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DE1243279B - Verfahren zum Herstellen von Spanngittern fuer Elektronenroehren - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Spanngittern fuer Elektronenroehren

Info

Publication number
DE1243279B
DE1243279B DER39731A DER0039731A DE1243279B DE 1243279 B DE1243279 B DE 1243279B DE R39731 A DER39731 A DE R39731A DE R0039731 A DER0039731 A DE R0039731A DE 1243279 B DE1243279 B DE 1243279B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tension
spars
wound
turns
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER39731A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Arthur Bonnette
Edward Constant Cichoski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Publication of DE1243279B publication Critical patent/DE1243279B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0019Chemical composition and manufacture
    • H01J2893/0022Manufacture
    • H01J2893/0025Manufacture by winding wire upon a support

Landscapes

  • Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Spanngittern für Elektronenröhren Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Spanngittern für Elektronenröhren mit zwei Holmen, die an ihren Enden durch Querstreben verbunden sind, wobei, beginnend mit der einen Querstrebe, der Gitterdraht in aufeinanderfolgenden Windungen mit in Richtung zur anderen Querstrebe sich ändernder Spannung um die Holme gewickelt wird.
  • Ein derartiges bekanntes Spanngitter, wie es für bestimmte Röhrentypen verwendet wird, besteht aus einem Rahmen mit zwei langgestreckten Holmen, um die eine feine Drahtwendel gewickelt ist, wobei die Holme durch die Querstreben, die in der Nähe der Holmenenden an diesen befestigt sind, im parallelen Abstand voneinander gehalten werden. Um das Auftreten von sogenannten Mikrophonie-Störungen im Ausgangssignal der betreffenden Röhre zu verhindern, d. h. um die Klingneigung der Röhre zu beseitigen, sind dabei die einzelnen Drahtwindungen der Wendel unter einer bestimmten Spannung aufgewickelt.
  • Ein bei solchen Spanngittern auftretendes Problem liegt in der Schwierigkeit, zu gewährleisten, daß die einzelnen Drahtwindungen einen gleichmäßigen Abstand von der die Längsachse der beiden Holme enthaltenden Ebene haben. Es werden nämlich wegen der Spannung, mit der die Drahtwindungen aufgewickelt werden, die Holme nach innen durchgebogen. Und zwar erfolgt während des Aufwickelns der einzelnen Drahtwindungen über die Holmenlänge eine zunehmende Einwärtsbiegung der Holme, so daß die Spannung in den bereits aufgewickelten Windungen nachläßt. Dies hat wiederum zur Folge, daß der Draht im Bereich zwischen den beiden Holmen nach seitwärts oder auswärts aufgebogen oder ausgebaucht wird. Da das Ausmaß der zunehmenden Einwärtsbiegung der Holme sich über die Länge des Gitterrahmens ändert, wird entsprechend auch das Ausmaß der Ausbauchung der Drahtwindungen über die Länge des Gitterrahmens verändert. Dies bringt es mit sich, daß in der fertigen Röhre die Elektrodenabstände unterschiedlich sind und dadurch die elektrischen Eigenschaften der Röhre unter Umständen verfälscht werden. Außerdem kann es zu Elektrodenschlüssen kommen.
  • Zur Behebung dieser Schwierigkeit ist ein Verfahren bekannt, bei dem während der gesamten Bewicklung des Spanngitterrahmens eine einheitliche Zugspannung angewendet und die sich dabei ergebende Einbiegung der Holme dadurch kompensiert wird, daß die Holme entsprechend vorgebogen werden. Dies geschieht durch beiderseitiges Andrücken zweier konischer Halteteile gegen die entsprechenden äußeren Enden der Gitterholme. Abgesehen davon, daß für das Vorbiegen der Holm ein zusätzlicher Arbeitsgang erforderlich ist, kann durch das zweimalige Verbiegen der Holme, nämlich einmal das Vorbiegen und dann das Durchbiegen während des eigentlichen Wickelvorgangs, die Stabilität des Gitterrahmens unter Umständen leiden.
