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DE1241480B - Festhaltefeder fuer einen auffahrbaren elektrischen Weichenantrieb - Google Patents

Festhaltefeder fuer einen auffahrbaren elektrischen Weichenantrieb

Info

Publication number
DE1241480B
DE1241480B DE1964S0091989 DES0091989A DE1241480B DE 1241480 B DE1241480 B DE 1241480B DE 1964S0091989 DE1964S0091989 DE 1964S0091989 DE S0091989 A DES0091989 A DE S0091989A DE 1241480 B DE1241480 B DE 1241480B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
retaining
disc
force
retaining spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964S0091989
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Georg Jeske
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1964S0091989 priority Critical patent/DE1241480B/de
Priority to BE666557D priority patent/BE666557A/xx
Priority to DK349565A priority patent/DK118722B/da
Publication of DE1241480B publication Critical patent/DE1241480B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/061Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission using electromotive driving means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/10Locking mechanisms for points; Means for indicating the setting of points
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/10Locking mechanisms for points; Means for indicating the setting of points
    • B61L5/102Controlling electrically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Festhaltefeder für einen auffahrbaren elektrischen Weichenantrieb Die Erfindung betrifft .eine Festhaltefeder für einen auffahrbaren elektrischen Weichenantrieb, in dem eine die Endlage sichernde Festhaltescheibe über die vorgespannte Festhaltefeder mit einer Aushebescheibe gekuppelt ist, die beim Umstellen der Weiche durch den Motor oder durch Auffahren einen die Festhaltescheibe verschließenden Kontaktsteuerhebel aushebt.
  • Bei Eisenbahnanlagen werden besondere Sicherheitsansprüche an das Bestehen der jeweils erforderlichen Weichenendlagen gestellt. Die Endlage jeder Weiche muß durch eine bestimmte Kraft gesichert sein. Die Größe dieser Kraft ist von der Konstruktion des zugehörigen Antriebs abhängig. Die im Eisenbahnbetrieb meistbenutzten elektrischen Weichenantriebe enthalten zu diesem Zweck eine Festhaltefeder, die bisher als zylindrische Schraubenfeder ausgebildet ist. Da für Fahrstraßen und Signalabhängigkeiten die Endlage jeder Weiche elektrisch überwacht werden muß, enthält jeder Weichenantrieb ferner durch Steuerhebel betätigte Kontakte für Stell- und überwachungsstromkreise, durch welche das Bestehen der einen oder anderen ordnungsgemäßen Endlage oder der Laufstellung gemeldet werden kann. Wird eine Weiche aus einer der beiden Endlagen aufgefahren, so muß bis zum Erreichen der Laufstellungslage der Steuerhebel und der Kontakte das Stehorgan des Antriebes einen gewissen Weg zurücklegen. Zum Erreichen dieser Getriebestellung muß die Kraft der Festhaltefeder durch eine beim Auffahren über das Stehorgan auf den Antrieb ausgeübte Kraft, die sogenannte Auffahrkraft, überwunden werden.
  • Infolge der linearen Kraft-Weg-Kennlinie der bisher verwendeten Schraubenfedern ist die von der Auffahrkraft im Auslösepunkt zu überwindende Federkraft wesentlich größer als die in der überwachten Endlage wirkende Festhaltekraft der Feder. Im praktischen Betrieb wirkt sich dieser Kraftunterschied sehr ungünstig aus, weil zusätzlich noch die beim Ausheben der Kontaktsteuerhebel und die durch Reibungswiderstände und Massenwirkung der Getriebeteile auftretenden Kräfte überwunden werden müssen. Da die Massenwirkung mit zunehmender Auffahrgeschwindigkeit ansteigt, können sich sehr große Unterschiede zwischen Auffahrkraft und Festhaltekraft ergeben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein durch die Wirkung der Festhaltefeder während des Auffahrvorganges bedingtes Ansteigen der erforderlichen Auffahrkraft zu beseitigen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Festhaltefeder mit einer degressiven Kraft-Weg-Kennlinie vorgesehen und der Arbeitsbereich der Feder zwischen dem bei Endlage bestehenden Zustand und dem zum Lösen der Kupplung von Festhaltescheibe und Aushebescheibe erforderlichen Zustand durch die Vorspannung auf einen etwa waagerecht oder sogar negativ verlaufenden Teil der Kennlinie eingestellt ist.
