[go: up one dir, main page]

DE1243040B - Felge fuer Fahrzeugraeder - Google Patents

Felge fuer Fahrzeugraeder

Info

Publication number
DE1243040B
DE1243040B DES81064A DES0081064A DE1243040B DE 1243040 B DE1243040 B DE 1243040B DE S81064 A DES81064 A DE S81064A DE S0081064 A DES0081064 A DE S0081064A DE 1243040 B DE1243040 B DE 1243040B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rim
tire
shoulder
diameter
tire foot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES81064A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GIULIO GIANETTI SARONNO SOCIET
Original Assignee
GIULIO GIANETTI SARONNO SOCIET
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GIULIO GIANETTI SARONNO SOCIET filed Critical GIULIO GIANETTI SARONNO SOCIET
Publication of DE1243040B publication Critical patent/DE1243040B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Felge für Fahrzeugräder Die Erfindung bezieht sich auf eine Felge für Fahrzeugräder zur Aufnahme von Luftreifen mit waagerecht verlaufenden Reifenfuß-Standflächen, insbesondere auf Felgen mit abnehmebarem Felgenhorn-Seitenring und einem geschlitzten Verschlußring.
  • Solche Felgen haben bei Verwendung für Lastkraftwagen in der Regel eine geschlossene Felgenbasis, die auf der einen Seite in das Felgenhom übergeht, während das Felgenhorn auf der anderen Seite aus einem oder mehreren abnehmbaren Ringen be- steht, die durch einen elastischen, geschlitzten Verschlußring nach dem Aufziehen des Luftreifens festgestellt werden. Dabei legt sich ein Ansatz des Verschlußrings in eine entsprechende Aussparung am Rand der Felgenbasis. Die Felgenbasis hat im Bereich der Reifenfüße in der Regel die Gestalt eines Kegelmantels. Dieser Kegelmantel kann aus einer einheitlichen, vorzugsweise 5' zur Radachse geneigten Fläche oder aus mehreren Flächen mit verschiedenen Neigungen bestehen und soll einen sicheren, rutschfreien Sitz des Reifens gewährleisten.
  • Bei solchen Schrägschulterfelgen müssen Reifen und Felge sehr genau gearbeitet sein, was fertigungstechnisch nicht einfach ist. Passen die Reifenfuß-Standflächen und die Felgenschultern nicht sehr genau zusammen, dann kommt es zu einer ungleichen Verspannung der Reifenfüße mit Folge einer Sitzverschlechterung und von bleibenden Verformungen im dem Felgenhorn unmittelbar benachbarten und am stärksten gedehnten Abschnitt des Reifenfußes.
  • Die gleichen Erscheinungen treten auch bei Felgen anderer Bauart auf, wenn sie Schrägschultern haben und mit Luftreifen mit waagerecht verlaufenden Reifenfuß-Standflächen bestückt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Schwierigkeiten bei Felgen und Reifen zu vermeiden und einen sicheren, rutschfreien Sitz des Luftreifens unter gleichmäßiger Beanspruchung der Reifenfüße zu erzielen.
  • Die Erfindung erreicht dies dadurch, daß die an das Felgenhom anschließende Felgenschulter auf einer oder auf beiden Seiten des Felgenquerschnittprofils zylindrisch in der Breite des Reifenfußes ausgebildet - was an sich bekannt ist - und im Durchmesser größer als der Nenndurchmesser des Reifenfußes ist.
  • Durch die zylindrische Felgenschulter größeren Durchmessers als der Nenndurchmesser des Reifenfußes regelt man überraschend eine gleichmäßige Verspannung über die ganze Breite des Reifenfußes. Zylindrische Felgenschultern lassen sich außerdem leichter genau herstellen als kegelige Felgenschultern, da die Gleichmäßigkeit von zylindrischen Durchmessein rings um den Umfang einfacher einzuhalten und zu kontrollieren ist als die von Kegelflächen. überraschenderweise genügt bereits eine solche zylindrische Felgenschulter größeren Durchmessers für nur einen Reifenfuß für einen rutschfreien Reifensitz auf der Felge. Der Luftreifen läßt sich auf solchen Felgen leicht und schnell montieren und demontieren.
  • Der beste Wert für den Unterschied zwischen dem Durchmesser der zylindrischen Felgenschulter und dem Nenndurchmesser des Reifenfußes hängt von Form und Aufbau des verwendeten Luftreifens ab, außerdem auch vom Nenndurchmesser der Felgenbasis; es kann z. B. 2 bis 3 mm betragen.
  • Zylindrische Felgenschultern sind bei Felgen ohne abnehmbares Seitenhorn zur Aufnahme von kleinen Luftreifen an sich bekannt. Solche in der Regel nur gering belastbare Felgen haben aber nicht die Schwierigkeiten von Felgen für Kraftfahrzeuge.
  • Die zylindrische Felgenschulter größeren Durchmessers wird zweckmäßig durch einen Bogen mit großem Krümmungsradius oder durch Kegelmantel bekannter Art mit dem Mittelteil der Felgenbasis verbunden. Dies vereinfacht die Montage und Demontage des Reifens.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht im leichten Messen des genauen Wertes des Felgenschulterdurchmessers sowohl während der Herstellung als auch an der fertigen Felge. Dieses Maß ist im allgemeinen schwer und ungenau zu nehmen, wenn die Felgenschulter aus einem Kegelmantel besteht.
