DE1242398B - Bienenbeute, insbesondere Wanderbeute - Google Patents
Bienenbeute, insbesondere WanderbeuteInfo
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- DE1242398B DE1242398B DEB85368A DEB0085368A DE1242398B DE 1242398 B DE1242398 B DE 1242398B DE B85368 A DEB85368 A DE B85368A DE B0085368 A DEB0085368 A DE B0085368A DE 1242398 B DE1242398 B DE 1242398B
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K47/00—Beehives
- A01K47/06—Other details of beehives, e.g. ventilating devices, entrances to hives, guards, partitions or bee escapes
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Description
AUSLEGESCHRIFT
DeutscheKl.: 45 h-47/06
Nummer: 1242 398
Aktenzeichen: B 85368III/45 h
1 242 398 Anmeldetag: 12.Januar 1966
Auslegetag: 15. Juni 1967
Nach dem derzeitigen Stand der Technik sind Bienenkästen, die hauptsächlich zu Bienenwanderungen
benutzt werden, mit einer Ausrüstung versehen, die aus einem Wanderluftraum zwischen innerer Stirnwand
und Wanderfront besteht, wobei letztere für jede Etage ein Flugbrett und eine darüberliegende
Lüftungsklappe enthalten. Diese der damaligen Neuerung zugrunde liegende Idee, den Bienen zur Wanderung
mehr Bewegungsfreiheit und Luftraum zu geben, hat sich bisher bewährt. Als Nachteil ist zu
erwähnen, daß allein bei einem Zweietager, um ihn wanderfertig zu machen, zwei Flugbretter geschlossen
und zwei Lüftungsklappen geöffnet werden müssen, was vier Handgriffe notwendig macht. Bei einem
Dreietager sind zu diesem Zweck sechs Handgriffe erforderlich. Dieselbe Anzahl von Handgriffen ist
beim öffnen der Beute unerläßlich. Hiermit wird dem Wanderimker, der mit vielen Beuten wandert, einschließlich
der aufgewendeten Zeit noch ein beachtliches Arbeitspensum abgefordert. Als Mangel kommt
hinzu, daß bisher keine Vorrichtung geschaffen wurde, die die Absperrung der Bienen kurz vor Beginn einer
Wanderung ermöglicht, so daß dieselbe immer noch, wie seit alters her, nur bei Eintritt der Abenddämmerung
oder vor Beginn der Morgendämmerung vorgenommen werden muß, was eine mehrstündige Verlängerung
der Absperrzeit für die Bienen und eine zwangbedingte Einschränkung der Nachtruhe des Imkers
zur Folge hat.
Die dem Gegenstand der Erfindung zugrunde liegende Problemstellung zur Beseitigung der geschilderten
Nachteile und Mängel umfaßt vier Punkte:
a) Verringerung des Zeit- und Arbeitsaufwandes beim Schließen und Öffnen der Beute auf ein
relativ erforderliches Mindestmaß, unter Wegfall von Flugbrettern und Lüftungsklappen;
b) Verdunkelung des Lüftungsraumes bei geöffneter und freie Luftzufuhr bei geschlossener Beute;
c) Verkürzung der Absperrzeit durch Schließen der Beute zu jeder passenden Tageszeit unter Ausschluß
von Bienenverlusten und ohne Bindung an Nachtzeit und Dämmerung;
d) Kollektive Lösung der in a) bis c) gestellten Probleme mit einem einzigen Handgriff.
Alle vier Problempunkte werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei der eingangs beschriebenen
Beute mit der den Lüftungsraum nach außen abgrenzenden Vorderfront, deren unterer Teil als vertikal
beweglicher, mit Lüftungsöffnungen versehener Schieber ausgebildet ist, der in Offenstellung die Lüf-Bienenbeute,
insbesondere Wanderbeute
Anmelder:
Wilhelm Beckenbach,
Heidelberg-Wieblingen, Mannheimer Str. 257
Als Erfinder benannt:
Als Erfinder benannt:
Wilhelm Beckenbach, Heidelberg-Wieblingen - -
tungsöffnungen des oberen feststehenden Teils der Vorderfront überdeckt und in Schließstellung freigibt.
Außerdem sind an der unteren Kante des Frontschiebers an sich bekannte, nur nach innen bewegbare
Fallklappen vorgesehen, die als Fluchtsperre wirken, d. h. ausgeflogenen Flugbienen die Heimkehr in die
Beute ermöglichen, während ausflugwillige Bienen dieselbe nicht mehr verlassen können. Bei Offenstellung
überdeckt der Schieber die Lüftungsöffnungen der dahinterliegenden äußeren Stirnwand, um den
Vorraum zu verdunkeln. Bei Schließstellung werden alle Lüftungsöffnungen von äußerer Stirnwand und
Schieber frei zur genügenden Belüftung des Vorraumes.
Für Mehretager ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ein gemeinsamer Frontschieber vorgesehen,
der die Schieber der einzelnen Etagen derartig miteinander verbindet, daß sie gemeinsam verschiebbar
sind. Diese vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung weist beim Frontschieber rechteckige, der Breite des
jeweiligen Bodenbrettes entsprechende Ausnehmungen auf, die als Flugöffnungen für die oberen Etagen
dienen.
