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DE1170455B - Transistorverstaerker-Schaltungsanordnung fuer Fernsehsignale - Google Patents

Transistorverstaerker-Schaltungsanordnung fuer Fernsehsignale

Info

Publication number
DE1170455B
DE1170455B DE1961P0031577 DEP0031577A DE1170455B DE 1170455 B DE1170455 B DE 1170455B DE 1961P0031577 DE1961P0031577 DE 1961P0031577 DE P0031577 A DEP0031577 A DE P0031577A DE 1170455 B DE1170455 B DE 1170455B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
collector
cathode
circuit arrangement
resistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961P0031577
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Robert Suhrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DE1961P0031577 priority Critical patent/DE1170455B/de
Publication of DE1170455B publication Critical patent/DE1170455B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/57Control of contrast or brightness

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)

Description

  • Transistorverstärker-Schaltungsanordnung für Fernsehsignale Die Erfindung bezieht sich auf eine Transistor-Schaltungsanordnung für Femsehsignale, bei der der Kollektor der Transistor-Endstufe mit der Kathode einer Bildröhre in galvanischer Verbindung steht.
  • Zur Aussteuerung einer Bildröhre ist eine verhältnismäßig hohe Spannung erforderlich, die zwischen dem Schwarzpegel und dem Weißpegel z. B. 25 bis 30 Volt beträgt. Transistoren können zwar verhältnismäßig kräftige Ströme bei niedrigen Spannungen abgeben, jedoch bereitet es Schwierigkeiten, mit ihnen eine derart große Ausgangs-Signalspannung zu erhalten. Es ist daher erforderlich, den Transistor in seinem zulässigen Bereich möglichst vollständig auszusteuern. Mit Rücksicht auf die Gradation des wiederzugebenden Bildes folgt daraus, daß der Kollektor eines pnp-Transistors mit der Kathode einer Bildröhre verbunden werden muß. Dabei ergibt sich auch eine bessere Aussteuerung des Bildröhrenstromes, weil auch die Schirmgittersteilheit mit ausgenutzt wird.
  • Das maximale Signal für den Bild-Weißwert erhält man dann, wenn die Kathode der Bildröhre am weitesten negativ gesteuert wird. Da der Kollektor des Transistors mit dem negativen Pol der Speisequelle verbunden ist, entspricht dies dem Wert, bei dem der Kollektorstrom minimal ist und die Kollektorspannung weitgehend der Speisespannung entspricht.
  • Das maximale Signal für den Bild-Schwarzwert erhält man dann, wenn die Kathode der Bildröhre am weitesten positiv gesteuert wird. Das Kollektorpotential ist dann am wenigsten negativ, und der Kollektorstrom ist maximal und hat einen Wert am Ende des zulässigen Aussteuerungsbereiches.
  • Das steuernde Videosignal enthält jedoch noch die Synchronimpulse, deren Potential noch beträchtlich über den Schwarzwert hinausgeht. Durch sie würde der Transistor noch weiter geöffnet, derart, daß die Kollektorspannung praktisch völlig zusammenbricht und besonders starke Ströme fließen. Dies bringt je- doch beträchtliche Nachteile mit sich; insbesondere tritt bei zu niedriger Kollektorspannung eine starke Trägheit der Ladungsträger auf, derart, daß an der Rückflanke der Synchronimpulse der Kollektorstrom nicht mit der erforderlichen Schnelligkeit wieder auf den dem jeweiligen Videosteuersignal entsprechenden Wert zurückgeht; dadurch wird das Bildsignal insbesondere am Zeilenanfang beträchtlich verfälscht.
  • Bei einer Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art wird dieser Nachteil vermieden, wenn gemäß der Erfindung der Kollektor des Transistors-, bzw. die Kathode der Bildröhre über eine Diode mit einem Punkt festen Potentials verbunden ist, derart, daß die Synchronimpulse ganz oder wenigstens zu einem beträchtlichen Teil abgeschnitten werden.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert, die gleichstromgekoppelte Videostufen eines Fernsehempfängers mit der angeschlossenen Elektronenstrahl-Bildwiedergaberöhre zeigt.
