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DE1244107B - Vorrichtung zum Pressen von vorgetrocknetem Torf - Google Patents

Vorrichtung zum Pressen von vorgetrocknetem Torf

Info

Publication number
DE1244107B
DE1244107B DEB67558A DEB0067558A DE1244107B DE 1244107 B DE1244107 B DE 1244107B DE B67558 A DEB67558 A DE B67558A DE B0067558 A DEB0067558 A DE B0067558A DE 1244107 B DE1244107 B DE 1244107B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
peat
cylinder
presses
pressing
push
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB67558A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Backers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB67558A priority Critical patent/DE1244107B/de
Publication of DE1244107B publication Critical patent/DE1244107B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3092Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor with two or more stationary press boxes co-operating alternately with a press ram or simultaneously with press rams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND Int. Cl.:
ClOf
JDJÄITSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: IiHr- 8
Nummer: 1 244 107
Aktenzeichen: B 67558 VI b/10 c
Anmeldetag: 5. Juni 1962
Auslegetag: 13. Juli 1967
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Pressen von vorgetrocknetem Torf in einer mit einer Aufgabevorrichtung versehenen Torfballenpresse, die zum Ausstoßen des Preßkörpers mit einem senkrecht zur Bewegungsrichtung des Preßkolbens bewegbaren Ausstoßkolben und zur Führung der Torfballen mit einem diesen im Querschnitt entsprechenden Ausschiebestutzen bestückt ist.
Bei einer derartigen Vorrichtung zur Herstellung von Vollkohle aus kohlenstoffhaltigen Stoffen, z. B. vorgetrocknetem Torf, ist eine Presse mit zwei unter einem rechten Winkel abwechselnd zueinander arbeitenden Kolben vorgesehen. Dabei dient der eine dieser Kolben zur Herstellung des Preßkörpers durch Abwärtsbewegung, während der andere Preßkolben zum Einschieben des gepreßten Körpers in ein Führungsrohr dient, wobei am Ende des Führungsrohres bei jedem Arbeitstakt ein Preßkörper ausgestoßen wird. Diese Vorrichtung arbeitet diskontinuierlich, da während des Preßganges kein Material in den Preßzylinder eingeführt werden kann. Das zu pressende Material wird im übrigen in bereits zerkleinertem Zustand zugeführt. Die bekannte Vorrichtung ist somit nicht zur Behandlung von zerkleinertem Torf geeignet, wobei der Nachteil dieser Vorrichtung insbesondere darin besteht, daß sie nicht für einen im wesentlichen kontinuierlichen Betrieb geeignet ist.
Bei einer weiteren Vorrichtung zum Herstellen von Torfballen wird loser Torf über einen Fülltrichter in einen senkrecht angeordneten Preßschacht eingeführt, in dem zwei Preßstempel verschiebbar sind. Auch diese bekannte Vorrichtung arbeitet diskontinuierlich, wobei weiterhin von losem, d. h. zerkleinertem Torf ausgegangen wird.
