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DE1241656B - Krautschneider, insbesondere fuer Kartoffelerntemaschinen - Google Patents

Krautschneider, insbesondere fuer Kartoffelerntemaschinen

Info

Publication number
DE1241656B
DE1241656B DE1964A0045938 DEA0045938A DE1241656B DE 1241656 B DE1241656 B DE 1241656B DE 1964A0045938 DE1964A0045938 DE 1964A0045938 DE A0045938 A DEA0045938 A DE A0045938A DE 1241656 B DE1241656 B DE 1241656B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
frame
knives
shaft
coulter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964A0045938
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Heinz Dreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG filed Critical Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority to DE1964A0045938 priority Critical patent/DE1241656B/de
Publication of DE1241656B publication Critical patent/DE1241656B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters
    • A01D33/06Haulm-cutting mechanisms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

DEUTSCHES '//WWW* PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
DeutscheKl.: 45 c-33/06
Nummer: 1241 656
Aktenzeichen: A 45938 III/45 c
1241 656 Anmeldetag: 2. Mai 1964
Auslegetag: 1. Juni 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen Krautschneider, insbesondere für Kartoffelerntemaschinen, welcher in seitlicher Entfernung zum Rodeschar an der Maschine angeordnet ist und Messer aufweist, die sich scherenartig relativ zueinander bewegen und von denen zumindest eines nicht angetrieben ist und schwenkbar sowie mit Hilfe einer Einstellvorrichtung in der Höhe verstellbar an der Maschine angeordnet ist und während des Betriebes mit seiner Spitze nahe dem Erdboden geführt wird bzw. über die Bodenoberfläche gleitet. Sie dient der Lösung der Aufgabe, das bei einigen Kartoffelsorten lange und an den Seiten der Kartoffeldämme herabhängende und im halbabgestorbenen Zustand häufig außerordentlich zähe Kartoffelkraut sicher zu zerschneiden, damit bei der Aufnahme der Kartoffeldämme durch das Rodeschar bei diesem keine Verstopfungen eintreten können.
Es ist bereits ein Krautschneider bekannt, der mit einer rotierenden Messerscheibe ausgestattet ist und bei dem das zu zerschneidende Kraut von einem Aufnahmearm vom Boden angehoben wird. Mit Hilfe eines Einstellhebels läßt sich dieser Aufnahmearm je nach Beschaffenheit des Bodens bzw. der Länge des Krautes auf verschiedene Höhen einstellen. Hierzu enthält der Hebel an seinem unteren Ende ein Langloch, in den ein Bolzen eingreift, der fest mit dem Aufnahmearm verbunden ist. In diesem Langloch kann sich bei Verstellung des Handhebels der Bolzen bewegen. Da jedoch das Langloch nicht in der Bewegungsrichtung des Bolzens verläuft, kann während des Betriebes der Aufnahmearm sich nicht selbsttätig auf und ab bewegen. Selbst wenn durch das Langloch der