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DE1244844B - Transistorverstaerker-Schaltungsanordnung fuer Fernsehsignale - Google Patents

Transistorverstaerker-Schaltungsanordnung fuer Fernsehsignale

Info

Publication number
DE1244844B
DE1244844B DE1961P0031576 DEP0031576A DE1244844B DE 1244844 B DE1244844 B DE 1244844B DE 1961P0031576 DE1961P0031576 DE 1961P0031576 DE P0031576 A DEP0031576 A DE P0031576A DE 1244844 B DE1244844 B DE 1244844B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
potentiometer
picture tube
voltage
collector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961P0031576
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Robert Suhrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DE1961P0031576 priority Critical patent/DE1244844B/de
Publication of DE1244844B publication Critical patent/DE1244844B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/57Control of contrast or brightness

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Receiver Circuits (AREA)

Description

  • Transistorverstärker-Schaltungsanordnung für Fernsehsignale Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung mit einem gleichstromgekoppelten Transistorverstärker für Fernsehsignale, bei dem der Kollektor der Endstufe mit der Kathode einer Bildröhre in Verbindung steht und bei der eine Änderung der Bildhelligkeit durch Änderung der Grundvorspannung der Bildröhre erfolgt.
  • Zur Aussteuerung einer Bildröhre ist eine verhältnismäßig hohe Spannung erforderlich, wobei die Differenzspannung zwischen dem Schwarzpegel und dem Weißpegel z. B. 25 bis 30 Volt beträgt. Transistoren können zwar verhältnismäßig kräftige Ströme bei niedrigen Spannungen abgeben, jedoch bereitet es Schwierigkeiten, mit ihnen eine derart große Ausgangs-Signalspannung zu erhalten. Es ist daher erforderlich, den Endtransistor in seinem zulässigen Bereich möglichst vollständig auszusteuern. Mit Rücksicht auf die Gradation des wiederzugebenden Bildes folgt daraus, daß der Kollektor eines pnp-Transistors mit der Kathode einer Bildröhre verbunden werden muß. Dabei ergibt sich eine bessere Aussteuerung des Bildröhrenstromes, weil auch die Schirmgittersteilheit mit ausgenutzt wird. Das maximale Signal für den Bild-Weißwert erhält man dann, wenn die Kathode der Bildröhre am stärksten negativ gesteuert wird. Da der Kollektorwiderstand des Transistors mit dem negativen Pol der Speisequelle verbunden ist, entspricht dies dem Wert, bei dem der Kollektorstrom minimal ist und die Kollektorspannung weitgehend der Speisespannung entspricht.
  • Für eine Regelung der Grundhelligkeit der Bildröhre wäre es erforderlich, die Vorspannung der Intensitäts-Steuerelektrode, z. B. des Wehnelt-Zylinders (Gitter), in einem gewissen Bereich, z. B. um 5 bis 15 Volt, zu verändern. Wenn die Spannung zwischen Kathode und Gitter der Bildröhre etwa gleich Null wird, setzt bekanntlich Gitterstrom ein, der zu einer wesentlichen Verzerrung des Signals führen kann. Dies ist besonders deshalb kritisch, weil es sich dabei um Signalteile für Bild-Weiß handelt, die eine beträchtliche Amplitude haben können. Es ist daher erforderlich, die Regelung der Grundhelligkeit durch eine Vorspannungsänderung unterhalb des Gitterstrom-Einsatzpunktes vorzunehmen, also mit einer Gitterspannung, die vom Kathodenpotential für Weißsignale nach negativeren Werten verändert werden kann. Da, wie vorstehend erwähnt, der Weißwert der Kathodenspannung etwa dem negativen Batteriepotential entspricht, würde das eine demgegenüber am Gitter noch negativere Spannung erfordern, die im allgemeinen nicht zur Verfügung steht bzw. nur mit einem erheblichen zusätzlichen Aufwand erhalten werden könnte.
