-
Plattenspieler mit Verschiebeeinrichtung zum Führen des Tonarmes Die
Erfindung bezieht sich auf einer< Plattenspieler, bei dem Lias Einschalters nies
Motors, das Auflegen des Tonarmes durch eine Einschalttaste und das Abschalten des
Motors und Abheben des Tonarmes durch eine aridere Taste erfolgt: Der Erfindung
liegt die Aufgabe zugrunde, durch die Bedienung der beiden Drucktasten alle Funktionen
des Gerätes, wie Ein-- und Abschalten des Motörs, Auflegen und Abheben des Tonkopfes,
Zurückstellen des Tonarmes in die Ausgangslage und gegebenenfalls auch das Anlegen
und Abheben einer Andruckrolle für den Antrieb vorzunehmen und, falls. das Gerät
nicht vors Hand abgeschaltet wird, spätestens beim Abspielen der .Schallplatte sich
selbsttätig auszuschalten und hierbei den Tonarm sofort wieder in die -Ausgangslage
zurückzustellen.
-
Erfindungsgemäß weist hierfür der Plattenspieler eine in zwei Betriebsstellungen
(ein, aus) durch Drucktasten verbringbare Schaltstange auf, welche den Motorköntakt
ein- und ausschaltet, mittels einer Steuerfläche den Tonarm auflegt und abhebt und
mittels eines federnden Anschlages den Tonarm in die zum Abspielen einer Schallplatte
erforderliche Aufsetzstellung verstellt, wobei die, -Schaltstange selbsttätig in
die (Aus-) Ruhestellung zurückkehrt, wenn die Schallplatte abgespielt ist. Die Erfindung
erlaubt eine einfache und narrensichere Bedienung, sowohl beim Ein= und Ausschalten
des Gerätes .als auch beim Plattenwechsel, wodurch Beschädigungezdes Tonabnehmers
und der Schallplatte auch bei Tauher Behandlung vermieden werden. - .
-
Nach dem Auflegen einer . Schallplatte- -und-Schließen des Gerätes
kann durch Betätigen der` Starttaste die Schallplatte abgespielt werden. Dis vorgesehene
Stopptaste erlaubt eire beliebiges Unterbrechendes Abspielens der Schallplatte,
wobei das Gerät in seine Ausgangsstellung zurückgestellt wird und sofort ein neuer
Plattenwechsel vorgenommen werden kann. Das Gerät gestattet aber auch durch wiederholtes
Betätigen der Starttaste; die aufgelegte Schallplatte -öfters abzuspielen: Weitere
Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Plattenspielens ergeben sich aus zier
nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und aus den Patentansprüchen.
Zn den Zeichnungen stellt dar F i g, 1 eine perspektivische Gesamtansicht des Schallplatten-Spielgerätes
nach der Erfindung, ' P'i g.:2 eine Seitenansicht des Gehäuseoberteiles mit dem
Versekerteii, einer F'errtantenne und einem Lautsprecher, F i g. 3 den Geräteeinsatz
mit allen bewegbaren. Teilen in einer perspektivischen Ansicht von vorn gesehen,
F i g. 4 einen -Längsschnitt durch den Plattenteller mit einem entsprechenden Gehäuseausschnitt,
-F i g. 5 einen Ausschnitt aus dem Geräteeinsatz, an dem °der Tonarm befestigt ist,
in einer perspektivischen Ansicht vors hinten gesehen, F i g. 6 eine perspektivische
:Ansicht des in dem Zentrierknopf des Plattentellers vorgesehenen Federgliedes,
F i g. 7 einen Längsschnitt durch den zum Antrieb des Plattentellers dienenden Zwischentrieb,
F i g. 8 den Geräteeinsatz mit den an ihm vorgesehenen Schaltgliedern in einer verkleinerten
Ansicht von. husten, kurz vor dem Auslösers des Abschafft gestänges durch den Tonarm,
Vi g. 9 einen Ausschnitt aus der in Fi g. 8 dargestellten Geräteplatte, und zwar
in einer Lage des Schaltgestänges nach dem Auslösen der Schalteinrichtung durch
den Tonarm und noch vor dem Abschalten durch den noch laufenden 'Plattenteller,
Fiig. 1,0 die gleiche Ansicht des Geräteeinsatzes,-wie in F i .g. 8, jedoch in der
Ausschaltlage, F i g. 11 das Gehäuseunterteil in einer perspektivischen Ansicht
von hinten gesehen, F i g.12 den rückwärtigen Zwischenbotten mit dem Batteriebehälter
unid der für die Lagerung der Schallplatten dienenden Einrichtung - in einer perspektivischen
Ansicht,
F i g. 13 die Verschlußklappe für den Batteriebehälter.
