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DE1049669B - - Google Patents

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Publication number
DE1049669B
DE1049669B DENDAT1049669D DE1049669DA DE1049669B DE 1049669 B DE1049669 B DE 1049669B DE NDAT1049669 D DENDAT1049669 D DE NDAT1049669D DE 1049669D A DE1049669D A DE 1049669DA DE 1049669 B DE1049669 B DE 1049669B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bar
pressure
roller
friction
hoses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1049669D
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English (en)
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Publication date
Publication of DE1049669B publication Critical patent/DE1049669B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
    • B02C4/36Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members in mills specially adapted for paste-like materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
    • B02C4/34Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members in mills wherein a roller co-operates with a stationary member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

DEUTSCHES
Beim Betrieb von Ein- oder Mehrwalzenreibmaschinen zum Verreiben von Farben, Lacken^pastösen Massen, Cremen, KunstetofietLjfe^
ist es €ΓίθΓ^€ΉΤ0η7^Ϊ6~Εί6ΤΒΊ3ΰΓΓεηπιϊί einem verhältnismäßig hohen Druck gegen die Walzen zu pressen; es kommt ferner darauf an, diese Reibbarren mit einer seitlich angeordneten Anpreßvorrichtung gegen die Trichterwand dicht anzudrücken.. Für die Anpressung der Barren kennt man bisher mechanische Anpreßvorrichtungen, die im allgemeinen Handspindeln aufweisen. Man kennt aber iiuch hydraulische Anpreßvorrichtungen, bei denen das Druckmittel von einer Pumpe aus gefördert wird.
Bei diesen Anpreßvorrichtungen ist zu bedenken, daß es wesentlich ist, den jeweils erforderlichen Druck auf eine lange Zeitdauer konstant zu halten. Andererseits ist es für die Überwachung des Betriebes und für die Wiederholbarkeit gefundener günstiger Preßwerte wünschenswert, eine genaue Druckmessung vornehmen zu können. Schließlich kommt es bei der Anpressung der Barren darauf an, daß eine möglichst gleichmäßige Druckverteilung, bezogen auf die Länge der Barren, erreicht wird.
MitHilfe von mechanischen, mittels Spindeln od. dgl. zu bedienenden Preßeinrichtungen ist zwar die Konstanthaltung des Druckes ohne Schwierigkeit möglich, wenn man von der Abnützung z. B. der Reibbarren und der Konsistenzänderung des zu mahlenden Gutes absieht. Dagegen ist es bei diesen mechanischen Anpreßvorrichtungen kaum und nur unter Verwendung besonders komplizierter Einrichtungen möglich, eine zuverlässige Druckmessung durchzuführen.
