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DE1200695B - Luftkissenfahrzeug - Google Patents

Luftkissenfahrzeug

Info

Publication number
DE1200695B
DE1200695B DEH41986A DEH0041986A DE1200695B DE 1200695 B DE1200695 B DE 1200695B DE H41986 A DEH41986 A DE H41986A DE H0041986 A DEH0041986 A DE H0041986A DE 1200695 B DE1200695 B DE 1200695B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
blades
air
vehicle according
air cushion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH41986A
Other languages
English (en)
Inventor
Christopher Sydney Cockerell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hovercraft Development Ltd
Original Assignee
Hovercraft Development Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hovercraft Development Ltd filed Critical Hovercraft Development Ltd
Publication of DE1200695B publication Critical patent/DE1200695B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60VAIR-CUSHION VEHICLES
    • B60V1/00Air-cushion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60VAIR-CUSHION VEHICLES
    • B60V1/00Air-cushion
    • B60V1/11Stability or attitude control
    • B60V1/115Stability or attitude control by ground or water engaging means, e.g. rudders or wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60VAIR-CUSHION VEHICLES
    • B60V1/00Air-cushion
    • B60V1/14Propulsion; Control thereof
    • B60V1/145Propulsion; Control thereof using a watter propeller

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description

  • Luftkissenfahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein Luftkissenfahrzeug für Wasserfahrt mit einem unter ihm angeordneten, nach unten offenen Luftraum, der an den Seiten sowie am vorderen und hinteren Ende durch Teile des Fahrzeuges begrenzt ist, wobei an den Enden mit ihrer Achse quer- und horizontalliegende Schaufelräder vorgesehen sind, und in dem zur mindestens teilweisen Unterstützung des Fahrzeuges ein oder mehrere Kissen aus unter Druck stehender Luft erzeugbar sind.
  • Die Erfindung geht zur Lösung dieser Aufgabe davon aus, daß es bereits vorgeschlagen worden ist, bei einem Luftkissenfahrzeug mit festen Seitenwänden drehbare Walzen anzuordnen, die den Luftkissenraum am Bug und Heck abschließen, und daß es auch an sich bekannt ist, zur Luftkissenbegrenzung eines auf einer Schiene gleitenden Luftkissenfußes SchaufeIradpumpen zu verwenden, wobei jeweils die der Schiene zugekehrten Abschnitte des Schaufelrades in Richtung auf das Luftkissen arbeiten. Bei dieser Anlage wird das Schaufelrad nicht dazu verwendet, das Luftkissen aufzubauen. Außerdem ist die EI#-niziitua# -n-. e.*-.i--m Reibungsverlust behaftet, der durch das gegen die Bewegungsrichtung laufende Schaufelrad hervorgerufen wird.
  • Durch die Erfindung soll ein Fahrzeug dieser Art so ausgebildet werden, daß das Luftkissen oder mehrere Luftkissen durch Entnahme von Luft aus der Atmosphäre mittels Schaufelräder erzeugt und aufrechterhalten werden können, wobei zugleich die Reibung zwischen dem Fahrzeugkörper und dem Wasser verrin-ert werden soll.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß bei einem Luftkissenfahrzeug der erstgenannten Art die Schaufelräder derart an etrieben und angeordnet sind, daß 9 C die dem Wasser jeweils zugewandten Schaufeln des oder der den Luftraum am hinteren Ende begrenzenden Schaufelräder in das Wasser eintauchen und daß die jeweils dem Wasser abgewandten Schaufeln als Pumpe zum Einpumpen von Luft in den Luftkissenraum dienen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können das oder die den Luftkissenraum am vorderen Ende begrenzenden Schaufelräder mit Flügeln oder Schaufeln solcher Ausbildung besetzt sein, daß bei der Drehbewegung des Schaufelrades die Luftförderung der Flügel oder Schaufeln aus dem Luftkissenraum geringer ist als die Luftförderung des oder der am hinteren Ende angeordneten Schaufelräder in den Luftkissenraum.
  • Weiterhin kann die Ausbildung derart sein, daß am Vorderen Ende an Stelle der Schaufelräder bereits vorgeschlagene Drehkörper mit quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufender Drehachse angeordnet sind.