-
Das - Gerät weist einen mehrstufigen Transistorverstärker mit eingebauter
Ferritantenne und permanentdynamischem Lautsprecher auf. Der Verstärkerteil 1 ist
unterhalb des Gehäuseoberteiles 2 montiert und kann. mittels einer an diesem vorgesehenen
Steckerbuchse 3 und eines entsprechenden Mehrfachsteckers 4 '(F i g. 3) von - dem
übrigen Geräteteil abgetrennt. -werden. Die Oberseite des Gehäuseoberteiles 2 ist
perforiert, wobei der Lautsprecher 5 etwa in der Mitte unterhalb dieser Oberseite
.montiert ist. An der Oberseite des Oberteiles 2 befindet sich ferner eine feststehende,
kreisförmige Wellenskala, darüber ein großer Rändelknopf 6 mit durchsichtigem: mittleren.
Teil und einer Strichmarke zum Einstellen eines" Rundfunksenders. Auf der anderen
Seite des Oberteiles befinden sich etwa in der Mitte drei Drucktasten 7, 8, 9, eine
mittlere, 8, für das Ein- -und -Ausschalten des Verstärkers, daneben eine, 7, für
das Einschalten des Tonabnehmers und eine dritte, 9, für das Umschalten auf Rundfunkempfang.
Phonoschalter und Mittelwellenschalter sind als- Wechselschalter- ausgebildet, die
Drucktaste 8 für das Einschalten des Verstärkers dient- beim zweiten Drücken auch
als Ausschalter. Unterhalb von diesen drei Drucktasten ist ein kleiner Rändelknopf
10 für die Lautstärkeregelung vorgesehen, und in einem. Ausschnitt oberhalb dieser
drei Drucktasten liegen zwei weitere Drucktasten, eine Starttaste 11 und eine Stopptaste
12 für die Bedienung des Plattenspielers.
-
Das mit dem Verstärker versehene Gehäuseoberteil 2 ist in ein Gehäuseunterteil
13 einsetzbar; es wird mit . dem -Gehäuseunterteil mittels zweier Schrauben
14, die gleichzeitig auch das Tragband 15 befestigen, festgeschraubt, nachdem der
Mehrfachstecker 4 in die entsprechende Steckerbuchse 3 -an dem Verstärkerteil 1
:eingesteckt wurde.
-
Das Gehäuseunterteil ist ebenso wie das Gehäuseoberteil aus Spritzgußmasse
hergestellt und besteht aus zwei für sich -hergestellte, miteinander verschweißte
'und an der Schweißfuge verkleidete Teile (F i g. 11). Der eine Teil weist einen
vertieft vorgesehenen Zwischenboden 16 auf, an dessen Unterseite drei nach innen
vorstehende Vorsprünge 17 angespritzt sind, in die metallische Befestigungszapfen
18 mit eingespritzt sind. - An diesen drei metallischen Zapfen wird ein aus einer
ebenen Platte 19 bestehender Geräteeinsatz über Gummimuffen 20 z. B. mittels Splintscheiben
befestigt (F i g. 3). Auf der: gegenüberliegenden Seite des Gehäuseteiles ist, etwas
nach vorn -zurückversetzt, @ ein schmaler Rand 21 mit angespritzt, in dem-
ein herausnehmbarer zweiter Zwischenboden 22 (F i g. 12) ebenfalls aus Kunststoff
eingesetzt und: z. B. mittels, in den Figuren nicht sichtbarer Zapfen- `und Riegel
23 befestigt werden kann (F-i g.12). Dieser zweite Zwischenboden 22 ist mit
einer wannenför .urigen Vertiefung 24 versehen, die zur Aufnahme der- Batterien
dient. Diese Vertiefung wird von einem Deckel 25 ebenfalls mittels Zapfen
und-Riegel.-23--abgeschlossen (Fig.13). An den beiden Stirnseiten der wannenförmigen
Vertiefung 24 sind mittels Zapfen eine Metallbrücke 127 und Metallkontakte_128 vorgesehen.