Des weiteren ist die Anordnung eines zusätzlichen Fluglochschiebers, als letzte Sicherung vor dem Zugang
zu den Fallklappen, zu erwähnen. An der Oberkante des Frontschiebers ist eine Arretierungsvorrichtung
vorgesehen, welche den Schieber in der jeweils gewünschten Stellung festhält und deren Betätigung
von einem gleichzeitig zur Schieberbewegung dienenden Handgriff erfolgt. Die Lüftungsöffnungen von
Schieber und festem Teil der Vorderfront können als waagerechte Schlitze ausgebildet sein, die sich nahezu
über die gesamte Breite der Vorderfront des Vorraumes erstrecken.
Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen in
F i g. I die Frontansicht eines Zweietagers mit Wanderfrontschieber in Offenstellung,
709 590/84
Claims (2)
1. Bienenbeute, insbesondere Wanderbeute, mit einem vor der das Flugloch enthaltenden Stirnwand
angeordneten Vorraum, dessen Vorderfront
im oberen Teil mit verschließbaren Lüftungsöffnungen versehen ist und dessen unterer Teil zur
Erzielung einer Flugöffnung beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der untere
Teil der Vorderfront als vertikal beweglicher, mit Lüftungsöffnungen (15) versehener Schieber (6)
ausgebildet ist, der in Offenstellung die Lüftungsöffnungen (16) des oberen feststehenden Teiles
(3) der Vorderfront überdeckt und in Schließstellung freigibt, und daß am unteren Rand des Frontschiebers
an sich bekannte, als Fluchtsperrre wirkende, nur nach innen bewegbare Fallklappen (8)
vorgesehen sind.
2. Bienenbeute nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für Mehrraumbeuten die Frontschieber
(6) der einzelnen Etagen derart miteinander verbunden sind, daß man sie gemeinsam
verschieben kann.
3. Bienenbeute nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für sämtliche Etagen einer
Mehrraumbeute ein gemeinsamer Frontschieber (6) vorgesehen ist, der rechteckige, der Breite des
jeweiligen Bodenbrettes (10) entsprechende Ausnehmungen (17) aufweist, die als Flugöffnungen
für die oberen Etagen dienen.
4. Bienenbeute nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Fallklappen
(8) ein zusätzlicher Fluglochschieber (19) angeordnet ist.
5. Bienenbeute nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsöffnungen des feststehenden Teils (3) der Vorderfront
und des Frontschiebers (6) als Schlitze (15 und 16) ausgebildet sind.
6. Bienenbeute nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (15 und 16) waagerecht
verlaufen und sich nahezu über die gesamte Breite der Vorderfront des Vorraumes (2) erstrecken.
7. Bienenbeute nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Frontschieber
(6) mit einer Arretierungsvorrichtung (7) versehen ist, deren Betätigung von einem gleichzeitig
zur Schieberbewegung dienenden Handgriff (14) erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 118 227;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 758 420;
schweizerische Patentschrift Nr. 240 175.
Deutsche Patentschrift Nr. 118 227;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 758 420;
schweizerische Patentschrift Nr. 240 175.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 590/84 6.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB85368A DE1242398B (de) | 1966-01-12 | 1966-01-12 | Bienenbeute, insbesondere Wanderbeute |
| AT1132766A AT267249B (de) | 1966-01-12 | 1966-12-09 | Bienenbeute, insbesondere Wanderbeute |
| FR67008784A FR1507120A (fr) | 1966-01-12 | 1967-01-03 | Paroi frontale avec dispositif à trappes pour ruche déplacable, ainsi que ruche pourvue de ladite paroi |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB85368A DE1242398B (de) | 1966-01-12 | 1966-01-12 | Bienenbeute, insbesondere Wanderbeute |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1242398B true DE1242398B (de) | 1967-06-15 |
Family
ID=6982880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB85368A Pending DE1242398B (de) | 1966-01-12 | 1966-01-12 | Bienenbeute, insbesondere Wanderbeute |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT267249B (de) |
| DE (1) | DE1242398B (de) |
| FR (1) | FR1507120A (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE118227C (de) * | ||||
| CH240175A (de) * | 1945-03-06 | 1945-12-15 | Krapf Alban | Einrichtung zum Absperren des Honigwabenraumes bei Bienenkasten. |
| DE1758420U (de) * | 1957-08-17 | 1957-12-19 | Rieder Geb | Anordnung fuer wanderlueftung in bienenkaesten. |
-
1966
- 1966-01-12 DE DEB85368A patent/DE1242398B/de active Pending
- 1966-12-09 AT AT1132766A patent/AT267249B/de active
-
1967
- 1967-01-03 FR FR67008784A patent/FR1507120A/fr not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE118227C (de) * | ||||
| CH240175A (de) * | 1945-03-06 | 1945-12-15 | Krapf Alban | Einrichtung zum Absperren des Honigwabenraumes bei Bienenkasten. |
| DE1758420U (de) * | 1957-08-17 | 1957-12-19 | Rieder Geb | Anordnung fuer wanderlueftung in bienenkaesten. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT267249B (de) | 1968-12-27 |
| FR1507120A (fr) | 1967-12-22 |
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