Die Weiterverarbeitung von auf dem Torffeld vorgetrocknetem Weißtorf erfolgt in der Regel in Torffabriken. Der vorgetrocknete Torf — es handelt sich meistens um Torfsoden — wird dabei üblicherweise mittels Loren in die Fabriken geschafft und dort zu Torfmull zerkleinert. Der Torfmull wird in großen Vorratsbunkern, die sich oberhalb der Torfmullpressen befinden, gesammelt und gelagert, um später von dort den in einem darunterliegenden Stockwerk befindlichen Torfmullpressen vorzugsweise im freien Fall zugeführt zu werden. Die Torfmullpressen werden durch Bedienungspersonen von Hand gesteuert. Entsprechend der jeweiligen Leistung der Torfmullpresse wird über den Zuführungsschacht aus den Vorratsbunkern das jeweils benötigte Quantum Torfmull entnommen. Der Nachteil dieses bekannten Verfahrens bzw. der bekannten Vorrichtung zur Weiterverarbeitung von vorgetrocknetem Torf zu Torfmull beVorrichtung zum Pressen von
vorgetrocknetem Torf
Anmelder:
Hermann Backers, Twist (Kr. Meppen)
Als Erfinder benannt:
Hermann Backers, Twist (Kr. Meppen)
steht in dem erheblichen Platzbedarf, den die Vorrichtung erfordert. Um rationell arbeiten zu können, ist es notwendig, einen verhältnismäßig großen Vorratsbunker für den Torfmull zu haben, der zudem noch oberhalb der Pressen angeordnet sein muß. Dies hat zur Folge, daß die Gesamtanlage so große Ausmaße annimmt, daß sie nur in einem größeren Fabrikgebäude untergebracht werden kann. Es ist nicht möglieh, diese bekannte Vorrichtung bei Erfüllung der Forderung einer rationellen Arbeitsweise und der Erhaltung einer ausreichend großen Leistungsfähigkeit in einer Größenordnung auszubilden, die z. B. ihre Unterbringung auf Fahrzeugen gängiger Größenordnung zwecks Fahrbarmachung möglich macht.
Schlag- bzw. Trennvorrichtungen zur Zerkleinerung von Torf sind an sich bereits beschrieben, wobei diese Vorveröffentlichungen jedoch keinen Hinweis enthalten, wie derartige Schlagvorrichtungen in Verbindung mit einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art einzusetzen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Vorrichtungen zum Pressen von vorgetrocknetem Torf weiter zu entwickeln und zu verbessern, und zwar vornehmlich mit dem Ziel, sie bei ausreichender Leistungsfähigkeit in einer Größenordnung herstellen zu können, die es erlaubt, die Vorrichtung entweder in kleinen Räumen stationär unterzubringen oder fahrbar auf dem Torffeld einzusetzen. Weiter soll erreicht werden, daß das gesamte Verfahren zur Gewinnung von Torf und Weiterverarbeitung nach der Trocknung desselben wesentlich vereinfacht, schneller und billiger durchgeführt werden kann, wobei es insbesondere darum geht, eine Vorrichtung für eine kontinuierliche Betriebsweise zu schaffen, bei der von unzerkleinertem Torf ausgegangen werden kann. Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß wenigstens zwei in abwechselndem Rhythmus arbeitende Torfballenpressen vorgesehen sind und daß zur Torfbeschickung der Pressen aus einem gemeinsamen Trichter eine kon-
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tinuierlich arbeitende Schleuder mit vorgeschalteter, an sich bekannter Schlagmühle angeordnet ist.
Mit der neuen Vorrichtung ist es möglich, den vorgetrockneten Torf nach dem Mahlen unmittelbar den Preßzylindern ohne Zwischenschaltung eines Vorratsbunkers zuzuführen. Durch den Fortfall des Vorratsbunkers, der einen erheblichen Raum in Anspruch nimmt, wird der erforderliche Platzbedarf wesentlich reduziert. Es kommt hinzu, daß nicht nur der Vorratsbunker selber in Fortfall kommt, sondern auch der zu seiner Beschickung erforderliche große, verhältnismäßig aufwendige Höhenförderer. Die Gesamtvorrichtung wird dadurch gegenüber den bekannten Vorrichtungen nicht nur in ihren räumlichen Ausmaßen stark verkleinert, sondern darüber hinaus vereinfacht und verbilligt. Wesentlich dabei ist, daß zur Verarbeitung von abgebautem und vorgetrocknetem Torf mehrere, und zwar insbesondere zwei, synchron arbeitende Torfballenpressen verwendet werden, denen der Torf durch eine gemeinsame Zuflußeinrichtung, nämlich durch eine unter einem gemeinsamen Trichter angeordnete Schleuder zugeführt wird. Dadurch wird erreicht, daß trotz der konstruktionsbedingten diskontinuierlichen, taktweisen Arbeitsweise einer Torfballenpresse die gesamte Vorrichtung dennoch kontinuierlich arbeiten bzw. beschickt werden kann. Dabei ist besonders günstig, daß die Zuführungsvorrichtung, nämlich die Schleuder, die sämtliche Torfballenpressen beschickt, ständig arbeiten kann, obwohl jeweils nur einige der Torf ballenpressen, insbesondere nur eine Torfballenpresse, ständig zur Aufnahme von Torf bereit ist-
Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann sich über dem Außenmantel des Ausschiebestutzens der Torfballenpressen eine Verpackungshülle, beispielsweise Tüte, Sack, Schlauch, Beutel, zur Aufnahme des auszustoßenden Torfmullballens befinden.