  • Von einer Koppelstufe 1 werden die hochfrequenten bzw. zwischenfrequenten, mit den Bildsignalen modulierten Schwingungen der Kathode einer Diode 2 zugeführt, deren Anode über einen Arbeitswiderstand 3 von z. B. 2,7 kOhm und einen parallel liegenden Glättungskondensator 4 von z. B. eimigen Pikofarad mit dem anderen Ende der Spule 1 verbunden ist. Dieses Spulenende ist weiter mit dem Schleifer eines Potentiometers 5 von z. B. 500 Ohm verbunden, das einerseits am positiven Pol der Speisequelle, z. B. + 12 Volt gegen Erde, und andererseits über einen Vorwiderstand 6 von z. B. 2 kOhm an Erde liegt. Der Schleifer des Potentiometers ist weiter über einen Kondensator 7 von z. B. 50 Mikrofarad mit der Speisequelle verbunden.
  • An die Anode der Diode 2 ist weiter die Basis eines Vorverstärkertransistors 8 angeschlossen, dessen Kollektor an Erde liegt und dessen Emitter über einen Arbeitswiderstand 9 von z. B. 1,2 kOhm an + 12 Volt angeschlossen ist. Der Emitter des Transistors 8 ist weiter m it der Basis des Endtransistors 10 verbunden, dessen,Kollektor über einen Arbeits, widerstand 11 von z. B. 4,7 kOhm an den negativen Pol der Speisequelle, z. B. -7 54 Volt, angeschlossen ist unter Zwischen'schgItung eines VDR-Widerstandes 12, an dem im Betrieb eine weitgehend konstante Spannung von z. B. 15 Volt abfällt. Parallel zum VDR-Widerstand 12 liegt ein überbrückungskondensator 28 von z. B. 25 Mikrofarad. Der Emitter des Transistors 10 ist über einen Widerstand 13 von z. B. 82 Ohm an den positiven Pol der Speisequelle angeschlossen.
  • In der bisher beschriebenen Schaltung wird am Widerstand 3 das demodulierte Videosignal mit negativ gerichteten Synchronimpulsen erzeugt. Der Transistor 8 arbeitet lediglich als Impedanzwandler, so daß an seinem Emitter das Videosignal mit etwa gleicher Amplitude und gleicher Polarität auftritt. Durch Einstellen des Schleifers am Potentiometer 5 kann der Arbeitspunkt des Transistors 8 festgelegt werden. Das Signal vom Emitter des Transistors 8 steuert den Transistor 10, wobei am Emitterwiderstand 13 eine gewisse, linearisierend wirkende Gegenkopplung auftritt. Am Kollektor des Transistors 10 erhält man ein verstärktes Videosignal mit einer Amplitude von etwa 25 bis 30 Volt zwischen Schwarzwert und Weißwert.
  • Dieses Signal wird der Kathode einer Bildröhre 14 zugeführt, die im übrigen bekannter Art ist, so daß von einer Darstellung ihrer weiteren Elektroden, der Ablenkeinrichtungen usw. abgesehen wurde. Der Wehnelt-Zylinder der Bildröhre 14, dem über einen Kondensator 15 von einer Klemme 16 Austastimpulse zugeführt werden können, ist über einen Vorwiderstand 17 von z. B. 470 kOhm mit dem Schleifer eines Helligkeitspotentiometers 18 von z. B. 100 kOhm verbunden, das einerseits an den negativen Pol von - 54 Volt der Speisequelle und andererseits über einen Vorwiderstand 19 von z. B. 100 kOhm an den positiven Pol der Speisequelle oder auch an Erde angeschlossen ist.
  • Wenn eine direkte Verbindung zwischen dem Kollektor des Transistors 10 und der Kathode der Bildröhre 14 besteht, erreicht diese Kathode bei Bildweiß ein Potential (gegen Erde) von - 39 Volt. Mit lElfe des Schleifers des Potentiometers 18 kann das Potential des Wehnelt-Zylinders so eingestellt werden, daß die Gitter-Kathoden-Spannung der Bildröhre 14 etwa 1/2 bis 1 Volt negativ ist, so daß noch kein Gitterstrom fließt. Dies ergibt die maximal mögliche Aussteuerung der Bildröhre 14. Durch Verschieben des Schleifers des Potentiometers 18 nach negativeren Werten hin kann dann die Grundhelligkeit der Röhre 14 in gewünschtem Maß verringert werden, wobei der maximale negative Wert des Wehnelt-Zylinders gegenüber der Kathode bestimmt wird durch den Spannungsabfall am Element 12.
