen ist, die an ein Gb'ed
je eines den beiden Fahrzccfjeiteo zugeordneten
geschlossen ist, daß dieses gegenläufig mit gleicher
Drehzahl antrclbbar ist und ein zweites Glied dieser leisrungssummicrcndcn Umlaufrädergetriebe mit dem
Fahrantrieb und ein drittes Glied mit je einem Antriebsrad der auf den gegenüberliegenden Fahrzeugseiten befindlichen Gleisketten verbunden ist.
Bei Oberiagcruflgslenkgctriebcn für Gleiskettenfahrzeuge dieser Art wird vielfach die Antriebsenergie
einer Antriebsmaschine einem mit den AntrictarMdcrn
verbundenen Schaltgetriebe »geführt, durch dt» die
Drehzahl ta der jeweils erforderlichen Weise herabgesetzt wird. Außerdem wird Qbec einen weiteren Nebenantrieb das Lenkgetriebe meist mit Antriebs·
maschincndrchzahl mechanisch oder durch ein hydrostatisches Getriebe angetrieben (deutsche Aoalegt-Bchrift 1174182). Haupt- und Nebenantrieb haben
somit, je nach eingeschaltetem Gang, verschiedene
Drehzahlen.
Um diese unterschiedlichen Drehzahlen auszugleichen, werden in Gleiskettenfahrzeugen unter anderem
als Umlaufrädergetriebe ausgebildete Summicrungsgetriebe verwendet, deren Sonncnrad m Abhängigkeit
von dem Schaltgetriebe und deren Hohlrad in Abhängigkeit von den Lenkgetrieben angetrieben werden, so daß diese somit unterschiedliche Drehzahlen
und gegebenenfalls auch einen unterschiedlichen Drehsmn aufwehen. Dec Umlaufradertragcr des Umlaufrädergetriebe* ist hierbei unmittelbar oder über
ein Seltenvorgclege mit den Antriebsrädern verbunden, so daß diese Je nach Drehzahldifierenz vom Sonsen- und Hohlrad angetrieben werden und das Fahrzeug bei ebjjeschaJlctenj Lenkgetriebe in Abhängigkeit
von dem jeweils betitigten Schalt glied eine Korvcnfahit ausführt (schweizerische Patentschrift 256 389).
Die bckanntgewordeocn Überlagerungslenkgetriebe
sind in Siren Aufbau dusch die Vielzahl der erforderlichen Zahnräder und mitunter durch zwei LenkantriebsweUen sehr aufwendig, so daß außer den erheblichen Hemeflttagsfcostea tuen insbesondere die
Baulange sehr groß ist Aufgabe der Erfindung ist es
daher, ein Überlagerungslenkgetriebe zu schaffen, das einfach in seinem Aufbau ist und durch das die Nachteile der vorbekaanten Ausführungen weilgehend vermieden werden.
Gemäß der Erfindung wird dies bei einem Lenkgetriebe der vorgenannten Art dadurch erreicht, daß
überlagerungslenkgetriebe für
Gleiskettenfahrzeuge
Anmelder:
Bernhard Bioger, Ravemborg;
Karlheinz DUmay, Frkdrichshafen
leder Abtriebsseite des Überlagenmgsleokgetriebes
ein splegclbUdlich zuetnaader auf der Nullwelle ge»
■· Ugertcs, sas einem Sonnenrad, einem Hohlrad und
m einem Umlaufrädcrträgcr gcUgcrtcn Umlaufrüdcrn
gebOdetes Umlaufrädergetriebe zugeordnet ist, dessen
eines Getriibeglied unmittelbar ortsfest abgestützt nnd/oder (über eioeo Freilaof und/oder über eine
■j Bremse und/oder tfter einen Freilauf und cincBrcmse
abstilrxbar ist und dessen andere Getriebeglicdcr unmi ttcRur end/oder über cmc Kupplung und/oder ober
einen Freilauf und/oder über einen Freiisaf und eine Kupplung mh dem von dec Antriebsmaschine kom-
$· menden Antrieb und/oder der Nullwcllc verbunden
und/oder verbindbar sind. Die Kopplungen sind hierbei zweckmaßigcrwcisc ab an sich bekannte hydraulisch, mechanisch und/oder elektromagnetisch be»ätigbAre LameUeoreibongskupplungen auszubilden,
did einen Schlupf zala»en können.
