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DE1244589B - Duese an Luft- bzw. Gaskissenfahrzeugen - Google Patents

Duese an Luft- bzw. Gaskissenfahrzeugen

Info

Publication number
DE1244589B
DE1244589B DEH47827A DEH0047827A DE1244589B DE 1244589 B DE1244589 B DE 1244589B DE H47827 A DEH47827 A DE H47827A DE H0047827 A DEH0047827 A DE H0047827A DE 1244589 B DE1244589 B DE 1244589B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
air
recuperation
hollow body
hollow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH47827A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Frederick Needham
Reginald Bannerman Page
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hovercraft Development Ltd
Original Assignee
Hovercraft Development Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hovercraft Development Ltd filed Critical Hovercraft Development Ltd
Publication of DE1244589B publication Critical patent/DE1244589B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60VAIR-CUSHION VEHICLES
    • B60V1/00Air-cushion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Düse an Luft- bzw. Gaskissenfahrzeugen C Die Erfindung bezieht sich auf eine Düse an Luft-bzw. Gaskissenfahrzeugen zum Ausstoßen von vorhang- und/oder kissenbildendem Strömungsmittel durch mindestens einen Düsenschlitz, dessen Längswandungen durch vom Fahrzeugboden nach unten vorstehende flexible Hohlkörper gebildet sind, welche mit unter Druck stehendem Gas gefüllt sind. Wegen ihrer Anordnung am Fahrzeugboden werden solche bereits vorgeschlagenen Düsen leicht mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt, die z. B. durch Berührung mit Hindernissen in der überschwebten Fläche hervorgerufen werden und die Düsen beschädigen oder mindestens die Vorwärtsbewegung des Fahrzeugs verlangsamen können. Es ist daher von Vorteil, wenn die Düsen, wie eingangs ausgeführt, flexibel ausgebildet sind, so daß sie diesen Kräften nachgeben können, ohne beschädigt zu werden, und nach Entlastung von diesen Kräften wieder ihre ursprüngliche normale Form annehmen können. Jedoch treten bei den bisher vorgeschlagenen Düsen beim Umbiegen der Düse Druckerhöhungen auf, die zur Versteifung der Düse führen.
  • Durch die Erfindung soll eine Düse der oben beschriebenen Art geschaffen werden, die ihre Aufgabe, einen Druckmittelstrom in bestimmter Richtun- auszustoßen, in besonders vorteilhafter Weise mit einer bestimmten, dafür notwendigen Form unter normalen Bedingungen erfüllt, die aber dadurch, daß die Druckschweißungen in den Hohlkörpern vermieden werden, beim Anstoßen an ein Hindernis im Bewegungsweg des Fahrzeuges nachgibt und ermöglicht, daß das Fahrzeug über dieses Hindernis hinweggeleitet, ohne daß seiner Vorwärtsbewegung schädliche Widerstandskräfte entaeuenoesetzt werden. Ein solches Hindernis kann z. B. durch eine Welle gebildet worden, wenn es sich um ein über einer Wasserfläche schwebendes Luft- bzw. Gaskissenfahrzeuo, handelt, oder ein Felsen oder Geröllblock sein, wenn das Fahrzeuo, über Land schwebt.