  • Weitere Merkmale im Rahmen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung mehre,-er Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Fahrzeug in einer Ansicht von unten; F i g. 2 ist ein senkrechter Schnitt längs der Linie A-A in F i g. 1; F ig.3 ;st eine Stirnansicht des Fahrzeugs nach F i g. 1; F i g. 4 ist ein senkrechter Teilschnitt durch das hintere Ende von F i g. 1, der eine abgeänderte Ausbildungsform zeigt; F i g. 5 ist ein Teilschnitt durch das vordere Ende des Fahrzeugs nach F i g. 1 und veranschaulicht eine abgeänderte Ausbildungsform; F i g. 6 ist eine F i g. 3 ähnelnde Stirnansicht eines Fahrzeugs nach F i g. 1, bei dem das im Schnitt dargestellte drehbare Organ in anderer Weise ausgebildet ist; F i g. 7 ist ein senkrechter Längsschnitt durch ein Fahrzeug ähnlich demjenigen nach F i g. 2, bei dem es sich um eine weitere Ausbildungsform handelt; F i g. 8 ist ein F i g. 2 ähnelnder senkrechter Längsschnitt, der Mittel zum Unterteilen des von dem Druckluftpolster eingenommenen Raums zeigt. Gemäß F i g. 1 besitzt das Fahrzeug einen langgestreckten Hauptkörper mit zwei Seitenwänden 1 auf beiden Längsseiten, die von der Unterseite des Fahrzeugkörpers aus nach unten ragen und sich über die ganze Länge des Fahrzeugs erstrecken, so daß das Fahrzeug einem »Catamaran« mit einem zwei Schwimmer verbindenden Deck ähnelt, dessen Seitenwände einen genügend großen Auftrieb erzeugen, um das Fahrzeug schwimmfähig zu machen und ihm die nötige Stabilität gegen Schlingerbewegungen zu verleihen.
  • Am hinteren Ende des Fahrzeugs sind zwei Schaufelräder2 drehbar gelagert; jedes dieser Räder ist einer Seitenwand benachbart. Zwischen den Rädem entsteht ein Spalt, der durch eine Klappe 10 verschlossen wird, die auf einer Achse 11 gelagert ist, welche vom Fahrzeugkörper aus durch Lagerböcke 12 unterstützt wird. Die Räder 2 drehen sich um eine waagerechte Achse und werden von Wellen 3 getragen, die in durch die Seitenwändel unterstützten Lagern laufen. Die Schaufeln der Räder sind mit 4 beziffert. Die Längsachsen der Schaufeln, worunter auch Flügel zu verstehen sind, sind parallel zu der Achse der das Rad tragenden Welle gerichtet. Der untere Teil 5 des Körpers oder Decks des Fahrzeugs ist in der Nähe der Räder so geformt, z. B. gebogen, daß er mit den Außenkanten der Flügel oder Schaufeln zusammenarbeitet.
  • Am vorderen Ende des Fahrzeugs ist ein Drehkörper6 gelagert, der sich über die ganze Breite des Spaltes zwischen den Seitenwänden erstreckt, jedoch keine Flügel oder Schaufeln trägt. Die Unterseite7 des Körpers oder Decks des Fahrzeugs ist wie am hinteren Ende des Fahrzeugs so geformt, z. B. gekrümmt, daß sie mit der Umfangsfläche des drehbaren Organs zusammenarbeitet. Um die Berührungsfläche zwischen der Umfangsfläche der Drehkörper und der Unterseite des Körpers oder Decks des Fahrzeugs zu verkleinern und die Abdichtung zu verbessern, können an den genannten Flächen kleine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Rippen aus flexiblem Material ausgebildet sein.
  • Die Wellen mit den Schaufelrädern 2 am hinteren Ende des Fahrzeugs werden über ein mit den Wellen verbundenes Zahnrad 8 angetrieben. Geeignete Gestänge und Ketten verbinden das Zahnrad mit Hebeln oder anderen Organen, die durch die das Fahrzeug benutzende Person oder Personen mit den Händen und/oder den Füßen betätigt werden.
  • Die unteren Enden der Seitenwände tauchen wie auch die Schaufeln der Schaufelräder ständig in das Wasser ein.
