[go: up one dir, main page]

DE1242685B - Generator zur Erzeugung von trapezfoermigen Spannungen - Google Patents

Generator zur Erzeugung von trapezfoermigen Spannungen

Info

Publication number
DE1242685B
DE1242685B DE1966S0101427 DES0101427A DE1242685B DE 1242685 B DE1242685 B DE 1242685B DE 1966S0101427 DE1966S0101427 DE 1966S0101427 DE S0101427 A DES0101427 A DE S0101427A DE 1242685 B DE1242685 B DE 1242685B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
diodes
bridge
capacitor
corner point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1966S0101427
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Klaus Wiesner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0101427 priority Critical patent/DE1242685B/de
Publication of DE1242685B publication Critical patent/DE1242685B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K4/00Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
    • H03K4/94Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having trapezoidal shape

Landscapes

  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Generator zur Erzeugung von trapezförmigen Spannungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines trapezförmigen Spannungsverlaufes positiver und/oder negativer Polarität aus einer Spannung mit rechteckförmigem Verlauf, die einem mit einer seiner Ausgangsklemmen an Masse geführten Rechteckgenerator entnommen ist.
  • Es ist eine Schaltung zur Erzeugung von trapezförmigen Impulsen bekannt (Electronics, Januar, 25/1965, S. 76 bis 78), bei der eine lineare Anstiegsflanke des Trapezes durch Ladung eines Kondensators aus einer einen konstanten Strom liefernden Stromquelle erreicht wird. Wird dieser Kondensator mit konstantem Stromentzug entladen, so entsteht eine lineare Rückflanke des Trapezes. Die Stärke des konstanten Stromes bestimmt die Steigung der Anstiegs- bzw. der Abfallflanke. Als Stromquelle wird zu vorgenanntem Zweck eine Transistorverstärkerstufe angegeben, bei der der Kollektorstrom konstant und von der Kollektorbelastung sowie von der Kollektorspannung unabhängig ist. Die bekannte Schaltungsanordnung benötigt insgesamt vier Transistoren, wovon zwei für den Ladevorgang mit konstanter Stromstärke und die verbleibenden zwei für den Entladevorgang des Kondensators mit konstantem Stromentzug vorgesehen sind. In die bekannte Schaltung werden eingangsseitig Rechteckimpulse eingegeben, mit welchen die Transistoren wechselweise derart ausgesteuert werden, daß am Ausgang der Schaltung bei eingangsseitiger positiver Impulsspannung der Kondensator bis zu einer durch eine Begrenzerdiode bestimmten Begrenzungsspannung aufgeladen wird. Nach Ende des rechteckförmigen Eingangsimpulses, also bei Zuführung von Nullpotential am Eingang, entlädt sich der Kondensator am Ausgang bis zu einer durch eine zweite Begrenzerdiode bestimmten Begrenzungsspannung. Bei dieser Schaltungsanordnung lassen sich zwar die Steigungen der Vorder- und Rückflanke der Trapezimpulse unabhängig voneinander justieren, doch läßt sich die Bildung des trapezförmigen Impulsverlaufes aus dem rechteckigen Impulsverlauf nur mit großem schaltungsmäßigem Aufwand, nämlich der Verwendung von mindestens vier Transistoren, erreichen. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Schaltungsanordnung ist der, daß die Dachamplitude der trapezförmigen Ausgangsspannung nicht proportional dem Wert einer Steuergleichspannung oder einer sonstigen Eingangsgröße ist.
  • Trapezspannungen mit genau definierter Dachamplitude lassen sich in bekannter Weise aus einer bereits vorhandenen, stabilen Trapezspannung mit konstanter Dachamplitude und konstanter Flankensteilheit durch Teilung mit einem Potentiometer gewinnen. Die Flankensteilheit ändert sich dabei proportional der Dachamplitude.
  • Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines trapezförmigen Spannungsverlaufes zu schaffen, die sich unter Erzielung hoher Flankenlinearität streng proportional einer Steuergleichspannung oder sonstigen Eingangsgröße, z. B. einer Gleichspannung, die einem Potentiometer oder einem Digital-Analog-Wandler entnommen wird, einstellen läßt. Außerdem soll die Flankensteilheit unabhängig von der Dachamplitude sein und ein ähnlich hoher Aufwand an Bauelementen wie bei der bekannten Schaltungsanordnung vermieden werden.