  • Die Erfindung ist für jedes Felgenmodell und auch unabhängig sowohl von der Art der Reifenmontage als auch der Art der Felgenmontage am Kraftfahrzeug verwendbar. Für die Felgenfertigung kann man von Profilstangen ausgehen, die anschließend gebogen, geschweißt und kalibriert werden. Leichtmetallprofile z. B. kann man auch gießen oder entsprechend biegen und profilieren.
  • Bei der Erfindun g können die Wulstsitze statt genauer Zylindrizität auch eine ganz leichte Neigung nach innen haben, wobei sie praktisch immer noch zylindrisch bleiben und die Reifenfüße dadurch, statt progressiv, gleichmäßig auf der gesamten Felgenschulter feststellen, was die Montage des Reifens erleichtert.
  • Die Felge nach der Erfindung läßt sich sowohl für Luftreifen mit als auch ohne Schlauch herstellen. Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung an Hand der Ausführungsbeispiele in der Zeichnung. Dabei zeigt F i g. 1 das Profil einer Felge mit verbreiterter Basis nach der Erfindung im Querschnitt und F i g. 2 einen entsprechenden Querschnitt durch eine Felge mit Flachbasis.
  • In F i g. 1 hat die als Ganzes mit 1 bezeichnete Felge in bekannter Art eine kontinuierliche Felgenbasis 2 mit einem in der Regel mit der Basis einstückigen Seitenhorn 3 und einem abnehmbaren Felgenhorn-Seitenring 4 mit dem Felgenhorn 3 entsprechenden Profil und einen elastischen, geschlitzten Verschlußring 5. Der Verschlußring 5 hat den üblichen Ansatz 6, mit dem er sich unter den Reifenfuß legt, und einen radialen Flansch 7, der in einen Sitz am Rand der Felgenbasis 2 eingreift.
  • Nach der Erfindung ist die Felgenschulter 8, die den Sitz für den Reifenfuß auf der Seite des festen Felgenhorns 3 bildet, in bekannter Weise zylindrisch und auf einer Seite über einen weiten Bogen mit dem Felgenhorn 3 und auf der anderen Seite mit einem Kegelmantel 9 mit der Felgenbasis 2 verbunden. d gibt den halben Durchmesserunterschied zwischen der Felgenbasis 2 und der Felgenschulter 8 an.
  • In analoger Weise hat der Ansatz 6 am elastischen Verschlußring 5 statt einer kegeligen eine zylindrische Fläche von gegenüber dem Nenndurchmesser der Felgenbasis 2 um den Wert d erhöhtem Durchmesser, wobei der Nenndurchmesser der Felgenbasis dem Nenndurchmesser des Reifenfußes entspricht.
  • F i g. 2 zeigt die Anwendung des Erfindungsgedankens bei einer Flachbettfelge. Dabei hat nur die rechte, an das Felgenhorn 3 anschließende Felgenschulter 8 gegenüber der Felgenbasis 2 größeren Felgendurchmesser, während die linke, an den abnehmbaren Felgenhom-Seitenring 4 anschließende Felgenschulter den Nenndurchmesser der Felgenbasis, d. h. den des Reifenfußes hat.
  • In beiden Ausführungen sitzt der Reifen sehr gleichmäßig und sicher auf der Felge fest.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Felge für Fahrzeugräder zur Aufnahme von Luftreifen mit waagerecht verlaufenden Reifenfuß-Standflächen, insbesondere mit abnehmbarem Felgenhorn-Seitenring und einem geschlitzten Verschlußring, dadurch gekennzeichn e t, daß die an das Felgenhom (3) anschließende Felgenschulter (8) auf einer oder auf beiden Seiten des Felgenquerschnittprofils zylindrisch in der Breite des Reifenfußes ausgebildet - was an sich bekannt ist - und im Durchmesser größer als der Nenndurchmesser des Reifenfußes ist.
  2. 2. Felge nach Anspruch 1 mit abnehmbarem Felgenhorn-Seitenring und geschlitztem Verschlußring, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Felgenschulter (8), deren Durchmesser größer als der Nenndurchmesser des Reifenfußes ist, in an sich bekannter Weise durch einen Ansatz (6) am Verschlußring (5) in der Breite des Reifenfußes gebildet ist. 3. Flachbettfelge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Felgenschulter größeren Durchmessers nur auf der Seite des Felgenquerschnittprofils mit festem Felgenhom (3) vorgesehen ist, während die Felgenschulter für den anderen Reifenfuß den Nenndurchmesser des Reifenstandfußes hat. 4. Felge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Felgenschulter größeren Durchmessers durch einen Bogen mit großem Krümmungsradius oder durch einen in bekannter Weise vorgesehenen Kegelmantel mit dem Mittelteil der Felgenbasis verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 911217, 936 734; schweizerische Patentschrift Nr. 336 710; belgische Patentschrift Nr. 538 733; - französische Patentschrift Nr. 842 177; britische Patentschrift Nr. 283 660.
DES81064A 1961-09-04 1962-08-23 Felge fuer Fahrzeugraeder Pending DE1243040B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1243040X 1961-09-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1243040B true DE1243040B (de) 1967-06-22