  • Dem-emäß besteht die Erfindung darin, daß die Innenräume der die Längswandungen des Düsenschlitzes bildenden flexiblen Hohlkörper mit einem oder mehreren Rekuperationsräumen von solcher Größe verbunden sind, daß in den Hohlkörpern auch bei Verformung ein im wesentlichen konstanter Druck herrscht.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß die Düse unter normalen Betriebsbedingungen eine erhebliche Steifigkeit aufweist, sich aber trotzdem beim Anstoßen an Hindernisse leicht in dem erforderlichen Ausmaß verformt, ohne ganz zusammenzubrechen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß in den Hohlkörpern beim Anstoßen derselben an Hindernisse der Druck im wesentlichen gleichbleibt und Druckerhöhungen, die sonst unter Umständen das Nachgeben und Ausweichen der Düse beeinträchtigen könnten, weitgehend vermieden werden. Der odex die Rekuperationsräume können dabei durch Räume von im wesentlichen festem Volumen gebildet sein, wobei die Ausbildung vorzugsweise derart ist, daß die die Längswandungen der Düse bildenden Hohlkörper mit dem oder den Rekuperationsräumen durch öffnungen von großem Durchlaßquerschnitt und kleinem Durchaangswiderstand und die Rekuperationsräume ihrerseits mit einer Druckgasquelle verbunden sind. Hierdurch wird das Streben, vorübergehende Drucksteigerungen in den Hohlkörpern bei plötzlichen Verformungen derselben zu vermeiden, in erheblichem Ausmaß begünstigt. Die mit dem oder den Rekaperationsräumen verbundene Druckgasquelle kann dabei dieselbe sein, die auch die Luft bzw. das Gas für das oder die Kissen liefert. Hierbei besteht der Vorteil, daß die Steifheit der aufgeblähten Hohlkörper, die von dem Aufblähdruckabhängigist,inübereinstimmungmitdemDruck des Gases in dem oder den Kissen oder des diesen in den Leitungen zugeführten Gases veränderlich ist.
  • Aufblähbare Hohlkörper, die im aufgeblühten Zustand eine stabile Form besitzen, um eine be- stimmte Funktion erfüllen zu können, sind an sich bekannt. Im Gegensatz zu bekannten Ausbildungen dieser Alt weist jedoch die Düse nach der Erfindung bei allen normalen Betriebsbedingungen eine erhebliche Steifheit auf und ist trotzdem für bestimmte Fälle leicht verformbar. Die bekannten Ausbildungen sind demgegenüber derart, daß sie entweder keine Steifheit aufweisen und auch nicht benötigen, oder immer sehr steif sind. Die Erfindung bietet demgegenüber die Möglichkeit, diese beiden Eigenschaften sinnvoll zu vereinigen.
  • Nachstehend ist die Erfindung an Hand der Zeichnung erläutert und gezeigt, wie der Konstruktionsteil nach der Erfindung den Erfordernissen seiner Anwendung angepaßt werden kann.
  • F i g. 1 zeigt eine Kurvenschar, deren Kurven a, b und c ersichtlich machen, wie sich ein Konstruktionsteil nach der Erfindung verformt, wenn die Kraft (Ordinate), die diese Verformung (Abzisse) hervorruft, größer wird; F i g. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine Düsenkonstruktion für ein Luftkissenfahrzeug, bei dem zur seitlichen Begrenzung des Luftkissens ein einfacher Luftvorhang dient; F i g. 3 zeigt einen Querschnitt durch eine Düsenkonstruktion mit mehreren Einzeldüsen, die einem Luftkissenfahrzeug zugehören kann, dessen Luftvorhang mit einem Rückgewinnungssystem für die Luft arbeitet; F i g. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-A der F i g. 3; F i g. 5 zeigt einen Querschnitt durch einen Einzelbauteil; F i g. 6 zeigt einen Schnitt nach der Linie B-B der F fig. 5 und Fig. 7 zeigt einen senkrechten Schnitt durch ein Fahrzeu- mit einer weiteren Ausführungsform.
  • Die drei Kurven in F i g. 1 erläutern die Wirkung bei verschiedenem Aufblasdruck, wobei die Kurve a für den niedrigsten Druck, die Kurve b für einen etwas höheren Druck und die Kurve c für einen noch höheren Druck gilt. Im ersten Teil jeder Kurve erhöht sich die Verformung im wesentlichen linear mit der Kraft. Von einer bestimmten Höhe an tritt jedoch bei jeder Kurve ein Knie ein, hinter dem die Neigung der Kurve weniger steil ist. Die Stelle ' an der das Knie auftritt, ist eine Funktion in der Hauptsache des Druckes in dem System, und die Neigung der Kurve hinter dem Knie ist im wesentlichen von der dem Konstruktionsteil ei-enen Steifheit und von den Eigenschaften des Materials abhängig, aus dem der Konstruktionsteil hergestellt ist. Wenn der Konstruktionsteil eine sehr geringe eigene innere Steifheit besitzt, so fällt er sofort zusammen, wenn die Kraft den dem Knie der Kurve entsprechenden Wert überschreitet.