  • Gemäß der Erfindung, die sich auf eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines trapezförmigen Spannungsverlaufes der eingangs genannten Art bezieht, wird diese Aufgabe in der Weise gelöst, daß eine aus zwei parallelgeschalteten Zweigen mit jeweils zwei in Serie zueinander liegenden und gleichsinnig gepolten Dioden bestehende Brückengleichrichteranordnung vorgesehen ist, an deren zwischen zwei gleichsinnig gepolten Dioden liegenden einen Eckpunkt mit rechteckförmigem Verlauf geführt ist, daß die nicht diesen Eckpunkt berührende Brückendiagonale aus einer Serienschaltung zweier Widerstände, vorzugsweise mit gleichen Werten, besteht, zwischen die eine zusätzliche Gleichspannungsquelle so gepolt eingeschaltet ist, daß durch die beiden Zweige mit jeweils zwei Dioden ein Ruhestrom fließt, und daß an dem verbleibenden, vierten Brückeneckpunkt als Querelement zur Masse hin ein Kondensator angeschaltet ist, an dessen Anschlüssen die trapezförmige Spannung abgegriffen wird. Über die beiden Brückenzweige fließen im Ruhezustand jeweils gleich große Ruheströme. Bevor dieser Schaltung am eingangsseitigen Eckpunkt ein Rechteckimpuls eingespeist wird, also bei Zuführung von Massepotential, liegt auch am Kondensator aus Symmetriegründen Massepotential. Sobald am Eingang ein Impuls mit etwa senkrechterAnstiegsfianke erscheint, lädt sich der Kondensator über zwei sich diagonal gegenüberliegende und im leitenden Zustand befindliche Dioden im Weg über die Brückendiagonale mit den beiden Widerständen und der zusätzlichen Gleichspannungsquelle auf, während die anderen beiden Dioden gesperrt sind. Sobald die Spannungsamplitude des eingangsseitigen Rechteckimpulses am Kondensator erreicht ist, endet der Ladevorgang. Ist der Rechteckimpuls am Eingang der Schaltung beendet, fällt also die der Brückengleichrichteranordnung zwischen den beiden gleichsinnig gepolten Dioden geführte Spannung mit etwa senkrechter Rückflanke wieder auf Null ab, dann beginnt sich der Kondensator mit gleicher Stromstärke wieder zu entladen, mit der er sich vorher aufgeladen hat. Beim Entladevorgang sind die zwei beim vorhergehenden Ladevorgang leitenden Dioden gesperrt und die anderen beiden Dioden leitend. Im Entladestromweg liegt jedoch außerdem wie im Ladestromweg die Brückendiagonale mit den beiden gleich großen Widerständen und der zusätzlichen Gleichspannungsquelle. Der Kondensator wird in der gleichen Zeit, in der er sich zunächst auf die Spannungsamplitude des eingangsseitig geführten Reckteckimpulses aufgeladen hat, wieder auf Massepotential umgeladen. Mit dieser Schaltung lassen sich - je nach Polarität der die Brückengleichrichteranordnung steuernden Rechteckspannung - positive und negative Trapezspannungen herstellen. Die Dachamplitude der mit dieser einfachen Schaltungsanordnung erzeugten Trapezspannung stimmt genau mit der Amplitude der Rechteckspannung überein, die demgemäß als Steuerspannung wirksam ist. Die Flankensteilheit ist unabhängig von der Dachamplitude der Ausgangsspannung des Trapezgenerators.
  • Zweckmäßig wird die von der zusätzlichen Gleichspannungsquelle erzeugte konstante Gleichspannung sehr groß gegen die am Kondensator abfallende Spannung gemacht. Mit dieser Maßnahme lassen sich äußerst lineare Trapezflanken verwirklichen, da der Ladestrom sowie der Entladestrom dann nahezu konstant sind.
  • In vorteilhafter Weise wird der Trapezgenerator, d. h. die Brückengleichrichteranordnung, möglichst niederohmig angesteuert. Aus diesem Grund wird zwischen den Rechteckgenerator und den Brückeneckpunkt, an den die Spannung mit rechteckförmigem Verlauf geführt werden soll, ein gleichstromgekoppelter Impedanzwandler mit niederohmigem Ausgang eingeschaltet.
  • Um dem Trapezgenerator eine höhere Ausgangsspannung zu entnehmen, ist es zweckmäßig, diesem ausgangsseitig einen Verstärker mit großem Eingangswiderstand nachzuschalten. Die maximale Trapezamplitude ist dann der Amplitude der steuernden Rechteckspannung streng proportional.