Zut Bitdung eines Zwet-Radicn-Lcnkgctricbcs
kann Jeweils eine weitere, vorzugsweise dem UmlaufrMdcrgctricbc vorgeschaltete Kopplung vorfeseheo
werden, mittels der die NuDweUe unrorttelbar out
A» dem von der Antriebsmaschme kommenden Antrieb
kuppelbar bt
Zur Stabilisierung des Lenkgetriebe* bei Geradeausfahrt ist es des weiteren vorteilhaft, auf der NcD-wellc emc Bremse anzuordnen.
' Ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Überlagerungslenkgetriebe zeichnet sich vor allem, da die
Getriebehiliteo spiegelbildlich zueinander angeordnet sind und somit viele gleiche Teile verwendet werden können, durch einen einfachen Qbersichtltchen
So Aufbau aus, so daS die Fertigungskosten gering sind.
Auch die BaoBnje ist gegenüber vergleichbaren vorbekaanten Ausförirungeo Wt/bei kleinen Jeder An-
3 4
triebsseite ist nämlich nur je eine Räderkette zuzu- 31 abgestützt. Außerdem ist auf der Nullwelle 22 eine
ordnen. Bremse 34 angeordnet, mittels der das Überlagerungs-
Außerdera ist bei dem Überlagerungslenkgetriebe lenkgetriebe 18 bei Geradeausfahrt festgehalten wer-
gemäß der Erfindung das über die Nullwelle geleitete den kann.
Drehmoment sehr klein, da die auf dieser angeord- 5 Soll nun ein mit einem Fahrantrieb 3 und einem
neten Zahnräder der Räderketten ebenfalls klein ge- Überlagerungslenkgetriebe 18gemäß Fig. 1 aüsgestathalten
werden können und die Nullwelle somit mit tetes Fahrzeug eine Kurvenfahrt ausführen, so ist, je
einer höheren Drehzahl umlaufen kann. Die von den nachdem, ob eine Rechts- oder Linkskurve zu fahren
Schaltgliedern und den Zahnrädern aufzunehmenden ist und welche Auslegung gewählt wurde, eine der
Kräfte sind daher ebenfalls niedriger als bei anderen io Kupplungen 24 oder 26 zu schließen. Dadurch wird
Überlagerungslenkgetrieben vergleichbarer Art; dies von dem auf der Antriebswelle 5 gelagerten Kegelrad
wirkt sich nicht nur günstig auf die Funktion des vor- 19 jeweils eines der Sonnenräder 28 der Umlaufräderschlagsgemäßen
Lenkgetriebes, sondern auch auf getriebe 27 angetrieben, so daß, da die die Umlaufdessen
Baugröße aus, so daß ein Einsatz auch bei räder 30 tragenden Umlauf räderträger festgehalten
Gleiskettenfahrzeugen mit geringem vorhandenem 15 werden, über die Hohlräder 29 die Nullwelle 22 an-Bauraum
ermöglicht wird. getrieben wird.
