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DE1243485B - Einrichtung zur AEnderung der Winkelstellung eines Bauelementes um kleine Betraege - Google Patents

Einrichtung zur AEnderung der Winkelstellung eines Bauelementes um kleine Betraege

Info

Publication number
DE1243485B
DE1243485B DE1962W0032057 DEW0032057A DE1243485B DE 1243485 B DE1243485 B DE 1243485B DE 1962W0032057 DE1962W0032057 DE 1962W0032057 DE W0032057 A DEW0032057 A DE W0032057A DE 1243485 B DE1243485 B DE 1243485B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
component
weight
lever
force
changing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962W0032057
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Fritz Lebowsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Firma Wenczler and Heidenhain
Original Assignee
Firma Wenczler and Heidenhain
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Firma Wenczler and Heidenhain filed Critical Firma Wenczler and Heidenhain
Priority to DE1962W0032057 priority Critical patent/DE1243485B/de
Publication of DE1243485B publication Critical patent/DE1243485B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/023Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses permitting adjustment

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Änderung der Winkelstellung eines Bauelementes um kleine Beträge Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Änderung der Winkelstellung eines Bauelementes um kleine Beträge mit einer elastischen, dabei jedoch verhältnismäßig steifen Halterung für das Bauelement und einem Verstellglied, welches je nach seiner Stellung fein abgestufte, unterschiedliche Kräfte auf das Bauelement auszuüben vermag.
  • Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art ist das zu verstellende Bauelement von einem verbiegbaren kurzen Stift gehalten, wobei das Verstellglied eine Schraube ist, die je nach Einstellung eine Wendelfeder mehr oder weniger stark zusammen und auf das Bauelement drücken läßt, so daß der haltende Stift elastisch verbogen wird und das Bauelement seine Lage verändert.
  • Die Einrichtung gestattet es bereits, die Lage des Bauelementes sehr feinfühlig zu verändern, hatte jedoch noch den wesentlichen Nachteil, daß eine einmal erzielte Einstellung nicht dauernd erhalten blieb.
  • Vor allem bei Temperaturänderungen blieb der Einfluß der Feder nicht konstant. Bei Einrichtungen, bei denen Bauelemente mit äußerst feiner Verstellbarkeit gefordert werden, wird zwar im allgemeinen eine höchst gleichmäßige Raumtemperatur einzuhalten sein. Selbst dann noch wirkt sich aber beim Einrichten von Hand bereits die Körperwärme, bzw. nach erfolgter Einstellung ihr Fehlen, so stark aus, daß es praktisch unmöglich ist, das Bauelement so einzustellen, daß es nach Entfernung der bedienenden Person seine Lage exakt beibehält. Auf diese Weise ist es nur mit viel Geschick und Erfahrung möglich, den voraussichtlichen Einfluß der Temperaturänderung schon bei der Einstellung so zu berücksichtigen, daß die endgültige, d. h. also nach vollständigem Temperaturausgleich eingenommene Lage des Bau elementes der beabsichtigten entspricht. Aber auch dann ist bei den bekannten Einrichtungen noch nicht sicher, daß nicht durch eine andere Störung, z.B. eine Erschütterung, eine bleibende Lageänderung verursacht wird.
  • Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden und die Anordnung so zu treffen, daß die einmal eingestellte Lage weitestgehend erhalten bleibt, von Temperatureinflüssen im wesentlichen unabhängig ist und nach Störungen durch andere Ursachen, z. B. durch Erschütterungen, wieder in die ursprüngliche Lage zurückkehrt.