  • Zweckmäßigerweise wird als Festhaltefeder eine Federsäule verwendet, die aus einzelnen Tellerfedern besteht. Durch die Verwendung einer derartigen Federsäule ist es möglich, daß die Längenänderung der Federsäule zwischen der Weichenendlage und dem Lösepunkt ein Vielfaches des benutzten Teiles des waagerechten Bereiches der Charakteristik einer Einzelfeder betragen kann (Summenwirkung). Außerdem bietet eine mehrgliedrige Federsäule den Vorteil einer sehr hohen Betriebssicherheit, weil beim Ausfallen einer Feder die übrigen Federn die erstrebte Wirkung noch sicherstellen. Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal sind für die einzelnen Tellerfedern auf dem Federbolzen gleitende Führungsringe vorgesehen. Hierdurch wird erreicht, daß die bei langen Federsäulen sonst zwischen Federbolzen und Federinnenwand auftretenden Reibungskräfte, durch die eine ungleichmäßige Belastung einzelner Tellerfedern und eine erhebliche Beeinflussung der Federkraft auftreten kann, ausgeschaltet werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. F i g.1 zeigt eine Federsäule, die aus einzelnen auf einem Federbolzen B l, B 2 hintereinander angeordneten Federgliedern F gebildet ist. Jedes Federglied besteht aus zwei Tellerfedern. Bei entsprechender Bemessung kann jedes Federglied auch aus einer oder aus mehr als zwei Tellerfedern bestehen. In dem gezeigten Beispiel sind je zwei Tellerfederpaare auf einem Führungsring R mit T-förmigem Querschnitt angeordnet. Die Summe der Abstände A zwischen den aufeinanderfolgenden Führungsringen R bzw. zu dem Federteller B 6 und dem Bund B7 am Ende des Führungsbolzens ist mindestens so groß, daß die Federsäule um den beim Auffahren erforderlichen Betrag zusammengepreßt werden kann.
  • Um die bei Endlage des Antriebs gewünschte Vorspannung der Feder einstellen zu können, besteht der Federbolzen aus einer Führungshülse B 1 und einem darin gleitend gelagerten Führungsbolzen B 2. Der Führungsbolzen ist durch einen Stift B 3, der in einen Schlitz B 4 der Führungshülse eingreift, gegen Herausfallen gesichert. Die Vorspannung kann durch Drehen der Hutmutter B 5 eingestellt werden. Die Hutmutter und das freie Ende des Federbolzens sind mit einer Mulde versehen, in die Nocken der miteinander zu kuppelnden Scheiben eingreifen. Durch die beim Auffahren der Weiche von den Nocken auf den Federbolzen in Achsrichtung ausgeübten Kräfte wird die Federsäule zusammengepreßt.
  • Der Arbeitsbereich der Feder, d. h. der Bereich, um den der Federbolzen zusammengepreßt wird, und die Vorspannung sind so eingestellt, daß er in der in F i g. 2 dargestellten Kraft-Weg-Kennlinie der Feder in dem etwa waagerecht verlaufenden Teil zwischen den Punkten P1 und P2 oder sogar in dem negativ verlaufenden Teil zwischen den Punkten P 2 und P3 der Kennlinie liegt. Im ersten Fall ist die Auffahrkraft über den Arbeitsbereich der Feder etwa gleich der bei ordnungsgemäßer Endlage wirkenden FesthaItekraft. Im zweiten Fall wird die Auffahrkraft im Arbeitsbereich sogar kleiner.
