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DE1245650B - Anordnung zur Verminderung der Geraeuschabgabe von Maschinen - Google Patents

Anordnung zur Verminderung der Geraeuschabgabe von Maschinen

Info

Publication number
DE1245650B
DE1245650B DE1960S0095257 DES0095257A DE1245650B DE 1245650 B DE1245650 B DE 1245650B DE 1960S0095257 DE1960S0095257 DE 1960S0095257 DE S0095257 A DES0095257 A DE S0095257A DE 1245650 B DE1245650 B DE 1245650B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement
machines
sound
cover layer
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960S0095257
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Gerhard Huebner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1960S0095257 priority Critical patent/DE1245650B/de
Publication of DE1245650B publication Critical patent/DE1245650B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/16Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/172Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general using resonance effects
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/36Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
    • F16F1/362Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers made of steel wool, compressed hair, woven or non-woven textile, or like materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)

Description

  • Anordnung zur Verminderung der Geräuschabgabe von Maschinen Die Erfliidung bezieht sich auf eine Anordnung zur Verminderung der Geräuschabgabe von Maschinen unter Verwendung luftschallschluckender Stoffe, die in eine dünne, biegsame und wärmebeständige Folie eingeschlagen und von einer porösen Deckschicht abgedeckt sind.
  • Wird eine Maschine, insbesondere eine'elektrische Maschine, von einem Gehäuse umgeben, so entsteht im Innern des Gehäuses ein Schallstau und damit eine Erhöhung der Geräuschstärke. Die von innen auf das Gehäuse auftreffenden Schallwellen regen das Gehäuse zu Schwingungen an, die wiederum die Ursache für das nach außen abgegebene Maschinengeräusch sind.
  • Zur Verminderung des Schallstaues ist es beispielsweise in der Bauakustik bekannt, an den Wänden des die Geräuschquelle umschließenden Raumes schallschluckende Stoffe anzubringen. Diese Stoffe wirken energieverzehrend, so daß der Schallstau vermindert und die Geräuschstärke im Innern des Raumes herabgesetzt wird. Es ist weiterhin in der Raumakustik aus der deutschen Auslegeschrift 1002 939 bekannt, die schallschluckenden Stoffe mit dünnen, biegsamen Folien abzudecken und eventuell zusätzlich dazu in mehr oder weniger großer Entfernung eine weitere Abdeckung aus perforierten Platten vorzusehen. Die letztere weitere Abdeckung soll das Abnehmen des Schluckgrades der Gesamtanordnung bei hohen Frequenzen vergrößern.
  • Die Erfindung betrifft dagegen die Verminderung der Geräuschabgabe von Maschinen, insbesondere elektrischen Maschinen. Das Geräuschspektrum, insbesondere von elektrischen Maschinen, enthält vorwiegend Töne niedriger Frequenzen mit großer Intensität im Bereich von etwa 50 bis 500 Hz. Die Dämpfung des Luftschalles in diesem Frequenzbereich ist zwar mit den bekannten schalldämpfenden Anordnungen theoretisch möglich, würde jedoch die Anwendung der schallschluckenden Stoffe in so dicken Schichten erfordern, daß von dieser Möglichkeit bei Maschinen aus Gründen des Raumbedarfes kein Gebrauch gemacht werden kann. Die Aufgabe der Erfindung ist es, mit möglichst dünnen Schichten schallschluckender dere elektrischen Maschinen, Stoffe bei eine Maschinen, wirksame insbeson- Schall- ' dämpfung ini Bereich* niedriger Frequenzen zu erzielen.
  • Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei den luftschallschluckenden Stoffen, die in eine dünne, biegsame und wärinebeständige Folie eingeschlagen und -von einer porösen Deckschicht abge-'deckt sind, gemäß der Erfindung die poröse Deckschicht unmittelbar auf der Folie aufliegt. Durch die Federwirkung des durch das Einschlagen der luftschallschluckenden Stoffe mit der Folie gebildeten Luftpolsters wird in Verbindung mit der Masse der unmittelbar anfliegenden porösen Deckschicht eine Resonanzabsorption des Luftschalles im Bereich tieferer Frequenzen erzielt. Die Folie kann vorzugsweise ein Dicke von 20 bis 100 #t haben. Der Lochanteil der porösen Deckschicht wird vorteilhaft zu mindestens 30% gewählt. Als poröse Deckschicht kann ein Drahtnetz oder ein Lochblech verwendet werden.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung ermöglicht wegen ihrer Resonanzwirkung mit geringem Aufwand an schallschluckenden Stoffen eine starke Schalldämpfung im Bereich niedriger Frequenzen. Bei höheren Frequenzen, d. h. oberhalb von etwa 500 IU wirkt die Anordnung als Breitbandabsorber. Ab- hängig von der Dicke der verwendeten Folie läßt die Breitbandabsorption oberhalb einer bestimmten Frequenz, beispielsweise 7 k1-1z, nach. Hierdurch entsteht jedoch kein Nachteil, weil auch die Stärke des Maschinengeräusches in diesem Frequenzbereich abnimmt.
  • Durch geeignete Wahl der Masse je Flächeneinheit des Drahtgitters bzw. des Lochbleches sowie des Abstandes dieser Teile von der tragenden Fläche kann die Resonand equenz, d. h. die Frequenz, bei der die maximale Schallabsorption auftritt, eingestellt werden. Der Absorptionsgrad der Anordnung bei der Resonanz und auch die wirksame Frequenzbreite des Effektes kann durch die Wahl eines geeigneten schallschluckenden Stoffes den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt werden.
  • Die schaffdämpfende Anordnung gemäß der Erfludung kann an den Innenflächen der Gehäuse, Schilde und Abdeckhauben der Maschinen angebracht werden, Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Zeichnung. Auf der Innenseite des schematisch dargestellten Teiles 1 des Maschinenschüdes einer elektrischen Maschine befindet sich in einer Dicke von etwa 25 mm Steinwolle 2 als schaltschluckender Stoff mit hohem Absorptionsvermögen. Vie Steinwolle 2 ist durch eine etwa 30 tt dicke Folie 3 abgedeckt, die an den Stoßkanten der Teile 1 und 8 des Maschinenschildes und den nicht gezeichneten weiteren Stoßkanten um die schallschluckende Auskleidung herumgezogen ist.

Claims (3)

  1. Patentanspräche'. 1. Anordnung zur Verminderung der Geräuschabgabe von Maschinen unter Verwendung luftschallschluckender Stoffe, die in eine dünne, biegsame und wärmebeständige Folie eingeschlagen und von - einer porösen Deckschicht abgedeckt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Deckschicht(4) unmittelbar auf der Folie (3) aufliegt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (3) eine Stärke von etwa 20 bis 100 #t hat. 3. Anordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochanteil der porösen Deckschicht (4) mindestens 30% beträgt.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1002 939; belgische Patentschrift Nr. 524 931. _
DE1960S0095257 1960-03-09 1960-03-09 Anordnung zur Verminderung der Geraeuschabgabe von Maschinen Pending DE1245650B (de)

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DE (1) DE1245650B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE524931A (de) * 1952-04-16
DE1002939B (de) * 1953-12-30 1957-02-21 Dr Friedrich Karl Schroeder Schallschluckeinrichtung aus einer poroesen Schluckstoffschicht und einer duennen Abdeckschicht

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE524931A (de) * 1952-04-16
DE1002939B (de) * 1953-12-30 1957-02-21 Dr Friedrich Karl Schroeder Schallschluckeinrichtung aus einer poroesen Schluckstoffschicht und einer duennen Abdeckschicht

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