Die Erfindung kann in verschiedener Weise ausgeführt werden. Sie ist in einer Ausführungsform in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie H-II der Fig. 1,
Fi g. 3 einen Schnitt nach Linie HI-III der F i g. 1.
Die Vorrichtung zur Weiterverarbeitung von im Moor abgebautem und getrocknetem Torf besitzt eine Schlagmühle 10, deren Welle 11 beispielsweise über eine Riemenscheibe 12 von einem nicht dargestellten Motor aus antreibbar ist. Der Schlagmühle 10 wird der vorgetrocknete Torf beispielsweise mittels eines Elevators 13 über einen Trichter 14 von oben zugeführt. Der Schlagmühle 10 sind mindestens zwei Torfmullballenpressen nachgeschaltet. In der Zeichnung ist eine Vorrichtung mit zwei Torfmollballenpressen 15,16 dargestellt.
Unterhalb der Schlagmühle 10 ist mit dieser umlaufend auf ihrer Welle 11 eine mit Flügeln ausgestattete Schleuder 40 angeordnet. Diese Schleuder 40, vorzugsweise Radschleuder, führt den von der Schlagmühle 10 zerkleinerten Torf über Öffnungen 17,18 in den Preßzylmdern 19, 20 diesen zu. Die Preßzylinder 19, 20 besitzen je ein Schaltorgan 21 zur Auslösung des Preßvorganges, sobald sie ihre richtige Füllung erhalten haben.
Der untere Teil der Preßzylinder 19, 20 dient als Endpreßraum 19 a, 20 a für den fertig zusammengepreßten Torfmullballen. Die Preßzylinder 19, 20 weisen jeweils im Bereich und in der Größe des Querschnitts ihres Endpreßraumes 19 α, 20 α an ihrer einen Zylinderwand einen offenen Ausschiebestutzen 22, 23 und an der diesem gegenüberliegenden Zylinderwand einen Ausstoßkolben 24,25 auf.
Die Ausstoßkolben 24,25 schieben jeweils in Abhängigkeit von den ihnen zugeordneten Preßkolben 26, 27 den fertig gepreßten Ballen 28 aus dem Endpreßraum 19 α, 20 α der Preßzylinder 19, 20 in den
ίο Ausschiebestutzen 22, 23 unter gleichzeitigem Ausstoßen des darin befindlichen, beim vorangegangenen Preßvorgang gepreßten Ballens 28. Das Ausstoßen des Ballens aus dem Endpreßraum 19 a, 20 a erfolgt so weit, daß die Rückseite des Ballens mit der Zylinderwandung abschließt und damit die Öffnung des Preßzylinders zum Ausschiebestutzen für den nächsten Preßvorgang verschließt.
Der Außenmantel der Ausschiebestutzen 22, 23 dient zur Aufnahme eines darüber zu schiebenden Verpackungsmaterials, wie beispielsweise Tüte, Sack, Schlauch, Beutel 29 od. dgl. Beim Ausschieben des in dem Ausschiebestutzen 22, 23 befindlichen Ballens 28 schiebt sich dieser automatisch in das Verpackungsmaterial, beispielsweise Beutel 29, hinein und zieht diesen von dem Ausschiebestutzen 22,23 ab.