Durch die vorgesehenen -Federn 129-fird ein einwandfreier Stromübergang "von den
Batterien zu den an den beiden Kontakten 128 angeschlossenen; --nicht dargestellten
Stromzuleitungen gewährleistet. An diesem zweiten Zwischenboden 22 befinden sich
ferner zwei Vorsprünge 26, 27, die durch eine Schleife 28 aus einem Gummiband verbunden
sind. Hinter dieses Gummiband können Schallplatten gelagert werden. Die Vorratskammer
für die Schallplatten kann. von einem an das Gehäuseunterteil anklappbaren, nicht
dargestellten Gehäusedeckel verschlossen werden. Ein gleichartiger Gehäusedeckel
29 befindet sich auf der gegenüberliegenden 'Seite, der den Raum der spielenden
Schallplatte abdeckt (F i g.1).
-
Der vordere, mit eingespritzte Zwischenboden 16 weist etwa in der
Mitte eine kreisförmige Öffnung 30 für den Durchtritt einer Lagerbuchse 31 für den
Plattenteller sowie. eine kreisförmige Vertiefung 32 zur Aufnahme des im Durchmesser
kleinen Plattentellers 33 auf. Daneben befindet - sich ein kreisringsegmentförmiger
Ausschnitt 34 zum Durchtritt des Tonkopfes 35. Dieser Ausschnitt ist auf den drei
nicht von dem Tonarm 36, 37 überstrichenen Seiten mit einem nach innen ragenden
Rand 38 versehen. Weiterhin befindet sich in dem vorderen Zwischenboden 16 eine
zylindrische- Öffnung 39, in der sich eine Triebrolle 440, 41 drehen kann.
-
Der an der Innenseite des eingespritzten Zwischenbodens 16 mittels
dreier Zapfen montierbare, als Geräteplatte bezeichnete Einsatz 19, weist sämtliche
bewegliche Geräteteile für den Schallplattenbetrieb auf. Auf der dem Zwischenboden
16 zugekehrten Seite der Geräteplatte 19 ist eine Lagerbuchse 31 zur Aufnahme des
Lagerzapfens 42 des Plattentellers befestigt. Diese Lagerbuchse 31 liegt
konzentrisch zu der bereits erwähnten mittleren Öffnung 30 in dem Zwischenboden
16. Die genaue Höhenlage des Plattentellers kann durch Unterlegscheiben eingestellt
werden. Der Plattenteller wird gegen Herausfallen durch eine Kerbe am hinteren Teil
des Lagerzapfens 42 und eine Splintscheibe gesichert. Der Lagerzapfen 42 steht ferner
um einen kleinen Betrag nach hinten über die Geräteplatte 19 vor und weist ein aus
einem Federdraht gewickeltes Ausschaltglied 43 auf.
-
Der Plattenteller besteht aus folgenden Teilen: Dem kreisscheibenförmigen
eigentlichen Teller 33 mit dem Zentrierknopf 44. Der Zentrierknopf ist etwas konisch
und vor dem Übergang in den Plattenteller zylindrisch ausgebildet-- und weist drei
Ausschnitte 45 auf. Imrerhalb des hohlen Zentrierknopfes ist ein Bauteil 46 aus
Federblech vorgesehen, das mittels kürzer Zungen 47 in :den Zentrierknopf eingepreßt
wird. Drei längere Zungen 48 stehen überdie Ausschnitte45 des Knopfes nach außen
etwas vor, sind mit einem nach außen liegenden Knick versehen und können nach innen
durchfedern. Diese drei Zungen 48 federn beim Aufstecken der Schallplatte 69 nach
innen zurück und schnappen, wenn die Schallplatte auf @ dem Plattenteller aufliegt,
nach außen- und klemmen somit die Schallplatte gegen den Plattenteller. Die Schallplatte
wird hierdurch sowohl gegen Abheben als auch gegen Verdrehen ausreichend gesichert
festgehalten. Plattenteller und Zentrierknopf -sind einstöckig, vorzugsweise aus
Kunststoff gefertigt. Die Unterseite des hohlen Zentrierknopfes 44 wird von einer
mit Ausschnitten 49 versehenen eingeklebten Scheibe 50 abgedeckt (F i g. 4). Die
federnden Zungen 48 stehen unter. Vörsprufig und liegen, wenn keine Schallplatte
vorhanden ist; mit ihrem unteren Ende für den Aus-: schnitten 49 der Scheibe 50
an dem inneren Rand
des Plattentellers an. Der vorzugsweise aus
Stahl hergestellte Lagerzapfen 42 kann gleichzeitig.bei der Herstellung des Plattentellers
in den innerhalb des Knopfes 44 vorgesehenen Ansatz mit eingespritzt werden.
