DE1241676B - UEberdrucksicherung fuer hydraulische Systeme, insbesondere Hochdruckhydraulikanlagen - Google Patents
UEberdrucksicherung fuer hydraulische Systeme, insbesondere HochdruckhydraulikanlagenInfo
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- DE1241676B DE1241676B DE1963E0025976 DEE0025976A DE1241676B DE 1241676 B DE1241676 B DE 1241676B DE 1963E0025976 DE1963E0025976 DE 1963E0025976 DE E0025976 A DEE0025976 A DE E0025976A DE 1241676 B DE1241676 B DE 1241676B
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
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Description
- überdrucksicherung für hydraulische Systeme, insbesondere Hochdruckhydraulikanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine überdrücksicherung für hydraulische Systeme, insbesondere Hochdruckhydraulikanlagen, mit einem unter plastischer Verformung in einer Gehäusebohrting eingesetzten, vom Druck des abzusichernden Systems beaufschlagten Verschlußstück.
- Es ist bekannt, als überdrucksicherung für hydraulische Systeme sogenannte Brechkappen zu verwenden, die nur einmal ansprechen können. Der Ansprechdruck für solche Brechkappen ist aber nur ungenau bestimmbar, weil man sich auf die angegebenen Festigkeitseigenschaften des Materials der Kappe verlassen muß. Es ist ferner der Grenzwert der überdrucksicherung schwer festzustellen; man kann ihn auch nicht einregulieren.
- Es ist weiterhin eine überdrucksicherung für hydraulische Leitungen bekannt, bei der ein Verschlußstück in ein mit der hydraulischen Anlage verbundenes Leitungsstück unter Verformung eingesetzt ist. Hierbei wird ein weicher Stopfen unter plastischer Verformung durch eine oder mehrere Bohrungen gedrückt. Das Verschlußstück kann dabei auch aus gleich hartem Material wie das Gehäuse bestehen, wodurch beim Einsetzen des Verschlußstückes eine plastische Verformung nicht nur des Verschlußstükkes, sondern auch des Gehäuses eintritt. Außerdem ist die Bohrung konisch ausgebildet. In beiden Fällen kann eine zuverlässige Eichung nicht durchgeführt werden, weil die Kraft zum Bewegen des Stopfens über den Ansprechweg nicht konstant bleibt, d. h., die Umformkraft für den Fließ-Preß-Vorgang ist wegen der sich dort laufend ändernden Reibungsverhältnisse nicht konstant. Die bekannten Vorrichtungen müssen deshalb so ausgelegt werden, daß sie erst bei starker überlastung ansprechen.
- Aufgabe der Erfindung ist, eine überdrucksicherung für hydraulische Systeme zu schaffen, bei der eine einwandfreie Eichung möglich ist. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß die Gehäusebohrung konstanten Querschnitt aufweist und das Verschlußstück, das ein durch die Höhe des Ansprechdruckes bestimmtes Übermaß gegenüber der Gehäusebohrung aufweist und vom hochdruckseitigen Ende her in die Gehäusebohrung eingesetzt ist, aus härterem Werkstoff als das Gehäuse besteht.
- Durch das Hindurchdrücken eines harten Verschlußstückes durch ein zylindrisches weiches Rohr, das beim Ansprechen plastisch aufgeweitet wird, wobei das Verschlußstück beim Eichen in derselben Richtung wie beim Ansprechen bewegt wird, läßt sich der Ansprechdruck der überdrucksicherung einwandfrei vorausbestimmen und eine zuverlässige Eichung vornehmen. Es läßt sich der Druck des hydraulischen Systems mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung innerhalb engerer Grenzen als bei den bekannten überdrucksicherungen absichern. Man erhält ferner eine überdrucksicherung, die vor ihrem Einsatz schnell geeicht werden kann. Eine solche Eichung kann auf verschiedene vorbestimmte Werte festgelegt werden. Zum Eichen der Überdrucksicherung wird beispielsweise eine Handpumpe angeschlossen, die das Verschlußstück in kleinen Schritten entsprechend der Pumpenfördermenge bewegt. Wenn das Verschlußstück bei einem vorbestimmten Eichdruck noch nicht in das Gehäuse unter plastischer Aufarbeitung desselben eingedrungen ist, kann die Bohrung des Gehäuses nachgebohrt oder der Außendurchmesser desselben etwas abgearbeitet werden. Das kann nacheinander in Schritten erfolgen, bis das Verschlußstück bei dem gewünschten Druck das Gehäuse plastisch verformt und sich schrittweise entsprechend dem Pumpakt in das Gehäuse eingedrückt hat. Der Druck einer Pumpe gibt den Eichdruck an. Eine solche Eichunc, ist schnell durchführbar. Die Vorrichtung ist weiterhin unkompliziert und kann praktisch keine Störungen haben.