  • Bei einer Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art kann dies vermieden werden, wenn gemäß der Erfindung dem Ausgangsnetzwerk des Endtransistors ein einstellbarer Strom zugeführt wird, durch den das Potential an der Kathode derBildröhre praktisch unabhängig vom Bildsignal verschoben wird, vorzugsweise derart, daß bei Verschiebung der Grundhelligkeit nach dunkleren Werten hin die Kollektorspannung des Transistors vermindert wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert, die die gleichstromgekoppelten Videostufen eines Fernsehempfängers mit der angeschlossenen Elektronenstrahl-Bildwiedergaberöhre zeigt.
  • Von einer Koppelspule 1 werden die hochfrequenten bzw. zwischenfrequenten, mit den Bildsignalen moduliertenSchwingungen derKathode einerDiode2 zugeführt, deren Anode über einen Arbeitswiderstand 3 von z. B. 2,7 kOhm und einen parallelliegenden Glättungskondensator 4 von z. B. einigen Pikofarad mit dem anderen Ende der Spule 1 verbunden ist. Dieses Spulenende ist weiterhin mit derr_ Schleifer eines Potentiometers 5 von z. B. 500 Ohm verbunden, das einerseits am positiven Pol der Speisequelle, z. B. + 12 Volt gegen Erde, und andererseits über einen Vorwiderstand 6 von z. B. 2 kOhm an Erde liegt. Der Schleifer des Potentiometers ist weiterhin über einen Kondensator 7 von z. B. 50 Mikrofarad mit der Speisequelle verbunden.
  • An die Anode der Diode 2 ist weiterhin die Basis eines Vorverstärker-Transistors 8 angeschlossen, dessen Kollektor an Erde liegt und dessen Emitter über einen Arbeitswiderstand 9 von z. B. 1,2 kOhm an + 12 Volt angeschlossen ist. Der Emitter des Transistors 8 ist weiterhin mit der Basis des Endtransistors 10 verbunden, dessen Kollektor über einen Arbeitswiderstand 11 von z. B. 4,7 kOhm an den negativen Pol der Speisequelle, z. B. - 54 Volt, angeschlossen ist. Der Emitter des Transistors 10 ist über einen Widerstand 13 von z. B. 82 Ohm an den positiven Pol der Speisequelle angeschlossen.
  • In der bisher beschriebenen Schaltung wird am Widerstand 3 das demodulierte Videosignal mit negativ gerichteten Synchronimpulsen erzeugt. Der Transistor 8 arbeitet lediglich als Impedanzwandler, so daß an seinem Emitter das Videosignal mit etwa gleicher Amplitude und gleicher Polarität auftritt. Durch Einstellen des Schleifers am Potentiometer 5 kann der Arbeitspunkt des Transistors 8 festgelegt werden. Das Signal vom Emitter des Transistors 8 steuert den Transistor 10, wobei am Emitterwiderstand 13 eine gewisse, linearisierend wirkende Gegenkopplung auftritt. Am Kollektor des Transistors 10 erhält man ein verstärktes Videosignal mit einer Amplitude von etwa 25 bis 30 Volt zwischen Schwarzwert und Weißwert.
  • Dieses Signal wird der Kathode einer Bildröhre 14 zugeführt, die im übrigen bekannter Art ist, so daß von einer Darstellung ihrer weiteren Elektroden, der Ablenkeinrichtungen usw. abgesehen wurde. Der Wehnelt-Zylinder der Bildröhre 14, dem über einen Kondensator 15 von einer Klemme 16 Austastimpulse zugeführt werden können, ist über einen Vorwiderstand 17 von z. B. 470 kOhm mit dem Schleifer eines Potentiometers 18 von z. B.100 kOhm verbunden, das einerseits an den negativen Pol von - 54 Volt der Speisequelle und andererseits über einen Vorwiderstand 19 von z. B. 100 kOhm an den positiven Pol der Speisequelle oder auch an Erde angeschlossen ist und mit dem der Arbeitspunkt eingestellt werden' kann.
  • Wenn eine direkte Verbindung zwischen dem Kollektor des Transistors 10 und der Kathode der Bildröhre 14 besteht, erreicht diese Kathode bei Bild-Weiß ein Potential (gegen Erde) von - 39 Volt. Mit Hilfe des Schleifers des Potentiometers 18 kann das Potential des Wehnelt-Zylinders so eingestellt werden, daß die Gitter-Kathoden-Spannung der Bildröhre bei Bild-Weiß etwa lla bis 1 Volt negativ ist, so daß noch kein Gitterstrom fließt. Dies ergibt die maximal mögliche Aussteuerung der Bildröhre 14.