  • Ein genaues Auswählen von gleichwertigen Dioden zu einem Diodenquartett ist nur dann erforderlich, wenn das Potential am Kondensator im eingeschwungenen Zustand gleich dem Potential am Eingang der Brückengleichrichteranordnung sein muß. Erfolgt jedoch die Ankopplung an die nächste Stufe kapazitiv, dann ist es zweckmäßig, die vier Dioden der Brückengleichrichteranordnung so zu wählen, daß die durch diese beiden Brückenzweige fließenden Ruheströme etwa gleich groß sind.
  • Die Erfindung und weitere Einzelheiten werden an Hand von fünf Figuren näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt das Prinzipschaltbild eines von einem Rechteckgenerator angesteuerten Trapezgenerators; F i g. 2 zeigt untereinander die zeitliche Abhängigkeit der trapezförmigen Spannung von der rechteckförmigen Steuerspannung; F i g. 3 zeigt untereinander die zeitliche Abhängigkeit der Ausgangsspannung des Trapezgenerators von einer sich stufenweise ändernden Eingangsspannung; F i g. 4 zeigt eventuell auftretende Nichtlinearitäten der Trapezflanken und F i g. 5 die Kennlinie einer Diode im Durchlaßbereich.
  • In F i g. 1 ist ein Rechteckgenerator G so dargestellt, daß an eine einseitig an Masse geführte Gleichspannungsquelle mit der Gleichspannung US und mit einem Innenwiderstand Ri ein Schalter S, z. B. ein Transistorschalter, angeschlossen ist, mit welchem die Gleichspannung US über den Innenwiderstand R; kurzgeschlossen werden kann. An einer Ausgangsklemme 5 des Rechteckgenerators G liegt ein Impedanzwandler V l. der ausgangsseitig an einen Brükkeneckpunkt 1 einer aus vier Dioden Dl, D2, D 3 und D 4 zusammengeschalteten Brückengleichrichteranordnung B angeschaltet ist. Die nicht diesen Eckpunkt 1 berührende Brückendiagonale zwischen den zwei Eckpunkten 2 und 4 besteht aus einer Serienschaltung zweier Widerstände R 1 und R 2, zwischen die eine zusätzliche Gleichspannungsquelle mit der Spannung U, eingeschaltet ist. Am Brückeneckpunkt 3 zwischen den beiden Dioden D 3 und D 4 liegt ein Anschluß eines Kondensators C, der mit seinem anderen Ende an Masse geführt ist. Ebenfalls an den Brückeneckpunkt 3 ist die heiße Eingangsklemme eines Verstärkers V 2 mit großem Eingangswiderstand angeschaltet. Die Gleichspannung US kann beispielsweise mit einem Potentiometer in ihrer Größe eingestellt oder einem Digital-Analog-Wandler entnommen werden, der direkt durch einen Rechner oder eine digitale Übertragungseinrichtung eingestellt wird.
  • Die Wirkungsweise des Trapezgenerators soll an Hand der beiden F i g. 1 und 2 gemeinsam klargemacht werden: Die Gleichspannungsquelle mit der Gleichspannung US und dem Innenwiderstand Ri wird durch den Schalter S periodisch kurzgeschlossen. Hierbei entsteht zwischen der Klemme 5 und Masse eine Rechteckspannung, deren Amplitude zwischen den Spannungswerten US und Null schwankt. Der eigentliche Trapezgenerator wird über den Impedanzwandler V1, der gleichstromgekoppelt ausgeführt ist, am Brückeneckpunkt 1 mit einer Rechteckspannung US sehr niederohmig angesteuert. Als Impedanzwandler V 1 kann beispielsweise ein Emitterfolger verwendet werden. Zu einem Zeitpunkt to werde der Schalter S geöffnet. Der Kondensator C hatte bis zu diesem Zeitpunkt to aus Symmetriegründen Massepotential über den Schalter S und die Dioden D 1, D 2, D 3 und D 4 angenommen. Die am Kondensator C liegende Spannung sei mit UT' bezeichnet. Vor dem Zeitpunkt to ist also die Spannung UT' gleich Null. Sobald nun zum Zeitpunkt to der Schalter geöffnet wird und am Brückeneckpunkt 1 die beispielsweise positive Spannung US liegt, sperren die zwei Dioden D 1 und D 4, und der Kondensator C lädt sich über die