- Vorteilhaft besteht das Verschlußstück aus einem drehsymmetrischen Körper, z. B. einer Kugel. Die Gehäusebohrung ist an ihrem hochdruckseitigen Ende zweckmäßia mit einem nach außen sich erweiternden Konus versehen. Ferner kann das Gehäuse in Höhe der Einpreßstelle des Verschlußstückes mit einem Verstärkungsflansch versehen sein. Vorteilhaft besteht das Gehäuse aus Bronze und das Verschlußstück aus Stahl.
- In der Zeichnung ist die überdrucksicherung im Schema veranschaulicht.
- Die einzige Figur zeigt einen Längsschnitt der überdrucksicherung gemäß der Erfindung, wobei das Verschlußstück sich kurz vor der Eindrückphase befindet.
- Das Gehäuse 1, z. B. ein Rohr aus Bronze, das an eine Hochdruck-Hydraulikanlage angeschlossen ist, weist eine Bohrung 2 auf, die nach außen in einen Konus 3 endet. Als Verschlußstück ist eine Kugel 4 vorgesehen, die ein vorbestimmtes Übermaß zu der lichten Weite der Bohrung 2 aufweist. Zur Eichung und zur Funktion der überdrucksicherung wird die Kugel 4 mit beispielsweise etwa 0,5 mm Übermaß in das Bronzerohr 1, 2 gedrückt, das dabei plastisch aufgearbeitet wird.
- Die Zeichnung zeigt die Kugel in der Ausgangsstellung beim sogenannten Eichen. Mit einer Handpumpe kann die Kugel in das Rohr so weit hineingedrückt werden, daß sie nur noch den reinen Rohrquerschnitt aufweist, wobei sie den Kopf mit dem Verstärkungsflansch 5 verlassen hat.
- Die Verformung beginnt erst im reinen Rohrquerschnitt. Für den Konus 3 ist ein entsprechender Schlankheitsgrad zu wählen, damit die Kugel sich in die lichte Weite des Rohrquerschnittes eindrücken lassen kann. Die Eichung läßt sich vor dem Einbau der überdrucksicherung leicht durchführen.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. überdrucksicherung für hydraulische Systenie, insbesondere Hochdruckhydraulikanlagen, mit einem unter plastischer Verformung in eine Gehäusebohrung eingesetzten, vom Druck des abzusichemden Systems beaufschlagten Verschlußstück, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusebohrung (2) konstanten Querschnitt aufweist und das Verschlußstück (4), das ein durch die Höhe des Ansprechdruckes bestimmtes Übermaß gegenüber der Gehäusebohrung aufweist und vom hochdruckseitigen Ende her in die Gehäusebohrung eingesetzt ist, aus härterem Werkstoff als das Gehäuse (1) besteht. 2. überdrucksicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück aus einem drehsymmetrischen Körper, z. B. einer Kugel, besteht. 3. überdrucksicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusebohrung (2) an ihrem hochdruckseitigen Ende mit einem nach außen sich erweiternden Konus (3) versehen ist. 4. überdrucksicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) in Höhe der Einpreßstelle des Verschlußstückes (4) mit einem Verstärkungsflansch (5) versehen ist. 5. überdrucksicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) aus Bronze und das Verschlußstück (4) aus Stahl besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1743 774, 2 518 827.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963E0025976 DE1241676B (de) | 1963-12-06 | 1963-12-06 | UEberdrucksicherung fuer hydraulische Systeme, insbesondere Hochdruckhydraulikanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963E0025976 DE1241676B (de) | 1963-12-06 | 1963-12-06 | UEberdrucksicherung fuer hydraulische Systeme, insbesondere Hochdruckhydraulikanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1241676B true DE1241676B (de) | 1967-06-01 |
Family
ID=7071922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963E0025976 Pending DE1241676B (de) | 1963-12-06 | 1963-12-06 | UEberdrucksicherung fuer hydraulische Systeme, insbesondere Hochdruckhydraulikanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1241676B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1743774A (en) * | 1924-06-04 | 1930-01-14 | Brown Instr Co | Automatic control switch apparatus |
| US2518827A (en) * | 1945-02-23 | 1950-08-15 | Dryco Corp | Protected metal water confining means |
-
1963
- 1963-12-06 DE DE1963E0025976 patent/DE1241676B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1743774A (en) * | 1924-06-04 | 1930-01-14 | Brown Instr Co | Automatic control switch apparatus |
| US2518827A (en) * | 1945-02-23 | 1950-08-15 | Dryco Corp | Protected metal water confining means |
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