  • Die Kurven geben ein idealisiertes Beispiel in dem Sinne wieder, daß sie ein System mit konstantem Druck und niedriger Impedanz voraussetzen. Wenn das Aufblasmittel mit einem Rekuperationsbereich zusammenwirkt, der die Druckmittelquelle, die einen konstanten Druck in dem System aufrechterhält, enthält, so ergibt sich eine gute Linearität des linearen Teiles der Kurve unter dem Knie. Wenn jedoch der Rekuperationsbereich durch eine Kammer von konstantem Volumen gebildet ist, so ist die Linearität der Kurve unter dem Knie von dem Verhältnis des Volumens des aufgeblasenen, verformbaren Teiles der Konstruktion und des festen Volumens des Rekuperationsbereiches abhängig.
  • Die Charakteristik des Systems kann auch dadurch geändert werden, daß einige Teile desselben aus leichter ausdehnbarem Material gebildet werden. In F i g. 2 ist im Querschnitt die Düse eines Luftkissenfahrzeuges dargestellt, bei dem das Luftkissen unter dem Fahrzeug wenigstens teilweise an seinem seitlichen Umfang durch einen Vorhang aus Druckluft begrenzt wird, die am Umfang des Fahrzeugbodens ausgestoßen wird. Zur Bildung des Luftvorhanges bzw. zum Ausstoßen der Druckluft hierfür dient eine Düse, die aus zwei Konstruktionsteilen1 und2 gebildet ist. Der Düse wird die zur Bildung des Vorhanges erforderliche Luft durch eine Leitung3 zugeführt, die durch zwei als Rekuperationsräume wirkende Hohlglieder 4 und 5 gebildet ist. Der als flexibler Hohlkörper ausgebildete Konstruktionsteill, der den äußeren Teil der Düse bildet, geht von dem Hohlglied 4 aus und erstreckt sich etwa in Form eines halbkreisförmigen, spitz zulaufenden Bogens nach unten. Der als flexibler Hohlkörper ausgebildete Konstruktionsteil 2, der den inneren Teil der Düse bildet, hat eine keilartige Querschnittsform und geht von dem Hohlglied 5 aus. Die beiden Konstruktionsteile 1 und 2 bilden auf diese Weise zwischen sich einen sich allmählich verjüngenden Düsenauslaß, der gegenüber der Senkrechten in einem Winkel von etwa 451 schräg nach unten innen gerichtet ist. Die Hohlglieder 4 und 5, die wie bereits erwähnt, die Zuführungsleitung bilden, stehen mit dem Innern der Konstruktionsteile 1 und 2 durch öffnun-en 6 und 7 in Verbindung, die so groß wie möglich ausgebildet sind, damit dem Luftstrom zwischen den Konstruktionsteilen und den Hohlgliedern beim übertreten ein möglichst kleiner Widerstand entgegengesetzt wird.
  • Die Wandungen der beiden Konstruktionsteilel und2 bestehen aus bie-samem und luftundurchlässigem, gummiähnlichem Material, wie z. B. durch Gewebe verstärktem Neoprenstoff. Die Querschnittsform jedes Konstruktionsteiles ist dabei gegen Ausdehnuno, beim Aufblasen mittels Schnüre 8 und 9 festgelegt, die zwischen den beiden Wandungen im wesentlichen senkrecht zur Mittelachse des Konstruktionsteiles verlaufen, wenn er in seinen normalen Betriebszustand aufgeblasen ist. Auch die gekrümmte Fläche des Konstruktionsteiles 2 ist gegen Ausdehnung durch Schnüre 11 gehalten. Der Grad der vorgesehenen Festlegung kann dabei in Abhän-:M C aigkeit von der Form dieses Teiles und des Ausmaßes der zugelassenen Ausdehnung verschieden sein. Die Schnüre 8, 9 und 11 haben nur Spannwirkung und widerstehen einer Ausdehnung beim Aufblasen der Konstruktionsteile; dem Zusammenklappen der Teile bieten sie aber keinen Wederstand.