  • Die Erfindung geht dabei, wie die bekannten Einrichtungen, von einer Einrichtung der eingangs genannten Art aus. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß das Verstellglied ein Gewicht ist, welches auf einem horizontalen Hebel, der seinerseits durch ein kraftübertragendes Element mit dem Bauelement verbunden ist, verschiebbar gelagert und nach erfolgter Einstellung frei liegend ist.
  • Eine Verschiebung des Gewichtes auf dem Hebel verändert naturgemäß die Hebelübersetzung, so daß hier, ähnlich der bekannten Einrichtung, unterschiedliche Kräfte auf das Bauelement ausgeübt werden. Die Abstufung dieser Kräfte richtet sich im wesentlichen danach, welche kleinste Verschiebung des Gewichtes auf dem Hebel durchgeführt werden kann und wie lang der mögliche Verschiebeweg des Gewichtes auf dem Hebel insgesamt ist. Es leuchtet ein, daß eine beliebig feine Abstufung durch eine entsprechende Hebellänge erreichbar ist. Dies stellt einen zusätzlichen Vorteil gegenüber der bekannten Einrichtung dar. Wesentlich aber ist dabei, daß die Hebelübersetzung durch Temperaturänderungen nicht verändert wird, da wohl die einzelnen wirksamen Hebellängen, jedoch nicht ihr Verhältnis durch eine Wärmeausdehnung des Hebels verändert wird.- Auch ist die auf das Bauelement ausgeübte Kraft im wesentlichen nur von dem eingestellten Hebelverhältnis abhängig, so daß selbst nach einer vorübergehenden Auslenkung, z. B. durch eine Erschütterung, sich der frühere Lagezustand der gesamten Anordnung und damit natürlich auch des Bauelementes wieder herstellt.
  • Weitere durch die Erfindung erzielte Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen, in denen die Erfindung an Hand einiger Ausführungsbeispiele erläutert ist. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig.2 eine Seitenansicht dieses Ausführungsbeispieles, Fig. 3 eine Vorderansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles der Erfindung, Fig.4 eine Seitenansicht dieses Ausführungsbeispieles, Fig. 5 eine Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispieles der Erfindung.
  • In F i g. 1 und 2 ist eine Grundplatte 1 mit einer ständerförmigen Erhöhung 2 versehen. Mit dieser Erhöhung fest verbunden ist die Halterung 3 für das Bauelement 4. Die Halterung 3 besteht aus einem Dorn S, der eine Einschnürung 6 hat und eine Befestigungsplatte 7 für das Bauelement 4 aufweist. Das Bauelement4, es kann sich z.B. um einen jSpiegel einer Interferenzanordnung handeln, ist mittels dreier elastischer Klebestellen 8 mit der Befestigungsplatte 7 verbunden. Von der Befestigungsplatte 7 gehen zwei Fäden 9 und 10 aus, wovon der eine, 9, seitlich des Dornes 5 und der andere, 10, vertikal übe demselben liegt. Die Fäden 9 und 10 sind über reibungsarm gelagerte Umlenkrollen 11 und 12 geführt und mit ihrem anderen Ende mit dem Ende je eines Hebels 13 bzw. 14 verbunden. Die Hebel 13 und 14 sind bei 15 und 16 drehbar gelagert. Auf ihnen sind Gewichte 17 und 18 verschiebbar.
  • Die Verschiebung eines Gewichtes 17 bzw. 18 bewirkt, daß die auf den zugehörigen Fäden 9 bzw. 10 ausgeübte Kraft verändert wird. Diese Kraftänderung ihrerseits bewirkt eine Verbiegung des Dornes 5 hauptsächlich an der Einschnürstelle 6, so daß eine Kraftänderung am Faden 9 das Bauelement 4 um eine vertikale Achse, eine Kraftänderung am Faden 10 das Bauelement 4 um eine horizontale Achse drehen läßt. Eine einmal eingestellte Zugkraft des Fadens bleibt ständig in gleichbleibender Größe erhalten, da sie nur von dem Verhältnis der wirksamen Hebellängen auf den Hebeln 13 und 14 abhängt.
  • Die Gewichte 17 und 18 werden von Gabelnl9 und 20 umfaßt, die mit Hilfe eines Bowdenzuges 21 bzw. 22 von einer entfernt gelegenen Bedienungsstation aus verschoben werden können. Wesentlich dabei ist, daß die Gabeln 19 und 20 so viel Spiel aufweisen, daß die Bedienungsperson in der Lage ist, nach vollständiger Einstellung die Gabeln 19 und 20 in eine Lage zu verschieben, bei der sie mit den Gewichten 17 und 18 keinerlei Berührung mehr haben, so daß die Gewichte 17 und 18 frei liegend sind.