Dioden D 2 und D 3 mit dem Strom auf, bis die Spannungsdifferenz zwischen US und UT zu einem Zeitpunkt t1 US -UT =0 geworden ist. Der Weg des Ladestromes sieht folgendermaßen aus: Spannungsquelle US ; Diode D 2, Widerstand R2, Spannungsquelle U0, Widerstand R 1 und Diode D 3. Macht man die Spannung U, in der Brückendiagonale sehr groß gegenüber der Spannungsdifferenz US - UT , so ist die Trapezflanke nahezu linear. Die Anstiegszeit bis zum Zeitpunkt t1 beträgt bei Vernachlässigung der Eingangsströme des Verstärkers V 2 Wird der Schalter S zu einem späteren Zeitpunkt t2 wieder geschlossen, so werden die Dioden D 2 und D 3 gesperrt, und der Kondensator C wird in der gleichen Zeit tL wie bei der Aufladung über die zwei Dioden D 1 und D 4 bis zum Zeitpunkt t3 wieder auf Massepotential umgeladen. Der Entladeweg sieht folgendermaßen aus: Diode D 4, Widerstand R 2, Spannungsquelle Uo, Widerstand R 1, Diode D 1 und Spannungsquelle US . Der Entladestrom entspricht in seiner Größe dem Ladestrom IL. Mit dieser Schaltung lassen sich gleichermaßen positive und negative Trapezspannungen aus entsprechenden rechteckförmigen Spannungen herstellen. Falls die Dachamplitude der Trapezspannung UT der Amplitude der Steuerspannung US möglichst genau proportional sein soll, muß ein vernachlässigbar kleiner Spannungsabfall am Innenwiderstand RZ der Spannungsquelle mit der Spannung US gefordert werden. Dieser Innenwiderstand Ri darf jedoch nicht beliebig klein sein, da der Schalter S nur für eine kleine Last einen genügend niederohmigen Kurzschluß bilden kann. Aus diesem Grund soll in solch einem Fall der Impedanzwandler V 1 eine große Stromverstärkung und einen hohen Eingangswiderstand aufweisen. Ein genaues Aussuchen der Dioden D 1, D2, D 3 und D 4 zu einem Diodenquartett ist nur dann erforderlich, wenn die maximale Ausgangsspannung U7' gleich der Amplitude der Eingangsspannung US sein muß. Erfolgt jedoch die Ankopplung an die nächste Stufe kapazitiv, dann ist es nur erforderlich, daß die Ruheströme durch die beiden Brückenzweige mit den Dioden D 1 und D 2 sowie mit den Dioden D 3 und D 4 etwa gleich groß sind.
  • Soll der Anstieg der Trapezflanken sehr linear sein, dann muß das Spannungsverhältnis sehr groß sein. Bei einem Verhältnis dieser Spannung von Zehn beträgt der Unterschied zwischen maximaler und minimaler Steilheit 5 %, bei einem Verhältnis von 100 nur noch 0,5 010. Eine zu große Belastung am Eckpunkt 3 der Brückengleichrichteranordnung B könnte eine zusätzliche Nichtlinearität der Flanken bringen. Aus diesem Grund muß der nachfolgende Verstärker V2 einen sehr hochohmigen Eingang haben. In F i g. 3 ist ein Fall dargestellt, bei dem sich die Kondensatorspannung UT mit konstanter Flankensteilheit nacheinander von einer beliebigen Dachamplitude A 1 auf eine andere Dachamplitude A 2, sodann von dieser auf eine dritte Dachamplitude A 3 und anschließend auf eine wiederum unterschiedliche Dachamplitude A 4 ändert. Die verschiedenen Dachamplituden A 1, A 2, A 3 und A 4 der Spannung U7' entsprechen den verschiedenen Amplituden der sich stufenweise ändernden Rechteckspannung US' am Eingang. Bei der letzten Anwendung, die besonders für ein schnelles Analogsichtgerät interessant ist, entfällt der Schalter S, und die jeweils eingestellte Dachamplitude bleibt bestehen, bis die rechteckförmige Steuergleichspannung US geändert wird.
  • In F i g. 4 sind durch die Dioden erzeugte Nicht linearitäten der Flankensteilheit dargestellt. Ist die Kapazität des Kondensators C nicht viel größer als die Diodenkapazität Co, so erscheint am Funktionsbeginn ein Spannungssprung UA (C - Kapazität des Kondensators C).