  • Die dargestellte Düse kann am Vorderteil oder auch hinten am Fahrzeug angeordnet sein. Wenn das Fahrzeug über einer Wasserfläche im Betrieb ist, so soll sie in beiden Richtungen beim Zusammenstoßen der Welle abgelenkt werden, so daß das Fahrzeug über die Wellen hinweggleiten kann, ohne hierbei schädlichen Widerstand zu finden.
  • Der äußere Konstruktionsteil 1 ist an dem Hohlglied mittels Umschläge 12 befestigt, die in Sitze 13 des Endgliedes ein,-reifen. Ebenso ist der untere Konstruktionsteil 2 am Ende des Hohlgliedes 5 mittels Umschläge 14 befestigt, die in Nuten eines Sitzes 15 an dem Hohlglied 5 eingreifen.
  • Dem Inneren der beiden Konstruktionsteile 1 und 2 wird Luft durch die Hohlglieder 4 und 5 mit einem Druck zugeführt, der genügt, um die Teile beim Aufblasen so zu versteifen, daß sie ihre dabei erlangte g Form gegen C den normalen Druck der Luft in der Leituncr 3 sowie gegen den Kissendruck und C CP ge-en den normalen aeringen Widerstand beimVore C wärtsbewegen des Fahrzeuges durch die Luft beibehalten. Dabei kann auch noch ein gewisser Spielraum für aerinue Berührunuen mit der Wasserfläche t' im berücksichtigt sein. Wenn man annimmt, daß die dargestellte Düse am hinteren Ende eines Fahrzeuges an-eordnet ist und mit diesem gewöhnlich von links nach rechts in der Zeichnung bewegt wird, so wird die Düse beim Zusammentreffen mit einem großen Widerstand, z. B. beim Auftreten auf eine Welle, nach links abgelenkt. Wenn dabei die Belastung der die Düse bildenden Konstruktion größer wird als die Belastung am Knie der Kurven nach F i g. 1, so klappen die hohlen Wände der Konstruktion zusammen und treiben dabei die in ihnen enthaltene Luft gegen den Druck in der Zuführungsleitung in die Hohlglieder 4 und 5. Wenn die Düse mit dem Fahrzeug in der umgekehrten Richtung bewegt wird, d. h., wenn z. B. das Fahrzeug rückwärts fährt, so wird C sie in F i g. 2 nach rechts abgelenkt.
  • Wenn die Düse am vorderen Fahrzeugende angebracht ist und mit dem Fahrzeug normalerweise von rechts nach links bewegt wird, so wird sie beim Auftreffen auf ein Hindernis nach rechts abgelenkt, während z. B. beim Rückwärtsfahren des Fahrzeuges die Düse in F i g. 2 nach links abgelenkt wird, wenn sie auf ein Hindernis auftrifft.
  • Vorausgesetzt, daß die Hohlglieder 4 und 5, wie es normalerweise der Fall sein wird, unmittelbar mit einer ständig betriebenen Druckluftquelle in Verbindung sind, wird der Austreibwiderstand der Luft aus den Konstruktionsteilen der Düse im wesentlichen konstant sein und durch die Impedanz des Druck-systems bestimmt werden. Wenn die Auftreffwirkung aufhört, so steht der Druck in den Hohlgliedern zur Verfügung, die Konstruktionsteile wieder aufzublasen, die dann wieder ihre normale Gestalt annehmen und in dieser Gestalt durch die Schnüre 8, 9 und 11 gehalten werden. Abgesehen vom Auftreffen auf Widerstände der erläuterten Art behält die Konstruktion bei allen normalen Ablenkkräften ihre Form bei. Mit Bezug auf die Darstellung nach F i g# 1 werden beim normalen Betrieb des Fahrzeuges Ablenkkräfte auf die Düsenkonstruktion ausgeübt, die Ablenkun'en im linearen Bereich der Kurven hervorrufen. Nur wenn die Düse auf ein Hindernis auftrifft, steigen diese Kräfte auf einen Wert an, der oberhalb der Knie nach F i g. 1 liegt und die Konstruktion zum Zusammenklappen bringt.