  • Die praktische Anwendung der Festhaltefeder ist aus F i g. 3 und 4 ersichtlich. In diesen Zeichnungen sind nur die zum Verständnis der Wirkungsweise der Festhaltefeder erforderlichen Teile eines Weichenantriebes dargestellt.
  • F i g. 3 zeigt die bei einer Endlage, z. B. bei Pluslage, einer Weiche bestehende Stellung einer Festhaltescheibe FS und einer Aushebescheibe AS. Die Weichenzungen sind in bekannter Weise zwangläufig formschlüssig über eine nicht dargestellte Zahnstange und ein ebenfalls nicht dargestelltes Zahnrad mit der Aushebescheibe AS verbunden. Die koaxial mit dieser angeordnete Festhaltescheibe FS wird kraftschlüssig, z. B. über eine Rutschkupplung, vom Motor des Weichenantriebes angetrieben. Beide Scheiben AS und FS sind mit sich überdeckenden Nocken N1 bzw. N2 versehen, welche die gleiche Form haben und in die Mulden der Federsäule S eingreifen. Hierdurch werden die beiden Scheiben zueinander in einer bestimmten Lage durch eine Kraft gehalten, die durch die voreingestellte Federkraft der Federsäule bestimmt ist. Zum Festhalten der beiden Scheiben FS und AS bei Endlage des Antriebes sind die beiden Kontaktsteuerhebel KP und KM vorgesehen, die durch eine Zugfeder Z miteinander verbunden sind. Bei der angenommenen Pluslage ist die Rolle RP des Kontaktsteuerhebels KP in eine Steuermulde beider Scheiben eingefallen. Die Rolle RP stützt sich durch die Spannung der Zugfeder Z vor der Steilflanke SE auf der Mulde der Festhaltescheibe FS ab. Die Neigung dieser Steilflanke ist derart gewählt, daß die Festhaltescheibe FS nicht in Pfeilrichtung M gedreht werden kann, ohne daß die Rolle aus der Mulde ausgehoben wird. Beim Versuch, die Festhaltescheibe in Pfeilrichtung M zu drehen, wird viehnehr auf den Kontaktsteuerhebel eine Kraft in Richtung der Normalen NS ausgeübt, die ihn noch stärker in die Mulde preßt. Das von der Zugfeder Z über den Kontaktsteuerhebel KP auf die Scheibe ausgeübte Sperrmoment wird also noch verstärkt. Die Rolle des Kontaktsteuerhebels KM stützt sich bei der angenommenen Pluslage auf dem Außenkranz der Aushebescheibe AS ab. Diese Aushebescheibe ist mit einer Schrägfläche AF versehen, die eine solche Neigung hat, daß beim Drehen der Aushebescheibe in Pfeilrichtung M auf die Rolle RP eine Kraft in Richtung der Normalen NA ausgeübt wird, welche die Rolle aus der Mulde der Festhaltescheibe aushebt.
  • Soll die in F i g. 3 angenommene Pluslage des Weichenantriebes von der Weiche her durch Auffahren geändert werden, so muß hierzu die Aushebescheibe in Pfeilrichtung M gedreht werden, was nur unter Spannen der Federsäule S möglich ist. Die hierzu erforderliche Kraft muß größer sein, als die durch die Federsäule ausgeübte Endlagefesthaltekraft. In diesem Fall wird die Aushebescheibe AS von der Weiche her über die nicht dargestellte Zahnstange und das nicht dargestellte Zahnrad in Pfeilrichtung M gedreht. Durch das Verdrehen der Aushebescheibe AS relativ zur Festhaltescheibe FS wird die Federsäule S zusammengepreßt, wobei sie dem Verdrehen mit einer Kraft entgegenwirkt, die vom eingestellten Arbeitsbereich P1-P2 bzw. P2-P3 (Fig.2) abhängig ist. Diese Kraft bleibt je nach Vorspannung mit zunehmender Verdrehung konstant oder wird sogar kleiner. Dabei hebt die Aushebescheibe mit ihrer Schrägfläche AF die Rolle RP des Kontaktsteuerhebels KP unter Spannen der Zugfeder Z aus der Mulde der Festhaltescheibe FS aus. Hierbei wird der bei Pluslage geschlossene Überwachungskontakt UP geöffnet.