Bei Verwendung von hydraulischen Anpreß vorrichtungen, bei denen eine Druckmessung ohne weiteres möglich ist, ist aber die Konstanthaltung des Druckes deshalb vielfach in Frage gestellt, weil das hydraulische System, welches für die Anwendung des hydraulischen Druckes notwendig ist, an den verschiedensten Stellen undicht werden kann. Der geringste Verlust an dem gasförmigen oder flüssigen Druckmittel bedingt sofort einen Druckabfall, so daß man eine ständig laufende Pumpe zur Verfügung haben muß, die den Druckmittelverlust sofort ausgleicht. Solche hydraulischen Anpreßvorrichtungen, die mit in Zylindern laufenden Kolben arbeiten, erfordern gerade für diese Einzelteile eine hohe Bearbeitungsgenauigkeit.
Aufgabe der Erfindung ist es, für Ein- oder Mehrwalzenreibmaschinen eine Anpreßeinrichtung für die gegen die Walzenoberfläche anpreßbaren Reibbarren zu schaffen, die eine Konstanthaltung des jeweils ge- -50 wünschten Druckes auch auf lange Zeitdauer gestattet, die aber gleichzeitig auch in einfacher Weise eine Druckmessung ermöglicht, die mit einfachen technischen Mitteln erreichbar ist und die dadurch eine ein-Ein- oder Merirwalzenreibmaschine
Anmelder:
Draiswerke
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Mannheim-Waldhof
Kaspar Engels, Mannheim-Waldhof, ist als Erfinder genannt worden
wandfreie Betriebsweise der Reibmaschine gestattet. Hierbei soll auch eine gleichmäßige Druckverteilung auf die Länge der Reiibbarren möglich sein, und zwar unter Anwendung eines niedrigen spezifischen Druckes.
Die Erfindung besteht darin, daß der Druckmittelkörper für die Anpressung der Reibbarre als auf die gesamte Barrenlänge wirkender, pneumatisch oder hydraulisch zu betreibender elastischer Schlauch ausgebildet ist. Mit Hilfe solcher pneumatisch der hydraulisch zu betreibender elastischer Schläuche oder Kissen ist eine einwandfreie Konstanthaltung des Druckes auch auf lange Zeitdauer möglich, was eine überraschende Erhöhung der Qualität des Reibproduktes zur Folge hat. Gleichzeitig ist es aber auch ohne Schwierigkeit möglich, eine exakte Druckmessung vorzunehmen. Wird z. B. an der Außenlängskante eines Barrens ein solcher elastischer Schlauch als Anpreßmittel verwendet, der sich gegen ein entsprechendes Widerlager legt, so erfolgt eine völlig gleichmäßige Druckverteilung auf der gesamten Länge dieses Barrens, ein Ergebnis, welches in dieser idealen Weise nicht einmal dann erreicht werden würde, wenn man auf die Länge des Barrens verteilt eine Vielzahl von hydraulisch zu betreibenden Anpreßvorrichtungen anbauen würde. Die Anwendung dieser pneumatisch oder hydraulisch zu betreibenden elastischen Schläuche macht die genaue Bearl>eitung von Kolben und deren Zylinder oder sonstiger Führungsvorrichtungen überflüssig. Die Bauart der Maschine wird damit wesentlich vereinfacht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, auch die Anpressung der Reibbarren gegen die zugehörige Trichterwand mittels eines zwischengeschalteten pneumatisch oder hydraulisch zu betreibenden elastischen Schlauches durchzuführen, so daß auch bei dieser Anpressung die cr-
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Claims (4)