  • Um außer der erwähnten Grundhelligkeitsänderung auch eine Änderung des Kontrastes, d. h. der Amplitude des Videosignals an der Bildröhre 14, vornehmen zu können, ist die Kathode der Röhre 14 nicht direkt mit dem Kollektor des Transistors 10 verbunden, sondern mit dem Schleifer eines zur Kontrasteinstellung dienenden Potentiometers 20, das zwischen dem Kollektor des Transistors 10 und einem Spannungsteiler eingeschaltet ist, der aus der Reihenschaltung eines Widerstandes 21 von z. B. 30 kOhm und eines Widerstandes 22 von z. B. 22 kOhm besteht, der an die beiden Pole der Speisequelle angeschlossen ist. Die genauen Werte der Widerstände 21 und 22 - die gegebenenfalls durch ein einstellbares Potentiometer von z. B. 50 kOhm gebildet sein können - ergeben sich daraus, daß die Spannungsdifferenz am Potentiorrteter 20 beim Schwarzwert gleich Null sein muß. Bei diesem Wert erscheint am Kollektor des Transistors 10 ein (innerer Gleichstrom-) Widerstand, dessen Verhältnis zum Widerstand 22 gleich sein muß dem Verhältnis des Widerstandes 11 zum Widerstand 21. Für . den Schwarzwert ergibt sich dann beim Verschieben des Schleifers am Potentiometer 20 keine Änderung, so daß der Schwarzwert unabhängig von der Kontrasteinstellung konstant bleibt, Dieser Kontrast nämlich ändert sich mit der Verschiebung des Schleifers am Potentiometer 20 von z. B. 25 kOhm beträchtlich, in der angegebenen Schaltung etwa im Verhältnis 3: 1.
  • Dabei ist zu beachten, daß auch dann, wenn der Schleifer des Potentiometers 20 am Verbindungspunkt der Widerstände 21 bis 22 steht, noch immer ein Videosignal auftritt, da der effektive Innenwiderstand des Spannungsteilers 21, 22 in gleicher Größenordnung liegt wie der Widerstand des Potentiometers 20.
  • Zur Verbesserung der übertragung der Videosignale hoher Frequenz ist in an sich bekannter Weise zwischen dem Kollektor des Transistors 10 und dem Schleifer des Potentiometers 20 ein Kondensator 23 von z. B. 4 Pikof arad angebracht.
  • Nach der Erfindung ist der Kollektor des Transistors 10 über eine Diode 25 mit einem Punkt festen Potentials verbunden, derart, daß die Synchronimpulse ganz oder wenigstens zu einem Teil in der Kollektorspannung unterdrückt werden. Ein solcher Punkt festen Potentials kann mit Hilfe eines Potentiometers 26 erhalten werden, das zwischen Erde und dem positiven Pol der Speisequelle eingeschaltet ist und dessen Schleifer an der Kathode der Diode 25 liegt. Dieser Schleifer ist weiter durch einen überbrückungskondensator 27 von z. B. 50 Mikrofarad mit Erde verbunden. Wenn die Synchronimpulse am Eingang des Transistors 10 auftreten und die Kollektorspannung den durch den Schleifer am Potentiometer 26 eingestellten Wert erreicht, wird die Diode 25 leitend und hält die Kollektorspannung fest, bis am Ende der Synchronimpulse der Kollektorstrom wieder abnimmt. Für die Helligkeitsaussteuerung der Bildröhre 14 werden somit die im Videosignal und im Kollektorstrom des Transistors 10 an sich vorhandenen Synchronimpulse nicht benutzt; 'die erforderliche Austastung der Bildröhre 14 während des Rücklaufes kann durch die von der Klemme 16 zugeführten negativen Impulse durchgeführt werden.

Claims (2)

  1. PatentansprÜche: 1. Transistorverstärker-Schaltungsanordnung für Fernsehsignale, bei der der Kollektor der Transistor-Endstufe mit der Kathode einer Bildröhre in galvanischer Verbindung steht, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Kollektor des Transistors (10) bzw. die Kathode der Bildröhre (14) über eine Diode (25) mit einem Punkt festen Potentials verbunden ist, deraM daß die Synchronimpulse ganz oder wenigstens zu einem beträchtlichen Teil abgeschnitten werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Diode (25) mit einem Potentialpunkt verbunden ist, der etwa dem Schwarzwert entspricht.
DE1961P0031577 1961-09-14 1961-09-14 Transistorverstaerker-Schaltungsanordnung fuer Fernsehsignale Pending DE1170455B (de)

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DE1170455B true DE1170455B (de) 1964-05-21

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DE (1) DE1170455B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3281703A (en) * 1964-05-28 1966-10-25 Thomas H Bladen High input impedance complementary symmetry transistor emitter-follower

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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