DE124394C - - Google Patents
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- DE124394C DE124394C DENDAT124394D DE124394DA DE124394C DE 124394 C DE124394 C DE 124394C DE NDAT124394 D DENDAT124394 D DE NDAT124394D DE 124394D A DE124394D A DE 124394DA DE 124394 C DE124394 C DE 124394C
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- box
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B1/00—Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
- B65B1/30—Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
- B65B1/36—Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by volumetric devices or methods
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Quality & Reliability (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Λ* 124394 KLASSE 81 a.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum gleichmäfsigen Eintheilen
pulverförmiger Waaren und Abfüllen in Düten, wie es z. B. in der Patentschrift 104827 beschrieben ist. Hierbei wird das
einzuteilende und abzufüllende Material in einen Kasten in gleichmäfsiger Höhe eingefüllt
und hierauf in diesen ein Rahmen, welcher eine gröfsere Anzahl gleichgrofser Hülsen enthält,
eingedrückt, wodurch jene Stoffe in ebenso viele gleichmäfsige Theile abgetheilt sind.
Ueber die trichterförmige Mündung dieser Hülsen werden alsdann Papierbeutel gesteckt
und ein zweiter Kasten in umgekehrter Lage darüber an dem unteren Kasten befestigt.
Wird die Einrichtung dann umgedreht, derart, dafs der untere Kasten oben zu liegen kommt,
so fallen die Stoffe aus den Hülsen heraus und in die Düten. So günstige Resultate diese
Einrichtung in Bezug auf gleichmäfsige Eintheilung auch ergiebt, so ist in Anbetracht des
immerhin erheblichen Gewichtes dieser Kästen das Arbeiten mit denselben auf die Dauer sehr
ermüdend, um so mehr, als es nöthig ist, die Kästen nach jedem Umkippen besonders zu
rütteln, um das vollständige Herausfallen der pulverförmigen Stoffe zu veranlassen. Die
vorliegende Erfindung besteht nun in einer Anordnung, durch welche dieser Uebelstand
dadurch vermieden werden soll, dafs der Ein-, theilkasten mit Zapfen in federnden Lagern
ruhend angeordnet wird, die mittels eines Fufstrittes bewegt werden können. Zur bequemen
Entfernung des Ueberwurfskastens ist darunter ein heb- und senkbares Brett angebracht.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht.
Fig. 1' zeigt die Vorrichtung in Vorderansicht und
Fig. 2 in Seitenansicht.
An dem Kasten a, welcher die pulverförmigen, in die Düten abzufüllenden Materialien
aufzunehmen bestimmt ist, ist ein Ueberwurfskasten b mittels einer geeigneten Vorrichtung
befestigt. Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung für diesen Zweck besteht
aus zwei an dem Oberkasten b um Gelenke drehbare und nach unten federnde Streifen c,
welche mit je einem Schlitz ausgestattet sind, und zwei am Unterkasten mittels Schraubspindeln
ρ in senkrechter Richtung verstellbaren Haken r, welche beim Aufsetzen des
Oberkastens in die Schlitze der Streifen ο eingreifen, worauf durch Herabschrauben derselben
eine' feste Verbindung der beiden Kästen bewirkt wird. Der Kasten α ruht mit
zwei seitlichen Zapfen c in Lagern d, die in je einem Schlitz des Gestelles e in senkrechter
Richtung verschiebbar sind. Diese Lager werden von einer Feder f nach oben gedrückt
und können mittels eines Tritthebels /?, welcher durch im Gestell geführte Zugstangen
und Ketten mit ihnen in Verbindung steht, nach unten gezogen werden. Nach Freigabe
des Hebels werden die Lager von den Federn wieder emporgeschnellt, wobei eine Erschütterung
des Kastens erfolgt. Um ein unbeabsich-
tigtes Umschlagen des Kastens d zu verhüten, ist am Ende des einen Zapfens c ein Einschnitt
vorgesehen, in welchen ein unter Federwirkung stehender Hebel i eingreift, so
dafs der Kasten sowohl in der aufgerichteten wie umgekippten Lage sicher festgehalten
wird. Um das Herabfallen des Ueberwurfskastens nach dem Umkippen und nach Lösung
der Verbindungen zu verhüten, ist im mittleren Theil des Gestelles e ein Brett k angeordnet,
das in senkrechten Schlitzen des Gestelles geführt ist und mit Hülfe eines Gewichtshebels
/, eines Armes m und der Führungsstangen η gehoben bezw. gesenkt werden
kann. Der Hebel / kann zweckmäfsig mit einer Sperrvorrichtung ausgestattet sein, um
ihn in den beiden Endlagen zu sichern.
Die Vorrichtung wird in folgender Weise benutzt: Nach Füllung des Kastens α und
Befestigung des Ueberwurfskastens b werden beide um die Zapfen c gedreht, so dafs der
Kasten b nach unten hängt. Durch Niederdrücken des Tritthebels h und Hochschnellen
der Kästen bewirkt man alsdann das Rütteln derselben. Hierauf hebt man das Brett k
durch Umlegen des Hebels / bis zum Boden des Kastens h, löst deren Verbindung und
senkt ihn mit dem Brett herab, worauf er hinten weggezogen werden kann.
An Stelle durch Federn und Hebel kann der Kasten durch Excenter bewegt werden,
oder das Rütteln kann durch Bewegen der Kästen in waagerechter Richtung bewirkt werden,
wobei zweckmäfsig eine Führung zwischen Schienen vorgesehen ist. Das Heben des Brettes kann mit Hülfe anderer geeigneter
Mittel, z. B. Zahnstangengetriebe, bewirkt werden. Es kann ferner bei der Einrichtung
Hand- oder Kraftbetrieb vorgesehen sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Umkippen, Rütteln und Trennen von Theil- und Abfüllkästen für pulverförmige, in Düten zu füllende Stoffe, dadurch gekennzeichnet, dafs der das abzufüllende Material enthaltende und mit dem darüber gestülpten, die Düten umfassenden Kasten (b) durch Flügelschrauben leicht lösbar verbundene Kasten (a) mit Zapfen (c) drehbar in Lagern (d) ruht, welche mittels eines Tritthebels (h) in Führungsschlitzen eines Gestelles (e) entgegen dem Druck von Federn ffJ abwärts bewegt und durch letztere nach Freigabe des Tritthebels emporgeschnellt werden, so dafs bei umgekehrtem Kasten (a) infolge der Erschütterung das Pulver in die Düten fällt, während zur Entfernung des die gefüllten Düten enthaltenden Kastens (b) ein ebenfalls in Schlitzen des Gestelles geführtes und mittels eines Hebels (I) heb- und senkbares Brett (k) dient.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE124394C true DE124394C (de) |
Family
ID=393190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT124394D Active DE124394C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE124394C (de) |
-
0
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