1 wähnten Vorteile voll und ganz zur Geltung kommen können. Wegen dieser einfachen Bauart ist es somit ohne Verteuerung möglich, die hydraulisch oder pneumatisch zu betätigenden Schläuche oder Druckkissen auf große Flachen arbeiten zu lassen, wodurch geringe spezifische Drücke im Druckmedium möglich sind. Es ist zwar für die Verfeinerung für die Papierfasern innerhalb eines wäßrigen Papierfaserbreies eine Maschine mit Schleuderscheiben bekanntgeworden, bei denen der Faserbrei zwischen den Scheiben hindurchgetrieben wird. Während die eine Scheibe nur drehbeweglich gelagert ist, kann die andere Scheibe nur in axialer Richtung bewegt werden. Die zuletzt genannte Scheibe weist hierbei ein hydraulisch oder pneumatisch zu betätigendes Luftkissen auf, mit welchem der Spalt zwischen den !beiden Scheiben einstellbar ist. Mit diesem Luftkissen wird aber nur ein Kräfteausgleich zwischen dem Faserbrei, der zwischen den Scheiben unter der Einwirkung der Zentrifugalkräfte hindurchgetrieben wird, und der die Scheiben in Abstand haltenden Kraft -angestrebt. Das Luftkissen bei dieser bekannten, aber völlig anders aufgebauten und für einen ganz anderen Zweck bestimmten Maschine ist weder dazu geeignet, bei einer Mehrwalzenreibmaschine einen völlig gleichmäßigen Anpreßdruok der dicht auf der Walzenaberfläche aufliegenden Reibbarre zu erzielen, noch ist das Luftkissen als ein über die gesamte Länge der Reibbarre sich erstreckender zwischengeschalteter elastischer Schlauch verwendbar, mit dem ein gleichmäßiger Anpressungsdruck der Barre erzielt wird, der nach der Erfindung erforderlich ist, um die Qualität des Reibproduktes zu verbessern. In der Zeichnung ist der Erfiudungsgegenstand schematisch an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Nach der Zeichnung 'befindet sich in üblicher Weise oberhalb der Walze 1 der Trichter 2. An der Trichterwand 3 ist außen die Reibbarre 4 geführt, und zwar ist zwischen der Trichterwand 3 sowie dem mit ihr in Verbindung stehenden Widerlager 5, 6 und der Barre4 eine Einlagerung eines elastischen Schlauches 7 und eines elastischen Schlauches 8 vorgesehen, die mit einem gasförmigen oder flüssigen Medium unter inneren 669 Druck gesetzt werden. Die beiden Schläuche 7 und 8 erstrecken sich auf die gesamte Länge des Barrens 4. Der Schlauch 7 dient dazu, mit Hilfe des Druckmittels die Barre 4 gegen die Walze 1 zu pressen, während der Schlauch 8 dazu bestimmt ist, die Barre 4 gegen die Wandung 3 des Trichters 2 zu drücken. An die Schläuche 7 und 8 sind Druckmanometer 9 und 10 angeschlossen. Mit Ziffer 11 ist das übliche Abstreichblech bezeichnet, welches sich gegen die Walze 1 legt, die in der eingezeichneten Pfeilrichtung in Umdrehung versetzt wird. Diese Verwendung von pneumatisch oder hydraulisch zu betreibenden Schläuchen oder Kissen als Anpreßvorrichtung für Reibbarren ist in der beiliegenden Zeichnung nur beispielsweise angegeben. Selbstverständlich kann man diese Anordnung gemäß der Erfindung bei Ein- oder Mehrwalzenreibmaschinen jeder beliebigen Bauart anwenden. Im übrigen gewährleisten selbstverständlich diese Kissen bzw. Schläuche alle Einstellvariationen, wie sie die Hydraulik mittels Kolben und Kolibendichtungen ebenfalls bieten. PatentaμSprüche:
1. Ein- oder Menrwalzenreibmaschine mit gegen die Walzenoberfläche unter Zwisdhenschaltung eines hydraulischen Druckmittels anpreßbaren Reibbarren, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelkörper als auf die gesamte Länge der Barre (4) wirkender, pneumatisch oder hydraulisch zu betreibender elastischer Schlauch (7, 8) ausgebildet ist.
2. Ein- oder Mehrwalzenreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Anpressung der Reibbarre (4) gegen die zugehörige Trichterwand (3) mittels eines zwischengeschalteten pneumatisch oder hydraulisch zu betreibenden elastischen Schlauches (8) erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 475 791, 883 225;
britische Patentschriften Nr. 412 694, 469 747; - /Γ6>· S französische Patentschrift Nr. 819325; 6>'9^x USA.-Patentschriften Nr. 2 156 320, 2 610801.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1049669D 1955-05-17 Pending DE1049669B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE344287X 1955-05-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1049669B true DE1049669B (de) 1959-01-29

Family

ID=6251039

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1049669D Pending DE1049669B (de) 1955-05-17

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH344287A (de)
DE (1) DE1049669B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245262B (de) 1964-12-10 1967-07-20 Mine And Smelter Supply Co Auskleidung fuer eine Trommel- oder Rohrmuehle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245262B (de) 1964-12-10 1967-07-20 Mine And Smelter Supply Co Auskleidung fuer eine Trommel- oder Rohrmuehle

Also Published As

Publication number Publication date
CH344287A (de) 1960-01-31

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