  • Es ist auch bereits bekannt, die Spannung des Gitterdrahtes beim Aufwickeln derart zu verändern, daß die in der Mitte der Holme befindlichen Drahtwindungen mit größerer Vorspannung gewickelt werden als die außenliegenden Teile des Spanngitters. Dies hat jedoch den Nachteil, daß dann, nämlich wenn man in der Holmenmitte mit größerer Spannung wickelt, die Holme dort noch stärker eingebogen und dadurch die bereits im Anfangsteil gewickelten Windungen wieder lose werden. Es läßt sich also auf diese Weise eine einigermaßen gleiche Zugspannung über die gesamte Wickellänge nicht erzielen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, bei dem mit Sicherheit erreicht wird, daß die Zugspannung der einzelnen Gitterdrahtwindungen über die gesamte Wickellänge annähernd gleichbleibt und dadurch ein Ausbiegen und Lockerwerden der Drahtwindungen verhindert wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verfahren der eingangs genannten Art der Gitterdraht zunächst etwa den vierten Teil der Strecke zwischen den beiden Querstreben mit von einem Minimum progressiv ansteigender Spannung und anschließend über den restlichen Teil dieser Strecke mit wieder auf das Minimum absinkender Spannung gewickelt.
  • Dadurch wird erreicht, daß die durch die zu- nehmende Einbiegung der Holme verursachte Spannungsverringerung in den bereits gewickelten Teilen durch die fortschreitende Wickelspannungsveränderung kompensiert wird. Das heißt, es wird praktisch jede Windung anfänglich mit einer Spannung gewickelt, die nach der durch das Einbiegen der Seitenholme bedingten Verringerung gleich der Spannung in den übrigen Windungen ist, so daß in der fertigen Wicklung überall annähernd gleiche Zugspannung herrscht. Ferner wird, da die maximale Wickelspannung im ersten Viertel der Wickellänge, wo also die Stabilität der Holme infolge der Nähe der verankernden Querstreben noch sehr groß ist, auftritt und die Wickelspannung dann progressiv nachläßt, auch die Durchbiegung der Holme selbst geringer.
  • In Ausgestaltung der Erfindung kann man zum gleichzeitigen Herstellen mehrerer Spanngitter durch fortlaufendes Bewickeln zweier durchgehender, an entsprechenden Stellen durch Querstreben verbundener Holme und anschließendes Zerteilen in einzelne bewickelte Spanngitterrahmen die zwischen den einzelnen Spanngitterrahmen befindlichen Holmenabschnitte mit einer Spannung, die etwas kleiner ist als das Minimum der für das Bewickeln der Gitterrahmenabschnitte verwendeten Spannung, und/oder mit einer geringeren Windungszahl als die Gitterrahmenabschnitte bewickeln. Dadurch gestaltet sich die gleichzeitige Herstellung mehrerer Spanngitter in einem Arbeitsgang besonders einfach.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Spanngitterrahmen für das Bewickeln nach dem erfindungsgemäßen Verfahren, F i g. 2 in übertriebener Darstellung die Auswirkung des Bewickelns des Rahmens nach F i g. 1 gemäß dem Stand der Technik, F i g. 3 eine Seitenansicht des Rahmens nach F i g. 2, in übertriebener Darstellung, und F i g. 4 in graphischer Darstellung ein Spannschema für das Bewickeln des Spanngitterrahmens nach dem erfindungsgemäßen Verfahren.
  • F i g. 1 zeigt einen Spanngitterrahmen, der sich zwecks Herstellung einer Spanngitterelektrode mit einer Drahtwendel bewickeln läßt. Der Rahmen 10 besteht aus zwei Holmen 12 sowie Querstreben 14, 16, die nahe den beiden Enden der Holme 12 an diesen befestigt sind. An den beiden Enden des Rahmens 10 sind je zwei gegenüberliegende Querstreben angeordnet. Die über die beiden Querstreben am Rahmenende hinausstehenden Enden der Holme sind als Schenkel 18 dargestellt.