Aufnahmearm sich während des Betriebes den Unebenheiten des Bodens anpassen könnte, ist durch die Länge des Schlitzes eine Bewegungsgrenze nach oben und unten gegeben. Stößt der vordere Teil des Aufnahmearmes gegen einen über den Erdboden ragenden größeren Stein, derartige Fälle treten in der Praxis bei der Kartoffelernte auf steinigen Böden häufig auf, so könnte der Arm auch nach unten ausweichen und würde in den Boden hineingezogen. Falls der Stein nicht leicht aus dem Boden herausgerissen werden kann, müssen sich zwangläufig Verlegungen oder Brüche am Aufnahmearm ergeben.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Einstellvorrichtung die Höhe des nicht angetriebenen Messers in jeder Stellung fest nach unten begrenzt. Durch diese feste Begrenzung kann einmal die Arbeitstiefe der Vorrichtung eingestellt werden. Gleichzeitig wird das sich den Bodenunebenheiten anpassende, nicht angetriebene Messer bei etwa auftretenden Hindernissen, beiKrautschneider, insbesondere für
Kartoffelerntemaschinen
Anmelder:
AMAZONEN-Werke H. Dreyer,
Gaste (Kr. Osnabrück)
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Dr. Heinz Dreyer,
Gaste (Kr. Osnabrück)
spielsweise bei schweren Steinen, nur nach oben ausweichen, so daß nicht die Gefahr gegeben ist, daß dieser Teil der Vorrichtung durch solch einen Stein in den Boden gezogen wird, wodurch sich zwangläufig Brüche an der Maschine ergeben würden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung erstrecken sich das oder die angetriebenen Messer bis in die unmittelbare Nähe des vorderen Endes des nicht angetriebenen Messers, und die Schneiden der Messer reichen ebenfalls annähernd bis zu den vorderen Enden der Messer. Hierdurch erreicht man eine saubere und störungsfreie Abtrennung des Kartoffelkrautes. Die oft zähen Krautstengel brauchen nicht erst über eine längere Führung zu der Schneidvorrichtung gefördert und angehoben zu werden. Hierdurch werden Kartoffelverluste und -beschädigungen während des Schneidvorganges vermieden.
Es ist schließlich erfindungsgemäß vorgesehen, daß das schwenkbar angeordnete und nicht angetriebene Messer mit der Vorrichtung zum Anheben und Absenken des Rodeschares kraftschlüssig verbunden ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Krautschneider ohne besondere Schaltvorrichtung und deren Bedienung in einem Zuge zusammen mit dem Rodeschar in Arbeitsstellung bzw. Transportstellung gebracht werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 den Krautschneider am vorderen Teil einer Kartoffelerntemaschine in Seitenansicht und
F i g. 2 die gleiche Anordnung in der Ansicht von oben.
Der Krautschneider besteht aus einem langen Messer 1 und einem kurzen Messer 2, welches mit seinem hinteren Ende schwenkbar ungefähr in der Mitte des langen Messers 1 angeordnet ist. An beiden Messern 1 und 2 sind Schneiden 3 angeordnet. Ferner befindet
709 588/90