  • Um eine Änderung des Kontrastes, d. h. der Amplitude des Videosignals an der Bildröhre 14, vornehmen zu können, ist die Kathode der Röhre 14 nicht direkt mit dem Kollektor des Transistors 10 verbunden, sondern mit dem Schleifer eines zur Kontrasteinstellung dienenden Potentiometers 20, das zwischen dem Kollektor des Transistors 10 und dem Abgriff eines Spannungsteilers eingeschaltet ist, der aus der Reihenschaltung eines Widerstandes 21 von z. B. 30 kOhm und eines Widerstandes 22 von z. B. 20 kOhm besteht und der an die beiden Pole der Speisequelle angeschlossen ist. Die genauen Werte der Widerstände 21 und 22 - die gegebenenfalls durch ein Potentiometer von z. B. 50 kOhm gebildet sein können - ergeben sich daraus, daß die Spannungsdifferenz über dem Potentiometer 20 beim Schwarzwert gleich Null sein muß. Bei diesem Wert erscheint am Kollektor des Transistors 10 ein (innerer Gleichstrom-)Widerstand, dessen Verhältnis zum Widerstand 22 gleich sein muß dem Verhältnis des Widerstandes 11 zum Widerstand 21. Für den Schwarzwert ergibt sich dann beim Verschieben des Schleifers am Potentiometer 20 keine Änderung, so daß der Schwarzwert unabhängig von der Kontrasteinstellung konstant bleibt. Der Kontrast ändert sich nämlich mit der Verschiebung des Schleifers am Potentiometer 20 von z. B. 25 kOhm beträchtlich, in der angegebenen Schaltung etwa im Verhältnis 3: 1. Dabei ist zu beachten, daß auch dann, wenn der Schleifer des Potentiometers 20 am Verbindungspunkt der Widerstände 21 und 22 steht, noch immer ein Videosignal auftritt, da der effektive Innenwiderstand des Spannungsteilers 21, 22 in gleicher Größenordnung liegt wie der Widerstand des Potentiometers 20.
  • Zur Verbesserung der Übertragung des Videosignalanteils hoher Frequenz ist in an sich bekannter Weise zwischen dem Kollektor des Transistors 10 und dem Schleifer des Potentiometers 20 ein Kondensator 23 von z. B. 4 Pikofarad angebracht.
  • Zur Einstellung der Grundhelligkeit wird nach der Erfindung die erforderliche Verschiebung der Gitter-Kathoden-Spannung der Bildröhre 14 dadurch vorgenommen, daß die Kathode auf einen positiveren Wert verschoben wird, indem vom positiven Pol der Spannungsquelle ein zusätzlicher Strom in das Kollektornetzwerk des Endtransistors 10 eingeführt wird. Dies ist z. B. dadurch möglich, daß der Kollektor über einen einstellbaren Widerstand mit dem positiven Pol der Speisequelle verbunden wird. Da die gewünschte Grundhelligkeits-Einstellung im allgemeinen nur eine Verschiebung um wenige Volt erfordert, kann dieser Widerstand zum positiven Potential einen verhältnismäßig hohen Wert haben, so daß tatsächlich ein von der Aussteuerung weitgehend unabhängiger Strom zugeführt wird und sich die Ausgangsimpedanz des Transistors 10 nicht wesentlich ändert.
  • Bei Verwendung eines Kontrast-Potentiometers 20 würde sich bei einer solchen einfachen Lösung jedoch auch die Einstellung des Schwarzwertes bei Änderung des Kontrastes verändern. Dies läßt sich vermeiden, wenn die Enden des Kontrast-Potentiometers 20 über je einen Widerstand 30 bzw. 31 mit dem Schleifer eines Helligkeits-Potentiometers 32 verbunden sind, das der Speisequelle parallel liegt, wobei die Widerstände 30 und 31 so bemessen sind, daß die Spannungsdifferenz über dem Kontrast-Potentiometer 20 beim Schwarzwert gleich Null ist. Das Steuergitter der Bildröhre 14 kann dann an einen festen Spannungsteiler, gegebenenfalls an den negativen Pol der Speisequelle, angeschlossen werden.