  • Wenn die erwähnten Hebel durch die das Fahrzeug benutzende Person betätigt werden, drehen sich die hinteren Schaufelräder 2, so daß sich das Fahrzeug auf dem Wasser vorwärts bewegt. Luft wird längs der Oberseite des umlaufenden Organs mitgeführt und in den Raum unter dem Fahrzeugkörper gefördert, der am Beginn der Fahrt die Wasserfläche berühren oder von ihr abgehoben sein kann. Wenn die Luft in den Raum unter dem Fahrzeugkörper gedrückt wird, beginnt das Fahrzeug sich zu heben, wobei die Seitenwände in einem geringeren Maße in das Wasser eintauchen. Schließlich wird das Fahrzeug eine Gleichgewichtslage erreichen, bei der die Flügel oder Schaufeln den Druck des Luftpolsters gerade aufrechterhalten und alle etwaigen Luftverluste des Polsters ausgleichen können. Die Bewegung des Fahrzeugs auf dem Wasser wird auch bewirken, daß sich das vordere zylindrische Organ dreht, so daß eine im wesentlichen luftdichte Abdichtung bewirkt wird, wobei gleichzeitig wegen der Drehbewegung des Zylinders 6 ein geringer Widerstand auftritt.
  • F i g. 4 veranschaulicht ein anderes Ausführungsbeispiel, bei dem das Schaufelrad am hinteren Ende des Fahrzeugs sich über den ganzen Raum zwischen den Seitenwänden 1 erstreckt. Wenn sich bei einem solchen Fahrzeug das Luftpolster einmal gebildet und das Fahrzeug angehoben hat, und wenn hierbei mehr als die Hälfte des Durchmessers der Schaufelräder nicht mehr in das Wasser eintaucht, wird Luft aus dem Raum unter dem Fahrzeug auch über den unteren Teil der Schaufelräder entweichen. Hierbei handelt es sich jedoch nur um einen gewissen Teil der Luftmenge, die über die obere Hälfte jedes Schaufelrades in den Raum hinein gefördert wird.
  • Wenn der Drehkörper 6 am vorderen Ende des Fahrzeugs in der aus F i g. 5 ersichtlichen Weise ebenfalls als Schaufelrad ausgebildet ist, z. B. um die verfügbare Vortriebskraft zu vergrößern, muß man Maßnahmen treffen, um zu gewährleisten, daß der Massenstrom der über die vorderen Schaufelräder entweichenden Luft kleiner ist als der am hinteren Ende eintretende mittlere Massenstrom. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden. In F i g. 5 sind die Schaufeln 13 erheblich kürzer als die Schaufeln am hinteren Ende des Fahrzeugs. Sie lassen daher weniger Luft durch, als durch die hinteren Schaufeln in den Raum unter dem Fahrzeug hineingepumpt wird, wenn die drehbaren Organe eine gleichwertige axiale Länge haben. Die Gesamtbreite des vorderen Rades oder der vorderen Räder kann auch kleiner gemacht werden als diejenige des hinteren Rades bzw. der hinteren Räder. Alternativ oder zusätzlich kann der Durchmesser des Rades bzw. der Räder am vorderen Ende kleiner sein als am hinteren Ende. Eine weitere Alternative besteht in der Verwendung einer Konstruktion, bei der mindestens ein Teil jeder Schaufel im Radkörper verschwindet, wenn sie sich längs der oberen Hälfte ihrer Umlaufbahn bewegt. So können die Schaufeln in Schlitzen des Radkörpers verschiebbar sein, so daß die Schaufeln in den Schlitzen nach innen gleiten oder nach innen gedrückt werdend wenn sie beginnen, die obere Hälfte ihrer Umlaufbahn zurückzulegen, woraufhin die Schaufeln wieder nach außen gleiten oder gedrückt werden, wenn sie beginnen, die untere Hälfte ihrer Umlaufbahn zurückzulegen.
  • Die Schaufelräder kann man in der in F i g. 6 gezeigten Weise dadurch flexibel ausbilden, daß man sie als hohle zylindrische aufgeblasene Beutel 20 herstellt, die aus gummiertem Gewebe bestehen. Im Inneren dieses Beutels sieht man mehrere flexible Membranen 21 vor, um zu gewährleisten, daß die Beutel im aufgeblasenen Zustand eine zylindrische Form annehmen. Die Schaufeln sind mit 22 bezeichnet. Bei dieser Konstruktion kann das drehbare Organ ausweichen, wenn es sich über eine Welle hinwegbewegt. Die Flügel oder Schaufeln können einen Bestandteil eines solchen flexiblen Beutels oder Zylinders bilden und selbst aus einem flexiblen Material bestehen, das durch Luftdruck in seiner Lage gehalten wird. Außerdem kann der Beutel in diesem Falle in Richtung seiner Breite fortschreitend ausweichen, wenn das Fahrzeug eine Welle passiert, die sich unter einem Winkel zur Bewegungsrichtung des Fahrzeugs bewegt.