  • Etwaige Temperaturveränderungen, die nach der Einstellung noch auftreten könnten, können sich auf diese Weise nicht dahingehend auswirken, daß das Gewicht 17 und 18 seine Stellung auf dem Hebel 13 bzw. 14 verändert.
  • In F i g. 3 und 4 ist das zu verstellende Bauelement 104 auf einer Befestigungsplatte 107 angeordnet, deren Dorn 105 im Gegensatz zur ersten Ausführung nicht waagerecht, sondern senkrecht hängend in einer Grundplatte 101 befestigt ist. Die beiden Fäden 109 und 110 greifen wiederum seitlich bzw. in der Vertikalen zur Einschnürungsstelle 106 an. Bei Zug am Faden 110 wird die Einschnürung 106 wiederum auf Biegung beansprucht, bei Zug am Faden 109 jedoch auf Torsion. Die Fäden 109 und 110 sind auch hier über Umlenkrollen 111 und 112 geführt und an Hebeln 113, 114 befestigt, die um Drehpunkte 115, 116 an der Grundplatte 101 drehbar gelagert sind.
  • Die verschiebbaren Gewichte 117, 118 werden ebenfalls von fernbedienbaren Gabeln 119, 120 mit ausreichend Spiel umfaßt, so daß sie nach erfolgter Einstellung frei liegend verbleiben können.
  • Das Ausführungsbeispiel der F i g. 5 entspricht im Prinzip den vorhergehenden, zeigt jedoch ein Bauelement 204, welches um zwei horizontale Achsen gedreht werden soll. Die entsprechenden Fäden209 und 210 können hier unter Umgehung von Umlenkrollen direkt vertikal nach oben durch die Grundplatte 201 hindurchgeführt und an den Hebeln 213 und 214 befestigt sein.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Anderung der Winkelstellung eines Bauelementes um kleine Beträge mit einer elastischen, dabei jedoch verhältnismäßig steifen Halterung für das Bauelement und einem Verstellglied, welches je nach seiner Stellung fein abgestufte unterschiedliche Kräfte auf das Bauelement auszuüben vermag, d a -durch gekennzeichnet, daß das Verstellglied ein Gewicht (17, 18; 117, 118; 217, 218) ist, welches auf einem horizontalen Hebel (13, 14; 113, 114; 213, 214), der seinerseits durch ein kraftübertragendes Element (9, 10; 109, 110; 209, 210) mit dem Bauelement (4; 104; 204) verbunden ist, verschiebbar gelagert und nach erfolgter Einstellung frei liegend ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei der die auf das Bauelement (4; 104; 204) ausgeübten unterschiedlichen Kräfte in einer von der vertikalen unterschiedlichen Richtung auf das Bauelement (4; 104; 204) wirken, dadurch gekennzeichnet, daß als kraftübertragendes Element ein nur Zugkräfte übertragendes Element, z.B. ein Faden, Seil oder Band (9, 10; 109, 110), Verwendung findet, das, vertikal vom Hebel (13, 14; 113, 114) ausgehend, über reibungsarme Umlenkrollen (11, 12; 111, 112) in die gewünschte Richtung geführt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (17, 18; 117, 118; 217, 218) von einer fernverschiebbaren Gabel (19, 20; 119, 120; 219, 220) mit so viel Spiel erfaßbar ist, daß nach erfolgter Einstellung das Gewicht (17, 18; 117, 118; 217, 218) völlig unberührt von der Gabel (19, 20; 119, 120; 219, 220) liegen kann.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschrift Nr. 9 875 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
DE1962W0032057 1962-04-14 1962-04-14 Einrichtung zur AEnderung der Winkelstellung eines Bauelementes um kleine Betraege Pending DE1243485B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9875C (de) * C. CHARISIÜS und P. LANGEN SOHN in Duisburg Wasserstandsglas mit selbsttätiger Absperrung beim Bruche des Glases

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9875C (de) * C. CHARISIÜS und P. LANGEN SOHN in Duisburg Wasserstandsglas mit selbsttätiger Absperrung beim Bruche des Glases

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