Claims (3)

sich am hinteren Ende des Messers 1 eine Buchse 4, mit welcher es schwenkbar auf einer Hülse 5 angeordnet ist, die sich am unteren Ende eines Trägers 6 befindet und in der eine Welle 7 drehbar gelagert ist. Der Träger 6 besitzt außerdem an seinem unteren Ende Laschen 8, 8', über die er mit Hilfe einer Bügelschraube 9 am unteren RohrlO des Maschinenrahmens befestigt ist, während eine gleiche Bügelschraube 9 zu seiner Befestigung am oberen Rahmenrohr 11 dient. Vom hinteren Ende des Messers 2 ragt eine Strebe 12 nach oben, welche an ihrem oberen Teil einen Zapfen 13 trägt, auf dem eine Stange 14 drehbar gelagert ist. Das andere Ende der Stange 14 ist ebenfalls auf einem Zapfen 15 gelagert, welcher sich am oberen Teil eines Hebel 16 befindet, der auf der Welle 7 befestigt ist. Auf ihrer anderen Seite trägt die Welle 7 einen Hebel 17, der über eine Pleuelstange 18 mit einer Scheibe 19 verbunden ist. Diese Scheibe 19 ist auf einer Welle 20 befestigt, welche gleichzeitig zur Lagerung eines Rahmens 21 und zum Antrieb eines an diesem Rahmen 21 angeordneten Siebbandes 22 dient. Während des Betriebes wird der Hebel 17 durch die Pleuelstange 18 hin- und herbewegt. Diese Bewegung überträgt sich über die Welle 7, den Hebel 16, die Stange 14 und die Strebe 12 auf das Messer 2, welches hierdurch scherenartig gegen das Messer 1 bewegt wird, so daß die von dem Messerl aufgenommenen Krautteile sicher zerschnitten werden. Damit das Messerl der Tiefe der Mulde entsprechend, über deren Boden es in Arbeitsstellung schleifen soll, genau eingestellt werden kann, ist es mit einer Einstellvorrichtung 23 ausgestattet, welche aus einem am Messer 1 befestigten Halter 24 und aus einer am oben umgebogenen Ende des Halter 24 angebrachte Einstellschraube 25 besteht. Diese Einstellschraube 25 stützt sich auf einer Lagerplatte 26 ab, die auf der Lasche 8' und am Träger 6 befestigt ist. Am Halter 24 ist ferner ein Bolzen 27 angeschweißt, an dem eine Schiene 28 angelenkt ist, welche eine Einstellvorrichtung 23 mit einer an den Rahmenrohren 11 schwenkbar angeordneten Kurbelwelle 29 verbindet. Das Hin- und Herschwenken dieser Kurbelwelle 29 erfolgt durch eine hier nicht dargestellte Schaltvorrichtung und dient über an dieser Kurbelwelle 29 befestigte Hebel 30 und Stangen 31 zum Anheben des Siebbandrahmens 21 und eines am vorderen Ende dieses Rahmens 21 befestigten Schares 32 in Transportstellung und Absenken in Arbeitsstellung. Damit sich das Messer 1 des Krautschneiders unabhängig von der Lageänderungen des Schares 32 in senkrechter Richtung jederzeit den eventuell in der Kartoffelmulde vorhandenen Bodenunebenheiten anpassen kann, ist an der Eingriffsstelle eines an der Kurbelwelle angebrachten Zapfens 33 in der Schiene ein Langloch 34 angeordnet. Um ferner ein sicheres Erfassen auch der höher über der Kartoffelmulde stehenden Krautteile zu erreichen, ist am vorderen Ende des Messers 2 ein Bügel 35 angeschweißt, der nach einer Biegung zum oberen Ende der Strebe 12 geführt wird. Patentansprüche:
1. Krautschneider, insbesondere für Kartoffelerntemaschinen, welcher in seitlicher Entfernung zum Rodeschar an der Maschine angeordnet ist und Messer aufweist, die sich scherenartig relativ zueinander bewegen und von denen zumindest eines nicht angetrieben ist und schwenkbar sowie mit Hilfe einer Einstellvorrichtung in der Höhe verstellbar an der Maschine angeordnet ist und während des Betriebes mit seiner Spitze nahe dem Erdboden geführt wird bzw. über die Bodenoberfläche gleitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (23) die Höhe des nicht angetriebenen Messers (1) in jeder Stellung fest nach unten begrenzt.
2. Krautschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die angetriebenen Messer (2) sich bis in die unmittelbare Nähe des vorderen Endes des nicht angetriebenen Messers (1) erstrecken und daß die Schneiden (3) der Messer (1, 2) ebenfalls annähernd bis zu den vorderen Enden der Messer (1, 2) reichen.
3. Krautschneider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das schwenkbar angeordnete und nicht angetriebene Messer (1) mit der Vorrichtung zum Anheben und Absenken des Rodeschares (32) kraftschlüssig verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
österreichische Patentschriften Nr. 22 462,,
094;
USA--Patentschriften Nr. 869 103,1 040 234,
982 240, 2 547 355.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 588/90 5.67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1964A0045938 1964-05-02 1964-05-02 Krautschneider, insbesondere fuer Kartoffelerntemaschinen Pending DE1241656B (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT22462B (de) * 1905-04-10 1905-12-27 Hermann Quegwer Fa Krautabschneider für Kartoffelerntegeräte.
US869103A (en) * 1907-03-29 1907-10-22 Paul Plate Potato-harvester.
US1040234A (en) * 1912-04-17 1912-10-01 James Franklin Miller Sweet-potato-vine clipper.
US1982240A (en) * 1933-02-10 1934-11-27 Werner Oswald Weed-cutter in connection with potato-diggers
AT143094B (de) * 1934-02-10 1935-10-10 Oswald Werner Krauttabschneider für Kartoffelerntemaschinen.
US2547355A (en) * 1946-05-29 1951-04-03 Syracuse Chilled Plow Co Inc Potato digger having vine cutter

Patent Citations (6)

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