  • Die erwähnte Bedingung wird insbesondere dann erreicht, wenn das Verhältnis der Widerstände 30 und 31 etwa gleich ist dem Verhältnis der zwischen den betreffenden Enden des Kontrastpotentiometers 20 und dem positiven Pol der Speisequelle liegenden Widerstände beim Schwarzwert, welche Widerstände durch den Transistor 10 und den Emitterwiderstand 13 bzw. den Widerstand 22 gebildet werden. Es besteht somit eine enge Beziehung zwischen den Widerständen 21, 22, 30 und 31 sowie der Spannung der Speisequelle und der Spannung am Kollektor des Transistors 10 beim Schwarzwert. Es läßt sich jedoch ohne Schwierigkeiten erreichen, daß die Spannung über dem Kontrast-Potentiometer 20 praktisch in jedem Fall beim Schwarzwert etwa Null ist. Durch Verschieben des Schleifers des Potentiometers 32 wird dann dem Ausgangsnetzwerk des Transistors 10, insbesondere den Widerständen 11 und 21, ein einstehbarer Strom zugeführt, durch den das Potential an der Bildröhre 14 unabhängig vom Bildsignal und unabhängig von der Einstellung des Kontrast-Potentiometers 20 verschoben wird, wodurch sich die gewünschte Einstellung der Grundhelligkeit erzielen läßt. Diese Schaltung hat insbesondere den Vorteil, daß bei größter Helligkeitseinstellung der Bildröhre dem Transistor 10 auch die volle Speisespannung zur Verfügung steht, während erst bei einer Verschiebung der Bildhelligkeit nach dunkleren Werten hin die Kollektorspannung des Transistors 10 vermindert wird. Dabei wird allerdings der die Synchronimpulse enthaltende Teil des Signals in Richtung auf den Knick der Kennlinie des Transistors 10 verschoben, so daß eine gewisse Verzerrung eintritt. Da sich diese jedoch im wesentlichen nur auf die Synchronimpulse auswirkt und gegebenenfalls auf dunklere Bildsignale, die durch die Änderung der Grundhelligkeit der Röhre 14 ohnehin nur mit sehr geringem Helligkeitswert wiedergegeben werden, bedeutet dies praktisch keine wesentliche Beeinträchtigung der Bildqualität.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung mit einem gleichstromgekoppelten Transistorverstärker für Fernsehsignale, bei dem der Kollektor der Endstufe mit der Kathode einer Bildröhre in Verbindung steht und bei der eine Änderung der Bildhelligkeit durch Änderung der Grundvorspannung der Bildröhre erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ausgangsnetzwerk (11, 20, 21) des Endtransistors (10) ein einstellbarer Strom zugeführt wird, durch den das Potential an der Kathode der Bildröhre (14) praktisch unabhängig vom Bildsignal verschoben wird, vorzugsweise derart, daß bei Verschiebung der Grundhelligkeit nach dunkleren Werten hin die Kollektorspannung des Transistors (10) vermindert wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei der die Kathode der Bildröhre mit dem Schleifer eines Kontrast-Potentiometers verbunden ist, das zwischen dem Kollektor der Endstufe und dem Abgriff eines Spannungsteilers angeordnet ist, der an der Speisequelle liegt und der so bemessen ist, daß die Spannungsdifferenz am Kontrast-Potentiometer beim Schwarzwert des Videosignals gleich Null ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Kontrast-Potentiometers (20) über je einen Widerstand (30 bzw. 31) mit dem Schleifer eines Helligkeits-Potentiometers (32) verbunden sind, das der Speisequelle parallel liegt, und daß die Widerstände (30 und 31) so bemessen sind, daß die Spannungsdifferenz am Kontrast-Potentiometer (20) beim Schwarzwert des Videosignals gleich Null ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Widerstände (30 und 31) beim Schwarzwert des Videosignals gleich ist dem Verhältnis der zwischen den betreffenden Enden des Kontrast-Potentiometers (20) und dem positiven Pol der Speisequelle liegenden Widerstände (Transistor 10 und Emitterwiderstand 13 bzw. Widerstand 22).
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