  • In den F i g. 3 und 4 ist ein etwas komplizierteres Leitungssystern dargestellt, das für ein Luftkissenfahrzeug mit einem das Luftkissen seitlich begrenzenden Luftvorhang zusammengesetzter Form bestimmt ist, bei dem mindestens ein Teil der Luft wiedergewonnen und wiederverwendet wird. Das System weist drei Düsen 20, 21, und 22 auf, von denen die mittlere Düse,21 über eine die Hauptzuführungsleitung für die, Vorhangluft bildende Leitung 23 mit Druckluft gespeist wird. Wenigstens ein Teil der den Vorhang bildenden Luft wird in der Düse 22 wiedergewonnen. Von der Düse 22 strömt die wiedergewonnene Luft über die Leitung 24 zu der Düse 20, aus der ein Luftstrom ausgestoßen wird, der einen äußeren Vorhang bildet. Die Leitungen 23 und 24 sind gegeneinander abgeteilt, so daß sie ineinander,c",eführt werden können und den Zufluß von Luft zu den beiden Düsen 20 und 21 ermöglichen. Die Mündungsteile der Düsen 20, 21 und 22 sind alle aus als flexible Hohlkörper ausgebildeten nachgibiegen Konstruktionsteilen gebildet, die mit 26, 27, 28 und 29 bezeichnet sind. Der Teil 26 besitzt eine spitz zulaufende Querschnittsform und verläuft nach unten innen von einer Leitung oder Kammer30, die einen Rekuperationsraum bildet, aus, durch die ihm der Aufblasdruck zugeführt wird. Der Teil27 ist in ähnlicher Weise an einem Rekuperationsraum31 angeordnet und weist ebenfalls eine einfache, spitz zulaufende Form auf. Der Teil28, der an einem Rekuperationsraum32 angeordnet ist und durch dieses mit Druckluft gefüllt wird, besitzt eine etwas komplizierte Form, da er eine für das Wiedereintreten von Luft erforderliche Rinne33 zur Bildung eines Wirbels aufweist, der zwischen den Düsen21 und 22 kreist. Der Teil29 hat wieder eine einfache, spitz zulaufende Querschnittsform und ist an einem Rekuperationsraum 34 angeordnet, durch die er mit Druckluft gefüllt wird. Jeder der vier Konstruktionsteile 26, 27, 28 und 29 kann an dem zugehörigen Raum mittels Umschläge befestigt sein, die dem Beispiel nach F i g. 2 entsprechen und in Befestigungsnuten eingreifen. Der Teil 26 ist von besonderer Form und in F i g. 5 genauer dargestellt.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 und 4 bilden die Leitungen oder Kammern 30, 31, 32 und 34 Rekuperationskammem von festem Volumen, von denen jedoch jede an eine Druckleitung 35 angeschlossen ist, durch die den aufgeblasenen Teilen Druckluft von einer Druckluftquelle zugeführt wird. Die Lage der Mündungsteile zueinander ist durch Membranen 36, 37, 38 gesichert, die zwischen den Düsen 20, 21 und 22 angebracht und in der Längsrichtun- der Konstruktionsteile, wie aus dem waagerechten Schnitt nach F i g. 4 ersichtlich ist, in Ab- ständen voneinder angeordnet sind. Die Form der einzelnen Teile ist wie bei dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel durch Schnüre 39, 40, 41 und 42 festgelegt.