  • F i g. 4 zeigt eine während des Auffahrens der Weiche erreichte Übergangsstellung, bei der die Aushebescheibe AS sich um den Winkel a gedreht und den Kontaktsteuerhebel KP gerade so weit ausgehoben hat, daß auch die Festhaltescheibe sich in Pfeilrichtung M drehen kann. Dabei wird die relative Verdrehung zwischen der Aushebescheibe und der Festhaltescheibe unter Entspannen der Federsäule S wieder aufgehoben. Beide Scheiben bewegen sich dann gemeinsam in diejenige Stellung, die der beim Auffahren der betreffenden Weiche herbeigeführten Stellung der Weichenzungen entspricht.
  • Die Anwendung von Festhaltefedern nach der Erfindung ist in entsprechender Weise auch bei Weichenantrieben möglich, bei denen anstatt relativ zueinander verdrehbarer Festhalte- bzw. Aushebescheiben geradlinig zueinander bewegliche Scheiben vorgesehen sind. Ferner können derartige Festhaltefedern auch in Weichenantrieben verwendet werden, in denen eine vom Antriebsmotor und eine von der Weiche her vorstellbare Aushebescheibe vorgesehen sind.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Festhaltefeder für einen auffahrbaren elektrischen Weichenantrieb, in dem eine die Endlage sichernde Festhaltescheibe über die vorgespannte Festhaltefeder mit einer Aushebescheibe gekuppelt ist, die beim Umstellen der Weiche durch den Motor oder durch Auffahren einen die Festhaltescheibe verschließenden Kontaktsteuerhebel aushebt, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Festhaltefeder eine degressive Kraft-Weg-Kennlinie besitzt und der Arbeitsbereich (P 1-P 2 bzw. P 2-P 3 in F i g. 2) der Feder zwischen dem bei Endlage bestehenden Zustand und dem zum Lösen der Kupplung von Festhaltescheibe (FS) und Aushebescheibe (AS) erforderlichen Zustand durch die Vorspannung auf einen, etwa waagerecht oder sogar negativ verlaufenden Teil der Kennlinie eingestellt ist.
  2. 2. Festhaltefeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Federsäule (S) mit mehreren auf einem Federbolzen (B 1, B 2) angeordneten, als Tellerfedern ausgebildeten Federgliedern (F) besteht, dessen Länge zum Einstellen der Vorspannung durch Gewinde (Hutmutter B 5) und beim Auffahren durch eine Gleitführung (B 1/B 2) verstellbar ist. 3. Festhaltefeder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die einzelnen als Tellerfedern ausgebildeten Federglieder (F) auf dem Federbolzen (B 1, B 2) gleitende Führungsringe (R) vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Signal und Draht«, 1962, H.
  3. 3, S. 56; Zeitschrift »Deutsche Eisenbahntechnik«, 1961, H. 11, S. 553.
DE1964S0091989 1964-07-10 1964-07-10 Festhaltefeder fuer einen auffahrbaren elektrischen Weichenantrieb Pending DE1241480B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964S0091989 DE1241480B (de) 1964-07-10 1964-07-10 Festhaltefeder fuer einen auffahrbaren elektrischen Weichenantrieb
BE666557D BE666557A (de) 1964-07-10 1965-07-08
DK349565A DK118722B (da) 1964-07-10 1965-07-08 Fastholdefjeder til et opskærligt elektrisk sporskiftedrev.

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DE1241480B true DE1241480B (de) 1967-06-01

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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BE666557A (de) 1966-01-10
DK118722B (da) 1970-09-28

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