  • Werden Dioden mit geringer Diodenkapazität und ein Kondensator C mit erheblich größerer Kapazität als die Diodenkapazität CD verwendet, so läßt sich dieser Spannungssprung UR bis zur Vernachlässigbarkeit herabsetzen. Am Funktionsende tritt eine kleine Krümmung K auf, welche durch die nichtlinearen Kennlinien der Dioden und durch Aufladevorgänge hervorgerufen wird. Letztere entstehen durch den Innenwiderstand des Impedanzwandlers V 1 und die Durchgangswiderstände der Dioden in Verbindung mit der Kapazität des Kondensators C und den Diodenkapazitäten CD.
  • In F i g. 5 ist die Abhängigkeit des Stromes 1 von der Spannung U einer Diode im Durchlaßbereich dargestellt. Macht man den dynamischen Innenwiderstand des Impedanzwandlers V 1 sehr klein, dann wird die noch verbleibende Krümmung K am Ende der in F i g. 4 dargestellten Funktion überwiegend durch den Durchgangswiderstand der im Durchlaßbereich betriebenen Dioden hervorgerufen. Bei Verwendung hochwertiger Dioden mit kleinem Durchgangswiderstand ist diese Krümmung K vernachlässigbar. Im Ruhezustand fließt durch die vier Dioden ein Ruhestrom IR. Ist eine Spannungsdifferenz US - U7' vorhanden, so sind entweder die zwei Dioden D 2 und D 3 oder D 1 und D 4 nichtleitend, und die beiden anderen werden jeweils vom doppelten Ruhestrom 2 - IR durchflossen. Geht die Spannungsdifferenz US - U7' gegen Null, dann übernehmen die beiden bis dahin gesperrten Dioden einen Teil des Stromes. Bei dieser Stromübernahme wirkt sich die Kennlinienkrümmung aus.
  • Der oben beschriebene Trapezgenerator mit genau einstellbarer Dachamplitude läßt sich beispielsweise zur Symboleinblendung in das Panoramabild eines Radarbildes oder für ein schnelles Analogsichtgerät verwenden. Bei Bildröhren mit magnetischer Ablenkung ist das Auslenken des Elektronenstrahls dem Strom durch die Ablenkspulen annähernd proportional. Bei verschiedenen Anwendungsfällen wird nicht nur ein periodisch sägezahnförmiges, sondern auch ein sehr schnelles sprungförmiges Auslenken gefordert. Da der Strom durch die Spule proportional der Eingangsspannung des Ablenkverstärkers ist, muß dafür gesorgt werden, daß die Spannungsänderung je Zeiteinheit einen Höchstwert nicht überschreitet. Anderenfalls erreicht die in der Spule induzierte Gegenspannung unzulässig hohe Werte. Diese Forderung kann durch die beschriebene, dem Ablenkverstärker vorgesetzte Schaltung des Trapezgenerators erfüllt werden, die Rechteckspannungen in Trapezspannungen mit definierter Flankensteilheit umwandelt, ohne dabei die Amplitude zu verändern.
  • Neben den schon erwähnten Anwendungen kann man den Trapezgenerator auch vorteilhaft in der Meßtechnik einsetzen, um aus Rechteckspannungen großer Steilheit genau einstellbare Trapezspannungen mit beliebiger kleinerer Steilheit zu erzeugen. Mit nur geringem Aufwand sind gute Linearitäten der Anstiegs- und Abfallflanken zu erreichen, die jedoch bei großer Steilheit durch die Diodenkapazitäten geringfügig verschlechtert werden. Durch Auswahl der Bauelemente und durch entsprechende Kompensationsschaltungen läßt sich die Grenzfrequenz nach oben verschieben.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines trapezförmigen Spannungsverlaufes positiver und/ oder negativer Polarität aus einer Spannung mit rechteckförmigem Verlauf, die einem mit einer seiner Ausgangsklemmen an Masse geführten Rechteckgenerator entnommen ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß eine aus zwei parallelgeschalteten Zweigen mit jeweils zwei in Serie zueinanderliegenden und gleichsinnig gepolten Dioden (D 1, D 2 und D 3, D 4) bestehende Brükkengleichrichteranordnung (B) vorgesehen ist, an deren zwischen zwei gleichsinnig gepolten Dioden (D 1, D 2) liegenden einen Eckpunkt (1) die Spannung mit rechteckförmigem Verlauf (Us) geführt ist, daß die nicht diesen Eckpunkt (1) berührende Brückendiagonale (2, 4) aus einer Serienschaltung zweier Widerstände (R 1, R 2), vorzugsweise mit gleichen Werten, besteht, zwischen die eine zusätzliche Gleichspannungsquelle (U.) so gepolt ist, daß durch die beiden Zweige mit jeweils zwei Dioden ein Ruhestrom fließt, und daß an dem verbleibenden, vierten Brückeneckpunkt (3) als Querelement zur Masse hin ein Kondensator (C) angeschaltet ist, an dessen Anschlüssen die trapezförmige Spannung (UT') abgegriffen wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rechteckgenerator (G) und dem Brückeneckpunkt (1), an den die Spannung mit rechteckförmigem Verlauf geführt ist, ein gleichstromgekoppelter Impedanzwandler (V1) mit niederohmigem Ausgang vorgesehen ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Brückeneckpunkt (3), an welchem der Kondensator (C) liegt, ein Verstärker (V2) mit hochohmigem Eingang angeschlossen ist, an dessen Ausgangsklemmen eine verstärkte trapezförmige Spannung (UT) abgegriffen wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Dioden (D 1, D 2, D 3, D 4) der Brückengleichrichteranordnung (B) so gewählt sind, daß die durch die jeweils zwei gleichsinnig gepolten Dioden (D 1, D 2 und D 3, D 4) fließenden Ruheströme ungefähr gleich groß sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die von der zusätzlichen Gleichspannungsquelle erzeugte Gleichspannung (U.) sehr groß gegen die am Kondensator (C) abfallende Spannung (UT) ist.
