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DE1245262B - Auskleidung fuer eine Trommel- oder Rohrmuehle - Google Patents

Auskleidung fuer eine Trommel- oder Rohrmuehle

Info

Publication number
DE1245262B
DE1245262B DEM63449A DEM0063449A DE1245262B DE 1245262 B DE1245262 B DE 1245262B DE M63449 A DEM63449 A DE M63449A DE M0063449 A DEM0063449 A DE M0063449A DE 1245262 B DE1245262 B DE 1245262B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lining
drum
lifting elements
plates
drum shell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM63449A
Other languages
English (en)
Inventor
Donald J Drinkwater
Joseph R Grout
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mine and Smelter Supply Co
Original Assignee
Mine and Smelter Supply Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mine and Smelter Supply Co filed Critical Mine and Smelter Supply Co
Priority to DEM63449A priority Critical patent/DE1245262B/de
Publication of DE1245262B publication Critical patent/DE1245262B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • B02C17/22Lining for containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Auskleidung für eine Trommel- oder Rohrmühle Die Erfindung betrifft eine Auskleidung für eine Trommel- oder Rohrmühle, bestehend aus Hubelementen mit dazwischenliegenden Auskleidungsplatten.
  • Derartige Trommelmühlen verlieren während des Betriebes allmählich ihre Wirksamkeit, da sich die Hubelemente abnützen und sich in ihrer Höhe verringern, wodurch ein zunehmender Verlust ihrer radialen Erstreckung in den Mahlraum eintritt. Wenn die Hubelemente zu stark abgenützt sind, hört die Mahlwirkung auf. Es ist dann erforderlich, die Mühle abzustellen, die abgenützten Hubelemente auszubauen und sie durch neue zu ersetzen. Die Abnützung der Hubelemente, besonders bei einem autogenen Mahlverfahren, ist sehr hoch und kann einen Ersatz der Hubelemente alle zwei oder drei Monate erforderlich machen; je nach den tatsächlichen Betriebszeiten der Mühle und der Art des gemahlenen Materials. Infolge der allmählichen Abnützung der Hubelemente und des Mangels an Einrichtungen, die eine derartige Abnutzung ausgleichen, wird der Wirkungsgrad der Mühle in unnötiger Weise beeinträchtigt. Ferner erfordert der Ersatz der Hubelemente auf Grund ihrer Befestigung und der zu ihrem Ausbau erforderlichen Maßnahmen nicht nur einen beträchtlichen Zeitaufwand, sondern verursacht ebenso einen sehr erheblichen Anfall von Abfallmaterial, der manchmal bis zu 40 70 betragen kann, da das meiste des in der Trommel verbleibenden Materials zusammen mit den abgenützten Hubelementen weggeworfen werden muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Auskleidung für eine Trommelmühle zu schaffen, bei welcher die Abnützung der Hubelemente ausgeglichen werden kann.
  • Um dies zu erreichen, ist die Auskleidung erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß am Trommelmantel Einrichtungen zur Verstellung der radialen Erstreckung der Hubelemente angeordnet sind.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind dabei die zwischen den Hubelementen angeordneten Auskleidungsplatten oder die Hubelemente selbst in bezug auf ihren radialen Abstand vom Trommelmantel verstellbar.
  • Die Verstellung erfolgt dabei dadurch, daß zwischen dem Trommelmantel und den Auskleidungsplatten bzw. den Hubelementen an sich bekannte pneumatische Stellglieder angeordnet sind.
  • Derartige pneumatische Stellglieder wurden bereits bei Scheibenmühlen verwendet, um eine Mahlscheibe relativ zur anderen in einer bestimmten Stellung zu halten. In ähnlicher Weise wurden pneumatische Stellglieder auch bereits zur Verstellung von Reibleisten in Walzenreibmaschinen angewendet, wie sie zum Verreiben von Lacken und pastösen Massen Verwendung finden. Bei diesen Anordnungen wird eine Reibleiste durch eine Schlauchanordnung gegen eine rotierende Walze gedrückt.
  • Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Trommel-oder Rohrmühle, in welcher die Hublänge durch ein Absenken oder Anheben der Auskleidungsplatten mit Hilfe aufblasbarer Luftschläuche ermöglicht wird, F i g. 2 eine perspektivische Ansicht eines Teilschnitts durch das Innere einer Trommel- oder Rohrmühle, in welcher die Auskleidungsplatten fest angeordnet und die Hubelemente in ihrer Höhe durch aufblasbare Luftschläuche einstellbar sind, F i g. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teilschnitts durch einen Abschnitt der Anordnung gemäß Fig.1. F i g. 4 eine perspektivische Ansicht eines der Luftschläuche und F i g. 5 eine perspektivische Ansicht eines Teilschnitts, aus welcher die Hubelemente in nicht verstellbarer Lage und die mit Hilfe von Einstellschraubenverstellbaren Auskleidungsplatten ersichtlich sind.
  • In der Zeichnung kennzeichnen in sämtlichen Figuren gleiche Bezugsziffern die gleichen Teile. Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den F i g. 1 und 3 dargestellt, aus denen hervorgeht, daß an der Innenseite der Trommel t einer Trommelmühle länglich ausgebildete Hubelemente 2 angeordnet sind. Diese Hubelemente liegen parallel und im Abstand zueinander und sind an der Trommel in nicht verstellbarer Weise befestigt, und zwar mit Hilfe von Gewindebolzen 3, an deren Enden an der Außenseite der Trommel 1 Muttern 4 angebracht _ind. wot@ei die Bolzcnköpfe bei 5 in den HZ!belementen versenkt angeordnet sind.
  • Zwischen jedem Paar Hubelemente sind Auskleidungsplatten 6 angeordnet, die in radialer Richtung durch Luftkissen abgestützt werden. Diese werden durch aufblasbare, biegsame Schläuche 7 gebildet, die aus Gummi oder einem ähnlichen Material bestehen und die nach außen abstehende Luftventile 8 aufweisen, welche sich bis zur Außenfläche der Trommel erstrecken. Um die Auskleidungsplatten 6 an einem Herabfallen zum Boden der Trommel während das Umlaufens derselben zu hindern, sind sie durch Bolzen 9 an der Trommel befestigt. Die Bolzen 9 erstrecken sich durch die Trommelwand und sind an ihren Enden mit Muttern 10 versehen. Wie aus F i g. 3 hervorgeht, liegen die Bolzen 9 jeweils zwischen den Schlauchpaaren. Es ist jedoch offensichtlich, daß ein Schlauch allein, oder eine Anzahl von Schläuchen verwendet werden kann, und daß sich die Bolzen dabei jeweils in einer Lage befinden, die das Aufblasen der Schläuche nicht behindert.
  • An Stelle der Verwendung von Luftkissen zur Einstellung der Höhe der Auskleidungsplatten, ist es ebenso möglich, die Auskleidungsplatten mit Hilfe von Einstellschrauben 11 einzustellen, wie aus F i g. 5 hervorgeht.
  • Eine dritte Ausführungsform der Erfindung ist in F i g. 2 dargestellt. Gemäß dieser Ausführungsform besteht die Trommel aus in Abstand angeordneten länglichen Abschnitten 12, die miteinander durch axial verlaufende längliche Rinnen 13 verbunden sind, wobei ihre Seitenflansche mit den benachbarten Trommelabschnitten 12 verschweißt oder in anderer Weise daran befestigt sind. In diesen Rinnen befinden sich aufblasbare Schläuche 7, auf denen sich die Hubelemente 2 abstützen, wobei die Hubelemente mit Hilfe von bei 5 versenkt angeordneten Bolzen 9 in der vorausgehend beschriebenen Weise an ihrem Platz gehalten werden. Die Auskleidungsplatten sind fest mit der Trommel verbunden. Auf diese Weise werden die Hubelemente selbst verstellt, um die gewünschte radiale Erstreckung der Hubelemente zu erzielen.
  • Wie sich aus der vorausgehenden Beschreibung ergibt, kann die radiale Erstreckung der Hubelemente auf zweierlei Weise verstellt werden, nämlich durch Verstellung des radialen Abstandes der Auskleidungsplatten und durch Verstellung des radialen Abstandes der Hubelemente von dem Trommelmantel, wobei der radiale Abstand der Auskleidungsplatten entweder pneumatisch oder mechanisch verstellbar ist.