In den Zeichnungen sind in der nachfolgenden Be- Da die Vorgelege 32 und 33 zwei bzw. nur ein
Schreibung näher erläuterte Ausführungsbeispiele Zwischenrad aufweisen, werden somit die Sonnen-
eines Überlagerungslenkgetriebes gemäß der Erfin- räder 13 der leistungssummierenden Umlaufräderge-
dung dargestellt. Hierbei zeigt 20 triebe auf den beiden Fahrzeugseiten von der NuIl-
Fig. 1 den Aufbau des Fahrantriebs mit dem welle22 jeweils mit entgegengesetzter Drehrichtung
Überlagerungslenkgetriebe eines Gleiskettenfahrzeugs, angetrieben und da die die Umlauf räder 13 der
Fig. 2 bis 7 Ausführungsvarianten des Über- leistungssummierenden Umlaufrädergetriebe 10 tra-
lagenmgslenkgetriebes nach Fig. 1. genden Umlauf räderträger mit der Drehzahldifferenz
In dem in Fig. 1 dargestellten Antriebsschema 25 aus dem Sonnenrad 11 und dem Hohlrad 12, das mit
eines Gleiskettenfahrzeuges ist der Fahrantrieb mit 3 dem Schaltgetriebe in Verbindung steht, umlaufen,
und das diesem zugeordnete Überlagerungslenk- ist somit die jeder Antriebsseite zugeführte Drehzahl
getriebe mit 18 bezeichnet. Von einer Antriebs- unterschiedlich, so daß durch die Drehzahldifferenz
maschine 1 wird hierbei über ein auf einer Antriebs- der Antriebsräder 4 in Abhängigkeit von der Auswelle
5 gelagertes Kegelrad 6, das mit einem auf einer 30 legung der Getriebeglieder eine Kurvenfahrt des
Getriebeeingangswelle 8 angeordneten Kegelrad 7 zu- Fahrzeugs hervorgerufen wird,
sammenwirkt, ein Schaltgetriebe 2 des Fahrzeuges an- Wird dagegen eine der Kupplungen 23 oder 25 gegetrieben. Von dem Schaltgetriebe 2 wiederum wer- schlossen, so wird die Nullwelle 22 unmittelbar mit den die Antriebsräder 4 des Gleiskettenfahrzeuges an- einem der von der Antriebsmaschine 1 angetriebenen getrieben. Dazu dient eine Getriebeausgangswelle 9 35 Kegelräder 20 oder 21 gekuppelt. Eine Kurvenfahrt sowie ein jeder Fahrzeugseite zugeordnetes, aus einem des Fahrzeuges erfolgt dabei in der gleichen bereits Sonnenrad 11, einem Hohlrad 12 und Umlaufrädern beschriebenen Art, nur wird, da eine Reduzierung der 13 bestehendes leistungssummierendes Umlaufräder- Drehzahlen der Kegelräder 20 bzw. 21 nicht vorgegetriebe 10, die über eine Zwischenwelle 14 mit einem nommen wird, der Radius, bedingt durch die höheauf dieser und der Welle 16 der Antriebsräder 4 ge- 40 ren Drehzahlen, erheblich kleiner sein. Mitunter ist lagerten Vorgelege 15 in Verbindung stehen. bei entsprechender Auslegung ein Wenden auf der
sammenwirkt, ein Schaltgetriebe 2 des Fahrzeuges an- Wird dagegen eine der Kupplungen 23 oder 25 gegetrieben. Von dem Schaltgetriebe 2 wiederum wer- schlossen, so wird die Nullwelle 22 unmittelbar mit den die Antriebsräder 4 des Gleiskettenfahrzeuges an- einem der von der Antriebsmaschine 1 angetriebenen getrieben. Dazu dient eine Getriebeausgangswelle 9 35 Kegelräder 20 oder 21 gekuppelt. Eine Kurvenfahrt sowie ein jeder Fahrzeugseite zugeordnetes, aus einem des Fahrzeuges erfolgt dabei in der gleichen bereits Sonnenrad 11, einem Hohlrad 12 und Umlaufrädern beschriebenen Art, nur wird, da eine Reduzierung der 13 bestehendes leistungssummierendes Umlaufräder- Drehzahlen der Kegelräder 20 bzw. 21 nicht vorgegetriebe 10, die über eine Zwischenwelle 14 mit einem nommen wird, der Radius, bedingt durch die höheauf dieser und der Welle 16 der Antriebsräder 4 ge- 40 ren Drehzahlen, erheblich kleiner sein. Mitunter ist lagerten Vorgelege 15 in Verbindung stehen. bei entsprechender Auslegung ein Wenden auf der
Das dargestellte Überlagerungslenkgetriebe 18 be- Stelle möglich. Auch können die Kupplungen 23, 24,
steht aus einer über Kegelräder 19, 20 und 21 mit der 25 und 26 als Schlupfkupplungen ausgebildet werden,
Antriebswelle 5 der Antriebsmaschine 1 verbind- um stufenlos unterschiedliche Radien fahren zu
baren Nullwelle 22, auf der weitere Schalt- und Ge- 45 können.