-
Der Antrieb der Schallplatte erfolgt. in an sich bekannter Weise über
eine an den äußeren Rand derselben angedrückte Gummirolle 40. Die Geräteplatte 19
ist weiterhin mit einem drehzahlgeregelten Schwachstrommotor 51 versehen. Der Motor
wird zwischen zwei halbzylinderförmigen Schalen 52, 53 unter Zwischenlage dünner
Gummischläuche 54 gehalten, wobei die beiden Schalen 52, 53 mittels Lappen 55 und
Schräubchen 56 zusammengehalten werden und mittels je zweier abgewinkelter Lappen
57 und Schräubchen 58 an der Geräteplatte 19 befestigt sind. Zum Antrieb der Schallplatte
dient die nach oben vorstehende Achse 59 des Motors. Weiterhin ist an der Halbschale
53 noch ein nach hinten ragender Steg 60 mit einem parallel zur Geräteplatte19 abgewinkelten
Lagerauge 61 vorgesehen. In dem Lagerauge 61 ist die sich nicht drehende Lagerachse
62 eines Zwischentriebes gelagert. Das untere Ende dieser Lagerachse ist mit einer
Kerbe und diese mit einer Splintscheibe 63 versehen. Zwischen Splintscheibe 63 und
Lagerauge 61 sind IJnterlegscheiben 64 aus Kunststoff. vorgesehen. In einer mittleren
Kerbe dieser Achse 62 befindet sich eine Splintscheibe 65. Zwischen dem Lagerauge
61 und der Splintscheibe _ 65 liegt eine Druckfeder 66. Auf diese Weise ist die
Achse 62 nach Art eines Kugellagers an dem Lagerauge 61 befestigt, und allseitig
schwenkbar, wobei sie nach rückwärts nachgeben kann. Die Achse 62 tritt bis über
den Zwischenboden 16 im Gehäuse nach vorn durch und liegt innerhalb einer relativ
weiten Öffnung 67 in der Geräteplatte 19. Durch eine an der Achse 62 angreifende
Feder 68 wird der Zwischentrieb 40, 41 mit dem Teil 41 gegen die Antriebswelle.
59 des Schwachstrommotors und mit dem Teil 40 gegen den Rand der Schallplatte 69
gedrückt. Auf das nach vorn vorstehende Ende des Lagerzapfens 62 wird ebenfalls
mittels Splintscheibe gesichert der in seinem äußeren Teil aus Gummi bestehende
Zwischentrieb befestigt .(F i g. 3). Dieser Zwischentrieb besteht, wie F i g. 7
zeigt, aus einer Messingbuchse 70, einem die Messingbuchse umgebenden, aus schwerem
Metall, z: B. Blei od. dgl. bestehenden Teil 71 und den zwei Gummirollen 40', 41',
die in einem gewissen Abstand -_ voneinander vorgesehen sind. Die untere, relativ
flache` Gumnürolle 41' tritt mit der Welle 59 des Schwachstrommotors-51 und die
obere, etwas höhere Gummirolle 40' mit dem' Rand der Schallplatte 69 in Reibverbindung:
Der Zwischentrieb 40, 41 dient somit auch als Schwungmasse. Die beiden hintereinanderliegenden
Gummirollen 40', 41' haben den gleichen Durchmesser.
-
Die Lagerachse 62 des Zwischentriebes 40, 41 ist in bezug auf die
Drehachse 42 des Plattentellers 33 und die Drehachse 59 des Schwachstrommotors 51
so gelegen, daß die Verbindungslinie von Plattentellerachse 42 und Drehachse 62
des Zwischentriebes etwa rechtwinklig zu der Verbindungslinie zwischen dieser -
Drehachse 62 und der Motorachse 59 liegt, wobei die Zugrichtung. der an der Achse
62 angreifenden Feder 68 etwa in Richtung der Winkelhalbierenden dazwischen liegt.-
Weiterhin ist der Abstand vorn Rand der Schallplatte 69 und der Motorachse 59 kleiner
als der Durchmesser der beiden Gummirollen -40', 41', so daß sich unter dem Zug
der Feder 68 der Zwischentrieb mit der Gummirolle 40' an den Rand der Schallplatte
und mit der Gummirolle 41' mit etwa gleicher Kraft an die Achse 59 des Schwachstrommotors
61 anlegt.
-
Die Geräteplatte 19 trägt ferner an ihrer, dem vorderen Zwischenboden
16 zugekehrten Seite auch den Tonarm 36, 37 (F i g. 3). Der Tonarm ist als zweiarmiger
starrer Hebel ausgebildet und um eine im wesentlichen senkrecht zur Geräteplatte
stehende Achse 72 leicht schwenkbar an einem Tonarmträger 73. gelagert.; Der rückwärtige
Hebelarm 37 ist mit eingenieteten Metallteilen 74 versehen, so daß der Schwerpunkt
des Tonarmes in seiner Drehachse liegt. Der Tonarmträger 73 weist zwei abgewinkelte
Ösen 75, 76 auf und ist mittels eines Lagerzapfens 77 an entsprechenden abgewinkelten
Ösen 78, 79 der Geräteplatte 19 um diesen Zapfen 77 ,schwenkbar gelagert.. Die Lageröse
76 des Tonarmträgers13 ist senkrecht zur Geräteplatte nach vorn hochgezogen. An
ihr greift eine mit ihrem anderen Ende an einem' Arm 80 der Geräteplatte befestigte
Feder 81 -an, durch die der Tonkopf 35 von hinten gegen die Schallplatte 69 gedrückt
wird. Weiterhin weist der Tonarmträger 73 einen nach hinten schräg verlaufenden
Ansatz 82 auf (F i g. 5). An diesem Ansatz greift das ebenfalls nach hinten abgewinkelte
Ende 83 einer Schaltstange 84 an. Diese Schaltstange hebt bei einer Längsverschiebung
nach oben den Tonarmträger und damit den Tonkopf entgegen dem Druck der genannten
Feder 81 von der Schallplatte ab. Indem Tonarmträger 73 befindet sich ein rechteckiger
Ausschnitt 85; durch den ein Stift 86 bis zur Rückseite -der- Geräteplatte 19 ragt.
Dieser Stift 86 befindet sich in einem kleinen Abstand von der Schwenkachse 72 an
dem Tonarm 36, 37. Zur Erzielung der Ausschaltstellung wird über eine an der Schaltstange
84 angenietete Blattfeder 87 -über diesen Stift der Tonarm in seine Aüsgangsläge
zurückverstellt. Diese Ausschaltlage -wird durch einen äbäewinkelten Anschlag.88
an der-Vorderseite der Geräteplatte19 festgelegt (F i g. 3). In der Nähe der Drehachse
72 des Tonarmes wird auch die aus einem flexiblen isolierten Kabel 89 bestehende
Zuleitung zu dem Tonkopf zugeführt. Die Blattfeder 87 an der Schaltstange 84 ist
in bezug auf -die beiden Lappen 82 und 83 am Tonarmträgef 73 bzw. an der Schaltstange
84 so angeordnet, daß beim Zurückstellen des Tonarmes. dieser zunächst abgehoben
und erst dann gegen den Anschlag 88 in die Grundstellung gebracht wird. Da der Tbnarm
hierbei mit der Rückseite- des Armes 36 an der Geräteplatte 19 anliegt und in dieser
Lage gegen .den Anschlag 88 geführt wird; müssen an der, Berührungsstelle der Tonarm
und; die Geräteplatte besonders glatt ausgebildet ,sein. Zu, diesem Zweck ist auf
die Geräteplatte ein Tesafilm 90 aufgeklebt. Wie den F i g. 8- bis 10 zu entnehmen-ist,
befindet sich, an der-Rückseite der Geräteplatte 19 auch ein, und zwar als Kippschalter
ausgebildeter Mikroschalter 91 für den.' Antriebsmotor, der mittels eines-an der
Schaltstange 84 vorgesehenen Anschlages 92 je nach der Stellung det.Schaltstange
ein- bzw.. ausgeschaltet. wird. _ ' -Das Schafplattenspielgerät nach der Erfindung
ist weiterhin mit Einrichtungen -versehen, durch die gleichzeitig mit dem
Abheben-imd Zurückstellen des. Tonarmes und dem An- und Abschalten des
Schwachstrommotors
der als Gummirolle ausgebildete Zwisehenttieb von dem Rand der Schallplatte und
der 1Vlotörwelle abgehoben und wieder angelegt wärdetl kann. Zu diesem. Zweck ist
die das Auflegeei und Zurückstellen des Tonarmes und das Ein- und Abschalten des
Schwachstrommotors bewirkende Schaltstange 84 an ihrem unteren Ende mittels Zäpfen
93 gelenkig mit einem Hebel 95 verbunden, der um einen Zäpferi 94 schwenkbar an
der Geräteplatte 19 befestigt ist, Zwischen dem am Ende des Hebels 95 vorgesehenen
Zapfen 97 und dein Zapfen 98 än der Geräteplatte 19 liegt eine aus
einem Drahtbügel bestehende Druckfeder 96. Diese Feder 96 bewirkt, daß der Hebel
59 find die an diesen angelenkte Schaltstange 84 von einer stabilen End-Lage-
in eine zweite gekippt werden kann und ntngekehrt. Der Hebel 95 weist ferner
einen als Haken geformten zweiten Arm auf, der in der Einschult= tage des Kipphebels
95 und der Schaltstange 84 die Lagerachse 62 des Zwischentriebes freigibt und in
der Ausschaltlage diese Lagerachse von dem Rand der Schallplatte und der Motorwelle
abhebt.
-
Zuüi Einschalten des Plattenspielers steht äii dem Gehäuseoberteil
2 eine Starttaste 100 vor, die in einem Ausschnitt vor den Bedienungstasten
7, 8, 9 für den Verstärker liegt. Die Starttaste 100 ist am Ende eines langen
Tastenschaftes 10L. befestigt; der mit Hilfe von Zapfen und Langlöchern gegen den
Druck einer Feder 102 an der Rückseite der Geräteplatte 19 verschiebbar vorgesehen
ist. Weiterhin- ist an der Rückseite der Geräteplatte ein Schalthebel 103 am einen
Zapsen 104 leicht schwenkbar vorgesehen, der einen uingewinkelten, durch einen Schlitz
los in der Geräteplatte nach vorn. etwas vor-. stehenden Lappen 106 bildet,
an dem das untere Ende des Tastenstiftes 101 angreift (F i g. 3). Mit einem etwas
größeren Hebelarm greift ein an dein Schalthebel 103 vorgesehener Schaltfinger
107 an dem Zapfen 108 an der Schaltstange 84 an, so daß beim Drücken
der Starttaste 1100 über diesen Zwischenhebel 103 die Schaltstange 84 aus der in
F i g. 10 dargestellten Aus Sschältlage die in F i g: 8 gezeigte Einschaltlage gekippt
wird.
-
Wie bereits erwähnt, ist das Gerät mit eileer Einrichtung versehen,
um nach dein Abspielen der Schallplatte das Laufwerk stillzusetzen. Zu diesem Zweck
ist der Schalthebel 103 finit einem zweiten Schaltfinger 109 versehen; dutüh
den über den an der Schaltstange 84 vorgesehenen Zapfen 108 die Schaltstange
wieder in ihre Ausschaltlage gebracht werden kann. Zu diesem Zweck .ist, wie bereits
erwähnt; das rückwärtige Ende der Drehachse 42 des Plattentellers mit einem. spiralig
gewickelten Federglied 43 versehen. Der Schalthebel 103 weist weiterhin
-einen Hebelarm 110 auf, der an seinem Ande einen nach hinten umgewinkelten
Lappen 111 bildet. Außetdein sind noch Einrichtungen vorgesehen, durch die
nach dein Abspielen der Schallplatte zieh Arm ll0 des Stchalthebels L;03 so in die
Nähe des Federgliedes 43 gebracht wird, daß dieses den Lappen 111 anschlägt und
damit der an dem -.Sdhalt= hebet 103 vorgesehene Schaltfinger 109 -die Schaltstaiige
-84. in die Ausschaltlage verstellt. Zur Auslösung dieses Vorganges ist an der Rückseite
des Geräteplatte ein Auslesehebel 113- um eitlen Zapfen 112 schwenkbar :gelagert;
der mit einem .zweiten Hebesatin 114 durch einen Schlitz 115 in der Geräteplatte
einen nach vorn umgewinkelten Anschlag 116 bildet. Nach dein Abspielen der Schallplatte
gelangt der Töiiarin 36, 37 in den Bewegungsbereich des Anschlages 116, wodurch
der Hebel 113,114 unter Spannen einer schwächen an ihr angreifenden Feder 117 angehoben
wird. Weiterhin weist der Hebel 113, 114 eine Rast 118 auf, hinter die sich
ein an dem Übertragungshebel 103 vorgesehener, vorzugsweise mit einer Rolle versehener
Zapfen 119 in der Einschältläge verklinkt. In dieser Lage des Schalthebels
103 ist der Lappen 111 über den Bewegungsbereich des Federgliedes 43 hinaus
verschwenkt worden, so daß der- Schalthebel 103 durch das Federglied 43 nicht betätigt
Werden kann, Für dein Schalthebel 103
ist ebenfalls. eine schwache- Feder
erforderlich. Im vorliegenden Fall sind sowohl der Schalthebel 103
als auch
der Auslesehebel 113,114 mit Ösen versehen, zwischen welchen die bereits
erwähnte schwache Feder 117 eingehängt ist. Beien Anheben des Auslesehebels 113,
114 durch den Tonarm wird somit zunächst der Schaltliebel 103 entriegelt
und gelangt unter der Wirkung der Feder 117 in eine Lage, wie .sie in F i g. 9 dargestellt
ist, bei der der Schaltfinger 109 von unten her an den Zapfen 108 der Schaltstange
84 anliegt, ohne jedoch die Schaltstange 84- zu betätigen: Der Lappen 111 des Hebelarmes
110 liegt nunmehr so im Bereich des Federgliedes 43, daß bei der flachfolgenden
Umdrehung des Plattentellers die Schaltstange 84 über dem Schalthebel .103 in die
Ausschaltlage gemäß F i g.10-gebracht wird" Das Fedeglied 43 muß hierbei lediglich
die Totp'unktlage des Kipphebels 95 Übelwinden. Den restlichen Ausschaltweg bewirkt
die Kippfeder 96.
-
Um auch willkürlich von Hand das Schallplattenspielgerät abschalten
zu können, ist weiterhin an der Vorderseite der Geräteplatte 19 ein zweiter Tastenschuft
121 in Führungen gegen die Kraft einer Feder 120 vetscliebbat vorgesehen, der an
seinem oberen Eide eine in einem Ausschnitt des Gehäuseoberteiles 2, vörzugsweise
neben der Starttaste 100
gelegene Stopptaste 122 aufweist. Das untere Ende
dieses Tastenschaftes 121 greift an einem durch den Schlitz 123 in der Getäteplätte
nach vorn durchtretenden, an dem Schalthebel 103 vorgesehenen Lappen 124.
Da der Schalthebel 103, wie F i g. 8 zeigt, in der Einschaltstelhiiig durch den
Auslösehebet 113 verriegelt ist, ist der Tastenschaft 121 noch mit einem Zapfen
125 versehen, der durch einen Schlitz in Bier Geräteplatte nach hinten durchragt
und der mittels einer an dem-Hebel 113 vorgesehenen Steuerkante 126 die Verriegelung
des Schalthebels 103 aufhebt, so daß anschließend über den Tastenschaft
121 und .den Schalthebel 103 die Schaltstange 84 von Hand h1 die Ausschaltstellung
gebracht werden.känn.