  • Beim Bewickeln des Rahmens 10 mit einer Drahtwendel wird der Draht 20 (F i g. 2) zunächst an einem der Holme 12 dicht beim Querstrebenpaar 14, beispielsweise unter Verwendung von Kitt od. dgl., befestigt und sodann in aufeinanderfolgenden Windungen über die Länge des Rahmens zwischen den Querstrebenpaaren 14 und 16 aufgewickelt. Die Endwindung wird sodann an einem der Holme dicht beim Querstrebenpaar 16 befestigt, und gewünschtenfalls können sämtliche Drahtwindungen an den Holmen 12 mit Hilfe von Kitt od. dgl. befestigt werden. Die Vorrichtung zum Aufwickeln des Drahtes auf den Rahmen quer über die Holme ist nicht gezeigt, da derartige Vorrichtungen allgemein bekannt sind.
  • Um eine übermäßige Vibration der seitlich oder quer verlaufenden Drahtwindungen beim Betrieb der Gitterelektrode in der Röhre zu verhindern, wickelt man, wie bekannt, vorzugsweise die einzelnen Drahtwindungen unter hoher Spannung auf. Die Wirkurig einer derartigen Bewicklung unter hoher Spannung ist in F i g. 2 und 3 für den Fall veranschaulicht, daß die einzelnen Drahtwindungen gemäß dem Stand der Technik mit konstanter Spannung aufgewickelt werden. Um der besseren Anschaulich-; keit willen sind die Einbiegung der Holme und die Ausbiegung der Drahtwindungen stark übertrieben dargestellt.
  • Da die Holme 12 durch die Querstrebenpaare 14 und 16 nur an ihren Enden auseinandergehalteii werden, erfolgt, wenn die einzelnen Drahtwindungen unter Spannung aufgewickelt werden, eine Einwärtsbiegung der Holme 12. Wenn die ersten paar Windungen auf den Rahmen 10 aufgewickelt sind, wie in F i g. 2 in ausgezogenen Linien dargestellt, ist das Außmaß der Einwärtsbiegung der Holme 12 ver= hältnismäßig gering, da diese Windungen dicht bei den beiden Querstreben 14 aufgewickelt werden. Ferner ändert sich, wie in F i g. 3 in ausgezogener Linie dargestellt, die maximale Höhe der einzelnen Windungen über einer durch die Längsachsen der beiden Holme verlaufenden Ebene von Windung zu Windung nur sehr gering. Nachstehend sollen in Übereinstimmung mit dem Sprachgebrauch der Röhrentechniker in den USA. die maximale Höhe der einzelnen Windungen als MOD (minor outside diameter = Mindestaußendurchmesser) der Windung und die Hüllkurve, die durch eine die höchsten Punkte sämtlicher Windungen verbindende Linie gebildet wird, als MOD-Hüllkurve 21 bezeichnet werden (s. F i g. 3).
  • Beim Aufwickeln weiterer Windungen auf den Rahmen in größeren Abständen von den Querstreben 14 erhöht sich das Ausmaß der Einwärtsbiegung der Holme 12, wie in F i g. 2 und 3 durch gestrichelte Linien dargestellt. Da durch die erhöhte Einwärtsbiegung der Abstand zwischen den Holmen über die gesamte Länge des Rahmens zwischen den Querstrebenpaaren 14 und 16 einschließlich der Rahmenteile, die bereits bewickelt sind, zunehmend geringer wird, verringert sich auch die Spannung der auf diese Teile bereits aufgewickelten Drahtwindungen. Wie in F i g. 3 gezeigt, können durch die Verringerung der Spannung die bereits aufgewickelten Windungen 20 (dargestellt in ausgezogenen Linien) sich in die gestrichelt angedeuteten Lagen nach außen biegen.