DE1966S0101427 1966-01-13 1966-01-13 Generator zur Erzeugung von trapezfoermigen Spannungen Withdrawn DE1242685B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1966S0101427 DE1242685B (de) 1966-01-13 1966-01-13 Generator zur Erzeugung von trapezfoermigen Spannungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1966S0101427 DE1242685B (de) 1966-01-13 1966-01-13 Generator zur Erzeugung von trapezfoermigen Spannungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1242685B true DE1242685B (de) 1967-06-22

Family

ID=7523749

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1966S0101427 Withdrawn DE1242685B (de) 1966-01-13 1966-01-13 Generator zur Erzeugung von trapezfoermigen Spannungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1242685B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2932655A1 (de) * 1979-08-11 1981-02-12 Hewlett Packard Gmbh Impulsgenerator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2932655A1 (de) * 1979-08-11 1981-02-12 Hewlett Packard Gmbh Impulsgenerator

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1291791B (de) Schaltungsanordnung zur Rauschunterdrueckung fuer ein rauschbehaftetes Eingangssignal mit unterbrochen auftretendem Nutzsignal
DE2305291B2 (de) Regelschaltung zur Regelung der Amplitude eines Signals
DE2917921C2 (de)
DE2539269C3 (de) Gegentaktverstärker
DE2363314A1 (de) Einrichtung zum erzeugen einer veraenderlichen ausgangsspannung
EP0025029A1 (de) Kapazitive Messbrückenanordnung
DE1242685B (de) Generator zur Erzeugung von trapezfoermigen Spannungen
DE2655320A1 (de) Steuerbarer elektronischer widerstand
DE2211867C3 (de) Vertikalablenkschaltung für Farbkameras
DE3026551C2 (de)
DE1187267B (de) Impulsbreitenmodulator
DE2106138A1 (de) Pulsdauer Modulator
DE888263C (de) Elektrische Steuerschaltung
DE2813127C2 (de) Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Impulses mit verzögerter Flanke
DE1524297C3 (de) Driftkompensationsschaltung
DE2501968A1 (de) Schaltungsanordnung in einer bildwiedergabeanordnung zum korrigieren der horizontalen linearitaet
DE969358C (de) Schwingungserzeuger zur Erzeugung von im wesentlichen saegezahnfoermigen elektrischen Schwingungen
DE2511089C3 (de) Schaltung zur Gewinnung des Vertikalumpulses aus einem Fernsehsynchronisiersignal
DE1762976B2 (de) Schaltungsanordnung fuer weitwinkelbildroehren zur erzeugung eines periodischen stromes in einer ablenkspule
DE4037219C2 (de)
DE2613926C2 (de) Schaltungsanordnung zur Einprägung eines sägezahnförmigen Stromes in einen Widerstand
DE1927588C3 (de) Breitbandverstärker, vorzugsweise Leitungsverstärker der Trägerfrequenztechnik mit einem durch ein Steilglied veränderbaren Gegenkopplungsweg
DE949513C (de) Anordnung zur Erzeugung von Saegezahnspannungen mittels Aufladekondensator und Ladewiderstand
DE2156149C3 (de) Gegentakt-Verstärkerschaltung
DE1038798B (de) Stabilisierungsvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee