[go: up one dir, main page]

DE1176002B - Einrichtung zum Lenken von Vollketten-fahrzeugen mit UEberlagerungslenkgetrieben - Google Patents

Einrichtung zum Lenken von Vollketten-fahrzeugen mit UEberlagerungslenkgetrieben

Info

Publication number
DE1176002B
DE1176002B DEZ9330A DEZ0009330A DE1176002B DE 1176002 B DE1176002 B DE 1176002B DE Z9330 A DEZ9330 A DE Z9330A DE Z0009330 A DEZ0009330 A DE Z0009330A DE 1176002 B DE1176002 B DE 1176002B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering
drive
time
pulse generator
radius
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ9330A
Other languages
English (en)
Inventor
Xaver Zaunberger
Artur Kugler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renk GmbH
Original Assignee
Renk GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Renk GmbH filed Critical Renk GmbH
Priority to DEZ9330A priority Critical patent/DE1176002B/de
Publication of DE1176002B publication Critical patent/DE1176002B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D11/00Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
    • B62D11/02Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides
    • B62D11/06Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source
    • B62D11/10Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears
    • B62D11/14Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears differential power outputs being effected by additional power supply to one side, e.g. power originating from secondary power source
    • B62D11/16Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears differential power outputs being effected by additional power supply to one side, e.g. power originating from secondary power source the additional power supply being supplied mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Lenken von Vollkettenfahrzeugen mit Überlagerungslenkgetrieben Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Lenken von Vollkettenfahrzeugen mit überlagerungslenkgetrieben, bei denen die verschiedenen Kurvenradien durch Einschalten der entsprechenden Stufe des Lenkgetriebes erreicht werden.
  • Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Lenkeigenschaften von Fahrzeugen mit überlagerungslenkgetrieben zu verbessern.
  • Zur Kurvenfahrt eines Vollkettenfahrzeugs ist erforderlich, die Gleisketten mit verschiedenen Geschwindigkeiten laufen zu lassen. Dies kann in bekannter Weise mit verschiedenen Lenksystemen erreicht werden.
  • Bei der bekannten Bremslenkung eines Vollkettenfahrzeugs führt der Antrieb vom Antriebsmotor z. B. über ein sperrbares Differentialgetriebe zu den Gleisketten-Antriebsrädern, von denen jedes mit einer Lenkbremse versehen ist. Zu einer Geradeausfahrt, die dem Kurvenradius »unendlich« entspricht, ist das Differentialgetriebe gesperrt und sind beide Bremsen geöffnet. Wird zu einer Drehung des Fahrzeugs die Differentialgetriebesperre gelöst und eine von den beiden Lenkbremsen geschlossen, so daß die entsprechende Gleiskette festgebremst ist, so führt das Fahrzeug eine Drehung um diese Gleiskette aus. Der Kurvenradius, zugleich der kleinstmögliche, ist hierbei gleich er Spurweite des Fahrzeugs. Das Schließen der jeweiligen Lenkbremse wird zweckmäßig von der Bewegung des Lenkrades, eines Lenkknüppels oder eines Pedals gesteuert.
  • Zu einer Kurvenfahrt mit einem Kurvenradius größer als der Spurweite besteht die eine Möglichkeit, die Lenkbremse auf der inneren Seite der Kurve nicht völlig zu schließen, sondern schleifen zu lassen. Daraus ergibt sich als fahrtechnisch bedeutungsvoller Nachteil, daß der entstehende Kurvenradius nicht durch geometrische Verhältnisse innerhalb irgendwelcher Getriebe definiert ist, sondern in im voraus unbestimmter Größe nur durch die Reibungsverhältnisse in der Lenkbrernse und der Gleisketten auf dem Boden entsteht. Ein weiterer Nachteil hierbei ist, daß die Lenkbremsen für die hohe Wärmeleistung während des Schleifbetriebes bemessen werden müssen.
  • Beim Antrieb eines Vollkettenfahrzeugs mit einem den Fahrantrieb überlagernden Lenkgetriebe führt der Fahrantrieb vom Antriebsmotor über ein Fahrantriebs-Gangwechselgetriebe und je ein überlagerungs-Planetengetriebe für jede Antriebsseite zu den Gleisketten-Antriebsrädern. Der Lenkantrieb zu einer Kurvenfahrt führt hierbei, vom Antriebsmotor abzweigend, über ein Lenkgetriebe und eine Drehrichtungs-Umkehreinrichtung zu einer geteilten sogenannten Nullwelle und von ihr ebenfalls zu den beiden über1agerungs-Planetengetrieben für jede Antriebsseite, in denen durch die Überlagerung des Fahrantriebs mit dem Lenkantrieb eine an den Gleisketten entgegengesetzt gerichtete Zusatzbewegung eingeleitet wird.
  • Bei dieser überlagerungslenkung ist der Kurvenradius nur von den Übersetzungsverhältnissen ian Fahrgetriebe und Lenkgetriebe abhängig. Sind beide Getriebe als Stufengetriebe ausgebildet, so ergeben sich ganz bestimmte gestufte Kurvenradien, was als Mehrradicnlenkung bezeichnet wird. Bei den vielfach ausgeführten Ein- und Mehrradianlenkungen wird der Lenkantrieb durch Schließen von Kupplungen über ein ein- oder mehrstufiges Wendegetriebe eingeleitet. Die Bezeichnung Ein- oder Mehrradienlenkung richtet sich üblicherweise nur nach der Stufenzahl des Lenkgetriebes.
  • Ist eines der beiden Getriebe, konstruktiv vornehmlich das Lenkgetriebe, als .stufenloses Getriebe ausgebildet, so kann unter Einsschaltung des Fahrantriebs innerhalb eines durch die Größt- und Kleinstübersetzungen der beiden Getriebe bestimmten Radiusbereichs jeder Kurvenradius gefahren werden, was als stufenlose Lenkung bezeichnet wird. Diese stufenlose Lenkung kann jedoch nur mit einem relativ großen und teuren Bauaufwand durch hydrostatische Zwischenglieder zum Antrieb der Nullwelle verwirklicht werden.
  • Bei der Bremslenkung und besonders bei den Ein-und Mehrradienlenkungen kann außer den bestimmten Kurvenradien, die sieh bei festgeschlossenen Kupplungen aus den genannten Verhältnissen ergeben, auch jede größere Kurve gefahren werden durch in gewissen Zeitabständen erfolgende, nur kurzzeitige, aber jeweils vollkommene Betätigung der Lenkung. Die hierdurch entstehende Fahrfigur setzt sich aus geraden Strecken und Bogenstücken mit dem durch die übersetzungsverhältnisse im Fahr- und Lenkantrieb gegebenen Kleinstradius zusammen, so daß die zu fahrende Sollkurve näherungsweise erreicht wird. Der Radius der Ersatzkurve ist jetzt genau bestimmt durch das Verhältnis der Zeit der Bogenfahrt zur Zeit der Geradeausfahrt. Die impulsartige volle Betätigung der Lenkung zu jeder der periodisch folgenden Bogenfahrtstrecken wird erreicht durch jeweils einen Ausschlag des Lenkrades oder Lenkknüppels in Kurvenrichtung oder Betätigung eines entsprechenden Pedals. Diese Art der Durchsteuerung einer Kurve aber ist nicht nur für den Fahrer des Fahrzeugs, der auch den übrigen Verkehrsablauf zu beachten hat, sehr anstrengend, sondern bei höheren Fahrgeschwindigkeiten nicht mehr möglich, da die erforderlichen Lenkungsbetätigungsimpulse für eine bestimmte zu fahrende Kurve in ihrer Dauer und ihrem Abstand von Hand nicht mehr mit Sicherheit gegeben werden können.
  • Es ist bereits bekannt, bei einer Bremslenkung den Fahrzeugführer von der von Hand vorzunehmenden Bemessung und Abgabe der Lenkungsbetätigungsimpulse dadurch zu entlasten, daß die Betätigung der Kupplungen und Bremsen durch einen dauernd laufenden automatischen Impulsgeber periodisch gesteuert wird und das Verhältnis der Zeit, während der die Lenkung eingeschaltet ist, zur Zeit, während der die Lenkung ausgeschaltet ist, bzw. das Verhältnis der Zeit, während der die Lenkung eingeschaltet ist, zur Zeit der gesamten Impulsperiode in Abhängigkeit vom Lenkradeinschlag, Lenkknüppelausschlag oder Pedalausschlag gesteuert wird.
  • In der Mittelstellung des Lenkrades od. dgl. wird dabei der Impulsgeber so beeinflußt, daß die Zeit während der die Lenkung eingeschaltet ist, Null ist. Das Fahrzeug fährt demzufolge geradeaus.
  • Bei einem kleinen Einschlagwinkel des Lenkrades wird der Impulsgeber so gesteuert, daß er nur kurze Zeit dauernde Impulse abgibt, während derer die Lenkung eingeschaltet ist. Das Fahrzeug durchfährt hierbei gerade Strecken und kurze Bogenstücke, wodurch der Ersatzradius verhältnismäßig groß ist.
  • Bei einem größeren Einschlagwinkel des Lenkrades wird der Impulsgeber so gesteuert, daß er langdauernde Impulse abgibt, während derer die Lenkung eingeschaltet ist. Das Fahrzeug durchfährt jetzt gerade Strecken und lange Bogenstücke, was einen kleinen Ersatzradius ergibt.
  • Beim Volleinschlag des Lenkrades wird der Impulsgeber so gesteuert, daß die Zeit, während der die Lenkung eingeschaltet ist, gleich der Periodendauer der Impulsfolge ist. Damit ist die Lenkung dauernd eingeschaltet, und das Fahrzeug durchfährt jetzt den kleinsten Kurvenradius.
  • Diese Lenkung, als Bremsimpulslenkung bezeichnet, gestattet somit nicht nur die Erreichung eines durch den Einschlagwinkel des Lenkrades im voraus definierten Kurvenradius, sondern entlastet den Fahrer vollkommen von der zeitlichen Bemessung und Abgabe der Impulse von Hand, wodurch die Anwendung dieser Art der Kurvensteuerung nicht mehr durch die Fahrgeschwindigkeit begrenzt ist. Durch die automatische Erzeugung der Impulse sind diese periodisch und völlig gleich, wodurch in guter Annäherung ein Kreisbogen durchfahren wird. Da bei der Bremslenkung aber grundsätzlich der Kleinstkurvenradius gleich der Spurweite des Fahrzeugs ist, genügt sie auch bei der Impulssteuerung nicht allen Anforderungen, die an Lenkgetriebe für Vollkettenfahrzeuge gestellt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die für die Bremslenkung bekannte Impulssteuerung auch für überlagerungslenkgetriebe anwendbar zu machen und eine Einrichtung zur Durchführung dieser Steuerung und überwindung hierbei auftretender Schwierigkeiten zu schaffen.
  • Das Wesen der erfindungsgemäßen überlagerungsimpulslenkung besteht darin, daß, wie bei der Bremslenkung bereits bekannt, die Lenkeinrichtung zum Zerlegen einer Soll-Kurve in gerade und bogenförmige Teilstücke durch einen dauernd laufenden automatischen Impulsgeber bei Betätigung des Lenkorgans periodisch so gesteuert wird, daß das Verhältnis der Zeit, während der der Lenkantrieb eingeschaltet ist, zur Zeit der gesamten Impulsperiode in Abhängigkeit von der Verstellgröße des Lenkorgans gesteuert wird, und weiter bei einer Zweiradienlenkung der Impulsgeber so gesteuert wird, daß auf einem ersten Teil des Lenkradeinschlags die Impuls-Steuerung wie bekannt durchgeführt wird, bis am Ende dieses ersten Teils des Lenkradeinschlags der zur ersten Stufe des Lenkgetriebes gehörende kleinste Kurvenradius erreicht ist, und sodann beim Beginn des zweiten Teils des Lenkradeinschlags das Lenkgetriebe auf die zweite Stufe geschaltet und gleichzeitig die Steuerung des Zeitverhältnisses des Impulsgebers so vorgenommen wird, daß der beim Beginn dieses zweiten Teils des Lenkradeinschlags entstehende Kurvenradius dem Kleinstkurvenradius der ersten Stufe entspricht.
  • Wird herbei das Lenkrad voll eingeschlagen, so wird der Impulsgeber so gesteuert, daß die Zeit, während der der Lenkantrieb eingeschaltet ist, gleich der Periodendauer der Impulsfolge ist. Damit ist der Lenkantrieb dauernd eingeschaltet, und das Fahrzeug durchfährt jetzt bei eingeschaltetem Fahrantrieb seinen durch die übersetzungsverhältnisse im Fahr-und Lenkantrieb bestimmten kleinsten Kurvenradius.
  • Wird die Betätigung des Lenkrades bei ausgeschaltetem Fahrantrieb vorgenommen, so ergibt sich ein entsprechend schnelles Wenden des Fahrzeugs auf der Stelle um seine vertikale Mittelachse.
  • Die erfindungsgemäße überlagerungsimpulslenkung gestattet somit nicht nur das Wenden des Fahrzeugs auf der Stelle, sondern auch mit einfach gebauten sogenannten Mehrradien- und insbesondere Einradienlenkungen das Durchfahren beliebiger Kurvenradien.
  • Es hat sich gezeigt, daß die erfindungsgemäße überlagungsimpulslenkung die den bisher bekannten überlagerungslenkungen anhaftenden Nachteile beseitigt und die gestellten Anforderungen erfüllt, wodurch die Fahreigenschaften von Ein- und Mehrradien-Überlagerungslenkungen wesentlich verbessert werden.
  • Da bei einem Ein- oder Mehrradien-Überlagerungslenkgetriebe zu einer stabilen Geradeausfahrt die Nullwelle festgebremst werden muß, wird die Betätigung der Nullwellenbremse erfindungsgemäß in die Impulssteuerung mit einbezogen. Um stabile Verhältnisse während des Umschaltens von Bogenfahrt auf Geradeausfahrt zu erhalten, ist dabei gegebenenfalls nötig, daß sich die Betätigungszeiten für den Lenkantrieb und die Nullwellenbremse überschneiden.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch und beispielsweise dargestellt, und es zeigen F i g. 1 a bis 1 d Diagramme Zeit-Lenkungsantrieb-Nullwellenbremsung für verschiedene Zeitverhältnisse, F i g. 2 das Diagramm Zeitverhältnis - Kurvenersatzradius und F i g. 3 eine schematische Darstellung eines Einradienüberlagerungslenkgetriebes mit der erfindungsgemäßen Steuerung.
  • Die F i g. 1 a bis 1 d zeigen Diagramme für verschiedene Zeitverhältnisse, bei denen als Abszisse die Zeit und als Ordinate die Schaltstellung für den Lenkantrieb und die Nullwellenbremsung dargestellt ist. Die Zeit tb ist die Zeit, während der der Lenkantrieb eingeschaltet ist. Die Zeit T ist die Gesamtdauer der Impulsperiode.
  • Im Diagramm 1 a, das zur Mittelstellung des Lenkrades gehört, wird infolge der Impulsdauer tv = 0 der Lenkantrieb nicht eingeschaltet. Da das Zeitverhältnis ist, fährt das Fahrzeug geradeaus.
  • Bei einer Ein- oder Mehrradien-Überlagerungslenkung ist aus dem schon genannten Grund die Nullwellenbremse dauernd geschlossen.
  • Im Diagramm 1 b, das zu dem kleinen Einschlagwinkel des Lenkrades gehört, ist der Lenkantrieb nur während der Zeit tb eingeschaltet, das Zeitverhältnis ist jetzt z. B. 0,187. Das Fahrzeug durchfährt während der Zeit tv einen Bogen mit dem durch die Übersetzungsverhältnisse im Fahr- und Lenkantrieb bestimmten Kleinstradius.
  • Im Diagramm 1 c, das zu einem größeren Einschlagwinkel des Lenkrades gehört, ist das Zeitverhältnis z. B. 0,48, zu dem ein nun kleinerer Kurvenradius gehört.
  • Im Diagramm 1 d, das zu dem Volleinschlag des Lenkrades gehört, ist der Lenkantrieb während der Gesamtzeitdauer T der Impulsperiode eingeschaltet, das Zeitverhältnis ist jetzt 1. Das Fahrzeug vollführt somit eine Kurve mit dem durch das übersetzungsverhältnis im Fahr- und Lenkantrieb bestimmten Kleinstradius.
  • Das Diagramm der F i g. 2 stellt die Abhängigkeit des Kurvenersatzradius r, in Abhängigkeit vom Zeitverhältnis dar. Aus ihm ist ersichtlich, daß beim Zeitverhältnis der Kurvenersatzradius »unendlich« wird, das Fahrzeug also geradeaus fährt, beim Zeitverhältnis der durch die übersetzungsverhältnisse im Fahr- und Lenkantrieb bestimmte Kurvenkleinstradius entsteht und durch die stufenlose Einstellbarkeit des Zeitverhältnisses jeder dazwischenliegende Kurvenradius gefahren werden kann.
  • F i g. 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Einradien-Überlagerungslenkgetriebes mit der erfindungsgemäßen Impulssteuerung. Der Fahrantrieb führt hierbei vom Antriebsmotor 1 über ein zweistufiges Fahrantriebs-Gangwechselgetriebe 2, Zwischenräder 3 und 4 und je ein überlagerungs-Planetengetriebe 5 und 5' für jede Abtriebsseite zu den Gleisketten-Antriebsrädern 6 und 6'. Der Lenkantrieb zu einer Kurvenfahrt führt hierbei, vom Antriebsmotor 1 abzweigend, über ein Lenk-Wendegetriebe 7 zur Drehrichtungsumkehrung mit den Lenkantriebskupplungen 8 und 8' zu einer geteilten sogenannten Nullwelle 9 und 9' und von ihr ebenfalls zu den beiden Überlagerungs-Planetengetrieben 5 und 5' für jede Abtriebsseite. Das Lenkrad 10 steuert in dargelegter Weise den Impulsgeber 11. Die Kupplungen 8 und 8' sind beispielsweise als hydraulisch betätigte Lamellenkupplungen ausgebildet. Im Impulswandler 12 beeinflussen die vom Impulsgeber 11 abgegebenen Impulse beispielsweise elektrisch gesteuerte Ventile, die den Druckölfiuß zur Betätigung der Lenkantriebskupplungen 8 und 8' ermöglichen. In der gleichen Weise wird die Nullwellenbremse 13 vom Impulsgeber 11 über den Impulswandler 12 betätigt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Lenken von Vollkettenfahrzeugen mit überlagerungslenkgetrieben, d a -durch gekennzeichnet, daß, wie bei der Bremslenkung bereits bekannt, die Lenkeinrichtung zum Zerlegen einer Sollkurve in gerade und bogenförmige Teilstücke durch einen dauernd laufenden automatischen Impulsgeber bei Betätigung des Lenkorgans periodisch so gesteuert wird, daß das Verhältnis der Zeit, während der der Lenkantrieb eingeschaltet ist, zur Zeit der gesamten Impulsperiode in Abhängigkeit von der Verstellgröße des Lenkorgans gesteuert wird, und weiter bei einer Zweiradienlenkung der Impulsgeber so gesteuert wird, daß auf einem ersten Teil des Lenkradeinschlags die Impulssteuerung wie bekannt durchgeführt wird, bis am Ende dieses ersten Teils des Lenkradeinschlags der zur ersten Stufe des Lenkgetriebes gehörende kleinste Kurvenradius erreicht ist, und sodann beim Beginn des zweiten Teils des Lenkradeinschlags das Lenkgetriebe auf die zweite Stufe geschaltet und gleichzeitig die Steuerung des Zeitverhältnisses des Impulsgebers so vorgenommen wird, daß der beim Beginn dieses zweiten Teils des Lenkradeinschlags entstehende Kurvenradius dem Kleinstkurvenradius der ersten Stufe entspricht.
  2. 2. Lenkeinrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Betätigungszeiten für den Lenkantrieb und für die Nullwellenbremse überschneiden.
  3. 3. Lenkeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schalter der Lenkeinrichtung ein die Kurvenfahrt periodisch unterbrechender Impulsgeber verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1064 823.
DEZ9330A 1962-03-27 1962-03-27 Einrichtung zum Lenken von Vollketten-fahrzeugen mit UEberlagerungslenkgetrieben Pending DE1176002B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ9330A DE1176002B (de) 1962-03-27 1962-03-27 Einrichtung zum Lenken von Vollketten-fahrzeugen mit UEberlagerungslenkgetrieben

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ9330A DE1176002B (de) 1962-03-27 1962-03-27 Einrichtung zum Lenken von Vollketten-fahrzeugen mit UEberlagerungslenkgetrieben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1176002B true DE1176002B (de) 1964-08-13

Family

ID=7620859

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ9330A Pending DE1176002B (de) 1962-03-27 1962-03-27 Einrichtung zum Lenken von Vollketten-fahrzeugen mit UEberlagerungslenkgetrieben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1176002B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3439559A (en) * 1965-06-30 1969-04-22 Zahnradfabrik Friedrichshafen Superimposed steering gear for tracked vehicles
DE2739830A1 (de) * 1977-09-03 1979-03-08 Zahnradfabrik Friedrichshafen Ueberlagerungslenkgetriebe fuer kettenfahrzeuge
WO1997000190A1 (de) * 1995-06-16 1997-01-03 Zf Friedrichshafen Ag Elektro-mechanisches überlagerungslenkgetriebe für ein kettenfahrzeug

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064823B (de) * 1957-03-19 1959-09-03 Krauss Maffei Ag Antriebs- und Lenkvorrichtung fuer Gleiskettenfahrzeuge

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064823B (de) * 1957-03-19 1959-09-03 Krauss Maffei Ag Antriebs- und Lenkvorrichtung fuer Gleiskettenfahrzeuge

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3439559A (en) * 1965-06-30 1969-04-22 Zahnradfabrik Friedrichshafen Superimposed steering gear for tracked vehicles
DE2739830A1 (de) * 1977-09-03 1979-03-08 Zahnradfabrik Friedrichshafen Ueberlagerungslenkgetriebe fuer kettenfahrzeuge
WO1997000190A1 (de) * 1995-06-16 1997-01-03 Zf Friedrichshafen Ag Elektro-mechanisches überlagerungslenkgetriebe für ein kettenfahrzeug
US6032751A (en) * 1995-06-16 2000-03-07 Zf Friedrichshafen Ag Electromechanical cross-drive steering transmission for tracklaying vehicles

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2412562A1 (de) Ueberlagerungslenkgetriebe fuer gleiskettenfahrzeuge
EP0389500B1 (de) Überlagerungslenkgetriebe für gleiskettenfahrzeuge
DE102017110942A1 (de) Feststellbremsanlage für ein Kraftfahrzeug und Kraftfahrzeug
DE60030235T2 (de) Antriebs-/Lenk-System eines Raupenfahrzeugs
DE10246870B3 (de) Elektro-Hydrodynamische Überlagerungslenkung
DE2557243A1 (de) Kraftuebertragungsvorrichtung mit veraenderbarer uebersetzung
DE69103873T2 (de) Fahrzeug mit Mischlenkung.
DE3832529C2 (de) Überlagerungs-Lenkantrieb für ein Gleiskettenfahrzeug
DE3619055A1 (de) Ueberlagerungslenkgetriebe fuer gleiskettenfahrzeuge
DE102013220919B4 (de) Verfahren zur Steuerung eines stufenloses Getriebes
DE1176002B (de) Einrichtung zum Lenken von Vollketten-fahrzeugen mit UEberlagerungslenkgetrieben
EP0774600B1 (de) Getriebebedienungsanordnung für ein Fahrzeuggetriebe
DE1174182B (de) UEberlagerungslenkgetriebe fuer Gleis-kettenfahrzeuge
EP0832025B1 (de) Elektro-mechanisches überlagerungslenkgetriebe für ein kettenfahrzeug
EP0236511B1 (de) Hydraulische Steuerungsanlage
DE2537229C3 (de) Lenkstuerungsvorrichtung für Gleiskettenfahrzeuge
DE3733883A1 (de) Antrieb fuer nutzfahrzeuge
DE3636267C1 (de) Gangwechsel- und Lenkgetriebe fuer ein Vollkettenfahrzeug
DE19841838A1 (de) Einrichtung sowie Verfahren zur Ansteuerung von beschleunigenden und verzögernden Aggregaten bei Kraftfahrzeugen
DE3636153C1 (de) Gangwechsel- und Lenkgetriebe fuer ein Vollkettenfahrzeug
DE4230534A1 (de) Antrieb fuer geschwindigkeitsdifferenz-gelenkte fahrzeuge
DE4112982C2 (de) Antriebs- und Bremsanlage für ein Vollkettenfahrzeug
DE1755708C3 (de) Schalteinrichtung zur Verbesserung der Lenkeigenschaften von Gleiskettenfahrzeugen mit Überlagerungslenkgetrieben
DE1755026C3 (de) Überlagerungslenkgetriebe für Gleiskettenfahrzeuge mit hydrodynamischen Elementen im Lenkungsantrieb
DE3636211C2 (de)