  • Bei einem fertigen Spanngitter, bei dem der Draht mit konstanter Spannung aufgewickelt ist, hat die MOD-Hüllkurve in der ersten Hälfte des Rahmens eine Ausbauchung. Das Vorhandensein dieser Ausbauchung erklärt sich dadurch, daß infolge der Anwesenheit der Querstreben 14 am linken Ende des Rahmens die Holme beim Aufwickeln der ersten Drahtwindungen bis zu ungefähr ein Viertel oder ein Drittel der Strecke zwischen den Ouerstrebenpaaren 14 und 16 nur verhältnismäßig wenig nach einwärts gebogen werden. Danach, bis zu ungefähr der Hälfte der Strecke zwischen den Querstrebenpaaren 14 und 16, nimmt die Einwärtsbiegung der Holme 12 mit jeder zusätzlich aufgewickelten Drahtwindung stark zu. Diese zunehmende Einwärtsbiegung der Holme nach dem Aufwickeln der ersten Windungen hat eine zunehmende Spannungsverringerung in diesen Windungen und eine zunehmende Auswärtsbiegung dieser Windungen zur Folge. Nach ungefähr der Hälfte der Bewicklungslänge bewirken die dann weiter aufgewickelten Windungen nur eine verhältnismäßig geringe zusätzliche Einwärtsbiegung der Holme, so daß die MOD-Hüllkurve von der Hälfte der Rahmenlänge bis zum Querstrebenpaar 16 eine verhältnismäßig konstante Höhe hat. Die Größe der Ausbauchung der MOD-Hüllkurve hängt von den jeweils verwendeten Materialien sowie von den Abmessungen des Gitterrahmens ab. Bei einer bekannten Gitterausführung wird die MOD-Hüllkurve an der Ausbauchung um 0,08 mm größer als die MOD-Hüllkurve der zweiten Hälfte des bewickelten Rahmens.
  • Man kann mathematisch zeigen, daß je nach den Abmessungen des Gitterrahmens und je nach der Größe und dem Material der Holme 12 und des Wendeldrahtes 20 theoretisch optimale Wickelspannungsschemata die allgemeine in F i g. 3 graphisch dargestellte Form haben. Je nach den Eigenschaften des speziell hergestellten Gitters sind das Verhältnis der maximalen zur minimalen Wickelspannung sowie die Lage der Windungen mit der maximalen Wickelspannung in bezug auf die Querstreben verschieden.
  • Im Diagramm nach F i g. 4 sind entlang der Ordinate die Wickelspannung in Gramm (G) und entlang der Abszisse der Abstand (D) zwischen den Querstrebenpaaren 14 und 16 eines Gitterrahmens nach F i g. 1 aufgetragen. Ausgehend vom Ordinatenursprungspunkt, verlangt das Schema eine Spannung von 6 g (Minimalspannung) für die erste Windung unmittelbar rechts des Querstrebenpaares 14. Danach und bis ungefähr ein Viertel des Abstandes zwischen Querstrebenpaaren 14 und 16 steigt die Spannung auf einen Maximalwert von 15 g an. Von diesem Maximum aus sinkt die Wickelspannung bis auf den Minimalwert von 6 g für die letzten Windungen beim Querstrebenpaar 16 ab. Die durch das Programm nach F i g. 4 geforderte Maximalspannung von 15 g ist geringer als der durch das mathematisch abgeleitete Programm oder Schema geforderte Spannungswert. Diese verringerte Spannung wird verwendet, um einen Bruch des Drahtes zu vermeiden.
  • Die für eine nach dem Schema gemäß F i g. 4 hergestellte Gitterelektrode verwendeten Materialien und Abmessungen sind wie folgt: Der Gitterrahmen ist aus Molybdänholmen 12 mit einem Durchmesser von 1 mm und einer Länge von 24,1 mm gefertigt. Die Holme werden durch vier Molybdänquerstreben 14, 16 mit einer Breite von 0,76 mm und einer Dicke von 0,18 mm in einem Abstand von 5,3 mm, von Mitte zu Mitte, gehalten. Die Querstreben sind an die Holme angeschweißt, und der Abstand zwischen den Querstrebenpaaren beträgt 16,1 mm. Der aus Wolframdraht mit einer Windungszahl von 119 Windungen pro Zentimeter wird über eine Länge von 16,1 mm zwischen den Querstrebenpaaren gewickelt. Die MOD-Hüllkurve hat eine Höhe von 1,05 mm.
