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DE1244290B - Kleinlast-Einstellvorrichtung eines Elektrizitaetszaehlers - Google Patents

Kleinlast-Einstellvorrichtung eines Elektrizitaetszaehlers

Info

Publication number
DE1244290B
DE1244290B DE1962S0080478 DES0080478A DE1244290B DE 1244290 B DE1244290 B DE 1244290B DE 1962S0080478 DE1962S0080478 DE 1962S0080478 DE S0080478 A DES0080478 A DE S0080478A DE 1244290 B DE1244290 B DE 1244290B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
grooves
threaded spindle
nut
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962S0080478
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Limpert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1962S0080478 priority Critical patent/DE1244290B/de
Publication of DE1244290B publication Critical patent/DE1244290B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
GOIr
Deutschem.: 2Ie-15
Nummer: 1244290
Aktenzeichen: S 80478IX d/21 e
Anmeldetag: 19. Juli 1962
Auslegetag: 13. Juli 1967
Es ist bei Elektrizitätszählern bekannt, zur Einstellung der Ruhelage der Zählerscheibe einen verschwenkbaren Regulierflügel vorzusehen. Bei entsprechender Stellung dieses Flügels innerhalb der die Drehung der Zählerscheibe bewirkenden Magnetfeider werden diese derart beeinflußt, daß die Zählerscheibe bei angelegter Spannung, jedoch, fehlendem Stromfluß, stillsteht. Bei den bekannten Einstellvorrichtungen dieser Art ist der Regulierflügel am Ende eines Schwenkarmes befestigt, der durch Eingreifen eines Schraubenziehers od. dgl. in Nuten des Schwenkarmes verschwenkt werden kann. Eine feinfühlige Einstellung des Flügels ist jedoch hierbei kaum möglich, denn die Genauigkeit der Einstellung ist weitgehend von der Geschicklichkeit derBedienungsperson abhängig. Durch das oft erforderliche häufige Probieren kann zudem das Einstellen verhältnismäßig lange dauern, was sich auch auf die Herstellungskosten der Zähler ungünstig auswirkt.
Um die geschilderten Mängel zu beheben, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einstellvorrichtung zu schaffen, mit der ein feinfühliges und dabei doch rasches Verstellen des Regulierflügels im gesamten Verstellbereich möglich ist.
Schwenkbare Reguliermittel sind auch auf anderen Gebieten bekannt. Beispielsweise ist eine Vorrichtung zur Nullpunkteinstellung in Meßinstrumenten bekannt, bei der ein Einstellschwenkhebel als Doppelarm ausgebildet ist, der an seinem einen Ann ein Einstellglied trägt und an seinem anderen, als Biegefeder ausgebildeten Arm, der als Handhabe zum Einstellen dient, mittels einer Gewindespindel feineinstellbar verschwenkbar ist. Eine Nase am Einstellarm greift in das Gewinde der in einem Lagerbock drehbaren Gewindespindel ein, so daß durch Verdrehen der Spindel der Schwenkhebel verschwenkt werden kann.
Von einem solchen Einstellschwenkhebel macht auch die Erfindung zur Lösung der obengenannten Aufgabe Gebrauch, aber in einer ganz besonderen Weise: Eine Kleinlast-Einstellvorrichtung eines Elektrizitätszählers, bei der ein als Einstellglied dienender Regulierflügel im Magnetfeld des Zählertriebsystems mittels eines Einstellschwenkhebels verstellbar ist, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß sie bei einer an sich bekannten Ausbildung des Einstellschwenkhebels als Doppelarm, der an seinem einen Arm das Einstellglied trägt und an seinem anderen, als Biegefeder ausgebildeten Arm (Einstellann) mittels einer Gewindespindel femeinstellbar verschwenkbar ist, aus einer von Hand unverdrehbar gehalterten Gewindespindel und einer auf dieser verdrehbaren, Kleinlast-Einstellvorrichtung eines
Elektrizitätszählers
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Ernst Limpert, Sack (Kr. Fürth)
an ihrem Umfang mit mehreren in axialer Richtung nebeneinanderliegenden Ringnuten versehenen Wandermutter in solcher räumlicher Anordnung zum Einstellarm besteht, daß dieser zur Grobeinstellung des Schwenkhebels mittels eines Ansatzes wahlweise in eine beliebige der Ringnuten der Wandermutter in Führungseingriff eingesetzt werden kann.
An einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. F i g. 1 und 2 der Zeichnung zeigen eine Einstellvorrichtung nach der Erfindung in zwei verschiedenen Ansichten und F i g. 3 und 4 Einzelteile dieser Vorrichtung.
An einem Rückschlußbügel 1 ist eine Gewindespindel 2 unverdrehbar angeordnet. Sie ist, wie in F i g. 3 deutlicher gezeigt, durch Kerben 3 unverdrehbar im Rückschlußbügel 1 gehalten. Auf der Spindel 2 ist eine Wandermutter 4 verschraubbar angeordnet, die zum Verdrehen von Hand an ihren Enden Riffelungen 5 und mehrere Ringnuten 6 aufweist. Ein als Doppelarm ausgebildeter Einstellschwenkhebel 7, der um den Niet 70 schwenkbar ist, trägt an seinem einen Arm den Regulierflügel 71 und an seinem anderen Arm eine Blattfeder 72, die an einer Verdrehung um den Niet 70 durch den die Blattfeder 72 durchgreifenden Ansatz 73 des Schwenkhebels 7 gehindert wird. Ein aus der Blattfeder 72 ausgebogener Lappen 74 drückt dabei gegen den Ansatz 73. Am vorderen Ende der Blattfeder 72 befindet sich ein Führungsfinger 75. Zum Einstellen des Reguherflügeis 71 wird der Schwenkhebel 7 zunächst durch Einrasten des Führungsfingers 75 in eine der Ringnuten 6 grob eingestellt. Anschließend wird durch Verdrehen der Wandermutter 4 die Feineinstellung vorgenommen. Die Vorspannung der Feder 72 ist so bemessen, daß der Führungsfinger 75 beim Verdrehen der Wandermutter 4 mit Sicherheit in seiner Ringnut verbleibt. Die dargestellte Vorrichtung ermöglicht ein besonders rasches Einstellen dadurch, daß durch die Grobein-
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Claims (1)

  1. 3 4
    stellung schnell die ungefähre Lage einstellbar ist und Führung nicht mehr gewährleistet ist. Auch der
    dann mit einer kleinen Verdrehbewegung der Wan- Schwenkbereich des Schwenkarmes muß damit bei
    dermutter 4 feinfühlig der richtige Punkt gesucht wer- einer Gewindespindel der bekannten Vorrichtung
    den kann. notwendigerweise kleiner vorgesehen werden als bei
    Der wesentliche Unterschied der dargestellten Vor- 5 einer Wandermutter nach der Erfindung,
    richtung nach der Erfindung gegenüber der eingangs Bei allen diesen Vorteilen ist die Vorrichtung nach erwähnten bekannten Einstellvorrichtung für Meß- der Erfindung durchaus nicht aufwendiger als die instrumente besteht darin, daß bei ihr die Gewinde- bekannte Vorrichtung. Äußerlich betrachtet könnte spindel feststehend angeordnet ist und daß sie eine man in der Wandermutter als zusätzlichem Bauteil mit Ringnuten versehene Wandermutter trägt. Somit io einen erhöhten Aufwand sehen, doch ist dies nur wird der Schwenkhebel nicht unmittelbar von der scheinbar ein erhöhter Aufwand, denn es stehen der Gewindespindel verschwenkt bzw. eingestellt, son- Wandermutter erhebliche Vereinfachungen an der dem mittels der Gewindespindel von der Wander- Gewindespindel entgegen: Bei der bekannten Vormutter. Für eine Kleinlast-Einstellvorrichtung eines richtung muß die Gewindespindel mit einem Verstell-Elektrizitätszählers ergeben sich hiermit wesentliche 15 knopf versehen werden und gegebenenfalls noch mit Vorteile: Da der Durchmesser der Wandermutter einer Verbindungskupplung für die Übertragungsnaturgemäß größer ist als der Durchmesser der sie welle zwischen Spindel und Verstellknopf. Das Antragenden Gewindespindel — er kann ohne weiteres bringen dieser Teile verursacht Arbeit. Auch die Gesogar erheblich größer vorgesehen werden —, so kön- windespindel selbst erfordert dabei zu ihrer Verbinnen die der Führung dienenden Ringnuten der Wan- 20 dung mit dem Verstellknopf bzw. der Verbindungsdermutter erheblich gröber ausgebildet werden als kupplung eine Bearbeitung, etwa das Anbringen eines die der Führung dienenden Gewinderillen der Spindel. Madenschraubenlocb.es oder z. B. eine eckige Ausbil-Die Ringnuten der Wandermutter können auch ganz dung ihres Endes. Bei der bekannten Vorrichtung muß erheblich breiter vorgesehen werden als die Rillen die Gewindespindel in Lagerböcken gelagert sein. Bei der Spindel, und sie können auch erheblich tiefer 25 der Vorrichtung nach der Erfindung aber fallen alle vorgesehen werden; denn bei der bekannten Vorrich- diese Notwendigkeiten fort. Bei der Vorrichtung nach tung dienen die Rillen der Spindel der Feineinstellung, der Erfindung genügt es, von einer im Handel ge- und sie müssen daher ziemlich schmal sein, während wohnlich in einer Länge von einem Meter erhältdie Ringnuten der Wandermutter beim Erfindungs- liehen Gewindestäben ein Stückchen in der erfordergegenstand nicht der Feineinstellung dienen, sondern 30 liehen Spindel abzusägen, um dieses Stückchen dann der Grobeinstellung. Die groben Rillen der Wander- ohne weiteres schon als fertige Gewindespindel einmutter ergeben eine viel zuverlässigere Führung des setzen zu können. Zum Haltern dieser Gewindespin-Schwenkarmes als die feinen Rillen der Wanderspin- del nach der Anmeldung sind keine mit Gewinde zu del. Sollten sich die großen, groben Ringnuten der versehenden Lagerböcke erforderlich, denn nach der Wandermutter bei häufigerem Gebrauch etwas ab- 35 Erfindung wird die Spindel undrehbar gehaltert. Es nützen, so schadet dies nicht im geringsten; das viel genügt zu ihrer Halterung, ihre Enden zwischen Lapfeinere Gewinde der Gewindespindel der bekannten pen od. dgl. eines Tragbleches einfach einzuklemmen. Vorrichtung aber kann bei einer Abnutzung die Fein- Auch die Herstellung der Wandermutter beim Ereinstellung beeinträchtigen. findungsgegenstand erfordert keinen größeren Ar-
    Die Ringnuten der Wandermutter können ohne 4° beitsaufwand. Beispielsweise kann sie samt ihren weiteres so tief vorgesehen werden, daß der in sie Ringnuten und samt ihrem Innengewinde und geeingreifende Führungsfinger des Schwenkarmes auch gebenenfalls samt ihrer Rändelung in einem einzigen bei stärkeren Erschütterungen nicht aus der Ringnut Arbeitsgang aus Kunststoff gepreßt oder gespritzt herausspringt und sich selbsttätig in eine andere Ring- werden.
    nut einsetzt; bei dem feinen Gewinde der Gewinde- 45 Der Gedanke der Erfindung, beim Vorhandensein spindel der bekannten Vorrichtung ist ein Heraus- einer Gewindespindel als Einstellvorrichtung die Feinspringen nicht ohne weiteres ausgeschlossen. einstellmöglichkeit mit einer Grobeinstellmöglichkeit
    Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist folgender: zu kombinieren, stellt gegenüber der bekannten Vor-Der in die Rillen der Gewindespindel der bekann- richtung auch schon an sich etwas überraschend ten Vorrichtung eingreifende Führungsfinger des 50 Neues dar.
    Schwenkarmes bewegt sich bei seiner Schwenk- ,
    bewegung auf einer Kreisbahn. Er greift also nur in Patentanspruch:
    einer oder in höchstens zwei seiner möglichen Winkel- Kleinlast-Einstellvorrichtung eines Elektrizistellungen auf den höchsten Punkt der kreisförmigen tätszählers, bei der ein als Einstellglied dienender bzw. schraubenlinienförmigen Führungsrillen auf. 55 Regulierflügel im Magnetfeld des Zählertrieb-Nur in diesem bzw. diesen höchsten Punkten steht systems mittels eines Einstellschwenkhebels verder Führungsfinger senkrecht zu seiner Führungs- stellbar ist, dadurch gekennzeichnet, bahn, und nur in diesen Punkten ist die Führung am daß sie bei einer an sich bekannten Ausbildung zuverlässigsten. Bei allen anderen Winkelstellungen des Einstellschwenkhebels (7) als Doppelarm, der ist die Führung weniger zuverlässig. Bei dem größe- 60 an seinem einen Arm das Einstellglied (71) trägt ren Durchmesser der Wandermutter schadet es nichts, und an seinem anderen, als Biegefeder ausgebildewenn der Finger etwas tiefer als an dem höchsten ten Arm (Einstellarm) mittels einer Gewindespin-Punkt in die Ringnut eingreift und dabei nicht mehr del (2) feineinstellbar verschwenkbar ist, aus einer senkrecht zu seiner Führungsbahn steht; bei dem unverdrehbar gehalterten Gewindespindel (2) und kleineren Durchmesser der Gewindespindel der be- 65 einer auf dieser von Hand verdrehbaren, an ihrem kannten Vorrichtung aber kann der Führungsfinger Umfang mit mehreren in axialer Richtung nebenbei größerem Ausschwenkwinkel so erheblich seitlich einanderliegenden Ringnuten (6) versehenen an der Spindel abwandern, daß eine zuverlässige Wandermutter (4) in solcher räumlicher Anord-
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1688360U (de) * 1952-09-02 1954-12-02 W H Joens & Co Gewindespindel mit wandermutter.
DE1774578U (de) * 1956-12-12 1958-09-25 Hartmann & Braun Ag Vorrichtung zur nullpunkteinstellung in messinstrumenten.
DE1107952B (de) * 1958-07-11 1961-05-31 Siemens Ag Einrichtung zur Winkeljustierung eines mit einer Welle verbundenen Teiles fuer Messgeraete

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1688360U (de) * 1952-09-02 1954-12-02 W H Joens & Co Gewindespindel mit wandermutter.
DE1774578U (de) * 1956-12-12 1958-09-25 Hartmann & Braun Ag Vorrichtung zur nullpunkteinstellung in messinstrumenten.
DE1107952B (de) * 1958-07-11 1961-05-31 Siemens Ag Einrichtung zur Winkeljustierung eines mit einer Welle verbundenen Teiles fuer Messgeraete

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