Bei Verwendung mehrerer Pressen, also beispielsweise von zwei Pressen 15,16 — wie in der Zeichnung dargestellt —, und ständig laufender Schlagmühle 10 wird die Steuerung der Pressen derart durchgeführt, daß stets mindestens eine Presse beschickt wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Gefahr der Verstopfung der Schlagmühle weitgehend herabgesetzt wird, da ständig von der Schlagmühle gelieferter Torfmull zumindest von einer Presse abgenommen wird. Sollte trotzdem infolge unsachgemäßer Bedienung der Vorrichtung der Fall eintreten, daß der Schlagmühle 10 mehr Torf zugeführt wird als von den Pressen Torfmull verarbeitet werden kann, so wird von der Schlagmühle 10 durch ein nicht gezeichnetes stufenloses Getriebe oder Überlastschalter bekannter Art bei stationären Anlagen die Leistung des Elevators 13 herabgesetzt bzw. dieser stillgesetzt oder bei fahrbaren Vorrichtungen die Geschwindigkeit ihrer Vorwärtsbewegung herabgesetzt bzw. kurzzeitig ganz unterbrochen.
Der Antrieb der Preßkolben 26, 27 und der Ausstoßkolben 24, 25 erfolgt hydraulisch, indem jeweils doppelt wirkende Hydraulikkolben 26 a>, 27 a bzw. 24 a, 25 a Verwendung finden. Die automatische Steuerung dieser Kolben wird mit bekannten Schaltern, Ventilen, wie beispielsweise Magnetventilen, u. dgl. durchgeführt. Diese sind nicht Gegenstand der Erfindung und deshalb aus Übersichtlichkeitsgründen in der Zeichnung nicht dargestellt. Wesentlich ist lediglich, daß die Auslösung des Preßvorganges der Preßkolben 26, 27 durch die Schaltorgane 21 in Abhängigkeit von der richtigen Füllung der Preßzylinder 19, 20 erfolgt. Zu diesem Zweck sind, wie aus der Zeichnung hervorgeht, die Schaltorgane 21 beispielsweise als Schwenkhebel ausgebildet, die bei 3D schwenkbar an dem Rahmen 31 der Vorrichtung angeordnet sind. Der Schwerpunkt 30 ist so gelegt, daß die Schaltorgane 21 unter Wirkung ihres Gewichts mit ihrer Vorderkante durch eine Öffnung 41 in die Preßzylinder 19, 20 hineinragen. Sobald letztere den richtigen Füllgrad erhalten haben, wird unter dem Druck des eingefüllten Torfmulls das Schaltorgan 21 aus dem Preßzylinder 19, 20 herausgedrückt, wodurch der
Preßvorgang automatisch eingeleitet wird und der Preßkolben 26 bzw. 27 nach unten fährt. Hierbei wird zunächst die Öffnung 17 bzw. 18 sowie die Öffnung 41, durch die das Schaltorgan 21 in die Preßzylinder 19, 20 hineinragt, durch entsprechend langgehaltene Wandungen der Preßkolben 26, 27 geschlossen. Sobald der Preßkolben 26 bzw. 27 bis an den Endpreßraum 19a bzw. 20a gemäß Fig. 2 vorgeschoben ist, wird über automatische Schalter die Bewegung der Ausstoßkolben 24 bzw. 25 ausgelöst, die nunmehr die gepreßten Ballen vorwärts aus dem Preßzylinder heraus in den Ausschiebestutzen 22 bzw. 23 schieben unter gleichzeitigem Ausstoßen des in dem Ausschiebestutzen 22 bzw. 23 befindlichen Ballens 28. Der Ausstoßkolben 24 bzw. 25 wird sodann in seiner Bewegungsrichtung umgekehrt und in seine Ausgangsstellung zurückgezogen. Anschließend fährt der Preßkolben 26 bzw. 27 wieder nach oben, zunächst aber noch nicht in die ursprüngliche Ausgangsstellung, wie in F i g. 1 links dargestellt bei dem Kolben 26, wo die Öffnung 17 freigegeben ist, sondern in eine Zwischenstellung gemäß