triebeglieder gelagert sind. Über Vorgelege32 bzw. Bei dem Überlagerungslenkgetriebe nach Fig. 2,
33 ist die Nullwelle 22 mit einem Glied der leistungs- das in seiner Funktion dem Überlagerungslenkgetriebe
summierenden Umlaufrädergetriebe jeder Fahrzeug- nach F i g. 1 nahezu gleich ist, ist jeweils eine Kuppseite verbunden. lung 53 bzw. 54 dem Umlaufrädergetriebe 47 bzw. 47'
Als Getriebeglieder sind hierbei zwei Umlaufräder- so nachgeschaltet, während mit den Kupplungen 45 bzw.
getriebe 27 vorgesehen, die, wie auch die Schaltglie- 46 in der gleichen Weise wie in F i g. 1 eine Verbinder,
spiegelbildlich zueinander auf der Nullwelle 22 dung zwischen der Antriebswelle 41. über die Kegelangeordnet
sind und jeweils aus einem Sonnenrad 28, räder 42, 43 bzw. 44 mit der Nullwelle 58 geschaffen
einem Hohlrad 29 sowie Umlauf rädern 30 bestehen. werden kann.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist das Hohl- 55 . Die die Umlauf räder 50 bzw. 50' der Umlaufräderrad
29 des Umlaufrädergetriebes 27 mit der Null- getriebe 47 bzw. 47' tragenden Umlaufräderträger
welle 22 verbunden, während das Sonnenrad 28 über sind mit einem ortsfesten Gehäuseteil 51 verbunden
Kupplungen 24 bzw. 26 mit den von der Antriebs- bzw. über einen Freilauf 52 an diesem abgestützt, so
maschine 1 angetriebenen Kegelrädern 20 bzw. 21 daß eine Übersetzung der Antriebsdrehzahlen der
kuppelbar ist. Außerdem sind, um eine direkte Ver- 60 Sonnenräder 48 bzw. 48' auf die Hohlräder 49 bzw.
bindung der Nullwelle 22 mit den Kegelrädern 20 49' ins Langsame erfolgt. Über die Vorgelege 56 und
und 21 zu ermöglichen, zwei weitere Kupplungen 23 57 ist die Nullwelle 58 mit unterschiedlicher Dreh-
und 25 vorgesehen. richtung an die leistungssummierenden Umlauf räder-
Zur Vermeidung von Überschneidungen beim Um- getriebe des Fahrantriebes angeschlossen. Mit 55 ist
schalten des Überlagerungslenkgetriebes 18 vom grö- 65 hierbei die bei Geradeausfahrt erforderliche Bremse
ßeren auf den kleineren Lenkradius sind ferner die bezeichnet.
die Umlaufräder 30 des Umlaufrädergetriebes 27 tra- In dem Überlagerungslenkgetriebe nach F i g. 3
genden Umlauf räderträger jeweils über einen Freilauf sind auf der Nullwelle 61 wiederum zwei Umlauf-
rädergetriebe 62 bzw. 62' gelagert, die über die Antriebswelle
63 von der Antriebsmaschine antreibbar sind und die ihrerseits die Vorgelege 64 und 65 antreiben.