  • Um das Volumen des an der Unterseite des Fahrzeugs aufzubauenden Luftpolsters auf ein Minimum zu halten, kann man den mittleren Teil der Unterseite des Fahrzeugs in der aus F i g. 2 ersichtlichen Weise ausbilden, so daß sich dieser Teil in einem geringen Abstand von der Wasseroberfläche befindet als an den Enden, wo die drehbaren Organe angeordnet sind.
  • Bei den bis jetzt beschriebenen Fahrzeugen wurde angenommen, daß sie durch menschliche Muskelkraft angetrieben werden, mittels deren die Betätigung von Hebeln od. dgl. bewirkt wird. Natürlich können die Fahrzeuge auch mittels mechanischer Energie angetrieben werden. F i g. 7 ist ein senkrechter Längsschnitt durch ein Fahrzeug, das weitgehend den Fahrzeugen nach F i g. 1. bis 3 ähnelt, bei dem jedoch Propeller 30 vorgesehen sind, und zwar je einer am hinteren Ende jeder Seitenwand 31. Bei großen Fahrzeugen können Motoren 32 zum Antreiben der Propeller 30 innerhalb der Seitenwände 31 untergebracht sein. Bei Fahrzeugen, deren Seitenwände nicht genügend dick sind, um die Motoren aufzunehmen, kann man die Motoren auf dem Deck des Fahrzeugs anordnen und sie durch Wellen mit den Propellern verbinden. Ferner kann das Fahrzeug mittels eines oder mehrerer Segel angetrieben werden. In diesem Falle bewirkt die Fortbewegung des Fahrzeugs durch das Wasser, daß sich die drehbaren Organe drehen und Luft in den Raum unter dem Fahrzeug pumpen, um ein Druckluftpolster zu erzeugen. Da das Fahrzeug durch das Druckluftpolster gehoben wird, tauchen die Seitenwände weniger tief in das Wasser ein, so daß sich der Fahrtwiderstand verringert.
  • Wenn am hinteren Ende wie in F i g. 1 und 2 Klappen oder ähnliche Verschlußorgane vorgesehen sind, soll die Unterkante der Klappe in der in F i g. 2 bei 10 a angedeuteten Weise ausgebildet sein, so daß die Klappe auf der Wasseroberfläche ruht, wenn sich das Fahrzeug bewegt, und daß sie die Wasserfläche bei einer Rückwärtsbewegung nicht unterschneidet.
  • Das Fahrzeug ist im Betrieb ausreichend stabil, da die Seitenwände ständig mindestens teilweise in das Wasser eintauchen und als Auftriebskammern wirken. Die Stabilität kann weiter dadurch erhöht werden, daß man den von dem Druckluftpolster eingenommenen Raum unterteilt. Bei der Konstruktion nach F i g. 8, die einen senkrechten Schnitt parallel zur Längsachse eines Fahrzeugs zeigt, sind flexible Klappen 35 an der Unterseite des Fahrzeugkörpers 36 befestigt, und diese Klappen erstrecken sich quer durch den Raum zwischen den Seitenwänden des Fahrzeugs. Wenn sich das Luftpolster ausbildet, werden die Klappen 35 nach oben ausgelenkt, so daß die Luft zu allen Teilen des Raums- für das Luftpolster strömen kann. Sobald sich das Luftpolster gebildet hat, verstellen sich die Klappen 35 wieder nach unten, wie es in F i g. 8 gezeigt ist, und sie setzen der Luft, die bestrebt ist, zwischen verschiedenen Teilen des Polsters zu strömen, einen Widerstand entgegen. Auf diese Weise werden Druckänderungen, die in Teilen des Polsters auf Grund von Lageänderungen des Fahrzeugs auftreten, länger aufrechterhalten, als es anderenfalls geschehen würde, und hierdurch werden größere Aufrichtmomente erzeugt. Klappen, die sich quer durch das Luftpolster erstrecken, verbessern die Stabilität gegen Schlingerbewegungen, während in der Längsrichtung des Polsters verlaufende Klappen die Stabilität gegen Stampfbewegungen verbessern. Normalerweise würde man eine Kombination von Klappen vorsehen, die sich sowohl in der Querrichtung als auch in der Längsrichtung erstrecken.
  • Die Fahrzeuge können ohne Antriebsmittel als Kähne verwendet werden. Ein oder mehrere solcher Kähne können von einem Schlepper geschleppt werden, der seinerseits ähnlich der Konstruktion nach F i g. 7 ausgebildet sein kann. Wenn diese Kähne durch das Wasser geschleppt werden, pumpen die mit Schaufeln versehenen drehbaren Organe Luft in den Raum unter dem Kahn, so daß ein Luftpolster erzeugt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Luftkissenfahrzeug für Wasserfahrt mit einem unter ihm angeordneten, nach unten offenen Luftraum, der an den Seiten sowie am vorderen und hinteren Ende durch Teile des Fahrzeugs begrenzt ist, wobei an den Enden mit ihrer Achse quer- und horizontalliegende Schaufelräder vorgesehen sind, und in dem zur mindestens teilweisen Unterstützung des Fahrzeugs ein oder mehrere Kissen aus unter Druck stehender Luft erzeugbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelräder (2) derart angetrieben und angeordnet sind, daß die dem Wasser jeweils zugewandten Schaufeln (4, 22) des oder der den Luftraum am hinteren Ende begrenzenden Schaufelräder in das Wasser eintauchen und daß die jeweils dem Wasser abgewandten Schaufeln als Pumpe zum Einpumpen von Luft in den Luftkissenraum dienen.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem oder den Schaufelrädern (2) in an sich bekannter Weise Antriebsmittel zugeordnet sind. 3. Fahrzeug nach Anspruch 1. oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftkissenraum in an sich bekannter Weise in Längsrichtung des Fahrzeugs unterteilt ist und jedem von zwei Randunterteilungen des Luftkissenraumes ein Schaufelrad (2) zugeordnet ist. 4. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterteilung Klappen (35) verwendet werden. 5. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen den Schaufelrädern (2) durch eine Klappe (10), die mit ihrem gekrümmten Ende (10 a) auf der Wasseroberfläche aufliegt, verschlossen ist. 6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die den Luftkissenraum am vorderen Ende begrenzenden Schaufelräder (6) mit Flügeln oder Schaufeln (13) solcher Ausbildung besetzt sind oder daß der Durchmesser oder die Länge des die Schaufeln tragenden Drehkörpers derart gewählt ist, daß bei der Drehbewegung des Schaufelrades (6) die Luftförderung der Flügel oder Schaufeln aus dem Luftkissenraum geringer ist als die Luftförderung des oder der am hinteren Ende angeordneten Schaufelräder (2) in den Luftkissenraum. 7. Fahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (4) in den Schaufelträger einschiebbar ausgebildet sind. 8. Fa)Irzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel oder Schaufeln (22) der Schaufelräder (2) elastisch nachgiebi- s'nd. 9. Fahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnei, daß die die Flügel oder Schaufeln (22) tragenden Zylinder (20) aus flexiblem Werkstoff bestehen und aufblähbar ausgebildet sind. 10. Fahrzeu- nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch -ekennzeichnet, daß am vorderen Ende an Stelle der Schaufelräder bereits vorge agene Diehkörper (6) mit quer zur Fahr' - schlt zeugEngsachse verlaufender horizontaler Drehachse an«eordnet sind. C 11. Fahrzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Drehkörper (6) 0 -en "egenüberlie" den Unterseite (7) des Fahrzeugs quer zur Fahrt.--ichtung verlaufende, flexible Rippen angeordnet sind. C In BetraeIht gezogene Druckschriften: b el Französische Patentschrift Nr. 395 326; britische Patentschrift Nr. 9011./1915; USA.-Patentschrift Nr. 2 348 106. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1174 173.
DEH41986A 1960-03-11 1961-03-10 Luftkissenfahrzeug Pending DE1200695B (de)

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DEH41986A Pending DE1200695B (de) 1960-03-11 1961-03-10 Luftkissenfahrzeug

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DE (1) DE1200695B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243025B (de) 1963-06-18 1967-06-22 British Hovercraft Corp Ltd Luftkissenfahrzeug
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