  • Die Druckleituno, kann als Einführungsimpedanz zwischen dem jeweiligen Innem der aufgeblasenen Teile und der Druckluftquelle angesehen werden. Die genauen Charakteristiken werden jedoch infolge der durch die Kammern 30, 31, 32 und 34 gebildeten Rekuperationsbereiche erreicht. Diese Kammern haben Wandungen aus steifem oder relativ steifem Material und stehen mit den nachgiebigen Teilen dadurch in freier Verbindung, daß die Durchlaßquerschnitte der zwischen ihnen angeordneten Befestigungsteile so groß und offen als möglich ausgebildet sind. Das effektive feste Volumen der Kanfmein 30, 31, und 34 kann geändert werden, wenn die Druckleitung 35 einen größeren Querschnitt erhält. Wenn diese Leitung groß genug gemacht wird, so weisen die Kammern 30, 31, 32 und 34 sowohl konstanten Druck als auch ein festes Volumen auf.
  • Konstruktionsteile der in F i g. 2 sowie F i 3 und 4 dargestellten Art können entsprechend F i g. 5 ausgebildet sein. Diese Figur zeigt im Querschnitt einen dem Teil 26 in F i g. 3 und 4 entsprechenden Konstruktionsteil. Dieser besteht aus einem Rahmen 45 aus nachgiebigem Material, wie z. B. Schaumgummi oder Schaumkunststoff, der für den Querschnitt des Teiles erforderlichen Formgebung. Durch im diesen Rahmen sind Schnüre 46 hindurchgezogen, die senkrecht zur Achse des Teiles verlaufen. Eine Mehrzahl solcher Rahmen werden sodann in einer Außenhaut (Seitenwände) 47 aus biegsamen Werkstoff, z. B. durch Gewebe verstärktem Neopren, angeordnet und mit diesem z. B. durch Ankleben verbunden. Die spitze Kante des Konstruktionsteiles kann durch eine Füllung 48 aus plastischem Gummi oder ähnlichem Material verstärkt sein, an dem die Außenhaut 47 befestigt sein kann. Die Verbindung mit dem Innem des Konstruktionsteiles kann durch eine Leitung 49 erfolgen, die so groß als möglich ist, damit die Impedanz für die Luftströmung zwischen dem Innern des Konstruktionsteiles und dem zugehörigen Rekuperationsbereich auf einem Minimum gehalten wird.
  • Die Steifigkeit des Konstruktionsteiles kann durch Anordnung von Versteifungsrippen erhöht werden; außerdem kann die Außenfläche zum Schutz gegen Verschleiß ausgebildet sein. Dieser Schutz kann durch die Versteifungsrippen gebildet werden. Derartige Rippen sind aus F i g. 5 und 6 erkennbar und dort mit 50 bezeichnet. Sie können aus verhältnismäßig steifem Material, wie z. B. steif vulkanisiertem Gummi, oder aus nachgiebigem Material bestehen. Außerdem kann zwischen den Rippen 50 eine dünne Schicht 51 aus verschleißfestem Material angeordnet sein. Die Rippen 50 und die Schicht 51 können an der Außenhaut 47 angeklebt sein und können mit der Außenhaut verbunden sein, bevor diese an den Rahmen 47 befestigt wird. Sie können aber auch erst nach der Befestigung der Außenhaut an den Rahmen 45 angebracht werden. Das durch die Rippen 50 erreichbare Ausmaß der Eigensteifigkeit des Konstruktionsteils ist von der Anwendung des Teiles abhängig.
  • Es ist darauf zu achten, daß durch die Rippen eine nicht zu große Steifigkeit entsteht.
  • F i 7 zeigt ein Luftkissenfahrzeug 60, das über der Fläche 61 durch das Druckgaskissen 62 im Schwebezustand gehalten wird. Das Kissen ist am seitlichen Umfang durch Seitenwände 63 des Fahrzeuges begrenzt. An seinem hinteren und vorderen Ende wird das Kissen im oberen Teil durch nachgiebige Düsen 64 und 65 begrenzt, die aus den be- schriebenen Konstruktionsteilen bestehen und zum Ausstoßen eines das Kissen im unteren Teil am vorderen und hinteren Fahrzeugende begrenzenden Luftvorhanges 66 dienen. Die Düsen können z. B., wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, ausgebildet sein. Sie C CI werden über die Leitung 67 von dem Kompressor bzw. den Kompressoren 68 mit vorhangbildender Luft gespeist. Die Konstruktionsteile der Düsen werden durch Kompressoren 69 über Leitungen 70 aufgeblasen, die auch Luft von den Kompressoren 68 zuführen können. Die Kompressoren werden durch Motore 71 an-etrieben und saugen Luft über die Einlässe 72 an.
  • Der Kraftbedarf für die Luftvorhänge ist nur so groß, als notwendig ist, um die Vorhänge zwischen den Böden der Düsen 64 und 65 und der Fläche 61 zu bilden, während der tatsächliche Abstand von der Bodenfläche des Fahrzeuges 73 und der Fläche 61 dem Abstand entspricht, der durch die Luftvorhänge 66 und die Höhe der Düsen gebildet ist. Wellen oder andere Hindernisse von geringerer Höhe als die Luftvorhänge gehen unter den Düsen durch, ohne diese zu berühren; wenn aber größere Wellen oder Hindernisse angetroffen werden, so werden die Düsen 63 und 65 leicht aufwärts abgelenkt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Düse an Luft- bzw. Gaskissenfahrzeugen zum Ausstoßen von vorhang- und/oder kissenbildendem Strömungsmittel durch mindestens einen Düsenschlitz, dessen Längswandungen durch vorn Fahrzeugboden nach hinten vorstehende flexible Hohlkörper gebildet sind, welche mit unter Druck stehendem Gas gefüllt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenräume der Hohlkörper (1, 2, 26, 27,28,29) mit einem oder mehreren Rekuperationsräumen (4, 5, 30, 31, 32, 34) von solcher Größe verbunden sind, daß in den Hohlkörpern auch bei Verformung ein im wesentlichen konstanter Druck herrscht.
  2. 2. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ihre Längswandungen bildenden Hohlkörper (1, 2, 26, 27, 28, 29) mit dem oder den Rekuperationsräumen (4, 5, 30, 31, 32, 34) durch öffnungen (6, 7) mit großem Durchlaßquerschnitt und kleinem Durchgangswiderstand verbunden sind, wobei die Rekuperationsräume ihrerseits mit einer Druckgasquelle (69) verbunden sind. 3. Düse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden Seitenwände der Hohlkörper (1, 2, 26, 27, 28, 29) durch im aufgeblähten Zustand der Hohlkörper gespannte Zugglieder (8, 9, 39 bis 42, 46), z. B. Schnüre, zugfest miteinander verbunden sind. 4. Düse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Außenseite der Seitenwände (47) der Hohlkörper eine dünne Schicht (51) aus verschleißfestem Werkstoff auf,- gebracht ist. 5. Düse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere zueinander parallele Düsenschlitze (20, 21, 22) aufweist und je zwei nebeneinanderliegende Düsenschlitze (20, 21 bzw. 21, 22) durch einen für beide Schlitze, eine gemeinsame Längswandung bildenden Hohlkörper (27 bzw. 28) voneinander getrennt sind. 6. Düse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei einen Düsenschlitz zwischen sich einschließende Hohlkörper durch zu dem Schlitz querverlaufende, im Abstand voneinander angeordnete Stege (36, 37, 28) aus biegsamem Werkstoff zugfest miteinander verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 070 960. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patentschriften Nr. 1201184, 1213 257.
DEH47827A 1962-01-04 1962-12-27 Duese an Luft- bzw. Gaskissenfahrzeugen Pending DE1244589B (de)

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US2070960A (en) * 1936-01-11 1937-02-16 Rodney F Phillips Jack
DE1201184B (de) 1961-08-17 1965-09-16 Hovercraft Dev Ltd Gaskissenfahrzeug zur Fahrt ueber Wasser
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