DE1245752B - Luftkissenfahrzeug - Google Patents
LuftkissenfahrzeugInfo
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- DE1245752B DE1245752B DEV23543A DEV0023543A DE1245752B DE 1245752 B DE1245752 B DE 1245752B DE V23543 A DEV23543 A DE V23543A DE V0023543 A DEV0023543 A DE V0023543A DE 1245752 B DE1245752 B DE 1245752B
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- Pending
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60V—AIR-CUSHION VEHICLES
- B60V1/00—Air-cushion
- B60V1/06—Air-cushion wherein the cushion is formed within plenum chamber
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60V—AIR-CUSHION VEHICLES
- B60V1/00—Air-cushion
- B60V1/11—Stability or attitude control
- B60V1/115—Stability or attitude control by ground or water engaging means, e.g. rudders or wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Tents Or Canopies (AREA)
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Description
- Luftkissenfahrzeug Die Erfindung betrifft ein Luftkissenfahrzeug mit einem an dessen Unterseite angeordneten und seitlich begrenzten Luftraum, bei welchem die an den Enden vorgesehene Begrenzung aus um senkrecht zur Fahrtrichtung und horizontal liegende Achsen umlaufenden Körpern besteht, von denen der am vorderen Ende befindliche als zylindrischer Rollkörper ausgebildet ist.
- Es ist bereits ein Luftkissenfahrzeug für Wasserfahrt mit einem unter dem Fahrzeug an den Seiten sowie am vorderen und hinteren Ende begrenzten Luftraum vorgeschlagen worden, bei dem die Heckbegrenzung von zwei horizontal und quer zur Fahrtrichtung liegenden Schaufelrädem gebildet wird, zwischen denen eine den Luftraum abschließende Klappe angeordnet ist. Als Bugbegrenzung dient ein Drelikörper, der sich über die ganze Breite des Spaltes zwischen den Seitenwänden erstreckt. Die Schaufelräder dienen sowohl zum Antrieb des Fahrzeugs als auch dazu, Luft in den Luftraum zu pumpen, während der Rollkörper am Buor des Fahrzeuas durch die bei Fahrt entstehende Drehbeweguno, des Rollkörpers den Fahrtwiderstand verringert.
- Weiterhin ist ein Luftkissenfahrzeug für Wasserfahrt bekannt, das um horizontale Achsen drehbare, auf dem Wasser rollende Rollkörper aufweist, die an ausfahrbaren oder ausschwenkbaren Stützen angeordnet sind. Die Rollkörper sollen nach Erreichung einer bestimmten Geschwindigkeit den Einsatz der Auftriebsmittel erleichtern und das Fahrzeug über die Wasseroberfläche heben.
- Die Dreh- bzw. Rollkörper des vorgeschlagenen wie des bekannten Fahrzeugs sindjedoch -für Luftkissenfahrzeuge ungeeignet, die sich auf einem festen, insbesondere unebenen Untergrund bewegen, da sie durchweg, ihrem Zweck entsprechend auf Wasser eingesetzt zu werden, nicht nachgiebig ausgebildet sind.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu vermeiden und einen Rollkörper zu schaffen, der auch auf festem unebenem Grund einsetzbar ist. Dies wird dadurch erreicht, daß ein Luftkissenfahrzeug vorgeschlagen wird, bei dem erfindungsgemäß der am vorderen und hinteren Ende des Fahrzeugs befindliche umlaufende Körper jeweils aus einem sich über die gesamte Breite des Fahrzeugs erstreckenden, zylindrischen und zumindest teilweise flexiblen, bei Bewegung des Fahrzeugs auf dem Untergrund abrollenden Rollkörper besteht.
- Der Gegenstand der Erfindung ist an Hand einer Zeichnung, die einen Längsschnitt durch den vorderen unteren Teil eines Luftkissenfahrzeugs in schematischer Darstellung zeigt, näher erläutert. Das Fahrzeug, von dem nur ein kleiner Teil schematisch gezeigt ist, weist einen'Fahrzeugkörper 1 auf, der von einern durch Austritt von Luft aus nicht dargestellten öffnungen in der Unterseite des Fahrzeugkörpers 1 gebildeten Luftpolster 2 getragen wird. Die zur Bildung des Luftpolsters benötigte Luft wird mit lElfe eines nicht dargestellten, am Fahrzeugkörper vorhandenen Kompressors erzeugt. Das Luftpolster 2 ist von einer von der Unterseite am Außenumfang des Fahrzeugkörpers 1 herabhängenden flexiblen Schürze umschlossen.
- Der vordere, sich in Querrichtung erstreckende Teil der Schürze des Fahrzeugs besteht aus einem um eine horizontale Achse 4 drehbaren und sich von einer Seite des Fahrzeugs bis zur anderen erstrekkenden Rollkörper. Dieser setzt sich aus einem Sack 3 aus flexiblem Material, wie z. B. Gummi oder synthetischem Gummi bzw. Kunststoff sowie aus an a -nden des Sacks 3 angeordneten "egenüberliegenden E und diesen verschließenden Scheibenteilen, zusammen. Die Scheibenteile sind auf an dem Fahrzeugkörper 1 befindlichen Achsstümpfen gelagert. In der Unterseite. des Fahrzeugkörpers 1 befindet sich eine Mulde 5, deren Wandung zur Achse 4 konzentrisch verlätift. Die Mulde 5 erstreckt sich von einer Seite bis zur anderen, wobei an der Wandung dieser Mulde flexible Leisten 6 angeordnet sind, die, gegen den Sack 3 gerichtet sind und ihn berühren, so daß 0 sie zwischen der Oberfläche des Sacks 3 und der Unterseite des Fahrzeugkörpers 1 eine Abdichtung bilden. Der hintere Teil der Schürze des Fahrzeugs weist die gleiche Form auf wie der vordere.
- Die normale Fahrtrichtung des Fahrzeugs ist durch den Pfeil A angedeutet. Der an der Vorderseite des Fahrzeugs befindliche Rollkörper oder der entsprechende Rollkörper an der Hinterseite. des Fahrzeugs dreht sich, - sofern der jeweilige Sack 3 den Boden berührt, in der durch den Pfeil B angegebenen Richtung. Durch den vorderen Rollkörper wird der Austritt von Luft aus dem Luftpolster 2 nach vorne auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Da der Rollkörper flexibel ausgebildet ist, können sich Unebenheiten des Bodens nicht auf das Fahrzeug übertragen, so daß ein ruhiges Fahrverhalten gewährleistet wird. Es ist auch möglich, daß die Rollkörper von einem auf dem Fahrzeugkörper 1 angeordneten Motor in der durch den Pfeil B angegebenen Drehrichtung angetrieben werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Luftkissenfahrzeug mit einem an dessen Unterseite angeordneten und seitlich begrenzten Luftraum, bei welchem die an den Enden vorgesehene Begrenzung aus um senkrecht zur Fahrtrichtung und horizontal liegende Achsen umlaufenden Körpern besteht, von denen der am vorderen Ende befindliche als zylindrischer Rollkörper ausgebildet ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der am vorderen und hinteren Ende des Fahrzeugs befindliche umlaufende Körper jeweils aus einem sich über die gesamte Breite des Fahrzeugs erstreckenden, zylindrischen und zumindest teilweise flexiblen, bei Bewegung des Fahrzeugs auf dem Untergrund abrollenden Rollkörper besteht.
- 2. Fahrzeug nach _ Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Körper ein flexibler, mit Luft gefüllter, um seine Achse drehbarer Sack (3) von im wesentlichen zylindrischer.Form-ist. 3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Unterseite des Fahrzeugkörpers befindlichen Rollkörper in bereits vorgeschlagener Weise in einer sich in Querrichtung erstreckenden Mulde (5) mit einer zur Achse des Rollkörpers (3) konzentrisch ge-krümmten Wandung befinden, wobei der Zwischenraum zwischen dem Rollkörper und der Wandung derart bemessen ist, daß zwischen Wandung und Rollkörper möglichst wenig Luft austritt. 4. Fahrzeug nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in bereits vorgeschlagener Weisr, an der gekrümmten Wandung der Mulde (5) aus flexiblem Werkstoff bestehende, parallel zur Rollkörperachse verlaufende Leisten (6) angebracht sind, die dichtend am Rollkörper anliegen. 5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in bereits vorgeschlagener Weise der oder die Rollkörper (3) frei drehbar gelagert sind. 6. Fahrzeug nacheinein der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die drehbaren Körper (3) in an sich bekannter Weise von einem Motor angetrieben sind. C In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1174 173; deutsche Auslegeschrift Nr. 1122 397; französische Patentschriften Nr. 1238 499, 1268 141; britische Patentschrift Nr. 9011/1915; Zeitschrift »Kunststoffberater«, 1960, S. 391.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1245752X | 1962-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1245752B true DE1245752B (de) | 1967-07-27 |
Family
ID=10885576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV23543A Pending DE1245752B (de) | 1962-01-22 | 1963-01-22 | Luftkissenfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1245752B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB191509011A (en) * | 1914-06-29 | 1916-03-23 | Charles Theryc | Improvements in or relating to Sliding Vehicles. |
| FR1238499A (fr) * | 1958-09-01 | 1960-12-02 | Hovercraft Dev Ltd | Perfectionnements aux véhicules pour voyager au-dessus de la terre ou de l'eau |
| FR1268141A (fr) * | 1959-09-25 | 1961-07-28 | Hovercraft Dev Ltd | Véhicule pour déplacement au-dessus de l'eau |
| DE1122397B (de) * | 1959-10-13 | 1962-01-18 | Dr Kurt Rudolph | Schnelles Fahrzeug fuer den Verkehr auf dem Wasser |
| DE1174173B (de) | 1959-12-21 | 1964-07-16 | Herbert Landenberger | Luftkissenfahrzeug mit festen Seitenwaenden fuer Wasserfahrt |
-
1963
- 1963-01-22 DE DEV23543A patent/DE1245752B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB191509011A (en) * | 1914-06-29 | 1916-03-23 | Charles Theryc | Improvements in or relating to Sliding Vehicles. |
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| DE1174173B (de) | 1959-12-21 | 1964-07-16 | Herbert Landenberger | Luftkissenfahrzeug mit festen Seitenwaenden fuer Wasserfahrt |
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