Die die Umlauf räder 68 bzw. 68' tragenden Umlaufräderträger sind hierbei jeweils mit einer
Bremse 69 bzw. 70 sowie einer Kupplung 71 bzw. 72 verbunden, derart, daß bei eingerückten Bremsen 69
bzw. 70 das mit der Nullwelle 61 verbundene Hohlrad 67 bzw. 67' von dem Sonnenrad 66 bzw. 66" angetrieben
wird und bei eingeschalteter Kupplung 71 to bzw. 72 das Umlaufrädergetriebe 62 bzw. 62' als
Block umläuft. Außerdem kann zwischen dem die Umlaufräder 68' tragenden Umlaufräderträger und
der Bremse 70 ein Freilauf 73 angeordnet werden, so daß ein öffnen der Kupplung 72 beim Umschalten
auf den kleineren Lenkradius nicht erforderlich ist und somit eine Zugkraftunterbrechung nicht erfolgt.
In dem in F i g. 4 dargestellten Überlagerungslenkgetriebe sind auf der Nullwelle 81 wiederum zwei ao
Umlaufrädergetriebe 86 und 87 angeordnet, denen die Kupplungen 82 und 84 vorgeschaltet und die
Kupplungen 83 und 85 nachgeschaltet sind. Außerdem sind zwei Freiläufe 88 und 89 vorgesehen, die bei
der in der rechten Zeichnungshälfte dargestellten Aus- as
führung zwischen dem Sonnenrad des Umlaufrädergetriebes 86 und der diesem vorgeschalteten Kupplung
82 und bei der in der linken Zeichnungshälfte gezeigten Ausführung zwischen dem die Umlaufräder
des Umlaufrädergetriebes 87 tragenden Umlaufräderträger und der dem Umlaufrädergetriebe nachgeschalteten
Kupplung 85 eingesetzt sind.
Bei der Ausführung eines Überlagerungslenkgetriebes nach F i g. 5 kann mittels einer Bremse 93 das
Hohlrad des Umlaufrädergetriebes 94 festgehalten werden, so daß die Nullwelle 91 hierbei von dem die
Umlaufräder tragenden Umlaufräderträger angetrieben wird. Außerdem ist zur direkten Verbindung des
von der Antriebswelle 95 angetriebenen Kegelrades mit der Nullwelle 91 eine dem Umlaufrädergetriebe
94 vorgeschaltete Kupplung 92 vorgesehen.
Nach Fig. 6 ist sowohl die Kupplung 102 zur
direkten Verbindung des von der Antriebswelle 105 angetriebenen Kegelrades mit der Nullwelle 101 als
auch die Kupplung 103 zum Einschalten des Umlaufrädergetriebes 104 in den Kraftfluß diesem vorgeschaltet
Das Hohlrad des Umlaufrädergetriebes 104 wird hierbei festgehalten, so daß der Antrieb der
Nullwelle 101 bei einer Kurvenfahrt mit großem Radius durch den die Umlaufräder tragenden Um- so
laufräderträger bewerkstelligt wird. Auch kann zwischen dem Sonnenrad des Umlaufrädergetriebes 104
und der Kupplung 103 ein Freilauf 106 zwischengeschaltet werden. ;-
Bei dem Überlagerungslenkgetriebe nach Fig. 7 dient zur Kupplung der Nullwelle 111 mit dem von
der Antriebswelle 115 angetriebenen Kegelrad wiederum eine Kupplung 112, durch die über den die
Umlaufräder des Umlaufrädergetriebes 114 tragenden Umlauf räderträger die Nullwelle 111 mit gleicher
Drehzahl antreibbar ist. Wird dagegen die Bremse 113 eingerückt und wird durch die Übersetzung zwischen
dem Sonnenrad und den Umlaufrädern des Umlaufrädergetriebes 114 die Antriebsdrehzahl reduziert, so
kann das Fahrzeug mit einem größeren Lenkradius gefahren werden.