  • Gemäß F i g. 3 erfolgt die normale Verstellung der Auskleidungsplatten mit Hilfe von aufblasbaren Schläuchen. Sind die Hubelemente derart abgenützt, daß eine Einstellung oder ein Ersatz erforderlich ist, so wird teilweise Luft aus den Schläuchen abgelassen, wodurch die Auskleidungsplatten unter dem Einfluß der Schwerkraft ihre neue Stellung einnehmen. Darauf werden die Bolzen, welche die Platten an der Trommel halten, angezogen, um den Abstand der Platten von der Innenfläche der Trommel zu begrenzen. Dabei können die Schläuche mit Luft aufgeblasen werden, um einen größeren, nach außen gegen die Platten gerichteten Druck auszuüben und sie fest gegen die Bolzenköpfe 9 zu drücken. Die veränderte Lage der Platten ist in F i g. 3 mit B angedeutet. Werden andererseits mechanische Einrichtungen zum Absenken der Platten verwendet, so ist es lediglich erforderlich, die Bolzen oder Einstellschrauben 11 gemäß F i g. 5 anzuziehen, um auf diese Weise die Platten abzusenken und die gewünschte Einstellung vorzunehmen.
  • In ähnlicher Weise werden bei der Verwendung von aufblasbaren Schläuchen zum Anheben der Hubelemente gemäß F i g. 2 die Muttern, welche die Hubelemente an ihrem Platz halten, etwas gelöst und die Schläuche aufgepumpt. Die Verwendung von pneumatischen Schläuchen unterhalb der Auskleidungsplatten bringt unerwartete Vorteile. Diese Schläuche stützen nicht nur die Auskleidungsplatten elastisch ab und verringern damit deren Abnützung, sondern übernehmen auch die Abdichtung des hinter den Platten gelegenen Raums und verringern damit erheblich einen Abschleifvorgang durch Materialteilchen an jenen Teilen der Trommel, die unter den Platten liegt. Noch wichtiger ist jedoch die Vermeidung von Materialverlusten als Folge des Auswechselns der Hubelemente, wobei die Einsparungen bei etwa 14 % liegen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Auskleidung für eine Trommel- oder Rohrmühle, bestehend aus Hubelementen mit dazwischenliegenden Auskleidungsplatten, dadurch gekennzeichnet, daßamTrommelmantel (1) Einrichtungen zur Verstellung der radialen Erstreckung der Hubelemente (2) angeordnet sind.
  2. 2. Auskleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Hubelementen (2) angeordneten Auskleidungsplatten (6) in bezug auf ihren radialen Abstand vom Trommelmantel (1) verstellbar sind.
  3. 3. Auskleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubelemente (2) in bezug auf ihren radialen Abstand vom Trommelmantel (1) verstellbar sind.
  4. 4. Auskleidung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Trommelmantel (1) und den Auskleidungsplatten (6) bzw. den Hubelementen (2) an sich bekannte pneumatische Stellglieder (7) angeordnet sind.
  5. 5. Auskleidung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatischen Stellglieder aus aufblasbaren, biegsamen Schläuchen (7) bestehen.
  6. 6. Auskleidung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Verstellung des radialen Abstandes der Auskleidungsplatten (6) vom Trommelmantel (1) aus Schraubbolzen (11) besteht, die mit den Auskleidungsplatten verbunden und mittels ihres Gewindes im Trommelmantel (1) verstellbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1048 768, 1049 669, 1062 531; USA: Patentschriften Nr. 2 279 639, 2 566 103, 2611546.
DEM63449A 1964-12-10 1964-12-10 Auskleidung fuer eine Trommel- oder Rohrmuehle Pending DE1245262B (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2279639A (en) * 1939-04-10 1942-04-14 Maxwell L Rahner End liner for grinding mills
US2566103A (en) * 1947-11-05 1951-08-28 Weston David Liners for material crushing and grinding mills
US2611546A (en) * 1949-11-15 1952-09-23 Kensington Steel Company Liner construction for grinding mills
DE1048768B (de) 1953-10-16 1959-01-15
DE1049669B (de) 1955-05-17 1959-01-29
DE1062531B (de) 1955-05-17 1959-07-30 Draiswerke Ges Mit Beschraenkt Einstueckige Reibbarre fuer Walzenreibmaschinen

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