Family

ID=11434108

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES81064A Pending DE1243040B (de) 1961-09-04 1962-08-23 Felge fuer Fahrzeugraeder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1243040B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1632363A4 (de) * 2003-06-11 2007-10-03 Topy Ind Seitlich eingebautes rad

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE538733A (de) * 1949-01-13
GB283660A (en) * 1927-07-22 1928-01-19 Dunlop Rubber Co Improvements in or relating to rims of wheels for vehicles
FR842177A (fr) * 1938-08-16 1939-06-07 Michelin & Cie Perfectionnements aux jantes pour pneumatiques
DE911217C (de) * 1945-03-08 1954-05-10 Firestone Tire & Rubber Co Radfelge fuer Luftreifen
DE936734C (de) * 1952-02-13 1955-12-22 Continental Gummi Werke Ag Fahrzeugluftreifen
CH336710A (de) * 1955-08-27 1959-02-28 Fischer Ag Georg Felge an luftbereiften Fahrzeugrädern

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB283660A (en) * 1927-07-22 1928-01-19 Dunlop Rubber Co Improvements in or relating to rims of wheels for vehicles
FR842177A (fr) * 1938-08-16 1939-06-07 Michelin & Cie Perfectionnements aux jantes pour pneumatiques
DE911217C (de) * 1945-03-08 1954-05-10 Firestone Tire & Rubber Co Radfelge fuer Luftreifen
BE538733A (de) * 1949-01-13
DE936734C (de) * 1952-02-13 1955-12-22 Continental Gummi Werke Ag Fahrzeugluftreifen
CH336710A (de) * 1955-08-27 1959-02-28 Fischer Ag Georg Felge an luftbereiften Fahrzeugrädern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1632363A4 (de) * 2003-06-11 2007-10-03 Topy Ind Seitlich eingebautes rad

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3000428A1 (de) Fahrzeugrad
DE20023294U1 (de) Fahrradfelge und Rad mit solcher Felge
DE2644459A1 (de) Anordnung zum abdichten von reifenventilen bei fahrzeugraedern mit geteilten felgen
DE68909913T2 (de) Rad mit Luftreifen.
DE2603325A1 (de) Luftreifen
DE3145252A1 (de) Fahrzeugrad
DE2937269A1 (de) Luftreifen-radfelgenanordnung
DE1243040B (de) Felge fuer Fahrzeugraeder
DE3426605A1 (de) Fahrzeugrad
DE2358358A1 (de) Fahrzeugrad mit einem luftreifen
DE2339516A1 (de) Auf eine felge aufziehbarer luftreifen mit plattfahr-eigenschaften
DE1605553A1 (de) Luftreifen und dazu passende Felge
DD228217A5 (de) Fahrzeugrad
DE3420402A1 (de) Fahrzeugrad
DE2937271A1 (de) Luftreifen-radfelgenanordnung
DE602004012697T2 (de) Optimierte Felge und Rad mit solcher Felge
DE2361698A1 (de) Luftreifenfelge
DE2343746C2 (de) Fahrzeugrad
DE69505843T2 (de) Reifen mit radialer karkasse
EP0061136A1 (de) Vorrichtung zur Überbrückung des gegenseitigen Abstands einander benachbarter Reifen
DE1061207B (de) Vollreifen fuer Fahrzeugraeder od. dgl.
DE1274008B (de) Vollreifen aus elastomerem Werkstoff
DE1286422B (de) Reifenfelge
EP0081728B1 (de) Lösbare Befestigung eines pannensicheren Reifens
DE1505199A1 (de) Vollreifen aus Gummi oder anderen Elastomeren,insbesondere fuer Fahrzeugraeder