Claims (4)
1. Überlagerungslenkgetriebe für Gleiskettenfahrzeuge, bei dem eine parallel zum Fahrantrieb,
von der Antriebsmaschine antreibbare Nullwelle vorgesehen ist, die an ein Glied je eines den beiden
Fahrzeugseiten zugeordneten leistungssummierenden Umlauf rädergetriebes so angeschlossen ist,
daß dieses gegenläufig mit gleicher Drehzahl antreibbar ist und ein zweites Glied dieser leistungssummierenden
Umlaufrädergetriebe mit dem Fahrantrieb und ein drittes Glied mit je einem Antriebsrad der auf den gegenüberliegenden Fahrzeugseiten
befindlichen Gleisketten verbunden ist, dadurchgekennzeichnet, daß jeder Abtriebsseite
des. Überlagerungslenkgetriebes (18) ein spiegelbildlich zueinander auf der Nullwelle
(22 bzw. 58 bzw. 61 bzw. 81 bzw. 91 bzw. 101 bzw. 111) gelagertes, aus einem Sonnenrad (28
bzw. 48 und 48' bzw. 66 und 66'), einem Hohlrad (29 bzw. 49 und 49' bzw. 67 und 67') und in
einem Umlauf räderträger gelagerten Umlauf rädern (30 bzw. 50 und 50' bzw. 68 und 680 gebildetes
Umlaufrädergetriebe (27 bzw. 47 und 47' bzw. 62 und 62' bzw. 86 und 87 bzw. 94 bzw. 104 bzw.
114) zugeordnet ist, dessen eines Getriebeglied unmittelbar ortsfest abgestützt und/oder über
einen Freilauf (31 bzw. 52) und/oder über eine Bremse (69) und/oder über einen Freilauf (73)
und eine Bremse (70) abstützbar ist und dessen andere Getriebeglieder unmittelbar und/oder über
eine Kupplung (24 und 26 bzw. 53 und 54 bzw. 83) und/oder über einen Freilauf (88) und/oder
über einen Freilauf (89 bzw. 106) und eine Kupplung (85 bzw. 102) mit dem von der Antriebsmaschine
kommenden Antrieb 1 und/oder der Nullwelle verbunden und/oder verbindbar sind.
2. Überlagerungslenkgetriebe für Gleiskettenfahrzeuge nach Anspruch 1-, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungen 41s an sich bekannte hydraulisch, mechanisch und/oder elektromagnetisch
betätigbare Lamellehreibungskupplungen ausgebildet sind, die einen Schlupf zulassen
können. * ;
3. Überlagerungslenkgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jeweils eine weitere, vorzugsweise dem Umlaufrädergetriebe (27 bzw. 47 und 47' bzw. 62 und
62' bzw. 86 und 87 bzw. 94 bzw. 104 bzw. 114) vorgeschaltete Kupplung (23 und 25 bzw. 45 und
46 bzw. 71 und 72 bzw. 82 und 84 bzw. 92 bzw. 102 bzw. 112) vorgesehen ist, mittels der die Nullwelle
(22 bzw. 58 bzw. 61 bzw. 81 bzw. 91 bzw. 101 bzw. 111) unmittelbar mit dem von der Antriebsmaschine
(1) kommenden Antrieb kuppelbar ist.
4. Überlagerungslenkgetriebe für Gleiskettenfahrzeuge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise auf der Nullwelle (22 bzw. 58) eine Bremse (34
bzw. 55) angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1174182,
304;
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1174182,
304;
schweizerische Patentschrift Nr. 256 389;
britische Patentschrift Nr. 598189.
britische Patentschrift Nr. 598189.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 618/331 7.67 Q Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ11623A DE1245760B (de) | 1965-06-30 | 1965-06-30 | UEberlagerungslenkgetriebe fuer Gleiskettenfahrzeuge |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ11623A DE1245760B (de) | 1965-06-30 | 1965-06-30 | UEberlagerungslenkgetriebe fuer Gleiskettenfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1245760B true DE1245760B (de) | 1967-07-27 |
Family
ID=7621965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ11623A Pending DE1245760B (de) | 1965-06-30 | 1965-06-30 | UEberlagerungslenkgetriebe fuer Gleiskettenfahrzeuge |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1245760B (de) |
| GB (1) | GB1126782A (de) |
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