Fig. 1, rechte Seite, in der der Preßkolben 27 die Öffnung 18 und die Öffnung 41 für das Schaltorgan 21 noch verschließt. In dieser Stellung wird der nach oben gehende rechte Kolben 27 automatisch so lange angehalten, bis der linke Zylinder 19 seine richtige Füllung erhalten hat und dadurch mittels des Schaltorganes 21 der Preßvorgang des linken Kolbens 26 eingeleitet wird und dieser unter Verschließen der Öffnung 17 und der Öffnung 41 für das Schaltorgan 21 nach unten geht. Sodann wird durch automatische Schaltung das weitere Hochgehen des rechten Preßkolbens 27 bewirkt, so daß die Öffnung 18 und die Öffnung 41 freigegeben werden und die Füllung des Preßzylinders 20 über die Öffnung 18 unter Verschließen der öffnung 41 durch das hindurchtretende Schaltorgan 21 erfolgen kann. Hierdurch wird erreicht, daß stets ein Preßzylinder für die Aufnahme von Torfmull zwecks Verhinderung einer Verstopfung der Schlagmühle zur Verfügung steht. Als vorteilhaftes Merkmal der Erfindung ist somit herauszustellen, daß jeweils nur eine Presse, nämlich 15 oder 16, beschickbar ist, indem der Preßkolben 26 bzw. 27 der zweiten Presse ihre Beschickungsöffnung 17 bzw. 18 sowie Öffnung 41 während der Zeit der Beschickung der ersten Presse verschließt. Die Pressen 15,16 arbeiten somit abwechselnd.
Der Rahmen 31 der Vorrichtung kann mit Füßen versehen sein, mit denen die Vorrichtung beispielsweise stationär aufgestellt oder auf einem Fahrzeug gängiger Größe angeordnet wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Pressen von vorgetrocknetem Torf in einer mit einer Aufgabevorrichtung versehenen Torfballenpresse, die zum Ausstoßen des Preßkörpers mit einem senkrecht zur Bewegungsrichtung des Preßkolbens bewegbaren Ausstoßkolben und zur Führung der Torfballen mit einem diesen im Querschnitt entsprechenden Ausschiebestutzen bestückt ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei in abwechselndem Rhythmus arbeitende Torfballenpressen (15, 16) vorgesehen sind und daß zur Torfbeschickung der Pressen aus einem gemeinsamen Trichter (14) eine kontinuierlich arbeitende Schleuder (40) mit vorgeschalteter, an sich bekannter Schlagmühle (10) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich über dem Außenmantel des Ausschiebestutzens (22, 23) der Torfballenpressen (15,16) eine Verpackungshülle (29), beispielsweise Tüte, Sack, Schlauch, Beutel, zur Aufnahme des auszustoßenden Torfmullballens (28) befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die Beschickungsöffnung (17 bzw. 18) des einen Zylinders (19 bzw. 20) der Torfballenpressen (15, 16) durch den zugehörigen Preßkolben (26 bzw. 27) in Preßstellung während der Beschickung des anderen Zylinders (19 bzw. 20) verschlossen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, gekennzeichnet durch in die Zylinder (19, 20) der Torfballenpressen (15,16) ragende Schaltorgane zur Auslösung des Preßvorganges in Abhängigkeit vom Füllungsgrad des Zylinders (19,2Oj.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 899 936, 555 164, 606, 355 035, 233 809;
österreichische Patentschrift Nr. 110917.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 610/1 7. 67 © Bundesdruckerei Berlin
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