  • In manchen Fällen wird das Bewickeln der Gitterrahmen in der Weise durchgeführt, daß man eine durchlaufende Drahtwendel der Länge nach auf mehrere in eine Reihe angeordnete Rahmen aufwickelt. Um dabei ein Auswärtsbiegen der Holmteile zwischen den einzelnen Querstrebenpaaren infolge der Einwärtsbiegung der Holmschenkelteile 18 zu verhindern (die Verbindungen zwischen den Querstreben und den Holmen sind im allgemeinen nicht starr und stabil genug, um ein derartiges Verdrehen oder Verbiegen zu verhindern), werden diese Hohmschenkelteile mit verminderter Spannung bewickelt. Ein Einwärtsbiegen dieser Schenkelteile kann auch dadurch verhindert werden, daß man die Schenkelteile mit stark verminderter Windungszahl pro Längeneinheit bewickelt oder daß man eine verminderte Windungszahl pro Längeneinheit mit einer entsprechend verringerten Wickelspannung im Bereich dieser Schenkelteile kombiniert.
  • Es ist klar, daß je nach den verwendeten Werkstoffen und den Abmessungen des jeweils hergestellten Gitters verschiedene Bewicklungsprogramme oder -schemata für das Aufwickeln bestimmter Windungen der Gesamtwicklung mit erhöhten Spannungen zwecks Kompensation der Spannungsverringerung in diesen Windungen infolge des Verbiegens der Holme gegeben sind. Außerdem gibt es viele andere Variable, die unter Umständen die Wahl des jeweils anzuwendenden Wickelspannungsschemas beeinflussen. So werden z. B. die Verbiegungseigenschaften der Holme und damit die Wahl des Wickelspannungsschemas durch die Stärke und Festigkeit der Querstreben und ihre Widerstandsfähigkeit gegen Verbiegen sowie durch die Starrheit und Stabilität der Verbindungen zwischen den Querstreben und den Holmen beeinflußt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1.. Verfahren zum Herstellen von Spanngittern für Elektronenröhren mit zwei Holmen, die an ihren Enden durch Querstreben verbunden sind, wobei, beginnend bei der einen Querstrebe, der Gitterdraht in aufeinanderfolgenden Windungen mit in Richtung zur anderen Querstrebe sich ändernder Spannung um die Holme gewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Gitterdraht (20) zunächst über etwa den vierten Teil der Strecke zwischen den beiden Querstreben (14, 16) mit von einem Minimum progressiv ansteigender Spannung und anschließend über den restlichen Teil dieser Strecke mit wieder auf das Minimum absinkender Spannung gewickelt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 zum gleichzeitigen Herstellen mehrerer Spanngitter durch fortlaufendes Bewickeln zweier durchgehender, an entsprechenden Stellen durch Querstreben verbundener Holme und anschließendes Zerteilen in einzelne bewickelte Spanngitterrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den einzelnen Spanngitterrahmen befindlichen Holmenabschnitte mit einer Spannung, die etwas kleiner ist als das Minimum der für das Bewickeln der Gitterrahmenabschnitte verwendeten Spannung, und/oder mit einer geringeren Windungszahl als die Gitterrahmenabschnitte bewickelt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1010 650; »Elektronik«, Bd. 4, 1955, S. 139 bis 143. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1218 622.
DER39731A 1964-01-29 1965-01-25 Verfahren zum Herstellen von Spanngittern fuer Elektronenroehren Pending DE1243279B (de)

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DE (1) DE1243279B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010650B (de) * 1956-01-11 1957-06-19 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung eines Spanngitters fuer elektrische Entladungsgefaesse
DE1218622B (de) 1962-06-08 1966-06-08 Telefunken Patent Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Spanngitters fuer Elektronenroehren

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1218622B (de) 1962-06-08 1966-06-08 Telefunken Patent Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Spanngitters fuer Elektronenroehren

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